ZahresriMchau der Gießener Stenographen.
Am Samstagabend vereinigte die Ortsgruppe Kietzen der Deutschen Stenoaraphenschaft ihre Mit- atteoer in der „Stadt Lich zur Jahreshauptversammlung, in der ein umfassender Rückblick auf die Arbeit des Jahres 1936 gegeben wurde.
Ortsgruppenführer Graf
begrüßte die Versammlung und betonte, daß das Jahr 1936 als ein Jahr des Erfolaes anaesehen werden könne, sowohl in der Kurzschrift als auch im Maschinenschreiben. Ferner gab er einen Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres 1936. Einige Zahlen aus der Arbeit der Ortsgruppe gab er ebenfalls bekannt, aus denen zu erkennen war, welch rege Tätigkeit die Stenographenschaft entwickelte. Es wurden folgende Kurse abgehalten:
Teilnehmer
4 Anfänger-Lehrgänge 177
1 Lehrgang für Beamte 26
1 Lehrgang für fremdsprachliche
Uebertragung 11
3 Kurse zur Fortbildung 79
6 Kurse in Redeschrift 227
12 Diktat-Lehrgänge 450
3 Lehrgänge für Praktiker 100
7 Kurse im Maschinenschreiben 181
1 Lehrgang zur Ausbildung von
Lehrern 10
38 Kurse 1261
Die Handelskammer-Prüfung mit 150 Silben bestanden 8 Mitglieder, die Handeslkammerprüfung mit 180 Silben legten 2 Mitglieder erfolgreich ab. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich gegenwärtig auf 547; das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 20. Die Mitgliederzahl ist weiterhin im Steigen begriffen. An die Mitglieder gingen im Laufe des Jahres 1936 über 4000 Rundschreiben heraus. Der Stand der Bücherei beziffert sich auf 510 Bände. Auch im Jahre 1936 wurden Reu- anschafungen gemacht. Der Ortsgruppe stehen 13 Lehrer für Kurzschrift zur Verfügung. Im vergangenen Jahre wurden u. a. 12 Monatsversammlungen abgehalten. Die geselligen Veranstaltungen nahmen besten Verlauf. Ortsgruppenführer Graf dankte zum Schluß allen Mitgliedern des Führerrates für ihre eifrige und aufopfernde Arbeit.
der Arbeit. Jährlich erlernen 280 000 Volksgenossen in den Kursen der Stenographenschaft die Kurzschrift.
Nachdem der Redner die erzieherischen Werte der Betätigung in der Kurzschrift herausgestellt hatte, gab er einen ausführlichen Bericht über die 56. Gauoersammlung, die von der Gießener Stenographenschaft ausaerichtet worden war und einen sehr erfolgreichen Verlauf nahm. Er rief viele Einzelheiten der ereignisreichen Tage vom 4. bis 6. Juli in die Erinnerung zurück. Sodann charakteri-, fierte er die Art der Werbearbeiten der Oeffentlich- keit.
Mit großem Interesse wurden die Erfolgszahlen ausgenommen, die der Schriftführer als äußeres Ergebnis der Leistungen verlesen konnte. Insgesamt wurden 86 Ehrenpreise errungen. Das bedeute, so führte er u. a. aus, sehr viel, da häufig für eine Silbenzahl nur ein oder zwei Ehrenpreise zur Verfügung standen. Ferner wurden von den Mitgliedern des Vereins 146 hervorragende Preise, 325 Preise „Sehr gut", und 186 Preise „Gut" erzielt. Insgesamt wurden also in Wettschreiben der Ortsgruppe, des Kreisgebietes und des Gaues, wie auch in einem Reichswettbewerb 725 Preise errungen. Im Jahre 1935 waren 536 Preise erzielt worden, so daß der Fortschritt und die Steigerung der Leistung klar zum Ausdruck kommen.
Nachdem der Schriftführer noch über einzelne gesellige Veranstaltungen berichtet hatte, schloß er seine Darlegungen mit dem Hinweis, daß das Jahr 1936 ein Jahr der guten Leistungen gewesen und in treuer Einsatzbereitschaft und Kameradschaft gearbeitet worden sei.
Kasienführer Hetz
erstattete den Bericht über die Kasse, die einen befriedigenden Stand auswies. Die Einnahmen und Ausgaben schlossen mit 13077 Mark ab. Der Voranschlag für 1937 sieht zunächst und unverbindlich in Einnahmen und Ausgaben den Betrag von 5191 Mark vor. Der Kassenbericht wurde, nachdem die Kassenprüfer Bericht erstattet hatten, gutgeheißen. Dem Rechner wurde für seine sorgfältige Kassenführung Dank gesagt.
die Zusammensetzung des Führerrats
Schriftführer Werner
erstattete hierauf den Jahresbericht. Er vermittelte zunächst einen anschaulichen Ueberblick über die Deutsche Stenographenschaft in ihrer Gesamtheit und
erfuhr keine Aenderung.Das Amt des Ortsgruppenführers bleibt nach dem einstimmigen Wunsch der Versammlung in Händen von Heinz Graf. Er bestätigte seine Mitarbeiter auch für 1937 in ihren Aemtern. Mit Erledigung einiger kleinerer geschäftlicher Mitteilungen, die die Arbeit im Jahre 1937
ließ dabei die hohe Bedeutung der Organisation er« w .
kennen. 250 000 Stenogravhen werden in rund 2500 .betrafen, fand der offizielle Teil der Versammlung Ortsgruppen betreut. Einheitlich sind die Richtlinien! seinen Abschluß.
Wirtschaft.
Aus dem Gießener Handelsregister.
Bei der Firma Faber, Schnepp & Weimer in Gießen ist die Firma geändert worden in „F a - b e r & Schnepp, Hoch- und Tiefbau, in Gießen" Der Gesellschafter Heinrich Weimer ist ausgeschieden, die Gesellschafter Faber und Schnepp führen das Geschäft unter der vorgenannten Firmenbezeichnung weiter. — Bei der Firma I o h. Balth. Noll in Gießen ist die Prokura des Georg Friedrich Rinn erloschen und die seitherige Gesamtprokura des Prokuristen Balken in eine Einzelprokura umgewandelt worden. — Die Liquidation der Zigarrenfabriken S. Bock & C o., G. m. b. H., ist beendet, ebenso die Zeichnungsbefugnis der Liquidatoren, die Firma ist erloschen.
*
Fwd. Ungültige Mitgliedskarten bei Viehhändlern. Es konnte festgestellt werden, daß noch zahlreiche Viehhändler im Bezirk des Viehwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau die Mitgliedskarte des Reichsoerbandes des nationalen Diehhandels Deutschland e. V. führen. Da dieser Verband im Reichsnährstand aufgegangen ist und die ausgestellte Mitgliedskarte daher ihre Gültigkeit verloren hat, fordert der Viehwirtschaftsverband Hessen-Nassau alle ihm angeschlossenen Viehverteiler auf, die noch in ihrem Besitz befindlichen Mitgliedskarten umgehend an den Viehwirtschaftsverband Hessen - Nassau, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße 55, einzureichen. Die Karten müssen bis zum 6. Februar eingeliefert fein.
* Keine Auslosung der Darmstädter Stadtanleihe 192 6. Für das Jahr 1937 wird eine Auslosung der überschriebenen 4,5prozentigen Anleihe der Stadt Darmstadt, Buchstabe A, von 1926 nicht erfolgen. Die planmäßige Tilgung wurde vielmehr durch Rückkauf von Schuldverschreibungen im Betrage von 63 000 RM. vorgenommen.
Rhein-Mainische Börse.
Millagsbörse abbröckelnd.
Frankfurt a. M., 18. Jan. Trotz der günstigen Nachrichten aus der Industrie und Wirtschaft begann die Börse die neue Woche in sehr stiller Haltung. Der Auftragseingang aus der Kundschaft war wiederum recht klein, dagegen lagen am Aktienmarkt einige Abgaben, wie man hörte, «us Sperrmarkkonten vor. Infolgedessen bröckelten die Kurse überwiegend leicht ab. Am Montanmarkt waren Harpener stärker ermäßigt mit 150,50 (152), Hoesch, Klöckner, Mannesmann und Verein. Stahl gaben 0,25 bis 0,50 v. H. nach, Buderus blieben unverändert 122. Von chemischen Werten gingen Farben auf 168 (168,25), Deutsche Erdöl auf 149 (149,25) zurück. Am Elektromarkt kamen vorerst nur Siemens mit 197,75 (200) und Schuckert mit 160,25 (161) zur Notiz. Von Maschinenaktien schwächten sich Muag auf 139 (140) ab, Rheinmetall verloren 0,25 v. H., ferner gaben BMW. 0,25 v. H. nach, während Daimler 0,50 v. H. gewannen. Im einzelnen eröffneten Feldmühle Papier 0,50 v. H., Reichsbank 0,25 v. H., Deutsch-Atlanten nach Pause 0,75 d. H. leichter, Ph. Holzmann und Westdeutsche Kaufhof lagen unverändert.
Im Verlaufe ergaben sich am Aktienmarkt zunächst weitere leichte Abbröckelungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H., die bei Beginn der zweiten Börsenstunde teilweise wieder aufgeholt wurden. Das Geschäft blieb aber unvermindert gering. IG. Farben 167,75 bis 168 nach 168, Verein. Stahl 118,75 bis 119 nach 119,40, Hoesch 117,65 bis 118 nach 118,25, Mannesmann 119,50 nach 119,75, Muag 138,75 nach 139. Von erst später notierten Papieren gingen AG. für Verkehr auf 126,13 (127,75), Rheinstahl auf 150 (151), Kali Aschersleben aus 133,50 (135,75) zurück, je 0,50 v. H. höher lagen Scheideanstalt und Deutsche Linoleum. Am Schluß gingen IG. Farben auf 167,25 nach 168, Stahlverein auf 118,75 nach 119 zurück.
Am variablen Rentenmarkt bewegten sich
Kommunal-Umschuldung zwischen 90,70 bis 90,80, Städte-Altbesitzanleihen zwischen 117,25 bis 117,50 und späte Schuldbuchforderungen zwischen 98 bis 99. Altbesitz 118,25 nach 117,90. Für Goldpfandbriefe hielt die lebhafte Nachfrage an, Rhein. Hyp. 97,50 (97,25), Pfälz. Hyp. 99 (98,75), die übrigen unverändert, Preuß. Landespfandbrief-Anstalt weiter gestrichen. Liquidationspfandbriefe, Stadtanleihen und Kommunal-Obligationen lagen nahezu unverändert. Von Auslandsrenten bröckelten 5 v. H. äußere Mexikaner auf 9,85 (10,13) ab, 4,50 v. H. Irrigation 7,50 (7,40).
Der Freioerkehr lag still. Adlerwerke 101 bis 103, Growag 92 bis 94, Dyckerhoft Zement 136 bis 138. — Tagesgeld unverändert 2,50 o. H.
Abendbörse ruhig.
An der Abendbörse herrschte an den Aktienmärkten ausgeprägte Geschäftsstille, und auch das Geschäft am Rentenmarkt war unbedeutend. Die zur Notiz gekommenen Papiere wiesen nach beiden Richtungen nur kleine Abweichungen von 0,25 bs 0,50 v. H. gegen den Berliner Schluß auf. JG.- Farben waren etwas erhöht mit 167,50 (167.13), Montanwerte blieben auf dem ermäßigten Mittagsstand gut behauptet, Buderus ließen aber 1,75 v. H. auf 120.25 (Berlin 120,50) nach. Etwas erholt waren Muag mit 139,50 (138,75), ferner AG. für Verkehr mit 126,50 (126). Tn Renten nannte man Kommunal-Umschuldung mit 90,75 bis 90,85.
Frankfurter Scbladitoiehmarft
Frankfurt a. M., 18. Jan. Auftrieb: Rinder 993 (gegen 1010 am letzten Montagsmarkt), darunter '196 (218) Ochsen, 134 (133) Bullen, 494 (496) Kühe, 169 (163) Färsen. Kälber 514 (514), Hüm- mel und Schafe 112 (113), Schweine 3676 (3613). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 11. Januar 43 bis 45), b) 39 bis 41 (39 bis 41), c) 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (42 bis 43), b) 39 (39), c) 34 (—). Kühe a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 36 bis 39), c) 30 bis 33 (30 bis 33), d) 19 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 44 (42 bis 44), b) 40 (40), c) 35 (34 bis 35). Kälber a) 58 bis 65 (57 bis 65), b) 41 bis 55), (41 bis 55), c) 40 (35—40), d) 38 bis 40 (26—34). Hümmel b2) 46 bis 48 (48). Schafe nicht notiert. Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 ((51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 51,50 (50,50). Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt.
Fleischgroßmarkt: Angebot: 398 Viertel Rindfleisch, 122 halbe Schweine, 65 ganze Kälber, 35 Hümmel, 1 Kleinvieh. Notiert wurden je 50 Kilogramm in Mark: Bullenfleisch a) 77. Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Fürsenfleisch a) 80. Kalbfleisch a) 80 bis 95 (am 14. Januar 75 bis 88), b) 70 bis 79 (65 bis 74), c) 60 bis 69 (57 bis 64). Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 73. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 78, Flomen 80. Marktoerlauf: rege.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 18. Jan. Die Andienungen von Brotgetreide aus unserer Provinz haben nur in einigen wenigen Bezirken leicht zugenommen, was aber nur den Prooinzmühlen zugute kommt. Der Braugerstenmarkt liegt bis auf wenige Nachzüglergeschäfte ruhig. Weizenmehl ist in den neuen Typen leohaft gefragt, mit Roggenmehl kann sich der Handel aus den ostdeutschen Angeboten genügend eindecken; das Bezugsgeschäft der Bäcker ist normal. Futtermittel sind außerhalb der Zuteilungsware kaum angeboten. Rauhfutter behält seine freundliche Haltung.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,05, W16 29,15, W 19 29,15, W 20 29,50; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19
23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeuger-Station, Trockenschnitzel —, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.
Schweinemarkt in Alsfeld.
[Q Alsfeld, 18. Jan. Der heutige Schweinemarkt war mit 360 Ferkeln, darunter 233 Händ- lerschweinen, beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 18 bis 20 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 20 bis 24 Mark. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb großer Ueberstand.
Amtsgericht Gießen.
Der 22 Jahre alte F. K. war durch Strafbefehl des Amtsgerichts Gießen wegen verbotswidrigen Hausierens zu einer Geldstrafe und wegen Felddiebstahls zu zwei Wochen Haft verurteilt worden. Er legte gegen diesen Strafbefehl Einspruch ein, nahm aber den Einspruch gegen die Strafe des verbotswidrigen Hausierens zurück, den Einspruch gegen den Strafbefehl wegen Felddiebstahls hielt er aufrecht. DerAngeklagte wurde in der Hauptoerhandlung überführt. Er kam als Mittäter in Frage, indem er Schmiere gestanden hat, während ein Dritter in einem Garten im Rettungshaus in Arnsburg Pfirsiche entwendete. Das Gericht erhöhte mit Rücksicht auf die erheblichen Vorstrafen des Angeklagten die Strafe von zwei auf drei Wochen Haft.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß, futo
Schlußk Mittag börse
Schluß- kurs
Schlußk. Abend dürfe
Schluß- kurs
Scblußk. Mitiag- börie
Dalum
16.1
18 1
16 1
18-1
Datum
161
18 1
16.1
18 1
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Neichsanl. von 1984 6Va% Doung-Anleihe von 1930 .. 4y2% Hessische Volksstaat von 1929 4>/2% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
*Vi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
4/2% Hess. LandeSbk. Darmstadt
Goldpse. R. 13..............
5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank
Liqu. Goldpse...............
4yz% Preuß. Landespfdbr.°Anst.
Goldpse. R. 19..............
4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yt% Darmstädter Komm.-Lau-
desbanlN. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
4y2°/o Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 4>/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obl. 2 3....................
5y2% Franks. Hyp. Liquidation
Goldpse.....................
5ye% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpse.....................
Steuergutichein-Berrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Öesterreichische Goldrente.... 4,2% Lesterreichische Silberrente. 4y2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrcnte v. 1910 5% Rumänen von 1903.........
4y2% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad I...........
4% Türken Bagdad 11..........
2%% i. Anatolier..............
Sl.G. für Verkehrswesen ...... 6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........o
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7 Reichsbanl................. 12
Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Diskonto............ 4
Dresdner Bank.............. 4
101,5
98,4
103
99
98,5
117,9
130,75
97,25
101.13
95
93,9
123,25
97,25
95
101,3
101,65
110,2
10,13
5,4
6,4
6,5
9,75
5,65
21
127,5
16,65
16,65
126,13
189
126,5
111
114
108
101,25
98,4
103
99
100
98,5 118,25
130,75
97,25
101
94
123,4
97,5
95
101,4
101,65
110,2
9,85 15,5
6,25
5,05
6,5
9,65
5,65
126,5
16,65
16,9 125,9
188,75
127
110,75 114
108
101,25 98,4
102,75
99
100
98,5 118
97,5
95
123,65 97,25
101,5 110,3
10 15,75
1,5 5,35 6,45 5,15
6,4 9,65
5,5
21
127,13 41,75 16,75 16,75 125,9
188,75 126 111
114
108
101,25
98,4
102,9
99
100
98,5 118,2
97,25
95
123,9
97,25
101,65
110,3
9,85 15,75 . 1,45
5,25
6,3
5,15
6,55
9,65
5,5
20,75
126,4
41,25
16,9
16,65
125,4
188,75
126,5 111 114 108
Accumulatoren-Fabrik....... 12
/X KU-Kunstseide.............0
Aschaffenburg Zellstoff........ 3
Bemberg................... 0
Bekula..................... 8
Buderus Eisen............... 4
Ccment Heidelberg........... 7
Gement Karlstadt............6
Chade A.-C.................. 9
Conti Gummi.............. 11
Daimler Motoren............5
Dessauer Gas ............... 4
Deutsche Erdöl..............5
Deutsche Gold- und Silber .... v
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........ 6
Elektrische Licht und Kraft..... 7
I. G. Farben-Jndustrie .......7
Felten & Guilleaume......... 6
Gesfürel.................... 6
Th. Goldschmidt.............5
Grihner Maschinen........... 0
Harpener................. 2%
Hoesch Eisen............... 3y2
Philipp Holzmann........... 6
Ilse Bergbau................ 6
Ilse Genüsse................6
Sali Aschersleben............ 6
Klöcknerwerke ............. 4*/2
Kokswerke und Chemische Fabrik 6
Lahmeyer.................. 6
Mainkraft................... 4
Mannesmann............... 3
ManSfclder Bergbau.......6'/,
Metallgesellschaft.............5
Orenstein & Koppel..........0
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............6
Rheinstahlwerke.............. 6
Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgeröwerke ............... 6
Salzdetfurth Kali..........iy2
Schuckert L Co...............6
Schultheis Pahenhofer........ 4
Siemens & Halske...........8
Süddeutsche Zucker.......... 10
Vereinigte Stahlwerke...... 3’/2
Westdeutsche Kaufhof.........0
Westeregeln Alkali............6
Zellstoff Waldhof............ 6
Ltavi Minen...............0,6
202 52,75 138,25
109
165
122
161,5
227
173 124,75
149,25
262,5
166
137,9
153
168,25
140
147,25
130
32,5
152 118,75 140,5
149
127,13
124
94.5
120 156,75
155
151
129,25
139,5
176
161
200
203
119,75
57 133,75 157,5 25,25
205,5
52,75
137,25
109,5
165 120,25 161,5
227
172 125,25
148,13
263
166,5
137,75
153,5 167,5 140,5
146
128,5
32,5
150
118
140,5
148 133,5 126,65
124
94 119,25
156
156
223,5
149,75
129,25
139
176
160
197,75 203,25 118,65
57
133,5
157
25,13
202,5
52,75
137 109,25 165,4
122
227
171,5
125,13 112,5
149,25
167
137,4 153,25
168,4
139,9
147
128,65
152 119,25 141,4
180
149
133,5
128
144,4 124,75
119,75
156,5
156 90,13 223,5
151
129,25
140
176
160,25
97,9
198,5
205
119,5
57
134 157,5 25,25
203,75 52,75
136,25
110 165,25 120,5
227
172
125,25
113 148,13
166,75 136 5 153,9
167,13 140,65 146.75
128
34
150
118 140,75
148,5 133,75
127 144,25 .124,75
119,13 156,25
155,75
90,5 223,5 135,9
149,75
129 139.13
176 160,25 97.65 198,5
118,5
56,9 133,75
157
25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Kl.
16. Januar
. 18 .Januar
16.Januar
18.Januar
Amtliche Geld
Dotierung Bries
Amtliche Geld
Kotierung
Bries
Amtliche
Geld
Notierung
Brief
Amtliche Geld
Dotierung
Brief
Buenos Aires
0,755
0,759
0,755
0,759
Japan ......
0,710
0,712
0,711
0,713"
Brüssel.....
41,97
42.05
91,96
42.04
Jugoslawien.
5,654
5,666
5,654
5,666
Rio de Jan..
0,151
0,153
0,151
0,153
Oslo.......
61,39
61,51
61,39
61,51
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Kopenhagen.
54,54
54,64
54,54
54,64
Lissabon....
11,10
11,12
1'1,10
11,12
Danzig.....
47,04
47,14
47,04
47,14
Stockholm...
62,98
63,10
62,98
63,10
London .....
12,215
12,245
12,215
12,245
Schweiz ....
57,11
57,23
57,10
57,22
Heising forS..
5,395
5,405
5,395
5,405
Spanien....
17,73
17,77
17,73
17,77
Paris......
11,62
11,64
11,62
11,64
Prag.......
8,656
8,674
8.656
8,674
Holland.....
136,21
136,49
136,20
136,48
Budapest ...
——
—
—
——
Italien.....
13,09
13,11
13,09
13,11
Reuyork....
2,488
2,492
2,488
2,492
Weißblech 571
Strippe" oder Himbeersaft „mit Schuß".
Weißblech, in flüssiges Zinn getauchtes Eisenblech, das nicht rostet.
Weiße Maus, keine besondere Mäusegattung, sondern Tiere mit angeborenem krankhaften 1 Pigment- (Farbstoff-) mangel, der die Haare weiß und die ! Augen rötlich sein läßt. Man kann weiße Mäuse kaufen und in einer mit Blech ausgeschlagenen vergitterten Kiste halten, deren Boden eine dicke Sand- und Torfschicht haben muß. die häufig zu erneuern ist. Ein kleinerer Teil der Kiste muß mit Stoffabfällen usw. als Nest eingerichtet sein. Als Futter gibt man Brot, auch in Milch aufgeweichte Eetreidekörner, Samen und Möhren. Weiße Mäuse vermehren sich außerordentlich rasch. Weißfische, minderwertige, grä- tiae. karpsenäbnliche Fische in Flüssen und Seen, wie Plötze und Ukelei, die gemahlen als Fischpudding zubereitet oder als Schweinesutter und Dünger verwendet werden.
Weißfluß, stehe Ausfluß.
Weißgerberei, Bereitung von Elacöhandschuhleder durch Mineralgerbung, mit Kochsalz, Alaun usw
Weißguß, Mesting, bei besten । Legierung mehr Zink, 50 bis 80 v. H., als Kupfer verwendet ist. während Mestingrotgutz etwa 80 v. H. Kupfer enthält. ,
Weißkohl wird in frühen Sorten als Spitzkohl angebaut; Mittelund späte Sorten bilden runde 1
Wellensittich
Köpfe. Weißkohl wird roh als Salat, gekocht als Gemüse, Kohlrollen und zur Sauerkrautbereitung gebraucht. Siehe auch Kohl und Sauerkraut.
Weißstickerei, meist auf weißem Leinen ausgeführte Handarbeit. Siehe unter Ausschnittstickerei und Richelieu.
Weißwaren, Sammelbezeichnung für nicht gefärbte Baumwollgewebe, aber auch Leinenzeug, wie Bettwäsche, Tischwäsche, Handtücher usw.
Weitstchtigkeit, s. Sehstörungen. Weizen, Körnerfrucht, deren Körner zu Mehl, Grieß, Graupen, Stärkemehl. Bier und Spiritus verarbeitet werden. Weizenmehl ist weißer als Roggenmehl und eignet sich daher zu feinerem Backwerk, Kuchen, Torten usw. Nudeln, Makkaroni, Spaghetti werden auch aus Weizenmehl hergestellt.
Weizenbrot, aus Weizenmehl und Hefe gebackenes, lockeres Brot oder auch Bezeichnung für Roggenbrot, das aus schwach ausgemahlenem, hellem Roggenmehl hergestellt ist.
Weizenkleie, Rückstand beim Mahlen von Weizenkörnern, wird als kosmetisches Mittel, wie Mandelkleie sowie als Waschmittel bei emvfindlichen Stoffen gebraucht. Weizenkleie wird mehrmals aufgekocht und lauwarm als Waschmittel verwendet.
Wellensittich, Wellenpapaaei, kleine Papageiart, bei dem Die Pärchen lebenslang beisammen bleiben. Siehe unter Papageien.
Was erspart Ihnen eine Wäschemangel?
Vor allem Zeit. Wenn Sie eine Wäschemangel im Hause haben, können Sie jederzeit Ihre Wüsche mangeln. Sie ersparen so Wege und Warten. In vielen Arten zeige ich Ihnen Wäschemangeln. Und wenn Sie wenig Platz haben, dann läßt sich eine Tisch mangel immer noch aufstellen, j. V. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarken, Fernsprecher 2145/2146.
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