aus, und mit einem 6:2-Siege für die Gäste endete das schnelle, wechselvolle Spiel.
Anschließend spielte die erste Mannschaft gegen die Liga aus Butzbach. Das mit Spannung erwartete Treffen endete mit einem 2:1 Siege der Gäste. Die Platzbesitzer konnten nicht restlos gefallen.
Fußball im Tv. Launsbach.
Am 1. Pfingstfeiertag spielte in Launsbach die 1. Mannschaft des Fußballclubs „Herta-Weiß-Blau",
Frankfurt a. M., gegen die 1. Mannschaft des Tv. Launsbach. Beide Mannschaften lieferten sich ein flottes, gleichwertiges Spiel, bei dem die Gäste aus Frankfurt in der ersten Halbzeit den Führungstreffer erzielten. Bald nach Beginn der zweiten Halbzeit stellte die Launsbacher Mannschaft den Ausgleich her, dem sich nach kurzer Zeit ein weiterer Torerfolg anschloß. Mit dem Ergebnis von 2:1 für die Mannschaft des Tv. Launsbach fand das Spiel seinen Abschluß.
„Silbernes" Handball-Länderspiel.
Deutschlands Handballer im 25. Länderspiel zum neuntenmal gegen Oesterreich.
Im Wiener Stadion stehen sich am kommenden Sonntag zum neunten Male die Handball-Ländermannschaften von Deutschland und Oesterreich int Handballkampf gegenüber. Zuletzt trafen sich beide Nationen im Endspiel des Olympischen Handballturniers in Berlin, wo Deutschland mit 10:6 siegreich blieb und Olympiasieger wurde. Bon 1925 bis 1934 waren die internationalen Beziehungen des deutschen Handballsportes auf die Spiele mit Oesterreich beschränkt, die aber seit 1932 nicht mehr stattfanden. Das olympische Endspiel war das erste Zusammentreffen beider Länder nach vier Jahren. Im Sommer 1934 wurde der Kreis der Nationen um Dänemark und Schweden bereichert, die auf einer Nordlandreise besucht und geschlagen wurden, und im Dezember des gleichen Jahres trat mit Ungarn ein vierter Partner für Handball-Länderspiele mit Deutschland auf den Plan. 1935 kam der erste Kampf gegen die Schweiz, und im gleichen Jahre stieg auch die Begegnung gegen Holland, Luxemburg trat 1936 zu den Gegnern, im gleichen Jahre wurde noch Rumänien besucht und bei den Olympischen Spielen trat noch USA. auf den Plan, so daß Deutschlands Handballer bisher mit acht Nationen Länderspiele ausgetragen haben. Sieht man von den am 16. August 1936 in Leipzig gegen Oesterreich, Stuttgart gegen die Schweiz, Magdeburg gegen Ungarn, München gegen Rumänien und Augsburg gegen USA. ausgetragenen Treffen, bei denen Gau- und Bezirksmannschaften Gegner der Ausländer waren, ab, so hat der deutsche Handball bisher 24 Länderspiele bestritten und davon 22 gewonnen.
Mit Oe st erreich gab es bisher acht Spiele, von denen sechs gewonnen wurden. Das erste Spiel, 1925 in Halle, ging 3:6 verloren, und auch die zweite Niederlage wurde auf deutschem Boden hingenommen; in Darmstadt wurde 1930 die deutsche Auswahl 6:5 geschlagen. Alle anderen Spiele wurden von Deutschland gewonnen. Das erste Rückspiel 1927 in Wien gewann Deutschland 8:4, 1928 gab es in Halle einen Sieg mit dem gleichen Ergebnis, 1929 gewannen wir in Wien knapp 8:7, 1931 10:9 und 1932 in Weißenfels 15:11. Das Olympiaturnier wurde 10:6 gewonnen, in Magdeburg erreichten anschließend die Oesterreicher gegen eine mitteldeutsche Mannschaft ein Unentschieden von 9:9. Alle Ergebnisse zeigen, daß Oesterreich schon immer einen guten Handball gespielt hat und daß die Elf auch diesmal nicht zu unterschätzen ist. Kein Ergebnis der acht Spiele, sei es für uns siegreich oder verloren, ist überzeugend, denn die Höchstdifferenz von vier Toren, im Handball „knapp", beweist die Gleichwertigkeit beider Länder. Für die Oesterreicher, die aus einem wesentlich kleineren Kreis ihre Auswahl treffen müssen, bedeutet diese Feststellung eine Anerkennung, aber für den wirklichen Handballfachmann ist das nichts Neues. Schon 1925 erkannten wir in Halle, daß der „Schüler" Oesterreich den „Lehrer" Deutschland nicht nur schnell im Können erreicht, sondern auch schon zum Teil übertroffen hatte.
20 000 Zuschauer haben bisher schon in Wien ihre Karten bestellt. Das Treffen wird also von einer bisher nie gesehenen Zuschauermenge besucht werden. Die deutsche Mannschaft wird einen sehr schweren Stand haben. Sie wurde auf Grund
der Erfahrungen des Karlsruher Lehrganges sorgfältig aufgestellt und ist sich ihrer Aufgabe, Deutschlands Vormachtstellung im Handball und die Berechtigung des olympischen Sieges beweisen zu müssen, bewußt. Die Mannschaften stehen sich wie folgt gegenüber:
Deutschland: Lüdecke; Müller, Bandholz I; Keiter, Brinkmann, Stahl; Steininger, Theilig, Ortmanns, Klingler, Baumann.
O e st e r r e i ch : Schnabel; Tauscher, Bartel; Wohlrab, Juracek, Kraus; Bitrizky, Schmalzer, Kreci, Vojta, Volak.
In der deutschen Elf haben die meisten Spieler schon international Verwendung gefunden. Unter den wenigen Neulingen befindet sich der Tormann Lüdecke, der sich im Endspiel um den Adlerpreis als Hüter des siegreichen Gaues Mitte bestens empfahl und der damals schon als der künftige deutsche Nationaltorwart bezeichnet wurde. Im Angriff wird Spengler vermißt, der in den Karlsruher Uebungs- spielen in bester Form war und nur auf der Liste der Ersatzspieler steht, die bei dem im Rahmen der Reise am 27. Mai in Graz stattfindenden Spiel gegen Steiermark eingesetzt werden. Die Mischung zwischen erfahrenen Nationalspielern und vielversprechenden Neulingen ist sehr geschickt, und man kann der Mannschaft mit bestem Vertrauen begegnen.
Auch Oesterreich hat sorgsame Auswahl getroffen und wird sich in Bestform vorstellen. Mit Schnabel und Tauscher stehen zwei alte Nationalspieler in der Mannschaft, die schon seit rund zehn Jahren zum eisernen Bestand der österreichischen Handballmannschaften gehören. Schnabel hat in fast allen Länderspielen in der österreichischen Elf gestanden und immer durch seine große Schnelligkeit und seine Paraden imponiert. Tauscher hat über Sturm und Läuferreihe den Weg in die Verteidigung gefunden. Don den übrigen Spielern sind Wohlrab, Kraus und Schmalzer mehrfach hervor- getreten, die anderen Spieler haben aber auch fast alle schon repräsentative Ehren genossen.
Wir trauen den Oesterreichern in ihrer Heimat zu, daß sie der deutschen Elf das Siegen recht schwer machen werden. Ein Unentschieden, oder eine knappe deutsche Niederlage wäre für den Fachmann keine Sensation.
AunSfunkprogramm.
Samstag, 22. 2Hai:
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau hör au. 11.40: Gaunachrichten. 11.50: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert, 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Musikalische Rückantworten — Wunschkonzert. 15.15: Volk und Wirtschaft. Allerlei Neuigkeiten. 15.30: Ich hab gefischt, ich hab gefischt, ich hab die ganze Nacht gefischt! 16: Froher Funk für alt und jung. 18.15: Sportschau. 18.30: „Hurra, die Musik kommt!" Ein Militärkonzert mit Infanterie- und Kavalleriemusik. 19.30: Wochenschau. 20: Nachrichten. 20.10: Ein froher Abend in der Weltkurstadt. Anläßlich der Wiesbadener Mai-Wochen. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Musik zum späten Abend.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
ZHillagsbörfe überwiegend fest.
Frankfurt a. M., 19. Mai. Die Börse war am Aktienmarkt bei etwas lebhafteren Umsätzen nicht ganz einheitlich, jedoch überwiegend fest. Der Ordereingang war zwar nicht sehr groß, betraf aber doch meist die Kaufseite, während der berufsmäßige Handel vereinzelt noch glattstellte. Die durchschnittlichen Veränderungen bewegten sich innerhalb eines Prozentes. Lebhafte Umsätze verzeichneten am Montanmarkt offenbar im Tausch gegen Mannesmann Verein. Stahlwerke mit 120 bis 120,75 (119,25), Mannesmann mit 130,40 (130,50) Nicht ganz gehalten, Hoesch und Klöckner
Kurszettel der Berliner
zogen fe 0,50 v. H. ätt. Don chemischen WerW IG. Farben weiter etwas angeboten und auf 164,65 (165,25) ermäßigt, voll behauptet lagen Scheide-« anstalt und Metallgesellschast. Am Elektromartt waren die Veränderungen zumeist unbedeutend, bis 1 d. H. höher notierten Lahmeyer, Siemens und Licht 8z Kraft. Maschinen- und Motorenwerte lagen uneinheitlich, schwächer BMW. mit 155,50 (156,50), Feinmechanik Setter mit 110 (110,75). Von Einzel- werten sehr fest lagen Hanfwerke Füssen mit 115,25 (112,25) und Westdeutsche Kaufhof mit 63,13 bis 63,50 (62). Etwas niedriger kamen AG. für Verkehr mit 133,75 (134,40) zur Notiz. Auf den übrigen Gebieten wichen die Kurse nur wenig ab.
Das Renten geschäft liegt infolge der lebhaften Zeichnung auf die neue Reichsanleihe recht ruhig. Weiler gesucht blieben aber Reichsbahn-VA. mit 124,50 (124,25), dagegen bröckelten Altbesitz aus 126 und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M. I
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß! Mittag- börse
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß, kurs
Schluß!. Mittag. börse
Datum
18 5
19.5
18 5
19 5
Datum
18.5
19.5
18.5.
19.5.
6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
101,65
99
101,65
99
101,65
99,13
101,65
99,13
Accumulatoren-Fabrik.......
12
240
239
240
6y2% Doung-Anleihe von 1930 .. 4%% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................
104,5 99,75
100,5
104,5
99,75
100,75
105
101
105
100,75
AKU-finnftfeibe.............
Mchassenburg Zellstoff........
Bemberg...................
Bekula.....................
O 3 0
8
146
120
165,25
146,25
120
167
145,5
120
166
126
145,65
119,75
167,25
126,25
4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
99,13
99,13
99,13
99,13
Buderus Eisen...............
Cement Heidelberg...........
4
7
126
160
126,5
159,5
126,2
126
126,25
126
Cement Karlstadt............
6
175
178
—
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
12R
138
_
Chade A.-C..................
9
11
186,25
187,5
186
186,5
4,/»% Le!i. Landesbk. Darmstadt
Daimler Motoren............
6
141,7
142
141,5
141,4
ffinlhhfp. M. 12............
99,25
99,25
—
—
Dessauer Gas...............
4
—
119,5
119,25
5 V»0/« Seff. Landes-Hvp.-Bank
101,3
Deutsche Erdöl..............
5
153,9
154
153,25
153,75
101,35
—
Deutsche Gold- und Silber ....
9
264
264,5
4V,°Z Breuk. Landesvidbr.-Ansi.
Deutsche Linoleum..........
10
178,5
179
178
178,75
fflnfhhfp m 19............
99
99
99
99
Elektrische Lieferungen........
6
136,25
136,25
136,13
136,13
4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20
98
98
98
98,25
Elektrische Licht und Kraft.....
7
150,2
151,5
150,5
151,5
4V»°7a Darmstädter Komm.-Lan-
I. G. Farben-Jndustrie.......
7
165,25
164,5
165,4
164,5
97,9
97,9
——
—
Felten & Guilleaume.........
6
141 ,
142
141,65
142
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Gesfürel....................
6
152,75
153
152,75
153,25
OhiSTnf I____________
131,9
132,13
132,13
Th. Goldschmidt.............
5
138,75
137,5
138,25
137,5
4^2% Franks. Hhp. Goldpse. R. 15
99,5
99,5
99,5
99,5
Grihner Maschinen...........
O
46,9
46,9
46,9
47,13
4*Ä% Tranks. Hhp. Gold-Komm.
Harpener......... 2
y2
162,5
163
162
162,75
DM. 2 3..................
98.25
98,25
—
——
Hoesch Eisen...............c
*/?
123
124
123
124
5V2% Franks. Hhp. Liquidation
Philipp Holzmann...........
6
156,5
156,25
156,5
156,5
101,75
101,5
——
Ilse Bergbau................
6
—
185
180
by>% Rheinische Hhp. Liquidation
101,65
Ilse Genüsse................
6
143
143
143,13
143,25
fflnfhhfo _______________
101,65
101,75
101,75
Kal! Aschersleben............
5
——
120,5
120,13
Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 ....
110,75
110,75
110,9
110,9
Klöcknerwerke.............4 y2
Kokswerke und Chemische Fabrik 6
Pnhmphpr ............. 6
132,25
124
133
125
132
154,65
124,25
132,75
155,75
125
4% Oesterreichrsche Goldrente..
Mainkraft...................
4
98
99
4,2% Oesterreichlsche SUberrente.
—
—
3
130.8
129,25
157,5
130,5
129,25
157,13
4y2 Ungarn Staats von 1913 ..
• •
—
—
Mansfelder Bergbau.......6
Metallgesellschafi.............
y2
158,65
4% l]ngnri{fhp Giolbrente.....
5
153,5
153,5
153,65
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
Orenstein & Koppel..........
Rheinische Braunkohle.......
O
106,65
106,75
5% Rumänen von iso».......
233,75
231,25
233,5
4y2% Rumänen Gold von 1913
• .
Rheinische Elektro............
6
136,75
133
136,75
4% Einheits-Rumänen.......
Rheinstahlwerke..............
RbeinisckEestfältsche Elektro ..
Rütgerswerke ...............
Salzdetfurth Kalt..........
6
158.5
157 129,65 151,5
157
157,5
156,25
AO/_ Tftrfon SRnnhnh I _______
6
6 y?
129,25
151,65
156,75
129,5
151,5
157
4% ^fftrfpn Rngdad II ..........
_
—
—
IZ3,Z0
SV.«/. I 91nrttnlfer..............
—
—
—
131 ,
3
133,25
134,9
134
13/
A.G. für Verkehrswesen......
Hamburg-Südam. Dampfschiff
6
134.4
6
171,
5
172
171,5
98
172
97,5
0
46
46,5
Schultheis Patzenhofer........
4
Hamburg-Amerika Paket......
0
17,5
17,5
17,75
17,5
Siemens & Halske...........
8
209
210
209,5
210,5
Norddeutscher Lloyd..........
0
17,9
17,9
17,9
17,9
Süddeutsche Zucker..........
10
200
200
199
200
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt
7
124,25
124,5
124,25
124,25
bereinigte Stahlwerke......
y2
119,25
120,75
119
120,65
Reichsbanl.................
Berliner Handelsgesellschaft ...
Commerz- und Privat-Bank ...
Deutsche Diskonto............
12
210.5
210,25
211,5
1 210
Westdeutsche Kaufhof........
0
62
63,13
62,25
63,13
131,13
112,65
117,25
31,13
1 2,75
1 117,5
Weiteregeln Alkali............
120
161
30,75
120
120
4
4
112,65
117,25
113
118
Zellstoff Waldhof...........
Otavi Minen...............
6
0.6
160,5 31,2
160,75
30,9
160 31
Dresdner Bank..............
4
105
105
105
1 105
Devi
»nrnarfl Berlin — Frankfurt a.HL
18-Mai
19.Mai
18 Mai
19-Mat
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Amtliche Notterung
Amtliche Notierung
Gelb
Briet
Geld
Briet
Geld
törtei
Gew
roriei
Buenos Aires.............
0,755 41,98
0,161
0,759
42,06 0,163
0,755 41,99
0,161
0,759
42,07 0,163
Japan....................
Jugoslawien ..............
0,71/
5,694
0,719
5,706
0,717 5,694
0,719 5,706
iöru)|ei......
Rio de Janeiro ............
61,89
62,01
61,91
62,03
48,95
47,04
54,98
47.04
47,14
55,10
47,14
47,04
55,00
47,04
47,14
55,12
47,14
Wien.....................
18,95
49,05
49,05
Kopenhagen...............
Danzig...................
London...................
11,18
11,20
11,185
11,205
Stockholm................
63,49
63,61
63,52
63,64
17.315
12,345
12,32
12,35
Schweiz..................
56,99
57,11
56,92
. 57,04
fieliinoforÄ................
5,445
5,445
5,455
Spanien..................
16,98
17,02
16,98
17,02
11,175
137,18
13,11
11,145
137,02
13,09
11,165
137,30
13,11
Prag.....................
3,661
8,679
8,661
8,679
136,90
13,09
Budapest.................
—
—
Italien...................
Neuyork..................
2,491
2,495
2,493
2,497
GLORIA
3527 A
Beiprogramm
Schönheit des Eislaufs / Ufa-Ton Woche
Prächtige Einfälle
Lustige Situationen Bewährte Darsteller Zwei Stunden befreiendes Lachen!
Auf der Bühne: <
Schumakoff und Adolphi
Balalaika und Harfe in höchster Vollendung
Heute Donnerstag ein Lustspiel - lebendig und voll Laune
Lucie Englisch — Maria Paudler Joe Stöckel - Theodor Auzinger Regie: Franz Seitz
PPLQST
P Einspaltige \
Kleinanzeigen
werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzeile veröffentlicht!
Deutsche Glaubensbewegung
Bezirksring Gießen 358tiD
Vortrags - Abend mit geladenen Gästen am Samstag, dem 22. Mai 1937, 20.15 Uhr, im Studentenheim, Leihgesterner Weg 16
Ls spricht: Professor Otto Speer, Baden-Baden
Unkostenbeitrag 30 Pf., Militär u. Schüler 10 Pf.
Borrmann 5:
Gießen, Neustadt 5, Ruf 4165
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Hießen: Samst., 22.Mai, Bahnhof-Hotel Lenz, 9-12 Uhr Butzbach: Samstag, 22. Mai, Hotel Hess. Hof, 1—5 Uhr Qrttnberg: Montag, 24. Mai, Hotel Hirsch, 9-12 Uhr Alsfeld: Mont., 24. Mai, Hot. Deutsch. Haus, 2'/<-6 Uhr Nidda: Freitag, 28. Mai, Hotel Traube, 2-6 Uhr Hungen: Samstag, 29. Mai, Hot. Solmser Hof, 9-1 Uhr JP .Fleischer, Spezlal*Baadagen,Freisbacli(Pfalz)
Hier abschneiden!
V
Physisch 373 P»lze
Physisch, körperlich, im Gegensatz zu psychisch = geistig.
Pianino, Klavier, Tasteninstrument, bei dem im Gegensatz zum Flügel die Saiten lotrecht gespannt sind und der Resonanzboden aufrecht steht.
Piassavabesen, aus den Fasern der brasilianischen Fiederpalme gefertigte, elastische und dauerhafte Besen und Bürsten.
Pichen, das Abdichten des Faß- innern mit Pech.
Picknick, engl., ein Esten bei einem Ausflug ins Grüne, bei dem jeder Teilnehmer für die Gemeinschaft Etzwaren mitbringt. Lebt in anderer Form bei Kraftwagenausflügen und Eemeinschaftswanderungen wieder auf. Am besten wird vorher festgelegt, was der einzelne mitbringen soll.
Pietät, lat., Bedeutung = Frömmigkeit, Ehrfurcht vor Verstorbenen, Achtung vor Dingen und Einrichtungen, die uns überkommen sind, kindliche Liebe.
Pigment: Bezeichnung für jeden in den Körperzellen und -Geweben auftretenden Farbstoff. So z. V. aus dem Blutfarbstoff gebildet, aus der Galle stammend, und anderes mehr. Pig- mentmäler, vergl. Muttermal, pigmenthaltige, bindegewebige Hautwucherungen. Bei Pigmentmangel ist z. B. das Haar weiß, die Haut ebenfalls auffallend weiß.
Pikant, franz., stark gewürzt, appetitanregend.
Pikee, feines Baumwollgewebe mit doppelter Kette, die den
Stoff wie gesteppt aussehen läßt, wird meist zu weißen Herrenwesten verwendet. Der Stoff läßt sich waschen.
Pikieren (Verstopfen) ist das erstmalige Auseinandersetzen von Pflanzen aus dem Aussaatbeet, nicht aber das Pflanzen an Ort und Stelle. Das P. veranlaßt kräftige Wurzelbildung. Man fetzt die Sämlinge beim P. bis zu den Keimblättchen in die Erde, also tiefer als an ihrem bisherigen Stand. Pikierte Pflanzen wie Sellerie und Kohl, sind beim Kauf teuerer als un- pikierte.
Pikots sind kleine Zäckchen, die gehäkelt werden und als Abschluß dienen bei selbstgefertigten Taschentüchern, Deckchen, Schürzen usw. Man arbeitet zuerst eine feste Masche in den Rand, macht dann 5 Luftmaschen, wieder eine feste Masche in die erste Luftmasche und wiederholt laufend.
Pillen, Arzneimittel, in der Form meist runder Kügelchen, die verzuckert und versilbert oder mit einer anderen Masse überzogen sind, die den Geschmack des Arzneimittels nicht mehr merken läßt.
Pilze dienen als Nahrungsmittel; doch sind besonders für den Selbftfammler genaue Kennt- nisie der Pilzarten erforderlich! Nur frische P. kochen und genießen! Vor der Zubereitung madige Stellen herausschneiden, Stiel, Hut abschaben und Lamellen entfernen. Alte Pilze nicht verwenden, da sie durch den nicht immer sofort erkennbaren Ver-
Ww
DASJ^4ÜR’GNDE Fachgeschäft in glas.-und_por^ellanv/aren _ W Gl E» E rsi /k'r e\> ZPL A~r
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