Einzelbild herunterladen

v.,

-.2.

Uebrigens möchte ich als Schwede sagen, daß ich nicht einsehe, weshalb im Augenblick nur von

igenbuck nur von

Kolonien die Rede

Deutschlands Forderungen von

Nation! heil Euch!

Deutschland und Italien nehmen die Mitarbeit im Aichteinmischnngsansschnß wieder auf.

sein soll. Es scheint mir, Schweden könnte auch berechtigt sein, ein Stück von den Tropen als Mandat zu verwalten. Sir Samuel Hoare hatte vor einiger Zeit zwar nur von R o h st o f f e n ge­sprochen, ich darf aber wohl behaupten, daß die zivilisatorische Arbeit eines weißen Vol­kes in den Tropen ebenso wichtg sein kann, wie die Rohstoffverteilung allein.

ist auch heute bei den einsichtigen und gerechten Engländern und bei allen Weißen in Afrika über­haupt auffallend.

Auf die Frage, wie sich die aufgeklärten Män­ner in Afrika zu der Frage der deutschen Kolonien stellen, antwortete Berg: Ich habe keinen klugen Menschen in Afrika getroffen, der nicht vollkommen das Berechtigte und das Notwendige in der deutschen Forderung auf Kolonien einfieht. Aber Ein­sehen und hergeben sind zwei ganz verschiedene Sachen. Im allgemeinen war ich erstaunt darüber, wieoiele Männer in führender Stellung in Afrika unerwartet das Gespräch auf die Frage lenkten, mit welchen Gebieten wohl die Kolonialforderungen Deutsch­lands am besten befriedigt werden könnten.

Unser Bild zeigt den F ü h r e r, wie er die Front der Jungfaschisten abschreitet, hinter dem Führer Baldur v. Schirach und der italienische Jugendführer Ricci. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Italienische Jugend vor dem Führer.

Eine eindrucksvolle Kundgebung deutsch-italienischer Freundschaft

Afrika, das Problem -er Zukunst

Bengt Berg über die deutsche Kolonialforderung.

Weitere nationale Erfolge vor Bilbao.

Salamanca, 17. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der nationale Heeresbericht vom Mittwoch meldet, daß an der Front von Vizcaya Mandoya, Ar- tando, Meaca und San Roque eingenommen wur­den. Südwestlich von Bilbao eroberten die natio­nalen Truppen Zaratamo, Arrigorriaga, Malmasa und Lareta. Die LegionärstruppenSchwarze Pfeile" sind bis an die Mündung desFlus- ses Nervion vorgedrungen. Sie haben die Ort­schaften Algorta und Lejona und eine vollständige Batterie, die in Punta la Gatea in Stellung mar, erbeutet. Der Gegner verließ das Dorf Castillo, nachdem er es in Brand ge st eckt hatte. Jnge- samt fielen heute 17 00 Gefangene in die

Staatssekretärs Ricci, des von Mussolini ein­gesetzten Beauftragten für die Jugenderziehung. Er ist in Deutschland kein Fremder, er nahm schon vor einigen Wochen an einer Besuchsreise von Führern der faschistischen Miliz teil, die von München ins Ruhrgebiet, von Ostpreußen nach Berlin und Mün­chen geführt hat

Interessant ist ein Blick auf die Formen der ita­lienischen Jugend-Führerschulen. DieA c c a d e m i a L i t o r i a" wird in der Art eines Gymnasiums ge­leitet, das in fünf Jahrgängen 14= bis 18jährige Jungfaschisten heranbildet. Jeder Jahrgang zählt etwa 300 Schüler. Die Abiturienten werden später derA c c a d e m i a Faschista" überwiesen, wo sie zwei Jahre weltanschaulich geschult und zur kör­perlichen Leistungsfähigkeit herangebildet werden. Die Leitung dieser Akademie liegt für die politischen Fächer in den Händen von Universitätsprofessoren, in sportlicher Beziehung in den Händen von frühe­ren Schülern der Anstalt.

DieAccademia Feminili di Orvieto" bildet den weiblichen Nachwuchs für kommende Führerstellen heran. Ausgenommen werden Abitu­rientinnen, die auf der Akademie zwei Jahre haupt­sächlich sportlich geschult werden. Man darf also diese Lehranstalt als Pflanzstätte des Frauensports betrachten. Mussolini wünscht, daß gerade an dieser Stelle das neue Frauenideal des jungen Italien herangebildet werde. Außerdem gibt es noch eine Accademia di Music a", die jährlich 200 Schüler heranbildet, hier steht neben der politischen und weltanschaulichen Aufgabe die Spezialausbil­dung in der neuen italienischen Musik im Vorder­grund. D.

Hamburg, 15. Juni. (DNB.) Ein Vertreter desHamburger Fremdenblattes" hatte Gelegen­heit, sich mit dem schwedischen Forscher Bengt Berg über die Eindrücke seiner Afrikareise, die ihn sechs Monate lang vom Sudan über Kenya bis zum Kilimandscharo und jetzt auf der Heimreise nach Schweden über Hamburg führte, zu unterhal­ten. Afrika, so sagte Bengt Berg, sei im Augenblick so brennend interessant, daß er gern noch ein wei­teres halbes Jahr dort geblieben wäre, um diesen für Euro pas nächste Jahrzehnte so wichtigen Weltteil noch ausgiebiger zu beob­achten. Der Kampf zwischen dem alten Afrika und der heranrasenden Zivilisation, der Kampf zwischen Wildnis und Motor, zwischen Nackt und Bekleidet, seiderKampfumdieZukunftEuropas.

Auf die Frage, welche Rolle der Bolsche­wismus im heutigen Afrika spiele, antwortete Berg: Von dem kleinen südafrikanischen Industrie­gebiet abgesehen, praktisch gesprochen keine. In Afrika kann man seit dem Aufhören des Sklavenhandels, was allerdings erst mit der Eroberung Abessiniens durch die Italiener geschah, kaum mehr von geknebelten Völkern reden. Der Schwarze ist gegen die Pest des Bolschewismus nicht so emvfinolich. Dagegen ist er heute einer an­deren Gefayr ausgesetzt, die man hn weißen Afrika erst in den letzten Jahren richtig erkannt hat: das ist die Gefahr der christlichen Mission. Ob katholisch oder protestantisch, scheint ziemlich gleich zu sein. Die Opposition gegen alle Missionen

Empfangsabend im Haus der öemfcben presse.

Berlin, 16. Juni. (DNB.) Für die Teilnehmer am ersten Lehrgang für presse fachliche Fortbildung veranstaltete der R e i ch s v e r - band der deutschen Presse anschließend an die Eröffnungssitzung am Mittwoch einen Emp­fangsabend. Die fast 200 Kursusteilnehmer waren im Haus der deutschen Presse am Tiergarten lange Zeit in Geselligkeit mit zahlreichen Ehrengästen aus Partei, Staat und Presse, unter denen man Vertre­ter des Reichsministeriums für Volksauftlärung und Propaganda, die führenden Männer des Reichsver­bandes der deutschen Zeitungsverleger und des Reichsoerbandes der deutschen Zeitschriftenoerleger sowie viele Verleger und Hauptschriftleiter sah, ver­einigt. Der Leiter des Reichsverbandes der deutschen Presse, SA.-Gruppenführer Weiß, gab der Hoff­nung Ausdruck, daß aus diesem und den folgenden Kursen eine Einrichtung werden möge, die einen dauernden Nutzen für die Presse brächte. Die Teil­nehmer bereiteten dem im Laufe des Abends Untrer- senden Reichsminister für Volksaufklärung und Pro- paganba, Dr. Goebbels, einen überaus herz­lichen Empfang. Der Minister nahm alsbald Gele­genheit, in einer längeren Ansprache grundsätzliche Fragen der Pressearbeit zu berühren.

Nach der Rede des Führers spielte der italienische Musikzug die deutschen und die italienischen N a - tionalhymnen. Der Reichsiugendführer brachte dann ein Sieg-Heil auf den Führer und Reichs­kanzler, den König von Italien und Kaiser von Aethiopien und auf den Chef der faschistischen Re­gierung Mussolini aus, das bei den Tausenden einen begeisterten Widerhall fand. Die jungen Ita­liener antworteten mit einem brausenden:Eja, eja, Alala".

Das große Sportfest der Faschistischen Akademie.

Berlin, 17. Juni. (DNB.) Zu einem großen Erfolg im Zeichen der kameradschaftlichen Verbun­denheit deutscher und italienischer Jugend gestaltete sich am Mittwoch das große Sportfest der Faschi­stischen Akademie für Jugendführer und -führerin- nen. In den Ehrenlogen der mit den Fahnen und Symbolen beider Länder festlich ausgeschmückten Deutschlandhalle konnte Reichsjugendführer von S ch i r a ch den italienischen Jugendführer Staats­sekretär Ricci, Botschafter Attolico, Reichs­minister Rust, Reichsführer SS. Himmler,

Berlin, 16. Juni. (DNB.) Der deutsche und der italienische Botschafter in London haben heute den Vorsitzenden des Nicht­einmischungsausschusses davon unterrichtet, daß die deutsche und die italienische Regierung als Ergeb­nis des am Samstag, den 12. Ium, unter den vier für den Beobachtungsdienst des Seeüber­wachungsplanes verantwortlichen Mächten erzielten Ueber einkommens beschlossen yaben, ihre Mitarbeit in dem Nichteinmischungs­ausschuß sowie ihre aktive Beteiligung an Dem Beobachtungsdienst in den spanischen Gewässern wieder aufzunehmen.

Außenminister Eden gab am Mittwochnach­mittag im Unterhaus eine Erklärung über die Rückkehr Deutschlands und Italiens in den Nicht- einmischungsausschuß ab. Eden sagte:Ich freue mich, dem Hause mitzuteilen, daß die deutsche und die italienische Regierung infolge des am ver­gangenen Samstag erzielten Abkommens zwischen den vier für die Flottenkontrolle verantwortlichen Mächten beschlossen haben, von heute an ihre volle Beteiligung sowohl an den Arbeiten des Nichteinmischungsausschusses als an der Flottenüberwachung in Spanien wi^deraufzunehmen." Der Minister wies darauf hin,daß die beiden Regierungen diese Aktion jetzt im voraus ergriffen haben, bevor die von den beiden Streitparteien in Spanien angeforder­ten Versicherungen eingegangen sind". Eden kün­digte ferner an, daß er eine Abschrift der am 12. Juni getroffenen Vereinbarung bezüglich des Seeüberwachungsplanes im Archiv des Unterhauses niederlegen werde.

Paris stellt Entspannung fest.

Die französische Presse

zur Londoner Reise Neuraths.

Paris, 16. Juni. (DNB.) Die Reisen führender deutscher Männer werden in der französischen Öf­fentlichkeit stark beachtet. DieLibertö", das Blatt Doriots, stellt fest, daß vor allem die Reisen Neuraths nach London und des Gene­rals Beck nach Paris im Westen eine Ent­spannung bedeuteten. Die Ankündigung dieser Besuche habe in diplomatischen Kreisen Westeuropas einen ausgezeichneten Eindruck gemacht. Die Schimp­fereien, die aus kommunistischen und sowjetistischen Kreisen hierüber ertönten, würden an dieser Fest­stellung nichts ändern. London und Paris pflückten nun bereits die ersten Früchte des glücklichen Ab­schlusses der Verhandlungen über die Seekontrolle der spanischen Grenzen.

Information" schreibt, während Frankreich ganz andere Sorgen habe, verfolge die englische Regie­rung mit einer bewundernswerten Hartnäckigkeit das Werk, einen Frieden zu organisieren, der ge­eignet fei, die Gefahren in Europa zu verringern. Man habe in London den dringenden Wunsch, die augenblicklichen Probleme mit dem Mann zu be­sprechen, der mit seinem Namen die Außenpolitik Deutschlands vertrete, die tatsächlich vom Führer und Reichskanzler selbst geleitet werde. Im Laufe einer deutsch-englischen Unterhaltung könne man jedoch beiderseits sicherlich feststellen, daß die Auf­fassungen Deutschlands und Englands zweifellos gar nicht so entgegengesetzt seien, wie man annehme.

DerTemps" stellt fest, daß die internationale

Reichssportführer von Tschammer und Ost e n sowie zahlreiche andere führende Männer begrüßen. Chöre und Konzertvorträge deutscher und italieni­scher Musik leiteten über zu dem sportlichen Pro­gramm, das von der faschistischen Jugendführeraka­demie des Forum Mussolini eröffnet wurde. Ein herrliches Bild, als die sportgestählten Gestalten in weißem Dreß klassische Körperschulung demon­strierten. Dem gestrafften Rhythmus der männlichen Jugend folgten dann die aufgelockerten, gelosten Gymnastikvorführungen der Jugendführerinnenaka- demie von Orvieto. Die Begeisterung steigerte sich noch, als dann wieder die Jugendführerakademie des Forum Mussolini in kleidsamer blauer Uniform einmarschierte und in schnurgeraden Gliedern Marschkolonnen formierte, um zusammen mit den Frauen zum großen Schlußappell anzutreten. Va­terländische Hymnen und das von der italienischen Jugend in deutscher Sprache gesungene Horst-Wes­sel-Lied bildeten den Ausklang der Festveranstal­tung, die die tiefe Verbundenheit der deutschen und italienischen Jugend zum Ausdruck brachte.

Kräfte der Fugend.

Freundschaftsbesuche zwischen Italien und Deutsch­land sind keine Seltenheiten mehr. Staatsmänner und Politiker, Wirtschaftler und Journalisten haben sich von Land zu Land besucht, haben Eindrücke ge­wonnen und Verständnis gefunden. Die lieberem» stimmung in den außenpolitischen Linien beider Länder hat diesen Austausch der Gedanken und Be­ziehungen ebenso erleichtert, wie die Tatsache, daß sowohl in Deutschland wie in Italien die Kräfte d e r I u g e n d den politischen Weg bestimmen und dem nationalen Aufbau das Gepräge geben. Vor einigen Monaten sind 450 Vertreter der Hitler- Jugend in Rom gewesen, wo sie mit viel Herzlich­keit und Auszeichnung empfangen wurden.

Auf den besonderen Wunsch Mussolinis erfolgt in diesen Tagen der Gegenbesuch von 1300 jungen Ita­lienern, Mitgliedern der Jugendführer Akademien der Opera Balilla. Die Gäste, meist im Alter von 16 bis 18 Jahren, fühlen sich in dem Zeltlager des Grünewalds wohl, sie sind voll der Eindrücke, die sie in der Reichshauptstadt empfangen konnten. Unter der Abordnung befinden sich 160 junge Mädchen, die in einem der Häuser Wohnung qc-unden haben, die für die Olympiade auf dem Reichssportfeld er­richtet wurden.

Wenn für die Hitler-Jugend der Vorbeimarsch an dem Duce der Höhepunkt der Eindrücke war, so werden die jungen Italiener zu den größten Ereig­nissen ihres Besuchs die Stunde zählen, in der sie vor dem Führer Adolf Hitler auf dem Wilhclmplatz Aufstellung nehmen dursten. Die Füh­rung der jungen Italiener liegt in den Händen des

Entspannung, die infolge des Uebereinfommens zwischen England, Frankreich, Deutschland und Ita­lien in der Kontrollfrage um Spanien zu verzeich­nen sei, weiterhin deutlicher werde. In Deutschland betrachtet man jedenfalls die Achse RomBerlin nicht als ein Hindernis für eine weitgehende Zu­sammenarbeit mit allen anderen Mächten, mit Aus­nahme vielleicht Sowjetrußlands. Man habe eine Reihe von Anzeichen vor sich, die Aufmerksamkeit verdienten, weil sie geeignet seien, eine neue Atmosphäre zu schaffen. DasJournal des Döbats" empfiehlt wegen der Isolierung Frank­reichs, die auf Grund des kläglichen Schauspiels seiner Innenpolitik und des Einflusses der Kommu­nisten, der direkten Agenten Moskaus, auf die fran­zösische Regierung festzustellen sei, zunächst einmal in Frankreich selbst Ordnung zu schaf­fen, ohne die eine Außenpolitik nicht wirksam fein könnte.

Italienische preffefiiinmen.

Mailand, 17. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Besuch des Reichsaußenministers von Neurath in London findet auch in der italienischen Presse Beachtung.(Sortiere della Sera" unterstreicht, daß die Besprechungen in London zur Wiederherstellung des Vertrauens zwischen den Völkern beitragen konnten und deshalb als ein günstiges Zeichen für die europäische Zusammenarbeit zu begrüßen seien. Gerade diese Entwicklung entspreche ja auch dem Charakter der Achse BerlinRom. DieGazetta del Popolo" erklärt u. a., England fahre fort, s i ch oon jenerGrenz e" z u r ü ck z u z ie h e n, die Baldwin dem Rhein zugewiesen hatte. Alle von England in den vergangenen Jahren bezoge­nen Stellungen müsse es unter dem Druck der Er­eignisse aufgeben. Die Erklärungen des Willens zum Frieden und zur Zusammenarbeit, die Hitler und Mussolini wiederholt abgegeben hätten, seien oft genug nicht ernst genommen worden. Nun aber werde die englische Politik einer Revision unterzogen, da man sich endlich darüber klar zu werden beginne, daß man im Interefse Europas zu handeln habe. Das neue Blut­bad in Moskau sei eine ernfte Mahnung. Es nötige außer England auch Frankreich, ernstliche und dauerhafte Vorkehrungen für die Zukunft zu treffen.

Der Führer

schritt nun in Begleitung des italienischen Jugend­führers und des Jugendführers des Deutschen Reiches die Front der angetretenen Balilla-Offiziere ab. Danach richtete er folgende Ansprache an sie:

Junge italienische Kameraden!

Ich freue mich, daß ich Sie heute auf diesem Platz in Berlin begrüßen kann. Sie sind zu Be­such in ein Reich gekommen, das von den­selben Prinzipien und Ideen be­herrscht wird, wie Ihr eigenes Land. Italien und Deutschland haben unter ähnlichen Vor­aussetzungen einen Weg zu finden gesucht und haben ihn gefunden: einen Weg, der aus natio­naler Schwäche z u nationaler Kraft, Stärke und damit, wie wir wissen, zum na­tionalen Recht führt. Ihr werdet bei Eurer Reise durch Deutschland empfinden, wie sehr diese gleichen Gedanken in den Gefühlen der Freund­schaft und Zuneigung hier ihren Ausdruck finden. Deutsche Kameraden und Kameradinnen vor Euch haben dieselben Eindrücke aus Italien mit in ihre

Heimat zurückgebracht. Italien und Deutschland sind erfüllt von der Ueberzeugung, daß die beiden Träger dieser Gedanken nicht isoliert in der Welt stehen, daß diese Ideale nicht nur in diesen Hw ei Staaten eine Heimstätte gefunden haben, son- Dem von ihnen ausgehend auch anderen Ländern und Völkern als beachtenswert erscheinen. Vor allem aber führt uns in dieser Zeit hie gleiche Abwehr zusammen gegenüber einer der größten Weltgefahren die es gibt, gegenüber dem Bolschewismus.

Es ist für uns ein beglückendes Gefühl, zu wissen, daß in Italien ebenso wie bei uns ein Land in Wehr und Waffen aufgebaut ist und daß dieses Volk nun seine Jugend als Repräsentant hier nach Berlin ge­schickt hat. So wie das deutsche Volk stolz und glücklich ist auf seine Jugend, fo kann auch das italienische Volk stolz und glücklich auf seine Jugend fein. Auch das ist etwas, was uns verbindet: eine Jugend, die Ideale hat und die bereit ist, für diese Ideale zu leben und, wenn notwendig, auch für sie in den Tod zu gehen! Das ist für uns eine stolze Erkenntnis. Ich kann Euch in dieser Stadt und damit im Deut­schen Reich nicht besser willkommen heißen, als daß ich Luch erkläre: Millionen und aber Mil­lionen sehen in Euch die jungen Reprä­sentanten einer uns befreundeten

Berlin, 16. Juni. (DNB.) Den eindrucksvollen Höhepunkt der Deutschlandreise der 1300 italieni­schen Jugend sichrer und -fichrerinnen bildete am Mittwochnachmittag ihr Aufmarsch vor dem Führer und Reichskanzler auf dem Wilhelmplatz. Zu beiden Seiten des Aufmarsch­weges hatten Hitler-Jugend und Jungvolk ein Ehrenspalier für ihre italienischen Kameraden ge­bildet. Tausende begleiteten die Mannschaft mit be­geisterten Heilrufen und erwiesen den Feldzeichen der faschistischen Jugend ihre Ehrenbezeugung.

Als sich der Zug der Reichskanzlei näherte, be­trat der Führer und Reichskanzler durch den Borgarten die Wilhelmstraße, wo er von der vieltausendköpfigen Menge mit begeisterten Heil­rufen begrüßt wurde. Der Führer naym dann, in feinem Wagen stehend, den Vorbeimarsch ab. Vor seinem Wagen hatte der Führer der italieni­schen Jugend, Staatssekretär Ricci, Aufstellung genommen. Neben ihm Ministerpräsident General­oberst Goring, der Jugendführer des Deutschen Reiches Baldur von Schirach, Obergruppen­führer Brückner, Brigadeführer Schaub, Stabsführer Lauterbacher und Reichssport­führer von Tschammer und Osten. Man sah es den italienischen Jugendführern und -führerin- nen an, daß der Vorbeimarsch vor dem Führer für sie das größte Erlebnis ihrer Deutschlandreise be­deutete, genau so wie vor dreiviertel Jahren für die deutsche Jugend ja auch der Marsch vor dem Duce die eindrucksvollste Stunde ihrer Jtalienreise war. Nach dem Vorbeimarsch nahmen die italie- rnschen Jugendführer und -sührerinnen auf dem Wilhelmplatz in einem weiten offenen Viereck Auf­stellung.

/