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Endrich. Die Vorstellung findet als 25. Vorstellung der Freitag-Miete statt. Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr.

Die deutsche Arbeitsfront n.5.=6emcinf(haftKraft durch fretiöc"

Amt Feierabend.

Letzte SondervorstellungCarme n". Am Donnerstag, 25. März, geben wir zum letzten Mal die OperCarmen". Die Eintrittspreise sind 60 Pf., 1 Mk. und 1,20 Mk. Karten sind auf der Kreisdienststelle erhältlich. Die Betriebswarte rei­chen umgehend ihre Bestellungen ein. Beginn der Vorstellung: 19.30 Uhr.

Amt Reisen, wandern und Urlaub.

Gesperrte Seefahrten. Folgende See­fahrten sind ab sofort gesperrt und können keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden: S. F. 102 DampferDer Deutsche" vom 8. bis 16. Juni (gesperrt für Frauen und Ehepaare); S. F. 103 DampferMonte Olivia" vom 5. bis 13. Juli; S. F. 104 DampferMonte Olivia" von 26. Juli bis 3. August; F. F. 105 DampferSierra Cordoba" vom 7. bis 15. August (gesperrt für Frauen).

Die Gouausstettung

der bildenden Künstler in Vorbereitung.

großen Kriege folgte, war das deutsche Lied, treu behütet und vor fremdem Einfluß bewahrt geblie­ben durch die Gesangvereine. Die Gesangvereine sahen aber ihre mühevolle Arbeit nie schöner ge­krönt wie in der Zeit des gewaltigen Umbruchs 1933. Mit dem Kampflied zog der SA.-Mann durch die Straßen und verkündete so seinen Willen und gab damit andereb die neue Marschrichtung an.

So war das deutsche Lied jederzeit, in Frieden und im Kampf, treuer Kamerad des deutschen Men­schen und wird es auch für alle Zukunft bleiben.

Damit nun das wertvolle deutsche Liedgut in brei­testen Massen der Bevölkerung Eingang findet, hat das Reich alljährlich dem deutschen Lied einen Ehrentag gewidmet, den Liedertag. An diesem Tage wird im ganzen Reiche das Lied in das Volk getra­gen werden, und die Gesanavereine werden als Hüter und Werber zugleich dastehen.

Ein Volk ohne Lied gleicht einem Volk ohne Seele!

Das Hauswirtschastliche Lahr ist beendet.

Zu einer fröhlichen Abschlußfeier hatte die Abtei­lung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft die Lehrfrauen mit den Anlernmädchen und deren Mütter eingela­den. Im UC., an festlich gedeckten Tafeln, sahen die

Hessen -nassauisches Vieh auf der Reichsnährstandsausstellung.

NSG. Aus der Tierzucht des Gebietes der Lan­desbauernschaft Hessen-Nassau sind nunmehr die Tiere ausgewählt worden, die zur Reichsnährstands­ausstellung 1937 geschickt werden sollen. Die Aus­wahl des Rindviehs war mit Elite-Tierschauen ver­bunden, zu denen die Spitzentiere aus den einzel­nen Teilen der Landesbauernschaft Hessen-Nassau gebracht wurden. Am 10. März fand in Gießen eine Elite-Tierschau für Höhenfleckvieh und Rot­vieh statt; es wurden für die Beschickung nach Mün­chen elf Tiere des Höhenfleckviehs und sieben Tiere des Rotoiehs vorgemerkt. Aus der am 16. März in Limburg veranstalteten Elite-Tierschau für einfarbig gelbes Höhenvieh wurden sieben Tiere ausgewählt. Die hessen-nassauischen Viehzüchter hoffen, ihre Erfolge auf der vorjährigen Reichs- nährstandsschau wiederholen und auch in Mün­chen Preise erringen zu können.

Die Bereitstellung der Pferde für München wurde bereits im November vorigen Jahres auf einer Landesschau in Frankfurt vorgenommen, zu der die ersten Preisträger der Bezirkspferdeschauen beor­dert waren. Für München wurden ein Hengst und vier Stuten des schweren Warmblutes und ein Hengst und vier Stuten des mittelschweren Kalt-

Die Gauausstellung der Reichskammer der bilden­den Künste, Landesleitung Hessen-Nassau, zeigt dem­nächst auch in unserer Stadt eine große Ausstel­lung, eine Wanderschau, die aus Werken der Künst­ler ausschließlich unseres Gaues zusammengestellt worden ist. Auch unsere oberhessischen Künstler wer­den in dieser Ausstellung vertreten sein. Die Aus­richtung der Schau hat der Oberhessische Kunstver­ein übernommen. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Die Ausstellung wird in der Volkshalle untergebracht. Die Halle erfährt zu diesem Zweck eine grundlegende Umgestaltung. Es entsteht Dabei gewissermaßen eine Halle in der Halle. Die Gerüste sind bereits aufgeschlagen. Der verfügbare Raum ist in mehrere große Kojen aufgeteilt worden, in denen vielen Volksgenossen Gelegenheit gegeben ist, die Kunstwerke bei gutem Lichte einer beschaulichen Be­trachtung zu unterziehen. Der Ausstellungsraum wird außerdem repräsentativ und dekorativ ausge- geschmückt werden, so daß die Schau in ihrer Gesamt­heit auch äußerlich einen guten Eindruck machen wird.

Oer rätselhafte Brandstifter.

Es war ein warmer Frühlingstag, als Hans, Kurt und Peter ihren ersten Frühlingsausflug machten. Wie zum Gruß hatte der Wald sein schönstes Kleid angezogen. Peter, dessen Vater För­ster war, wußte so verschiedenes zu berichten: daß Deutschland aus eigener Ernte etwa 50 Millionen Festmeter Holz hätte, aber immer noch an die 16 Millionen aus dem Auslande einführen müsse.

Dann rasteten sie eine Weile, trefflich schmeckten der frische Trunk, der kräftige Imbiß. Kurt zückte seine Botanisiertrommel, untersuchte die ersten grü­nen Gräser durch seine Lupe und erzählte so man­cherlei vom Wachstum der Bäume und Sträucher, der Gräser und Blüten. Dann brachen sie auf, und ihre Lieder erschollen zwischen den alten Stämmen des Waldes.

So mochte eine gute Halde Stunde vergangen fein, als Hans auf einmal stehenblied.Jungs, es riecht nach Rauch!" Und alle drei Hoden ihre Nasen; tatsächlich, es roch nach Rauch. Und wie sie da so standen, wurde der Rauch immer heftiger und stärker.Der Wald muß in der Nähe brennen!" meinte Peter als Sachverständiger. Flugs rannten sie in die nahe Försterei, dort wurde die freiwillige Feuerwehr alarmiert, und unsere Jungen liefen mit, um sich nützlich zu machen.

Die Sache ging ziemlich rasch, der Herd war bald gefunden, das Feuer sachgemäß gelöscht. Nun sehen wir unsere Jungen mit rauchgeschwärzten Gesich­tern, aber sehr schweigsam, den Weg zurückgehen.

Und der Herd mußte ausgerechnet dort sein, wo wir gerastet hatten!" sagte Hans.Keiner hat geraucht, und wir waren ganz allein!" Plötzlich lieb Kurt mit erschrecktem Gesicht stehen:Junas, die Lupe fehlt mir!" Die Lupe, die Lupe, sollte etwa...?

Ja, der rätselhafte Brandstifter war die Lupe gewesen, oder der Sonnenstrahl, der auf die Linse fiel und das Feuer verursachte.

Unsere Jungen waren um eine Erfahrung rei­cher geworden: Wir können nicht vorsichtig genug sein, unserem Wald drohen die verschiedenarttgsten Gefahren! mg.

Oer Deutsche Liedertag in ließen.

Die Gießener Gesangvereine werden, wie im ganzen Reich, am Sonntag, 21. März, ein öffent­liches Singen an folgenden Plätzen veranstalten:

10.45 Uhr: vor der Universität: Großscher Männerchor;

11.15 Uhr: vor dem Stadttheater: Bauerscher Gesangverein;

11.15 Uhr: am Selterstor: GesangvereinHei­terkeit";

11.15 Uhr: Ecke Bahnhofftraße und Löwen­gasse: GesangvereinLiederkranz".

Jeder Verein bringt drei Lieder zu Gchör und marschiert sodann geschlossen zum Kreuzplatz, zum Massenchorsingen um 11.35 Uhr.

Der Deutsche Liedertag bedeutet für das deutsche Lied, den treuen Kameraden des Menschen, einen Ehrentag. Wie wichtig die Pflege gerade dieses Kulturgutes ist, hat sich wohl schon jedem einzelnen, in Freud oder Leid, selbst offenbart. Wer denkt da nicht an die schweren Tage des Weltkrieges, in dem die deutsche Jugend mit einem Lied auf den Lippen bei Langemarck dem Tod entgegenstürmte? Wer erinnert sich nicht des Weihnachtsfestes im Feindesland? Immer war es das deutsche Lied, das dem einen den Mut und die Opferfreudigkeit gab, dem anderen in stiller Einkehr die Sehnsucht nach der Heimat ins Herz senkte und ihn trotz der Ferne seinen Lieben daheim so nahe sein ließ.

Selbst in der Zeit der Erniedrigung, die dem

Deutsche Arbeitsfront sammelt für das Winterhilfswerk.

Sonderanweisung für die Betriebe der Stadt Gießen.

Wie Ihnen in den allgemeinen Richtlinien für die Sammelaktion der DAF. am 20. und 21. 2Här3 bekannlgegeben wurde, ist in allen Betrieben ein Sonder- Betriebsappell anzusehen, bei dem die Betriebssammlung durchgesührt wird.

Die Büchsenausgabe sür die Gießener Betriebe erfolgt am Freitag, dem 19. INärz, von 15 bis 18 Uhr bei der Kreisamtsleitung der RSV., Gießen, Löber- straße 9. Die Abrechnung erfolgt am Samstag, 20.März, von 10 bis 13 Uhr ebenfalls auf der Kreisamtsleitung der RSV.

Die Straßensammlung innerhalb der Stadt Gießen beginnt für sämtliche Ortsgruppen am 2 0. M ä r z um 16 Uhr, am 21. M ä r z um 9 Uhr. Alle Vetriebs- führer, Betriebswalter und Vertrauensräte bitten wir, eine Stunde vorher bei ihrer zuständigen Ortsgruppe in den nachstehend genannten Lokalen zum Büchsenempfang für die Straßensammlung anzutreten, wo auch die Abrechnung erfolgt:

Ortsgruppe Giehen-Mitte:Stuttgarter Hof (früher Soldan).

Ortsgruppe Giehen-Ost: Gasthaus Burkhardt, Kaiserallee 52.

Ortsgruppe Giehen-Süd: GasthausGraf Zeppelins Mlhelmstraße. Ortsgruppe Gießen-Rord: (Safe Leib, Walltorstraße.

jungen Mädchen bei selbstgebackenem Kuchen. Es wa­ren ungefähr 50 Mädchen aus der Stadt und dem Kreis.

Die Leiterin der Kreisfrauenschaft, Frau W r e d e, begrüßte die Besucher mit einer herzlichen Ansprache und betonte die Wichtigkeit dieser Ausbildung im häuslichen Können. Sie dankte den Lehrfrauen für das bewiesene Vertrauen und für die Mühe und Ge­duld, mit der sie ihre Aufgabe durchgeführt haben. Gerade weil es im Haushalt an geschultem Nach­wuchs mangelt, ist es zu begrüßen, wenn die jungen Mädchen Freude an dieser Arbeit gewinnen und sie als Beruf weiterführen. Die handwerklichen Lehr­stellen sind knapp, und bei der Arbeit in den Fabri­ken ist dringend zu wünschen, daß die Mädchen erst ein Jahr die gesunde, den Körper kräftigende Haus­arbeit durchmachen. Sie eignen sich im Haushalt Kenntnisse an und sammeln Erfahrungen, die für das ganze Leben von Nutzen sind.

Die Mädelspielschar vom Untergau 116 sorgte für Unterhaltung. Lustige Lieder und Ziehharmonika­musik erfreute die Gäste, die eifrig mitsangen, eine echte Gemeinschaftsfeier im Sinne unserer Zeit.

F. K.

Abschlußprüfungen

in der Oeffentlichen Handelslehranstalt.

Man berichtet uns: In der vergangenen Woche fanden die Abschlußprüfungen an der Oeffentlichen Handelslehranstalt ihr Ende. Die Prüfung der Höheren Handelsschule fand unter dem Vorsitz von Direktor Dr. Kruse statt. Prüfungsleiter für die Zweijährige Handelsschule war Handels-Studien­direktor Lauer. In der einen Abteilung wird ein Abschlußzeugnis erteilt, das derPrüfung für prak­tische Kaufleute" entspricht und als Prima-Reife gilt. In der anderen Abteilung die Mittlere Reift. Die Prüfungen zeigten einen erfreulichen Stand der Kenntnisse. Die feierliche Entlassung fand am Dienstag in der festlich geschmückten Turnhalle der Handelslehranstalt statt. Neben dem Leiter der An­stalt gab der Hauptgeschäftsführer der Jndustrie- und Handelskammern Gießen und Wetzlar, Dr. Fröhlich, den abgehenden Schülern und Schü­lerinnen im Namen des Präsidenten der Kammer die besten Wünsche auf ihren Lebensweg mit.

Es sind im ganzen 110 Schüler und Schülerin­nen, welche die Anstalt verlassen. Sie sind durch Vermittlung des Arbeitsamtes Gießen alle restlos in der Wirtschaft, die heute dringend fachlich gebil­dete Arbeitskräfte benötigt, untergebracht.

Mittlere Reifeprüfung der Dogtfcben privat-Handelsschule.

Unter dem Vorsitz des staatlichen Aufsichtskom­missars für die Handelsschulen und kaufmännischen Berufsschulen in Hessen, Handelsstudiendirektor Lauer (Mainz), fand, wie man uns berichtet, die mittlere Reifeprüfung an der Dogtschen Privat- Handelsschule statt. Zwei Vertreter Der Deutschen Arbeitsfront waren anwesend. Die zur Prüfung zugelassenen Schüler und Schülerinnen haben alle bestanden.

Mutes ausgewählt. Die Tiere sind sämtlich boden­ständig gezogen und entsprechen dem Typ, der im Gebiet der Landesbauernschaft Hessen-Nassau hin­sichtlich der Zuchtrichtung als maßgeblich anzusehen ist.

VHC Gießen.

Trotz unbestäMgen Wetters hatten sich wie man uns berichtet am Sonntag gegen 40 Wan­derer am Bahnhof zur Märzwanderung einge­funden. Vorn Bahnhof Friedelhausen erstiegen wir die östlicke Anhöhe, die bei gutem Wetter eine sehr schöne Aussicht in das Lahntal bietet. Leider war der Himmel grau und dunstig. Gleich mächtigen Kulissen umranden, von der Höhe gesehen, dunkle Fichtenbestände das tief liegende Odenhausen. Da­neben erhebt sich der Altenberg bei Lollar und weiter links liegt der Staufenberg. Wir gingen den hessischen Rennweg, anfangs durch schone Wald­bestände, dann über freies Feld zum Heidenkönigs­grab und kamen auf wenig benutzten Wegen durch den Wald über den Maistrauch an großen Ginster- büscden und Wacholdersträuchern vorbei. Nach vier­stündiger Wanderung kehrten wir in Winnen ein. In Nordeck besichtigten wir das Landschulheim mit der alten Kapelle, bestiegen den mächtigen Berg- ftied und kamen am Schluß unserer Wanderung nach Londorf, von wo wir nach längerer Rast nach Gießen zurückfuhren. .

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** Eine Siebzigjährige. Am morgigen Samstag, 20. März, kann Frau Witwe Chr. G e s s e r t, Wetzsteinstraße 4 wohnhaft, ihren 70. Geburtstag feiern.

** Die Bürger m ei st ertagung des Kreises Gießen, die am heutigen Freitag stattfinden sollte, ist aus dienstlichen Gründen auf nächsten Mittwoch, 24. März, verlegt worden.

** D ie Dien st räume des Kulturbau­amtes Oberhessen in Gießen sind ab 20. März von Frankfurter Straße 29 nach Wilhelm- straße 56 verlegt.

Rundfunkprocrramm

Samstag, 20. März.

6 Uhr: Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Früh­konzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Mu­sik am Morgen. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau hör zu. 11.40: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.30: Landfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nach­richten Offene Stellen; Nachrichten aus Dem Sendebezirk; Schneebericht. 13.15: Mittagskonzert I!. 14: Nachrichten. 14.10:Wie Die Alten fungen, so zwitschern Die Jungen!" (Schlager von einst und jetzt). 15: Volk und Wirtschaft. Allerlei Neuigkeiten. 15.15: Wir bemerken dazu ... ! Was ist Disziplin? 15.30: Wir heben einen Schatz! BDM.-Mädel ent­rümpeln einen Boden. 16: Froher Funk für alt und jung.Nocturna am Nachmittag." 18: Sportschau. 18.30: Militärmusik. 19.30: Der Zeitfunk bringt die Wochenschau. 19.55: Ruf der Jugend! 20: Nach­richten. 20.10: Vom Schwarzwald an die Water­kant. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Sport, zeitgemäß belauscht. 22.30: Musik zum späten Abend.

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

£ Wieseck, 18. März. Wie in früheren Jahren, so hatte auch dieses Jahr die Ob er klasse der Volksschule mit ihrem Leiter, Lehrer Stoll, heute zu einer Schulentlassungsfeier ein­geladen, zu der sich Eltern, Angehörige und Freunde in großer Zahl einfanden. Nach dem Einzug der Schulentlassenen und einem Vorspruch einer Schü­lerin fangen die Kinder das L-iedMein Vater­land" und das Matrosenlied. Es wechselten dann Gedichte und Bühnenstücke einander ab. Besonderen Anklang fand das SpielAuf großer Fahrt, das Lehrer Stoll mit den Kindern anläßlich seines achtägigen Ausfluges ins Lahngebiet (Braunfels und Weilburg) selbst ausgearbeitet hatte. Es folgten noch Lieder Der Kinder, sowie gymnastische Vorfüh­rungen Der Knaben, Tänze und Reigen der Mäd­chen, Die alle beifällig ausgenommen wurden. Ver­schönt wurde der Abend durch Instrumentalmusik von Erna O ß w a l d, Karl Groß und zwei Schü­lern. Lehrer Stoll gedachte in seiner Ansprache der verbrachten Schulzeit und gab Den Kindern Richtlinien fürs Leben, Die sie an Die Pflichten für das Elternhaus und Darüber hinaus auf Führer, Volk und Vaterland hinwiesen. Zum Schluß dankte Rektor Petri Dem Lehrer und Den Kindern für Den gelungenen Abend, Der nur Durch die gute Disziplin zwischen Lehrer und Schülern möglich war. Er wies nochmals kurz auf Den ersten Versuch Der Schulentlassungsfeier vor neun Jahren hin und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß diese Einrich­tung in Wieseck auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Mit dem Gruß an Den Führer und den beiden Na­tionalliedern fand Der in allen Teilen wohlgelun­gene AbschieDsabenD Der Schulentlassenen sein EnDe.

5 Klein-Linden, 18. März. Gestern abend fand im GasthausZur deutschen Eiche" ein E l - ternabend Der Volksschule statt. Ein Munvharmonikaorchester unter Leitung von Lehrer Otto eröffnete Die Veranstaltung. Im Mittelpunkt Des ersten Teiles stand Die Vorführung Des Land- schulfilms, der großes Jntersfe erweckte. Lieder Der ersten Schulklasse unter Leitung von Lehrer M ö l - l e r umrahmte Diese Vorführung. Nach einer An­sprache von Rektor Dr. Crößmann folgten Dann noch Lieder, Gedichte und turnerische Vorführun­gen. Hervorgehoben zu werden verdient noch ein von Lehrer Otto ein geübte 5 MärchenspielDie Sternthaler". Die überaus schön verlaufene Ver­anstaltung schloß in üblicher Weise.

nsf. Allendorf (L ah n), 17. März. Einen Vortragsabend veranstaltete die hiesige Frauen- schäft im schön mit Grün und Blumen geschmück­ten Schulsaal. Ungefähr 100 Frauenschaftsmitglie­der und die neuen Kameradinnen vom Frauen- werk waren gekommen, um die Kreisfrauenschafts­leiterin Frau W r e d e über die vielseitigen Auf­gaben der Frau sprechen zu hören. In klaren Wor- ten schilderte Frau W r e d e die mannigfaltige Ar­beit der einzelnen Abteilungen, Deren Arbeitsgebiete das ganze Schaffen der Frauen umfaßt, Die, in Der n ten Zeit stehend, mithelfen wollen an der Erstarkung ihres Volkes. Reicher Beifall zeigte, mit welch froher Bereitwilligkeit die Frauen sich am Aufbauwerk beteiligen wollen.

<5 AllenDorf (Lahn), 17. März. Im Saale Der Gastwirtschaft Henkelmann hielt Der hiesige Spar- und Darlehnskassenverein seine Generalversammlung ab. Aus dem vorgetragenen Geschäftsbericht und aus Den Durch Den Rechner Fr. Hels erläuterten Zahlen war zu entnehmen, daß sich Die Kaffe weiterhin gut entwickelt bat. So konnte Der Umsatz auf insgesamt 167 383 Mk. gesteigert werDen, während sich die Spareinlagen auf dem Stande Des Vorjahres hielten. Da auch Der Waren­umsatz wertmäßig höher war, konnte auch ein erhöh­ter Gewinn ausgeworfen werDen, Der zum weitaus größten Teil zur inneren Stärkung Der Kasse unD zu Abschreibungen verwanDt wurde, währenD von Dem verbleibenden Rest eine DiviDenDe von 4 v. H. zur Verteilung gelangt. Die Zahlen unD Die einzel­nen Berichte ließen einen vorzüglichen Einblick in Die Arbeit der Kasse gewinnen. Unter dem Ge­dankenWandern" stand eine Feier der hiesigen Volksschule, Die im Saale Henkelmann veranstaltet wurde. Zu Beginn sprach der Schullei­ter, Lehrer Kimmel, über den Sinn derartiger Veranstaltungen. Seine Worte, die beifällig ausge­nommen wurden, leiteten über zu Gedichten und Lie­dern der Mittelklasse. Die Oberklasse wartete mit Mundartvorträgen auf, die, mit Humor gewürzt, ausgezeichnet wiedergegeben wurden. Im zweiten Teil Des Abends wurde dann der Schullandheimfilm gezeigt.

< Staufenberg, 18. März. In Der hiesigen Burg fand, von der Schule veranstaltet, eine Schulentlassungsfeier statt, zu der sich viele Volksgenossen einfanden. Nach einer Kinder­sinfonie hielt Lehrer Emmel eine Begrüßungsan­sprache. Sprechchöre, Reigen, Gedichtvorträge, Thea­terstücke, musikalische Vorträge der Kapelle'Z e ch e r füllten Die Stunden des Abends aus. Die Darbietun­gen wurden von Den Eltern mit dankbarem Beifall ausgenommen.

= Mainzlar, 17. März. Unter Der Leitung des Aufsichtsratvorsihenden W. Schwarz hielt die hiesige Milchgenossenschaft bei Gastwirt Vogel ihre Jahresschlußversammlung ab. Mit­glied Gottfried Jäger erstattete den Kassenbericht. Wilhelm Schwarz, der satzungsgemäß ausscheiden mußte, wurde einstimmig wiedergewählt. Der Vor­sitzende Der Milchgenossenschaft Ludwig Hormann sprach kurz über Die Aufgaben und Ziele einer Milchgenossenschaft. Eine lebhafte Aussprache be­schloß die Versammlung. Die hier durchgeführte Pfundsammlung zeigte wiederum ein günstiges Ergebnis. Auch Die Altmaterialsammlung Der SA. war von gutem Erfolg begleitet. DieKonfir- rn a n b e n unseres Ortes, die am kommenden Sonntag eingesegnet werden, wurden dieser Tage m der Kirche zu Kirchberg geprüft. Es werden vier Mädchen und sieben Knaben konfiermiert.

4 Mainzlar, 18. März. Gestern fand im hiesigen Gemeindewald die letzte Nutz- und Brennholzversteigerung statt. Die Preise Kiefernknüppel, 2 Raummeter 10 bis 15 Mk.; Fichtenscheite, 2 Raummeter 3 Mk.; Stangen durchschnittlich 2 Mk. pro Stück

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Sme Tomatensoße auf neue JMgu Kikeriki- ober Hahn - Iftakkaroni

^tchen.Nudeln, Kartoffelklößen, Reisrand: 1 Knorr Bratensoßwürfel fein zerdrücken, glattrühren, mit /»rMnnrtaJ qr 3 Knuten kochen. Nun 1 vollen Teelöffel Tomatenmark (mit heißem Wasser

verdünnt) mit 3 Eßlöffeln Milch einrühren und aufkochen. Schon fertig! Hauptsache dabei:

TSfiOVt Bratensoße