Ausgabe 
19.6.1937
 
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Nas erste Deutsche Etudentensest

Reichsbankpräsi-entDr.GchachtinWien

Die Lrnchiung der Reichs-Tierärziekammer

Die innere Befriedung in Oesterreich

Staatssekretär pfundtner

(Scherl-Bilderdienst.-M.)

chung und Lehre. Die Hochschulen dürften

1924) wurde Doumergue mit 515 gegen 309 Si m- men zum Präsidenten der Republik ge­wählt. Nach Ablauf seiner siebenjährigen Amts­zeit lebte er auf seinem Landsitz in Tournefeuille. Er wurde im Volksmund, zur Charakterisierung seiner gewinnenden Erscheinung sei das erwähnt, derewig lächelnde Weise von Tournefeuille" ge­nannt. Während der kritischen Monate des Sta­ll i s k y - S k a n d a l s bot der Präsident der Re­publik Lebrun ihm die Regierung an, doch erst nach den blutigen Unruhen vom Februar 1934 und dem Sturz des Kabinetts Daladier ließ sich Dou­mergue dazu bewegen, eineRegierung der nationalen Einigkeit" zu bilden. Dis zum November stand er an der Spitze dieser Regierung. Er stürzte dann aber über seine Verfassungsreform, die den Widerstand der radikalsozialen Kabinetts-

Dou-

KommunistischeVolksfront" plane in 5lE>A.

Der Bolschewismus hinter der Lewis- Gewerkschaft.

Reichswirtschaftsminister Dr. Schacht wurde von dem Staatssekretär des Aeußern, Dr. G u r d o Schmidt (Mitte) empfangen. Rechts der deutsche Gesandte in Wien, Botschafter von Papen. (Scherl-Bild erdienst-M.)

Entwicklung nicht zustanbekarn

Das Abkommen vom 11. Juli sollte nicht nur die deutsch-österreichischen Beziehungen einer Entspan­nung entgegenführen, sondern in seiner Auswirkung auch zu einer Entlastung der inneröster­reichischen politischen Verhältnisse führen. Leider haben wir immer wieder feststellen müssen, daß man es drüben gar nicht so eilig hatte, die nationale Opposition zur Mitarbeit heranzu- ziehen. Am 14. Februar hat bann der Bundeskanz­ler Schuschnigg die Bildung eines v o l k s p o - litischen Referats in Aussicht gestellt, dem diese Aufgabe übertragen werden sollte. Schuschnigg erklärte damals, daß in bezug auf die österreichischen Nationalsozialisten unter gewissen Bedingungen kein Grund zur Verweigerung der Mitarbeit" be­stehe und daßin allernächster Zeit" bei der V. F. das nunmehr eingerichtete Referat geschaffen wer­den solle. Dieser Anfang wurde dann freilich in gewisser Weise dadurch beeinträchtigt, daß am 7. Mär§ Staatssekretär Guido Z e r n a t t o , der Generalsekretär der D. F. in Linz u. a. erklärte, Befriedung bedeute nicht Koalition; auch bei diesem Anlaß wurde wiederum die D. F. als der allein mögliche Rahmen für eine politische Zu­sammenarbeit hingestellt. Auf Grund dieser etwas unklaren Vorzeichen wird man abwarten müssen, in welcher Weise sich die Tätigkeit des nun endlich geschaffenen Referates praktisch auswirken wird. Der mit der Führung des Referates betraute Dr. Walter P e m b a u r ist 51 Jahre alt, entstammt einer alten Innsbrucker Künstterfamilie und war u. a. Vertreter der Grohdeutschen Volkspartei im

linken Ufer des Nervion, das über Miravalles er­reicht wurde, erobert. Ferner sind Arela, Campo de Pazterocorta, Arnotegui und Arei besetzt worden; durch die Einnahme dieser Ortschaften wird B i l3 bao vom Süden aus beherrscht. Im Ost e n von Bilbao haben die Truppen der II. Bri­gade ihre Stellungen auf dem Archanba-Ho- henzug weiter ausgedehnt. Am Freitagvormlt- tag wurde die F u n k st a t i o n von Bilbao ge­stürmt. Die Bolschewisten hatten sich besonders in einem gleicher Höhe liegenden Kasinogebäude, das durch eine Drahtseilbahn mit der Stadt verbunden ist, verschanzt. Fast in jedem Fenster war ein Ma­schinengewehr aufgestellt. Nach Aussagen von Ueberläufern sind die Häuser des gesamten Stadt­randes von Bibao zu Maschinengewehrnestern aus­gebaut.

Nach einer Meldung aus Bayonne hat d i e bas- tische sogenannteRegierung" mitge­teilt, daß sie im Einverständnis mit den bolschewisti­schen Valencia-Häuptlingen sich unter Zurücklassung einerVertretung" in ein hinter der Front gele­genes Dorf am Golf von Biscaya zurückge­zogen habe.

Gaston Doumergue gestorben.

Paris, 18. Juni. (DNB.) Der ehemalige Prä- fident der französischen Republik Gaston Doumergue ist in Aigues-D-ives (De­partement Gard), wo er am 1. August 1863 gebo­ren wurde, gestorben. Doumergue war vor seinem Eintritt in die Politik Richter in Frankreich, Cochin­china und Algier. 1893 wurde er Mitglied der Kammer, 1910 Senator. Er gehörte von 1902 bis 1913 verschiedenen Kabinetten als Kolonial-, Han­dels- oder Unterrichtsminister an. 1913 bildete Dou­mergue eine Regierung, in der er selbst das Außen­ministerium übernahm. Während des Krieges war er Kolonialminister. 1917 wurde er mit einem Son-

wirtschaft aus. Generalstabsoeterinär Dr. Schulze überbrachte die Grüße des Oberbefehlshabers des Heeres und der aktiven Veterinäroffiziere des Hee­res, die sich mit den Tierärzten eng verbunden füh­len, wenn sie auch außerhalb der Tierärztekammer stehen. Reichsamtsleiter Dr. Grote brachte als Vertreter des Reichsärzteführers die Verbundenheit zwischen beiden Berufen Arzt und Tierarzt zum Ausdruck, die bei der Erfüllung ihrer gemeinsa­men Aufgabe, der Volksgesundheit zu dienen, eng zusammenstehen müssen. Am Schluß des Festaktes verlas der Dekan der tierärztlichen Fakultät der Uni­versität Berlin eine Glückwunschadresse der tierärztlichen Fakultäten und Hoch­schulen.

Wien, 18. Juni. (DNB.) Auch am zweiten Tag seines Wiener Aufenthaltes nahm Reichsdankprä­sident Dr. Schacht Gelegenheit zu einer eingehen­den Aussprache mit dem Präsidenten der österrei­chischen Nationaldank Dr. Kienböck. Dabei stan­den die Fragen im Vordergrund, die sich aus dem Waren- und Zahlungsverkehr zwischen beiden Ländern ergeben. Es besteht beiderseits der Entschluß, den Zahlungsverkehr nach beiden Seiten weiter auszugestalten, wie dies bereits durch die Abmachungen vom Juni vorigen Jahres angebahnt ist. Es werden Modalitäten gefunden werden, den Zahlungsver­kehr einer weiteren Steigerung der Umsätze an­zupassen. Anschließend stattete Dr. Schacht der Deutschen H a n d e l s k a m m e r . einen Besuch

Fahne über dem Weißen Haus wehen. chung und Lehre. Die Hochschulen durften Daß die Befürchtungen des Abgeordneten voll nicht zu reinen Fachschulen werden. Ebenso dürfe und ganz berechtigt sind, beweist eine Rede, die der der Forschungsgeist nicht auf die Hochschule be­im Jahre 1936 durchgefallene kommunistische Prä- schränkt bleiben, sondern müsse den akademischen sidentschaftskandidat Browder in Napanoch im Nachwuchs auch nach seiner Hochschulzeit wieder be- Staate Neuyork gehalten hat. Dieser Kommunisten- seelen. Sodann übermittelte Reichsminister Rust Häuptling erklärte ganz offen, daß Lewis der ^elb- Dem Reichstierärzteführer die Mitteilung, daß die Herr einer kommenden amerikanischenFarmer- Fakultät der tierärztlichen Wissen- Labour-Partei" sei, die der französischen schäft an der Universität Berlin mit Volksfront" entsprechen werde. Eine solche dem Wintersemester 1937/38 verselbständigt Partei sei das, was die Kommunisten in Amerika wird.

oor allem erreichen wollten. Die treibende Kraft Als Vertreter des Reichsbauernführers und Reichs- für die Durchführung dieser Ziele sei dasKomitee und Preußischen Ministers für Ernährung und für industrielle Organisation". Wenn eine solche Landwirtschaft sprach Staatssekretär Willikens Partei noch nicht organisiert sei, so liege der Grund! die Glückwünsche des Bauerntums und der Land-

und Arbeiter als Kameraden und Freunde. Aus der Erfüllung unserer doppelten Verpflichtung fühlen wir auch heute die Notwendig­keit, in Gemeinschaft mit den Dozenten unserer Hochschulen die brennendsten Fragen in Angriff zu nehmen.

Eine Frage geht uns bei der Eroffnuna dieses Festes besonders an: Die dauernde wechselseitige Verbindung zwischen der Hochschule und des deutschen Volkes in allen Berufen und Schichten. Es ist eine Forderung des national­sozialistischen Staates, daß jeder ehemalige Student sich dauernd mit seiner Hoch­schule verbunden fühlt, ihr neue Kräfte und neue Ideen zuführt und mit der jungen Studenten­schaft in Verbindung steht. Eines der wertvollsten und wichtigsten Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist die regelmäßige Veranstaltung solcher H o ch s ch u l - feste, wie wir eines in diesen Tagen in Tübin­gen erleben. Vom nächsten Jahre ab ist für alle Studentenschaften an den deutschen Hoch­schulen angeordnet, daß im letzten Monat des Som­mersemesters die gesamte Studentenschaft mit allen Kameradschaften und Fachgruppen zusammen mit ihren Dozenten und den Alten Herren ihrer Hoch- schule eingroßesStudentenfest feiert. Hier sollen Studenten und Dozenten sich gegenseitig neue Anregungen für die Arbeit geben und solche emp­fangen. In sportlichen Wettkämpfen, wissenschaft­lichen Erörterungen und geselligen Zusammenkünf­ten sollen sich hier Studentenschaften und Hochschu­len zu sich selbst und zu ihrer Arbeit bekennen, sollen sich bekennen zu ihrer stolzen Verpflichtung dem Nationalsozialismus gegenüber.

Nachdem Professor Dr. F o ck e die Gäste begrüßt hatte und auf die Lage der Universität Tübingen eingegangen war, sprach der Studentenführer der Universität Tübingen, Werner G e k e l e r , über die Aufgaben, die dem Studententum im nationalsozia­listischen Staat gestellt sind.

überbrachte die Grüße des Reichsinnenministers Dr. Frick. Der Reichsinnenminister habe erst im Früh- fahr d. I. die Bedeutung des tierärztlichen Berufes besonders anerkannt, indem er die Unterabteilung Veterinärwesen in eine selbständige Abteilung feines Ministeriums umgewandelt habe. Alle Tierärzte helfen mit, die Versorgung Deutschlands aus eige­ner Erzeugung zu fördern und die Volksgesundheit zu ihrem Teil zu schützen.

Die Reichsregierung verlangt vom deutschen Tier­arzt, daß er mit seiner Berufsarbeit eine durch die Reichstierärzteordnuna geregelte öffentliche ,, . , ~ er ...Aufgabe erfüllt, die mit Hingabe und unter

Washington, 19. Ium. Fmttspruch.) Hintansetzung eigennützigen Strebens zu leisten ist.

Der repubhfamjdje Abgeordnete Th o m as er. U. hot aber auch das feste Vertrauen, daß die deut- k arte im Repra entantenhaus der Gewerkschafts- ,r3tc b'en Willen und die Fähigkeit dazu fuhrer Lewis fei bte größte Gefahr, Die .

die amerikanische Demokratie bedrohe. Die Sowjet- y

union stehe auf dem Wege über die radikalen Reichswissenschastönnmster Jtufr Organisationen in den Vereinigten Staaten hinter

Lewis und versuche, die amerikanische Industrie zu erörterte die Frage, ob die Ausbildung Des oeut- zerstören und bie Saat ber Revolution schen Tierarztes aus der Hochschule befriebi- auszustreuen. Die Bereinigten Staaten ständen vor gend gelöst werbe. Er lehnte es ab, Die Berufsaus­einer gefährlichen Krise. Wenn nicht schleunigst die bildung von der Stätte der Wissenschaft und For- gesetzesoerächterische Tätigkeit von Lewis einge- chung zu trennen und stellte sich vor den Grundsatz dämmt werde, werde eines Tages bie rote Iber $ u f a mnw n ,g e t) ö rj g t e H ° n jot»

Ein seltsamer Anstatt.

Wien, 18. Juni. (DNB.) Wie der jüdischeTele­graph" triumphierend meldet, muß die in Linz er­scheinendeNeue Zeit" ihr Erschetnenein- stellen. Eine Rückfrage in Linz ergab die be­zeichnende Tatsache, daß man dortbis zur Stunde" noch nichts von einer solchen Maßnahme wußte und daß sowohl der zuständige Sicherheitsbirektor als auch bie Polizeibirektion in Linz angeblich keine ent- sprechenben Weisungen erhalten hätten. Bemerkens­wert aber ist, baß bie Melbung von bem Verbot des Blattes bereits am Donnerstag um 15 Uhr i m schweizerischen Rundfunk b e t a n n (ge­geben wurde. Gegen dieNeue Zeit", die sich als bodenständiges nationales Blatt in bestem Sinne des Wortes stets für bie inner- politische Befriedung eingesetzt hatte, war von jüdischer Seite schon seit langem gestänkert worden, besonders nachdem die Zeitung die Namen von Personen veröffentlicht hatte, die sich zu Jah­resanfang dem geplanten Deutsch-Sozialen Verein zur Verfügung gestellt hatten, dessen Gründung bann aber infolge ber innerpolitischen

dafür nur darin, daß das Komitee in seiner Arbeit noch nicht so weit fortgeschritten sei. Es sei jedoch klar erkennbar, daß der Weg zur Bildung einer Volksfront" in den Vereinigten Staaten bereits beschritten sei.

Oie Familien der Hingerichteten ^Hoch­verräter" mit Verbannung bedroht.

Moskau, 18. Juni. (DNB.) DiePran^a" erhielt einen Brief der Witwe des am 12. Juni Hingerichteten Armeekommandanten Jafir, in dem sich diese von ihrem Manne lossagt und ihn als Hoch- und Landesverräter verwünscht. Man erinnert sich an jenes barbarische Gesetz, wonach Familienmitglieder und Verwandte politischer Verurteilter

als Geiseln verhaftet und auf fünf Jahre verbannt werden können, selbst wenn sie an bem Vergehen ihrer verurteilten Verwanbten nicht beteiligt sind. Familienmitglieber, bie sich von ihren verwanbtenVerrätern" nicht .öffentlich los- sagen, können zu fünf bis zehn Jahren Ge­fängnis verurteilt werben. Die Beweggrünbe, welche die Frau des ermordeten Armeekomman- banten Jafir zu dieser Erklärung veranlaßt haben, sind also offensichtlich. Man nimmt an, daß Frau Tuchatschewski, falls sie dem Beispiel der Frau Jafir nicht folgt, zum mindesten nach Si­birien verschickt wird. Die Frauen, Mutter und Kinder einiger in die Affäre Jagoda verwickel- ten Persönlichkeiten sind dieser Tage nach Sibirien verbannt worden.

berauftrag in Rußland betraut. 1923 wurde mergue Präsident des Senates. Nach bem tritt des Präsidenten ber Republik Millerand

Tübingen, 18. Juni. (DNB.) Das Erste All- gemeine Deutsche Studentenfest wurde am Freitag- vormittag eröffnet. Im dicht besetzten Festsaal der Universität hatten sich die Dozenten, die Studieren­den, die Alten Herren und zahlreiche Ehrengäste eingefunben. Nach dem Einzug des Lehrkörpers spielte das Orchester des Akademischen Musikvereins die Ouvertüre zuIphigenie in Aulis". Dann sprach Reichsstudentenführer Dr. S ch e e l.

Es gibt wenige Fragen, so sagte er u. a., im Be­reich des gesamten völkischen Lebens, die in den letzten vier Jahren so stark umstritten waren, wie die Frage nach bem Existenzwert ber deut­schen Hochschule in der überlieferten Form der Verbindung von Forschung und Lehre. Diele studentische Generationen in der Jahrhunderte alten Geschichte der deutschen Universität haben bie Verpflichtung vernachlässigt, sich selbst tief hanbelnb in die Diskussion um ben Wert unb bie Bebeutung ber Wissenschaftserziehung einzuschalten. Als aber Ibie Frontgeneration auf ben Hochschulen trennende Schranken beiseiteschob und die volks- deutsch ausgerichteteDeutsche Studenten­schaft" schuf, trat diese Organisation schon kurz nach ihrer Gründung mit bem selbständigen Plan zur Reform der wissenschaftlichen Er­zieh u n g der Hochschulen überhaupt auf. Die For­derung besonderer Lehrstühle für Geopolitik, Aus- landsdeutjchtum und Wehrwissenschaft, die Be­mühungen um eine Vereinheitlichung des Studien- bienstes und des Prüfungswesens im ganzen Reich, die Erörterungen um die Schaffung einer sogenann­ten humanistischen Fakultät beweisen deutlich, wie viel schöpferisches Leben in dieser Generation steckte.

Es wird unser Stolz bleiben, daß wir in ber Kampfzeit nicht nur in ben Hörsälen und Instituten unsere Pflicht als Studenten taten, sondern daß wir zutiefst erfüllt waren von den Notwendigkei­ten der politischen Erneuerung unseres Volkes durch I bie Bewegung. So gewannen wir in den Stürmen der SA. und SS. Handwerker, Bauern

Nahrungsfreiheit Deutschlands sicherzustellen. Ge­genwärtige wie künftige Leistungen von Deutsch­lands Tierärzteschaft zu sichern, ist die Reichstier­ärztekammer berufen und verpflichtet. Ihr Aufbau ist nunmehr abgeschlossen.

geeigneter fein. Es entspreche weiter auch den Richt­linien der faschistischen Regierung, eine scharfe Trennung zwischen Eingeborenen- unb JtaUenerviertel burchzuführen.

Bilbao

von Süden umklammert.

Front vor Bilbao, 18. Juni. (DNB.) Arn Freitagmittag erstürmten bie Truppen ber I. na­tionalen Brigabe den über 400 Meter hohen P a - gasari im Süden von Bilbao. Schwere Artille­rie und Bombenflieger unterstützten den Angriff. Am südlichen, von dichtem Wald bewachsenen Hang des Berges leistete der Gegner hefttgen Widerstand, ber erst nach mehrstündigem Gefecht und Handgra­natenkampf beendet wurde. Die Besetzung des Pa- gafari ist von großer Bedeutung, da er die letzte Bergstellung der Bolschewisten im Süden von Bil­bao war. Im Südosten ist das nächste Ziel der nationalen Truppen bie Bergkette bei Alonsote- gui. Am rechten Ufer bes Nervion würben der Punkt 264 sowie San Bernaba unb Luchana ein­genommen; süblich von Bilbao würbe Unzeta am

ab. Im Schloßhotel Kobenzl fanb ein Frühstück statt, bas ber Präsident ber Oesterreichischen Natio­nalbank gab unb an dem Bofichafter von Papen, i . 1R - . x^m Ersten

Staatsrat Dr. Kienböck mit sämtlichen Mitgliedern B? r N n 18. Ium (DNB ) Aus oem Ersten des Generalrates der Nationalbank, Finanzminister Deutschen T.era ztetag m Berlin murbe bie Errich Dr. N-umey-r, dl- Minister a. D. Streeruwiß uni hing ber R e t s 11 = r °.r3 a m m e r n er Dr. Draxler sowie Vertreter des Wirtschaftslebens Mundet. Nacheinem teilnahmen. Am Freitagabend fand in der deutschen w^ehstierär^tefubrer das Geseß über b?e meLanÄ

sfäateletoetÄs chm ibt, b'er Zrastdent d-- MÄHÄ

Bundestages, Dr. Hoyos, der Präsident der Na- der ^^Emeinheit g s . xönnen Ein lang geheq- tionalbank, Staatsrat Dr. Kienböck, der italiem- "thos nicht erfüllr*en la g g y g

Ich- Gesandte, ber ungarische Gesandte [omie «erd Cr0rfSn' in bem cl

treter des Wirtschaftslebens. I sgeginn h^ißt:Für bie Gesundheit des deutschen

Tierbestandes zu sorgen und an der Hebung seiner Zucht- und Leistungsfähigkeit mitzuwirken; das deutsche Volk vor Gefahren und Erkrankungen durch Tierkrankheiten, sowie durch Lebensrnittel unb Er­zeugnisse tierischer Herkunft zu schützen" und daß e, . . .. ,ber Tierarzt damit eine durch dieses Gesetz gere-

Tiroler Landtag. In Oesterreich ist er als national- "lte Öffentliche Aufaabe erfüllt." Dankbar empfin- politischer Schriftsteller bekannt geworden. Der Wie- die deutsche Lierärzteschaft, daß das Dritte ner Rechtsanwalt Dr. S e y ß - I n q u a r t, der . gleichzeitig anerkannt hat, daß der tierärzt- außerdem Vorschläge zur Heranziehungbisher ab- üche Beruf kein Gewerbe ist, weil er nur dort feitsstehender Kreise" zwecks Mitarbeit an öer poli-1 a'url)aft erfüllt und geleistet werden kann, wo die ttfchen Willensbildung in ber Vaterlänbifchen Front j ere Berufung für jein (^greifen unb feine ausarbeiten soll, hat längere Zeit ber Wiener ^übung ben Ausschlag gegeben hat. Neue große Rechtsanwaltskammer angehort unb ist u a. aM Aufgaben finb von den Tierärzten zu losen, um den Verfasser zahlreicher nationalpolitischer Aufsätze und in' Stand zu setzen, auf dem Gebiete der

als führendes Mitglied des Deutschen Klubs in Wien ^jerwirtschaft immer mehr aus eigener Kraft die hervorgetreten. Wir haben keine Veranlassung, bte» I ____lAJ.-.w.k mo­

sern volkspolitischen Referat Vorschußlorbeeren zu überreichen. Auf den Erfolg ber inneren Befrie- bungsarbeit allein kommt es an. Unb biefer Erfolg läßt sich wohl am ehesten erzielen, wenn man nicht biftiert, fonbern Entgegenkommen zeigt. Jeboch, es ist nicht unsere Sache, Ratschläge zu erteilen. Mit bem auf jüdisches Betreiben erfolgten Verbot einer ausgesprochenen nationalen Leitung, der .Neuen Zeit" in Linz, die sich für bie mnerpolitische Be- friebung eingesetzt hat, ist allerbings kein säuberlich erfreuenber Auftakt gegeben worben. 1