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Die „Time s" schreibt, der Appell des belgischen Königs werde nicht ungehört verhallen Eine wirksame Führung zur wirtschaftlichen Befriedung könne aber nur von Großbritannien i n ZusammenarbeitmitdenBereinigten Staaten übernommen werden. Es sei ermutigend, daß zufriedenstellende Fortschritte auf dem Wege zum Abschluß eines englisch-amerikanischen Handelsabschlusses gemacht wurden.
würde, würde ein Entschließungsentwurf vorbereitet. Es herrsche Einstimmigkeit darüber daß die Beratung dieser technischen Fragen befriedigend gewesen sei. Dem Vorsitzenden wurde überlassen, wann er die nächste Sitzung einberufen soll Voraussichtlich wird dies nach Eingang der beiden Antworten aus Spanien der Fall sein Auf jeden Fall soll der Ausschuß Anfang nächster Woche zusammenberufen werden.
entdeckte man im Zentrum von Paris eine Garage, die durch Betonmauern die Aufmerksamkeit der Polizeit auf sich gelenkt hatte. Sie gehörte einem Mitglied einer bekannten Rechtsorganisation namens de la Motte-Saint-Pierre. Die Polizei ist durch Briefe aus ein Haus im Zentrum von Paris gestoßen, das eine Damen- pension beherbergte und in dessen Kellern man ein großes Waffenlager der Organisation entdeckt hat. Die „Epoque" berichtet, daß sich in diesem Waffenlager 14 Maschinengewehre,, 100 000 Schuß Munition, 400 Handgranaten, 500 Maschinenpistolen und 378 Ladungspackchen Sched- dit im Gesamtgewicht von 50 Kilogramm gesunden hätten. Das Waffenarsenal habe ein Gewicht von über zwei Tonnen gehabt. In den Kellern stellten die Polizeibeamten zu ihrer Ueberraschung fest, daß die Wände beweglich und nach allen Seiten hin unterirdische Stollen getrieben waren. Allein der Sprengstoff solle ausreichen, um ein ganzes Stadtviertel in die Luft zu sprengen. Der sozialdemokratische Innenminister Dormoy erklärte Pressevertretern, daß er die „Indiskretionen" der Zeitungen in dieser Angelegenheit außerordentlich bedauere, da man bis zum Abschluß der Untersuchung strengstes Stillschweigen über den Fall habe bewahren wollen. Dormoy fügte hinzu, daß für die Ministerien bereits Schutzmaßnahmen getroffen worden seien.und daß sie stärker als sonst bewacht würden. Die Untersuchungen der Polizei in Paris und den umliegenden Departements werden eifrig fortgeführt.
3n Frankreich
Pläne zu einem gewaltsamen Umsturz entdeckt
Nie Polizei auf den Spuren einer weitverzweigten Geheimorganisation.
Paris, 17. Nov. (DNB.) Die Pariser Presse berichtet, daß die Polizei eine Untersuchung in ganz Frankreich durchführe, die sich gegen eine geheime Rechtsorganisation richte, deren Ziel ein gewaltsamer U in ft u r 3 der r e - publikanischen Einrichtungen gewesen sei. Es handele sich um eine militärisch organisierte Organisation, der Zehntausende angehör-n sollen und die bereits seit 16 Monaten einen bewaffneten Handstreich gegen die Regierung vorbereitet habe.
Nach Auflösung der nationalen Bünde hätten sich von diesen Splittergruppen abgelöst. Die stärkste bildeten frühere Anhänger der Action Fran^aise, die von einem angesehenen Aristokraten geführt werden. Diesem sei es gelungen, sämtliche nebeneinander bestehenden Gruppen zu einer militärähnlichen Organisation zusammenzuschließen, die sich „geheime revolutionäre Milizen" nannte. In drei Punkten seien sich sämtliche Gruppen einig geworden, und zwar: 1. Eine direkte Aktion zur Schaffung einer faschistischen Regierung auf völkischer Grundlage; 2. Kampf gegen den Kommunismus; 3 Kampf gegen das Judentum. Des weiteren habe sich diese Organisation gegen d e la Rocque und seine französische Sozialpartei zusammengefunden.
Durch Zufall sei die Polizei in Dieppe einem früheren Feuerkreuzler auf Die Spur gekommen, der Waffenlieferungsaufträge für eine Rechtsorganisation ausgeführt habe. Es wurde dann in dem Pariser Vorort Rueil eine Villa entdeckt, die unterirdische Verstecke enthielt, sowie Waffen- und Munitionskammern. Weiter
Der König Der Belgier in London.
London, 18. Nov. (DNB.) Im Buckingham-Palast fand am Dienstagabend das feierliche Staats b ankett statt, das das englische Königspaar zu Ehren des Königs der Belgier, der gestern in London eintraj, veranstaltete. An dem Bankett nahmen 180 Gäste teil. König Georg und König Leopold tauschten Tnnk- sprüche aus, in denen die enge Verbundenheit und Freundschaft zwischen England und Belgien her- oorgehoben wurde. Zu Ehren des Königs der Belgier gab am Mittwochmittag der Lordmayor von London ein Frühstück in der Guild- Hall. Nach dem Empfang der am Hofe von St. James beglaubigten Vertreter fremder Mächte im Buckinghampalast fuhr .König Leopold in Begleitung des Herzogs von Kent, von den die Straßen umsäumenden Zuschauern herzlich begrüßt, im offenen Wagen zur Guildhall, Hier hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, unter ihnen Außenminister Eden, Kriegsminister Höre Belisha und weitere Kabinettsmitglieder, ferner der Oberkom- mandierende der Flotte, Admiral Lord Chat- field, und Feldmarschall Sir Cyrill Deoerell.
Nach der Begrüßung des Königs durch den Lordmayor wurde eine Adresse der Stadt verlesen, in öer es heißt: „Wir möchten heute unsere tiefen Gefühle der Bewunderung und Freundschaft für die Nation, über die Euere Majestät herrscht, zum Ausdruck bringen. Wir möchten Ihnen versichern, daß es die ernftete Hoffnung der Londoner Bürger ist, daß, ebenso wie die Völker Belgiens und Großbritanniens, Seite an Seite in Zeiten schwerer Bedrängnis und der Not zusammengestanden haben, wir auch weiterhin vereint durch Bande der Freundschaft und des guten Willens zusammenkämpfen mögen für die friedliche Lösung so vieler Probleme, denen sich die Nation der Welt heute gegenüber» sehen.
Darauf wurde der Gast in feierlicher Prozession tn den Saal geführt. Hier richtete der Lordmayor abermals eine Ansprache an Den König, in der er auf die engen Beziehungen Belgiens und Englands hinwies. Er sagte, Großbritannien habe beson- dere Verantwortung besonders hinsichtlich der wirtschaftlichen Vorgänge; die die Wurzel der internationalen Probleme bildeten, Die heute die Welt bewegten. Politische Vorgänge bewegten nur gewisse Teile der Bevölkerung; nur bessere Ordnung des wirtschaftlichen Lebens sei aber für jeden von Interesse. Man stehe hier einem Weltproblem gegenüber, das wiederum mit verschiedenen nationalen Problemen zusammenhinge. Es sei wichtig, daß England die großen universellen Probleme verstehe, deshalb aber hoffe man auch, daß England eine führende Rolle in der Suche nach einer Lösung der hauptsächlichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten spielen dürfte.
erkennen und bereit sind, der Regierung Zugeständnisse in dieser Hinsicht zu machen. Ich wünsche Ihnen, meine Lords, nur zu versichern, daß die Ziele der Regierung vollständig klar bleiben. Wir beabsichtigen, so hart als möglich dafür zu arbeiten, eine allgemeine Befriedung in ganz Europa und der Welt herbeizuführen. Hierbei hat der Premierminister uns die Methode gezeigt, mit der man an diese Frage am besten Herangehen kann."
Besonders warm setzte sich dann Lord Glas- g 0 w für eine Verständigung mit Deutschland ein. Er betonte, daß England Frankreich wissen lassen müsse, daß es nicht mit Sowjetrußland in einer Linie stehen wolle. Er verwies auf Die Verpflichtungen, die Frankreich in Osteuropa übernommen habe, und sagte, daß England leicht i n einen Krieg verwickelt werden könne, wenn diese französischen Verbündeten angegeriffen würden. Warum könne die Regierung nicht ganz offen sagen, daß, wenn sie auch einem gemeinsamen Vertrage angehöre, soweit Frankreich in Frage komme, sie es doch ablehne, für Frankreichs diplomatische Grenzen verantwortlich zu sein. Lord Glasgow sagte, er sei sicher, daß der Führer und seine Regierung Freunde Englands und Frankreichs sein möchten. Wenn Frankreich sich weigere, diese ausgestreckte Hand zu ergreifen, so sehe er deshalb doch nicht, was England Daran hindern könnte, das zu tun. Lord Glasgow hielt den deutschen Kolonialanspruch schon allein aus wirtschaftlichen Gründen für berechtigt, wobei er sogar betonte, daß er sich freuen würde, wenn Deutschland das Tanganjika- Gebiet (Deutsch-Ostafrika) zurückbekäme. Erfreulicherweise wies Der Lord auch die in der englischen Oeffentlichkeit so oft erhobene Verleumdung zurück, daß Deutschland Verträge nicht achte, wobei er an die Erklärung des Führers erinnerte, daß von ihm abgeschlossene Verträge eingehalten würden. Lord Jddesleigh schloß die Aussprache mit der Feststellung, daß sie „im A u s l a n ö e viel B e - a ch t u n g finden" werde.
Der Mleinmischungsausschliß tagte.
Moskau nimmt den englischen Plan an.
London, 17. Nov. (DNB.) Die Sitzung des Nichteinmischungsausschusses am Dienstag begann mit einer kurzen Erklärung des Vorsitzenden Lord Plymouth, der darauf hinwies, daß er gehofft habe, daß die Antworten der beide nspa- nischen Parteien vorliegen würden. Er schlage vor, daß der Ausschuß inzwischen seine Beratungen fortsetzen solle, um die aufgeworfenen Fragen zu klären, in der Hoffnung, daß'die beiden Parteien in Spanien inzwischen annehmen würden.
Der Sowjetbotschafter M a i s k y sagte, daß die Sowjetregierung ohne jeden Vorbehalt und als Ganzes den Plan annehme, der von dem Ausschuß in der Sitzung vom 4. November angenommen und dann sofort den zwei Parteien in Spanien zugeleitet worden ist. Der Ausschuß beschloß, daß die Zurückziehung des Vorbehalts der Sowjetregierung bezüglich der Kriegsführendenrechte den beiden spanischen Parteien mit- geteilt werden soll.
Der Sekretär des Ausschusses erstattete hieraus einen Bericht über den Stand der Arbeiten. In der Frage der Freiwilligen-Zurückziehung hatten Besprechungen stattgefunden, es seien hierbei wesentliche Fortschritte gemacht worden. Er hoffe, in Kürze in der Lage zu sein, dem Unterausschuß hierüber einen Entschließungsentwurf vor- legen zu können. Zur Behandlung der Frage der Kriegführendenrechte sei ein technischer Unterausschuß eingesetzt worden. Obwohl sich in diesem Meinungsverschiedenheiten ergeben hätten, seien hier ebenfalls soviel Fortschritte erzielt worden, daß er hoffe, demnächst dem Ausschuß ein Dokument vorlegen zu können. In der K 0 n t r 0 l l- frage, deren Behandlung am längsten dauern
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Lord Halifax auf der Internationalen Iagdausstellung
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meister S ch e r p i n g und dem Leiter der Ausstellung, Jägermeister Löbenberg, im Auftrag des Reichsjägermeisters begrüßt. Bei seinem etwa zweistündigem Rundgang wurde LokD Halifax von den zahlreich erschienenen Besuchern herzlich begrüßt. Sein besonderes Interesse fanden die Rekordtrophäen in der Ehrenhalle, die prähistorische Sonderschau in der deutschen Abteilung, die Trophäen des Botschafters Henderson in der Abteilung Jugoslawien, sowie die internationale Jagdkunstaus- stellung.
Deutschland und die Kolonialfrage
. Interessante Debatte im englischen Oberhaus.
Zession machen könne, und zu gleicher Zeit zu sagen, daß sie unwichtig für Deutschland seien. Wenn man beides zugleich behaupte, setze man sich dem Vorwurf der Heuchelei aus. Die Tatsache bleibe bestehen, daß Deutschland die einzige große europäische Macht sei, die keinen kolonialen Besitz habe. Es habe aber große Besitzungen gehabt, die die Frucht jahrelanger Anstrengungen gewesen seien. Es sei nicht überraschend, daß dies Anlaß zur Unruhe gebe Ferner regte Lord Samuel an, daß die Völkerbundssatzung vom Vertrag von Versailles getrennt werden solle. Lord R a n f e i 11 0 r (konservativ) wies Dar»
Berlin, 17.Nov. (DNB.) Lordpräsident Hali- srx traf Mittwoch früh mit dem Nordexpreß um 843 Uhr in Berlin ein. Zu feiner Begrüßung h tten sich auf dem Bahnhof Friedrichstraße der epische Botschafter Sir Neville Henderson und dir Chef des Protokolls, Gesandter von Bülow- €d)roante, einaefunDen. Nachmittags stattete £rd Halifax der Internationalen Jagd- ai s fte 11 u n g seinen ersten Besuch in Begleitung von Botschafter Sir Neville Henderson ab. Dor der Ehrenhalle wurde der Gast von Oberstjäger-
Lord Plymouth
erklärte, die britische Regierung sei sich der Schwierigkeiten und Fragen bewußt, die gegenwärtig die Welt plagten; man wisse, daß nur sehr selten eine von diesen Fragen isoliert und von den übrigen gelöst werden könne. Man müsse sicherstel- len, daß alle Beteiligten einer in Aussicht genommenen Regelung auch bereit seien, den internationalen Beziehungen denselben grundsätzlichen Wert beizumessen. Z. B. scheine es, daß zweiseitige Erörterungen von einigen Ländern grundsätzlich Der MethoDe einer allgemeinen Erörterung unD Regelung allgemeinen Charakters vor- gezogen würden. Lord Plymouth versicherte, Daß Die auswärtige Politik Der Regierung auf Den Grundsätzen Der VölkerbunDssatzung beruhe und daß England alle Verpflichtungen eines Völkerbundsmitgliedes auf sich nehme. Die Trennung der Völkerbundssatzung von den Friedensverträgen sei geprüft worden. Es hätten sich aber rechtliche Fragen erhoben, die ein beträchtliches Studium erforderten Lord Plymouth verwies auf die letzte Rede des Premieministers, in der dieser völlig klargestellt habe, daß Großbritannien in freundschaftlichen Beziehungen mit Deutschland und Italien leben wollte. Er stimme Lord Samuel völlig zu, wenn dieser erkläre, daß das Regierungssystem eines Landes die guten Beziehungen zu einem anderen Lande, das nicht unter dem gleichen System lebe, nicht g e - f ä h r D e n dürfe Die Suche nach einem besseren Verstehen werde besser durch die Methode informeller Besprechungen als durch öffentliche Deklarationen verfolgt. Er sei der Auffassung, daß die Welt unter zu vielen Deklarationen dieser Art gelitten habe. Erklärungen dieser Art könnten sich als sehr verhängnisvoll Herausstellen. „Heute nachmittag ist eine ganze Menge über das gesagt worden, was man jetzt die Kolonialfrage nennt. Ich kann heute zu den amtlichen Erklärungen, die für die Regierung in der Vergangenheit abgegeben worden sind, nichts hinzufügen. Ich bin sicher', daß Sie, meine Lords, hie Delikatesse der Lage
London, 17. Nov. (DNB.) Im Oberhaus fand ev-e Aussprache statt, Die sich mit Deutschland beschäftige. Lord Allen 0 f Hurtw 0 0 d erklärte, es ir sse die Frage aufgeworfen werden, ob nicht ein Trfahren entdeckt werden könne, Das zu einer allgemeinen Beruhigung, insbefonbere in »Europa, führe. Rom, Tokio unb Spanien hin - gin miteinanDer zusammen, es müßten dc er Anstrengungen gemacht werben, Die sich mit de BeschwerDen Der Nationen befaßen.
Besuch von LorD Halifax in DeutschlanD ttrbe vom gesamten englischen» Volk willkommen gewißen. DeutschlanD liege geographisch im Herzen ßiropas, Daher liege es auch geographisch i m rzen D e r W e 11. Es gebe keine einzige Nativ. , Die mehr zur VerhinDerung eines Weltkrieges un.1 zur FörDerung Des Weltfriedens beitragen forme, als wenn man DeutschlanD in Diesem kriti- st-n Augenblick verstehe. Er wolle nicht Die Geich: en verkennen, Die sich angesichts Der gegenwärtige Stimmung von DeutschlanD her ergeben könnten Er sei gegenüber Der psychologischen Einstellung w Deutschland nicht blind. Trotzdem glaube er feft- tdlen zu können, daß, wenn man Deutschland jetzt pir ersten Male seit Versailles als einem zliichberechtigten Staat gegenübertrete, linqe dieser Schwierigkeiten s i ch beseitigen tef*n. Im Augenblick fei eine neue Hoffnung Vorlagen, eine neue Aussicht, daß das, was man vor sauren bereits hätte tun sollen, getan werde, ks ßei jedoch klar, daß man nur vorwärtskommen lene, wenn man ein „all-round-settlement" ins ttibc fasse
Die kolonial frage werde künftig an hervorragender Stelle stehen. Möge Gott fffcen, Daß sie nicht zu einer eiternden Beute irn Körper Der europäischen Politik werde, wie dis bei den Reparationen der Fall gewesen |L Lord Allen wandte sich dagegen, daß man biliauptc, 1914 hatten in Paris mehr Deutsche gilcbt als in den Kolonien, und daß der rl-ßenminister erklärt habe, nur 3 0. h. der H*hf(offe kämen aus Kolonialgebieten. Das »1 he es, diese Argumente vorzubringen, die (beinbar bewiesen, daß die Kolonien keinen Harrt hätten, und wenn man den deutschen Jteuaöen sage: „Seht einmal, wie lächerlich titre Argumente sind, alle diese Gebiete sind 1» rtlos!“ — und dann doch das gesamte Kolonialreich behalte. Dan könne die Kolo- dnlfrage 4iur im Rahmen einer Gesamtrege- Imlg lösen, wobei auch die Frage der Rüstun- $ei erörtert werden müsse.
tiid) Lord <5 n e 11, Der Führer Der Arbeiter- cppoltion im Oberhaus, verlangte, Daß man Die Ä^iwerden Der Völker prüfen müsse. Die Kolo- nielfrage sollte im Rahmen Des VölkerbunDes er- ö'ickcr roerDen. Er kritisierte ebenfalls, Daß man Z'ejt.d)lanD gegenüber behaupte, Kolonien nützen T^i-chland nichts. Wenn Das Der Fall wäre, vM? es nicht viel ausmachen, wenn man sie TWIchlanD zurückgäde. Die Frage sollte Daher ge- prirf roerDen. — Viscount Samuel, Der Darauf hsti"is, daß es ihm als IuDen nicht leicht falle, Thürchland Gerechtigkeit wiDerfahren zu lassen, er» f'ünie trotzdem Die grunDsätzliche BeDeutung Der SlhlD n i a l f r a g e für DeutschlanD an. Es fei mhfl ch unmoalich. zu sagen, Daß alle britischen Äü ien so lebenswichtig für EnglanD seien, Daß (Ster nD unter keinen UmftänDen iraenDeine Kön
aus hin, Daß es Die engen BinDungen Großbritanniens an Frankreich und Die enge Bindung Frankreichs an S 0 wjetruß - I a n D für Die englische Politik schwierig mache, sich Dem sowjetrussischen Einfluß zu entziehen. I. fürchte, Daß Dies unbewußt Der Fall gewesen sei unD sehe Diesen Einfluß z. B. in Der Haltung, Die Großbritannien in Der Frage Der Kriegsrechte im spanischen Streit eingenommen habe. Aus Den Verträgen von Versailles unD St. Germain ergäben sich reale SchäDen Wenn man Diese FrieDensregelun- gen ganz nüchtern betrachte, Dann feien sie unlogisch unD ungerecht. Der VölkerbunD sei zufammengebrochen unD habe nur Den Ruf, daß er ein Mechanismus zur Erhaltung Des status quo fei.
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Alters» 1, und b ässe tont Händen 1 die heu» sozialen i eniiber. $ ib walle r
Theater e laltheater. er Fachst er die Za der AgeiL ngend erv e Allstlm
Unser Bild zeigt Lord Halifax (links) in Der Ehrenhalle. Weiter rechts Botschafter Sir Neville Henderson und Oberftjägermeister Scherping. — (Scherl-Bilderdienst-M.)


