Ausgabe 
19.3.1937
 
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grenzt. Die Wanderzeit für Bauhandwerker beträgt mindestens zwei, höchstens drei Jahre. Die Wan­dergesellen aus dem Bauhandwerk erhalten, vor allem in den Wintermonaten bei vorübergehender Arbeitslosigkeit infolge Witterungsverhältnissen, nach den Anweisungen der Reichsanstalt für Arbeits­losenversicherung an dem Ort der letzten Beschäfti­gung die übliche Arbeitslosenunterstützung. Zu die­sem Zweck haben sich die Gesellen vor Beginn der Wanderschaft an das zuständige Heimatarbeitsamt

zu wenden und sich dort den Wanderschein ausstel­len zu lassen. Im übrigen gelten genau dieselben Richtlinien wie bei den übrigen Handwerksberufen.

Gesellen, die sich am Gesellenwandern und -aus­tausch beteiligen wollen, müssen sich sofort bei den zuständigen Ortshandwerkswaltern oder bei der Kreiswaltung der DAF.,Das Deutsche Handwerk" Gießen, Schanzenstr. 18, melden, wo ihnen alles nähere mitgeteilt wird.

Schöffengericht Gießen.

Wegen fortgesetzter Amtsunterschlaguna wurde der 28jähriae K. T. aus Büdingen, der seit dem 25. Ja­nuar 1937 in Untersuchungshaft ist, zu fünf M o - naten Gefängnis, sowie zur Kostentragung verurteilt. Auf die Strafe werden ein Monat und drei Wochen der Untersuchungshaft angerechnet. Der Angeklagte war geständig, einen Betrag von annähernd 700 Mark zum Nachteil der Staats­kasse in Büdingen unterschlagen zu haben. Der An­geklagte bezog ein Bruttogehalt von 211 Mark, wo­von er 70 bis 80 Mark monatlich seiner aus vier Personen bestehenden Familie abgab, die Miete und die Lichtrechnungen bezahlte, für sich durch­schnittlich monatlich, wie er selbst in der Derhand- lung erklärte, 60 Mark behielt. In etwa vier Mo­naten hat der Angeklagte über 1000 Mark in lusti­ger Gesellschaft in Wirtschaften ausgegeben, da er außer der von ihm unterschlagenen Summe weitere 400 Mark von einem von seinem Schwiegervater zur anderweitigen Verwendung zur Verfügung ge­stellten Betrag ebenfalls in Alkohol umgesetzt hat. Bei dem Strafmaß wurde u. a. die Höhe der un­terschlagenen Summe und die Tatsache straferschwe­rend berücksichtigt, daß der Angeklagte in keiner Weise aus Not gehandelt hat.

Der 52jährige K. O. R. in Mainz ließ sich als Vertreter einer Firma Unregelmäßigkeiten zuschul­den kommen und mußte deshalb aus der Firma ausscheiden. Er war dann für eine andere Firma tätig, hatte Inkassovollmacht und war daher be­rechtigt, Zahlungen anzunehmen. In vielen Fällen hat der Angeklagte diese einkassierten Gelder aber nicht abgeliefert, sondern für sich verbraucht, sich somit der Unterschlagung schuldig gemacht. Zu­

gunsten des Angeklagten wurde angenommen, daß er sämtliche strafbaren Handlungen im Fortsetzungs­zusammenhang begangen hat. Da der Angeklagte bereits einschlägig vorbestraft ist und sich vor allem in der Zeit, in der er in einer anderen Sache um Gnade anhielt und auch Bewährungsfrist er­hielt, trotzdem die strafbaren Handlungen began­gen hat, verurteilte ihn das Schöffengericht wegen Untreue in Tateinheit mit Unterschlagung in fort­gesetzter Begangenschaft zu 4 Monaten G e - f ä n g n i s und Zahlung einer Geldstrafe von 50. RM. Die Geldstrafe ist, falls sie nicht bei­getrieben werden kann, für je 5. RM. mit einem Tag Gefängnis zu verbüßen. Außerdem wurde der Angeklagte mit den Kosten des Verfahrens belastet.

Bon der Anklage der fahrlässigen Tötung wurde der 19jährige E. A. Sch. aus Bad-Nauheim man­gels ausreichenden Beweises freigesprochen. Wegen Übertretung der Reichsstraßenverkehrsord­nung wurde das Verfahren gemäß § 67 StGB, eingestellt. Die Kosten wurden der Reickskasse auf» erlegt. Am 13. Juli 1936 gegen 5 Uyr ereignete sich auf der Straße Nied er-MörlenOber-Mörlen zwischen einem Motorrad- und einem Kraftwagen­fahrer ein Zusammenstoß, bei dem der Motorrad- fahrer so schwer verletzt wurde, daß der Tod ein­trat. Der Tod dieses Mannes wurde dem Ange­klagten zur Last gelegt mit der Begründung, er habe es an der erforderlichen Sorgfalt fehlen lassen und infolgedessen den Tod des W. fahrlässig ver­schuldet. Da das Gericht die Schuldfrage nicht be­jahte, sprach es den Angeklagten von Strafe und Kosten frei.

WHW.-Opferschießen auch beim Postsportverein.

Am Sonntag führte die Schützenabteilung des Postsportvereins Gießen das Opferschießen 1936/37 zugunsten des Winterhilfwerkes durch. Der Erfolg war recht gut. Durch den Opfersinn der gesamten Mitglieder und der sehr guten Beteiligung am Opferschießen konnten 28,50 Mark an das Winter­hilfswerk abgeführt werden. Die besten Schützen waren bei den Altschützen: W. Flach, K. Mül­ler III. und O. Scheller, bei den Jungschützen: W. Scheller, W. Jung und L. Götz.

SportamtKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26, nur für Mitarbeiter der DAF. 18.15 bis 19.15, offener Kursus 20.30 bis 21.45 Uhr.

Schwimmen für Männer und Frauen ge­meinsam Volksbad, Seltersweg, 20.30 bis 21.30 und 21.30 bis 22.30 Uhr.

Reiten, Reitinftitut, Brandplatz, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.

Kurze Sportnotizen.

Hessen" H e r s f e l d undGermania" Fulda tragen bereits am Sonntag ihr fälliges Fußball-Meisterschaftsspiel in Hessen aus, da die Hersfelder von ihrer alten Verpflichtung geyen Hanau wegen der Abstellung Torwart Sonnreins nach Stuttgart entbunden find.

Emsige Vorbereitungen trifft man schon jetzt in Darmstadt für den am 3. und 4. Juli statt- findenden Schwimmländerkampf gegen Frankreich. Die Schwimmanlage soll von Grund aus überholt und die veraltete 100-Meter-Bahn in eine sport­gerechte 50-Meter-Kampfbahn umgewandelt werden.

Der Berliner Geher Rack (SA.-Briaade Berlin) unternimmt am 26. Mär§ auf der Hessen- Preußen-Kampfbahn in Kassel einen Angriff auf den Zweistunden-Bahnrekord (24 943 Meter).

Die Feldberg-Skirennen im Schwarz­wald, die ursprünglich am Wochenende durchgeführt werden sollten, wurden auf den 3. und 4. April verlegt.

Pokalkamps-Lokalkampf.

Spielvereinigung 1S00-VfB.-Reichsbahn. Wie endet der Kampf?

Der kommende Sonntag wird für die vielen Freunde des Fußballsportes in unserer Stadt wie­der einmal ein besonderes Ereignis bringen. Die beiden Lokalgegner stehen sich in einem Pokalkampf gegenüber, der diesmal nach verschiedenen Seiten hin seinen besonderen Reiz haben wird. Vor allem deshalb, weil diesem Lokalkampf ein Wettspiel am vergangenen Sonntag vorausgegangen ist, in dem fast alle, die am kommenden Sonntag auf den Plan treten, schon Akteure waren und eine Sensation als Ergebnis erzielten. 13:1 lautete die erstaunliche Zahl. Und nun stehen sieben Mann aus der sieg­reichen Soldatenmannschaft in der Elf des VfB.- Reichsbahn! Die Kombination, daß hier den VfBern der Sie^ in diesem Pokalkampf sicher sei, liegt nahe! Aber wie es schon mit Lokalkämpfen ist: man kann es vorher gar nicht wissen! Es ist wahrschein­lich, daß die VfBer das bessere Ende für sich be­halten. Aber wer wollte hier von Gewißheiten sprechen? Die Überraschungen waren im Fußball noch immer das Salz in der Suppe. Vor allem fällt es schwer, den Grünweißen absolute Chancen ein-

körperliche Erziehung

Dom Sportamt der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" wird uns geschrieben:

Von den ersten Anfängen des Sportes in Deutschland wiederbegründet durch den Turnvater Jahn bis zu den heutigen sportlichen Leistungen ist ein ziemlich weiter Weg. Während früher nur das Turnen geübt wurde, von dem die große Masse des Volkes nur wenig Notiz nahm, hat nach Ent­wicklung der Leichtathletik und der leichtathletischen Spiele zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Sport einen ungeheuren Aufstieg genommen und ist in allen seinen Ausübungsarten zu einem wahren Volkssport geworden. Die Wichtigkeit des Sportes und somit der körperlichen Erziehung wurde auch von der Ideenwelt des Liberalismus anerkannt, sie hatte aber den Fehler, daß sie die körperliche neben der geistigen herlaufen ließ. Es wurden zwar Leibesübungen betrieben, aber keine bewußte Leibeserziehung. Anders der Nationalsozialismus! Er brach mit oem Nebeneinanderbestehen von kör­perlicher und geistiger Erziehung, die auf der einen Seite Athleten, auf der andern dagegen geistige Schwächlinge heranzüchtete und stellte als Grund­forderung und Endziel auf:Heranbildung des kämpferischen deutschen Men- s ch e n". Neben der körperlichen Ertüchtigung in der Schule, in der Hitler-Jugend, im Arbeitsdienst und in der Wehrmacht ist in den letzten zwei Jah­ren immer stärker das Reichssportamt in der NS.- GemeinschaftKraft durch Freude" hervorgetreten.

In den Sportkursen des Sportamtes sind be-

zuräumen, wenn man die Mannschaftsaufstellung betrachtet, die die Spielvereiniguna für den kom­menden Sonntag herausbringt. Jever, der es mit dem Fußballsport ehrlich meint, wird wünschen, daß die bessere Mannschaft gewinnen möge und un­sere Stadt in den weiteren Pokalspielen würdig ver­treten wird.

Die Mannschaften:

Vf B.-R.: Meißner

Kramer Leutheuser Krämer Heß Hauptfeld

Szponik Hofmann Raddke Bach Wilhelm Heuser Sack Löbsack Schellhas Ranft Mank Heilmann Erhard

Lippert Zeller

1900: Rahn

Das Spiel wird bereits eine Stunde vor der an- gefetzten Zeit ausgetragen, um allen Fußballfreun­den auch die Möglichkeit zu geben, die Uebertragung des Länderkampfes DeutschlandFrankreich aus Stuttgart zu hören. Der Kampf wird auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 stattfinden.

- eine Aolwendigkeit.

sonders d i e Schichten erfaßt worden, die bisher dem Sportgedanken ziemlich gleichgültig aegenüber- geftanden haben. Doch schon bald nach den ersten Stunden, die sie in einem der Kurse mitmachten, fühlten sie selbst, wie wertvoll und gesund der Sport sein konnte. Die Untersuchungen, die in dieser Richtung von den verschiedensten Stellen aus durchgeführt wurden, haben ergeben, daß der sport­liche Ausgleich nach der Tätigkeit im Büro oder in der Fabrik den Menschen eine größere Spann­kraft verleiht, sie wieder lebensfreudiger und damit leistungsfähiger machte. Eine große Bedeutung kommt auch hier dem Betriebssport zu. Viele einsichtige Betriebsführer haben den Wert des Sportes erkannt und in Verbindung mit den Sport­ämtern in ihren Betrieben die tägliche Sportstunde eingeführt.

Der Erfolg der Olympischen Spiele ist vor allem auch der erfolgreichen Breitenarbeit des Sportamtes zuzuschreiben. Unermüdlich ist das Sportamt dabei, alle deutschen Schaffenden für den Sportgedanken zu begeistern und alle Sportarten, auch die sogenanntenfeudalen", allen Werktätigen zu erschließen. Denn Deutschland braucht gesunde, körperlich ertüchtigte Menschen, um alle Aufgaben *u lösen, die der Führer aufgezeigt hat. Unsere Arbeit und unsere Leistung sind die tragenden Pfeiler im Kampf um die Lebensgrundlaaen unse­res Volkes.

Darum müssen wir Sport treiben!

Dr. med. Küster, Sportarzt.

Wirtschaft.

Ser Antragszugang in der öffentlichen Lebensveisicherung.

Im Februar 1937 wurden bei den im Verband öffentlicher Lebensoerficherunasanstalten in Deutsch­land zusammengeschlossenen Anstalten Anträge mit 27,54 Millionen Mark Versicherungssumme gestellt (gegen 24,84 Millionen Mark im Vormonat und 29,81 Millionen Mark im Februar 1936). Während die Anträge in der Großlebensversicherung weiter gestiegen sind, haben sie in der Kleinlebensversiche­rung nachgelassen. Es scheint, daß nunmehr die Kreise des selbständigen Handwerks, der Kleinge­werbetreibenden und des Kleinhandels von dem wirtschaftlichen Wiederaufstieg stärker ersaßt und in den Stand gesetzt worden sind, Lebensversicherungen mit etwas höheren Kapitalbeträgen abzuschliehen. Die durchschnittliche Versicherungssumme stellt sich auf 3612 Mark in der Großlebensoersicherung und auf 478 Mark in der Sterbegeldversicherung.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 180: Errichtung einer Handelsver­tretung in Mandschukuo. 181: Bezahlung von Transitfrachten. 182: Wortlaut der neuen lett- ländischen Devisenbestimmungen für den Reisever­kehr. 183: Briefsendungen mit Waren nach Jugo­slawien. 184: Verordnung über die Festsetzung von Höchstpreisen für gebrauchte Schmieröle aus Verbrennungsmotoren. 185: Vorschriften über für Griechenland bestimmte Ursprungszeugnisse. 186: Merkblatt über die schweizerische Verzollung von Kleiderstoffen, Konfektion usw. aus Wolle, Baumwolle usw. in Verbindung mit Seide. 187: Runderlaß Nr. 65/37 des Reichskommissars für Preisbildung. Betr.: Preise für Spinnstoffe und aus Spinnstoffen hergestellte Waren. 188: Weitere Einschränkung der Rohstoffkreditgeschäfte betr. Aegypten, Sudan, Britisch-Jndien, Ceylon, Burma, Siam, Straits Setlements, China, Philippinen und Kanada. 189: Bilanz der Leipziger Früh- jahrsmeffe.

Rhein-Maimfche Börse.

rNiltagsbörse: Sehr still.

Frankfurt a. M., 18. März. Die Börse lag heute sehr ruhig. Die gestern den Markt etwas be­fruchtenden Sonderbewegungen setzten sich nicht fort. Im ganzen wies der Aktienmarkt nur mäßige Veränderungen auf. Schwächer lagen bei wesentlich kleiner gewordenen Umsätzen Buderus Eisen mit 124 (125,25); in Erwartung des Ergeb­nisses der morgigen Bilanzsitzung zeigte sich starke Zurückhaltung. Verein. Stahlwerke bröckelten 0,40 v. H. ab, während Hoesch mit 117,75 gut behauptet blieben. Am Elektromarkt überwogen kleine Er­höhungen von 0,25 bis 0,50 v. H., lebhafter waren AEG. mit 40,90 bis 41 (40,65), Schuckert ließen 0,50 v. H. nach. Von chemischen Papieren notierten JG.-Farben mit 169,50 (169,25), dagegen Deutsche Erdöl 145 (146). Maschinen- und Motorenwerte konnten sich voll behaupten, teilweise um 0,25 bis 0,40 v. H. erhöhen, Moenus plus 0,65 v. H. Reichs­bankanteile lagen exkl. 7,2 v. H. Netto-Dividende 0,75 v. H. schwächer (204,50), ferner bröckelten AG. für Verkehr 0,50 v. H. ab, Zement Heidelberg zo­gen im gleichen Ausmaß an. Schwächer lagen einige Werte im Freiverkehr, wo Adlerwerke Kleyer auf 108 bis 106,50 (109) zurückfielen, da dem Angebot keine Aufnahme gegenüberstand, und Ufa Film, die mit 76 (78) angeboten waren.

Der Rentenmarkt lag weiter still und stand unter dem Einfluß des letzten Zeinchungstages auf die neue Reichsanleihe. Altbesitz notierten 120.20 (120,25), Reichsbahn-VA. 125 (125,90). Sonst wur­

den genannt: Kommunal-Umschuldung 91,30, spate Schuldbuch - Forderungen 98,50, Wiederaufbauzu- schlüge 79,25, Städte-Altbesitz 124 und Zinsvergü. tungsscheine 96 Geld.

Im Verlaufe bröckelten die Kurse am Aktien­markt infolge des stillen Geschäfts zumeist um etwa 0,25 v. H. ab. Gut behauptet blieben jedoch AEG. mit 41 bei noch lebhafteren Umsätzen. Die später notierten Werte lagen uneinheitlich und meist etwas niedriger. Stärker rückläufig Rhein» metall mit 150,50 (152,50). Kaliaktien blieben be­hauptet. Am Einheitsmarkt waren Gebr. Adt an- geboten und auf 63,50 (68) ermäßigt, wobei wei­teres Angebot vorlag. Dieses Papier hat sich inner­halb von wenigen Tagen ohne ersichtlichen Grund von 50 auf 68 v. H. erhöht, so daß der Rückgang eine ganz natürliche Folge ist. ,

Von Rentenwerten bröckelten Reichsbahn- V.A auf 124,90 nach 125 ab. Der Pfandbriefmarkt brachte leichte Schwankungen bei Liquidationswer­ten. Von Kommunal-Obligationen Pfälzische 96,75 (97), von Goldpfandbriefen Kasseler Landes 98,25 (98). Stadtanleihen lagen unverändert, 0,13 v. H. höher Mainzer mit 96,40.

Der Freiverkehr brachte außer den sog. Werten noch folgende Veränderungen: Wayß & Freytag 144,50 bis 146,50 (145 bis 147), Po» form) 134,50 bis 136,50 (um).), Rastatter Waggon 24 (23). Adlerwerke waren auf 107 nach 106,50 erholt. Tagesgeld auf Vorbereitungen zum Vier­teljahres-Ultimo gefragt und auf 3,25 (3) v. H. erhöht.

Abendbörse still.

Die Abendbörse lag mangels Anregungen still. Den meisten Papieren lag fein Umsatz zugrunde, die Kurse blieben im allgemeinen auf dem Ber­liner Schlußstand behauptet, teilweise erfolgten An­passungen an diesen, so bei Holzmann auf 144 (145,25). Schwächer lagen Rheinstahl mit 157 (158) und Lahmeyer mit 125,50 (126,50). Am Einheits- marft bröckelten Gebr. Adt weiter ab auf 62,75 (63,50), gestern noch 68). Der Rentenmarkt lag sehr ruhig und war ohne Veränderungen.

U. a. notierten: 5proz. Verein. Stahl 100,75, 6proz. JG.-Farben 134,40, Reichsbahn-VA. 124,90, 5^proz. Franks. Hyp. Liquid. 101, Commerzbank 116,40, DD-Bank 120, Dresdner Banf 106,50, Frankfurter Banf 105,13, Franks. Hyp. Bank 117,75, Buderus 124,25, Hoesch 117,50, Mannes­mann 118,90, Rheinstahl 157, Verein. Stahl E 119,50, Bemberg 114,13, Conti Gummi 192,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. März. Auftrieb: 921 (891) Kälber, 150 (233) Hämmel und Schafe, 417 (677) Schweine, ferner 26 (19) Großvieh, dar­unter 2 (5) Bullen, 23 (13) Kühe, 1 (1) Färse. Notiert wurden je 50 Kilogramm in Mark: Kälber a) 60 bis 65 (am 11. März 58 bis 65), b) 45 bis 55 (47 bis 55), c) 40 (40), d) 35 bis 40 (33 bis 38). Hämmel b2) 48 bis 53 (51 bis 52), c) 42 bis 47 (45 bis 50), d) (42). Schafe a) 40 bis 45 (44 bis 47), b) 32 bis 38 (36 bis 42). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50). Marktverkauf: Kälber sehr lebhaft, Häm­mel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.

Schweinemarkt in Grünberg.

+ ©rünberg, 18. März. Der heutige Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 447 Ferkeln. Folgende Preise wurden erzielt: Bis 6 Wochen alte Ferkel 16 bis 18 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 18 bis 22 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 22 bis 28 Mark. Der Marktverlauf war flott.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Damm

5% Deutfche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutfche Reichsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 193U .. 4/2% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

4y2% Deutsche Reichsbahnschah von 1936 I..................

Reichsanleihe-Wtbesitz..........

Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten..............

4%% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldpfe. R. 12..............

6%% Hess. Landes-Hyp.-Ban!

Ltqu. Goldpfe...............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4Yi% Darmstädter Komm.-Lan-

desbankR. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5y2% Franks. Hyp. Liquidation

Goldpfe.....................

5y2% Rheinische Hyp. Liquidation

Goldpfe.....................

Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Österreichische Goldrente.... 4,2% Österreichische Silberrente. 4% Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% Runlänen von 1903.........

4y2% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad l...........

4% Türken Bagdad II..........

2y<% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Mt. 7

Reichsban^................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank... 4

Deutsche Diskonto............ 4

Dresdner Bank..............4

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schlußk Mittag- börse

17.3.

18.3

17.3.

18.3.

101

101

101

101

98,56

98,9

98,75

98,9

103,25

; 03,25

103

103

99,65

99,65

99,65

99,65

100,2

100,2

100,25

100,2

98,5

98,5

98,5

98,5

120,25

120,2

120,4

120,4

132,75

98,25

98,25

98,25

100,75

100,75

98,25

98,25

_

96,5

96,5

95,75

95,75

128,4

128,6

128,6

98,5

98,5

98,5

98,5

96,5

96,5

100,75

101

101

100,8

100,65

100,7

110,4

110,4

110,6

110,6

>

131,5

131

131,5

130,9

44,4

44

16.9

17

16,9

16,9

17,75

17,65

17,9

17,5

124,9

124,9

124,9

124,9

204,5

196,5

204

197,25

132

132

132

131,65

116,25

116,4

116,25

116,4

120

120

120

120

106

106,5

106

106,5

Datum

Accumulatoren-Fabrik....... 12

AKU=Äunftfetbe.............0

Aschaffenburg Zellstoff........3

Bemberg...................0

Bekula.....................8

Buderus Eisen............... 4

Cement Heidelberg........... 7

Gement Karlstadt............ 6

Chade A.-C.................. 9

Conti Gummi.............. 11

Daimler Motoren............ 5

Dessauer GaS............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Färben-Industrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel.................... 6

Th. Goldschmidt.............5

Grltzner Maschinen........... 0

Harpcner......... 2%

Hoesch Eisen............... 3y2

Philipp Holzmann...........6

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 5

Klöcknerwerke ............. 4'/2

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft................... 4

Mannesmann............... 3

Mansfelder Bergbau.......ey2

Metallgesellschaft.............5

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............6

Rbernstahlwerke..............6

Roetnisch-Destfältsche Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 6

Salzdetfurth Kali.......... 7y2

Schuckert L Co............... 6

Schultheis Pahenhofer........4

Siemens L Halske........... 8

Süddeutsche Zucker.......... 10

bereinigte Stahlwerke...... 3y,

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Waldhof............ g

Otavt Minen...............0,6

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

17.3.

18-3.

17.3.

18-3.

211

211,5

137

135,75

136

135,25

113,75

114,13

113,25

114

165,25

165

165,75

165,75

125,25

124,25

125,4

124

164,25

164,75

164

164

192,75

192,5

192,75

192,5

126,5

126,5

126,4

127

114,25

114-25

146

145

146,25

145

262

262

174

174

173,5

173,5

135,75

135,9

136

135,75

147,4

147,13

148

147,65

169,25

169,13

169,13

169,13

137

137,75

136,75

138

144

144,25

144,25

144

126,5

126

126,5

126

44,25

43,5

44,5

43,5

152,5

152,5

153

152,75

117,65

117,5

117,75

117,75

145,5

144

145,75

143,75

175

146

145,5

145,5

144

136

136

136,25

136

125,2

125

126

125,25

145,5

145,5

126

125,5

126,25

126,5

94

94

*

118,9

118,9

118,65

118,75

154,5

155

154,5

156,5

156,75

156,5

157

91,75

91,13

230

230

135

135

157,75

157

157,5

158

129,5

129,13

129,65

129,4

145

144

143,9

180

180

180,5

180,5

165,5

165

165,25

165

95

95,25

193,75

194,25

195

194,65

200

200

200

200

119,75

119,5

119,9

119,25

59,65

59,25

59,9

59,13

135

133,5

135

133

159

159

159

159,13

32

31,75

32

31,65

Deoifenmarf

Berlin

Frankfurt a. BL

17 März

18.März

17.Mäh

18.März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bnes

Gelb

Bries

Geld

Brief

Geld

Bries

Buenos Aires.............

0,747

0,751

0,747

0,751

Japan....................

0,709

0,711

0 709

0,711

Brüssel...................

41,92

42,00

41,90

41,98

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro............

0,151

0,153

0,151

0,153

Oslo....................

61,09

61,21

61,09

61,21

Polen....................

47,04

47,14

47,04

47,14

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

54,28

54,38

54,28

54,38

Lissabon..................

11,04

11 ,06

11,04

11,06

Danzig...................

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm ................

62,67

62,79

62,67

62,79

London...................

12,155

12,185

12,155

12,185

Schweiz..................

56,67

56,79

56,65

56,77

Helsingfors................

5,365

5,375

5,365

5,375

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

17,02

Paris....................

11,415

11,435

11,415

11,435

Prag.....................

8,656

8,674

8,656

8,674

Holland ..................

135,99

136,27

136,01

136,29

Budapest.................

Italien...................

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

2,488

2,492

2,488

2.492

D

$ertre|8' fc#

ffi iie Wr k 3-d-rU Ä

15 am 0sw 1« F-E dir Schl°O d-r S*a l tot sich mit » einer 0«*'® Seit, Möglichen lv

Unmittelbar aehrmänner t legten sechs 1 Pumpe zu au ivehrmönner i Wasser gegebc Wasserstrahlen för den ßatei pumpe eine a maa, denn m taengenj der gute Gesc Leitungen m sprechend hoh jerstrahl in '

tint

NliiS

Roman

Fortsetzung

Tr erhob sic 5 bestimmte ^ssen; eine n

An der Tür »oie sollten si, mein Herr: sie

»Ich bitte L Mvenstein ku

Eben öffnete Wanke, in neben dem 'cherr Sortier !15 gibt, wollt' Jnn vorhin Eps IN 3hre

,nhJ«6 sich be ' H oftmals

sii-h-n n 3un ftanb M unb tau $e"N in 3

la ? °°°h

2° °-r°b«l

käs.

beutet«\ eben «uf e,n4^ WngN?' 4,6: Äs Os ^orte r »0 eStb,ne*®os Men

er* b[i ihr.'? l'it

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