Ausgabe 
19.5.1937
 
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aus, und mit einem 6:2-Siege für die Gäste endete das schnelle, wechselvolle Spiel.

Anschließend spielte die erste Mannschaft gegen die Liga aus Butzbach. Das mit Spannung erwar­tete Treffen endete mit einem 2:1 Siege der Gäste. Die Platzbesitzer konnten nicht restlos gefallen.

Fußball im Tv. Launsbach.

Am 1. Pfingstfeiertag spielte in Launsbach die 1. Mannschaft des FußballclubsHerta-Weiß-Blau",

Frankfurt a. M., gegen die 1. Mannschaft des Tv. Launsbach. Beide Mannschaften lieferten sich ein flottes, gleichwertiges Spiel, bei dem die Gäste aus Frankfurt in der ersten Halbzeit den Führungs­treffer erzielten. Bald nach Beginn der zweiten Halbzeit stellte die Launsbacher Mannschaft den Ausgleich her, dem sich nach kurzer Zeit ein wei­terer Torerfolg anschloß. Mit dem Ergebnis von 2:1 für die Mannschaft des Tv. Launsbach fand das Spiel seinen Abschluß.

Silbernes" Handball-Länderspiel.

Deutschlands Handballer im 25. Länderspiel zum neuntenmal gegen Oesterreich.

Im Wiener Stadion stehen sich am kommenden Sonntag zum neunten Male die Handball-Länder­mannschaften von Deutschland und Oesterreich int Handballkampf gegenüber. Zuletzt trafen sich beide Nationen im Endspiel des Olympischen Handball­turniers in Berlin, wo Deutschland mit 10:6 sieg­reich blieb und Olympiasieger wurde. Bon 1925 bis 1934 waren die internationalen Beziehungen des deutschen Handballsportes auf die Spiele mit Oesterreich beschränkt, die aber seit 1932 nicht mehr stattfanden. Das olympische Endspiel war das erste Zusammentreffen beider Länder nach vier Jahren. Im Sommer 1934 wurde der Kreis der Nationen um Dänemark und Schweden bereichert, die auf einer Nordlandreise besucht und geschlagen wur­den, und im Dezember des gleichen Jahres trat mit Ungarn ein vierter Partner für Handball-Länder­spiele mit Deutschland auf den Plan. 1935 kam der erste Kampf gegen die Schweiz, und im gleichen Jahre stieg auch die Begegnung gegen Holland, Luxemburg trat 1936 zu den Gegnern, im gleichen Jahre wurde noch Rumänien besucht und bei den Olympischen Spielen trat noch USA. auf den Plan, so daß Deutschlands Handballer bisher mit acht Nationen Länderspiele ausgetragen haben. Sieht man von den am 16. August 1936 in Leipzig gegen Oesterreich, Stuttgart gegen die Schweiz, Magdeburg gegen Ungarn, München gegen Rumänien und Augsburg gegen USA. ausgetragenen Treffen, bei denen Gau- und Bezirksmannschaften Gegner der Ausländer waren, ab, so hat der deutsche Handball bisher 24 Länderspiele bestritten und davon 22 gewonnen.

Mit Oe st erreich gab es bisher acht Spiele, von denen sechs gewonnen wurden. Das erste Spiel, 1925 in Halle, ging 3:6 verloren, und auch die zweite Niederlage wurde auf deutschem Boden hingenommen; in Darmstadt wurde 1930 die deut­sche Auswahl 6:5 geschlagen. Alle anderen Spiele wurden von Deutschland gewonnen. Das erste Rückspiel 1927 in Wien gewann Deutschland 8:4, 1928 gab es in Halle einen Sieg mit dem gleichen Ergebnis, 1929 gewannen wir in Wien knapp 8:7, 1931 10:9 und 1932 in Weißenfels 15:11. Das Olympiaturnier wurde 10:6 gewonnen, in Magde­burg erreichten anschließend die Oesterreicher gegen eine mitteldeutsche Mannschaft ein Unentschieden von 9:9. Alle Ergebnisse zeigen, daß Oesterreich schon immer einen guten Handball gespielt hat und daß die Elf auch diesmal nicht zu unterschätzen ist. Kein Ergebnis der acht Spiele, sei es für uns sieg­reich oder verloren, ist überzeugend, denn die Höchst­differenz von vier Toren, im Handballknapp", beweist die Gleichwertigkeit beider Länder. Für die Oesterreicher, die aus einem wesentlich kleineren Kreis ihre Auswahl treffen müssen, bedeutet diese Feststellung eine Anerkennung, aber für den wirk­lichen Handballfachmann ist das nichts Neues. Schon 1925 erkannten wir in Halle, daß derSchü­ler" Oesterreich denLehrer" Deutschland nicht nur schnell im Können erreicht, sondern auch schon zum Teil übertroffen hatte.

20 000 Zuschauer haben bisher schon in Wien ihre Karten bestellt. Das Treffen wird also von einer bisher nie gesehenen Zuschauermenge be­sucht werden. Die deutsche Mannschaft wird einen sehr schweren Stand haben. Sie wurde auf Grund

der Erfahrungen des Karlsruher Lehrganges sorg­fältig aufgestellt und ist sich ihrer Aufgabe, Deutsch­lands Vormachtstellung im Handball und die Be­rechtigung des olympischen Sieges beweisen zu müssen, bewußt. Die Mannschaften stehen sich wie folgt gegenüber:

Deutschland: Lüdecke; Müller, Bandholz I; Keiter, Brinkmann, Stahl; Steininger, Theilig, Ortmanns, Klingler, Baumann.

O e st e r r e i ch : Schnabel; Tauscher, Bartel; Wohlrab, Juracek, Kraus; Bitrizky, Schmalzer, Kreci, Vojta, Volak.

In der deutschen Elf haben die meisten Spieler schon international Verwendung gefunden. Unter den wenigen Neulingen befindet sich der Tormann Lüdecke, der sich im Endspiel um den Adlerpreis als Hüter des siegreichen Gaues Mitte bestens emp­fahl und der damals schon als der künftige deutsche Nationaltorwart bezeichnet wurde. Im Angriff wird Spengler vermißt, der in den Karlsruher Uebungs- spielen in bester Form war und nur auf der Liste der Ersatzspieler steht, die bei dem im Rahmen der Reise am 27. Mai in Graz stattfindenden Spiel gegen Steiermark eingesetzt werden. Die Mischung zwischen erfahrenen Nationalspielern und vielver­sprechenden Neulingen ist sehr geschickt, und man kann der Mannschaft mit bestem Vertrauen be­gegnen.

Auch Oesterreich hat sorgsame Auswahl getrof­fen und wird sich in Bestform vorstellen. Mit Schnabel und Tauscher stehen zwei alte National­spieler in der Mannschaft, die schon seit rund zehn Jahren zum eisernen Bestand der österreichischen Handballmannschaften gehören. Schnabel hat in fast allen Länderspielen in der österreichischen Elf ge­standen und immer durch seine große Schnelligkeit und seine Paraden imponiert. Tauscher hat über Sturm und Läuferreihe den Weg in die Verteidi­gung gefunden. Don den übrigen Spielern sind Wohlrab, Kraus und Schmalzer mehrfach hervor- getreten, die anderen Spieler haben aber auch fast alle schon repräsentative Ehren genossen.

Wir trauen den Oesterreichern in ihrer Heimat zu, daß sie der deutschen Elf das Siegen recht schwer machen werden. Ein Unentschieden, oder eine knappe deutsche Niederlage wäre für den Fachmann keine Sensation.

AunSfunkprogramm.

Samstag, 22. 2Hai:

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau hör au. 11.40: Gau­nachrichten. 11.50: Deutsche Scholle. 12: Mittags­konzert, 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nach­richten. 14.10: Musikalische Rückantworten Wunschkonzert. 15.15: Volk und Wirtschaft. Allerlei Neuigkeiten. 15.30: Ich hab gefischt, ich hab gefischt, ich hab die ganze Nacht gefischt! 16: Fro­her Funk für alt und jung. 18.15: Sportschau. 18.30:Hurra, die Musik kommt!" Ein Militärkon­zert mit Infanterie- und Kavalleriemusik. 19.30: Wochenschau. 20: Nachrichten. 20.10: Ein froher Abend in der Weltkurstadt. Anläßlich der Wiesba­dener Mai-Wochen. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Musik zum späten Abend.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

ZHillagsbörfe überwiegend fest.

Frankfurt a. M., 19. Mai. Die Börse war am Aktienmarkt bei etwas lebhafteren Um­sätzen nicht ganz einheitlich, jedoch überwiegend fest. Der Ordereingang war zwar nicht sehr groß, betraf aber doch meist die Kaufseite, während der berufsmäßige Handel vereinzelt noch glattstellte. Die durchschnittlichen Veränderungen bewegten sich innerhalb eines Prozentes. Lebhafte Umsätze ver­zeichneten am Montanmarkt offenbar im Tausch gegen Mannesmann Verein. Stahlwerke mit 120 bis 120,75 (119,25), Mannesmann mit 130,40 (130,50) Nicht ganz gehalten, Hoesch und Klöckner

Kurszettel der Berliner

zogen fe 0,50 v. H. ätt. Don chemischen WerW IG. Farben weiter etwas angeboten und auf 164,65 (165,25) ermäßigt, voll behauptet lagen Scheide-« anstalt und Metallgesellschast. Am Elektromartt waren die Veränderungen zumeist unbedeutend, bis 1 d. H. höher notierten Lahmeyer, Siemens und Licht 8z Kraft. Maschinen- und Motorenwerte lagen uneinheitlich, schwächer BMW. mit 155,50 (156,50), Feinmechanik Setter mit 110 (110,75). Von Einzel- werten sehr fest lagen Hanfwerke Füssen mit 115,25 (112,25) und Westdeutsche Kaufhof mit 63,13 bis 63,50 (62). Etwas niedriger kamen AG. für Ver­kehr mit 133,75 (134,40) zur Notiz. Auf den übri­gen Gebieten wichen die Kurse nur wenig ab.

Das Renten geschäft liegt infolge der lebhaften Zeichnung auf die neue Reichsanleihe recht ruhig. Weiler gesucht blieben aber Reichsbahn-VA. mit 124,50 (124,25), dagegen bröckelten Altbesitz aus 126 und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M. I

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß! Mittag- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß, kurs

Schluß!. Mittag. börse

Datum

18 5

19.5

18 5

19 5

Datum

18.5

19.5

18.5.

19.5.

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

101,65

99

101,65

99

101,65

99,13

101,65

99,13

Accumulatoren-Fabrik.......

12

240

239

240

6y2% Doung-Anleihe von 1930 .. 4%% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

104,5 99,75

100,5

104,5

99,75

100,75

105

101

105

100,75

AKU-finnftfeibe.............

Mchassenburg Zellstoff........

Bemberg...................

Bekula.....................

O 3 0

8

146

120

165,25

146,25

120

167

145,5

120

166

126

145,65

119,75

167,25

126,25

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

99,13

99,13

99,13

99,13

Buderus Eisen...............

Cement Heidelberg...........

4

7

126

160

126,5

159,5

126,2

126

126,25

126

Cement Karlstadt............

6

175

178

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

12R

138

_

Chade A.-C..................

9

11

186,25

187,5

186

186,5

4,/»% Le!i. Landesbk. Darmstadt

Daimler Motoren............

6

141,7

142

141,5

141,4

ffinlhhfp. M. 12............

99,25

99,25

Dessauer Gas...............

4

119,5

119,25

5 V»0/« Seff. Landes-Hvp.-Bank

101,3

Deutsche Erdöl..............

5

153,9

154

153,25

153,75

101,35

Deutsche Gold- und Silber ....

9

264

264,5

4V,°Z Breuk. Landesvidbr.-Ansi.

Deutsche Linoleum..........

10

178,5

179

178

178,75

fflnfhhfp m 19............

99

99

99

99

Elektrische Lieferungen........

6

136,25

136,25

136,13

136,13

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20

98

98

98

98,25

Elektrische Licht und Kraft.....

7

150,2

151,5

150,5

151,5

4V»°7a Darmstädter Komm.-Lan-

I. G. Farben-Jndustrie.......

7

165,25

164,5

165,4

164,5

97,9

97,9

Felten & Guilleaume.........

6

141 ,

142

141,65

142

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Gesfürel....................

6

152,75

153

152,75

153,25

OhiSTnf I____________

131,9

132,13

132,13

Th. Goldschmidt.............

5

138,75

137,5

138,25

137,5

4^2% Franks. Hhp. Goldpse. R. 15

99,5

99,5

99,5

99,5

Grihner Maschinen...........

O

46,9

46,9

46,9

47,13

4*Ä% Tranks. Hhp. Gold-Komm.

Harpener......... 2

y2

162,5

163

162

162,75

DM. 2 3..................

98.25

98,25

Hoesch Eisen...............c

*/?

123

124

123

124

5V2% Franks. Hhp. Liquidation

Philipp Holzmann...........

6

156,5

156,25

156,5

156,5

101,75

101,5

Ilse Bergbau................

6

185

180

by>% Rheinische Hhp. Liquidation

101,65

Ilse Genüsse................

6

143

143

143,13

143,25

fflnfhhfo _______________

101,65

101,75

101,75

Kal! Aschersleben............

5

120,5

120,13

Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 ....

110,75

110,75

110,9

110,9

Klöcknerwerke.............4 y2

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Pnhmphpr ............. 6

132,25

124

133

125

132

154,65

124,25

132,75

155,75

125

4% Oesterreichrsche Goldrente..

Mainkraft...................

4

98

99

4,2% Oesterreichlsche SUberrente.

3

130.8

129,25

157,5

130,5

129,25

157,13

4y2 Ungarn Staats von 1913 ..

Mansfelder Bergbau.......6

Metallgesellschafi.............

y2

158,65

4% l]ngnri{fhp Giolbrente.....

5

153,5

153,5

153,65

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

Orenstein & Koppel..........

Rheinische Braunkohle.......

O

106,65

106,75

5% Rumänen von iso».......

233,75

231,25

233,5

4y2% Rumänen Gold von 1913

.

Rheinische Elektro............

6

136,75

133

136,75

4% Einheits-Rumänen.......

Rheinstahlwerke..............

RbeinisckEestfältsche Elektro ..

Rütgerswerke ...............

Salzdetfurth Kalt..........

6

158.5

157 129,65 151,5

157

157,5

156,25

AO/_ Tftrfon SRnnhnh I _______

6

6 y?

129,25

151,65

156,75

129,5

151,5

157

4% ^fftrfpn Rngdad II ..........

_

IZ3,Z0

SV.«/. I 91nrttnlfer..............

131 ,

3

133,25

134,9

134

13/

A.G. für Verkehrswesen......

Hamburg-Südam. Dampfschiff

6

134.4

6

171,

5

172

171,5

98

172

97,5

0

46

46,5

Schultheis Patzenhofer........

4

Hamburg-Amerika Paket......

0

17,5

17,5

17,75

17,5

Siemens & Halske...........

8

209

210

209,5

210,5

Norddeutscher Lloyd..........

0

17,9

17,9

17,9

17,9

Süddeutsche Zucker..........

10

200

200

199

200

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt

7

124,25

124,5

124,25

124,25

bereinigte Stahlwerke......

y2

119,25

120,75

119

120,65

Reichsbanl.................

Berliner Handelsgesellschaft ...

Commerz- und Privat-Bank ...

Deutsche Diskonto............

12

210.5

210,25

211,5

1 210

Westdeutsche Kaufhof........

0

62

63,13

62,25

63,13

131,13

112,65

117,25

31,13

1 2,75

1 117,5

Weiteregeln Alkali............

120

161

30,75

120

120

4

4

112,65

117,25

113

118

Zellstoff Waldhof...........

Otavi Minen...............

6

0.6

160,5 31,2

160,75

30,9

160 31

Dresdner Bank..............

4

105

105

105

1 105

Devi

»nrnarfl Berlin Frankfurt a.HL

18-Mai

19.Mai

18 Mai

19-Mat

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notterung

Amtliche Notierung

Gelb

Briet

Geld

Briet

Geld

törtei

Gew

roriei

Buenos Aires.............

0,755 41,98

0,161

0,759

42,06 0,163

0,755 41,99

0,161

0,759

42,07 0,163

Japan....................

Jugoslawien ..............

0,71/

5,694

0,719

5,706

0,717 5,694

0,719 5,706

iöru)|ei......

Rio de Janeiro ............

61,89

62,01

61,91

62,03

48,95

47,04

54,98

47.04

47,14

55,10

47,14

47,04

55,00

47,04

47,14

55,12

47,14

Wien.....................

18,95

49,05

49,05

Kopenhagen...............

Danzig...................

London...................

11,18

11,20

11,185

11,205

Stockholm................

63,49

63,61

63,52

63,64

17.315

12,345

12,32

12,35

Schweiz..................

56,99

57,11

56,92

. 57,04

fieliinoforÄ................

5,445

5,445

5,455

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

17,02

11,175

137,18

13,11

11,145

137,02

13,09

11,165

137,30

13,11

Prag.....................

3,661

8,679

8,661

8,679

136,90

13,09

Budapest.................

Italien...................

Neuyork..................

2,491

2,495

2,493

2,497

GLORIA

3527 A

Beiprogramm

Schönheit des Eislaufs / Ufa-Ton Woche

Prächtige Einfälle

Lustige Situationen Bewährte Darsteller Zwei Stunden befreiendes Lachen!

Auf der Bühne: <

Schumakoff und Adolphi

Balalaika und Harfe in höchster Vollendung

Heute Donnerstag ein Lustspiel - lebendig und voll Laune

Lucie Englisch Maria Paudler Joe Stöckel - Theodor Auzinger Regie: Franz Seitz

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Deutsche Glaubensbewegung

Bezirksring Gießen 358tiD

Vortrags - Abend mit geladenen Gästen am Samstag, dem 22. Mai 1937, 20.15 Uhr, im Studentenheim, Leihgesterner Weg 16

Ls spricht: Professor Otto Speer, Baden-Baden

Unkostenbeitrag 30 Pf., Militär u. Schüler 10 Pf.

Borrmann 5:

Gießen, Neustadt 5, Ruf 4165

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Hießen: Samst., 22.Mai, Bahnhof-Hotel Lenz, 9-12 Uhr Butzbach: Samstag, 22. Mai, Hotel Hess. Hof, 15 Uhr Qrttnberg: Montag, 24. Mai, Hotel Hirsch, 9-12 Uhr Alsfeld: Mont., 24. Mai, Hot. Deutsch. Haus, 2'/<-6 Uhr Nidda: Freitag, 28. Mai, Hotel Traube, 2-6 Uhr Hungen: Samstag, 29. Mai, Hot. Solmser Hof, 9-1 Uhr JP .Fleischer, Spezlal*Baadagen,Freisbacli(Pfalz)

Hier abschneiden!

V

Physisch 373 P»lze

Physisch, körperlich, im Gegen­satz zu psychisch = geistig.

Pianino, Klavier, Tasteninstru­ment, bei dem im Gegensatz zum Flügel die Saiten lotrecht ge­spannt sind und der Resonanz­boden aufrecht steht.

Piassavabesen, aus den Fasern der brasilianischen Fiederpalme gefertigte, elastische und dauer­hafte Besen und Bürsten.

Pichen, das Abdichten des Faß- innern mit Pech.

Picknick, engl., ein Esten bei einem Ausflug ins Grüne, bei dem jeder Teilnehmer für die Gemeinschaft Etzwaren mit­bringt. Lebt in anderer Form bei Kraftwagenausflügen und Eemeinschaftswanderungen wie­der auf. Am besten wird vorher festgelegt, was der einzelne mit­bringen soll.

Pietät, lat., Bedeutung = Fröm­migkeit, Ehrfurcht vor Verstor­benen, Achtung vor Dingen und Einrichtungen, die uns über­kommen sind, kindliche Liebe.

Pigment: Bezeichnung für jeden in den Körperzellen und -Ge­weben auftretenden Farbstoff. So z. V. aus dem Blutfarbstoff gebildet, aus der Galle stam­mend, und anderes mehr. Pig- mentmäler, vergl. Muttermal, pigmenthaltige, bindegewebige Hautwucherungen. Bei Pigment­mangel ist z. B. das Haar weiß, die Haut ebenfalls auffallend weiß.

Pikant, franz., stark gewürzt, appetitanregend.

Pikee, feines Baumwollgewebe mit doppelter Kette, die den

Stoff wie gesteppt aussehen läßt, wird meist zu weißen Herren­westen verwendet. Der Stoff läßt sich waschen.

Pikieren (Verstopfen) ist das erstmalige Auseinandersetzen von Pflanzen aus dem Aussaat­beet, nicht aber das Pflanzen an Ort und Stelle. Das P. veran­laßt kräftige Wurzelbildung. Man fetzt die Sämlinge beim P. bis zu den Keimblättchen in die Erde, also tiefer als an ihrem bisherigen Stand. Pikierte Pflanzen wie Sellerie und Kohl, sind beim Kauf teuerer als un- pikierte.

Pikots sind kleine Zäckchen, die gehäkelt werden und als Ab­schluß dienen bei selbstgefertig­ten Taschentüchern, Deckchen, Schürzen usw. Man arbeitet zu­erst eine feste Masche in den Rand, macht dann 5 Luftmaschen, wieder eine feste Masche in die erste Luftmasche und wiederholt laufend.

Pillen, Arzneimittel, in der Form meist runder Kügelchen, die ver­zuckert und versilbert oder mit einer anderen Masse überzogen sind, die den Geschmack des Arz­neimittels nicht mehr merken läßt.

Pilze dienen als Nahrungsmit­tel; doch sind besonders für den Selbftfammler genaue Kennt- nisie der Pilzarten erforderlich! Nur frische P. kochen und ge­nießen! Vor der Zubereitung madige Stellen herausschneiden, Stiel, Hut abschaben und Lamel­len entfernen. Alte Pilze nicht verwenden, da sie durch den nicht immer sofort erkennbaren Ver-

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DASJ^4ÜRGNDE Fachgeschäft in glas.-und_por^ellanv/aren _ W Gl E» E rsi /k'r e\> ZPL A~r

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