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Plätzen landeten Schattner (München) mit Wahl (Möhringen) mit 770 Pfund.

Ausscheidungsfämpfe der Moiorgruppe Hessen.

NSKK.-Motorgruppe Hessen ging die Darmstadter Standarte M 50 hervor und erhielt aus der Hand des Gruppenführers ein Bild des Führers. Die zwölf besten Einzelsieger werden zu einer Mann­schaft zusammengestellt, die dann die Motorgruppe Hessen bei den Kampfspielen in Nürnberg vertreten wird.

Rund um Schotten" ist eines unserer ältesten Motorradrennen. Es ist seit Jahren die bedeutendste Geschwindigkeitsprüfung im Rhein-Main - Gebiet und in Hessen. Im vorigen Jahr feierte man auf dem Schottenring ein Jubiläum. Zum zehnten Male wurde das RennenRund um Schotten" ausgetra­gen. In den beiden Jahren davor hatte es auf dem Terminkalender gefehlt, schmerzlich vermißt von den Zuschauern aus Oberhessen, aus Fulda, Kassel, Ha­nau und Frankfurt, die seit vielen Jahren dem Rennen die Treue gehalten hatten.

Auch in diesem Jahre war die Durchführung des Rennens lange Zeit ungewiß. Wenn nun am 19. September das Rennen und zwar größer und schöner denn je abgehalten wird, so ist das in erster Linie ein Verdienst des Gauleiters Reichs­statthalter Jakob Srenger , der sich bei der Ober­sten Nationalen Sportbehörde für die Durchführung des Rennens eingesetzt hat. Zum ersten Male ist in diesem Jahr das NSKK., alsder alleinige Träger des Motorsports, der Veranstal­ter und zwar ist der Motorgruppe Hessen die Vorbereitung und Durchführung des Rennens übertragen worden.

Das 11. RennenRund um Schotten" wird auf der neuen Strecke, die erst im vergangenen Jahr endgültig fertiggestellt wurde, ausgetragen. Die Ver­anstaltung trifft auf geradezu ideale Straßen- verhältnisse, ist doch die ganze Strecke in den letzten beiden Jahren völlig umgebaut worden. Die letzten Schönheitsfehler, die sich auf dem Strecken­abschnitt bei Rudingshain zeigten, sind in diesen Tagen beseitigt worden. Die Kurven in den großen Kehren hinter Rudingshain, wo ein beträchtlicher Teil des Gesamthöhenunterschieds der Strecke über­wunden wird, sind stark überhöht, wie denn über­haupt in diesem wichtigen Streckenabschnitt nirgends Normalprofile liegen. Eine unlängst stattgefundene

NSG. Am Sonntag trug die Motorgruppe Hessen des NSKK. im Hochschulstadion in Darmstadt die Ausscheidungskämpfe für Nürnberg aus. Die An­forderungen waren sehr schwer und nur wenige Auserwählte der einzelnen Standarten kämpften um die Ehre, die Motorgruppe Hessen des NSKK. bei den NS.-Kampfspielen in Nürnberg vertreten zu dürfen. Neben der guten Einzelleistung galt es auch, innerhalb der Standarte zum Mannschaftssieg zu kommen.

Als erste Hebung stand der Handgranaten­weitwurf (in voller Ausrüstung) auf dem Plan. Mit einem prächtigen Wurf von 55,20 Meter setzte sich hier Rottenführer Rüllmann (1/M 46 Hanau) an die Spitze. Im zweiten Kampf, auf der 2 5 0- Meter-Hindernisbahn, feierte die Stan­darte M 50 Darmstadt ihre schönsten Triumphe. Mit einer fabelhaften Zeit von 1:18 blieb NSKK.- Mann Kalbitz (4/M 50) Bester. Der 2 0 - Kilo-

Schmidt 14/M 150 Bingen ein harter Kampf um die Spitze, die sich Schmidt schließlich nahm. Am Nachmittag folgte das Kleinkaliberschießen und an­schließend ging es zum 30-Meter-Kleiderschwimmen mit Tornister. Mit rund 27 Sekunden schaffte der Beste eine Zeit, die sich sehen lassen kann.

Als Sieger aus dem Gruppensporttag der

Besichtigung hatte das erfreuliche Ergebnis, daß nunmehr auch dieser Abschnitt allen renntechnischen Anforderungen genügt. Auf der Talstrecke sind die Arbeiten noch im Gange.

Die Schotten-Rennstrecke ist vielfach derKleine Nürburgring" genannt worden, und zwar j nicht nur wegen ihrer guten Straßenverhältnisse, sondern auch wegen des schönen landschaftlichen Rahmens, in dem sie eingebaut ist. Vor allem aber: Die Sichtmöglichkeiten für die Zuschauer sind fast unbegrenzt, so daß auch hier alle Voraussetzungen für einen eindrucksvollen Verlauf der Veranstal­tung gegeben sind. Wie bei allen großen Veran­staltungen wird die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" durch Sonderzüge und -Omnibusse dafür sorgen, daß auch dem letzten interessierten Volks­genossen die Teilnahme an diesem motorsportlichen Ereignis ermöglicht wird. Mit Recht durfte ein Fach­mann behaupten, daß selbst der kühlste Beobachter bei einer Besichtigung der neuen Schottener Renn­strecke sich nicht dem Eindruck verschließen könne, daß ihr eine ganz große Zukunft bevorstehen müsse.

Das Schotten-Rennen hat schon immer die besten deutschen Rennfahrer am Start gesehen. Das wird in diesem Jahre nicht anders sein. Die neue Beton- Rundstrecke ist unerhört schnell und es war daher nicht verwunderlich, daß bereits im vergangenen ; Jahr sämtliche alten Rekorde über den Haufen ge- ! roorfen wurden. Wie im vergangenen Jahr, so ist auch in diesem Jahr wieder für den Meister - | schaftslauf in den Seitenwagen- klassen ausgeschrieben. Einer der treuesten Be­sucher des Schotten-Rennens aber ist der Fuldaer Kahrmann, der bisher alle Schottenrennen mit­gemacht hat und auch beim elften nicht fehlen dürfte. - Den Streckenrekord hält Steinbach auf DKW., I der im vergangenen Jahr mit 120,6 km'st die Ta- 1

ASM. organisier!Anni> nm Schotten"

Graf Hagenburg startet in Amerika.

Der olympische Kunstflugsieger des Vorjahres und Sieger in der internationalen Kunstflugkonkurrenz 1937 in Zürich, Graf Hagenburg, konnte an der Deutschen Kunstflugmeisterschaft 1937 nicht teilneh­men, da er auf Veranlassung des Korpsführers des NSFK., General Christansen, einer Einladung nach Amerika Folge leistet. Graf Hagenburg startet in Cleoeland (Ohio) vom 3. bis 5. September 1937 in Kunstflugkonkurrenzen, die im Rahmen der National Air Races alljährlich durchgeführt werden. Im vori­gen Jahre beteiligte sich Gerd Achgelis erfolgreich. Graf Hagenburg reift am 19. August mit der Europa" von Bremen ab. Seine Kunstflugmaschine, wieder ein Büker-Jungmeister, ist bereits verpackt und auf dem Wege nach Amerika.

Oie neuen deutschen Meister im Gewichtheben.

Der zweite Teil der deutschen Gewichtheber- Meisterschaften im Bantam-, Halbschwer, und Schwergewicht führte am Samstagabend 24 Be­werber in Augsburg zusammen. In allen drei Klassen setzten sich die Favoriten durch. Sämtliche Titel fielen nach Bayern.

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meter-Gepäckmarsch wurde anschließend ge­startet. Zunächst nahm man aber die in dieser Hebung enthaltenen Zwischenübungen, Entfernungs­schätzen und Handgranatenzielwurf vorweg, damit die Teilnehmer in geschlossener Ordnung marschieren konnten. Auf der halben Strecke tobte zwischen Münchener Schuster I Kalbitz, St.-Mann Högy 25/M 46 Hanau und Rtf.

Leichtothletik-Aaukampf Hessen-Mitte abgesagt.

Der Leichtathletik-Gaukampf, der am 29. August in Gießen stattfinden sollte, mußte abgesagt wer­den. Der Gau Mitte sah sich, veranlaßt durch Mann- schaftsschwierigkelten, gezwungen, um eine Ver­legung des Kampfes zu bitten. In diesem Jahre ist nicht mehr damit zu rechnen, daß der Kamps Zur Austragung gelangt. Die Vereine unseres Hes­sen-Gaues, die für den beabsichtigten Kampf ihre Mannen freigestellt haben, können also für diesen Sonntag anderweitig bestimmen.

abermals den Titel vor Nürnberger (520) und Dörrbecker (515). Bei den Halbschwerge­wichtlern hatte der Münchener Gietl von vorn­herein gewonnenes Spiel, als endgültig bekannt wurde, daß der Titelverteidiger Deutsch (Ludwigs­hafen) krankheitshalber nicht am Start erscheinen konnte. Gietl war der einzige Heber, der über 700 Pfund kam. Mit 720 Psund hatte er den Sieg jederzeit sicher. Hinter ihm belegten Leopold (Er­furt) und Bierwirt (Essen) mit je 695 Pfund die Plätze. Klar überlegen war im Schwerge - wicht der Olympiasieger Manger (Freising). Auf

Im Bantamgewicht gab es den erwarteten Zweikampf zwischen dem Münchener Titelverteidi­ger I. Schuster und dem Freisinger Bumberger. Mit 540 Pfund holte sich der Münchener Schuster I

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Isabella, weibl. Vorname spa­nischer Herkunft mit der Bedeu­tungdie Schöne".

Isabellenfarben, Bezeichnung für ein falbes Pferd und für Farb­werte, die diesen ähneln.

Ischämie, Blutleere einzelner Organteile infolge mangelnder Vlutzusuhr.

Ischias, Hüftweh, Erkrankung des Nerves ischiadicus, der von der Hüfte über das Gesäß am Bein entlang verläuft. Als Ur-

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Jacht, Segelboot mit einem Mast.

Jackett, entbehrliches französ. Fremdwort für Jacke oder Joppe, kurzes, enges, vorn ge­knöpftes Herrenooerkleid. Bei Damen Jackenkleid, der übliche Straßenanzug vielfach ein Schneiderkleid

Jägerfleisch, gedünstetes Rinder­filet mit sehr würziger Tunke. Jägerlatein, übertriebene Jagd, erzählungen in gutmütiger Auf­schneiderei.

Jähzorn, plötzlich ausflarnrnen- der Zorn oder Wutanfall ist meist der Ausdruck eines Min­derwertigkeitsgefühls, das an­dern gegenüber durch den Aus­bruch verdeckt werden soll. Jäh­zornige sind in ihrem Anfall schwer zu behandeln, das Beste ist sie sich erst austoben zu lassen und ihnen nachher das Unsinnige ihres Verhaltens klar zu ma­

chen. Dies gilt auch für Jähzorn bei Kindern.

Jagd ist heute dem Reichsjäger­meister unterstellt und hat mehr die Hege und Pflege des Wal­des uno des Wildes als dessen Abschuß zum Ziel. Zur Jagd ist Jagdberechtigung erforderlich. Jedes Wild hat seine bestimm­ten Schonzeiten.

Jalousie, französ., Bedeutung: Eifersucht. Vor dem Fenster an­gebrachter Vorhang aus Holz-, plättchen (Rolladen) oder gro­ber Leinwand. Das Gurtband von Holzrolladen reißt nicht so leicht, wenn man es öfter ein­fettet.

Jam, englisch, Bedeutung: Ge­preßtes, sehr süße, dick einge­kochte Marmelade.

Jamaikarum, beste Rumsorte mit hohem Alkoholgehalt.

Januar, hat seinen Namen von dem römischen Gotte Janus, dem

fachen kommen in Betracht: Er­kältung und Durchnässung, Über­anstrengung, Alkoholgenuh und langes, unbequemes Sitzen, auch die schwangere Gebärmutter kann auf ihn drücken und Schmerzen Hervorrufen. Bei unerträglichen Schmerzen: Bettruhe, Diather­mie, Moorbäder und schmerz­stillende Tabl. Ärztliche Beh. immer nötig!

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