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Wußten Sie, daß es das gibt?

Dies war die Schwierigkeit... Herr Prokurist R hat sich von seiner Firma genommen, um den Vaters zu feiern. Da

ergibt sich plötzlich ein ganz dringender Geschäfts vorfall bei seiner Firma. Hier kann nur Herr R entscheiden und es geht um keine kleine Summe. Wie aber den Prokuristen erreichen? Es ist bekannt, daß die Eltern, bei denen er weilt, keinen Fernsprechanschluß besitzen.

e so wurde sie durch den Fernsprecher gelöst:

Diesmal wars die Dame in der Fernsprechzentrale der Firma, die sofort Rat wußte. Sie meldete über das Fernamt ein XP-Gespräch mit Herrn R an, auf Grund dessen dieser durch e*nen besonderen Boten eine Karte mit der Mitteilung,daß seine Firma ihn zu sprechen wünsche, erhielt. Herr R. begab sich sogleich zu der auf der Karte vermerkten öffentlichen Fernsprechstelle und führte von dort aus das Gespräch mit seiner Firma. So konnte die wich­tige Frage zur Zufriedenheit aller Beteiligten rechtzeitig entschieden werden.

Solche Möglichkeiten, in denen der Fernsprecher Rat und Hilfe schaffen kann, gibt es unend­lich oft. Kennen Sie schon alle? Sie sehen, es lohnt, sich damit zu beschäftigenf Ausführ­liche Angaben und eine Gebührenübersicht finden Sie vom im Amtlichen Fernsprechbuch.

für einen Tag Urlaub 70. Geburtstag seines

V- und R-Gespräche

Beim V-Cespräch im Fernsprechdienst von Ort zu Ort wird die Ver­bindung erst hergestellt, wenn der Teilnehmer, den Sie erreichen wollen, auch sprech bereit ist. Von einem R-Gespräch werden Sie Gebrauch machen, wenn Sie beispielsweise bei einem Freunde oder Bekannten zu Besuch weilen und zu einem Gespräch mit Ihren An­gehörigen daheim den Anschluß Ihres Gastgebers benutzen wollen. Sie möchten Ihren Gastgeber, der Sie aufgenommen und bewirtet hat, nicht auch noch mit den Kosten für das Ferngespräch belasten, Ihr Gastgeber wird aber den Betrag der Gesprächsgebühr von Ihnen nicht annehmen. Wenn Sie in einem solchen Falle ein R-Gespräch mit Ihrem Anschluß daheim anmelden, wird die Gesprächsgebühr nicht Ihrem Gastgeber, sondern Ihnen selbst m Rechnung gestellt.

Verbilligte Ferngespräche

In den Abend- und Nachtstunden (19-8 Uhr) werden für Fern­gespräche nur */8 der Gebühren für gleich lange Gespräche am Tage erhoben. Wieviel läßt sich dadurch sparen - wieviel läßt sich für wenig Geld persönlicher und besser ausdrücken, als es in Briefen möglich ist

Zeitansage - Weckruf - Wetterdienst

Ihr Fernsprecher sagt Ihnen auf Wunsch die genaue Zeit an. Der Auf­tragsdienst weckt Sie gegen eine geringe Gebühr pünktlich und zuver­lässig. Auch die Wettervorhersage gibt Ihnen der Auftragsdienst an.

Anftragsdienst

Nachrichten-Annahme und -Weitergabe Während Ihrer Abwesenheit vermerkt der Auftragsdienst auf Wunsch jeden Anruf, er gibt den Anrufenden Auskunft und nimmt Mittei­lungen für Sie entgegen. Ferngespräche können auf einen anderen Anschluß im selben Ort umgelegt werden, bei dem Sie sich aufhalten. Die eingegangenen Nachrichten können Sie jederzeit, unter einem Kennwort auch vom Münzfernsprecher oder von einem anderen Teilnehmeranschluß aus, vom Auftragsdienst erfragen. Nachrichten, die Sie an mehrere andere Fernsprechteilnehmer gleichzeitig über­mitteln wollen, gibt der Auftragsdienst für Sie durch.

Der Fernsprecher ist der vollkommene Mittler unserer Zeit »um Nachrichten und Gedankenaustausch von Mensch »u Mensch. So wird er auch »um viel­seitigen Helfer und Freund für jeden, der seine Möglichkeiten »u nutzen weiß.

bene Brände verursachen. Die Regierung habe den größten Teil der finanziellen Verpflichtungen über­nommen und habe den Gemeindebehörden nur ge­rade soviel aufgebürdet, daß für Wirtschaftlichkeit gesorgt werde. Die Regierung hat sich erboten, 90 o. 5). der Gesamtkosten für den Luftschutz zu übernehmen, während bie Lokalbehörden nur 10 v. H. ber Kosten tragen sollen.

Der autoritäre Kurs in Brasilien.

Rio b e Janeiro, 15. Nov. (DNB.) In ber brasilianischen Bundeshauptstadt würbe anläßlich Les Nationalfeiertages ein Reiterstandbild des Schöpfers der brasilianischen Bundesrepublik Mar- ßchall Teidore da Fonseca feierlich enthüllt. Bundespräsident B a r g a s , der an der Spitze sämtlicher Minister und Generale an der Feier teil« nahm, wurde von einer riesigen Volksmenge be­geistert begrüßt. Auch die geschlossen aufmarfchierten Jntegralisten beteiligten sich. Präsident Vargas hielt eine kurze Ansprache an die Wehrmacht, die er als Trägerin und Hüterin des neuen Brasilien bezeichnete. Die neue Verfassung habe den Weg frei gemacht für die Verwirklichung des Gemein- fchastsgedankens in einem wahrhaft brasilianischen Daterlande, das vor der Zukunft keine Furcht habe. Die Kundgebung, die mit einer Parade schloß, be­wies, daß der Bundespräsident die weitgehende Unterstützung des brasilianischen Volkes genießt.

R i o de Janeiro, 14. Nov. (DNB.) Der Mi­nisterrat hat beschlossen, den Kampf gegen den Kom­munismus energisch fortzusetzen. Der Justizminister ist mit der Ausarbeitung gesetzlicher Maßnahmen zur Unterdrückung ber bolschewistischen Wühlarbeit beauftragt worben. Die erwartete Verordnung über bie neue Kaffeepolitik ist nunmehr ver­öffentlich worden. Die Verantwortung für bie An­leihen des bisherigen Kaffeeamtes wirb vom Staat übernommen, der für ihre allmähliche Tilgung sor- jen will. Außenminister Brandao erklärte, bie autoritäre Verfassung stelle bie Grund­lage für eine Erneuerung des Staates nach rein i-rafilianischen Grundsätzen und Anschauungen dar. Brasilien werde in der Außenpolitik an den dis- origen geopolitisch bedingten Leitsätzen festhalten. DieKontinenta11inie" werde vor allem »insichtlich der USA. beibehalten. Zur Einstel ° ung des Schuldendienstes erklärte ber Minister, daß die Regierung durch die Sorge um Ihre Wirtschaft zu diesem Schritt gezwungen wor- )»en sei. Die Maßnahme schließe jedoch nicht aus, > diese Frage im Rahmen ber gegebenen Mög- t Fchkeiten neu geregelt werbe. Sie bedeute auch 'icht eine einseitige Behandlung der Gläubiger, deren Ansprüche eingehend zu prüfen die Regierung jsderzeit bereit sei. Brasilien vertrete Wirtschafts- Politisch den Grundsatz der Handelsfreiheit, oas durch bie neue Kaffeepolitik bewiesen sei. Die Neuorientierung solle unter feinen Umständen zu (iner Ausschaltung der Mitarbeit ausländischen Ka«

- pitals an der Erschließung des Landes führen.

©er polnische demokratische Klub

gegen Danzig.

Warschau, 16. Nov. (DNB. Funkspruch.) Im Anschluß an einen Vortrag des früheren polnischen diplomatischen Vertreters in Danzig, Straß- turger, nahm der polnische demokratische Klub,

eine vor wenigen Monaten begründete politische Organisation der gemäßigten Linken, eine gegen Danzig gerichtete Entschließung an, in Der ein entschiedener und rücksichtsloser Widerstand zur Verteidigung der lebenswichtigen Interessen ber Republik Polen, seiner Staatsbürger und ber ge­samten polnischen Nation" gefordert wird.

Kein bezahlter Urlaub

für die britische Arbeiterschaft.

London, 13. Nov. (DNB.) Das Unterhaus lehnte eine Vorlage ber Labour-Opposition auf Ein­führung bezahlter Ferien für bie britische Arbeiterschaft mit 134 gegen 130 Stimmen ab. Dem­gegenüber ist feftgufteuen, baß in Deutschlanb besonders bank des Einsatzes ber Deutschen Ar­beitsfront bie Mehrzahl ber deutschen Arbeiter bereits einen Anspruch auf bezahlten Ur« lauf hat. Durch die befriedigende Regelung dieser wichtigen Frage steht Deutschland heute allen Län­dern voran. Es ist als ein besonderer Erfolg ber nationalsozialistischen Arbeits- und Wirtschafts­politik zu bezeichnen, daß dieses wichtige Problem einer gerechten Lösung zugeführt worben ist.

Kleine politische Nachrichten.

Durch Erlaß des Führers und Reichskanzlers ist die Hochschule für Politik als Anstalt des Reiches errichtet worden. Der Erlaß be­stimmt, baß der Reichsminister für Volksaufklä­rung und Propaganda die Aufsicht über die Hoch­schule führt und ihr bie neuen Satzungen verleiht. Die Anstalt tritt an bie Stelle ber bisherigen deut­schen Hochschule für Politik e. 23.

Der Automobilklub von Frankreich hat den Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korpsführer H ü h n l e i n, zu feinem Ehrenmitglied ernannt.

Präsident Roosevelt hat an die Präsidenten von Haiti und der Dominikanischen Repu­blik Telegramme gerichtet, in denen er die an die USA. ergangene Einladung, neben Cuba und Mexiko in dem letzten Grenzzwischenfall zu ver­mitteln, annimmt. Cuba hat ebenfalls einge­willigt, und auch die Zusage Mexikos soll schon übermittelt worden sein.

Die nationaldemokratische Partei veranstaltete in Posen eine Kundgebung, auf ber die A u ß e n p o l i t i k ber polnischen Regie­rung einer scharfen Kritik unterzogen wurde und zügellose Angriffe gegen den polnischen Außen­minister Oberst Beck gerichtet wurden.

Nach Neuvermerkung und Neuvermessung ber deutsch-tschechoslowakischen Grenze ist von dem zur Regelung der Verhältnisse an dieser Grenze eingesetzten zwischen st aatlichenAus- schuß ein die Gesamtgrenze umfassendes Urkun­denwerk geschaffen worden. Der Ausschuß hat eine gleichfalls die Gesamtgrenze umfassenden Vertrag zur Regelung der Grenzverhältnisse ausgearbeitet, der in Berlin unterzeichnet wurde.

Von einem Sonderkollegium bes Obersten ukrainischen Gerichtshofes wurden sie­ben Veterinäre wegen Sabotage der Dieh- wirtschaft zum Tode verurteilt. Angeblich hatten die Angeklagten absichtlich Pestbazillen unter

bem Kolchosvieh verbreitet. Im Leningrader Gebiet wurde ein Bauer alsTerrorift" hIn­ge r i ch t e t, der einen Funktionär der Kollektiv­wirtschaft erschlagen hatte. Im Tschejelbinsker Gebiet wurden sieben Angeklagte von Staatsgütern im Rayon Ust Uisk als Saboteure erschos- s e n.

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Der nationale spanische Heeresbe­richt für Montag lautet: Nichts Neues an den Fronten.

General" M i a j e s, der bisher die Verteidi­gung Madrids leitete, ist, wie Havas aus Ma­drid melden, a b g e f ä g t worden. Als fein Nach­folger istGeneral" C a r b e n a I zumMilitärischen Kommandanten" von Madrid ernannt worden. Ear- benal war ein enger Mitarbeiter Miajas.

Forschung und Nation.

Reichsminister Rust bei der Grundstein­legung zum neuen Hochspannungsinstitut in Hannover.

Hannover, 13. Nov. (DNB.) Jrn Rarnen des 18. Hannoverschen Hochschultages würbe auf bem Gelände für die Erweiterungsbauten ber Techni­schen Hochschule burch Reichserziehungsminister Rust die Grundsteinlegung des neuen Hochspan­nungsinstituts vollzogen. Die größte Aufgabe, so sagte der Minister, sei es für ihn gewesen, in ber deutschen Hochschule wieder die lebendige Ver­bindung zwischen ber jungen Mannschaft und ber Forschung herzustellen. Bereits vor einem Jahre habe er in Breslau darauf hingewiesen, daß die Geschichte der deutschen Hochschule nicht gleichzusetzen sei mit der Geschichte der Wissenschaf­ten, sondern daß bie junge Mannschaft, bie auf Hochschulen ein- und ausgehe, in der Ge­schichte des Volkes wurzele. Die Wissen­schaft sei ein Reich für sich, und die Hochschule ruhe auf ber Freiheit der Forschung. Der Mini­ster kam bann auf die wichtige Frage des Nach­wuchses an den Technischen Hochschulen zu spre­chen und betonte, baß er in diesem Winter mehr als bisher die junge Mannschaft in die Tech­nischen Hochschulen bringen würde, damit in bem Forschungsinstitut die Grundlagen gelegt werden könnten für die Kraft und Stärke ber Nation. Die Wissenschaft müsse aus ihrer stillen Abgeschlossenheit in bas pulsierende Leben der Nation treten. Der Minister machte bie Mitteilung, daß schon in näch­ster Zeit ber Grundstein zu einem neuen gro­ßen Forschungswerk der deutschen Wissenschaft gelegt werde.

Kunst und Wissenschaft.

Instrumentalmusik und Hitler-Jugend.

Zur Werbewoche ber Reichsjugend- führung für den Jnstrumentalunter- r i cf> t haben eine Anzahl führender deutscher Musiker Geleitworte veröffentlicht Generalmusik­direktor Wilhelm Furtwängler schreibt:Wir Deutsche finb innerhalb der letzten zwei Jahrhun­derte durch nichts uns mehr unserer selbst bewußt geworden, als durch unsere große Musik: ber Musik muß was an uns liegt bie Rolle, die sie bis­her für ben beutfchen Menschen gespielt hat, er­halten bleiben."

Professor Hermann Abendroth, Gewand-

Gau-Kutturwoche Hessen-Aassau

Veranstaltungen amMittwoch,17.November

Frankfurt a.21L: 11 Uhr, im Festsaal des Dr. Hoch'schen Konservatoriums: Morgenfeier, Mach auf, wach auf, du deutsches Land!", veran­staltet vom BDM.-llntergau Frankfurt a. 211.

Frankfurt a. M.. 11.15 Uhr, im UfaPalasl: Kulturfilm Vorführungen.

Darmstadt: 11.15 Uhr im alte Palais:Die K u n st der Fuge" von loh. Seb. Bach, bearbei­tet von Hermann Lahl. Es spielt das Drumm- Ouartett.

D a r m st a d t: 20 Uhr, im Großen Haus des hessischen Landestheaters: Requiem von Brahms. Es spielt das Orchester des hessischen Landesthea­ters vnter Leitung von Dr. Werner Bitter.

Wiesbaden: 20 Uhr, im Kurshaus: H- Moll-Messe von Bach. Es spielt das Stadt. Kurorchester unter Generalmusikdirektor Schuricht.

Im Senderaum der Gaukultur-Ausstellung finden täglich Darbietungen des Reichssenders Frankfurt statt. Der Zutritt für die Besucher der Ausstellung ist frei.

Hauskapellmeister:Ein Kernstück des deutschen musikalischen Glaubensbekenntnisses ist bie lieber» zeugung, baß bie Musik Sache des gefaulten Volkes ist. Wäre dieser Grundsatz in der deutschen Musik nicht allzeit lebendig gewesen, wir könnten uns die einzigartige Erscheinung des deutschen Volksliedes nicht oorstellen, auch nicht die instrumentale und vokale Laienmusikpflege seit den Zeiten der Meister­singer, Schulchöre und collegia musica -eine Tradition, auf der die individuelle Kunst größter deutscher Meister erstanden ist. Heute ist die HI. mit dazu berufen, an dieser Grundlage zu arbeiten, und aus dieser Erkenntnis heraus ergeht an die gesamte deutsche Jugend durch die HI. der Aufruf: Lernt Instrumente spielen! In diesen Rus stimme ich freudig ein und füge hinzu: Lernt planmäßig, vergeßt nicht täglich zu üben, nehmt das Spielen eines Instruments genau so ernst wie die Ertüchtigung eures Körpers. Denkt immer dar­an: Ohne Musik könnt ihr nicht das werden, was euer Ziel ist und sein muß: ein ganzer deutscher Mensch zu sein."

Glückwünsche an Professor Adolf Bartels.

Reichsminister Rust hat an Adolf Bartels zu feinem 75. Geburtstag folgendes Glückwunschtele­gramm gerichtet:

Sehr geehrter Herr Professor! Sie haben in einer Zeit, wo bei Dichtung und Literaturwissen- schast völkisches Denken wenig im Kurse stand, mutig und unbeirrt die Stimme erhoben. Das na­tionalsozialistische Deutschland sieht in Ihnen einen feiner wegweisenden Vorkämpfer und gedenkt Ihrer an Ihrem 75. Geburtstag dankbar und in treuer Verbundenheit.

Heil Hitler! (gez.) Bernhard Rust." *

Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur v. Schirach sandte dem bedeutenden völkischen Literarhistoriker folgendes Telegramm:Im Na­men der Hitler-Jugend wünsche ich Ihnen an Ihrem heutigen Geburtstage von Herzen Glück. In Dank­barkeit und Verehrung gedenkt an diesem Tage die junge Generation Ihres tapferen Einsatzes in einer