10 Pfr,
auch noch über
des Samenbaues",
;uten Zweck eines
den die Eltern sich von dem guten Zweck e Schullandheimlagers überzeugen konnten. Mit ei
einem
werden können. — lieber das Thema:
Samst
sam, daß in Zukunft Arbeiten an Nichtmitg! '
Är. Deutsche
(Nachdruck verboten.)
8. Fortsetzung.
'n. 1
er sie.
Husk
Bratensoße
Schlußwort des Schulrats N e b e l i n g schloß der Abend.
Darum: Änorr Bratensotze! Dann schmeckt's nie zu trocken. Also: 1 Knorr Bratensotzwürfel fein zerdrücken, glattrühren, mit V4 Liter Wasser unter Umrühren 3 Minuten kochen. Schon fertig! Auch zum Strecken, Verbessern und Binden anderer Soßen vorzüglich geeignet. Hauptsache dabei:
die vom Reichsnährstand durch die Neuordnung der Sortenauswahl geklärt werden sollen. Es j jetzt schon eine Reichssortenliste, die noch erweir wird, aber jetzt schon für einwandfreies Saa> sorgt. Neben der erstrebten Sortenoereinheitlih^ mit dem Ziel weniger, aber bester DuaIitQtsfo.li ist der Neuheitenschutz eingeführt, der Anregung züchterischen Höchstleistungen geben soll.
Blumen- und Zierpflanzenfchuh",
dardsorten zu sehen. Bei .... -. Blumen muß auf peinliche Pflege, und Feinheit im Aussehen besonderer Wert gw werden. Durch die Einführung der Berufs^ sollen die „Schleuderet" ausgemerzt werden.
des Reichsoerbandes der Gartenausführenden iit vergeben werden. Die Entwicklung der Reichst
ten Pyjama legte . ... .. ______
sen zurecht, nachdem er sich noch vorher eine
besprach der Geschäftsführer der Abteilung Gartenbau bei der Landesbauernschaft, Dernier, der ein=
Nicht eher.
Tilli vermutete ihn, wenn sie den Brief enjat natürlich schon in Afrika. Sie würde ein biffa meinen, der Alte dagegen würde fluchen, er M
zusammenhing, hatten ihn wirklich etwas mH gemacht. .:
Schade, daß er nichts zu lesen hatte!
schlief er stets rascher ein.
Die deutschen Zeitungen, die er 1 „ fielen ihm ein. Da drüben auf seinem
Das Mädchen mit dem Silberhaar Roman von Anny von panhuys.
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^ukommen. Günther fortan nicht mehr."
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Neuausrichtung im Gartenbauwesen
Kreisgartenbautag in Gießen.
Deinem Vater das viele Geld nicht roieberg—-p . > ■
kann. Ich hatte Unglück damit. Möge DiÄ»M^"6edenktag
Film- und Lehrmittelgeld zur Beschaffung eines Filmapparates, der als Unterrichtsmittel unentbehr- lich ist, ihren Beitrag zuzusteuern. Darüber hinaus ist es notwendig, daß die Jugend sich am Jugendherbergswerk und am VDA. beteiligt.
Ein Schülerchor leitete zu Darbietungen der Körperschule über. Das lustige Treiben der Mädchen unter Leitung von Frl. Mendel beim Bodenturnen und das forsche Hindernisturnen der Jungen unter Leitung von Lehrer Mohr zeigten den Eltern einen Ausschnitt aus dem fröhlichen Unterricht. Dann brachten Buben und Mädel zwei bekannte Volksweisen zu Gehör. Der Schulleiter hielt einen Vortrag über „Gemeinschaftserziehung", in dessen Mittelpunkt eine Beschreibung des Landschulheimes bei Kesselbach stand, für dessen Benutzung durch die Schüler der Rektor verständnisvolle Unterstützung auch in finanzieller Art erbat. Die Kapelle Krengel schuf mit einem Marsch-Potpourri die aufgeschlossene Stimmung für die Filmvorführung „Schullandheimlager der Volksschule Großen-Linden in Heppenheim", einen Film, durch
paar Steine genügten ja dafür.
Ach was, dumm wäre er, wenn er so mit dem schönen Geld umgehen würde, entschied er und lachte spöttisch.
Er spazierte die Ramblas hinunter, von der Plaza Cataluna nach dem Hafen zu. Viele Zeitungsstände gab es rechts und links. Er blieb an einem davon stehen, kaufte einige deutschsprachige Blätter und betrat bann ein Cafü.
Es war Anfang März unb die Luft wundervoll lind und lau. Draußen waren alle Tische besetzt, also ging er in den Jnnenraum, wählte einen Fensterplatz und schaute hinaus auf das lebhafte Treiben. Er fand, alles sah so vergnüglich aus, und die Sonne war schon so warm. Jähe, starke Lebensfreude überkam ihn.
Die schönen dunkeläugigen Spanierinnen wippten auf hochhackigen Schuhen vorbei, den Kopf stolz im Nacken, rassige Männergesichter tauchten auf, und der Radioapparat des Cafes übermittelte laute, klare Musik von Schallplatten. Eben war eine Pause gewesen, da klang die Stimme des Ansagers auf. Günther Grevenstein hörte kaum hin, seine spanischen Kenntnisse waren nur schwach. Aber er verstand den Namen eines schon seit Jahren sehr berühmten Geigers, vielleicht war es zur Zeit der des berühmtesten.
Dann begann leise, als Begleitung einsetzend, ein Orchester zu spielen, und nun fang die Geige. Sang und fang sinnverwirrend schön und melodisch, spann ihn ein in ein festes Netz von klingenden Tonfolgen, aus dem er sich nicht mehr hinausretten konnte vor Jammer und Verzweiflung, vor Sehnsucht nach den Tagen seiner Triumphe, seiner so glänzenden Erfolge, die ihn hoch, so hoch geführt, bis er dann, kaum auf dem Gipfel angekommen, tief, 0, so schmerzhaft tief hinunterstürzen mußte.
Er zahlte, ohne seinen Kaffee zu trinken, doch draußen wurde er bald wieder fröhlich. Die vielen fremden Menschen um ihn herum, der sonnige Tag, die Sicherheit, durch das Diadem sehr lange vor Not geschützt zu sein, ließen ihn vergessen, was ihn noch eben wie ein starker innerer Sturm geschüttelt.
Er ging an einigen Juwelieraeschäften vorbei, und in dem einen verkaufte er seine Ringe. Das fiel weniger auf als lose Steine.
Am nächsten Tage gab er verschiedenen Juwelieren entfernter Stadtteile Auftrag, wieder ein paar Steine als Ringe zu fassen. Sein Geldvorrat schwoll an, und sein Schmuck konnte sich zeigen.
Er war nun fest entschlossen, nach Buenos Aires zu reifen und schrieb dreist an Tilli Bergschlag:
„Verzeih, Tilli, wenn ich Dir Kummer bereiten muß. Aber ich habe erkannt, wir passen doch nicht zueinander. Ich bin seit meinem Unglück ein übernervöser Mensch geworden, der sich nicht
.Gartenausführende im Dienst am Volke' Chor, Mi
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Eine Idee wurde plötzlich in ihm geborar bürdete sich zugleich ganz laut und auftühc?»
Ordentlich betäubt war er von der Iber. „Donnerwetter!" sagte er ganz laut, „das v ü ! der Weg, gleich mit einem Male aus allem W .
und damit die Preisschwankungen zu beseitigen unb zu diesem Zweck durch Verbesserung her Anbaumethoden und der Saatzuchtauswahl für eine aus
rette angezündet. Zuerst fiel ihm eine Wiener: tung in die Hände. In Wien war er geboren,,! halb interessierte sie ihn besonders. Er überslccz großgedruckten Überschriften der verschiedener titel. Aber keine fesselte ihn besonders.
Schließlich lanbte er bei den Heiratsannri und den Versuchen, Freundschaften anzubahlr«
Eine Annonce war besonders fett gebrudti fiel ihm bald ins Auge, und er las sie. w mehrmals.
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♦♦ D i e nächste Prüfung für den höheren F0rstdienst in Hessen. Die nächste schriftliche Staatsprüfung für den höheren Forst- dienst beginnt am 31. März in Darmstadt im Prüfungsjaal, Jagdhaus am Paradevlatz. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind unter Verwendung der gesetzlichen Eingabegebühr bis spätestens 13. März bei der Prüfungskommission für das Forstfach, Darmstadt, Adolf-Hitler-Platz 2, einzureichen.
**VergebungvonFuhrleistungen. Die Direktion der städtischen Betriebe schreibt in unserem heutigen Blatte die Vergebung von Fuhrleistungen für das Rechnungsjahr 1937 aus. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen.
** 19. Musikalische Abendfeier in der Johanneskirche. Am Sonntag, 21. Februar, 6 Uhr abends, findet die 19. Musikalische Abendfeier statt. Johann Pachelbels Orgelchoral „O Mensch, bewein dein Sünde groß" wird den Abend einleiten. Von I. S. Bach werden wir zwei seiner größeren Orgelwerke hören: das mit wundervollen Verzierungen überdeckte k-moll-Präludium mit seiner majestätisch einherschreitenden Doppelfuge und die große omoll-Passacaglia mit Fuge. L. Krebs, ein Schüler 3. S. Bachs, ist mit einem feiner reizenden Triosätze vertreten. Der Besuch des Abends fei empfohlen.
Schöffengericht Gießen.
Dem 27jährigen O. F. aus Nidda war von zuständiger Seite aufgegeben worden, fein Schul- abgangszeugnis vorzulegen, da er einen Antrag auf Gewährung eines Ehestandsdarlehens gestellt hatte. Beim Empfang des Zeugnisses stellte er fest, daß es schlechtere Noten aufwies, als das Zeugnis feiner Ehefrau. Er machte sich nun der Urkundenfälschung dadurch schuldig, daß er das Zeugnis zu feinen Gunsten abänderte. Das Schöffengericht erkannte gegen den Angeklagten an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 10 Tagen auf
Marktfähigkeit, die bei einigen Monate ausmacht, bei anderen wenige Stunden dauert, während wieder andere Erzeugnisse aufgehoben, eingekellert oder verarbeitet werden können, solche die gleich gebraucht werden können, andere die erst zur Verarbeitung vorbereitet werden müssen, ferner ist auf solche Ware Rücksicht zu nchmen, die eingeführt werden kann und alle zusammen sind nochmals in Güteklassen eingeteilt. All diese vielen Rücksichten bringen es mit sich, daß die Marktordnung nicht alle Erzeugnisse gleichmäßig bewerten kann und darum hat man verschiedene Wege gewählt. Diese sind ausgedrückt in den Festsetzungen der Preise, in Richtpreisen und den Festpreisen. Aber darüber hinaus ist es notwendig, daß durch organisatorische Maßnahmen die Erzeuger unter eine Führung kommen, damit sie zur Einhaltung der gesunden Preise angehalten und auf diese Weile selbst zur Herbeiführung geordneter Verhältnisse nach den gegebenen Anweisungen beitragen. Deshalb kann nicht jeder den Handel mit Gartenerzeugnissen anfangen.
..Die Aufgabe des Gemüsebaues für die Bedarfsdeckung"
Der 31jährige L. K. aus Otterbach (Kreis Alsfeld) stand unter der Anklage der fahrläffigen Tötung.
Im August 0. I. erwarb der Drefchmaschinen- besitzer W. F. in Bura-Gemünden eine neue Zugmaschine, um damit Lohnfahrten auszuführen. Er stellte den Angeklagten als Führer der führerschein- freien Zugmaschine (Bulldogg) ein. Am 10. 8. 36 befand sich der Besitzer der Maschine mit dem Angeklagten auf einer Fahrt zwischen Burg-—Nieder- Gemünden und Homberg. Der Besitzer stand freihändig auf dem nicht beladenen Anhänger. Auf freier Strecke fuhr der Angeklagte plötzlich, ahne daß ihm auch nur das geringste Hindernis im Wege war, über eine Grasnarbe in den Straßengraben, so daß der auf dem Anhänger stehende W. F. so unglücklich zu Fall kam, daß er schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte, wo er am nächsten Tage verstarb.
In der Beweisaufnahme wurde feftgestellt, daß der Angeklagte grob fahrlässig gehandelt hat und die ihm anverttaute Maschine, die nach den Feststellungen in jeder Beziehung als betriebssicher an- zufprechen war, keinesfalls so bedient hat, wie man es von ihm verlangen mußte. Das Gericht ver- urteilte den Angeklagten zu einer Gefängnis- strafe von zwei Monaten und legte chm die Kosten des Verfahrens auf.
eine Geldstrafe von 30.— RM., außerdem belastete es ihn mit den Kosten des Verfahrens.
Inhaber einer selten großen Vorstrafenliste ist der Angeklagte Wilhelm Litzenberger aus Frankfutt a.M., der zuletzt in Fauerbach v. d. H. tätig gewesen war. Er hatte sich wegen schweren Diebstahls im Rückfall zu verantworten.
Nach Verbüßung einer über 2 Jahre dauernden Freiheitsstrafe wurde er am 23. 4. 36 aus der Strafhaft entlassen. Nachdem er bei einem Landwirt in Fauerbach Arbeit und Brot gefunden hatte, hielt es der der Arbeit überdrüssige Angeklagte im Oktober 1936 nicht mehr aus. Er täuschte seinem Arbeitgeber vor, er sei krank und müsse einen Arzt aufsuchen, er könne nicht mit zur Feldarbeit kommen, so daß sein Arbeitgeber mit seinen Angehörigen zur Feldarbeit fuhr und ihn allein ließ. Der Angeklagte drang kurz darauf in das verschlossene Wohnhaus seines Arbeitgebers ein und entwendete hier einen Betrag von 550.— RM. Der Angeklagte war geständig, den gestohlenen Bettag in zweifelhafter Gesellschaft in Großstädten verpraßt zu haben.
Das Schöftengericht erkannte gegen den unverbesserlichen Burschen auf eine Zuchthausstrafe von 4 Jahren. Zwei Monate und drei Wochen Untersuchungshaft wurden ihm angerechnet.
Nach einer Sitzung der gärtnerischen Lehrmeister, die sich mit den neuen Grundsätzen für die gärtnerische Berufsausbildung befaßten und eine Arbeitsgemeinschaft gründeten, fand im „Hotel Hindenburg" ein Kreisgartenbautag für die B e - zirks-Gartenbaugruppen Gießen, Friedberg, Alsfeld, Lauterbach, Dillenburg, Biedenkopf, Wetzlar, Büdingen und Schotten statt, der vom Kreisfachgruppenwart für Gartenbau, Fr. Weber, Gießen, eingeleitet wurde.
In einem grundlegenden Vortrag behandelte der Geschäftsführer des Gartenbauwirtschaftlichen Verbandes, Dr. Lenhardt, Frankfurt a.M., die
Eingliederung der Garlenbauerzeugniffe in die Marktordnung und Erzeugungsschlacht.
Ausgehend von den Zielen der Erzeugungsschlacht, Erzeugerschutz und Verbraucherschutz in Einklang zu bringen und darüber hinaus Deutschland von der Einfuhr unabhängig zu machen, kennzeichnete er die Schwierigkeiten zur Schaffung einer nach einem Ziele ausgerichteten Gesamt- organisation für die verschiedeittten Zweige des Gartenbauwesens (Gemüse, Obst, Blumen-usw. Gärtner) und zur Erlangung einer Vereinheitlichung der Preisgestaltung. Gerade in den Erzeugnissen im Gartenbau herrscht eine Mannigfaltigkeit von Unterschieden, die bei einer Vereinheitlichung berücksichtigt werden muß. Es sind das einmal die verschiedenen Zeiten, zu denen die Erzeugnisse auf den Markt gebracht werden können, die Frist ihrer
„Die Aufgaben des Obstbaues" besprach Bezirksfachgruppenwart Göbel (®& baden), der sich für größeres Interesse am Obsty einfetzte und sorgsamste Pflege der Bäume fort damit das zum Nahrungsmittel erhobene Obst j» wandfrei und formenschön in den Handel tonnt Leider fehlen die Fachleute, die einen orbentltyj. Baumschnitt vornehmen können, die mit Rat Sat bei der Schädlingsbekämpfung, der So!n>i bearbeitung, dem Baumabstand u. a. zur EfiH' stehen. Wir brauchen haltbares Obst. Gute 5in. erzielt auch gute Preise.
„Die Bedeutung der Betriebsgemeinschast" | behandelte der Kreissachbearbeiter für die ©arten gefolgschaft Oßmann (Friedberg), der aus pitf: tischer Erfahrung über die Durchdringung ta Gartenbesitzer und ihrer Gefolgschaften mit Jen
jungen, weichen Mund.
Er dachte, er würde das kleine Abenteuer niemals verges en. Dieses Mädel, 0 dieses süße Mädel!
Er hatte ich nun auf ihre Kosten bereichert, aber sie lebte da ür im Wohlstand, unb er war ein lieber Niemand, der noch nicht wußte, wo sein Zu- kunftsland lag.
Er öffnete Die Augen. Weg mit den Gefühlsspielereien! Jetzt galt es zu überlegen, was er weiter tun sollte.
Wenige Tage würden ihm in München genügen. Er wollte dort nur ein paar Steine fassen lassen und dann zunächst nach Spanien reifen. Danach von Barcelona vielleicht nach Argentinien fahren. Buenos Aires lockte ihn, wie es schon viele Abenteurer gelockt.
Aber beim Uebergang über die Grenzen mußte das Diadem gut verborgen werden. So ein Schmuckstück konnte auffallen. In München wollte er das vorbereiten.
In München verkaufte er amei Steine zu viertausend Mark, ließ zwei andere als Krawattennadel und Uhranhänger fassen. Immer ging er zu anderen Juwelieren. Vor seiner Abreise von München versteckte er das Diadem unter einem Gürtel, und fuhr so über die Grenzen, erreichte bann eines Abends Barcelona. Hier überfiel ihn plötzlich Angst, denn nun wartete Tilli Bergscklag längst auf feine Rückkehr. Er befürchtete Nachforschungen. Am klügsten wäre es vielleicht, ihr und ihrem Vater die etwas gemilberte Wahrheit zu schreiben.
zum Direktor einer Musikschule eignet. Ich iM mit dem nächsten Dampfer nach Afrika hissL^ und beabsichtige, dort für immer zu vcrstzckf den. Du, das ist Strafe genug für einen,': '
Gedanken der Volksgemeinschaft sprach unb
Mängel aufmerksam machte, Die in jedem Betmbr unterlaufen, aber durch Zusammenarbeit oermiititi JUlUviUI
gehend die Entwickelung im Gartenbau besprach, versuchte Kirfch (Wiesbaden) an Beispielen Es gilt, so führte er u. q. aus, den Vorsprung des das gute Zusammenarbeiten mit Behörden Auslandes im Gartenbau einzuholen, die Einfuhr Privaten klarzumachen. Er machte darauf aufr
em lutaie aus uucm */-. > $ ”Wvil
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Gerade bei Ulahl^ eiten ohne Heisch kommt es auf die Soße ani
Der alte Herr mußte sich eben mit dem Verlust von zwanzigtausend Mark, die Tochter mit dem Verlust ihres Verlobten abfinden.
Sollte er das Geld nicht lieber wiedergeben? Ein
rung fein. I 4^
In Anlehnung an diese Fragen sprach der Red^ ,
auch noch über 19.
„Die Aufgaben des Samenhandels und r
■V wollte ' El Micken L M«« »0“te'
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reichende Versorgung des Volkes einzustehen. ',;e ,
dennoch z. B. durch die Witterung entftelieiLij' ^4 .
Lücken in der Versorgung sind durch Ausgleich Z . sftfF1 anderen Gemüsesorten zu schließen, damit ein biger Gemüseanbau und dadurch eine sicherere ta] geftaltung erzielt werden kann. Die Reichsstelle M
Obst und Gemüse regelt die Einfuhr und bewahr, or RaB., sieseri Ueberschwemmungen und den damit verbunbe--»^ Preisstürzen. Desgleichen ist durch das Verbot ies Kg sei- Gemüseanbaues für Bauern, die es bisher qJäein^ 21 nicht getan haben, eine Marktbeunruhiguna au^i.r, schaltet. Das weitere Ziel muß die EtoalUatsftaSr1*
über die Landesfachwart Bösenbera haben) sprach, finb neben ber fieiftungsfteigerj. erle K
in einem vermehrten Anbau von Schnittgut mXji in Verbrängung der Auslandsware, einer gröh^i«^torrao.u" Abwechslung in Blumen für die VerkaufsgesM^rine 9nlfl'l und die Märkte und der Beoorzuaung von dardsorten zu sehen. Bei der Anlieferung Vt
:, VornehfftzI, ,.„a.Söns,
Er wußte natürlich, das hätte sich alles gut und ruhig ordnen lassen, aber er suchte vor sich selbst Gründe, damit er behalten konnte, wozu er kein Recht befaß.
Das alles ging blitzgefchwind, fast gleichzeitig durch feinen Kopf, und er fuhr fchon nach winzig kurzer Pause in seinem Satz fort: „Die alte Dienerin freute sich über die Brosche genau so sehr, als wenn ich den Brillanten dringelassen hätte."
Der Sänger nickte. „Wirklich zum Verlieben ist der Stein und ich hoffe, Sie überlassen ihn mir."
Am Nachmittag brach Günther Grevenstein einen zweiten Stein, der genau der Größe des anderen entsprach, aus dem Diadem und begab sich zu einem guten Juwelier: Er bat ihn, den Stein in Ringform zu fassen, den er von einem Freund, der in Zahlungsschwierigkeiten geraten, gekauft hätte, setzte fragend hinzu: „Hoffentlich bezahlte ich ihn nicht zu teuer. Zweitausend Mark gab ich dafür."
Der Juwelier untersuchte den Stein mit ber Lupe, gab ein fachmännisches Urteil, das damit schloß: „Sie wären auch bei dreitausend nicht übervorteilt worden, mein Herr."
Günther Grevenstein hatte Mühe, seine Freude zu verbergen.
Er besprach mit dem Juwelier die Form des Ringes, der bereits in drei Tagen fertig sein sollte, und gab hier den Namen Walter von Frank und eine falsche Adresse an, denn er sagte sich, von jetzt an mußte er sehr vorsichtig sein in allen Dingen, die das Diadem betrafen.
Er verließ das Geschäft in äußerst zufriedener Stimmung. Freute sich auch, weil er in wenigen Tagen wieder ein wertvolles Schmuckstück tragen konnte. Alles, was er an Schmuck besessen, hatte er ja längst verkaufen müssen. Am nächsten Tag überließ er den gewünschten ungefaßten Stein dem Sänger, er selbst aber reifte sofort ab, nachdem er noch den anderen, als Ring gefaßten Stein abgeholt.
Kurz vorher schrieb er wieder an Tilli Bergschlag, tat sehr verliebt und teilte ihr mit, in einigen Tagen würde er nach Frankfutt zurückkehren. Die Verhandlungen hielten ihn leider etwas länger in Berlin auf.
So, nun hatte er Vorsprung gewonnen.
Als er im Zuge nach München saß, stellte er ganz kühl und sachlich fest, daß er sich jetzt in jeder Beziehung wie ein vollendeter Hochstapler benommen
hatte. Er überlegte, wie moralisch tief ein Mensch inten konnte, wenn es mit dem gewohnten Leben plötzlich zu Ende war. Allerdings mußte man dazu wohl so leichtsinnig und rücksichtslos veranlagt fein wie er.
Er machte sich nichts vor, beschönigte nichts vor ich, gar nichts, aber er bedauerte auch nichts. Er and, es war sein Glück gewesen, daß er auf der kleinen Station ausgeftiegen war, unb den primitiven Maskenball besucht hatte. Nun besaß er eine gutgefüllte Reisekasse, trug einen kostbaren Solitär am Goldfinger der Linken, und das Diadem hielt noch viele, auch größere Steine, ebenso Perlen, für ihn bereit.
In München wollte er es einmal mit einem der blauen Steine versuchen, die sicher Saphire waren.
Er drückte sich tiefer in die Abteilecke und schloß die Augen. Ein paar ihm uninteressante Mitreisende lasen, und bei dem gleichmäßigen Rhythmus der Räder war es ihm, als forme sich eine Melodie daraus, eine weiche, süße Walzermelodie, und er tanzte nach dem Tatte mit einem schlanken Mädel durch Reihen voll bunter Masken. Blondes Haar chimmerte dicht vor seinen Augen. Dann sah er ich mit der Silberblonden oben auf der nur trübeiig erhellten Galerie, und bei der jämmerlichen Beleuchtung schaute er entzückt in ein feines Gesicht mit den schönsten Grauaugen der Welt. Jetzt zog er die schmale Gestalt an sich und küßte den
anderer glücklich machen, Liebste, ich darf nicht an mich fesseln.
Lebe wohl, liebste Tilli, und vergib mir!' ,
Er las den Brief mehrmals durch, war 'yot
frieden damit und wollte ihn dicht vor seiner ü reife nach Buenos Aires in den Postkasten
seinen Einfall sehr gut. / aBl22.rebr.,201/
Er hatte den Bttef abends geschrieben. 3n M a.
Tagen sollte er die Steine abholen, die er his: ij UD6rStl6l Ringform fassen ließ, so lange mußte er also R K bleiben. Dann wollte er einen Dampfer befMM mmanaeur Aber einen nach Argentinien unb nicht nach $ ■
Günther Grevenstein wohnte in einem mitamPHIglr( Hotel der Innenstadt, an dem eine schmale, E l|VfV ungemein belebte Straße vorbeiführte. Die Ec:? L ■ ■ San Pablo. Er aß diesen Abend unten im SprlEH II/]Ai saal des Hotels und begab sich früh in sein js mer, um zur Ruhe zu gehen. Gestern war en r ibi eigenen Erleb sehr spät heimgekommen. Er fühlte sich mübe. J liebte er es, ab und zu besonders zeitig das w^ichtblideri aufzusuchen. Tiefer, langer Schlaf stärkt die V oen, und er brauchte jetzt seine Nerven.
Die Irrfahrten bis hierher, und alles was 6®
sie. ; MtderVorsia
Er holte sie sich und entkleidete sich. Im lE^bauernsch, n Pyjama legte er sich dann bequem in di«"


