Einzelbild herunterladen

am 24 März imb am 7. April wird dann alle' Neuen" mit der Vielfalt des Jungvolkdienstes oer- traut machen.

2m Rahmen der Jungvolk-Werbeaktion ist übri­gens den 11», 12- und 13jährigen nochmals die Möglichkeit geboten, in die Reihen des Deutschen Jungvolks ausgenommen zu werden.

TlGDAP. Ortsgruppe Gießen-Süd.

Abteilung: Hilfskaffe.

Alle Angehörigen der SA., SS., Marine-SA., Reiter-SA. und des NSKK. im Bereich der Orts­gruppe Gießen-Süd, die ihren Beitrag zur Hilfskasse für die Monate April, Mai und Juni 1937 noch nicht entrichtet haben, können diesen noch bezahlen, und zwar am

Mittwoch, 17. März, und Donnerstag, 18. März, jeweils in der Zeit von 20 bis 22 Uhr auf der Ge­schäftsstelle der Ortsgruppe, Frankfurter Straße 295).

Wer bis dahin nicht bezahlt hat, wird bei der Hilfskasse in München abgemeldet und hat sich dar­aus entstehende Folgen selbst zuzuschreiben.

Besichtigung der neuen Ieuerlöschgeräte

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen teilt uns mit: Die neuen Feuerlöschgeräte sollen am Donnerstag, 18. März, 11 Uhr/ am Schlachthof durch einen Ingenieur der Lieferfirma praktisch vorgeführt werden. Die Bevölkerung der Stadt wird auf diese Vorführung aufmerksam gemacht und zur Teilnahme eingeladen.

Keine Sammlung von Rasierklingen.

DNB. Der lobenswerte Eifer, der bei der Er­fassung aller Altmaterialien zu verzeichnen ist, führt hin und wieder auch zu Mißhelligkeiten. So ist es in verschiedenen Teilen Deutschlands dazu gekommen, daß Sonderaktionen zur Sammlung gebrauchter Rasierklingen zu verzeichnen waren, weil man ge­glaubt hat, der hochwertige Stahl der Rasierklingen fei besonders wertvoll für die Sammlung. Allerdings handelt es sich bei Rasierklingen um besten Stahl, aber diese Eigenschaft kann bei der Wiederverwer­tung nicht ausgenutzt werden, weil eine ausschließ­liche Verarbeitung von Rasierklingen nicht durch­führbar ist und die Klingen in der Praxis nur mit dem allgemeinen Schrott zusammen verarbeitet wer­den können. Die zusammenkommenden Mengen an Rasierklingen stehen außerdem in gar keinem Ver­hältnis zu der Gefahr der Verletzungen, die vielfach bei der Sammlung von Rasierklingen vorgekommen sind. Die Rasierklingen sind in den Müll zu werfen, oder irgendwie unbrauchbar zu machen.

*

LPD. Anwärter f ü r d i e gehobene mittlere Finanzlaufbahn in Hessen. Wie der Reichsstatthalter in Hessen Landesregie­rung bekannt gibt, werden demnächst einige An- Wärter zum Vorbereitungsdienst für die Laufbahn der Beamten des gehobenen mittleren Finanzdien­stes zugelassen. Gesuche um Zulassung sind bis zum 20. März 1937 bei der Abteilung IV (Finanzoer- waltung) der Hessischen Landesregierung in Darm» stadt einzureichen. Den Gesuchen müssen beigefügt sein: Ein Lichtbild aus neuerer Zeit, das Abgangs­zeugnis einer Realschule mit 7jährigem Kursus oder der Nachweis der Reife für die Unterprima eines Gymnasiums oder einer Oberrealschule, ein von dem Bewerber verfaßter, eigenhändig geschriebener Lebenslauf, ein polizeiliches Leumundszeugnis, Nachweise über Betätigung in der Hitlerjugend, SA. oder SS., Nachweis über Ableistung des Arbeits­dienstes. Der Bewerber muß deutscher Reichsange­horiger sein, das 18. Lebensjahr vollendet und darf das 25. nicht Überschritten haben. Er und, falls er verheiratet ist, seine Ehefrau müssen arischer Ab­stammung sein. Ferner ist volle Gesundheit unbe­dingtes Erfordernis. Der Vorbereitungsdienst ist grundsätzlich unentgeltlich abzuleisten. Im Falle nachgewiesener Bedürftigkeit kann ein Unterhalts­

zuschutz gewährt werden. Die Gesuche sind nur zu­sammen mit den erforderlichen Zeugnissen und Nachweisen einzureichen. Eine einstweilige Bewer­bung ohne die Zeugnisse und Nachweise ist zweck­los, da es für die Auswahl unter den Bewerbern nicht auf die Reihenfolge des Eingangs der Ge­suche ankommt. Gesuche, denen die Zeugnisse und Nachweise nicht beigefügt find, werden ohne weite­res zurückgewiesen.

** Die hessischen Leibgardisten tref­fen s i ch in Darm st ad t. Zusammen mit dem in Darmstadt stehenden Infanterie-Regiment beabsich­tigt der Bund ehemaliger hessischer Leibgardisten am 31. Juli und 1. August in Darmstadt ein großes Hessisches Leibgardistentreffen durchzuführen. Tau­sende ehemaliger Leibgardisten aus dem ganzen Reiche werden sich an diesen Tagen in der Landes­hauptstadt versammeln.

Werkskonzert bei Bänninger.

Rundfunkempfänger hören mit.

Heute morgen wurde der Belegschaft der Fittings­fabrik Bänninger eine besondere Freude zuteil. Deutsche Arbeitsfront, NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" und Betriebsführung ermöglichten die Durchführung eines Werkskonzertes, das für die in diesem Betriebe arbeitenden Volksgenossen eine an­genehme Unterbrechung der Arbeit während der ersten Morgenstunden des heutiaen Tages bedeutete.

In der großen Gießereihalle, einer Halle, die sonst nur den Rhythmus der Arbeit kennt, ver­sammelte sich die ganze etwa 700 Mann starke Belegschaft zu dieser unterhaltsamen Stunde. An dem Werkskonzert nahmen neben der Betriebsfüh­rung auch Vertreter der Partei und der Deutschen Arbeitsfront teil, die herzlich begrüßt wurden. Die 44 Mann zählende Werkschar hatte in ihren dunklen Uniformen bei der Musik Aufstellung genommen. Der Reichssender Frankfurt a. M. hatte sich zu dem Konzert ebenfalls mit seinen Aufnahmegeräten ein­gefunden, um das Konzert auf den Sender zu übertragen.

Die Feierstunde wurde eingeleitet durch eine kurze Ansprache des Betriebszellenobmannes Diehl, der das Außerordentliche dieser Veranstaltung her- oorhob und der großen Verdienste des Führers Er­wähnung tat, dem all dies zu danken sei, was heute dem Arbeiter zugute komme. Der Führers Verdienst sei es, daß auch dieses Werk im Laufe der vergangenen Jahre seine Belegschaft bedeutend

erhöhen konnte. Der Betriebszellenobmann schilderte dann noch kurz einige Einrichtungen des Betriebs, die der Wohlfahrt des Arbeiters bestimmt find, und schloß mit Worten der Versickerung, daß auch dieses Werk und seine Belegschaft oazu beitragen werden, die ihnen innerhalb des Dierjahresplanes gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Das Konzert gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Die Kapelle Krengel musizierte, und es mag den Musikern eine Freude gewesen fein, hier in dieser Halle vor arbeitenden Volksgenossen zu svielen, die jetzt auf vielen Bänken, auf Regalen und Arbeits­tischen und auf Arbeitsbrücken und Werkstücken saßen, alle im blauen Arbeitsanzug, und aufmerk­sam der Musik folgten. Die Musizierenden gaben sich denn auch besondere Mühe um eine schöne Wiedergabe der einzelnen Darbietungen der Kon­zert- und Marschmusik. Der Spielmannszug der Werkschar unterstützte in schneidiger Weise die Märsche, die das Programm brachte. Die Zuhörer ließen es an Beifall nicht fehlen. Eine schöne Bereicherung fand das Konzert dann noch durch einige Lieder, die die Werkschar gemeinsam sang. Zum Schluß spielten einige Kameraden der Werk­schar im Mundharmonika-Orchester und errangen sich ebenfalls herzlichen Beifall.

Dankbar für das fchöne Erlebnis dieser Stunde ging dann jedermann wieder an seinen Arbeitsplatz.

100Lahre Gewerbeschule Gießen.

Von Baumeister, Oberingenieur K

In diesem Semester blickt die Gewerbeschule Gießen auf eine 100jährige, erfolgreiche Tätigkeit als größte Handwerkerschule Hessens zurück. Sie wurde im Jahre 1837 unter Mitwirkung des da- daligen Hofkammerrats Hofmann durch den Lan- desgewerbeoerein als Handwerkerschule Gießen ins Leben gerufen. Den eigentlichen Unterrichtsbetrieb eröffnete sie am 14.1.1838 mit 28 Schülern. Der Landesgewerbeverein trug die Kosten der ersten Einrichtung und bestritt eine Reche von Jahren alle Ausgaben für die Unterhaltung der Schule. Die Schule war zunächst als Sonntags-Zeichenschule aufgezogen, Schulgeld wurde keines erhoben, da die Besoldung der Lehrkräfte von dem Landesgewerbe- verein getragen wurde. Die Aufsicht über die Schule führte der Großherzogl. Provinzial - Baumeister. Nach Gründung des Lokalgewerbeoereins Gießen im Jahre 1841 ging die Aufsicht auf den Vorstand dieses über. Im Jahre 1842 wurde eine Abend­schule eingerichtet und von den zahlungsfähigen Schülern ein Schulgeld erhoben. Vom Jahre 1846 ab stellte die Stadt Gießen die Unterrichtsräume zur Verfügung und bestand nunmehr die Schule als Tagesschule, an der die Schüler an Sonntagen im Zeichnen, und an den Wochentagen in Mate­rialienkunde, Naturlehre, Geometrie, Geschäftsrech­nen und Buchführung unterrichtet wurden.

Die stetig steigende Schülerzahl machte eine wei­tere Ausgestaltung des Lehrplanes notwendig, so daß hinfort als Lehrfächer noch Fachzeichnen, Dar­stellende Geometrie und Schattenkonsttuktion hinzu­kam. 1887 wurde die Schule in eine Erweiterte

. Hust, Direktor der Gewerbeschule.

Handwerkerschule umgewandelt und ein Hauptlehrer angestellt. Mehrfach trat ein Wechsel in den Unter­richtslokalitäten ein, eine Maßnahme, die sich nicht immer zum Vorteil der Schule auswirkte. Mit Rücksicht auf die verschiedenen Interessen der Handwerker und die den jungen Gewerbetreibenden zur Verfügung stehende Zeit, bestand damals die Schule aus folgenden drei Abteilungen:

1. Der Handwerker - Sonntagszeichenschule für solche Schüler aus Gießen und Umgebung, die verhindert waren, abends und an Werk­tagen am Unterricht teilzunehmen.

2. Der Erweiterten Handwerkerschule mit Unter­richt an Wochenabenden und einzelnen Wochen­tagen.

3. Des offenen Zeichensaales mit Unterricht an Wochentagen.

1886 bestand die Schule noch aus vorerwähnten drei Abteilungen, von denen der offene Zeichen­saal an Wochentagen vormittags von 812 Uhr für Gewerbetreibende unentgeltlich geöffnet war. Hier war Handwerkern und Gewerbetreibenden Gelegen­heit geboten, sich unentgeltlich Rat zu holen und un­ter Anleitung der Lehrer Entwürfe und deren Aus­arbeitung anzufertigen. Vom Jahre 1887 an ge­währte die Stadt Gießen auch eine Geldunter­stützung, ferner leisteten Zuschüsse der Landes- gewerbeverein, die Spar- und Leihkasse und der Lokalgewerbeverein. Träger der Schule war der Lokalgewerbeverein, dessen damaliger rühriger Vor­sitzender der.Geheime Rat Prof. Dr. H. von Rit­gen war. Die Schule erfreute sich in den folgenden

Jahren der tatkräftigen Unterstützung des Gewerbe- Vereins, der Stadt Gießen, der Gießener Handwer« ker und Gewerbetreibenden, sowie der Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt.

Als sich die Unterrichtsräume in der alten Ge­werbeschule im Asterweg infolge der Aufwärtsent­wicklung der Schule als zu klein erwiesen, entschloß sich im Jahre 1907 der Ortsgewerbeverein, ein neues, allen Erfordernissen der damaligen Zeit entsprechen­des Gewerbeschulgebäude zu errichten. Mit Unter­stützung der Stadt Gießen, die das Grundstück Kirch­straße 16 kostenlos als Bauplatz zur Verfügung stellte und dank der hochherzigen Stiftung des damaligen Vorsitzenden des Ortsgewerbevereins, des Kommer­zienrats L. Heiligen st aedt, sowie der Opfer­freudigkeit des Gießener Handwerks und Gewerbes, konnte der Neubau ausgesührt und am 26. Juli 1908 seiner Bestimmung übergeben werden. Seit 1904 ist jungen Handwerkern an der Gewerbeschule Gelegenheit geboten, sich bestens auf die Meisterprü­fung vorzubereiten. Jahrzehnte hindurch war der jeweilige Leiter der Schule im Vorstand des Orts­gewerbevereins und Vorsitzender der Meisterprü-

Am 20. und 21. INärz finde! die siebte und letzte Reichsftrahensammlung für das 1936/37 statt. Die Sammlung führt die Deutsche Arbeitsfront durch.

fungskornrnission für die Provinz Oberhessen, eine Personalunion, die eine enge Zusammenarbeit zwi­schen Handwerk und Schule gewährleistete und sich mcht zum Nachteil des Handwerks auswirkte.

Von 1914 bis 1918 diente die Schule hauptsächlich als Lazarett und der Umschulung Schwerkriegs­beschädigter. Tausende ehrbarer Handwerksmeister Oberhessens und der angrenzenden preußischen Ge­biete haben sich im Lause der hundert Jahre in dec Gewerbeschule das geistige Rüstzeug für den erfolg­reichen Kampf ums Dasein als freischaffender Mei­ster geholt. Kaum ein Baugeschäft ober Bauamt der Umgebung Gießens, wo nicht Männer vom Fach in verantwortlicher Stelle tätig find, die sich ihre grundlegenden technischen Kenntnisse und Fertigkeit ten in der Gewerbeschule geholt haben. Allen Gegen- ftrömungen zum Trotz hat sich die Schule schon vor Der nationalsozialistischen Revolution stets für den großen Befähigungsnachweis im Handwerk eingesetzt und in diesem Sinne die Belange eines hochquali­fizierten handwerklichen Nachwuchses als ihre eige­nen mit zäher Verbissenheit verfochten.

Die Gewerbeschule ist die Mutter der Gewerb­lichen Berufsschule, die in diesem Jahre auf ihr lojähriges Bestehen zurückblickt und die mit ihr bis 1928 räumlich und bis 1933 in der Leitung verbun­den war. 1928 ging das Gewerbeschulgebäude in den Besitz der Stadt über, die es für die Zwecke der Gewerblichen Berufsschule umbaute. Seit dieser Zeit befinden sich die Unterrichtsräume behelfsmäßig im Liebigbau (sogenannte Alte Klinik), doch ist zu hoffen, daß sie in absehbarer Zeit wieder ein endgül­tiges und zweckentsprechendes Heim findet. Das Gesetz über die öffentlichen Unterrichtsanstalten für freie und angewandte Kunst und die öffentliche Technischen und Gewerblichen Unterrichtsanstalten mit Staatsunterstützung vom 14. Dezember 1928 stellte auch die Gewerbeschule auf eine neue Rechts­grundlage. Träger der Schule ist seit dieser Zeit die Stadt Gießen, die in anerkennenswerter Weise der Schule ihre Unterstützung leiht. Der Artikel 2 vor­stehenden Gesetzes umschreibt kurz und klar die Aufgabe der Schule indem er besagt: Die öffent­lichen Technischen und Gewerblichen Unterrichtsan­stalten mit Staatsunterstützung haben die Aufgabe,

Gute Möbel bei Koos

Giessen Schulstr 6

IBM

Generalversammlung

Samstag, 20. März, abends 8.30 Uhr im Restaurant »Zum Schipkapafi« Bahnhofstraße 7

Tagesordnung laut Rundschreiben

Männetbadeverein e.V.1836

Der Vorstand

1813D

Militärhosen

nach Maß liefert

H. Flach, Schneidermeister

Neuenweg 9 I. 1744D

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiin Kleine Anneigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in die Hei- matzeitung, den BieffenerAnxeigei iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

LMmirlWslillM gonfnmoerein Mselk

Bilanz zum 31. Dezember 1936.

Aktiva.

JUt 4105.38 19 631.59 12522.66 100.

1. 300 222.19 100.

Kasse Waren Außenstände Immobilien Mobilien.................

Beteiligung B.H.G. ....... Spar- u. Vorsch.-Ver. Wreseck Konto Wertpapiere........

Passiva.

Geschästsguth der Genossen Guthaben der Lieferanten.. Guthaben derBäuerl. Haupt- genossenschast

Betriebsrücklage Reservefonds Baufonds Gewinn 1936

JUt

2107.

5 545.50

2596.27

7 500

6342.61

7 000

5 891.44

36 982.82 36 982.82

Der Aufsichtsrat. Der Vorstand.

Vorstehende Jahresreckmung und Bilanz liegt acht Tage zur Einsicht der Mitglieder in der Geschäfts­stelle, Kornblumenstraße 12, offen.

Mitgliederbewegung:

Am 1. Januar 1936 612

Zugang ..... 13

625

Abgang............. ... 9

Mithin am 31. Dezember 1936 616

Generalversammlung

findet statt Mittwoch, den 24. März, abdS. 8'/, Ubr, bei Gastwirt Brann. Tagesordnung:

1. Vorlesung u. Genehmigung der Jahresbilanz

2. Verteilung des Reingewinns

3. Entlastung des Vorstands und Aufsichtsrats

4. Vorlesung des Prüfungsberichts

5. BeMiedenes. 1801D

AM 20.2t MÄRZ 193?

F.ä*- '_______________________________

wird immer größer, wenn Sie ein schlechtsitzjendes Bruchband tragen. Brucheinklemmung kann zur Todesursache werden. Fragen Sie Ihren Arzt. Durch Anwendung meiner Spezial-Bandagen nach Maß wird Ihr Bruch vollkommen und beschwerdefrei zurückgehalten. Viele Bruchleidende haben sich sogar geheilt. U.a. schreibt Herr Mendler:Möchte Ihnen mitteilen, daß ich durch die von Ihnen ver­ordnete Bandage trotz meinem Alter von 67 J ahi en von meinem Leistenbruch vollständig geheilt bin Seit beinahe einem Jahr brauche ich kein Bruch­band mehr zu tragen und fühle auch keine Be­schwerden. Die mir vorher hier verschriebenen Bandagen hatten dagegen keinerlei Erfolg und machten mir Schmerzen beim Tragen. Ich werde nicht verfehlen, Ihre werte Firma in meinem Be­kanntenkreise sehr zu empfehlen und habe auch nichts gegen die Veröffentlichung des Briefes. Rudolf Mendler, Lager Verwalter, Berlin, Skalitzer- straße 29 a, den 18. Juni 32.

Kostenlos zu sprechen in: Alsfeld, Donnerstag, den 18. März, von 11 bis IVg Uhr. im Hotel Deutsches Haus. Wetzlar, Freitag, 19. März, von 8 bis 11 Uhr. im Hotel Kaltwasser. Gießen, Freitag, 19. März, von 12 bis 3 Uhr, im Hotel Kobel. 1808d

IGRuffing, Spezial bandag ist» Köln, Rlchard-Wagner-Str. 16

Hier abschneiden!

I

Solquelle

478

Sonnenstich

tanz, Lied, Gesang oder beim Skat: Spiel aus der Hand.

Solquelle, kochsalzreiche Quelle.

Solfalz, aus Solquellen gewon­nenes Salz.

Sommerfrische, Erholungsort, während des Sommerurlaubs muß so gewählt werden, daß die größte Erholung der Nerven ge­währleistet wird. Wichtig zur Erholung ist auch die Wayl der Gegend. Wer sich bester an der See erholt, fahre nicht ins Ge­birge oder umgekehrt. Die Haus­frau braucht ebenso Erholung u. Entspannung, wie der berufstä­tige Mann. Wer im Sommer nicht verreisen kann, fahre in die Winterfrische. Es hat sich erwie­sen, daß ein Urlaub im Winter noch erholender ist als im Som­mer.

Sonderschulen, Hilfsschulen für Blinde^ Taubstumme oder kör- perbehlnderte Kinder.

Sonnenblume (Helianthus), ein­jährig, besonders auf dem Land geschätzt. Samen wird im April ausgesät od. Pflanzung der S. im Mai. Verlangen in trocknen Sommern reichliche Wastergaben und immer nährstoffreiche Erde. Große Blüten sehr wirksam, Sa­menkörner von Meisen gerne ver­speist, dienen im Winter als wärmendes Futtermittel, ölhal­tig. Außer den gelben Samen gibt es Blüten mit kastanien­braunem Rand, die als Schnitt- blumen dekorativ wirken.

Sonnenbrand, eine durch Ein­wirkung der Sonnenstrahlen ent­stehende Verbrennung der Haut,

die unter Umstanden sehr schmerz­haft sein und mit Blasenbildung einhergehen kann. Besonders leicht entsteht Sonnenbrand bei Eletscherwanderungen, auch bei Skilaufen, wenn die von Glet­schern und Schnee zurückgeworfe­nen Strahlen auf die Haut ein­wirken können. Auch nach unbe­dachtem Sonnenbad ist Sonnen­brand die schmerzende Folge. Am besten ist es, die Haut vor der Bestrahlung mit Fett oder Oel oder mit besonderen Sonnen­brandsalben gut einzureiben und vor den Sonnenstrahlen, beson­ders vor den ultravioletten Strahlen zu schützen. Bei allmäh­licher Gewöhnung gibt es ge­wöhnlich keinen Sonnenbrand. Blondhaarige, hellhäutige Men­schen sind im allgemeinen beson­ders gefährdet. Bei leichten Gra­den von Sonnenbrand schalt sich die Haut, in schweren Fällen ist aber auch das Allgemeinbefinden gestört (Kopfschmerzen. Uebel- keit, Fieber, Schüttelfrost usw.). Die Behandlung gehört in sol­chen Fällen unbedingt in die Hand des Arztes. In leichten Fällen genügt Einpudern oder Bestreichen mit Oel oder einer paffenden Salbe.

Sonnenbrille. Schutzbrille gegen grelles Sonnenlicht aus dunklem Glas oder Horn. Man wähle große Gläser und Brillen, die dicht vor dem Auge sitzen, damit auch zwischen Brille und Auge kein Licht einfällt.

Sonnenstich entsteht durch un­mittelbare Einwirkung der Son­nenstrahlen auf den unbedeckten

CAR DY

Feinseife Häutcreme

Rasierseife Parfüm

CARDY-Erzeugnisse: Güte und Preiswürdigkeit!