Ausgabe 
19.2.1937
 
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rastloser Energie bauen ließ, nicht das Prosekt der Wiederinbetriebnahme der Hedschasbahn ver­gessen. Der Herrscher von Arabien Ibn Saud, der sich bisher allen technischen Errungenschaften gegenüber äußerst aufgeschlossen zeigte, hat wieder­holt seine Absicht bekannt gegeben, zur Wieder­belebung der Pilgerfahrten nach dem von ihm be­herrschten Mekka die bereits von der türkischen Re­gierung in ihren wesentlichsten Strecken fertigge- stellte Hedschasbahn wieder instand zu setzen bzw. zu vollenden. England wird mit einem weinenden und einem lachenden Auge diesen Plänen gegen­überstehen. Wirtschaftlichen Wert dürfte diese Strecke kaum jemals besitzen, wohl aber einen eminent po­litisch-strategischen.

Danzigs neuer Völkerbundskommiffar ernannt.

Genf, 18. Febr. (DNB.) Vom Dölkerbunds- fekretariat wurde folgende Mitteilung ausgegeben: Gemäß der Entschließung des Rates vom 27. Januar hat der amtierende Ratspräsident nach Bera-

(Associated-Preß-M.)

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hing der Vertreter Englands, Frankreichs und Schwedens als Mitglieder des Dreierkomitees für die Danziger Frage, sowie Les polnischen Vertreters den Professor Carl Burckhardt, Mitglied des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, für die Dauer von drei Jahren zum Kommissar des Völkerbundes in Danzig ernannt. Gleichzeitig wird die Ernennung von Wladimir Sokoline, Botschaftsrat der Sowjets in Paris, zum Untergeneralsekretär des Völkerbun­des bekanntgegeben.

Deutsch - italienische Sozialsront.

Präsident Cianetti in den Maybach Werken.

Friedrichshafen, 18. Febr (DNB.) Dr. Ley und die italienischen Gäste trafen im Flugzeug in Friedrichshafen ein. Nach kurzer Begrüßung ging es zu den Dornier-Metallbauten, wo die Lehrlingsausbildungsstätte besichtigt wurde. Dann zu der Maybach-Motorenbau AG. In der großen Werkshalle, in der die Gefolgschaft der Dornierwerke und der Maybach-Motorenbau G. m. b. 5). versammelt war, wies Reichsorganisa­tionsleiter Dr. Ley darauf hin, daß es ihm vorauf angekommen sei, den italienischen Gästen die Stäk- ten zu zeigen, an denen sichtbar wird, wie der Na­tionalsozialismus die Volks- und Arbeits- g e m e i n s ch a f t gestaltet. Darum habe er die Gäste Einblick nehmen lassen in die Veranstaltun­gen des Berufswettkampfes und ihnen alle die Einrichtungen gezeigt, die das Arbeitsleben des deutschen Volkes bestimmten. Unter dem großen Beifall der Gefolgschaft der Werke überreichte Dr. Ley Direktor Dr. e. h. Maybach das Leistungs- a b z e i ch e n mit herzlichen Worten der Anerken­nung für die geleistete vorbildliche Arbeit. Die gleiche Auszeichnung überreichte er dem Betriebs- führer der Dornier-Metallbau G. m. b. S)., Clau­dius Dornier.

Präsident Cianetti

dankte für den herzlichen Emvfang und führte dann u a. aus: Die italienischen Arbeiter haben in den drückenden Nachkriegsjahren mit aufrichtiger Anteil­nahme die heroischen Anstrengungen verfolgt, die vom deutschen Volke vollbracht wurden, um sich von den Kräften der Zerstörung und des moralischen Umsturzes zu befreien. Diese Sympathien zwischen zwei aufbauenden, fruchtbaren und moralischen noch gesunden Völkern haben ihre Krönung in lener Achse Rom Berlin gefunden, die. nicht ein vrotokollarisches Dokument der Staats­kanzleien, sondern wie alle Verträge Mussolinis und Hitlers der offizielle Ausdruck geheiligter Gefühle und Empfindungen zweier Völker und eine tatsächliche Verwirklichung eines zähen Aufbauwil­lens ist. Sie wissen, mit welcher Freude das ita­lienische Volk den Durchbruch der nationalsozialisti­schen Bewegung in Deutschland begrüßt hat. Sie müssen aber auch wissen, daß wir Faschisten auch aufmerksam die nationalsozialistische Sozial­politik beobachten. Die italienischen faschistischen Syndikate haben der Deutschen Arbeitsfront stets, chr größtes Interesse entgegengebracht. Als Mit­kämpfer und Diener einer gerechten Sache bedauern wir von ganzem Herzen das Los jener Millionen von Arbeitern, denen man das Versprechen und Die Illusion eines scheinbaren Wohlstandes gab dem dann immer wieder die furchtbarste Enttäu­schung folgte. Auch Sie haben unsere Sympathie; den war arbeiten ja nicht nur für uns, deutsche Arbeiter, sondern wir kämpfen, um den Völkern eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft wiederzu­geben. Und eben aus diesen Empfindungen heraus übermittle ich Ihnen den Greuß der faschistischen Arbeiter des neuen Italiens.

Wiens soziale Hot

v ^br. (DNB.) Heber die Notlage

der Wiener Bevölkerung veröffentlicht dieReichs- Angaben. Das Blatt errechnet, daß 416 860 Personen oder r u n d 2 2 o. H. der Wiener Bevölkerung von den Sozialeinrichtungen des Bun- des oder der Gemeinde betreut werden müssen Hierin durfte wohl auch der Grund liegen wenn das Blatt feststellen muß, daß die Hoffnung, das Jahr 1936 werde einen kleinen Geburtenauf chwung bringen, sich für Wien leider nicht erfüllt habe Die Geburtenzahl sei wieder niedriger als im Jahre vorher.

Der Abschluß des Fronikämpferkongreffes.

Eine Mahnung an die ausländische presse: Oer Befriedung der Welt muß die Entgiftung der Welt vorausgehen.

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Unser Bild zeigt den F ü h r e r in Unterhaltung mit dem Präsidenten der Frontkämpfer-Kommission, dem blinden Italiener Carlo D e l c r o i x. (Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

Berlin, 18. Februar. (DNB.) Der Präsident der

Vereinigung deutscher Frontkämpferverbände, NSKK.-Obergruppenfüh- rer Herzog von Co- bürg, hatte zu einem Abschiedsempfang des In­ternationalen Front­kämpferkongresses in den Kaiserhof geladen. Man sah den amerikanischen, den französischen, den ita­lienischen und den türki­schen Botschafter, den grie­chischen und den rumäni- schenGesandten, dieReichs- minister Gürtner, Rust u. Dorpmüller, Staatssekre­tär Pfundtner, SA.-Ober- gruppenführer v Jagow, Generalinspektor Dr. Todt, denPräsidentendesReichs- luftschutzbundes General­leutnant a. D. v. Roques, Generalmajor a. D. von Kuhlwein vom Deutschen Reichskriegerbund (Kyff- häuser) und viele andere.

Oer Herzog von Coburg

führte u. a. aus: Die Soldaten des Weltkrieges haben die bittere Seite des Kriegserlebens abge­schüttelt, haben die hohe Verantwortung dieser har­ten Erziehungsschule er­kannt und sind gewillt, die Schlußfolgerung hier­aus zu ziehen. Die Sol­

daten des Weltkrieges gehen nunmehr an die Aus­wertung. Sie treten zum Angriff an. Die Marsch­richtung dieses Angriffes ist die Zerstörung alles dessen, was dem Frieden hin­derlich i m W e g e steht. Das Angriffsziel ist die Schaffung eines Friedens, der den kommenden Generationen eine Wiederholung solch furchtbaren Geschehens, das von 1914 bis 1918 die Welt er­schütterte, erspart. Der Marschweg zu dieser Ziel­linie ist für uns alte Krieger mit einem selbstver­ständlichen Grundsatz untermauert: Den Nationen und Völkern in Würde und Freiheit, in Stolz und Gleichberechtigung, aber auch in verantwortungsvoller gegenseitiger Ach­

tung die Anerkennung des Rechtes eines jeden, seinen Platz an der Sonne beanspruchen zu können, unbeirrbar zuzugestehen.

Der Staatspräsident Frankreichs, Exzellenz Lebrun, hat vor wenigen Wochen bei einem Empfang Worte höchsten veranlworlungs- gefühls über die Aufgaben der presse gegenüber der Oeffentlichkeit ausgesprochen. Diese Worte find bei uns in Deutschland auf dankbaren Boden gefallen, weil sie sich mit dem Gedanken unseres Führers decken. Und ich kann nichts besseres tun, als eindringlich zu wiederholen, daß haß, Mißgunst, Neid, Ver­

dächtigungen, Tendenzbeeinflussung aus den Zeitungen ferngehalten werden müs. sen. Der Befriedung der Welt muh die Ent­giftung der Welt vorausgehen! Was würde unsere ganze hier von dem neugeschafse- nen Zusammenschluß der Frontkämpfer der Welt zu leistende Arbeit nützen, was würden alle Bestrebungen verantwortungsbewußter Staatsführer, das Verstehen unserer Kationen und Völker untereinander zu fördern, nützen, wenn die presse der wett nicht in Wort und Bild mit diesen Staatsmännern und mit uns im gleichen Schritt marschiert?

Wir Soldaten des Weltkrieges waren Soldaten, sind Soldaten, bleiben Soldaten! In dieser stolzen Erkenntnis wollen wir auch, daß das sol­datische Element als die Grundlage unserer Nation, zum inneren Nutzen unserer Völker erhalten bleibt. Ebensowenig wie unser unerschütterlicher Wille, den. Frieden der Welt herbeizuführen, etwas mit Den j schwommen-oerlogener Weltverbrüderung zu tun hat, ebensowenig hat die soldatische Erziehung un­serer Jugend etwas mit einem neuen Kriege zu tun. Wenn Sie, meine ausländischen Kameraden, in den letzten Tagen das neue Deutschland bei den » verschiedensten feierlichen Veranstaltungen Ihnen zu , Ehren haben marschieren sehen, wenn Sie hierbei ! den Stolz bemerkt haben, der den jungen Männern aus den Augen leuchtete, Waffenträger der Nation sein zu dürfen, so seien Sie überzeugt, daß alle diese jungen Männer von Frontsoldo- ten darin hart erzogen sich der hohen Der. antwortung bewußt sind, die mit dieser ? höchsten Ehre der Nation verbunden ist. In der ein­samen Bergwelt unserer Alpen haben Sie den . Schöpfer des neuen Deutschland ver­nommen, jener Berghof auf dem Obersalzberg, in dem ungestörten Frieden einer erhabenen Natur, ist symbolisch für die Einstellung und den Willen des Schöpfers des neuen Deutschland zu den Pro­blemen, die wir uns als Arbeit gestellt haben.

Dem Herzog von Koburg antwortete der neue Präsident der Frontkämpferverbände, der italienische ! Delegierte D e l c r o i x : Ich bin stolz, zu Ihrem ersten Präsidenten gewählt zu sein. Als ich vor zwanzig Jahren mein Augenlicht verlor, glaubte ich bereits mein Leben beendet, jedoch hat sich das Opfer gelohnt, da es mir heute erlaubt ist, im Namen der Kriegsgeneration für den Frieden zu kämpfen. Delcroix schloß mit den i besten Wünschen für das Wohlergehen des deutschen ; Volkes und aller Völker, die am Weltkrieg beteiligt | waren und unter ihm schwer gelitten haben.

Volkssront-ämmerung in Frankreich?

Paris, 19. Febr. (DNB. Funkspruch.) Mini­sterpräsident Blum hatte am Donnerstag eine län­gere Besprechung mit Finanzminister Vincent Auriol und Kriegsminister Daladier. Die Pariser Blätter sind der Ansicht, daß es sich um finanz­politische Schwierigkeiten gehandelt habe. Aus verschiedenen Blättern geht hervor, daß sich in allen Bevölkerungsschichten steigende Unzufrie­de n h e i t bemerkbar macht. DerJour" erklärt, daß das Ziel Blums die Schaffung eines sozial­demokratisch-sozialistischen Blocks sei, in dem er die Führung Übernehme. Wenn eine Krise ausbrechen sollte, sei es durch den Austritt der Radikalsozialisten aus der Regierung, oder, durch einen Gesamtrücktritt des Kabinetts, so werde Blum sich sehr wahrscheinlich weigern, in eine neue Regierung einzutreten.

DasJournal" schreibt, daß sich der Minister­präsident über den Mißerfolg seiner bisherigen Politik vollkommen klar sei und die Ueberzeugung gewonnen habe, daß er auf der augenblicklichen Grundlage nicht weiter arbeiten könne. Auch die vernünftigeren Parlamentarier der Volks- ront hätten eingesehen, daß sie sich in eine S a ckgasse verlaufen hätte. Der heikle Punkt ei der, daß die Wähler der Volksfront sich ein­bildeten, alles laufe wie am Schnürchen. Deshalb ei der Ministerpräsident gezwungen, ihnen die Wahrheit sehr vorsichtig beizubringen.

Der marxistischePopulaire" weist lediglich auf das Dementi des Ministerpräsidenten hin,' wonach er nicht beabsichtigte, eine Umbildung des Kabinetts vorzunehmen. Der kommunistischeHumanitS" bleibt die Behauptung vorbehalten, daß die Volks­front fester Zusammenhalte denn je. Das

Blatt nimmt aber gleichzeitig gegen die Absicht des Ministerpräsidenten Stellung, eine Pause in der Durchführung des Programmes eintreten zu lassen.

Die Durchführung des Freiwilligenverbots.

Paris, 18. Febr. (DNB.) Eine Verordnung verbietet jedem französischen Staatsangehörigen, bei den Streitkräften in Spanien oder den spanischen Besitzungen einschließlich der spanischen Einflußzone in Marokko Dienste zu nehmen. Untersagt sind der Betrieb von Werbebüros, die Anwerbung in öffent­lichen Versammlungen oder durch Hausbesuch, Zeitungsanzeigen, Rundfunkwerbung und Rund­schreiben, Stiftungen und Zahlungen, Versprechen und Drohungen zum Zweck der Anwerbung. Ver­boten ist es jeder Person französischer oder aus­ländischer Staatsangehörigkeit, die sich auf franzö­sischem Gebiet befindet, dieses Gebiet mit Bestim­mung Spanien oder den spanischen Besitzungen zu verlassen. Auch ist die Durchreise durch französisches Gebiet untersagt. Verboten ist die A u s st e l l u n g von direkten Fahrkarten (Eisenbahn, Dampfer, Flugzeug) nach Spanien, es sei denn, daß der Paß des Antragstellers einen Genehmi­gungsvermerk enthält. Die Verordnung sieht auch ein Verbot des Ueberfliegens der französischen Pyrenäenzone in einer Breite von zehn Kilometer und das Ueberfliegen der französischen Hoheitsgewässer vor. Eine Ver­fügung setzt die Gültigkeit aller französischen Reisepapiere hinsichtlich Spaniens und der spanischen Besitzungen außer Kraft.

Der Führer eröffnet auch die diesjährige Automobilausstellung.

Cin Spalier von 1OOOO NSKK.-Männern. - Deutschlands beste Rennfahrer auf der Feststraße von der Reichskanzlei bis zum Kaiserdamm.

Berlin. 18. Febr. (D71B.) Am Samstag wird derFührerundReichskanzlerdie Inter­nationale Automobil- und Motorrad- Aus st ellung am kaiserdamm eröffnen. Mit über 10 000 Männern stellt die Motorbrigade Berlin des 71 S k k. vor der Reichskanzlei bis zum Kaiserdamm ein Ehrenspaller. Rund 2000 Kraftfahrzeuge aller Art werden für diesen Ehrendienst eingesetzt. Reihte man sie aneinander, fo ergeben sie eine Marschlänge von 15 Kilometer. 3u Beginn des feierlichen Staatsaktes ziehen fämf- liche Feldzeichen des NSKK. in die Ehrenhalle der Ausstellung ein. Vor der Abfahrt des Führers zu den Ausstellungshallen stehen in Paradeaufstellung vor der Reichskanzlei die erfolgreichsten deutschen Rennwagen und Rennmotorräder mit den deutschen Meisterfahrern Rudolf Earacciota, Manfred von Brauchitsch, Hermann Lang auf Mercedes-Benz: Bernd Rosemeyer, Hans Stuck, Ernst von Delius auf Auto-Union: Ewald Kluge, h. p. Müller, Earl Braun, Hans Kahrmann auf Auto-Union-DKw.; Heiner Fleischmann auf NSU. und Ernst 3. Henne auf BMW. Sie starten von

hier über die Feststraße zum Ausstellungsgelände, um symbolisch dem Wiederaufstieg des deutschen Rennsportes Ausdruck zu verleihen. Zur Eröffnung wird nach dem Präsidenten des Reichsverbandes der Automobilindustrie Geheimrat Allmers und Reichsminister Dr. Goebbels der Führer selbst sprechen. Nach der Rede wird der Füh­rer mit der Reichsregierung und dem Diplomatischen Korps gemeinsam die Ausstellung besichtigen.

Die Internationalen Automobil- und Motorrad- Ausstellungen in Berlin haben seit dem Jahre der Machterareifung den Sregeszug der Motorisierung in Deutschland glänzend oargestellt Damals hatte die deutsche Kraftfahrzeugindustrie trotz hoher tech- mscher Leistungen den Anschluß an die Entwicklung nut anderen Ländern fast verloren. Mit starker Hand lenkte der Führer eine neue Entwicklung ein. Schon das Jahr 1 934 zeigte die ersten großen Erfolge. Wichtig war, daß Die Verkehrshoheit aus­schließlich in die Hände des Reiches gelegt wurde, daß bald darauf eine Reichs-Straßenverkehrsord- nung erlassen werden konnte. Straßenbau und Sttaßenoerwaltung wurden unter dem General­

inspektor für das Straßenwesen zusammengefaßt, der auch an der Spitze der Reichsautobahnen steht. Der Wettbewerb zwischen Schiene und Straße wurde durch die Gemeinschaftsarbeit mit der Reichs­bahn auf gesunde Unterlagen gestellt. Der Kraft­sport, dessen Bedeutung auch für die Wehrhaftig- feit erkannt wurde, fand nachhaltigste Unterstützung. Das NSKK.-wurde zur Verkörperung der Moto- rifierung nach dem Willen des Führers.

Im Jahre 19 3 5 konnte festgestellt werden, daß fünfmal so viel Personen- und Lastkraft­wagen hergestellt worden waren wie 1932, dem Jahr der tiefsten Krise. Der Gesamtwert der deut­schen Erzeugung in diesem Wirtschaftszweige hatte sich mehr als verdreifacht und die Höhe von einer Milliarde erreicht. Im Auslande hatten die deutschen Personenwagen bei den großen Wett­kämpfen einen Preis nach dem anderen daoon- getragen. Trotz aller Schwierigkeiten wurde auch der Kampf um die Ausfuhr fortgesetzt. Mittelbar und unmittelbar beschäftigte der Kraftfahrzeugbau mindestens 200 000 Menschen in den verschiedensten Zweigen der Wirtschaft. Im Jahre 1 936 ist die Summe des Umsatzes auf 1200 Millionen Mark aeftiegen. Im besten Jahre vor der Krise (1928) hatte sie nur 1088 Millionen erreicht.

Den größten Wert hat die Regierung auf die Herstellung billiger Personenwagen gelegt. Die Ausstellung 1936 zeigte die ersten gro­ßen Erfolge. Das Statistische Reichsamt hat fest- gestellt, daß die Preise für die Personenkraftwagen eine ftänöig sinkende Tendenz aufroeifen. Setzt man den Preis vorn Jahre 1913 = 100, so ergibt sich folgende Kurve in den letzten Jahren: 1928 : 63,3, 1930 : 59,7, 1932 : 53,5, 1934 : 49,6, 1936: 45,1. Für die Lastkraftwagen ist die ähnliche Entwicklung zu verzeichnen, ihre Preise stellen jetzt 55,1 v. H. des Jahres 1913 dar. Die Erzeugung von Personenwagen betrug 1928 101 617, 1935 201 657, 1936 244 000. Bei den Liefer- und Lastwagen ist die Zunahme noch auffallender. Die Erzeugung stieg hier von 20 000 im Jahre 1928 auf 39 000 im Jahre 1935 und 51 000 im Jahre 1936. Bei der letzten Zählung am 1. Juli 1936 sind in Deutschland ermittelt wor­den: 1,2 Millionen Stück Krafträder, 945 000 Per- fonenfraftaagen, 270 000 Lastkraftwagen und Drei­radfahrzeuge, 47 000 Zugmaschinen und 15 300 Kraftomnibusse.

Die Automobil- und Motorradausstellung 1937, die auch eine erfreuliche Beteiligung des Auslandes aufweisen wird, steht vor allem unter dem Zeichen des Einflusses der Autobahnen auf den Per­sonenverkehr. Schon im Jahre 1936 sind 226 000 Reisende durch Autobusse auf der Reichsautobahn befördert worden. Es ist ferner das Bestreben kenn­zeichnend, durch die Formgebung der Karosserie die Wirtschaftlichkeit des Fahrbetri e- b e s zu erhöhen. Die große Zahl neuer Typen mit hohen Geschwindigkeiten zeigen die Bestrebungen, den Treib st offverbrauch so rationell wie möglich zu gestalten. Die Ausstellung wird von dem Ziele Zeugnis ablegen, die deutsche Kraftfahr­zeug-Konstruktion auch in bezug auf unabhängig gefederte Räder und Höchstleistungsmotoren auf der Höhe des Fortschrittes zu halten. Der Führer hat bei der Ausstellung 1934 das prophetische Wort gesprochen:Man prüfe und ermesse doch einmal die Bedeutung eines Bestandes von 2,5 bis 3 Mil­lionen Kraftwagen in Deutschland für unsere ge­samte Volkswirtschaft. Abgesehen von der enormen direkten Arbeitsbelebung durch den Bau von jähr­lich 200 000 bis 300 000 Kraftwagen würden auch die indirekten Folgen ganz außerordentlich fein!" Die Richtigkeit dieses Wortes ist bisher glänzend erwiesen worden zum Segen unserer deutschen

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