Mittwoch. U.zebruar 1957
187. Zahrgang
Gietzener Anzeiger
i hiPlen Tagen tritt wieder die gesamte deutsche । noch nie erlebt haben. Der Nationalsozialismus ist
-mm Reichsberufswettkampf an. Sie will wie ein Märzsturm über Deutschland hmweggefegt k^ibren Einsatz mithelfen bei der Durchführung und hat das Dürre zerbrochen und denjenigen, die rt^ilbreiptanes Seber wird sich in diese Reihe sich auf die liberale Insel retten wollten klar ge-
um seine Pflicht zu erfüllen. In Frank- macht, daß für sie m Deutschland kein Platz mehr umJ (Trnffnitnn hPA 4. Reicks- ist. Diese Revolution ist total, das heißt, wir
Empfang bei Rudolf Heß
11 Jahre NSOAp.
Parteigründungsfeier in der Hauptstadt der Bewegung.
kett, nicht der Selbstsucht und der Schadenfreude. Sie gibt dem Cäsar, was des Cäfars ist, aber auch Gott, was Gott gehört. Dieser Pazifismus bejaht aus heißem Herzen den Frieden, er bejaht aber auch das Recht und die Pflicht aller Völk er zur Landesverteidigung. Dieser Pazifismus bekennt, daß es ehrenvoll ist, für sein Vaterland zu kämpfen und zu leiden. Die Achtung der eigenen Ehre und des eigenen Rechtes aber ist gleichbedeutend mit der Anerkennung und peinlichen Achtung der Ehre und des Rechtes der Nachbarn. , ,
Diesen Gedanken Bahn zu brechen, ist die Ausgabe der Frontkämpfer aller Völker. Diesem Ziel dient auch die jetzige Tagung. Es ist ein Lichtblick am bewölkten Horizont der Politik, daß sich hier in Berlin versammelt haben die Vertreter von vierzehn Nationen, um mit gutem Willen der Volkes verüändigung und dem Völkerfrieden zu dienen. Im wünsche Ihnen, meine Kameraden, dazu vollen Erfolg! Sie lernen in Deutschland ein Reich und em Volk kennen, das unendliche Lied erduldet hat, das jetzt mit einer heroischen Kraftanstrengung an seiner Wiedergeburt arbeitet, das nichts sehnlicher wünsch tundnichtsdringenderbraucht, als den e i g e n e n F r i e d e n und den Frieden der Welt. Nehmen Sie diese Ueberzeugung mit in Ihr Vaterland! Seien Sie die Bannerträger eines neuen Idealismus, eines Ideals, das alle Völker verbinden und alle Feindschaften begraben kann. Seien Sie die Apostel soldatischer Kameradschaft! __________
München, 16. Febr. (DNB.) Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei begeht am 24. Februar 1937 ihren Gründungstag. Wie alljährlich, so werden sich auch in diesem Jahr d i e ältesten Kämpfer der Bewegung an diesem Tage im denkwürdigen Hofbräuhaussaal versammeln Infolge der beschränkten Platzoerhaltnisse wird eine Parallelkundgebung im Lo - wenbräukeller stattfinden. Teilnahmeberechtigt sind: 1. Die Inhaber des Blutordens, die gleichzeitig im Besitze des Goldenen Ehrenzeichens der Partei sind. 2. Die Inhaber des Blutordens. 3. Die Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens. 4. Die Sternecker-Gruppe. Der Zutritt zu der Feier im Hof
gewonnen.
Deutschland ist ein Volk ohne Raum, aber es verzichtet nicht auf den notwendigen Raum. (Lebhafter Beifall.) Wir wollen gerne erklären: Gewiß, wir wollen uns abmühen, um die beste Sozialordnung zu schaffen, wir wollen uns abmuhen, um die Not und das Elend zu beheben, wir wollen
Der Faschismus grüßt die deutsche Jugend
ffänben (Del, jjnen, Marga-
Mgsmaterial la, PutzmM,
Namens der ausländischen Teilnehmer ankwor- tete Präsident D e l c r o i x. die im Ständigen Ausschuß vertretenen Frontkämpfer seien beseelt von jener inneren Solidarität aus der Schützengraben-
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/.UHr des Vormittags Grundpreise für 1 mm tMe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Vereinbg.25°/^ mehr.
Ermäßigte Grundpreise:
DsLeiterdesVeichsberufsweltkampfs, Obergebietsführer Axmann,
arbeiten und fleifeig fein. Aber mir wollen auch erklären, daß all unser Fleiß und unsere Opferbereitschaft und unsere Gemeinschaftsarbeit wird auf die Dauer die soziale Frage nicht lösen können, wenn Deutschland nicht genügend Ra um er- hält. Wir verlangen im Namen des Herrgotts, der uns geschaffen hat, Gleichberechtigung mit allen Völkern der EPbe und genügend Raum für Deutschland.
Ja, so führte Dr. Ley weiter aus, wir sind arm geworden an materiellen Gütern, wir können uns nicht ganz allein ernähren, und wir brauchen auch noch sonstige Dinge. Aber wenn ich euch Pimpfe so frisch und fröhlich vor mir sehe, so muß ich mich verbessern und ausrufen: Nein, wir sind reich, so reich, wie nur irgend jemand sein kann. Nein, mir wollen dem Herrgott nicht schmollen, sondern wir wollen sagen: Lieber Herrgott, wir danken dir, daß du uns dieses Blut gegeben hast, diese Intelligenz, diese schöpferische Kraft. Und mit dieser Jugend werden wir auch den zweiten Dierjahresplan gewinnen.
Dr Ley machte dann davon Mitteilung, daß es sein Bestreben sei, den Reichsberufswettkampf auch auf die Gesellen und Meister auszu- dehnen, so daß schließlich dereinst in Wirklichkeit die Olympiade der Arbeit geschaffen sei Es wird dann die höchste Ehre eines jeden Lehrlings, Gesellen und Meisters sein, als Preisträger in : seinem Beruf dem Führer Adolf Hitler vorgestellt zu werden. (Lebhafter Beifall.) Der Arbeiter wird - dann nicht mehr ausschließlich des Lohnes weaen arbeiten, sondern um den weit höheren Preis der i Anerkennung durch den Führer.
Berlin, 16. Febr. (DNB.) Der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, gab zu Ehren der Teilnehmer des Ersten Kongresses der Standgen Internationalen Frontkämp s e r - k o m m i s s i o n einen Empfang im Haus der Flieger. An der Seite des Reichskriegsministers hatten der vorläufige Präsident der Internationalen Kommission, D e l c r o i x (Italien), und I en n G o y von der französischen Abordnung Platz genommen. Generalfeldmarschall von Blomberg hielt an ferne Gäste eine längere Ansprache, in der er u. a. ausführte: _
Kameraden! Wenn ich Sie, die Kameraden aus dem großen Kriege, mit diesem Ehrentitel anspreche und im Namen der deutschen Wehrmacht herzlich willkommen heiße, dann fordert der Sinn des Wortes Kamerad, daß wir alle unser Denken und unser Handeln nach jenen Worten und Tu g en - den ausrichten, die zu allen Zeiten und m allen Völkern die soldatische Kameradschaft gekennzeichnet haben. Kamerad sein, heißt tapfer sein: Kameradschaft fordert Vertrauen: Kameradschaft gibt es nur zwischen freien ehr * liebendenund gleichberechtigten M e n- schen und Völkern. Kameraden helfen einander: das Wesen wahrer Kameradschaft liegt darin, ein gemeinsames Schicksal gemeinsam zu tra$ßer kann überzeugender für den Frieden ber Welt kämpfen als die Soldaten des letzten Weltkrieges? Das ist eine neue Art des Pazifismus. Sie entspringt nicht der Feigheit und Wurdelosig-
MNgsordnung sseMchen Aus- 937 bis 30.Sep- rlängenmg des ,8 bei im Wett- iftung und ein- | essen), n vom 16. bis ihr, auf unierer Angebotsform' er Gebühr von
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Wenn alle, die heute an verantwortlicher stelle das Schicksal eines Landes leiteten, Frontsoldaten gewesen wären, so wäre es für die Völker leichter, die Grundlagen einer Verständigung zu finden. Die deutsche Regierung und das deutsche Volk seien von Frontkämpfergeist und der gegenseitigen Achtung unter den Völkern voll und ganz beherrscht. Auch heute wieder hätten die alten Soldaten des Weltkrieges ihre Pflicht zu erfüllen und ihrerseits dazu beizutragen, den Frieden zu erhalten.
orden bzw. für das Goldene Ehrenzeichen. Die auswärtigen T e i l n a h m e b e r e ch t i g t e n, die der Parteigründungsfeier beiwohnen wollen, müssen bis spätestens 20. Februar einen A ntr a g bei der Gauleitung der NSDAP., Prannerstr. 20, stellen. Die Kosten für Fahrt und Unterkunft muffen von den auswärtigen Teilnehmern selbst getragen werden.
gemacht hat.
Die verschiedenen Frontkämpferbünde lehnen es zwar durchweg ab, sich in die Tagespolitik ernzu» mischen und den Diplomaten das Brot wegzunehmen, aber sie können auf eine solche Betätigung auch ruhig verzichten, denn viel tiefer und weiter reicht der moralische Einfluß, den sie einzeln oder als internationale Organisation auszuuben vermögen. Das ist keine belanglose, unverbindliche Unterhaltung, die von diesen Männern bei ihren gegenseitigen Besuchen gemacht wird, keine bitterliche Geste allein, die sie miteinander verbindet, auch keine pazifistische Utopie, der sie sich..unterwerfen sondern es ist die von Verstand, Gefühl und Wille gleichermaßen eingegebene Verpflichtung, die, aus heldischem Erleben geboren, deshalb so ern|t und heilig ist, weil sie durch den Opfertod von mehr als neun Millionen Menschen begründet wurde. Denn die Toten, die einst neben den heute noch lebenden Frontkämpfern im Schützengraben standen, sind sämtlich nicht im Dienste des Krieges gefallen, sondern sie haben ihr Leben hmgegeben ü r einen besseren Frieden und für die
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Aags und Feiertags ufiaen: Die Illustriert. A .ner Familienblätter L^iat ün Bild Die Scholl. D«nat$*Be$ugspret$.
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Zukunft ihres Volkes.
Von diesem Glauben sind auch heute noch die 15 Millionen lebenden Frontkämpfer beseelt, die in den verschiedensten Verbänden aller Kriegsteilnehmer- taaten organisiert sind. Sie haben deshalb ein bevorzugtes Recht, über Krieg und Frieden zu sprechen. Ihre Stimme muß überall gehört werden, und wenn Hermann Göring bei einem Empfang der internationalen Frontkämpfer in Berlin den Weltkrieg als eine letzte Prüfung bezeichnete, deren Wiederholung sich die Völker nicht mehr erlauben könnten, dann soll und muß dieses Wort über den Kreis der einstigen Frontkämpfer hinaus auch einen Widerhall in den jüngeren Generationen finden. Es muß aber auch in das Bewußtsein jener Männer einbringen, die heute die große Politik machen und die für die Gestaltung der zwischenstaatlichen Beziehungen in erster Lime verantwort- lich sind.
Die gegenwärtig amtierenden Politiker und Diplomaten haben wohl alle noch den Weltkrieg miterlebt, aber sie waren nur zu einem Teile an der Front. In 30, 40 oder 50 Jahren wird sich das Bild vollends verschoben haben, dann werden die Veteranen von 1914/1918 kaum noch eine aktive Rolle in der internationalen Politik spielen. Man kann sich vor- stellen, daß dann ein Geschlecht die Führung besitzt, das ohne persönliche Kenntnis des Krieges leichtsinnig mit dem Feuer eines neuen Weltenbrandes spielt, und man könnte vor einer solchen Aussicht zutiefst erschrecken. Aber dennoch braucht der Blick in die Zukunft nicht so trübe zu sein, denn wenn die Jugend aller Länder in dem Geiste erzogen wurde, der jetzt die früher feindlichen Frontsoldaten zum Zusammenschluß geführt hat, dann wäre der Friede wohl für ein Menschenalter gesichert. Dieser Friede nämlich, den die Frontsoldaten aller Nationen erstreben, ist auf dem Willen zur gegenseitigen D e r» ständigung, zur gegenseitigen Achtung der völkischen Lebensrechte aufgebaut.
Oie letzte Prüfung.
Daß gerade unser Vaterland es ist, in dem sich zum ersten Male die F r o n t s o l d a t e n f u h- r e r Europas und Amerikas zusammenfmden und die Satzung jener umfassenden Kommission beichlie- ßen, welche aus den Vertretern aller ehemals gegnerischen Länder gebildet wird —, diese Tatsache wird von der deutschen Oeffentlichkeit besonders herzlich begrüßt. Denn unser Volk, das wie kein anderes unter den Schrecken und Folgen des Großen Krieges gelitten hat und das sich heute von einem Mann führen läßt, der als einfacher Gefreiter die Höhen und Tiefen des furchtbarsten Wa fenganges der Weltgeschichte durchschritten hat, hat seine ganze Hoffnung eben auf das Wirken derjenigen gesetzt, deren Kriegserfahrungen sie zu den sicher ft en Garanten des Friedens
WsorganisallonsleiierDr.Ley
fete dann u. a. aus: , , .,
Jtach einem völligen Zusammenbruch sehen wir
eine Nation vor uns, die neu geboren ist, die F*It ist von einem völlig neuen Geist, bie ungc= kaere Energien aufweist und Leistungen vollbringt 8i man sie vorher nicht einmal zu hoffen gewagt
auf die heute die gesamte Welt schaut. Wir *1 n heute eine Nation vor uns, die ! o narr 11 b energiegeladen ist, wie in b en g a n» lcm 2000 Jahren ihrer G e schi ch t e nie ilro o r. 2000 Jahre deutscher Geschichte sind von £ vier Jahren der deutschen Geschichte unter lolf Mer übertroffen worden. Das ist das k'A n b e r , bas nicht mit bem Verstand zu erfassen fr Das ist eine Revolution, wie wir sie
h eile
alle.
‘Sh5x®ic^ •tt «ÄS eine b,” )mmt.
iebeJ in fjan. und Becke" °chwart Seü
§ Mendorf) b dieser Tag! A um genaue Ez, gebeten, t einer großen wir um rechi- m nach bem W berucksich. I°ane Melbun- uernerwall,
?reube".
. Schillerschch )er SS, 20.15 ib Spiele, ri bis 22 Uhr. Ilersweg, jjjr 20 bis 21 Uhr, tauen gemein« bis 22 Uhr,
r„ a M. fand zur Eröffnung des 4. Relchs- ,-swettkampfes im Gau Hessen-Nassau am P^tagabenb in ber Festhalle eine von ber Deut-
Arbeitsfront unb ber Gebietsführung ber HI. '%flltete Kunbgebung statt, zu ber Taufenbe
Volksgenossen erschienen waren. Stürmischer Kr empfing Reichsleiter Dr. Ley, als er, be- von bem italienischen Arbeiterführer Cia- L- i Gauleiter Sprenger unb bem Gau- Knn ber DAF. Becker, bie Tribüne betrat. Er- den Fanfarenklängen eines Jungvolkzuaes »irrte der Einmarsch der F a h n e n unb ber |rjg von 3600 Hitlerjungen, Pimpfen unb Werk- jcc-iionnern
Kameradschaft der Völker.
Die internationale Frontkämpfer-Kommission beim Veichskriegsminister.
ist. Diese Revolution ist total, bas heißt, wir haben selbst ben Luftraum über uns mit nationalsozialistischer Luft gefüllt, unb wer in Deutschlanb atmen will, muß Nationalsozialismus atmen, sonst erstickt er. Unb wir geben noch ferne Ruhe, benn mir haben noch nicht alles erobert. Es gibt noch eine Reaktion m Deutschlanb, bie wir abbrosseln müssen. Bei einem Volk von 70 Millionen geht es nicht an, baß noch einige rückwärts laufen. Sie müssen verschwinben, und das werden wir jetzt besorgen. In den Jahren 33 und 34 hatten wir alle Hände voll zu tun, heute aber werden wir das nachholen.
Der Reichsorganisationsleiter schilderte bann Die Zu- ftänbe von früher zwischen ben alten unb ben jungen Arbeitern, ben Kampf von Generation gegen Generation, bas Verhältnis zwischen Vorgesetzten unb Untergebenen, das keine Arbeitskameradschaft auskommen ließ. Wenn aber heute die Jugend ben Alten ben Vorwurf mache, baß sie ben K r i e g verloren hätten, so könnten biefe barauf stolz ermibern: Ja, wir haben ben Krieg leiber verloren, das war Schicksal, aber wir haben eine Revolution
Äycbnete es als ein Glück, baß bie Jugenbbewe- M Adolf Hitlers in die Kampfzeit der . Esi gefallen fei. Die Jugend durfte alle Phasen i kjKampfes der NSDAP, miterleben. Zu den । E>n Arbeitern der Faust kamen die jungen Kenten, unb biefe Jugenb trug mit bazu bei, Bineuen nationalsozialistischen Staat zu schaffen. M bür e heute mit einer inneren Berechtigung L ber Staat Aböls Hitlers sei vor allem auch k Staat ber Jugend. Die Jugenb bemühe | mit ihren Gebauten unb Jbeen biefes neue Eo zu burchpulsen. Die Jugenb bes Kampfes ist I» auch zur Jugenb bes Staates gewor- kSie bemüht sich, bas Erlebnis ber Vergangen» «umzuwerten in ihrer täglichen Aufbauarbeit w Beispiel biefes Willens zum Aufbau ist auch »Re i ch s b e r u f s w e t t k a m p f, zu bem sich Diesem Jahre 1,8 Millionen Jungarbeiter und Bearbeiterinnen freiwillig gemeldet haben Mit M-m Berufswettkampf wollen wir nicht den lenen Streber züchten, es ist vielmehr unsere Biqabe, den totalen leistungsfähigen Bungarbeiter zu ermitteln. Es wird nur dem- fiingen vergönnt fein, die höchsten beruflichen Ehren ^erreichen, der auf allen Gebieten lei- st'Nsfähig ist. Es .ist ber Sinn dieses großen iTuungdroettftreites, eine planmäßige sozialistische Hefe zu betreiben. Diese Aktion echält ihre be- hii ere Bedeutung im Zeichen d es 93 i e r « Jjii res plan es. Die Erkenntnis und Beseltt-
von Mängeln bei ben Jungarbeitern bebeutet m Leistungssteigerung für ben einzelnen, für ben I trieb unb bas gesamte Volk. Wie ber Iung- ' ui iter, so tritt a u ch b e r S t u d e n t zum Wett- an. Möge biefe olympische Jbee bes Wett- Kis einmal ihre Auferstehung im Alltag finben. >e Jugenb soll ber Alten Garbe ber Partei bie Hsrzeugung vermitteln, baß, wenn sie selber nicht j sr~r da ist, man sagen kann: „Wenn sie auch I Än — wie ein Turm steht unser Staat!"
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley eiöffnet den Berufswettkampf im GauHeffen-Raffau
_ Stellen--, Vereins-, gemein«
General-Anzeiger füt «erheHen gM
Drufi und Verlag: vrühl'sche U»iversttätr.v»ch- und Steiadruckerei «.Lange In Stehen. Schristleitung und Seschöstsftelle: Schulftrahe 7 M°ng°n->dich ____
!ion jubelndem Beifall begrüßt richtete dann Prä- bnt Gianetti einige Worte an die Jugend bes - »lies. Er führte u. a. aus:
Liebe Hitler-Jugenb! Ich kann euch versichern, üfre jungen Kameraben, daß ich heute sehr glücklich Dr, die Arbeit unb bie Tätigkeit ber Hitler-Jugenb
I B Reichsberufswettkampf kennengelernt zu haben L bemunbere eure Leistung. Für ben Faschismus i'j ben Nationalsozialismus ist die Arbeit keme ö-re mehr, sondern eine soziale Pflicht und deutet eine wichtige soziale Funktion 'm Leben der 3: fer. Von dieser Wahrheit entspringt die Pflicht Ü UNS nationalsozialistische und faschistische Fuhr^' M besonders um die Jugend zu sorgen. Nicht m tüchtige Arbeiter im Beruf genügen unsere Nationen, sondern viel wichtiger ist, daß »ere Jugend mit beiden Beinen in der Nation steht fr vonberneuenJdeedurchdrungen ist. '» unserer Zeit gelten bie Völker nicht nur nach ber foil ihrer Waffen, sonbern nach bem Willen, HK®e(tJeinenneuen®Iaubenunbeine ^'Issere Zu kunftzu geben. Nationalsozialismus u-' Faschismus finb ber Ausbruck unb der Sieg ber igenb unb haben unseren beiben Volkern ben Weg ^Slbgrunb in bie Zukunft gewiesen. Unb beswegen h unsere Führer Hitler und Mussolini a u f i h r e ! gend stolz.
verkaufe >lb tt 18, folgend^- W
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_. , , x (nk Stellvertreter! zeit von jenen Gefühlen der Freundschaft für den
de die gronttämpfer 3u ®aft. Rw Mann au. dem Schützengraben nan ^g-nnber.
bolf Heß begrüßte die Frontkämpfer irn Namen des f Führers und Reichskanzlers, der ^lc^re9ier^£ unb ber Partei. Er betonte u. a.: "^..9laube baß man es als symbolisch auffassen bars für ben Geist der internationalen Frontkämpferorgamsatlon, daß sie sich zu Beginn ihres Bestehens in ber Haupt- ftabt besjenigen Lanbes vereint, bas für bie meisten von ihnen Jahre hinburch als b e r w e fent- 1 ichste Gegner galt. Vielleicht wirb Ihnen ber ober jener in Ihrer Heimat die R°i,° h.°rh°r °°r- Übeln unter ber Begrunbung, daß Deutschlanb tn erheblichem Maße a u f r ü ft e. Aufrüstung aber vertrage sich schlecht mit ber Absicht, für ben Fneben zu wirken. Aber ein großes Reich unb zugleich em schwaches Reich ist eine B e b r oh u n g b e r S ta- b i I i t ä t ber Welt unb eine Versuchung für ben Angreifer. Deutschlanb aber wünsch t nicht bie Stabilität ber Welt zu bebrohen unb eine Versuchung für ben Angreifer zu sein.
Ein Bolf, das so schwer wie das deutsche unter dem Krieg gelitten hat und das zugleich von einer Regierung von Frontkämpfern geführt wird - an ihrer Spitze der Frontkämpfer Adolf Hitler — ein solches Bolf rüstet nicht »um Angriff. Auch Deutschland wirft ferne Starke in die Waagschale des Friedens."
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Er unterscheidet sich damit grundsätzlich von dem Frieden, ben bie Nichtkämpfer in Versailles zustanbe gebracht haben, er hat auch nichts mit ben Bestrebungen zu tun, burch bie einige (Staatsmänner immer hoch ben Zustanb von 1918 verewigen möchten. Solche Menschen freilich müssen verbraucht werben, wie sie finb, sie können sich innerlich nicht mehr umstellen. Aber bie jüngeren Generationen, bie bilbungs- fähig unb aufgeschlossen sinb für bie großen Jbeale der Menschheit, sie müssen ihre empfänglichen Seelen für den großen Gedanken der Völkerverständigung öffnen, sie können all jene hoben Tugenden der Kameradschaft, ber Pflichterfüllung unb ber Opfer- bereitschaft für bie Nation in sich tragen, ohne bie em bauernber unb echter Friebe nicht benfbar ist. Hier liegt eine große unb verpflichtend Aufgabe bes internationalen Frontkämpferbunbes. Gerabe weil bie alten Solbaten, bie bas Weltkriegeserlebnis noch in sich tragen, an Zahl immer geringer werben, finb sie in erster Linie bazu berufen, ben nachwachsenben Geschlechtern ben Geist einer offenen, auf- richtigen Karnerabschaft ber Völker ins sserz zu pflanzen, von ber ber Reichskriegsminister Generalselbmarschall von Blomberg bei bem Empfang ber Frontkämpfer sprach. Dann wirb vielleicht auch in ben Geschichtsbüchern einst ber Welt- ritt zu Der yeier im j)D|= krieg als bas große Ereignis genannt werben, als bräubaus 'erfolgt nür gegen Vorzeigung ber Zu- das es Hermann Göring bezeichnet hat: dieletzte trittsfarte und des Besitzausweises für ben Blut- 'große Prüfung. tv.


