Ausgabe 
19.5.1937
 
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U

Aus der engeren Heimat

SJ.Jpori

Kurze Sportnotizen.

An-

Mns Mre mit dem Paddelboot auf Wettfahrt

Mann­

starken

Fuß- einem Mitt- (Rot-

Der deutsche Ingenieur Oskar Speck befindet sich schon seit fünf Jahren auf einer Reise um die Welt mit seinem Paddelboot. Vor kurzem verlieh er Socrabaja (Nord-Sumatra), wo ihn die Aufnahme zeigt, um sich nach 21 uftr alten zu begeben. (Associated-Preh-M.)

Zahlreiche Meldungen für die Anlagenstaffel.

erfolgreich. Der Angriff hatte im linken Flügel mit Striebinger und Hohmann seine gefährliche Waffe. Die erfolgreiche Arbeit verrichtete aber der rechte Flügel, der erst im entscheidenden Augenblick richtig eingesetzt wurde. Matter wirkte Siffling, dem nod das Breslauer Länderspiel anzumerken war. Berndt in der Mitte fiel nicht aus, er war der körperlich kleinste und schwächste Stürmer, der von den eng­lischen Verteidigern hart genommen wurde.

Die Engländer hatten in der Abwehr ihre Schwäche. Der Verteidiger Dale war nicht ganz auf der Höhe und Swift im Tor am zweiten Tor nicht schuldlos. Die Deckung arbeitete unauffällig, aber doch raumschaffend, ein reiner Deckungsspieler war Marshall in der Mitte. Im Angriff blieb der Linksaußen Brook der gefährlichste und größte Könner. Solange sein Nebenmann Rogers noch im Vollbesitz seiner Kräfte war, hatte unsere Abwehr mit dem linken Flügel immer zu tun. Als Einzel­spieler trat der Schützenkönig Doherty hervor, aber er übertrieb sein Spiel, und darunter hatte Tose-

3) Alsfeld, 19. Mai. Der Historische Ver­ein für Hessen in Darmstadt stattete in einer Stärke von etwa 50 Mitgliedern unter Führung von Professor Dr. Eduard Becker (Darmstadt) der Stadt Alsfeld einen Besuch ab, bei dem die Teil­nehmer in Alsfeld für eine Nacht Quartier nahmen. Professor Dr. Becker hielt am ersten Abend in der Walpurgiskirche einen öffentlichen Vortrag überDas Äuguftinerklofter zu Alsfeld", zu dem auch zahlreiche Einheimische erschienen waren. Der Vorttagende gab auf Grund der alten Urkunden über das Kloster einen interessanten Einblick über die Entstehung des Klosters, über das Leben der Augustinermönche und über das Schicksal des Klo­sters nach feiner Aufhebung im Jahre 1525. Am an­deren Morgen besichtigten die Gäste die Sehens­würdigkeiten, insbesondere die historisch bedeuten­den Baudenkmäler der Stadt am Marktplatz, Rat- 'haus, Museum, Walpurgiskirche, Rittergasse u. a. Geh. Rat Professor Dr W a I b e (Darmstadt) er­läuterte dabei in einem Vortrag die Wiederherstel-

keiten unter Führung von Geheimrat Walde, Darmstadt, besichtigte. Nach dem Mittagessen gmg die Fahrt nach Nidda weiter.

Regenguß, der zur Unterbrechung des Spiels zwang, hatten die Spieler unter den Platzverhältnissen zu leiden und an Ballberechnung war nicht mehr zu denken. Die Gäste kamen zu zwei Toren. Das Spiel konnte nicht zu Ende geführt werden, denn kurz nach der Pause setzte erneut ein Landregen ein, der das Weiterspielen unmöglich machte.

Am zweiten Feiertag war die A. 1. Jugend von Eintracht" Frankfurt a. M. zu Gast. Die Gäste waren den Einheimischen körperlich weit überlegen, Trotzdem war es ein schönes Spiel, und die Leih- gesterner haben von den Gästen gelernt.

Fußball im Turnverein Srotzen-Linden

Großen-Linden 1. 3gb.Eintracht" Frankfurt

1. 3gd. 2:6

Großen-Linden I Butzbach Liga 1:2.

behalten ankam.

G Staufenberg, 19. Mai. Der hiesige M ä. n nergesangverein veranstaltete am zweiten Feiertag auf der Burg ein Konzert. Die Dar­bietungen, Männerchöre und Konzertstücke, fanden den starken Beifall der außerordentlich zahlreichen Besucher.

h. I r e i 5 a. d. Lumda, 19 Mai. Die hiesige evangelisch - kirchliche Frauenhilfe, die über 100 Mitglieder hat, machte heute in zwei Kraftomnibussen ihren Jahresausflug nach Hei­delberg, wo sie unter geeigneter Führung die Sehenswürdigkeiten besichtigten. Die Teilnehme­rinnen, 62 an der Zahl, waren von der schönen Fahrt sehr befriedigt.

* T r e i s a. d. L d a., 19. Mai. Der 26 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Bergen von hier verun- glückte bei der Arbeit, so daß er mit Brust- quetschungen und Verletzungen der Wirbelsäule nach Gießen in die Klinik überführt werden mußte.

cxd Gb er ft ab t, 19. Mai. Die hiesige Krie­gerkameradschaft versammelte sich am zweiten Pfingstfeiertag im GasthausZum Adler", um den alten Kameradschaftsmitgliedern eine besondere Ehrung zu bereiten. Bürgermeister Görlach gab in seiner Ansprache einen Rückblick über die Ver­einsgeschichte vom Tage der Vereinsgründung am 27. Oktober 1875 bis in die heutige Zeit. Dabei hob er mit dankbaren Worten hervor, daß die Krieger­vereine erst durch das Werk unseres Führers, des Frontsoldaten Adolf Hitler wieder ein festes und klares Ziel erhalten haben. Anschließend ehrte er für 50jährige und längere Mitgliedschaft die nach­genannten Kameraden durch die Überreichung des Jubiläumsabzeichens des Kyffhäuserbundes: Kon­rad Löschhorn, Wilhelm Wedemann, Heinrich Kon­rad Görlach, Konrad Alles und Heinrich Löbrich. Ferner erhielten die Kameraden Wilhelm Müller, August Löbrich, Georg Buß IV., Georg Bender, Wilhelm Löbrich, Heinrich Görlach VIII. und August Gorr I. für 40jährige Mitgliedschaft das Bild des Führers mit einem Begleitschreiben. Die Feier, die in echt kameradschaftlichem Geiste verlief, fand dann in der üblichen Weise ihren Abschluß.

Kreis Friedberg.

Münzenberg, 18. Mai. Der 27 Jahre alte Landwirt Adolf Walter verunglückte bei der Heim­fahrt vom Felde dadurch schwer, daß die Pferde seines Gespannes scheuten und durchgingen, so daß der junge Mann vom Wagen stürzte und überfahren wurde. Mit schweren Brust­quetschungen und Rippenbrüchen mußte er nach Gießen in die Klinik eingeliefert werden. Beim Hantieren mit dem S ch n itzmesser brachte sich der Sohn Willi des Landwirts Gustav Metzger von hier eine tiefe Wunde am Knie bei, die feine Ueberführung nach dem Johanniterkrankenhaus in Nieder-Weifel erforderlich machte.

Kreis Alsfeld.

Der Gießener GroßstaffellaufRund um die lagen" am kommenden Sonntagvormittag verspricht ein sportliches Ereignis ersten Ranges zu werden. Fast alle in Gießen Leibesübungen treibenden Ver­eine und Formationen haben Meldungen abge­geben. Insgesamt nehmen 26 Mannschaften teil.

schast Gast der Spielvereinigung. Beide

schäften mußten mit Ersatz antreten. Vom Anstoß weg gab es sofort flottes Spiel, das beide Hinter­mannschaften in Form sah. Nach einem s'

weiß); Hinkel (FSV.), Stubb (Eintr.); Möbs (Eintr.), Dietsch (FSV.), Lindemann (Eintr.); Arm­bruster (FSV.), Adam Schmitt (Eintr.), Lautz (Rot­weiß), Schuchardt (FSV.), Lindner (Rotweiß). Die Stadtelf gewann das Probespiel mit 6:1 (2:1).

Alfred Birlem, der bekannte Berliner Schiedsrichter, erhielt den Auftrag, das Fußball- Länderspiel Norwegen Italien am 27. Mai in

In der Hauptklasse sind es Universität und Spiel­vereinigung 1900 mit je zwei, VfB.-Reichsbahn, Turnverein 1846 und Turnverein Heuchelheim mit je einer Mannschaft.

Die 8-Klasse sieht folgende nicht Rasensport trei­bende Vereine am Start: Ski-Club, Paddlergilde, RuderklubHassia" und 1. Kraft- und Sportklub.

In der Sonderklasse für Formationen treten in Wettbewerb drei Mannschaften der Wehrmacht (1. Bataillon, 2. Bataillon und Luftgaukommando), vier Mannschaften der SA. (Standarte 116, Sturm­bann 1/116, Sturmbann 11/116, A- und 8-Mann- schast), sowie eine Mannschaft des Reichsarbeits­dienstes 5/222.

Die Jugend ist mit den Mannschaften der Spiel­vereinigung 1900, des VfB.-Reichsbahn. des To 1846 und des Tv Heuchelheim vertreten.

Die Frauenklasse ist besetzt mit den Mannschaften der Universität, der Spielvereinigung 1900 und des VfB.-Reichsbahn.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

3. TL Für Ihre monatlichen Aufwendungen zum Unterhalt eines außerehelichen Kindes, das nicht zu Ihrem Haushalt gehört, können Sie einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen. Der Antrag fit bei dem Finanzamt der Wohnsitzgemeinde einzig reichen. Unter Umständen kann der ganze monatlich aufgewandte Betrag alssteuerfreier Lohnbetrag auf der Steuerkarte zum Ausdruck gebracht werden, wenn dadurch nicht die steuerliche Ermäßigung über­schritten wird, die ohne weiteres.eintritt, wenn das Kind zum Haushalt des Antragstellers gehört und auf der Steuerkarte vermerkt ist. Auch für Öen Unterhalt der mittellosen Schwester können auf An- trag besondere wirtschaftliche Verhältnisse anerkannt werden. In Fällen, in denen sich die unterstützte Person im Haushalt des Antragstellers befindet, bis zu einem monatlichen Freibetrag von 80 RM., wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Allerdings müssen bei der Bemessung des steuerfreien Betrages die eigenen Einkünfte der unterstützten Person in Anrechnung gebracht werden. In vorliegendem Falle würde sich bet Anerkennung des Höchstsatzes von monatlich 80 RM. dieser Betrag um die Rente der unterstützten Person, also um 30 RM. verringern, so daß auch in diesem Falle ein steuerfreier Betrag von monatlich 50 RM. auf der Steuerkarte vermerkt werden könnte. Der Besitz eines schwer veräußerlichen Grundstückes, wenn es nicht einen bedeutenden Wert darstellt, ist bei der Prüfung des Antrages bzw. für die Anerkennung besonderer wirtschaftlicher Verhält­nisse ohne Einfluß.

Frankfurts Mannschaft für das ball-Städtespiel gegen Mailand wurde nach Probespiel auf dem Bornheimer Hang am wochabend wie folgt aufgestellt: Remmert Hinkel (FSV.), Stubb (Eintr.);

Deutsche Auswahl siegle in Berlin 3:2 (1:2)

Manchester Citys erste Niederlage seit fünf Monaten.

Landkreis Gießen.

O Großen-Buseck, 19. Mai. Am Pfingst- inenstag unternahm der hiesige Alice-Frauen- verein vom Roten Kreuz seinen üblichen Jahresausflug. Mit drei großen Autobussen ging es diesmal an den Rhein. Von Obermörlen bis Homburg fuhr man ein Stück auf der Reichsauto­bahn und konnte sich dort einen unvergeßlichen Eindruck von diesem gewaltigen Werk des Führers verschaffen, das noch nach Jahrhunderten kommen­den Generationen feinen Namen übermitteln wird. In Hornburg wurden der Kurpark und die herrliche Erlöserkirche besichtigt. Dann kam man nach Wies­baden, wo die Frauen gerne noch länger verweilt hätten, wenn es die Zeit erlaubt hätte. Die nächste Station war Rüdesheim, wo das Mittagessen ein­genommen wurde. Mit der Zahnradbahn fuhren die Frauen sodann auf den Niederwald, wo das Nationaldenkmal besichtigt wurde. Wunderschön war die Fahrt am deutschen Rhein entlang über- mannshausen bis Lorch und anschließend durch das Wispertal, das durch seine Naturschönheit weichin bekannt ist und für die Frauen zu einem unver­geßlichen Erlebnis wurde. Nach herrlicher Fahrt wurde Bad Schmalbach erreicht, wo Kaffee getrun­ken wurde. Ueber Idstein und Ufingen ging es wie­der der Heimat zu, wo man gegen 22 Uhr wohl-

Bei herrlichem Sommerwetter gab das mit 70 000 Zuschauern gefüllte Berliner Olympia-Sta­dion am Mittwoch einen prachtvollen Rahmen zum vierten Spiel des englischen Meisters Manchester City gegen eine deutsche Auswahl ab. Der große, mitreißende Kampf endete mit dem ersten Sieg der Deutschen mit 3:2 (1:2), die damit dem englischen Titelhalter nach fünf Monaten die erste Niederlage beibrachten.

In der ersten Hälfte war das Spiel nicht gerade reich an Höhepunkten. Nach der Pause, als die Eng­länder 15 Minuten wirklich großen Fußball vor­führten und die Deutschen in die Verteidigung drängten, gewann der Kampf an Spannung. Die deutsche Els, in der jeder sein Bestes gab, wuchs nach dieser Viertelstunde über sich selbst hinaus, und die Engländer hatten alle Hände voll zu tun, um sich der deutschen Angriffe zu erwehren.

Bei den Deutschen zeichnete sich besonders das Schlußdreieck mit Buchloh und Münzenberg aus, während Welsch etwas nachstand.' Der nützlichste und Überragende Läufer war Solf, Appel und Zie- linffi zeigten großen Eifer, waren aber nicht immer

Am ersten Feiertag empfing die erste Jugend die gleiche vonEintracht" Frankfurt a. M. Schon bald entwickelte sich ein schönes, flottes Spiel, bei dem nach wenigen Minuten die Frankfurter mit 2:0 führten. Dann bedrängte die Platz-Elf einige Male das Tor der Gäste, jedoch ohne Erfolg. In schönen Kombinationszügen warf der Frankfurter Sturm immer wieder den Ball nach vorne und bedrängte das Tor des Gastgebers. Es reichte aber auf beiden Seiten nur noch zu einem Erfolg. Mit dem Stande 3:1 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Halb­zeit hatten dieEintracht"-Stürmer mehr vom Spiel und schufen gefährliche Situationen vor bent

mng des Rathauses und der Walpurgiskirche, die unter feiner Leitung als hessischer Denkmalpfleger in den Jahren 1910 bis 1914 erfolgte. Das nächste Ziel des Ausfluges war die Stadt Schotten.

A Alsfeld, 19. Mai. Im Vergleich zu den letzten Jahren weist die hiesige B a u t ä t i g k e i t im laufenden Jahre eine ganz erhebliche Steigerung auf. Gegenwärtig werden 14 neue Wohnhäuser errichtet. In Fortsetzung der Siedlungstätigkeit der Stadt­verwaltung werden im StadtteilIn der Rambach" echs weitere Siedlungshäuser durch die Gewobag erstellt. Durch Umbau eines gewerblichen Betriebes wird eine weitere Wohnung geschaffen. Die Firma Rockel & Co. führt einen Fabrikerweiterungsbau aus. Da gleichzeitig im Raume der Gemarkung Alsfeld durch die im Bau befindliche Reichsauto­bahn mehrere größere Bauwerke errichtet werden, t das Baugewerbe vollauf beschäftigt. An Fach­arbeitern besteht bereits Mangel. Die durch diese gesteigerte Bautätigkeit eintretende Wirtschaftsbe­lebung macht sich auf den verschiedenen Gebieten vorteilhaft bemerkbar. _

= .= Homberg, 19. Mai. Etwa 50 Mitglieder des Historischen Vereins für Hessen tra­fen am Dienstagmittag in Omnibussen hier ein. Nach dem Mittagsmahl besuchten sie die im Jahre 1932 umgebaute Kirche und hielten anschließend Umschau in unserem Städtchen. Dann fuhren sie nach Alsfeld weiter.

Kreis Schotten.

lD Schotten, 19. Mai. Heute stattete der Hi- st arische Verein für Hessen bei seiner Durchfahrt, von AlsfeldMeiches kommend, unserer Stadt einen kurzen Besuch ab, bei der er die alt­ehrwürdige Stadtkirche und andere Sehenswürdig-

prämiierungsmarkt in Schotten.

rr Schotten, 19. Mai. Der seit etwa 50 Jah­ren in unserer Stadt bestehende Prä rn i i e r u n gs- m ar Et hat auch am diesjährigen dritten Pfingst- feiertag seine alte Anziehungskraft wieder bewie­sen. Bereits am ersten und zweiten Feiertag fand auf dem landschaftlich schön gelegenen Marktplatze ein Volksfest statt. Zum Markt am dritten Feiertag waren rund 150 Stück Großvieh, 10 Stuck Jungvieh, 17 Ziegen und über 500 Schweine aus- getrieben. Bei lebhaftem Handel auf dem Schweine­markt war bald ausoerkauft. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 16 bis 22 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 23 bis 27 Mark, Läuferschweine bis 34 Mark pro Stück. Der Handel mit Zucht- und Nutzvieh war schleppend. Das meiste Vieh war nur zur Prä­miierung aufgetrieben. In drei Ringen wurde das Simmentaler- und Vogelsberger - Vieh von den Preisrichtern beurteilt und mit Preisen bewertet. Besonders fiel das schöne einheimische Rotvieh auf. Unverkennbar trat hier der große Aufschwung die­ser Zucht in den letzten Jahren in unserem Kreise zutage. Ferner war schönes Ziegenmaterial aufge­trieben, das dieser Zucht ebenfalls ein vortreffliches Zeugnis ausstellte. Auf dem Marktplatz entwickelte sich rasch frohes Markttreiben, bei dem die Kapelle des hiesigen Musikvereins aufspielte. Bei einer Ver­losung wurden mehrere lebende Gewinne (Rinder, Schweine, ein Schaf) ausgespielt. Der Markt war aus der näheren und weiteren Umgebung stark be­sucht.

Oslo zu leiten.

Jahn Regensburg, die Elf unseres Fuß- ball-Nationaltorwarts Jakob, spielte vor 4000 Zu­schauern in Dresden gegen Guts-Muts und verlor, mit Zahlreichen Ersatzleuten spielend, knapp 0:1.

Wasserfreunde Hannover, Deutschlands Wasserballmeister, schlug auf seiner Reise durch die Tschechoslowakei eine Auswahl Brünns hoch mit 12:2 (7:1) Toren.

Gottfried von Gramm beteiligt sich doch an den französischen Tennismeisterschaften, aller­dings nur im Doppel. Am Mittwoch schlugen Cramm-Henkel die Franzosen Berthet-Rodel 6:2, 6:1, 6:2.

Einen Sensations-Sieg errang am Mittwoch in Gelsenkirchen die Fußballelf von Schalke 04 über FC. Brentford London. Die Knap­pen schlugen vor 40 000 Zuschauern die englischen Berufsspieler mit 6:2 (4:1).

land zu leiden. opiei UHU |uju|t:ri gejugniaje ouuuuuiien uui «*»»

Rach einem Vorspiel zweier Berliner Auswahl- Tor des Platzbesitzers. Die Erfolge blieben nicht

Mannschaften stellten sich die beiden Einheiten den? Berliner Schiedsrichter Birlem in folgender Auf- '^"u'tfchland: Buchloh; Welsch, Münzenberg; Zielinski, Sold, Appel; Elbern, Siffling, Berndt, Hohmann, Striebinger.

Manchester City: Swift; Clerk, Dale; Per- cival, Marshall, Bray; Toseland, Doherty, Tilson, Rogers, Brook.

FC. Teutonia" Watzenborn-Steinberg W.-Niedergirmes I W.-Stelnberg I 4:2 (2:1). W.-lttedergirmes II W.-Stelnberg II 3:4 (2:1). Nieder-Weifel 1. 3gb. w.-Steinberg 1. 3gd. 3:3.

Am ersten Feiertag traten die Teutonen mit voll­zähliger Mannschaft zum vierten Aufstiegsspiel in Wetzlar-Niedergirmes an und mußten sich mit 4:2 Toren geschlagen bekennen. Schon in der 6. Minute traf es die Teutonen, daß sie ihren rechten Läufer durch eine Verletzung verloren, und Lang, der alt­bewährte Halbrechte Stürmer, mußte für ihn zuruck zur Läuferreihe. Da das Spiel von den Teutonen nur mit 10 Mann bestritten wurde und Happel im Tor auch einmal das Pech traf, indem er sich einen Ball direkt in das Tor warf, ist zu verstehen, wie die Teutonen verlieren mußten. Daß auch die Gast­geber sehr auf der Höhe waren, darf hier nicht ver­gessen werden. Das harte Spiel, das immer im Rah­men des Erlaubten blieb, wurde von Mohr, Gießen, einwandfrei geleitet.

Die 2. Mannschaft konnte sich vorher bester durch- setzen und gegen die körperlich stärkere 2. Mann- chaft von Niedergirmes mit 3:4 Toren gewinnen, obwohl auch hier die Gastgeber die meisten Tor­chancen hatten.

Die 1. Jugendmannschaft der Teutonen konnte sich mit einem Unentschieden (3:3) von der 1. Ju­gendmannschaft von Nieder-Weifel trennen.

1. Mannschaft Liga 1900 Gießen 5:2 (2:2).

1.3ugenb Muschenheim 1.3ugenb 6:0.

Am zweiten Feiertag standen sich Kreisklasse und Bezirksklasse gegenüber, und zwar waren es die Gießener (Spielvgg. 1900), die ihre Ligamannschaft schickten. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an und konnten trotzdem mit schönen Mannschaftslei­stungen befriedigen. Bei den Teutonen klappte es vor allem im Sturm bester, als bei den Gästen. Auch die Verteidigung, die von Fett auf linken Läufer unterstützt wurde, leistete aktiven Widerstand und ließ den Sturm der Gießener nur zweimal er­folgreich sein, der in Heilmann und Sack seine besten Stürmer sah. Bis zur Halbzeit war das Spiel aus­geglichen, allerdings hatten die Gastgeber schon et­liche Male sichere Torchancen, die aber, schlecht aus­genutzt wurden. In der zweiten Halbzeit fanden sich die Einheimischen besser, gestalteten das Spiel über­legen und konnten kurz hintereinander noch zu drei weiteren Toren kommen, von denen Haas, Karl, durch große Energieleistungen zwei Tore auf sein Konto buchte. Man rechnete schon mit einem Tor­reigen, aber bei 5:2 Toren blieb es stehen, denn Lippert und fein Nebenmann, unterstützt von der Läuferreihe, brachten es fertig, noch bis zum Schluß ' des Spieles sämtliche Angriffe der Teutonen zu . vernichten. Das Spiel, das fair durchgeführt wurde, hatte in feinem Schiri einen gerechten Leiter.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

$(£,. 1931 Riiddlngshaufen gegen Spielverelnigung 1900 II 1:2 (1:1).

Am ersten Feiertag weilte die Reservemannschaft - in Rüddingshausen und konnte dort einen knappen, aber verdienten Sieg erringen. Die Platzbesitzer stellten eine sehr spielstarke Mannschaft ins Feld.

i Das Spiel begann mit heftigen Angriffen der Gieße- ner, aber die Hintermannschaft des Gegners war immer auf dem Posten. Bald wurde auch Rüddings­hausen gefährlich vor dem Gießener Tor. Die Ver­teidiger und der Tormann mußten häufig ihr Können unter Beweis stellen. Doch bald beherrschten die Gäste wieder das Feld. Eine schöne Vorlage ver­wandelte Jäger zum ersten Tor. Durch ein Miß­verständnis zwischen der Verteidigung konnten die Platzbesitzer ausgleichen. Mit diesem Ergebnis wur­den die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff zeigte sich dasselbe Bild. Die Gäste kombinierten sehr schön, aber kein Stürmer wollte schießen. Die Platzbesitzer verteidigten fast mit allen Spielern. Doch Mitte der zweiten Halbzeit gelang den Gießenern das sieg­bringende Tor.

Tv. Londorf Spielverelnigung 1900 II 1:2 (1:0).

Auch am zweiten Feiertag waren die Blauweißen in Londorf erfolgreich. Die Platzherren verfügten über eine äußerst schnell und wuchtige Mannschaft. Aber sie trafen die Gäste in einer Form an, die trotz des Spiels am Vortage glänzend war. Bei den Platzbesitzern war der Mittelstürmer der beste Spie­ler, er wurde aber von Kirchner immer gut bewacht. Bei 1900 war das Schlußdreieck und die Läuferreihe der beste Mannschaftsteil. Der Sturm vergaß immer den Torschuß.

Gpielvereinigung 1926 Leihgestern.

Leihgestern I Klein-Linden I 0:2 (abgebr.).

Leihgestern 1. 3ugenb Eintracht Frankfurt a. 21L A. 1. Jugenb 1:4.

Am ersten Feiertag war Klein-Lindens 1. Mann-

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