Wirtschaft
im Betrage von 10 243 347 Mark. Wie diese Zahlen
Was nützt dielO-Tage-Wettervorhersage?
Am Rentenmarkt war das Geschäft bei
Landalberterwohnungen, Wie wir sie brauchen
Berlin
Frankfurt a. M.
99,25
,9
97
100,9
Devisenmarkt
— Frankfurt a. ZU.
99,25
101
99
98
Schluß» kurs
99
98
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98
126,25
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19
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99,25
99
105,5
100,8
99,25
126,4
133,5
99,5
133,65
99,5
Schluß» kurs
133,13
99,5
98,25
100,75
101,13
211,75
113,25
118,5
105
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18,75
19,25
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113,25
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105
212
131
113,25
118,5
105
100,9
110,9
126,4
47,5
18,9
19,25
125,5
99,25
101
99
98
97,9
133,25
99,5
98,25
100,75
100,9
110,7
126,25
47
18,75
19
125,4
99,25
99 105,75 99,75
100,6
99,25 126,4
99,25
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99,25 126,4
101,75
99
den Tischen sogar eine Steckdose für Tischlampe oder Bügeleisen haben. Die Räume sahen so sauber und ordentlich aus, daß sich hier die Landmädchen wohlfühlen, und nicht nur für ein Jahr, sondern für viele Jahre auf diesen Hof kommen werden. Warum sollte nicht auch ein Waschbecken mit fließendem Wasser und ein sauberes Wasserklosett für den Landarbeiter geschaffen werden, wenn in allen anderen Betrieben die besten sanitären Anlagen gefordert werden.
Auch in den Landarbeiterwohnungen dieses Hofes das gleiche Bild: Aus einem großen Heuboden und einer Geschirrkammer wurde ein langer Gang mit vielen kleinen gemütlichen Zimmer zur Rechten
1934 i......................
41/2% Deutsche Reichsbahnschag von 1936 I..................
Reichsanlethe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
iy2% Hess. Landesbk. Darmstadl
Goldpfe. R. 12..............
5y2% Hess. LandeS-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............
4yz% Preuß. Landespfdbr.-Anft.
Goldpfe. R. 19..............
4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20
4*/2% Darmstädter Komm.-Lan- desbankR. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I..............
4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15
4yt% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obl. 2 3....................
214,75
131 113,25 118,5
105
Berlin
wirkt, um den Bau zu vollbringen. Beispielsweise besteht die Tendenz, die Hülle senkrecht auf dem Baugrund — das ist im Nest der Wabenrand — zu errichten. Auf einer bestimmten Höhe wirkt dann der Instinkt, die Hüllenränder umzubiegen, am stärksten. Nach der Umbiegung tritt die Tendenz hervor, die Hüllenfläche in bestimmtem Abstand zur nächstälteren Hülle zu halten. Ein sehr stark ausgeprägter Bauinstinkt ist ferner die Tendenz zur A b r un- dun g : hervorstehende Zipfel werden abgetragen und Nischen ausgesüllt. Kennzeichnend für diese Instinkte ist ihre Starrheit, d. h. es wird unter allen Umständen tendenzgemäß gehandelt, auch wenn das zu sinnlosen Handlungen führt. So wurde den Wespen von Professor Weyrauch ein Karton mit
ruhigeren Umsätzen voll behauptet. Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. H. leichter mit 60,75.
les Wetter, wird man sich mit der Einbringung eines bestimmten Fruchtteiles beschleunigen, um größere Schäden vorsorglich zu vermeiden. Wird das kommende Wetter Sagen vorwiegend freundlichen Charakter aufweisen, so wird man die Frucht ruhig noch ausreifen lassen, weil man sie ja ohne besondere Befürchtungen auch später noch einbringen kann.
Zweifellos ist die Anwendung der Vorhersagen im Einzelfall nicht immer so einfach wie wir es hier skizzierten. Ein fortschrittlich gesinnter Bauer wird aber nicht leugnen können, daß ihm mit diesen Zehntagevorher'sagen ein wertvolles Hilfsmittel für seine landwirtschaftlichen Planungen entstanden ist.
Walter Lammert.
behaupteten Kursen klein. Altbesitzanleihe 126,25, Kommunal - Umschuldung 94,05, Reichsbahn - VA.
Kurszettel der Berliner und Kranksurter Börft.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdlskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
und Linken, in denen zwei oder drei Knechte schlafen. Jeder hat neben einem Bett mit guter Matratze einen Spind, und einen anständigen Stuhl. Hübsche Vorhänge schmücken die Fenster und geben den Räumen mit ihren freundlichen Tapeten ein gutes Aussehen. Ein besonderes Zimmer mit Tischen, Bänken und Stühlen ist dem Aufenthalt über Tag vorbehalten, da die Schlafzimmer tagsüber I nicht aufgesucht werden dürfen, — eine erzieherische Maßnahme, die wirksam verhindert, daß die Betten in die Mittagsparse verschmutzt werden. Hier fanden wir sogar im Waschraum neben zweckmäßigen Waschbecken eine Brause und ein Becken zum Füßewaschen.
Als wir den Hof gerade verlassen, kehren die Landmädchen vom Felde zurück. Obwohl die Sonne glühend heiß brennt und müde und schlapp macht, singen die Mädel ein frohes Lied — und hier liegt das Geheimnis. Wo sich die Menschen wohl fühlen, werden sie gerne arbeiten. Wenn sie anständig be= | handelt werden, werden sie auch immer da sein und ihre Pflicht erfüllen. Wenn der Bauer feinen Knecht und seinen Landarbeiter anständig unterbringt und behandelt, wird er auch jederzeit Arbeiter für seinen Hof finden und sie darüber hinaus für viele Jahre auf seinem Hof halten können.
Aber nicht nur der Bauer hat die Verpflichtung, anständige Wohnräume zu beschaffen, sondern der Landarbeiter muß seine Wohnräume auch sauber halten. Man kann das Landarbeiter-Wohnungsproblem niemals nur von der einen Seite her sehen. Wir haben auch Beispiele gefunden, wo es am Landarbeiter lag. Wir -trafen auf einem ande-
99,25
99 105,9 99,75
100,65
99,25 126,2
und Bronze Schlenk auf 94 (93,25) anzogen. Der Rentenmarkt war ohne besondere Vorgänge. 6proz. IG.-Farben 136, 4,5proz. Krupp 99, Schutzgebiets- anleihe-Zertifikate 11,50, Kommunal - Umfcyulftung 94,05 bis 94 10.
Frankfurter Getreivevocfe.
Frankfurt a. M., 16. Juni. Der Getreide- grohmarkt zeigte keine Veränderung der Marktlage gegenüber dem vergangenen Montagsmarkt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211 W16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R12 174, R 15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtera.! ite — Futterhafer —, Weizenmehl Type 812 (Voll- mehl) W 13 29,90, W 16 30,00, W 19 30,00, W 20 30,35; Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 ' 11,20; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Muhlen- station. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnuß- kuchen —, Treber getr. 14,00, Höchstpreis ad Er- zeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu alte Ernte 5,50, neue Ernte 3,80 bis 4,20, Heu, drahtgepreßt, alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt 3,00, do. gebündelt 2,70. Tendenz: ruhig.
Frankfu ter Schlachtoiehmarkt
Franks urt a. M., 17. Juni. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Auftrieb: Rinder 906, darunter 103 Ochsen, 156 Bullen, 462 Kühe, 185 Färsen; 495 Kälber, 25 Schafe und Hämmel, 142 Schweine. Es kosteten: Rinder 36 bis 45 Mark; Bullen 34 bis 43 Mark, Kühe 18 bis 43 Mark, Färsen 35 bis 44 Mark, Kälber 30 bis 65 Mark, Lämmer und Hämmel 45 bis 52 Mark, Schweine 50 bis 54 Mark. — Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
N S G. Die Frucht wogt auf den Feldern, das Heu liegt duftend auf den Wiesen und verlangt 1 dringend, heimgebracht zu werden, aber überall i fehlt es an Arbeitskräften. Während wir . in diesen Sommertagen an den Feldern vorbeifah- ; ren, fragen wir uns, roarum es so schwer ist, Landarbeiter zu bekommen. Der Besuch verschiedener Höfe gab uns die Antwort: Es ist die Wohnungsfrage! Früher war es häufig, daß die Landarbeiter und Landmädchen in einem Raum, der zu allem anderen, als zum Wohnraum geeignet war, untergebracht wurden. War her Raum schon muffig, so standen die Betten und anderen Einrichtungsgegenstände in nichts nach. Leider hat sich an diesem Zustand in nur all zu vielen Fällen noch nicht viel geändert. — Und darum trägt der Reichsnährstand seine Forderung nach anständigen Landarbeiterwohnungen eben verstärkt in jedes Bauernhaus. Generaloberst Göring hat als Beauftragter für den Vierjahresplan dieses Problem ebenso erkannt, wie alle anderen Stellen, die sich schon lange darum bemühen, auch dem Landarbeiter ein Heim zu schaffen, in das er nach des Tages Arbeit und Mühe freudig zurückkehrt. Räume, die den modernen Gesichtspunkten entsprechen. Ihren Niederschlag finden diese auch in den ersten Durchführungsvorschriften zu der Verordnung Hermann Görings über die beschleunigte Förderung des Baues von Heuerling- und Werkwohnungen.
Wir habem eine Reihe von Landarbeiterwohnungen angesehen. An den Vorbildern, die wir aufgesucht haben, konnten wir sehen, daß überall eine Verbesserung der Wohnungen möglich ist, wenn man nur den guten Willen dazu hat. Teilweise ist dieser gute Wille schon in die Tat umgesetzt und hat Wohnungen und Aufenthaltsräume für die Landarbeiter geschaffen, die zum Teil besser sind als die Wohnungen eines Handarbeiters in der Stadt.
Auf einem Hof in Oberhessen wurde aus der nicht mehr benutzten Mühle eine schöne Molkerwohnung, darüber befanden sich die Zimmer für die Landmädch-m. In sauber tapezierten und gestrichenen Zimmern wohnen hier drei und vier Landmädchen zusammen. Die Betten sind anständig, das Bettzeug ist gut, nette Vorhänge an den Fenstern und ein frischer Feldblumenstrauß auf dem Tisch verschönern die Räume, die gutes Licht und über
wendig hielt, seine Stuben in Ordnung zu halten. Steuergutschein-Berrechnungskur« Und auch auf dem anderen Hof hätten wir uns
in dem wirklich vorbildlichen Gemeinschaftsraum ein ^Ahrswesen - . „614 paar Blumen, die die Landarbeiter am Wegrand Han!bu!g-Amc?Ila PaN..^..i o hätten pflücken können, vorstellen können. Der Norddeutscher Lloyd..........o
Bauer muß natürlich die, die sich der Ordnung nicht Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7 fügen wollen, zur Ordnung erziehen. Der Erfplg wird nicht ausbleiben Alle aber müssen sich dar-
über klar sein, Bauer und Landarbeiter, daß die Commerz- und Privat-Bani... 5 Sorge der Ernährung und ihre Sicherstellung eine Deutsche Diskonto............6
Grundvoraussetzung unseres gesamten Lebens über-' Dresdner Bank..............4
Haupt ist. Beiden erwächst daraus die Verpflichtung, alles zu tun, daß die Arbeit am Boden auch geschafft werden kann. In erster Linie aber trifft es den Bauern, der dafür zu sorgen hat, daß seine Arbeiter ebensogut untergebracht sind, wie er. Keinem Dauer würde es je einfallen, unter den gleichen Wohnbedingungen, wie sie die Landarbeiter zum Teil noch haben, zu arbeiten. Mit gutem Willen können anständige Wobnräume geschaffen werden; das zeigten die Höfe, die wir besuchten. Es muß jetzt zugepackt werden — es ist die höchste Zeit!
E. K.
Rundfunkproqramm.
Freitag, 18. Juni.
6 Uhr: Choral; Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 10.45: Mutter turnt und spielt mit dem Kind. 11.45: Deutsche Scholle. 12: Mittaaskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendevezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Frauen, von denen man spricht ... 15.15: Grünschnäbel! Ein be» lauschtes Gespräch. 15.30: Volk und Wirtschaft. 16: Unterhaltungskonzert. Als Einlage: „Das Mädchen ohne Bräutigam." Eine heitere Plauderei. 18: Bilder vom Badensee. 18.30: Das ist unser Dienst am Leben. 19: Chorkonzert. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhaltungskonzert. 21: „Veronika." Ein Dolksstück.
Samstag, 19. Juni.
6 Uhr: Choral; Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Morgenmusik. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau hör zu. 11.40: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.50: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Sesam öffne dich! Heute mal aus der Kasseler Wunschkiste. 15.15: Volk und Wirtschaft. Allerlei Neuigkeiten. 15.30: Tänze und Tanzlieder aus deutscher Landschaft. Ein Reigen alter und neuer Lieder und Spielmusik. 16: Froher Funk für alt und jung. 18: Sportschau. 18.30: Militärkonzert. Als Einlage: Hörbericht vom Backfischfest in Worms. 19.30: Der Zeitfunk bringt die Wochenschau. 20: Nachrichten. 20.10: Abend- konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Das 84. reichsoffene Feldbergfest. 22.40: Nun blühen die weißen Glöckchen ...
In diesen Tagen ist zur besseren Beurteilung der Wetterlage durch den Bauern die „10-Tagtz-Wettervorhersage" eingesührt und auch der Gießener Anze i a er stellt sich in den Dienst dieser für unsere Landwirtschaft besonders bedeutungsvollen Einrichtung.
ZdR. Der Bauer ist sozusagen sein eigener Wetterprophet, und niemand wird leugnen wollen, daß ein Mensch, der sein ganzes Leben in der freien Natur verbringt und mit den Vorgängen am Himmel sozusagen auf du und du steht, sich auch ein eigenes Urteil über die Wettergestaltung machen kann. So ausgeprägt einesteils dieses Gefühl für das kommende Wetter bei dem Bauern ist, so leicht ist er andernteils geneigt, auch solchen Wetterregeln Gehör und Glauben zu schenken, die zwar aus den langjährigen Erfahrungen in der Natur schöpfen, aber mit der Zeit eine Verdrehung, Umformung und Verallgemeinerung erfahren haben, die nichts mehr mit der, instinktiven Treffsicherheit eines persön- . lichen Wettergefühls zu tun hat. Es bedarf keiner weiteren Erörterung, daß eine Anpassung bäuerlicher Arbeiten auf diese Wetterregeln zu den gröbsten Enttäuschungen und wirtschaftlichen Verlusten führen kann.
Der Bauer hält der „amtlichen", das heißt wissenschaftlichen Wettervorhersage oft entgegen, daß diese aus dem Studierzimmer entwickelt sei und daher nicht die unmittelbare Verbundenheit mit den Naturerscheinungen besäße. Eine derartige Meinung ist falsch, denn der Meteorologe ist genau so wie der Bauer ein Mensch, der die Natur kennt und mit ihr verwachsen ist. Es kann nur jemand Meteorologe werden und die physikalischen Regeln der Meteorologie anwenden, der jenes instinktive Gefühl für die Naurvorgänge ebenso besitzt wie der Bauer. Der Unterschied ist lediglich der, daß der „amtliche" Wetterkundige seine natürliche Veranlagung für die Erkenntnis kommender Wettervorgänge durch die exakten, klaren Regeln wissenschaftlicher Forschung und insbesondere durch die technischen Errungenschaften der schnellstmöglichen Nachrichtenübermittlung erheblich zu erweitern versteht. Der Bauer auf dem Felde sieht am Himmel über ihm die in Bildung befindliche Gewitterwolke, der Meteorologe vom Fach weiß dank seiner physikalischen Kenntnisse und der ihm zur Verfüoung stehenden Nachrichtenapparatur aber auch noch, welche Wetterformen sich in näherem und weiterem Umkreis oor- bereiten, welche sich schon gebildet haben und inwiefern diese auf Grund ihrer Zugrichtung für einen bestimmten Bezirk wirksam werden.
Diese wissenschaftliche Form der Wettervorhersage wird bereits seit einigen Jahrzehnten amtliche verbreitet und ist allmählich zu einem selbstverständlichen Bestandteil der täglichen Nachrichtenübermittlung geworden. Es ist kennzeichnend für die deutsche Forschung, daß sie sich mit den Ergebnissen der allgemeinen Meteorologie nicht zufrieden gab und das so ungeheuer schwierige und gleichzeitig wichtige Ge-
125,50.
Im Verlaufe flaute das Geschäft etwas ab, die Haltung blieb aber freundlich. Die Kursveränfterun- gen hatten nur noch kleines Ausmaß. Fest lagen Bemberg mit 137,25 bis 138,25 (136,75), auch Zellstoff Waldhof holten weitere 2,25 v. H. ihres Dividendenabschlags ein auf 159 bis 160, Goldschmidt bewegten sich etwa zwischen 151 bis 152, IG.-Farben bei 167,40 nach 167,25, Verein. Stahl 122,25 bis 122 nach 121,75, BMW. 152,50 nach 152,90. Am Einheitsmarkt blieben einzelne Spezialwerte weiter gesucht, Wulle Brauerei 60 rat (57), sehr stark gesucht unft ohne Angebot blieben weiterhin Niederrhein. Leder Spier, dagegen Gritzner auf den Sanierungsvorschlag 53,75 (60,90).
Abendbörse gut behauptet.
Infolge nur kleiner Kundschaftsbeteiligung erreichte das Geschäft an der Abendbörse nicht den Umfang des Mittagsoerkehrs. Die Haltung blieb aber unter dem Eindruck der weiteren politischen Beruhigung fest und die Kurse erwiesen sich auf dem erhöhten Stand als überwiegend voll behauptet. Nach der starken Erhöhung etwas niedriger lagen Th. Goldschmidt mit 150,75 (152), aber bereits 151 in Berlin, ferner gingen Holzmann auf 148,50 (149,25) zurück. Recht fest lagen dagegen Muag mit 149,50 (147). Conti Gummi mit 194,40 (193,50), Felten mit 139,50 (138,75), Reichsbank mit 214,50 (213,50) und Rheinmetall mit 150,75 bis 151 (150), sowie Rheinstahl mit 160 bis 160,13 (159,75). Montanwerte lagen sonst gut behauptet, Buderus 128,50, Mannesmann 124,13, Verein. Stahl 121,90, Deutsche Erdöl 156,75, ebenso IG.-Farben mit 167,25, Daim-
Schlußk. Abend- börse
16 6.
101,75
99
15 6
101,75
99
15.6
101,65
99
ren Hof auf einem Flur zwei Wohnungen an, die
beibe gleich gut ausgebaut waren. Die eine war gut 5^/o(h'VanIf- Liquidation gebatten, di- ander- aber verlottert. Hier lag s
allein an dem Landarbeiter, der es nicht für not- Goldpfe.....................
ler mit 140, Bemberg mit 138,25 u. a. Am Einheitsmarkt gingen Gritzner nach etwas zurück auf 53,25 (53,75), während Seil Wolff auf 117 (116,13)
einer Wabe geboten, dessen Ränder nach außen umgebogen waren. In diesem Falle tritt die Tendenz hervor, am Rande des Baugrundes — niemals an der Fläche eine Hülle anzubauen, außerdem wirkt. * ©..„MfbomiHiaiina der hessischen die Tendenz, von oben nach unten zu bauen. Das ä reo 11 b e w 1111 9 u H im \ ah re
KZ-i&’Ä'SSMS, 0.5 Ä
sinnreichen Vollendung des kunstvollen Bauwerkes m besonderem Maße der Arbeitsbelchassung zu führen kann. dienen. . ,
_ I Khem-MaiNische Börse
ZHiffagsbörfe freundlich.
Frankfurt a. M., 16. Juni. Die Einladung v. Neuraths nach London fand an der Börse ein biet der langfristigen Witterungsvor-! günstiges Echo, so daß die freundliche Tendenz fort» herfage in Angriff nahm. Wenn wir auch eine bestand. Am Aktienmarkt war das Geschäft Vorhersage einzelner kommender Jahreszeiten noch nicht besonders lebhaft, da das Publikum sich mehr nicht durchführen können, so ist es doch einschlägi- einigen Spezialwerten zuwandte. Auch die Kurs- gen Forschungsarbeiten gelungen, das Wetter auf gestaltung war nicht ganz einheitlich, es überwogen, 10 Tage im voraus nun mit ziemlicher Sicher- aber kleine Erhöhungen. Eine Sanderbewegung heit zu errechnen. Diese Arbeiten wurden vor etwa vollzog sich in den Aktien der Th. Goldschmidt, die zwölf Jahren von Professor Dr. Baur in eigenen bei kleinen Umsätzen infolge Materialmangels auf Studien begonnen, dann in der dafür eingerichteten 150,50 bis 152 (145) anstiegen. Etwas stärker als Staatlichen Forschungs stelle für lang- durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. erhöht waren außer- fristige Witterungsvorhersagen systematisch gefördert dem Reichsbankanteile mit 213,50 (211,75) und und weiterentwickelt. Seit einigen Jahren tritt Pro- Aschaffenburger Zellstoff mit 141,13 bis 141,75 fessor Baur mit seinen Errechnungsergebnissen, die (140,50). Montanwerte lagen ziemlich still, Hoesch sich anfangs nur auf einen Sommermonat bezogen, 125,25 bis 125,50 (126), Verein. Stahl 121,75 bis jetzt aber bereits auf vier Sommermonate erweitert 122 (122), Rheinstahl 159,75 (159,25), Klöckner 137 haben, in die Öffentlichkeit. Sie sind in den vor- (136,25), Mannesmann unv. 124. IG. - Farben angegangenen Jahren von objektiver Seite, von schwankten bei nicht sehr großen Umsätzen zwischen Bauern, Jägern, Wissenschaftlern, Lehrern und der- 167 bis 167,50 (167). Elektropapiere notierten meist gleichen geprüft und jetzt als reichswichtig für die 0,50 bis 0,75 v. H. höher, im gleichen Ausmaß fester Aufgaben des Reichsnährstandes, gleichzeitig aber lagen Motorenwerte und einzelne Maschinenaktien, für die gesamte Wirtschaft und ihre Planungen ein- Moenus 117,50 bis 118 (1J7). Schiffahrtsaktien bei gesetzt worden, da das Durchschnittsergebnis von " " "" ..l.l
90 v. H. Volltreffern die praktische Ausnutzung dieses wissenschaftlichen Fortschritts wohl rechtfertigte.
Diese 10-Tage-Wettervorhersagen sind nun nicht so | zu verstehen, als ob sich für jeden einzelnen Tag in Den verschiedenen Teilen Deutschlands das Wetter in allen Einzelheiten genau angäben, sondern man hat diese Zehntagevorhersage als „Tendenzwettervorher- sagen" geformt. Für den Bauer ist es bei feinen jeweiligen Feld- und Erntearbeiten wichtig zu wissen, ob eine regenreiche Woche, eine warme oder eine unfreundlich-kühle Witterungsperiode folgt. Die Erntearbeiten werden nicht durch vereinzelt auftretende Regenschauer, sondern durch dauernde Regenfälle gestört und wenn in einem Falle die Vorhersage angibt, daß das Wetter der kommenden zehn Tage in Westdeutschland „heiter und sehr warm mit vereinzelten Gewittern" sein würde, so weiß der mit dem Stande seiner Feldfrucht vertraute Bauer genau, wann er mit der Ernte beginnen kann. Aus diese Weise werden Ueberraschungen vermieden und namentlich können ungünstige Erntebeeinträchtigungen verhindert werden, da man weiß, ob der kommende Zeitabschnitt vorwiegend trocken und heiter öfter naß und kühl verläuft. Gibt es vorwiegend küh-
Datum
5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4yz% Deutsche Relchsschatzanwet- sungen öon~1935 . ..........
<y2% Deutsche Reichsschahanwei- jungen von 1935, II. ftulge ...
4y2% Deutsche Reichsschahanwei- jungen von 1936, III. Folge ..
&y2% Young Anleihe von 1930 .. 4%% Hessische Volksstaat von 1929 4*/2% Deutsche Reichspostschatz von
Schluß! Mittag- börse
16.6.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß» kurs
Schluß?. Wend börse
Schluß- kurS
Schluß!. Mittag- börse
Dalum
15 6.
16.6
15 6.
16.6-
Aceumulatoren-Fabri!......
14
—
234
235
235
Mchafsenburg Zellstoff......
Bemberg.................
. 6
. 0
140,5
136,75
141,75
138,25
140,9
136
142
138,25
Bekula...................
. 8
165,25
165,25
165,75
165,75
Buderus Eisen.............
. 5
128,5
128,5
128,9
128,25
Gement Heidelberg.........
Clement Karlstadt..........
. 7
. 6
156
168
157
—
—
Conti Gummi.............
12
193,5
194,4
193,5
194,75
Daimler Motoren..........
sy.
138
140
138,13
140,25
Dessauer Gas.............
. 4
—
——
119,75
120
Deutsche Erdöl............
. 5
157,25
156,75
157
156,75
Deutsche Gold- und Silber ..
. 9
262,5
262
—
—
Deutsche Linoleum.........
10
163,5
163,5
163,5
164
Elektrische Lieferungen......
. 6
134,65
135,5
135
135,13
Elektrische Licht und Kraft...
.. 7
153,9
155,25
154,5
155,5
I. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
167
167,25
166,75
167,25
Felten & Guilleaume.......
.. 6
138,5
139,5
133,5
139
Gesfürel..................
.. 7
153,75
153,75
153,25
153,75
Th. Goldschmidt...........
.. 6
145
150,75
144,75
151
Gritzner Maschinen.........
.. 0
60,9
53,25
61,25
54
Harpener.................
8'4
172
172
172,25
172,25
Hoesch Eisen...............
3/r
126
125,5
125,75
125,75
Philipp Hvlzmann.........
.. 8
149
148,5
149,25
148
Ilse Bergbau..............
.. 6
—
—
—
—
Ilse Genüsse..............
.. 6
—
142
141,4
141,5
Kali Aschersleben..........
.. 4
115,5
115,5
115,25
116,25
Klöcknerwerke .............
4V1
136,25
137
136,65
136,5
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
—
——
157,5
157,5
Lahmeyer................
.. 6
124
126
125
124
Mainkrast.................
.. 4
101,5
102
—
—■
Mannesmann.............
4Vt
124
124,13
123,9
124,25
Mansfelder Bergbau.......
.. 7
—
—
—
151
Metallgesellschaft...........
.. 6
153,25
153,5
153,13
—
Orenstein & Koppel........
.. 0
—
—
108
109
Rheinische Braunkohle......
. 12
—
—
230,75
231,5
Rheinische Elektro..........
.. 6
—
134,4
—
134,4
Rheinsiahlwerke...........
.. 6
159,25
160,13
159,75
160
Rheinisch-Westfälische Elektro
.. 6
133,75
134,5
133,75
134,25
Rutgerswerke ............
.. 7
147,25
148
147,25
148,25
Salzdetfurth Kali.........
.. 6
156
156
156
157,5
Schuckert L Co............
.. 7
1 170,5
170,4
170,5
170,5
Schultheis Pahenhofer.....
.. 4
-
102,75
103,13
Siemens & Halske........
.. 9
216,25
216,5
218
Süddeutsche Zucker........
. 10
' 203
—
204
—•
Vereinigte Stahlwerke.....
Westdeutsche Kaufhof......
4'/2
122
121,9
121,9
121,75
.. C
61
60 75
61
60,4
Westeregeln Alkali.........
..
115,5
115,5
115,5
117
Zellstoff Waldhof.........
..
157,75
160
157,75
160
Otavt Minen.............
. 0,t
31,65
1 31,75
31,5
31,75
15-Jun
16. Juni
15 Juni
16 • Juni
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung Gelb | Brie
Ärmliche Notierung
Geld
Brie,
Geld
Briei
Geld
Brre,
Buenos Aires.............
0,762
0,766
0,762
0,766
Japan....................
0,717
0,719
0,717
0,719
Brüssel...................
42,14
42,22
42,14
42,22
Jugoslawien ..............
5,694
5,706
5,694
5,706
Rio de Janeiro............
0,165
0,167
0,165
0,167
Oslo ...................
61,96
62,08
61,96
62,08
Polen....................
47,10
47,20
47,10
47,20
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Kopenhagen...............
55,05
55,17
55,05
55,17
Lissabon..................
11,20
11,22
11,20
11,22
Danzig...................
47,10
47,20
47,10
47,20
Stockholm ...............
63,57
63,69
63,57
63,69
London ..................
12,33
12,36
12,33
12,36
Schweiz..................
57.18
57,30
57,17
57,29
HelsingforS................
Paris....................
5,455
5,465
5,455
5,465
Spanien..................
16,98
17,02
16,98
17,02
11,115
11,135
11,115
11,135
Prag.....................
8,671
8,689
8,671
8,689
Holland..................
137,26
137,54
137,26
137,54
Budapest.................
—
—
——
Italien...................
13,09
13,11
13,09
13,11
Neuyork..................
2,498
2,502
2,498
2,502
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