Einzelbild herunterladen

über die weltanschaulichen Grundlagen des Natio­nalsozialismus. Reichsleiter Rosenberg schil­derte den Offizieren der drei Wehrmachtsteile die weltanschaulichen Voraussetzungen für den Kampf der nationalsozialistischen Bewegung. Er begrün­dete die historische Aufgabe der Partei als W i e - dererweckerin der ewig deutschen Cha- rakterwerte, der Ehre und der Tapferkeit, die heute die gesamte Lebensgestaltung des natio­nalsozialistischen Deutschland bestimmen. Der rangälteste General dankte nach Schluß des Vortrages dem Beauftragten des Führers für die richtunggebenden Ausführungen und erklärte im Namen der Zuhörer, daß seine Worte in ihren Herzen einen tiefen Nachhall gefunden hätten.

Am Tage vorher hatte Reichsleiter Rosenberg vor der Kriegsakademie Berlin über die nattonalsozia- listische Weltanschauung gesprochen.

kallowih, 15. Jan. (DNB.) Freitagfrüh um 5.15 Uhr ereignete sich kurz vor dem Bahnhof Wyslowih ein schweres Eisenbahnunglück. Der fahrplanmäßige Perfonenzug aus Auschwitz (Oswiecim)kattowih des polnischen Netzes der oberschlesischen Eisenbahn fuhr auf zwei Güter­wagen auf, die auf der Hauptstrecke standen und nicht umrangiert worden waren. Bei dem Zusam­menstoß wurden die Lokomotive, der Packwagen und Zwei Vagen des Personenzuges vollständig

SelgienforderlvolleGenugtuung

Brüssel, 15. Jan. (DNB.) Unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten van Zeel and fand am Freitagabend ein Kabinettsrat statt. Nach dem amtlichen Bericht wurde die Einberufung des Senats zur Erledigung laufender Ange­legenheiten auf den '26. Januar beschlossen. Außen­minister S p a a k berichtete über die Antwort der roten Gewalthaber in Valencia auf die zweite belgische Note. Der Inhalt wurde im großen und ganzen als befriedigend angesehen. Lediglich ein wichtiger Punkt bedürfe noch weiterer Klärung. Der Außenminister wurde beauftragt, von Valencia erneut r e st l o s e G e n u g t u u n g in der Angelegenheit der feigen Ermordung des Bot­schaftssekretärs de Borchgrave zu verlangen.

zertrümmert. Auch die beiden Güterwagen wurden vollständig zerstört. Das Bahnhofspersonal, wie auch die Besatzung eines kattowiher Hilfszuges machten sich sofort an die Bergung der unter den Trümmern liegenden Verunglückten. Sechs Tote und 56 Verletzte wurden nach stundenlanger Arbeit geborgen. An dem Aufkommen einiger Schwerverletzter, unter denen sich der Lokomotiv­führer und der Heizer des Personenzuges befinden, muß gezweifelt werden.

Das Unglück nahm so große Ausmaße an, da dieser Zug regelmäßig mit Arbeitern voll beseht ist, die aus den Landgemeinden nach dem ostoberschlesischen Industriegebiet zur Arbeit fahren. Die Hauptstrecke kattowihAuschwitz (Oswiecim) ist vorläufig noch für den Fernverkehr gesperrt, da die Bergungs­arbeiten noch andauern. Hebet die Ursache des Unglücks wird amtlich mitgeteilt, daß der fahr­planmäßige Personenzug ausnahmsweise auf einem anderen Gleis einlaufen mußte, da das übliche Gleis mit Güterwagen beseht war, wovon der Weichen­steller auch Kenntnis hatte. Er benachrichtigte zwar rechtzeitig die Vorstation, stellte jedoch nicht die Weiche. Wie weiter verlautet, soll der Wei­chensteller kurz vor seiner Verhaftung versucht haben, Selbstmord zu begehen.

preuhen.

Kreis Wetzlar

* L a u n s b a ch, 15. Jan. Die diesjährige Gene­ralversammlung des Obst- und Gartenbau­oereins stand nach dem üblichen geschäftlichen Teil ganz im Blickpunkt des Vierjahresplanes mit dem Grundsatz: ,Kampf dem Verderb". Der Ver­ein hat als Glied des Reichsnährstandes seine hohe Aufgabe erkannt und setzt sich restlos ein für die Durchführung der Aufgaben, die ihm in der Aus­führung dieses Planes gestellt sind. Sachbearbeiter für Konservierung, Obstbaumpflege, Vogelschutz und Gartenbau sind verantwortlich für die einzelnen Arbeitsgebiete des Vereins. Ganz besonders zu be­grüßen ist ein Plan, in Anlehnung an eine vereins­eigene Konservierungsanlage nebst Mosterei und Süßmostanlage unsere Hausfrauen in besonderen

Schweres Eisenbahnunglück in Ost-Oberschlesien.

Bisher 6 Tote, 56 Verletzte. - Falsche Weichenstellung.

Vorträgen über Konservierung zu unterweisen, um auch die kleinste Menge aus den Ertragen vor dem Verderb zu retten. So konnten z. B. schon itn letzten Jahre in selbstloser Arbeit 100 Pfund Apfelkompott in Büchsen konserviert werden, die dem WHW. restlos übermittelt worden sind. Die Versammlung ließ erkennen, daß der Verein, der heute 90 Mit­glieder zählt, unter der zielbewußten und energi­schen Leitung seines Vorsitzenden Reinhard h o r r stolz sein kann auf seine Jahresarbeit als leben- diges Glied des nationalsozialistischen Staates.

Wetterbericht

des Reichswekterdiensfes. Ausgabeort Frankfurt.

In Deutschland herrschen große Temperaturgegen- sätze. Während der Osten immer noch unter dem Einfluß der aus Jnnerrußland zustromenden Kalt­luft steht und Fröste zwischen5 Grad und15 Grad aufweist, liegen die Temperaturen im Westen über 0 Grad. Ein von Westen her oordringendes neues Störungsgebiet wird vorübergehend die Nie­derschlagsneigung wieder verstärken, in den mittel­deutschen Gebirgen ist weiterer Schneefall zu er- warten. , ...

Aussichten für Sonntag: Nach anfäng­lichem Schlechtwetter mit Niederschlägen mehr wech­selnd bewölktes Wetter mit einzelnen Schauern, im Gebirge vielfach Schnee, Tagestemperaturen im Flachland über 0 Grad, veränderliche Winde.

Lufttemperaturen am 15. Januar: mittags 1,4 Grad Celsius, abends 1,3 Grad; am 16. Januar: morgens 1,7 Grad. Maximum 1,7 Grad, Minimum heute nacht 0,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. Januar: abends 0,1 Grad; am 16. Ja- nuar: morgens 0 Grad. Niederschläge 0,5 mm.

Am 11. Januar verschied unser guter Vater, Großvater und Urgroßvater

im 84. Lebensjahr

In tiefer Trauer:

Gießen (Asterweg 60), den 16. Januar 1937

Die Beerdigung fand in aller Stille statt

288 D

299 D

SteUer.

692Ö

Frau Susanne Schäfer, geb. Müller

Gießen (Wartweg 98), den 16. Januar 1937

310 D

Am Donnerstagmittag entschlief sanft nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine Frau, unsere liebe, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin u. Tante

Familie Georg Rüffer, Hagen i.W. Familie Ad. Wettläufer, Gießen

AlllllMO abzugeb. Bestell. erb.wirp.Postk. od.and.Bierver- lagMichel,Wall- torstr.71,T.2479

im Alter von 63 Jahren

Hartbrennbolz, ä Wagen 5 9)1 L, Anmachholz, ä Wagen 6 Mk., 1 Sack Anmach­holz 1 Mk. frei

Todes-Anzeige.

Heute nacht %3 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unsere liebe, herzensgute, treusorgende Mutter

Frau Elisabeth StinnWwe., geb. Dührkop

im Alter von 49 Jahren.

Hubert Stinn

Gerhard Bötz und Frau Else, geb. Stinn

Dr. Rudolf Becker und Frau Christel, geb. Stinn

In tiefem Schmerz:

Die trauernd Hinterbliebenen

Die Beerdigung findet am Montag, dem 18. Januar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen

Gießen, den 15. Januar 1937.

Die Beerdigung findet in aller, Stille statt, - Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

Herr Karl Merkel

Förster i. R.

J. Wellhöfer, Telephon 2313/ Marb. Sir. 24. Lastwagen­transporte

Nah-u. Fernver­kehr, fuhrt aus

K. Bender, Gießen, Bleich­straße 3, TeL3350so262

302 D

Heute früh 9 Uhr entschlief sanft nach langem, mit Ge­duld ertragenem Leiden mein lieber guter Mann, mein herzensguter Vater, Schwiegervater, Schwager und Onkel Herr Karl Panzer

im 79. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Helene Panzer, geb. Schneidmüller Emma Kehr, geb. Panzer

Georg Kehr Marie Schneidmüller

Garbenteich, Gießen, den 15. Januar 1937.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. Januar, nach­mittags 21/^ Uhr statt.

Allen denen, die uns bei unserem schweren Verlust ihre Teilnahme bekundeten und unserem lieben Ent­schlafenen die letzte Ehre erwiesen, unseren herz­lichsten Dank

Im Namen der Hinterbliebenen:

Witwe Minna Reitz Kurt Reitz

Gießen, den 16. Januar 1937

__________________________________________________________________0279

Gut erhaltener, kleinerer

DampfsägewerkLolIar

B. Nuhn A. 6., Lollar

Kataloge

bei Brühl, Gießen

MeilsWle Oer Wißen WMnt

Diesen Monat beginnen noch fol­gende Lehrgänge:

Deutsch. Kurzschr.f.Anfgr.( 18,1.37) Maschinenschr. f. Anfgr. (18.1.37) Mafchinenschr. für Fortgeschrittene Buchs. - Abschlußtechn. (20.1.37) Textilwarenlunde

Plakatschrift für Fortgeschrittene Technisches Zeichnen für Anfänger Allgem. Rechnen für Metallwerker Fachzeichn. f. Lischt, u. Nebenberufe Lehrgang für Elektrizitätswerker und Elektro-Jnstallateure.

Anmeldungen sind sofort zurichten an Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Abt. für Berufserziehung und Betriebs­führung/ Gießen, Schanzenstr. 18, Fernsprecher 3275. 243D

Gelbschrank nur 'mit Stablsockel, preis­wert zu kaufen gesucht.Eil- yfferte mit Beschreibung der Größe und Einrichtung u. 286D an den Gieß. Anz.

Bekanntmachung.

Velr.: Die Vürgersteuer der Lohn- und Gehalts­empfänger usw.

Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß der Arbeitgeber für die Einbehaltung und Abführung der Bürgersteuer für seine Arbeitnehmer haftet. Kommt er feiner Verpflichtung nicht nach, fo wird die Steuer von ihm durch Haftungsbescheid ange­fordert und nötigenfalls im Verwaltungszwangs­verfahren beigetrieben. 285C

Gießen, den 14. Januar 1937.

Der Oberbürgermeister: Rittex,

Bekanntmachung.

Die nächsten Viehmärkte in Gießen finden statt: Dienstag, den 19. Januar 1937: Rindvieh- (Nutz­vieh-) Markt. Aufttiebszeit von 8 bis 9 Uhr vor­mittags.

Mittwoch, den 20. Januar 1937: Schweinemarkt. Auftriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormittags.

Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Gießen, den 16. Januar 1937. 2740

Der Oberbürgermeister.

I.V.: Dr. Hamm, Bürgermeister

Brennholzversteigerungen der Stadt Gießen.

Aus den Waldungen der Stabt Gießen sollen ver­steigert werden: 2920

A. Montag, den 18. Januar 1937, 9% Ahr begin­nend, aus den Abteilungen 1, 2 und 3 des Stolzen- morgen (Försterei Rödgen):

21,8 rm Buchenscheiter

5,7 Eichenscheiter

42,0 Kiefernscheiter

33,0 Buchenknüppel

13,9 Eichenknüppel

165,9 Kiefernknüppel

44,8 Fichtenknüppel

4,2 Eichenreiser 1. Kl.

40 Wellen Buchenreifer 3. Kl.

1 St. Eichenstammholz, B, 2. Kl.

Zusammenkunft: Stolzenmorgen an der Enzian- wiese.

B. Mittwoch, den 20. Januar 1937, 9% Uhr be­ginnend, aus der Abteilung 54b des Stadtwaldes (Försterei Rödgen):

159,9 rm Buchenscheiter

27,6 Eichenscheiter

56,3 Buchenknüppel

21,1 Eichenknüppel

2630 Wellen Buchenreisig 2. und L Kl.

7,4 rm Eichenreisig 1. Kl.

' 26,8 Buchenstöcke

14,7 Eichenstöcke.

Zusammenkunft. Kreuzung Wannschneise achte Schneise.

0. Freitag, den 22. Januar 1937, 9V-? Uhr begin­nend, aus der Abteilung 3 des Stolzenmorgen (För­sterei Rödgen):

10,8 rm Buchenscheiter

4,1 Eichenscheiter

56,8 Kiefernscheiter

27,4 Buchenknüppel

28,2 Eichenknüppel

265,7 Kiefernknüppel

6,0 Fichtenknüppel

915 Wellen Buchenreifer 2. und 3. Kl.

390 Wellen Kiefernreiser 4. Kl.

12,1 rm Eichenreifer 1. Kl.

Zusammenkunft: Stolzenmorgen an der Enzian- wiese.

Gießen, den 15. Januar 1937.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Hamm.

Vrenn-undMtzolzversteigerung

im Licher Stadfwalde.

I. In den Distrikten Zappenau und Eisenkaute werden nach vorheriger Zusammenkunft in Eisen- kaute 32a am Burkhardsfelder Weg am Donners­tag, dem 21. Januar 1937, vorm. 10 Uhr, versteigert.

Die Versteigerung des Holzes in der Zappenau beginnt etwa um 11 Uhr in der Konzebühlfchneife bei Nr. 215. 270D

Scheiter rm: Buchen und Eichen 570. Knüppel rm: 115. Reisig Wellen: Buchen 4800. Stöcke rm: Buchen 130. Stämme: Fichten 4 St., 1,24 fm. Derbstangen: Esche 8 St.

II. In dem Distrikt Großheuserberg werden nach vorheriger Zusammenkunft am Randweg am Kirch- doden am Freitag, dem 22. Januar 1937, vormittags 10 Uhr, versteigert:

Scheiter rm: Buchen 270. Knüppel rm: Buchen und Hainbuchen 100, Eiche 26, Weymoutskiefern 45. Reisig Wellen: Buchen und Hainbuchen 6500. Stöcke rm: Buchen 50. Stämme: Esche 2, Linden 2, Maß­holder 1 Stück. Derbstangen: Eschen 80 Stück.

Günstige Zahlungsbedingungen. Nächste Holzver­steigerung am 28.1. 37 in Distrikt Eisenkaute.

Lich, den 14. Januar 1937.

. Der Bürgermeister»

Autz-(Wett)hol dMeigellMg.

Freitag, den 22. Januar 1937, vormittags 9% Uhr, wird in der hörleschen Wirtschaft zu Werlau aus den Forstorten Haag 2a, von Nummer 1142 bis 1249 und von 1251 bis 1254, Kammerwald 10 von Num­mer 431 bis 641 (beide an der Straße Gießen Alsfeld) der Försterei Werlau versteigert: 312D

Langholz: Güteklasse E.

Eiche: Kl. 2 3 Stck. 1,08; Kl. 3 3 Stck. 1,68 fm. Buche: Kl. 3 4 Stck. 3,87; Kl. 4 7 Stck. 3,18 fm.

Fichten: Kl. 1 3 Stck. 0,79; Kl. 2 3 Stck. 1,62; Kl. 3

5 Stck. 3,73; Kl. 4 8 Stck. 8,85; Kl. 5 2 Stck. 3,05; Kl. 6 2 Stck. 5,37 fm.

Kiefern: Kl. 2a 9 Stck. 3,25; Kl. 2d 59 Stck. 33,93;

Kl. 3a 96 Stck. 73,98; Kl. 3b 71 Stck. 79,46; Kl. 4 33 Stck. 43,29 fm.

Güteklasse 0.

Fichten: Kl. 2 1 Stck. 0,74 fm.

Kiefern: Kl. 2b 1 Stck. 0,28; Kl. 3a 1 Stck. 0,91;

Kl. 3b 1 Stck. 1,02 fm.

Abschnitte: Güteklasse A.

Fichten: Kl. 3b 1 Stck. 0,32; Kl. 5 1 Stck. 1,48 fm. Güleklasse B.

Fichten: Kl. 2b 3 Stck. 2,28; Kl. 3a 1 Stck. 0,85 fm. Güteklasse C.

Fichten: Kl. 3a 1 Stck. 0,26; Kl. 3b 6 Stck. 2,03; Kl. 4a 3 Stck. 1,32 fm.

Zu der vorgenannten Versteigerung werden nur Handwerker und Selbstverbraucher zugelassen. Kie­fernholz für diesen ausschließlichen Zweck kann bei der zweiten Versteigerung nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. d

Es wird gebeten, das Holz vorher einzusehen, da Beanstandungen nach der Versteigerung nicht mehr berücksichtigt werden. Nähere Auskunft durch Re- vierförster Bauer zu Merlau und das unter­zeichnete Forstamt. Steigerer, die ihre alte Holz­geldschuld erst nach dem 11. November 1936 bezahlt haben, erhalten auch Zuschlag, wenn sie bis späte­stens am Tage vor der Versteigerung ihren Ver­pflichtungen nachgekommen sind, müssen jedoch ihren neuen Abfuhrschein innerhalb 4 Wochen gegen bar einläsen. Gegen Bürgschaft wird diesen Personen der Abfuhrschein nicht mehr ausgehändigt.

Grünberg, den 14. Januar 1937.

Hessisches Forstamt Nieder-Ohmen.

____________________Sußner.___________________

Holzversteigerungen

der Fürstlichen Oberförsterei Lich.

Wontag, 25. Januar, werden im Brunnenwald, Wühlberg, Schwarzwald und Herrnhöhler verstei­gert: rm Scheitholz: Buche 300, Eiche 15; Knüppel: Buche 260, Eiche HO, Nadel 4; Stockholz: Buche HO; Knüppelreiser: Eiche 15; Wellen Reisholz: Buche 7500 (dabei gute Stammreiser); rm Garlenpfosten: Eiche 6.

Zusammenkunft 9% Uhr: Straße SteinbachLich am Albacher Hof.

Das Holz sitzt in guter Abfuhrlage nahe der ge­nannten Straße. Erste Versteigerung im Psaffen- höhler voraussichtlich: Montag, 8. Februar. Die Oberste Bauleitung der Reichsautobahn hat zugesagt, daß bis dahin an der Straße GarbenteichLich eine behelfsmäßige Ueberfahrt hergestellt fei. 282D

Dienstag, 26. Januar, werden im Langeberg und Wühlwäldchen versteigert: rm Scheitholz: Buche 20, Eiche 10, Kiefer und Fichte 15; Knüppel: Buche 40, Eiche und Hartlaub 30, Kiefer und Fichte 5; Knüp­pelreiser: Eiche 50; Wellen Reisholz: Buche 1000; rm Garlenpfosten: Eiche 8; fm Schnitt- und Stamm­holz: Eiche (3. bis 5. Kl.) 6, Kiefer (2. bis 4. Kl.) 6, dazu 2 St. Eiche Wagnerholz und 6 St. Deichseln.

Zusammenkunft 9Vi Uhr, Straße Nieder-Bessin« genLangsdorf, Waldeingang.

Wegen weiterer Versteigerungen (Meilbach: ?. Fe­bruar usw ) bitten mir die Samstagsnummern bet örtlichen Tageszeltungen zu beachtem