Ausgabe 
16.12.1937
 
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seinen nächsten Mitarbeiter. Neue Aufgaben, Ar-1 beiten und Entscheidungen müssen besprochen wer­den. Es ist alles in allem eine aufreibende Tätig­keit, die an die Nerven auch des stärksten Mannes die größten Anforderungen stellt. Nach dem Abend­essen sieht er eine neue Aufführung in einem der ihm unterstellten Theater, entweder in der Staats­oper oder in den Schauspielhäusern, wenn die Zeit auch manchmal nur für den letzten Akt ausreicht. Oder es gi,al Filme im Hause. Diese Filmvorfüh­rungen sind die einzige Ausspannungsmöglichkeit. Lustspiele werden bevorzugt, da Lachen gesund hält.

Auf Reisen ist es nicht anders. Dienstreisen sind keine Erholungsreisen, und der Ministerpräsident Generaloberst Göring ist immer im Dienst. Die Tagesarbeit läuft weiter, im Flugzeug oder im Zug muß das Notwendigste erledigt werden. Nach der Rückfahrt liegt ohnehin der Schreibtisch wieder vollgepackt. Die Vielseitigkeit der Aufgabengebiete Hermann Görings bringt auch auf Reisen eine Vielheit von Verpflichtungen mit sich. ... So sehr sich auch die Begleitung des Ministerpräsidenten bemüht, für Ausspannung zu sorgen, im Grunde genommen will er sie gar nicht. Das Tempera­ment des Generalobersten drängt nach unablässiger Betätigung. Wenn der Steuermann Göring sein Ruder nicht in der Hand hat, ist ihm nicht wohl...

Wie aber kann Hermann Göring diese gewaltige Arbeit leisten? Schließlich kann er sich doch bei der Vielheit seiner Ressorts nicht um alles persönlich kümmern. Das Geheimnis der Arbeitsleistuüg liegt!

l in der Persönlichkeit des Mannes mit dem weit- ' schauenden Führerblick und der nur Führern eige­nen Fähigkeit, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und unter diesem Grundsatz die Or­ganisation der Arbeit aufzustellen, zu leiten und zu lenken. Ob er als Ministerpräsident oder General- , oberst, als der Beauftragte des Vierjahresplanes oder als Luftfahrtminister, als Reichsforstminister oder als Präsident des Deutschen Reichstages han­delt, niemals gibt er sich mit nebensächlichen Dingen ab, wenn sie ihm auch noch so laut und häufig vorgetragen werden. Eine solche Fähigkeit erspart viel Zeit. Das charakteristische Merkmal seiner Ar­beitsweise aber ist noch ein anderes. Es ist die Tatsache, daß Hermann Göring mit beispielloser Energie jede neue Aufgabe binnen kürzester Zeit zum Inhalt seines ganzen Denkens macht, daß er ein neues Amt in wenigen Monaten persönlich und sachlich vollends mit dem Geist des Leiters erfüllt, seinem Denken und Folgen gleichschaltet, und daß er dann einen Mann aussucht, der die Fähigkeiten besitzt, dieses Amt unter seinem vollen Vertrauen zu leiten. Läuft der Laden einmal, dann beküm­mern den Chef nur noch die großen entscheiden­den Fragen, so sehr er sich in den ersten Tagen und Wochen auch mit den geringsten Einzelheiten beschäftigt hat. Es ist typisch für sein Schaffen, Wirken und Werken, daß er sich mit seiner un­geheuren Arbeitskraft sofort neuen Aufgaben zu­wendet, wenn dieser Abschnitt, den eben nur eine Führernatur erkennen kann, erreicht ist.

fast immer schon durch das Getöse rechtzeitig warnen. Außerdem macht man die Beobachtung, daß die dabei sich bildenden schweren Schneeklum­pen zwischen sich zuweilen größere oder kleinere Hohlräume entstehen lassen, die schon manchen Verschütteten bis zu seiner Ausgrabung gerade noch am Leben ließen. Lawinengefahr besteht im Hoch­gebirge bei jedem unbewaldeten Berghang, der mehr als 23 Grad Neigung hat. Das Wort Lawine, das aus dem heute nur noch in einem südtirolischen Sei­tental gesprochenen Ladinischen stammt, heißt auf deutsch Gleiten.

Das Pordoi-Zoch liegt in der allen Skiläu­fern und Bergsteigern bekannten Sella-Gruppe in den Dolomiten. Das Gebiet um die Boefpitze ist als lawinengefährlich bekannt, besonders wenn viel Neuschnee gefallen ist. Schon im Frühjahr 1935 verunglückte dort ein Italiener durch eine Lawine. Das Pordoijoch ist volle 8 Monate, von Oktober bis Juni, verschneit. Zn den letzten Jahren hat sich dort in diesem Ski-Paradis eine Anzahl von gro­ßen Hotels in 2300 Meter Höhe angesiedelt, zumal man im Sommer von diesem Joch aus auch die Marmolata, die Fünffingerspitze, die Grohmann- spitze und das Sellamassivmachen" kann, wie der Kletterer sagt. Ganz in der Nähe des Joches liegt ein Friedhof aus dem Weltkrieg, auf dem auch eine Anzahl gefallener bayerischer Jäger bestattet sind. Die Grabstätte ist weithin sichtbar nicht nur durch ihre Kreuze, sondern auch durch das rote Licht der dort brennenden ewigen Lampe.

Rektoren-Konferenz in Marburg.

Unter dem Vorsitz des Chefs des Amtes Wissen­schaft, Staatsminister Dr. Wacker, haben sich die Rektoren sämtlicher reichsdeutscher wissenschaftlicher Hochschulen in Marburg zu einer Arbeitstagung zusammengefunden, auf der die wichtigsten Gegen- wartsfraaen der deutschen Hochschule und Wissen­schaft besprochen wurden. Die Tagung diente vor allem dem Zweck, durch eine Aussprache über die vordringlichsten Aufgaben der deutschen Hochschulen die Voraussetzungen zu weiterer fruchtbarer Entwicklung der Hochschule zu schaffen. Die Rektoren sandten an Reichserziehungsminister Rust folgendes Begrüßungstelegramm:Die in Marburg versammelten Rektoren der deutschen Hochschulen grüßen zu Beginn der Tagung Sie, hochverehrter Herr Reichsminister, in Dankbarkeit und treuer Gefolgschaft. Der Dienst am deutschen Volk und der deutschen Wissenschaft wird allen un­seren Beratungen Richtung und Ziel weisen.

Auf dieses Telegramm erwiderte Reichsminister R u st:Für die mir übersandten Grüße danke ich herzlichst. Ich erwidere sie mit den besten Wünschen für den Verlauf der Tagung und erhoffe von der Zusammenarbeit meiner Verwaltung mit den be­rufenen Vertretern der deutschen Wissenschaft eine weitere segensreiche Entwicklung der Arbeit unserer Hochschulen für Volk und Staat."

Als Ergebnis der Aussprache wurde überein­stimmend festgestellt, daß die großen Aufgaben, die der deutschen Hochschule und Wissenschaft heute im Dienste des Volkes gestellt sind, auf bereitwilligste und tatkräftigste Unterstützung bei allen Hochschul­angehörigen wie auf alle staatlichen und Partei­stellen rechnen dürfen.

Briefkasten der Redaktion.

lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Chr. Br., Gießen. Ueber die Gewährung von verbilligten Baudarlehen oder Zuschüssen zu einem Hausbau für Kinderreiche erhalten Sie bei der Be- urkssparkasse in Gießen nähere Auskunft. Sobald dadurch die Frage der Hausfinanzierung positiv ge­klärt ist, muß der Bauantrag bei dem für den Kreis Gießen zuständigen Hessischen Hochbauamt in Gie­ßen eingereicht werden.

0. W. in D. Durch Verordnung des Herrn Reichs- statthalters in Hessen Landesregierung Stelle für die Preisbildung in Darmstadt vom 6. September 1937 sind die Derbraucherhöchstpreise für Speisekartoffeln bis 31. Dezember d. I. wie folgt festgesetzt: 1. und 2. Auf dem flachen Lande und in den Orten, in denen die Versorgung durch Erzeuger unmittelbar sichergestellt werden kann, für weiße, rote und blaue Sorten je 50 Kilogramm, bei Abgabe von 50 Kilogramm an bis 2,70 Mark, bei Abgabe von 5 Kilogramm an bis zu 0,-33 Mark; für gelbe Sorten je 50 Kilogramm bis zu 3 Mark; von 5 Kilogramm an bis 0,36 Mark.

H.E. G. Die Eheschließung zwischen einem Vetter und der Tochter seiner Base ist nach den gesetzlichen Bestimmungen erlaubt. Die Vorlage eines ärztlichen Ältestes (Ehetauglichkeitszeugnis) ist nur in Aus­nahmefällen dann erforderlich, wenn das staatliche Gesundheitsamt begründete Bedenken bezüglich der Erbgesundheit der Verlobten hat. Liegen solche Be­denken vor, so erfolgt Vorladung auf das staatliche Gesundheitsamt, wo die ärztliche Untersuchung und Begutachtung stattfindet.

Wetterbericht

des Reichswetterdiensies. Ausgabeort Jrmiffurt

Das gestrige Nordseetief hat sich unter Ver­flachung auf das Festland verlagert. Während von feiner Westseite her verhältnismäßig kalte Meeres­luft über Frankreich auf den Weg nach Deutschland gelangt, wird von Südosten milde Luft aus dem Mittelmeergebiet herangeholt. Das Gegeneinander dieser gegensätzlich temperierenden Luftmassen be­dingt auch weiterhin Unbeständigkeit.

Aussichten für Freitag: Vielfach dunstig, meist wolkig, sowie zeitweise Niederschläge (im Ge­birge Schnee), Temperaturen nicht geändert, Winde überwiegend aus Nord bis Oft.

Aussichten für Samstag: Meist wolkig, einzelne Schneefälle.

HauptschrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XI. 37: 10 780. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Aur Zett ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Das Latvmenunglück in -en Dolomiten.

Bisher 10 Todesopfer. Am gefährlichsten ist die Staublawine.

B o 5 e n, 15. Dez. (DRB.) Ueber das furchtbare Lawinenunglück auf dem Pordoi-Joch in den Südtiroler Dolomiten werden noch folgende Einzel- Heiken bekannt: Die Suche nach den verschütteten Teilnehmern des Skilehrerkurses gestaltet sich wegen der ungeheuren Schneemassen und der ständigen Bedrohung durch neue Lawinen außerordentlich schwierig. Immerhin gelang es, neun Mann lebend und zum Teil leicht verletzt zu bergen, während man acht der Skilehrer nicht mehr am Leben auf­fand. Zwei Kursusteilnehmer liegen noch unter den Schneemassen begraben. Man hat keine Hoffnung, sie lebend bergen zu können, so daß man mit zehn Todesopfern rechnen muß. Die Namen der bisher geborgenen Toten sind: Die Bergführer Ferdinand Perathonen, Alois B e r n h a r k, Joseph D o n e l, Reserveleutnant Raimund F r o r - raterra, sämtlich aus Lanazei, Anlon Go- briele aus Bozen, Ferdinand Widenhofer aus Delschnofen, schließlich die beiden Bozener Ski­lehrer Stolz und Kochler.

Das Lawinenunglück am Pordoi-Joch in der Süd­tiroler Sella-Gruppe, Dolomiten, gehört zu den schwersten Lawinenkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Wir erinnern an den Lawinen­sturz beim Ortler am 5. März 1914, durch den 15 Offiziere und Mannschaften einer österreichischen

Skipatrouille verschicket wurden und erstickten. Das schwerste Unglück dieser Art trug sich am 29. Fe­bruar 1916 beim Hochkönig zu, wo eine Staub­lawine die Kirchsteinhütte wegriß und zugleich 85 Skiläufer ums Leben brachte. Am 29. Januar 1931 traf dann die italienische Armee ein schwerer Ver­lust, als am Monte Tabor 21 italienische Alpen­jäger, darunter drei Offiziere, von einer Lawine verschüttet wurden und ums Leben kamen.

Die Staublawine ist die gefährlichste Art aller Lawinen. Sie entsteht fast immer durch die Loslösung von Massen frischen, trockenen, feinpulvri­gen Schnees von einer älteren verharschten Schnee­lage. (Der Name hat also nichts mit Staub, sondern nur mit dem staubfeinen Neuschnee in Höhenlagen zu tun.) Diese Staublawinen gleiten in immer größerer Geschwindigkeit mit einer stromartigen Bewegung zu Tal. Ihre besondere Gefährlichkeit liegt darin, daß sie fast lautlos herunterrasen und besonders bei unsichtigem Wetter oft nicht mehr im rechten Augenblick erkannt werden können, ferner darin, daß der pulverfeine Staubschnee den Ver­schütteten fast immer die Atemwege verftopft, so daß sie sofort ersticken.

Demgegenüber gibt es bei den sog. Grundlawi- nen, die durch Erwärmung und der Schmelzung der unteren Schneeschichten bei langer Sonnenbestrah­lung und Föhn entstehen, wenigstens noch infafern eine Chance, als sie mit Massen von feuchterem Pappschnee" unter Donnergetöse zu Tal gehen, also die etwa in der Nähe befindlichen Skiläufer

Der allmächtige Gott hat meine liebe Mutter, unsere liebe Großmutter und Urgroßmutter

Frau Katherine Bender, geb. Knopper

in ihrem 81. Lebensjahre in die Ewigkeit heimberufen.

Dr. Wilhelm Bender, Geh. Reg.- Rat Lola Bender, geb. Mittelberger Irmgard Schwarz, geb. Bender Dr. Karl Schwarz Wiebke Schwarz.

Berlin, den 14. Dezember 1937.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 17. Dezember, nachmittags 3 Uhr in Dorf-Gill statt

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1. Ziehungstog 15. Dezember 1937

Auf jede gezogene Nnmmer sind zwei gleich hoke Gewinne gefallen, und zwar je einer

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Abteilungen I und II

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2 Gewinne ,u 60000 RM. 273679

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278153 281366 282941 285913 287521 297676

305265 313947 322580 323058 325015 325543

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275151 278438 281063 284747 291243

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