Ausgabe 
18.11.1937
 
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DieTime s" schreibt, der Appell des belgischen Königs werde nicht ungehört verhallen Eine wirksame Führung zur wirtschaftlichen Be­friedung könne aber nur von Großbritannien i n ZusammenarbeitmitdenBereinigten Staaten übernommen werden. Es sei ermutigend, daß zufriedenstellende Fortschritte auf dem Wege zum Abschluß eines englisch-amerikanischen Handels­abschlusses gemacht wurden.

würde, würde ein Entschließungsentwurf vorberei­tet. Es herrsche Einstimmigkeit darüber daß die Beratung dieser technischen Fragen befriedigend gewesen sei. Dem Vorsitzenden wurde überlassen, wann er die nächste Sitzung einberufen soll Vor­aussichtlich wird dies nach Eingang der beiden Ant­worten aus Spanien der Fall sein Auf jeden Fall soll der Ausschuß Anfang nächster Woche zusam­menberufen werden.

entdeckte man im Zentrum von Paris eine Ga­rage, die durch Betonmauern die Aufmerksamkeit der Polizeit auf sich gelenkt hatte. Sie gehörte einem Mitglied einer bekannten Rechtsorganisation namens de la Motte-Saint-Pierre. Die Polizei ist durch Briefe aus ein Haus im Zen­trum von Paris gestoßen, das eine Damen- pension beherbergte und in dessen Kellern man ein großes Waffenlager der Organisation entdeckt hat. DieEpoque" berichtet, daß sich in diesem Waffenlager 14 Maschinengewehre,, 100 000 Schuß Munition, 400 Handgranaten, 500 Maschinenpistolen und 378 Ladungspackchen Sched- dit im Gesamtgewicht von 50 Kilogramm gesunden hätten. Das Waffenarsenal habe ein Gewicht von über zwei Tonnen gehabt. In den Kellern stellten die Polizeibeamten zu ihrer Ueberraschung fest, daß die Wände beweglich und nach allen Seiten hin unterirdische Stollen getrieben waren. Allein der Sprengstoff solle ausreichen, um ein ganzes Stadtviertel in die Luft zu sprengen. Der sozialdemokratische Innenminister Dormoy erklärte Pressevertretern, daß er dieIndiskretio­nen" der Zeitungen in dieser Angelegenheit außer­ordentlich bedauere, da man bis zum Abschluß der Untersuchung strengstes Stillschweigen über den Fall habe bewahren wollen. Dormoy fügte hinzu, daß für die Ministerien bereits Schutzmaßnahmen getroffen worden seien.und daß sie stärker als sonst bewacht würden. Die Untersuchungen der Polizei in Paris und den umliegenden Departements werden eifrig fortgeführt.

3n Frankreich

Pläne zu einem gewaltsamen Umsturz entdeckt

Nie Polizei auf den Spuren einer weitverzweigten Geheimorganisation.

Paris, 17. Nov. (DNB.) Die Pariser Presse berichtet, daß die Polizei eine Untersuchung in ganz Frankreich durchführe, die sich gegen eine ge­heime Rechtsorganisation richte, deren Ziel ein gewaltsamer U in ft u r 3 der r e - publikanischen Einrichtungen gewesen sei. Es handele sich um eine militärisch organisierte Organisation, der Zehntausende angehör-n sollen und die bereits seit 16 Monaten einen bewaffneten Handstreich gegen die Regierung vorbereitet habe.

Nach Auflösung der nationalen Bünde hätten sich von diesen Splittergruppen abgelöst. Die stärkste bildeten frühere Anhänger der Action Fran^aise, die von einem angesehenen Aristo­kraten geführt werden. Diesem sei es gelungen, sämtliche nebeneinander bestehenden Gruppen zu einer militärähnlichen Organisation zusammenzu­schließen, die sichgeheime revolutionäre Milizen" nannte. In drei Punkten seien sich sämtliche Gruppen einig geworden, und zwar: 1. Eine direkte Aktion zur Schaffung einer faschistischen Regierung auf völkischer Grundlage; 2. Kampf gegen den Kommunismus; 3 Kampf gegen das Judentum. Des wei­teren habe sich diese Organisation gegen d e la Rocque und seine französische Sozialpartei zu­sammengefunden.

Durch Zufall sei die Polizei in Dieppe einem früheren Feuerkreuzler auf Die Spur gekommen, der Waffenlieferungsaufträge für eine Rechtsorganisation ausgeführt habe. Es wurde dann in dem Pariser Vorort Rueil eine Villa ent­deckt, die unterirdische Verstecke enthielt, sowie Waffen- und Munitionskammern. Weiter

Der König Der Belgier in London.

London, 18. Nov. (DNB.) Im Bucking­ham-Palast fand am Dienstagabend das feier­liche Staats b ankett statt, das das englische Königspaar zu Ehren des Königs der Belgier, der gestern in London eintraj, veran­staltete. An dem Bankett nahmen 180 Gäste teil. König Georg und König Leopold tauschten Tnnk- sprüche aus, in denen die enge Verbundenheit und Freundschaft zwischen England und Belgien her- oorgehoben wurde. Zu Ehren des Königs der Bel­gier gab am Mittwochmittag der Lordmayor von London ein Frühstück in der Guild- Hall. Nach dem Empfang der am Hofe von St. James beglaubigten Vertreter fremder Mächte im Buckinghampalast fuhr .König Leopold in Beglei­tung des Herzogs von Kent, von den die Stra­ßen umsäumenden Zuschauern herzlich begrüßt, im offenen Wagen zur Guildhall, Hier hatten sich zahl­reiche Gäste eingefunden, unter ihnen Außenmini­ster Eden, Kriegsminister Höre Belisha und weitere Kabinettsmitglieder, ferner der Oberkom- mandierende der Flotte, Admiral Lord Chat- field, und Feldmarschall Sir Cyrill Deoerell.

Nach der Begrüßung des Königs durch den Lord­mayor wurde eine Adresse der Stadt verlesen, in öer es heißt:Wir möchten heute unsere tiefen Gefühle der Bewunderung und Freundschaft für die Nation, über die Euere Majestät herrscht, zum Aus­druck bringen. Wir möchten Ihnen versichern, daß es die ernftete Hoffnung der Londoner Bürger ist, daß, ebenso wie die Völker Belgiens und Groß­britanniens, Seite an Seite in Zeiten schwerer Be­drängnis und der Not zusammengestanden haben, wir auch weiterhin vereint durch Bande der Freund­schaft und des guten Willens zusammenkämpfen mögen für die friedliche Lösung so vieler Probleme, denen sich die Nation der Welt heute gegenüber» sehen.

Darauf wurde der Gast in feierlicher Prozession tn den Saal geführt. Hier richtete der Lordmayor abermals eine Ansprache an Den König, in der er auf die engen Beziehungen Belgiens und Englands hinwies. Er sagte, Großbritannien habe beson- dere Verantwortung besonders hinsichtlich der wirtschaftlichen Vorgänge; die die Wurzel der internationalen Probleme bildeten, Die heute die Welt bewegten. Politische Vorgänge be­wegten nur gewisse Teile der Bevölkerung; nur bes­sere Ordnung des wirtschaftlichen Lebens sei aber für jeden von Interesse. Man stehe hier einem Weltproblem gegenüber, das wiederum mit ver­schiedenen nationalen Problemen zusammenhinge. Es sei wichtig, daß England die großen universellen Probleme verstehe, deshalb aber hoffe man auch, daß England eine führende Rolle in der Suche nach einer Lösung der hauptsächlichen wirt­schaftlichen Schwierigkeiten spielen dürfte.

erkennen und bereit sind, der Regierung Zugeständ­nisse in dieser Hinsicht zu machen. Ich wünsche Ihnen, meine Lords, nur zu versichern, daß die Ziele der Regierung vollständig klar bleiben. Wir beabsichtigen, so hart als möglich dafür zu arbeiten, eine allgemeine Befriedung in ganz Eu­ropa und der Welt herbeizuführen. Hierbei hat der Premierminister uns die Methode gezeigt, mit der man an diese Frage am besten Herangehen kann."

Besonders warm setzte sich dann Lord Glas- g 0 w für eine Verständigung mit Deutschland ein. Er betonte, daß England Frankreich wissen lassen müsse, daß es nicht mit Sowjetrußland in einer Linie stehen wolle. Er verwies auf Die Verpflichtungen, die Frankreich in Osteuropa übernommen habe, und sagte, daß England leicht i n einen Krieg verwickelt werden könne, wenn diese französischen Verbündeten angegeriffen wür­den. Warum könne die Regierung nicht ganz offen sagen, daß, wenn sie auch einem gemeinsamen Ver­trage angehöre, soweit Frankreich in Frage komme, sie es doch ablehne, für Frankreichs diplomatische Grenzen verantwortlich zu sein. Lord Glasgow sagte, er sei sicher, daß der Führer und seine Regierung Freunde Englands und Frankreichs sein möchten. Wenn Frank­reich sich weigere, diese ausgestreckte Hand zu er­greifen, so sehe er deshalb doch nicht, was England Daran hindern könnte, das zu tun. Lord Glasgow hielt den deutschen Kolonialanspruch schon allein aus wirtschaftlichen Gründen für berech­tigt, wobei er sogar betonte, daß er sich freuen würde, wenn Deutschland das Tanganjika- Gebiet (Deutsch-Ostafrika) zurückbekäme. Erfreu­licherweise wies Der Lord auch die in der englischen Oeffentlichkeit so oft erhobene Verleumdung zu­rück, daß Deutschland Verträge nicht achte, wobei er an die Erklärung des Führers erinnerte, daß von ihm abgeschlossene Verträge eingehalten würden. Lord Jddesleigh schloß die Aussprache mit der Feststellung, daß sieim A u s l a n ö e viel B e - a ch t u n g finden" werde.

Der Mleinmischungsausschliß tagte.

Moskau nimmt den englischen Plan an.

London, 17. Nov. (DNB.) Die Sitzung des Nichteinmischungsausschusses am Dienstag begann mit einer kurzen Erklärung des Vorsitzenden Lord Plymouth, der darauf hinwies, daß er gehofft habe, daß die Antworten der beide nspa- nischen Parteien vorliegen würden. Er schlage vor, daß der Ausschuß inzwischen seine Be­ratungen fortsetzen solle, um die aufgeworfenen Fragen zu klären, in der Hoffnung, daß'die beiden Parteien in Spanien inzwischen annehmen würden.

Der Sowjetbotschafter M a i s k y sagte, daß die Sowjetregierung ohne jeden Vorbehalt und als Ganzes den Plan annehme, der von dem Ausschuß in der Sitzung vom 4. No­vember angenommen und dann sofort den zwei Parteien in Spanien zugeleitet worden ist. Der Ausschuß beschloß, daß die Zurückziehung des Vor­behalts der Sowjetregierung bezüglich der Kriegs­führendenrechte den beiden spanischen Parteien mit- geteilt werden soll.

Der Sekretär des Ausschusses erstattete hieraus einen Bericht über den Stand der Arbeiten. In der Frage der Freiwilligen-Zurückziehung hatten Besprechungen stattgefunden, es seien hier­bei wesentliche Fortschritte gemacht worden. Er hoffe, in Kürze in der Lage zu sein, dem Unter­ausschuß hierüber einen Entschließungsentwurf vor- legen zu können. Zur Behandlung der Frage der Kriegführendenrechte sei ein technischer Unterausschuß eingesetzt worden. Obwohl sich in diesem Meinungsverschiedenheiten ergeben hätten, seien hier ebenfalls soviel Fortschritte erzielt wor­den, daß er hoffe, demnächst dem Ausschuß ein Dokument vorlegen zu können. In der K 0 n t r 0 l l- frage, deren Behandlung am längsten dauern

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Lord Halifax auf der Internationalen Iagdausstellung

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meister S ch e r p i n g und dem Leiter der Ausstel­lung, Jägermeister Löbenberg, im Auftrag des Reichsjägermeisters begrüßt. Bei seinem etwa zwei­stündigem Rundgang wurde LokD Halifax von den zahlreich erschienenen Besuchern herzlich begrüßt. Sein besonderes Interesse fanden die Rekord­trophäen in der Ehrenhalle, die prähistorische Son­derschau in der deutschen Abteilung, die Trophäen des Botschafters Henderson in der Abteilung Ju­goslawien, sowie die internationale Jagdkunstaus- stellung.

Deutschland und die Kolonialfrage

. Interessante Debatte im englischen Oberhaus.

Zession machen könne, und zu gleicher Zeit zu sagen, daß sie unwichtig für Deutschland seien. Wenn man beides zugleich behaupte, setze man sich dem Vor­wurf der Heuchelei aus. Die Tatsache bleibe be­stehen, daß Deutschland die einzige große euro­päische Macht sei, die keinen kolonialen Besitz habe. Es habe aber große Besitzungen ge­habt, die die Frucht jahrelanger An­strengungen gewesen seien. Es sei nicht über­raschend, daß dies Anlaß zur Unruhe gebe Ferner regte Lord Samuel an, daß die Völkerbundssatzung vom Vertrag von Versailles getrennt werden solle. Lord R a n f e i 11 0 r (konservativ) wies Dar»

Berlin, 17.Nov. (DNB.) Lordpräsident Hali- srx traf Mittwoch früh mit dem Nordexpreß um 843 Uhr in Berlin ein. Zu feiner Begrüßung h tten sich auf dem Bahnhof Friedrichstraße der epische Botschafter Sir Neville Henderson und dir Chef des Protokolls, Gesandter von Bülow- d)roante, einaefunDen. Nachmittags stattete £rd Halifax der Internationalen Jagd- ai s fte 11 u n g seinen ersten Besuch in Beglei­tung von Botschafter Sir Neville Henderson ab. Dor der Ehrenhalle wurde der Gast von Oberstjäger-

Lord Plymouth

erklärte, die britische Regierung sei sich der Schwierigkeiten und Fragen bewußt, die gegenwär­tig die Welt plagten; man wisse, daß nur sehr selten eine von diesen Fragen isoliert und von den übrigen gelöst werden könne. Man müsse sicherstel- len, daß alle Beteiligten einer in Aussicht genom­menen Regelung auch bereit seien, den internatio­nalen Beziehungen denselben grundsätzlichen Wert beizumessen. Z. B. scheine es, daß zweiseitige Erörterungen von einigen Ländern grundsätz­lich Der MethoDe einer allgemeinen Erörte­rung unD Regelung allgemeinen Charakters vor- gezogen würden. Lord Plymouth versicherte, Daß Die auswärtige Politik Der Regierung auf Den Grundsätzen Der VölkerbunDssatzung be­ruhe und daß England alle Verpflichtungen eines Völkerbundsmitgliedes auf sich nehme. Die Tren­nung der Völkerbundssatzung von den Friedensver­trägen sei geprüft worden. Es hätten sich aber recht­liche Fragen erhoben, die ein beträchtliches Stu­dium erforderten Lord Plymouth verwies auf die letzte Rede des Premieministers, in der dieser völlig klargestellt habe, daß Großbritannien in freund­schaftlichen Beziehungen mit Deutsch­land und Italien leben wollte. Er stimme Lord Samuel völlig zu, wenn dieser erkläre, daß das Regierungssystem eines Landes die guten Beziehungen zu einem anderen Lande, das nicht unter dem gleichen System lebe, nicht g e - f ä h r D e n dürfe Die Suche nach einem besseren Verstehen werde besser durch die Methode infor­meller Besprechungen als durch öffentliche Deklarationen verfolgt. Er sei der Auffassung, daß die Welt unter zu vielen Deklarationen dieser Art gelitten habe. Erklärungen dieser Art könnten sich als sehr verhängnisvoll Herausstellen.Heute nach­mittag ist eine ganze Menge über das gesagt wor­den, was man jetzt die Kolonialfrage nennt. Ich kann heute zu den amtlichen Erklärungen, die für die Regierung in der Vergangenheit abgegeben worden sind, nichts hinzufügen. Ich bin sicher', daß Sie, meine Lords, hie Delikatesse der Lage

London, 17. Nov. (DNB.) Im Oberhaus fand ev-e Aussprache statt, Die sich mit Deutschland beschäf­tige. Lord Allen 0 f Hurtw 0 0 d erklärte, es ir sse die Frage aufgeworfen werden, ob nicht ein Trfahren entdeckt werden könne, Das zu einer allgemeinen Beruhigung, insbefonbere in »Europa, führe. Rom, Tokio unb Spanien hin - gin miteinanDer zusammen, es müßten dc er Anstrengungen gemacht werben, Die sich mit de BeschwerDen Der Nationen befaßen.

Besuch von LorD Halifax in DeutschlanD ttrbe vom gesamten englischen» Volk willkommen gewißen. DeutschlanD liege geographisch im Herzen ßiropas, Daher liege es auch geographisch i m rzen D e r W e 11. Es gebe keine einzige Na­tiv. , Die mehr zur VerhinDerung eines Weltkrieges un.1 zur FörDerung Des Weltfriedens beitragen forme, als wenn man DeutschlanD in Diesem kriti- st-n Augenblick verstehe. Er wolle nicht Die Ge­ich: en verkennen, Die sich angesichts Der gegenwär­tige Stimmung von DeutschlanD her ergeben könn­ten Er sei gegenüber Der psychologischen Einstellung w Deutschland nicht blind. Trotzdem glaube er feft- tdlen zu können, daß, wenn man Deutschland jetzt pir ersten Male seit Versailles als einem zliichberechtigten Staat gegenübertrete, linqe dieser Schwierigkeiten s i ch beseitigen tef*n. Im Augenblick fei eine neue Hoffnung Vor­lagen, eine neue Aussicht, daß das, was man vor sauren bereits hätte tun sollen, getan werde, ks ßei jedoch klar, daß man nur vorwärtskommen lene, wenn man einall-round-settlement" ins ttibc fasse

Die kolonial frage werde künftig an hervorragender Stelle stehen. Möge Gott fffcen, Daß sie nicht zu einer eiternden Beute irn Körper Der europäischen Politik werde, wie dis bei den Reparationen der Fall gewesen |L Lord Allen wandte sich dagegen, daß man biliauptc, 1914 hatten in Paris mehr Deutsche gilcbt als in den Kolonien, und daß der rl-ßenminister erklärt habe, nur 3 0. h. der H*hf(offe kämen aus Kolonialgebieten. Das »1 he es, diese Argumente vorzubringen, die (beinbar bewiesen, daß die Kolonien keinen Harrt hätten, und wenn man den deutschen Jteuaöen sage:Seht einmal, wie lächerlich titre Argumente sind, alle diese Gebiete sind 1» rtlos! und dann doch das gesamte Ko­lonialreich behalte. Dan könne die Kolo- dnlfrage 4iur im Rahmen einer Gesamtrege- Imlg lösen, wobei auch die Frage der Rüstun- $ei erörtert werden müsse.

tiid) Lord <5 n e 11, Der Führer Der Arbeiter- cppoltion im Oberhaus, verlangte, Daß man Die Ä^iwerden Der Völker prüfen müsse. Die Kolo- nielfrage sollte im Rahmen Des VölkerbunDes er- ö'ickcr roerDen. Er kritisierte ebenfalls, Daß man Z'ejt.d)lanD gegenüber behaupte, Kolonien nützen T^i-chland nichts. Wenn Das Der Fall wäre, vM? es nicht viel ausmachen, wenn man sie TWIchlanD zurückgäde. Die Frage sollte Daher ge- prirf roerDen. Viscount Samuel, Der Darauf hsti"is, daß es ihm als IuDen nicht leicht falle, Thürchland Gerechtigkeit wiDerfahren zu lassen, er» f'ünie trotzdem Die grunDsätzliche BeDeutung Der SlhlD n i a l f r a g e für DeutschlanD an. Es fei mhfl ch unmoalich. zu sagen, Daß alle britischen Äü ien so lebenswichtig für EnglanD seien, Daß (Ster nD unter keinen UmftänDen iraenDeine Kön­

aus hin, Daß es Die engen BinDungen Großbritanniens an Frankreich und Die enge Bindung Frankreichs an S 0 wjetruß - I a n D für Die englische Politik schwierig mache, sich Dem sowjetrussischen Einfluß zu entziehen. I. fürchte, Daß Dies unbewußt Der Fall gewesen sei unD sehe Diesen Einfluß z. B. in Der Haltung, Die Großbritannien in Der Frage Der Kriegsrechte im spanischen Streit eingenommen habe. Aus Den Ver­trägen von Versailles unD St. Germain ergäben sich reale SchäDen Wenn man Diese FrieDensregelun- gen ganz nüchtern betrachte, Dann feien sie un­logisch unD ungerecht. Der VölkerbunD sei zufammengebrochen unD habe nur Den Ruf, daß er ein Mechanismus zur Erhaltung Des status quo fei.

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Unser Bild zeigt Lord Halifax (links) in Der Ehrenhalle. Weiter rechts Botschafter Sir Neville Henderson und Oberftjägermeister Scherping. (Scherl-Bilderdienst-M.)