erhalten werben konnte. Die Mutter der Kleinen' befand sich zur Zeit des Unglücks in der Waschküche.
Von der Achterbahn tödlich abgestürzt.
Am Pfingstmontag ereignete sich auf der Heidelberger Messe ein Unglück. Der 21jährige Sanitätsgefreite Johann Sturm aus Darmstadt stürzte aus Unvorsichtigkeit von der Achterbahn ab und st a r b auf dem Wege ins Krankenhaus.
Gröher-Familientag.
In Wiesbaden fand der erste O e schlechter- tag der Nachkommen des ausweislich der Kirchenbücher in Dotzheim 1672 geborenen und auf der Radmühle in Schlangenbad tätigen Müllermeisters M. Peter Größer statt. Rund 50 Glieder des Geschlechtes grundsässiger Bauern und Wassermüller sowie zünftige Handwerker, vorwiegend im Taunus- aebiet beheimatet, trafen sich mit Zweigen der Familie, die vor etwa 150 Jahren ausgewandert waren und sich in Bremen niederließen. Der Senior der Familie sitzt mit seinen Nachfahren auf der Plätzer Mühle bei Obertiefenbach und widmet sich mit Rechtschaffenheit dem alten Beruf seiner Vorfahren. Die Forschungen innerhalb der Nassauer Lande ergaben vier weitere Stämme gleichen Namens, ohne daß es bisher gelang, eine Der- bindung mit diesen Familien herzustellen. Auch in und um Gießen leben zahlreiche Vettern gleichen Namens. Am Pfingstmontag versammelte sich die Familie zu einer Fahrt nach Bad Schlangenbad. Dort steht noch die alte Radmühle, das Geburts- Hans der Vorfahren. — Als Sippenwart betätigt sich Eduard Größer, Eisenach, Carlstraße 1.
Die deutschen Bergsteiger
auf dem INarsch zum Jtanga Parbat.
Die deutsche H i m a l a j a-.M a n n s ch a f t traf am 4. Mai in Srinagar (Kaschmir) ein. Am 6. wurde die Weiterreise angetreten. Unter der Aufsicht der Darjeeling-Träger, die an der Expedition teilnehmen, wurde das aus 145 Traglasten bestehende Gepäck im Boot den JhelutmFluß abwärts und über den Wular-See nach Bandipur befördert, wo der Marsch über die Gebirgspässe beginnt. Die Bergsteiger folgten im Auto nach. Einige der Darjeelingträger sind den Deutschen wohlbekannt. Vier von ihnen waren bei der Fahrt des vergangenen
Jahres im Sikkim-Himalaja dabei, während drei andere an der deutschen Nanga-Parbat-Expedition 1934 teilgenommen hatten. Zwei von diesen gehörten damals zu der Gruppe, die bis zum höchsten Lager kam und dann den Rückzug in dem verhängnisvollen Unwetter mitmachte. Sie besitzen beide das Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes.
Gendarmeriehauptwachlmeisier im Dienst erstochen.
In Ausübung seines Dienstes wurde der Gendarmeriehauptwachtmeister E s ch e r i ch in Fraureuth (Kreis Greiz) e r st o ch e n. Der Täter war aus Zwickau nach Fraureuth gekommen, wo er in einer Gastwirtschaft reichlich getrunken hatte. In der Nacht begann er grundlos mit einem Gast einen Streit. Als Hauptwachtmeister Escherich den Versuch machte, die Streitenden zu trennen, zog der Zwickauer ein Messer und erstach Escherich. Der Täter versuchte zu fliehen, konnte jedoch bald darauf festgenommen werden.
IMllionen-llnlerfchlagungen im „Sowjet - Paradies".
Nachdem erst vor kurzem der Zentralrat der Sowjet-Gewerkschaften die Unterschlagung von Millionensummen aus Geldern der Sozialversicherung eingestehen mußte, werden erneut geradezu ungeheuerlich anmutende Fälle von U n t e r s ch l e i - fen bekannt. Auf einer Versammlung der Funktionäre der Konsumgenossenschaften wurde, wie die parteiamtliche Prawda schreibt, festgestellt, daß allein im Moskauer Gebiet im Laufe des Jahres 1936 nicht weniger als 12,6 Millionen Rubel in der Verwaltung der staatlichen Konsumgenossenschaften unterschlagen worden sind. Im ersten Vierteljahr 1937 beliefen sich die gestohlenen Staatsgelder schon wieder auf 4,5 Millionen Rubel.
Oas Kaninchen als Weltreisender.
Als der englische Dampfer „Oropesa" dieser Tage in Plymouth eintraf, befand sich an Bord auch ein Kaninchen, das eine Seereise von 30 000 Kilometer hinter sich hatte. Es war ein 18 Monate altes Angorakaninchen, das von seiner Besitzerin stets auf ihren Reisen mitgenommen wird. „Es ist vollkommen erzogen", erklärte die Reisende, „und es ist ein bei weitem ruhigerer und besserer Reisegefährte, als ein Hund oder eine Katze es sein kein."
Bummel durchs Guaheli-Land.
Don unserem E.R.K.-Äerichierstatier.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! VII.
Die gestohlene Vertikale.
Arusha, Anfang 1937.
Die drei Fordwagen stoßen plötzlich jenes krächzende, Helle Geräusch aus, mit dem jeder tüchtige Anlasser seine Tätigkeit nachzuweisen liebt. Der dicke Ring von schwarzer Jugend vorm Hotel, die dem Verladen von viel Gepäck und Lebensmitteln mit Interesse zugesehen und gute Objekte für die Kamera geboten hat, schiebt sich zur Seite, indes die Motoren beruhigend gleichmäßig zu schnurren beginnen. „Daß ihr mir keine Matata macht!" ruft der Expeditionsleiter mit seiner Hellen Stimme aus dem Hinteren Wagen. Wir lachen. Matata bedeutet Schererei und zlerger aller Art, in diesem Falle Panne, die in Afrika oft gleichbedeutend ist mit Federbruch und ähnlichen, langwierigen Dingen. So kurz die Fahrt bisher war, hat sich schon ein Safari-Jargon bei uns breit zu machen gewußt, dessen Kisuaheli-Ausdrücke die nötige exotische Atmosphäre in die nüchterne Tatsache bringen, daß wir in Autos durch Afrika fahren.
Dann liegt das Städtchen Arusha hinter uns. Seine größte Sehenswürdigkeit war eine Tafel vor einem Hotel, auf der geschrieben stand, daß hier die genaue Mitte d e r Auto st raße vom Kap nach Kairo sei. Dann kam, als nächst- wichtige, das Lager einer Abteilung der Asrican Risles, baumlanger Sudanneger, die mit Weibern und Kindern in zwei Dutzend sauberer, strohgedeckter Zementhütten Hausen. Sie exerzierten mit einem derartig strammen Ruck-Zuck, daß preußische Unter» Offiziere ihre Helle Freude gehabt hätten, aber es sah doch leicht komisch aus; wenn ein Neger dasselbe macht wie ein Europäer, ist es eben wegen der unendlich langen Glieder doch nicht dasselbe. Im
übrigen hatte in Arusha das eigentliche Afrika an- gefangen. In den Hafenstädten der Ostküste gibt es zwar viel schwarzes Volk, aber alles ist europäisch gekleidet, denn fast alle leben unmittelbar oder mittelbar vom Europäer und verdienen durch ihn genug Geld, um sich Khakizeug zu kaufen, auf das besonders die Jugend stolz ist. Hier erst, in Arusha, vielleicht 300 Kilometer von der Küste, hat man die ersten typisch afrikanischen Straßenszenen beobachtet: Waruf Ha-Frauen im braunen Mantel bis auf die Fesseln tragen den breiten Schmuck aus Messingspiralen um den Hals und Lasten auf dem Kopf; man sah Massais aus der Steppe, den dunkelbraunen Mantel nur mit einem Knoten auf der rechten Schulter zusammengebunden, langbeinig die Straße vorm Hotel entlangstelzen, das unvermeidliche Stöckchen wie ein Joch auf den Nacken gelegt oder mit der Ellenbogenbeuge gegen den Rücken gepreßt.
Jetzt humpeln die weniger mit Menschen, als mit Gepäck schwer belasteten Fords nach Westen, gegen den ostafrikanischen Grabenrand zu. Die Straße ist ein laufendes Band von Löchern. Unser Wagen prallt infolge falsch eingesetzter Stoßdämpfer oft scharf auf die Achse auf. Juma, unser schwarzer Driver am Steuer, hat allerhand zu tun, hält aber unermüdlich dprch. Und um uns ist die Graß- st e p p e. In der Ferne vor uns, wo die meilenlange Gerade unseres Feldwegs sich leicht hebt, sieht man, unendlich klein, ein Wölkchen, grau und kaum zu unterscheiden von dem gelbbraunen Ton des Ganzen: das ist die riesige Staubfahne, die der vordere Wagen, wie unserer auch, hinter sich zieht. So groß ist die Steppe, und sie bleibt, so viele Meilen man auch gefahren sein mag, das große Erlebnis Afrikas. So geht das, Meile um Meile und kein Ende — Raum, Raum, erregend leerer Raum, in weiten, feierlichen Schwingungen gebreitet. Nur ab und zu schrecken Strauße seitwärts des Weges empor und fegen mit erhobenen
Flügeln davon auf starken Beinen; eine Herde kleiner Antilopen weidet und äugt. Manchmal auch steht eine lange, schlanke Gestalt im braunen Mantel wie eine Säule am Wege, Schwert an der Seite, Speer geschultert und starrt bewegungslos auf die Wagen: ein Massai. In der Ferne, ein kleines dunkles Häufchen, weidet die Herde, die er bewacht.
Vorüber. Die Ferne saugt das Auge von neuem an, ein Blick beherrscht hier den Flächenraum von Königreichen. Es ist die schiere Unendlichkeit, in der wir fahren — nicht aber jene flache Grasöde, die man von Bildern Rußlands her kennt, als Sinnbild östlicher Hoffnungslosigkeit. Hier zeichnen überall Gebirge schöne, schwingende Konturen in den blauen Sonnendunst der Ferne, den Blick noch mehr erweiternd. Sie ragen nicht, sie begrenzen nicht, sie heben die Steppe sacht an den Himmel heran. Es gibt hier nur Horizontalen, keine Vertikalen. —
So quälen wir uns weiter. Der Staub, vorgetrieben vom Wind, hüllt uns ein, färbt alles grau, und es ist ein unbeschreibliches Wunder, daß noch nichts an dem Wagen gebrochen ist. — Nachdem wir dann aber auf einer Kehre einen Geländeabbruch genommen haben, wird die Straße plötzlich besser, wir atmen auf, wir kommen vorwärts. Es ging ununterbrochen durch Dombusch: niederen Buschwald und Gestrüpp darunter mit fingerlangen Dornen. Denn es ist ja so, daß reine Grassteppe durchaus nicht so häufig ist. Man hat schüttere Wäldchen, man hat Parklandschaften, Buschinseln und bisweilen reinen Sand. Aber 70 Kilometer ununterbrochener Dornbusch — das war ein Alptraum.
Die Wagen zischen weiter, unermüdlich, ohne Ende, ohne Ziel. Es ist das zielloseste Fahren, das es gibt. Verstreute Akazien Zickzacken ihre Aeste durch die Luft, winterlich kahl steht ein Affenbrotbaum da und sieht wie der närrisch gewordene Hals einer Sektflasche aus, die xu drei Vierteln im Boden steckt. Hoch über ihm schweben Wolken wie weiße zerfetzte Bretter, von denen aus die Vögel in die Steppe herunterschauen, stets anwesend, alles sehend, stets unsichtbar. Da ist der Marabu mit seinen riesigen Schwingen, von dem gesagt wird, kein Vogel der Welt fliege so hoch in den Himmel wie er. Und von dem es heißt, daß er morgens beim Anstiegen ein Dutzend Flügelschläge mache und nachher den ganzen Tag keinen mehr. Er ist die lebendig gewordene Schwerelosigkeit. — Und da sind die zahlreichen, nacktköpfigen Geier minderer Sorte — auch sie allgegenwärtig.
Wir erfuhren es noch diesen Nachmittag. Der Weg, für kurze Zeit nach Norden abbiegend, zog sich an einem Hügel entlang, und wir freuten uns der kleinen Giraffenherde, die in einem Parkwäldchen links in der Ferne stand, kaum sichtbar, als plötzlich der vorderste Wagen vor uns hielt. „Matata?" riefen mir besorgt. Nein, eine Jmpalla- Antilope war geschossen worden mit spitzem Blattschuß, schnell und schmerzlos nieüergestreckt. Wir würden sie brauchen. Elf Personen verzehren viel in drei Tagen. Sie lag etwa 50 Meter drüben links zwischen Büschen. Unsere schwarzen Chauffeure brachen den starken Bock auf und schleiften ihn zu den Autos. Aber die Eingeweide lagen noch keine zwei ÜJHnuten verlassen zwischen dem Gebüsch, als bereits der erste Geier aus dem Blauen auf sie herunterstieß. Nach weiteren zwei Minuten war es ein halbes Dutzend.
Die Antilope wird hinten auf eins der Autos gebunden, dann geht es weiter. Ein Dorf kommt, weit gestreckt. Hier schlägt uns der von den Vorderrädern aufgewirbelte Staub buchstäblich über dem Kühler zusammen. Bananenbündel werden gekauft, hinter dem Dorf dann Rast gemacht an einem Bach, dessen getrübte Fluten der Führer mißbilligend betrachtet. — „Wahrscheinlich trampeln droben die Elefanten drin herum, denn sonst ist er immer ganz klar", meint er. Trotzdem er der Fieber- bach heißt, ist der 30 Meter breite Urwald an seinen Ufern entzückend, ebenso die Taschenkrebse, die unter den Steinen hervorkommen, um die von unfern Butterbroten abfallenden Krümel zu haschen. Und wie es nicht anders in Afrika zu gehen pflegt, machen zahllose Bierflaschen die Runde.
Dann fahren wir den ostafrikanischen Grabenrand empor; spähen von oben in den Wald am Nordzipfel des Manjarasees nach Elefanten, leider vergeblich, und halten bald wieder, um ein paar Negern, die ein Lastauto mit gebrochenem Differential bewachen, eine Jmpalla-Keule zu schenken, denn das Fahrzeug gehört einem Bekannten von
uns. In Afrika hilft man sich gegenseitig, so gut man kann.
Droben wieder Steppe, lang auslaufendes Ge- hügel: das Oldeani-Hochland. Lichtes Gebüsch hin und wieder, in dem schon der Abend düster nistet und vielleicht Nashörner stehen. Der Motor schnurrt behaglich, als schmecke ihm das Benzin besonders gut. Es bewölkt sich. Gibt es etwa Regen? Dann gnade uns der Himmel. Dann ist nämlich selbst mit so guten Straßen nicht gut Kirschen essen. Besonders auf Steigungen kommt man nur mit — Schneeketten weiter. Aus blauem Gewölk im Westen fällt die Nacht, die noch manches Matata für uns in Bereitschaft hat, aber auch manchen Spaß mit zufällig gefundenen Landsleuten vom Schiff. Die Scheinwerfer blenden voraus in den kühl herstreichenden Wind. In der Ferne, wie eine erleuchtete Häuserfront, frißt ein Steppenbrand sich vorwärts. Wo man auch sei, immer brennt die Steppe irgendwo.
Diese Steppe, die man nicht malen kann. Denn es gibt kein Bild, sondern nur Farbflecke. Die man auch nicht photographieren kann: es gibt nur Grasbüschel vorn und Dunst dahinter, und es hat keine Perspektive. Die man nicht einmal beschreiben kann — und das ist das schlimmste in diesem Falle. — Denn man wird uralt in der Steppe, so auf eine gesetzte Weise uralt. Leidenschaften, Gemütsbewegungen, Temperament, Energie verpuffen im Gestaltlosen. Man wird so alt, so unmittelbar und für den Augenblick lebend, wie diese Steppen selber, in denen bie frühesten Menschen, von denen wir wissen, hausten. Dor einem guten Hunderttausend von Jahren. Es kommt einem ganz deplaciert vor, daß der Mensch hier aufrecht steht, wie der Massai vorhin. Die gestohlene Vertikale? Es ist gewiß kein Zufall, daß selbst die Bäume in der Steppe, die Schirmakazien, es nicht lassen können und oben, in der Krone — schon der Name sagt's — in die Horizontale einschwingen.
Vielleicht aber war es so: daß <rm Anfang der Dinge Gott das schönste Land der Welt schaffen wollte. Und er nahm, um reichlich davon zu haben, die endlose Länge und die endlose Breite. Als er aber die Höhe dazu tun wollte, um es vollkommen zu machen, siehe, da hatte der Teufel, neidisch und auf Schabernack aus, sie ihm gestohlen. Und seitdem blieb das Land, wie es ist — es steckt etwas vom Teufel darin. Denn Gott ließ es gut so fein und deckte nur feinen Himmel über die afrikanische Steppe.
Wetterbericht
des Relchswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.
Durch die Belebung der Wirbeltätigkeit über dem Oftatlantik hat sich für uns zunächst die Anfuhr warmer Luftmassen aus subtropischen und tropischen Gebieten verstärkt. Daher weisen vornehmlich die ostdeutschen und osteuropäischen Gebiete hochsommerliche Temperaturwerte bis zu 30 Grad im Schatten auf, während bei uns bisher nur Höchstwerte von etwa 25 Grad erreicht wurden und auch infolge der Zufuhr feuchtwarmer Meeresluft die Witterung nicht störungsfrei verläuft.
Aussichten für Freitag: Heiter bis bewölkt und Auftreten einzelner, teilweise gewittriger Niederschläge, Mittagstemperaturen über 20 Grad, Winde um Süd.
Aussichten für Samstag: Im ganzen freundliches und warmes, aber nicht durchaus störungsfreies Wetter.
Lufttemperaturen am 19. Mai. mittags 18,9 Grad Celsius, abends 15,1 Grad; am 20. Mai: morgens 13,5 Grad. Maximum 21,5 Grad, Minimum heute nacht 10,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Mai: abends 17,2 Grad; am 20. Mai: morgens 14 Grad. — Niederschläge 1,2 mm. — Sonnenscheindauer 5,2 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Emst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 37: 9657. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
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Heute morgen 5% Uhr entschlief sanft nach schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Johannes Klos IX., Metzger
Mitglied des Kirch en vor stand es.
Er starb nach einem arbeitsreichen Leben im Alter von 68 [ähren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Katharine Klos.
Rödgen, Paderborn, den 19. Mai 1937.
Die Beerdigung findet Freitag, den 21. Mai, nachm. 2% Uhr statt
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