Ausgabe 
19.1.1937
 
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ZahresriMchau der Gießener Stenographen.

Am Samstagabend vereinigte die Ortsgruppe Kietzen der Deutschen Stenoaraphenschaft ihre Mit- atteoer in derStadt Lich zur Jahreshauptver­sammlung, in der ein umfassender Rückblick auf die Arbeit des Jahres 1936 gegeben wurde.

Ortsgruppenführer Graf

begrüßte die Versammlung und betonte, daß das Jahr 1936 als ein Jahr des Erfolaes anaesehen werden könne, sowohl in der Kurzschrift als auch im Maschinenschreiben. Ferner gab er einen Rück­blick auf die Veranstaltungen des Jahres 1936. Einige Zahlen aus der Arbeit der Ortsgruppe gab er ebenfalls bekannt, aus denen zu erkennen war, welch rege Tätigkeit die Stenographenschaft ent­wickelte. Es wurden folgende Kurse abgehalten:

Teilnehmer

4 Anfänger-Lehrgänge 177

1 Lehrgang für Beamte 26

1 Lehrgang für fremdsprachliche

Uebertragung 11

3 Kurse zur Fortbildung 79

6 Kurse in Redeschrift 227

12 Diktat-Lehrgänge 450

3 Lehrgänge für Praktiker 100

7 Kurse im Maschinenschreiben 181

1 Lehrgang zur Ausbildung von

Lehrern 10

38 Kurse 1261

Die Handelskammer-Prüfung mit 150 Silben be­standen 8 Mitglieder, die Handeslkammerprüfung mit 180 Silben legten 2 Mitglieder erfolgreich ab. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich gegenwärtig auf 547; das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 20. Die Mitgliederzahl ist weiterhin im Steigen begriffen. An die Mitglieder gingen im Laufe des Jahres 1936 über 4000 Rundschreiben heraus. Der Stand der Bücherei beziffert sich auf 510 Bände. Auch im Jahre 1936 wurden Reu- anschafungen gemacht. Der Ortsgruppe stehen 13 Leh­rer für Kurzschrift zur Verfügung. Im vergangenen Jahre wurden u. a. 12 Monatsversammlungen ab­gehalten. Die geselligen Veranstaltungen nahmen besten Verlauf. Ortsgruppenführer Graf dankte zum Schluß allen Mitgliedern des Führerrates für ihre eifrige und aufopfernde Arbeit.

der Arbeit. Jährlich erlernen 280 000 Volksgenossen in den Kursen der Stenographenschaft die Kurz­schrift.

Nachdem der Redner die erzieherischen Werte der Betätigung in der Kurzschrift herausgestellt hatte, gab er einen ausführlichen Bericht über die 56. Gauoersammlung, die von der Gießener Steno­graphenschaft ausaerichtet worden war und einen sehr erfolgreichen Verlauf nahm. Er rief viele Ein­zelheiten der ereignisreichen Tage vom 4. bis 6. Juli in die Erinnerung zurück. Sodann charakteri-, fierte er die Art der Werbearbeiten der Oeffentlich- keit.

Mit großem Interesse wurden die Erfolgszahlen ausgenommen, die der Schriftführer als äußeres Ergebnis der Leistungen verlesen konnte. Insgesamt wurden 86 Ehrenpreise errungen. Das bedeute, so führte er u. a. aus, sehr viel, da häufig für eine Silbenzahl nur ein oder zwei Ehrenpreise zur Ver­fügung standen. Ferner wurden von den Mitglie­dern des Vereins 146 hervorragende Preise, 325 PreiseSehr gut", und 186 PreiseGut" erzielt. Insgesamt wurden also in Wettschreiben der Orts­gruppe, des Kreisgebietes und des Gaues, wie auch in einem Reichswettbewerb 725 Preise errungen. Im Jahre 1935 waren 536 Preise erzielt worden, so daß der Fortschritt und die Steigerung der Lei­stung klar zum Ausdruck kommen.

Nachdem der Schriftführer noch über einzelne ge­sellige Veranstaltungen berichtet hatte, schloß er seine Darlegungen mit dem Hinweis, daß das Jahr 1936 ein Jahr der guten Leistungen gewesen und in treuer Einsatzbereitschaft und Kameradschaft gear­beitet worden sei.

Kasienführer Hetz

erstattete den Bericht über die Kasse, die einen be­friedigenden Stand auswies. Die Einnahmen und Ausgaben schlossen mit 13077 Mark ab. Der Vor­anschlag für 1937 sieht zunächst und unverbindlich in Einnahmen und Ausgaben den Betrag von 5191 Mark vor. Der Kassenbericht wurde, nachdem die Kassenprüfer Bericht erstattet hatten, gutgeheißen. Dem Rechner wurde für seine sorgfältige Kassenfüh­rung Dank gesagt.

die Zusammensetzung des Führerrats

Schriftführer Werner

erstattete hierauf den Jahresbericht. Er vermittelte zunächst einen anschaulichen Ueberblick über die Deutsche Stenographenschaft in ihrer Gesamtheit und

erfuhr keine Aenderung.Das Amt des Ortsgruppen­führers bleibt nach dem einstimmigen Wunsch der Versammlung in Händen von Heinz Graf. Er be­stätigte seine Mitarbeiter auch für 1937 in ihren Aemtern. Mit Erledigung einiger kleinerer geschäft­licher Mitteilungen, die die Arbeit im Jahre 1937

ließ dabei die hohe Bedeutung der Organisation er« w .

kennen. 250 000 Stenogravhen werden in rund 2500 .betrafen, fand der offizielle Teil der Versammlung Ortsgruppen betreut. Einheitlich sind die Richtlinien! seinen Abschluß.

Wirtschaft.

Aus dem Gießener Handelsregister.

Bei der Firma Faber, Schnepp & Weimer in Gießen ist die Firma geändert worden inF a - b e r & Schnepp, Hoch- und Tiefbau, in Gießen" Der Gesellschafter Heinrich Weimer ist ausgeschie­den, die Gesellschafter Faber und Schnepp führen das Geschäft unter der vorgenannten Firmenbe­zeichnung weiter. Bei der Firma I o h. Balth. Noll in Gießen ist die Prokura des Georg Fried­rich Rinn erloschen und die seitherige Gesamtpro­kura des Prokuristen Balken in eine Einzelpro­kura umgewandelt worden. Die Liquidation der Zigarrenfabriken S. Bock & C o., G. m. b. H., ist beendet, ebenso die Zeichnungsbefugnis der Liqui­datoren, die Firma ist erloschen.

*

Fwd. Ungültige Mitgliedskarten bei Viehhändlern. Es konnte festgestellt werden, daß noch zahlreiche Viehhändler im Bezirk des Viehwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau die Mit­gliedskarte des Reichsoerbandes des nationalen Diehhandels Deutschland e. V. führen. Da dieser Verband im Reichsnährstand aufgegangen ist und die ausgestellte Mitgliedskarte daher ihre Gültigkeit verloren hat, fordert der Viehwirtschaftsverband Hessen-Nassau alle ihm angeschlossenen Viehverteiler auf, die noch in ihrem Besitz befindlichen Mitglieds­karten umgehend an den Viehwirtschaftsverband Hessen - Nassau, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße 55, einzureichen. Die Karten müssen bis zum 6. Februar eingeliefert fein.

* Keine Auslosung der Darmstädter Stadtanleihe 192 6. Für das Jahr 1937 wird eine Auslosung der überschriebenen 4,5prozentigen Anleihe der Stadt Darmstadt, Buchstabe A, von 1926 nicht erfolgen. Die planmäßige Tilgung wurde viel­mehr durch Rückkauf von Schuldverschreibungen im Betrage von 63 000 RM. vorgenommen.

Rhein-Mainische Börse.

Millagsbörse abbröckelnd.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Trotz der günsti­gen Nachrichten aus der Industrie und Wirtschaft begann die Börse die neue Woche in sehr stiller Haltung. Der Auftragseingang aus der Kundschaft war wiederum recht klein, dagegen lagen am Aktienmarkt einige Abgaben, wie man hörte, «us Sperrmarkkonten vor. Infolgedessen bröckelten die Kurse überwiegend leicht ab. Am Montanmarkt waren Harpener stärker ermäßigt mit 150,50 (152), Hoesch, Klöckner, Mannesmann und Verein. Stahl gaben 0,25 bis 0,50 v. H. nach, Buderus blieben unverändert 122. Von chemischen Werten gingen Farben auf 168 (168,25), Deutsche Erdöl auf 149 (149,25) zurück. Am Elektromarkt kamen vorerst nur Siemens mit 197,75 (200) und Schuckert mit 160,25 (161) zur Notiz. Von Maschinenaktien schwächten sich Muag auf 139 (140) ab, Rheinmetall verloren 0,25 v. H., ferner gaben BMW. 0,25 v. H. nach, während Daimler 0,50 v. H. gewannen. Im ein­zelnen eröffneten Feldmühle Papier 0,50 v. H., Reichsbank 0,25 v. H., Deutsch-Atlanten nach Pause 0,75 d. H. leichter, Ph. Holzmann und Westdeutsche Kaufhof lagen unverändert.

Im Verlaufe ergaben sich am Aktienmarkt zunächst weitere leichte Abbröckelungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H., die bei Beginn der zweiten Börsenstunde teilweise wieder aufgeholt wurden. Das Geschäft blieb aber unvermindert gering. IG. Farben 167,75 bis 168 nach 168, Verein. Stahl 118,75 bis 119 nach 119,40, Hoesch 117,65 bis 118 nach 118,25, Mannesmann 119,50 nach 119,75, Muag 138,75 nach 139. Von erst später notierten Papieren gingen AG. für Verkehr auf 126,13 (127,75), Rheinstahl auf 150 (151), Kali Aschers­leben aus 133,50 (135,75) zurück, je 0,50 v. H. höher lagen Scheideanstalt und Deutsche Linoleum. Am Schluß gingen IG. Farben auf 167,25 nach 168, Stahlverein auf 118,75 nach 119 zurück.

Am variablen Rentenmarkt bewegten sich

Kommunal-Umschuldung zwischen 90,70 bis 90,80, Städte-Altbesitzanleihen zwischen 117,25 bis 117,50 und späte Schuldbuchforderungen zwischen 98 bis 99. Altbesitz 118,25 nach 117,90. Für Goldpfand­briefe hielt die lebhafte Nachfrage an, Rhein. Hyp. 97,50 (97,25), Pfälz. Hyp. 99 (98,75), die übrigen unverändert, Preuß. Landespfandbrief-Anstalt weiter gestrichen. Liquidationspfandbriefe, Stadtanleihen und Kommunal-Obligationen lagen nahezu unver­ändert. Von Auslandsrenten bröckelten 5 v. H. äußere Mexikaner auf 9,85 (10,13) ab, 4,50 v. H. Irrigation 7,50 (7,40).

Der Freioerkehr lag still. Adlerwerke 101 bis 103, Growag 92 bis 94, Dyckerhoft Zement 136 bis 138. Tagesgeld unverändert 2,50 o. H.

Abendbörse ruhig.

An der Abendbörse herrschte an den Aktien­märkten ausgeprägte Geschäftsstille, und auch das Geschäft am Rentenmarkt war unbedeutend. Die zur Notiz gekommenen Papiere wiesen nach bei­den Richtungen nur kleine Abweichungen von 0,25 bs 0,50 v. H. gegen den Berliner Schluß auf. JG.- Farben waren etwas erhöht mit 167,50 (167.13), Montanwerte blieben auf dem ermäßigten Mittags­stand gut behauptet, Buderus ließen aber 1,75 v. H. auf 120.25 (Berlin 120,50) nach. Etwas erholt waren Muag mit 139,50 (138,75), ferner AG. für Verkehr mit 126,50 (126). Tn Renten nannte man Kommunal-Umschuldung mit 90,75 bis 90,85.

Frankfurter Scbladitoiehmarft

Frankfurt a. M., 18. Jan. Auftrieb: Rinder 993 (gegen 1010 am letzten Montagsmarkt), dar­unter '196 (218) Ochsen, 134 (133) Bullen, 494 (496) Kühe, 169 (163) Färsen. Kälber 514 (514), Hüm- mel und Schafe 112 (113), Schweine 3676 (3613). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 11. Januar 43 bis 45), b) 39 bis 41 (39 bis 41), c) 36 (36). Bul­len a) 41 bis 43 (42 bis 43), b) 39 (39), c) 34 (). Kühe a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 36 bis 39), c) 30 bis 33 (30 bis 33), d) 19 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 44 (42 bis 44), b) 40 (40), c) 35 (34 bis 35). Kälber a) 58 bis 65 (57 bis 65), b) 41 bis 55), (41 bis 55), c) 40 (3540), d) 38 bis 40 (2634). Hüm­mel b2) 46 bis 48 (48). Schafe nicht notiert. Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 ((51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 51,50 (50,50). Markt­verkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt.

Fleischgroßmarkt: Angebot: 398 Viertel Rindfleisch, 122 halbe Schweine, 65 ganze Kälber, 35 Hümmel, 1 Kleinvieh. Notiert wurden je 50 Kilogramm in Mark: Bullenfleisch a) 77. Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Fürsenfleisch a) 80. Kalbfleisch a) 80 bis 95 (am 14. Januar 75 bis 88), b) 70 bis 79 (65 bis 74), c) 60 bis 69 (57 bis 64). Hammel­fleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 73. Fett­waren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 78, Flo­men 80. Marktoerlauf: rege.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Die Andienungen von Brotgetreide aus unserer Provinz haben nur in einigen wenigen Bezirken leicht zugenommen, was aber nur den Prooinzmühlen zugute kommt. Der Braugerstenmarkt liegt bis auf wenige Nach­züglergeschäfte ruhig. Weizenmehl ist in den neuen Typen leohaft gefragt, mit Roggenmehl kann sich der Handel aus den ostdeutschen Angeboten ge­nügend eindecken; das Bezugsgeschäft der Bäcker ist normal. Futtermittel sind außerhalb der Zu­teilungsware kaum angeboten. Rauhfutter behält seine freundliche Haltung.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,05, W16 29,15, W 19 29,15, W 20 29,50; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19

23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfutter­mehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber 14,00, Höchstpreis ab Er­zeuger-Station, Trockenschnitzel, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.

Schweinemarkt in Alsfeld.

[Q Alsfeld, 18. Jan. Der heutige Schweine­markt war mit 360 Ferkeln, darunter 233 Händ- lerschweinen, beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 18 bis 20 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 20 bis 24 Mark. Das Geschäft verlief schlep­pend, es verblieb großer Ueberstand.

Amtsgericht Gießen.

Der 22 Jahre alte F. K. war durch Strafbefehl des Amtsgerichts Gießen wegen verbotswidrigen Hausierens zu einer Geldstrafe und wegen Feld­diebstahls zu zwei Wochen Haft verurteilt worden. Er legte gegen diesen Strafbefehl Einspruch ein, nahm aber den Einspruch gegen die Strafe des ver­botswidrigen Hausierens zurück, den Einspruch gegen den Strafbefehl wegen Felddiebstahls hielt er auf­recht. DerAngeklagte wurde in der Hauptoerhandlung überführt. Er kam als Mittäter in Frage, indem er Schmiere gestanden hat, während ein Dritter in einem Garten im Rettungshaus in Arnsburg Pfir­siche entwendete. Das Gericht erhöhte mit Rücksicht auf die erheblichen Vorstrafen des Angeklagten die Strafe von zwei auf drei Wochen Haft.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß, futo

Schlußk Mittag börse

Schluß- kurs

Schlußk. Abend dürfe

Schluß- kurs

Scblußk. Mitiag- börie

Dalum

16.1

18 1

16 1

18-1

Datum

161

18 1

16.1

18 1

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Neichsanl. von 1984 6Va% Doung-Anleihe von 1930 .. 4y2% Hessische Volksstaat von 1929 4>/2% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

*Vi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Lberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

4/2% Hess. LandeSbk. Darmstadt

Goldpse. R. 13..............

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank

Liqu. Goldpse...............

4yz% Preuß. Landespfdbr.°Anst.

Goldpse. R. 19..............

4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yt% Darmstädter Komm.-Lau-

desbanlN. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

4y2°/o Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 4>/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5y2% Franks. Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

5ye% Rheinische Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

Steuergutichein-Berrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Öesterreichische Goldrente.... 4,2% Lesterreichische Silberrente. 4y2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrcnte v. 1910 5% Rumänen von 1903.........

4y2% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad 11..........

2%% i. Anatolier..............

Sl.G. für Verkehrswesen ...... 6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........o

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7 Reichsbanl................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Diskonto............ 4

Dresdner Bank.............. 4

101,5

98,4

103

99

98,5

117,9

130,75

97,25

101.13

95

93,9

123,25

97,25

95

101,3

101,65

110,2

10,13

5,4

6,4

6,5

9,75

5,65

21

127,5

16,65

16,65

126,13

189

126,5

111

114

108

101,25

98,4

103

99

100

98,5 118,25

130,75

97,25

101

94

123,4

97,5

95

101,4

101,65

110,2

9,85 15,5

6,25

5,05

6,5

9,65

5,65

126,5

16,65

16,9 125,9

188,75

127

110,75 114

108

101,25 98,4

102,75

99

100

98,5 118

97,5

95

123,65 97,25

101,5 110,3

10 15,75

1,5 5,35 6,45 5,15

6,4 9,65

5,5

21

127,13 41,75 16,75 16,75 125,9

188,75 126 111

114

108

101,25

98,4

102,9

99

100

98,5 118,2

97,25

95

123,9

97,25

101,65

110,3

9,85 15,75 . 1,45

5,25

6,3

5,15

6,55

9,65

5,5

20,75

126,4

41,25

16,9

16,65

125,4

188,75

126,5 111 114 108

Accumulatoren-Fabrik....... 12

/X KU-Kunstseide.............0

Aschaffenburg Zellstoff........ 3

Bemberg................... 0

Bekula..................... 8

Buderus Eisen............... 4

Ccment Heidelberg........... 7

Gement Karlstadt............6

Chade A.-C.................. 9

Conti Gummi.............. 11

Daimler Motoren............5

Dessauer Gas ............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... v

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft..... 7

I. G. Farben-Jndustrie .......7

Felten & Guilleaume......... 6

Gesfürel.................... 6

Th. Goldschmidt.............5

Grihner Maschinen........... 0

Harpener................. 2%

Hoesch Eisen............... 3y2

Philipp Holzmann........... 6

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Sali Aschersleben............ 6

Klöcknerwerke ............. 4*/2

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft................... 4

Mannesmann............... 3

ManSfclder Bergbau.......6'/,

Metallgesellschaft.............5

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............6

Rheinstahlwerke.............. 6

Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgeröwerke ............... 6

Salzdetfurth Kali..........iy2

Schuckert L Co...............6

Schultheis Pahenhofer........ 4

Siemens & Halske...........8

Süddeutsche Zucker.......... 10

Vereinigte Stahlwerke...... 3/2

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............6

Zellstoff Waldhof............ 6

Ltavi Minen...............0,6

202 52,75 138,25

109

165

122

161,5

227

173 124,75

149,25

262,5

166

137,9

153

168,25

140

147,25

130

32,5

152 118,75 140,5

149

127,13

124

94.5

120 156,75

155

151

129,25

139,5

176

161

200

203

119,75

57 133,75 157,5 25,25

205,5

52,75

137,25

109,5

165 120,25 161,5

227

172 125,25

148,13

263

166,5

137,75

153,5 167,5 140,5

146

128,5

32,5

150

118

140,5

148 133,5 126,65

124

94 119,25

156

156

223,5

149,75

129,25

139

176

160

197,75 203,25 118,65

57

133,5

157

25,13

202,5

52,75

137 109,25 165,4

122

227

171,5

125,13 112,5

149,25

167

137,4 153,25

168,4

139,9

147

128,65

152 119,25 141,4

180

149

133,5

128

144,4 124,75

119,75

156,5

156 90,13 223,5

151

129,25

140

176

160,25

97,9

198,5

205

119,5

57

134 157,5 25,25

203,75 52,75

136,25

110 165,25 120,5

227

172

125,25

113 148,13

166,75 136 5 153,9

167,13 140,65 146.75

128

34

150

118 140,75

148,5 133,75

127 144,25 .124,75

119,13 156,25

155,75

90,5 223,5 135,9

149,75

129 139.13

176 160,25 97.65 198,5

118,5

56,9 133,75

157

25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Kl.

16. Januar

. 18 .Januar

16.Januar

18.Januar

Amtliche Geld

Dotierung Bries

Amtliche Geld

Kotierung

Bries

Amtliche

Geld

Notierung

Brief

Amtliche Geld

Dotierung

Brief

Buenos Aires

0,755

0,759

0,755

0,759

Japan ......

0,710

0,712

0,711

0,713"

Brüssel.....

41,97

42.05

91,96

42.04

Jugoslawien.

5,654

5,666

5,654

5,666

Rio de Jan..

0,151

0,153

0,151

0,153

Oslo.......

61,39

61,51

61,39

61,51

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen.

54,54

54,64

54,54

54,64

Lissabon....

11,10

11,12

1'1,10

11,12

Danzig.....

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm...

62,98

63,10

62,98

63,10

London .....

12,215

12,245

12,215

12,245

Schweiz ....

57,11

57,23

57,10

57,22

Heising forS..

5,395

5,405

5,395

5,405

Spanien....

17,73

17,77

17,73

17,77

Paris......

11,62

11,64

11,62

11,64

Prag.......

8,656

8,674

8.656

8,674

Holland.....

136,21

136,49

136,20

136,48

Budapest ...

Italien.....

13,09

13,11

13,09

13,11

Reuyork....

2,488

2,492

2,488

2,492

Weißblech 571

Strippe" oder Himbeersaftmit Schuß".

Weißblech, in flüssiges Zinn ge­tauchtes Eisenblech, das nicht rostet.

Weiße Maus, keine besondere Mäusegattung, sondern Tiere mit angeborenem krankhaften 1 Pigment- (Farbstoff-) mangel, der die Haare weiß und die ! Augen rötlich sein läßt. Man kann weiße Mäuse kaufen und in einer mit Blech ausgeschlage­nen vergitterten Kiste halten, deren Boden eine dicke Sand- und Torfschicht haben muß. die häufig zu erneuern ist. Ein klei­nerer Teil der Kiste muß mit Stoffabfällen usw. als Nest ein­gerichtet sein. Als Futter gibt man Brot, auch in Milch auf­geweichte Eetreidekörner, Samen und Möhren. Weiße Mäuse ver­mehren sich außerordentlich rasch. Weißfische, minderwertige, grä- tiae. karpsenäbnliche Fische in Flüssen und Seen, wie Plötze und Ukelei, die gemahlen als Fischpudding zubereitet oder als Schweinesutter und Dünger ver­wendet werden.

Weißfluß, stehe Ausfluß.

Weißgerberei, Bereitung von Elacöhandschuhleder durch Mine­ralgerbung, mit Kochsalz, Alaun usw

Weißguß, Mesting, bei besten Legierung mehr Zink, 50 bis 80 v. H., als Kupfer verwendet ist. während Mestingrotgutz etwa 80 v. H. Kupfer enthält. ,

Weißkohl wird in frühen Sorten als Spitzkohl angebaut; Mittel­und späte Sorten bilden runde 1

Wellensittich

Köpfe. Weißkohl wird roh als Salat, gekocht als Gemüse, Kohl­rollen und zur Sauerkrautberei­tung gebraucht. Siehe auch Kohl und Sauerkraut.

Weißstickerei, meist auf weißem Leinen ausgeführte Handarbeit. Siehe unter Ausschnittstickerei und Richelieu.

Weißwaren, Sammelbezeichnung für nicht gefärbte Baumwoll­gewebe, aber auch Leinenzeug, wie Bettwäsche, Tischwäsche, Handtücher usw.

Weitstchtigkeit, s. Sehstörungen. Weizen, Körnerfrucht, deren Kör­ner zu Mehl, Grieß, Graupen, Stärkemehl. Bier und Spiritus verarbeitet werden. Weizenmehl ist weißer als Roggenmehl und eignet sich daher zu feinerem Backwerk, Kuchen, Torten usw. Nudeln, Makkaroni, Spaghetti werden auch aus Weizenmehl hergestellt.

Weizenbrot, aus Weizenmehl und Hefe gebackenes, lockeres Brot oder auch Bezeichnung für Roggenbrot, das aus schwach ausgemahlenem, hellem Roggen­mehl hergestellt ist.

Weizenkleie, Rückstand beim Mahlen von Weizenkörnern, wird als kosmetisches Mittel, wie Mandelkleie sowie als Waschmittel bei emvfindlichen Stoffen gebraucht. Weizenkleie wird mehrmals aufgekocht und lauwarm als Waschmittel ver­wendet.

Wellensittich, Wellenpapaaei, kleine Papageiart, bei dem Die Pärchen lebenslang beisammen bleiben. Siehe unter Papageien.

Was erspart Ihnen eine Wäschemangel?

Vor allem Zeit. Wenn Sie eine Wäschemangel im Hause haben, können Sie jederzeit Ihre Wüsche mangeln. Sie ersparen so Wege und Warten. In vielen Arten zeige ich Ihnen Wäschemangeln. Und wenn Sie wenig Platz haben, dann läßt sich eine Tisch mangel immer noch aufstellen, j. V. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarken, Fernsprecher 2145/2146.

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