Ausgabe 
19.4.1937
 
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ir rufen Alle!

<iie Deieiligung des ganzen Volkes muß iOO%ig sein.

NSG. Feierlicher noch als im vergangenen Jahr haben die Dienststellen der SA. in würdiger Art die Einzeichnungslisten zum

Dankopfer der Nation

aufgelegt. Inschriften und Plakate ziehen die Auf­merksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. Wie im ver­gangenen ,Jahr gehen ganze Betriebe und Arbeits­gemeinschaften geschlossen zur Einzeichnung. Nam­hafte Beträge werden gezeichnet, und schon jetzt steht der Erfolg hinter dem des letzten Jahres nicht zurück.

Und doch verkennt derjenige den Sinn des Dank­opfers, der vor allem das Gewicht auf die Höhe des Betrages legt. Nein! Das Dankopfer soll auch im Opfern selbst ein herrlicher Beweis für die Ein­mütigkeit und Geschlossenheit des ganzen Volkes sein. Es gilt, dem Führer zu zeigen, daß

kein Deutscher sich ausschtieht.

Denn es heißt gerade jetzt den Opfersinn und die Dankbarkeit dem Führer gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Die Einzeichnungslisten, die dem Manne, dem wir alles verdanken, überreicht werden, sollen eine wirkliche Ehrenliste des Deut­schen Volkes sein, in der der Nome eines Jeden ohne Ausnahme zeigt, daß er seiner Dank­barkeit genügt hat. Jeder opfert nach seinen Kräf­

ten; aber es darf keine Mutter geben, die nicht wenigstens 10 Pfennig überreicht hat, kein Kind, das nicht wenigstens durch eine Gabe von fünf Pfennig bekundet, daß es mit seinem Namen dem Führer inmitten seiner sorgenvollen Arbeit eine Freude bringen will.

So ist es also das wichtigste, daß die gesamte Zahl aller Deutschen mit der Zahl der Ein- zeichnungen übereinstimmt.

Der Arbeiter, der seine Frau und seine Kinder an die Einzeichnungsstelle bringt und vielleicht für das kleinste, unmündige Kind selbst den Namen ein­trägt, hat mit seinen wenigen Pfennigen den Sinn des Opferns mehr erfaßt als derjenige, der als Einzelner einen großen Betrag zeichnet.

Wir rufen Alle!

Der Greis soll neben dem Kinde, der Reichste neben dem Aermsten stehen. So arm ist keiner, daß er nicht wenigstens etwas geben kann, um auch für seinen Teil die Ehrenliste zu einer namentlichen Liste aller Deutschen zu machen.

Wir rufen Alle!

Der Führer der SA.-Gruppe Hessen: Beckerle, SA.-Gruppenführer.

Rugby-La'nderkamps Frankreich - Deutschland 27:6.

Die Siegeszuversicht der deutschen Ruaby-Natio- inalfünfzehn, im 13. Länderkampf gegen Frankreich am Sonntag zu einem Erfolge zu kommen, erwies «sich als trügerisch. Mit 27:6 (11:3) Punkten verließ Die französische Mannschaft als Sieger das Spiel­feld, nachdem unsere Auswahl dem großen Gegner Einen harten und schönen Kampf geliefert hatte, □n der Prinzenparkbahn begrüßten 35 000 Zuschauer herzlichst die beiden Mannschaften, die in den an­gekündigten Aufstellungen antraten. Stehend hörte nie Menge die Nationalhymnen.

Gleich nach dem Anpfiff begannen die Franzosen mit überaus schnellen Angriffen. Der Spielplan »er Deutschen, den Hauptwert auf die Schnelligkeit siu legen, war damit schon zu Beginn nahezu lahm- gelegt. Nach fünf Minuten legte Milli and den ersten Versuch. Der Gegenangriff unserer Stürmer blieb «doch ohne Erfolg, bis Isenberg einen Freistoß verwandeln und damit gleichziehen konnte. Nur wertig später drückte Thiers im Anschluß an eine 5de Die Ueberlegenheit der Gastgeber wieder punkt- mäßig aus, und Milliand konnte noch vor dem Halbzeitspfiff einen Versuch legen und anschließend : uch erhöhen, so daß die Franzosen mit einer Füh­rung von 11:3 in die Pause gingen. Mit der Länge !ier Spielzeit machte sich die technische Ueberlegen- lieit der Franzosen immer nachhaltiger bemerkbar. Verzweifelt warf die deutsche Fünfzehn nun alle gre Kräfte in die Waagschale. Fast die ganze letzte Ikitbe Stunde über spielte sich das Kampfgeschehen h Der deutschen Hälfte ab. Zehn Minuten vor Schluß wurde Der EnDstand von 27:6 mit einem erhöhten Versuch hergestellt.

Frankreichs Auswahl hat Den Kampf auch in Die» (ür Höhe verDient gewonnen. Die ganze Mannschaft !aot eine fabelhaft geschlossene Leistung, Die technische eife Spielkultur unseres alten Lehrmeisters hat wieder einmal ihre Bestätigung erfahren. Unsere- Spieler taten, was sie konnten. In Schnelligkeit und Kampfgeist waren sie Dem Gegner mindestens gleich­

wertig, dies genügte aber leider nicht, die technische Ueberlegenheit der Gastgeber auszugleichen.

Deutscher 5:1-Hockey-Sieg über Belgien.

Das von den Hockey-Nationalmannschaften von Deutschland und Belgien am Samstaanachmittag in Brüssel ausgetragene 4. Länderspiel endete mit einem 5:1 (3:0)-Siege Der deutschen Länderelf. Der deutsche Hockey-Sport hat nach dem von Frankreich am letz­ten Sonntag in Berlin erzwungenen Unentschieden seine Spitzenstellung wiedererlangt. Durch den un­aufhörlich strömenden Regen hatte sich der Platz des Racing-Clubs Brüssel in einen Sumpf verwandelt. Die Kampfbahn war reich geschmückt und Die rund tausend Zuschauer begrüßten beide Mannschaften herzlich.

Es dauerte einige Zeit, bis die deutschen Spieler sich gefunden hatten. Dagegen kamen die Belgier sofort ins Spiel. Langsam fanden sich Dann Die Deutschen und diktierten in Der Folge das Spiel­geschehen. In Der 24. Minute war bei der Dritten Strafecke Das Deutsche Führungstor fällig. Eine neue Strafecke wurde in Der 32. Minute zum zwei­ten deutschen Treffer verwandelt. Noch vor Dem Schlußpfiff nahm der Deutsche Halblinke Weiß einen Flankenball geschickt auf unD erzielte mit schönem Schuß Den Dritten Treffer.

Nach Dem Wechsel hatten Die Deutschen Die Zügel noch fester in Der Hand. Die ersten 20 Minuten Der zweiten Halbzeit vergingen, ohne Daß die Belgier überhaupt in Erscheinung traten. Schon in der 8. Minute wurde bei einer langen Ecke durch Weiß der Torreigen fortgesetzt und schon vier Minuten später stand es 5:0. Ein Fehler Des deutschen Ver­teidigers. Auf Der HeiDe führte zum Strafbully bei Der Torlinie. Der belgische Mittelstürmer Moreau konnte Diese Chance in der 21. Minute ausnutzen und Den Ehrentreffer für seine Mannschaft einsenden.

Das Spiel Der Deutschen Mannschaft war eine geschlossene Leistung. Die belgische E l f hat ohne Zweifel viel gelernt, aber in techni­scher und taktischer Beziehung kam sie an Die Lei­stung der Deutschen Mannschaft nicht heran.

1900-Union" flieberrüfr 2:2.

Dem Spiel der Blauweißen gegen Union Nieder­md war das Wetter nicht besonders hold. Obwohl b::r Wetterbericht für SonntagAufklärung" prophe- z-:ite, rieselte es fast ununterbrochen. Das war der (rund, weshalb der Besuch nicht so ausgefallen tiar, wie es beim Spiel gegen Wachenbuchen der (oall war. Die Unentwegten allerdings waren rest­los vertreten, und sie haben es nicht bereut. Der Leerlauf des Spieles hat sie jedenfalls befriedigt, z::mal die Leistungen auf beiden Seiten auf beacht- ltther Stufe standen.

Die ersten Minuten des Spieles bewiesen, daß ir der Vorschau nicht zuviel gefaxt war über das Sonnen der Gäste. Sie begannen jedenfalls in sehr bsstechender Art. Die Blauweißen hatten während bsejer Zeit alle Hände voll zu tun, um sich der Ueberlegenheit zu erwehren. Mehr als einmal war bde Luft im Strafraum, und als bei einem aber» maligen Angriff der Niederräder Zeiler im Straf» irium mit der Hand abwehrte, schien der erste Er- f-Ilg fällig zu sein. Pflug schoß denElfer", jedoch ^richtig über die Latte. Kurz darauf kamen die 83ste doch zur Führung. Eine Rückgabe Lipperts hslt Zeiler auf und spielte dann zu Schmidt zu­rück. Inzwischen ist jedoch Berger gestartet, und eise Schmidt zufassen konnte, landete Der Ball im leeren Tore. Beim zweiten Treffer war sich Die Hintermannschaft nicht ganz klar, wer abwehren eilte, unb so hatte Pflug Gelegenheit, durch Kopf- dH den Vorsprung zu vergrößern. Jetzt wurden bi:? Blauweißen etwas munterer. Der Sturm Dird wiederholt gefährlich, und als Schellhaas gegen Liickhahn eine Ecke erzwang, stellte sich auch der ulte Erfolg ein. Den hereingegebenen Ball versuchte Zäckhahn zu fausten, durch die Nässe rutschte ihm )ts Leder aber ab zu dem freistehenden Garth, der iut den Kopf hinzuhalten brauchte, um den Ball ui? Netz zu befördern.

Nach Der Pause gewann Das Spiel noch mehr r Reiz. 1900 war jetzt mächtig in Fahrt. Der Aus- hnch sollte unbedingt geschaffen werden. Union R. ßte sich verschiedentlich sehr strecken, um die be= enterten Angriffe abzuwehren. Das Bild wechselte Endig, wobei ins Auge fiel, daß Die Angriffe Der siutzbesitzer gefährlicher waren. In Der 70. Minute -?ang Dann auch Der Ausgleich. Ein scharfer Schuß du Ranft sauste in die rechte untere Ecke. Blick- aim warf sich und angelte den Ball, konnte ihn :b r nicht fassen, so daß der herbeieilende Sack ein» hxßen konnte. Beide Mannschaften drehten nun ochmals mächtig auf. Auch hierbei hatten die Blau- ßen die besseren Chancen. Betz köpfte einen ic von Ranft im Hechtsprung zur Ecke. Durch :e Wucht des Schusses war er einige Zeit ganz iTiommen. Die Ecke, von Schellhaas gut herein- ifiben, schoß Garth knapp über Die Satte. Bei

einem Angriff Der Gäste beendet Der Schiedsrichter das Spiel.

Die Gäste boten eine gute Leistung. Besonders bei Beginn des Spieles spielten sie ihr technisches und taktische Können aus. Nachdem sich Die Blauweißen jedoch gefunden hatten, konnten sie dies in Dem Maße nicht mehr. 1900 mußte für Den erkrankten Pankok und die irrtümlich nicht erschienenen Ge­brüder Läbsack Ersatz einstellen. Trotzdem zeigte Die Mannschaft in Aufstellung Schmidt; Zeiler, Lippert; Erhard, Heilmann, Knauß; Schellhaas, Bergmann, Ranft, Sack, Garth ein gutes Spiel. Die Hinter­mannschaft hatte durch Die Einstellung von Schmidt an Sicherheit gewonnen. Die Läuferreihe befriedigte voll, obwohl sie eine große Arbeitsleistung vollbrin­gen mußte. Im Sturm klappte es nicht immer nach Wunsch. Trotzdem waren verschiedene Angriffe sehr gut angelegt, Die bei besserer BoDenbeschaffenheit leicht zu einer Besserung Des Resultates hätte füh­ren können. Schiedsrichter Nesselbreher (Heu­chelheim) entpuppte sich als ein sicherer Leiter. Er scheint für größere Aufgaben berufen zu fein.

VfB.-Reicksbahn Gießen.

Naunheim Ufv.-Reichsbahn 6:1 (3:1).

Wieder wurden Die Schlachtenbummler, Die mit» gefahren waren, um der Mannschaft Den nötigen Rückhalt zu geben, enttäuscht, Denn Die Els lieferte ein sehr schwaches Spiel. Der Sieg der Naunheimer war in jeder Hinsicht verdient. Durch diese Nieder­lage Dürften nunmehr Die Hoffnungen auf Verbleib in Der Bezirksklasse geschwunden fein, es sei Denn, Daß die Mannschaft aus Den drei noch ausstehenden Spielen mindestens noch Drei Punkte holt; zugleich muß Dillenburg das letzte Spiel in Burg verlieren. Die Leistung Der Elf ließ sehr zu wünschen übrig. Meißner im Tor hatte einen schweren Stand, Denn die Verteidigung mit Leutheuser und Stephan war sehr unsicher. In Der Läuferreihe war Thron in großer Form. Krämer arbeitete zufriedenstellend. Fehling konnte sich nicht durchsetzen. Im Sturm war Szponick Der beste Spieler. Beim Sieger sah man eine ausgezeichnete Hintermannschaft, Die Die Gießener Angriffe fast immer abstoppte. In Der Läuferreihe waren Die Platzherren gut besetzt. Jrn Sturm war kein Versager.

Schon in Der ersten Minute verursachte Leutheuser Durch Handspiel einen Freistoß, Der, von Keusch scharf geschossen, gerade noch auf Der Linie abge­wehrt wurde. Die Gastgeber waren drückend über­legen, denn mit dem glatten Boden konnten sich die Grünweißen nicht abfinden. Die Naunheimer bedrängten das Tor, und durch eine schöne Flanke von Keusch konnten diese in Der 12. Minute in Führung gehen. Nun wurde bas Spiel ausgegliche­ner. Die Grünweißen hatten mehrmals Gelegenheit auszugleichen. Aber erst Szponick konnte einen

Strafstoß zum Ehrentor einschießen. Die Grün­weißen mürben, durch diesen Erfolg angespornt, besser, aber Der gesamte Sturm wollte Den Ball ins Tor tragen, anstatt aus Entfernungen zu schießen. Die Naunheimer machten sich wieder frei, und Der Rechtsaußen schoß, doch wäre Der Ball ausaegangen, aber Stephan wollte abwehren, Der Ball rutschte ihm vom Fuß unb ging ins eigne Tor. Auf Der Gegenseite vergab Szponick eine sichere Chance, und kurz vor Halbzeit fiel ber Dritte Treffer. Nach Dem Wechsel war Naunheim brückend überlegen, durch Elfmeter kam bas vierte Tor zu­stande. Bei diesem Stande hatten die Grünweißen eine große Chance, aber die Mannschaft war vom Pech verfolgt. Kurz darauf konnte ber Mittelstürmer eine Flanke zum fünften Tore einlenken. Ein Straf­stoß, ben Leutheuser verursachte, schoß Keusch zum letzten Tore ein. Das Spiel wurde beiderseits sehr anständig ausgetragen, der schlechte Boden stellte hohe Anforderungen an die Spieler.

Naunheim II UfB.-R. II 6:1.

Auch dieses Spiel wurde mit Dem gleichen Er­gebnis verloren, Naunheim siegte verdient auf Grund des besseren Stehvermögens.

Die Fußball-Aufstiegspiele in Hoffen.

SU. Wehlar hoch geschlagen.

Die Fußball-Aufstiegspiele im Gau Hessen brach­ten am Sonntag in Der Gruppe Süd eine lieber« raschung. Der Tabellenführer SV. Wetzlar unterlag nämlich ausgerechnet dem Tabellenletzten SV. Elz klar mit 0:3 (0:0). Im zweiten Spiel dieser Gruppe wurde der SV. 06 Bad-Nauheim erwartungsgemäß vom VfB. Groß-Auheim 2:0 (1:0) geschlagen. In Der Tabelle ist ber SV. Elz durch seinen über­raschenden Erfolg eine Stufe höher an Die Dritte Stelle geklettert. In Der Gruppe Nord griff Der FSV. Bebra zum ersten Male in Den Kampf em; geejen Die weiterhin unangefochten führenden Sportler" aus Kassel hatte sie nichts zu bestellen und verlore'n 1:2. Auch Der FV. Breidenbach mußte gleich in seinem ersten Treffen gegen VfL. Lau­terbach eine l:2(l:l)-Niederlage einstecken.

Letztes Fußball-Gauligaspiel in Hessen.

Die Fußball-Meisterschaftsspiele im Gau Hessen für Die Spielzeit 1936/37 sind nunmehr endgültig abgeschlossen. Im letzten Spiel einer harten und langen Kampfzeit standen sich am Sonntag Der Tabellenzweite Hessen Hersfeld unb die längst zum Abstieg verurteilten Marburger Kurhessen gegen­über. Die Hersfelder nahmen auch dieses letzte Tref­fen ernst unb schlugen biß scheibenben Kurhessen glatt unb oerbient mit 5:1 (3:1).

Guter Aufstiegspiel-Etart der 1900er Handballer. Io. Kirch-Göns 12:3 geschlagen.

Bei nicht gerade einladenden Witterungs- und Platzverhältnissen trug gestern die 1. Handballmann­schaft der Spielvereinigung 1900 ihr erstes Spiel um ben Aufstieg zur Gauliga gegen den Meister der Staffel 6, Tv. Kirch-Göns, aus. In ber An­nahme, daß der Sieger des Spieles erst mit Dem Schlußpfiff feststehen mürbe, sah man sich getäuscht. Das kam einmal daher, daß Die Kirch-Gönfer nicht ganz bas hielten, was man sich von ihnen ver­sprochen hatte, zum anberen Die 1900er sich aber in einer Form präsentierten. Die an Die besten Lei­stungen Der verflossenen Verbandsspielrunde an­knüpfte. Die Blauweißen spielten mit Enbers; Bir­kenstock, Schmittbiehl; Neist, Huffmann, Richter; Berg, Diezemann, Höing, Winden, Schüler.

Bei Spielbeginn wollte es bei beiben Parteien nicht recht klappen. Die Platzbesitzer kamen jedoch bald zum ersten Erfolg, unb zwar durch ben Halb­linken Winden. Die Gäste blieben aber nicht müßig und erzielten kurz darauf Den Ausgleich. Das war für die Spieloereinigungsleute das Zeichen, andere Saiten aufzuziehen. In ausgezeichnetem Zusammen­spiel gelang es ihnen Denn auch, ben Kirch-Gönsern

bis zur Halbzeit auf 8:1 fortzugehen. Die Tore kamen in ber Hauptsache auf bas Konto von Berg, Höing unb Winben. Die Gäste zeigten zwar auch im Feldspiel schöne Leistungen, ihre Aktionen waren jeboch zu Durchsichtig, als baß die geschickt arbeitenbe Gießener Hintermannschaft hätte übermunben wer­ben können.

Nach bem Wechsel blieben Die 1900er weiterhin tonangebend, waren zeitweise sogar brückend über­legen. Schüler, Diezemann, Höing unb Winben konnten gut angelegte Angriffe erfolgreich abschlie­ßen unb Damit Das Dutzend Tore vollmachen. Die Gäste hatten inzwischen aber auch Die Gelegenheit wahrgenommen, Enders im 1900er Tor noch zwei­mal zur Kapitulation zu zwingen.

Es wäre auch darauf hinzuweisen, daß das Spiel unter der umsichtigen Leitung des Hanauer Schieds­richters trotz des glatten Bodens in jeder Beziehung fair verlief und einen besseren Besuch verdient hätte.

Harte Kämpfe um Fuß- und Handbattmeisterschast.

Fußball - (Baugruppen - Vorrunde beendet.

Bis auf ein Treffen sind die Vorrunden der Gau- gruppenfpiele zur deutschen Meisterschaft abge­schlossen.

In Gruppe 1 fürt ber Hamburger Sportver­ein nach seinem 3:0-Sieg in Dresden über Hartha mit 6:0 Punkten vor Hartha, Allenstein unb Beu- then, nachdem sich Beuthen und Allenstein mit einem Unentschieben von 2:2 trennten.

In Gruppe 2 führt Schalke mit ebenfalls 6:0 Punkten nach einem sicheren 8:0 über ben Pom­mernmeister in Stolp, während Hertha-BSC. den zweiten Platz nach einer Niederlage von 1:3 an Werder Bremen abtreten mußte.

Wormatia Worms führt in Gruppe 3 nach einem 0:0 gegen VfB. Stuttgart mit 5:1 Punkten oor den Schwaben mit 3:3 Punkten. Spielverein Kassel, der Dessau überraschend 2:0 schlug, wurde mit den Mitteldeutschen punktgleich.

Klar führt dann wieder der'l. FC. Nürnberg mit 6:0 Punkten in Gruppe 4, nachdem er am Sonn­tag mit einem 3:1-Sieg in Düsseldorf über Fortuna einen schweren Gegner aus dem Wege räumte. Waldhof kam in Koblenz mit 1:0 über den DfR. Köln zum ersten Siege.

Die Gruppenspiele im Handball.

Im Handball standen am Sonntag wieder die Gruppenspiele um die Meisterschaft obenan.

In Gruppe 1 siegte der VfL. Königsberg über denWeltreifenden" Tuspo Bettenhausen mit 8:6 (6:2), während das zweite Spiel, das die bei­den Favoriten DBV. Berlin und Oberalster Ham­burg zusammengeführt hätte, dem schlechten Wetter zum Opfer fiel.

Ohne Spiel war die G r u p p e 2.

In Gruppe 3 schlug der Titelträger Minden in großer Form beh 1. FC. Nürnberg in ber Noris mit 14:9 (6:3) und SD. Waldhof knöpfte bem MSV. Hannover mit 7:6 (5:4) knapp aber ver­dient die Punkte ab.

In Gruppe 4 endlich gab es Siege von MTS. Leipzig über TV. Altenstadt mit 12:3 (7:2) und des MSV. Koblenz über den Sübwestmeister VfR. Schwanheim mit 4:3 (2:1).

Frauen-Handballmeister des Gaues Hessen wurde Hessen Preußen Kassel, das in Marburg die Tgmde. Hanau 5:0 (2:0) abfertigte.

GportamtKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, Gymnasium, Bismarckstraße nur für PL. der NSDAP., Orts­gruppe Süd, 20.15 bis 21.45 Uhr.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Gie- ßen, Halle des Reichsbahnsportoereins, 9.30 bis 10.30 Uhr; Lollar, Kantine Der Fa. Buderus 20.30 bis 21.45 Uhr.

Reiten, Universitäts-Reitinstitut, Brandplatz, 20 bis 21 Uhr.

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Hier abschneiden!

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Rumpsteak

Rumpsteak, englisch, Bedeutung: Rumpfstück, mit Zwiebeln gebra­tene Rrndfleischscheibe.

Rumtopf, eine besondere Art des Einmachens, bei der reiner Rum oder Arrak mit Zucker in einen irdenen Topf getan und den gan­zen Sommer über die jeweils reifen Früchte hinzugefügt wer­den. Der Rumtopf bleibt mit Pergamentpapier verschlossen, muß öfter umgerührt werden und darf nicht gären.

Rundfunk, drahtlose Übermitt­lung und drahtloser Empfang von Rundfunksendungen. Der Rundfunkempfänger mutz beim zuständigen Postamt angemeldet sein. Die Rundfunkgebühr be­trägt monatlich 2.Mk. Arbeits­lose können um Ermäßigung einkommen. Rundfunkhören ohne Genehmigung und Gebühren­zahlung gilt als Schwarzbören und unterliegt empfinolichen Strafen.

Rundfunkanlage, der Empfänger mutz mit Antenne und Erde ver­bunden sein. Antenne bei Gewit­ter erden! Lautsprecher immer auf Zimmerlautstärke einstellen, besonders ab 10 Uhr abends. Störungserreger, wie Haarschnei- demaschlnen, Staubsauger, ärzt­liche Apparate und alle Elektro- motore find durch entsprechende Entstörungsapparate unschädlich zu machen. Dies besorgt am besten ein Fachmann. Um es jedem Volksgenossen zu ermöglichen, Rundfunk zu hören, hat die natio­nalsozialistische Regierung Volks­empfänger auf den Markt brin-

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gen lassen, die billig im Preis sind und in Raten gezahlt wer­den können. Bei den großen vaterländischen Übertragungen soll man dem Volksgenossen, der keinen Apparat besitzt, die Mög­lichkeit zum Mithören anbieten. Rundlauf, Turngerät, bei dem Strickleitern an einer drehbaren Scheibe aufgehängt find.

Rundschrift, ornamentaleSchreib- schrift Die mit besonderen Rund- jcyristfedern ausgeübt wird. Kann durch Selbstunterricht er­lernt werden. Heute meist durch andere Zierschriften ersetzt.

Runen, älteste Schriftzeichen der Germanen.

Runzeln sind nicht immer eine Alterserscheinung, sondern ein Zeichen, daß dasFettpolster" geschwunden ist, die Haut an Ela­stizität eingebüßt hat, oder daß gewohnheitsmäßig die Gesichts- yaut in bestimmte Falten gelegt wird. Vorbeugende Mittel sind gesunde Lebensweise und aus­giebiger^ Schlaf. Mafiage und Dampfbäder helfen nur selten. In schlimmen Fällen kann die Haut durch eine kleine Operation wieder gestrafft werden.

Rupfen, grober Stoff aus Jute unb Baumwolle, der statt Tape­ren zum Beziehen von Wänden verwendet wird. Rupfen wird gebürstet, Flecke kann man aus­waschen, notfalls mit Benzin ent­fernen. Rupfen kann bei Verblei­chen mit Farbe überstrichen wer­den. Im Fachgeschäft beraten lassen.

Russe, Insekt, das als Ungeziefer Schaden anrrchtet, f. a. Schaben.