Ausgabe 
16.1.1937
 
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Frank-Entwertung.

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Paris spricht wieder einmal von einer neuen Frank-Abwertung, da die vom September 1936 nicht die erwarteten Erfolge hatte. Nicht ein­mal der Fehlbetrag des Staatshaushalts, der für 1937 auf mindestens 30 Milliarden Franks vfft- ziell geschätzt wird, ist ausgeglichen worden. Nun wird in den Blättern der Regierung ziemlich ra- buliftisch zwischen einerAbwertung" und einer sich vielleicht notwendig machendenKursan- g l e i ch u n g" des Frank unterschieden. An und für sich schwankt der Blum-Frank etwas, aber diese Schwankungen bewegen sich doch immerhin in engen Grenzen, und in Wirklichkeit dürfte eine Kursangleichung, d. h. eine Anpassung an die Well­währungen des Pfundes und des Dollars, doch nicht ohne eine weitere schmerzliche Abwertung er­folgen, da die ganze Lage dieses abermaligen Ex­periment unbedingt erforderlich macht. Schon als Ende September ohne eigentliche Notwendigkeit Frankreich die Abwertung feiner Währung vor­nahm, wiesen wir darauf hin, daß durch die Finanz­politik der Regierung Blum die durch die Abwer­tung günstigstenfalls zu erreichenden Guthaben vorweggenommen worden seien, so daß also eigentlich die Abwertung den Verhältnifsen hinter­her hinkte und nicht zuvorkam. Nur die Bank von Frankreich hatte den Nutzen, denn sie hatte einen Gewinn von 15 Milliarden Papierfranks infolge der neuesten Entwertung des Geldes zu verzeich­nen. Von dem Gold frank, der über ein Jahr­hundert lang Frankreich eine gesicherte Währung gab, ist fast nichts übrig geblieben. Der jetzige Papi er frank ist, gemessen am alten Goldfrank, nur 14 v. H. wert!

barmungsvollen Zustand anderer Länder ver­wandeln zu können, werden wir ebenso oerfol- gen, wie unbelehrbare reaktionäre oder konfes­sionelle Meckerer, die aus kleinlichen Gründen weil ihnen diese oder jene Einrichtung nicht paßt meinen, Gegner dieses Staates Adolf Hitlers sein zu müssen oder zu können.

Ich weiß, daß ich und meine Mitarbeiter durch die zur Erfüllung gerade dieser Aufgabe notwendige Härte uns manchen Feind zugezogen haben und zu. ziehen werden. Ich habe aber die Ueberzeugung, daß es besser ist, von Wenigen nicht verstanden, von einigen Gegnern gehaßt zu werden, dafür aber die für Deutschland notwendige Pflicht zu erfüllen.

Ich habe Ihnen einige Aufgabengebiete vor Augen geführt, und darf nun zum Schluß kommen:

Die deutsche nationalsozialistische Polizei ist nicht wie in früheren Jahrzehnten der Polizei­diener eines absoluten oder konstitutionellen Staates gegen das Dolf, sondern aus dem Dolke kommend die Polizei für dieses deutsche Dolk. Sie wird immer mehr mit der Schuh- ftaffel zusammenwachsen, sich immer mehr in Führern und Männern aus dieser Schuhstaffel ergänzen und wird an erster Stelle ein Bei­spiel des Zusammenwachsens von Partei und Staat fein.

Diese Verankerung im Orden der SS., dieses Gehaltensein an die strengen Gesetze der SS. wird den Angehörigen der deutschen Polizei die Kraft geben, mit innerer Sauberkeit und Anständigkeit in jedem Fall gerecht zu fein, hart und unnach. giebig, wo es fein muß, verständnisvoll und groß- zügig, wo es fein kann und dabei trotz allem Schmutz und menschlicher Kleinheit, die gerade die Polizei zu sehen bekommt, bejahend für die Güte und den Wert des deutschen Menschen.

Wir denken nicht daran, je einen Weg zu gehen, der uns, wie in anderen Ländern, dahin füh­ren würde, daß die Polizei gerade von den guten und harmlosen Menschen ängstlich ge­fürchtet wird. Unser größtes Ziel ist es, vom Verbrecher ebensosehr gescheut wie vom deut- scheu Volksgenossen als vertrauensvoller Freund und Helfer angesehen zu werden.

Diesem Ziel dient auch dieserTag der deutschen Polizei 1937", der um das Verständnis von ihnen allen wirbt, und für das vor uns liegende Jahr um die Mitarbeit von ihnen allen zum Wohle Deutschlands bittet.

punkt 8.

Die besondere Aufgabe der beteiligten Orga­nisationen liegt in der Propaganda des Gedankens der Altmaterialverwertung im Einver-

Leben zu rufenden Einrichtungen zur ehren­vollen Aufnahme jener werdenden deutschen unehelichen Mütter, als auch in unserem Ein­treten gegen jede unberechtigte gesellschaftliche Aechtung dieser Mütter.

Eine dritte Aufgabe, die ich herausgreife, ist die weitere radikale Bekämpfung der kri­minellen Verbrechen. Wir werden uns hier nicht scheuen, gegen alle unverbesserlichen asozialen Elemente vorzugehen. Auch hier bei der Bekämp­fung der Kriminalität brauchen wir die tätige und verständnisvolle Mithilfe jedes deutschen Volks­genossen. Es muß ein Ehrgeiz jedes Dorfes und jeder Stadt werden, so wenig wie möglich Krimi- nalfälle während eines Jahres zu.haben.

Ich nenne ein weiteres Gebiet: Dir werden uns in den kommenden Monaten und Jahren mit aller Energie der Verfolgung aller die All­gemeinheit und die vom Führer zum Wohle des deutschen Volkes gestellten großen Auf­gaben schädigenden Erscheinungen, wie Spio­nage, Devisenschiebungen, Bestechungen, Be­stechlichkeiten, Uebervorteilung des Nächsten oder des Staates und unanständige Eigennuhung irgendwelcher Not des deutschen Volkes wid­men. Wir wissen, daß wir uns damit manchen Feind zuziehen, wissen aber ebenso sehr, daß das deutsche Volk in seiner Gesamtheit uns mit vollem Herzen versteht und uns darin unter­stützt.

Ich greife ein letztes Gebiet heraus. Es ist die Tätigkeit der Geheimen Staatspolizei. Wie in der Vergangenheit, fo sehen wir auch in der Zukunft unsere vornehmste pflicht darin, alle böswilligen Gegner und Feinde des nationalfozialiftifchen Staates unschädlich zu machen. Es ist gleichgültig, wer hier Gegner ist, Kommunisten, politisierende Konfessionen oder Reaktionäre. Alle die, die glauben, als Jünger Moskaus durch illegale Tätigkeit dieses Deutschland des Frie­dens, der Arbeit und des Aufbaus in den er­

matte usw.

b) Alte ausgeschied ene Ge und Abfälle aus Kupfer, Me. . fen, Aluminium, Nickel, Blei, M ....., Zink, z. B. Messinghähne, alte Beleuchtungskör­per, Beschläge aller Art, alte Petroleumlampen, alte Leitungsdrähte und Klingellitzen, alte Akkumulato­ren, alte Aluminiumtöpfe, Flaschenkapfeln, alte Badewannen und Oesen, gebrauchte Tuben, Metall- folien (Silberpapier), sonstiges Verpackungsmaterial

Die Aufgaben der nationalsozialistischen Polizei.

Oer Reichsführer GG. und Chef der deutschen Polizei Himmler spricht zum deutschen Volke

Bei Schwierigkeiten der Durstführung gibt Gauleiter die erforderlichen Anweisungen.

aus Metallpapieren, Zinn, alte Kastenbatterien, Blei von Wasserleitungen, Glühbirnen usw.

c) Alteisen und Stahl, z. B. unbrauchbare Werkzeuge und Maschinenteile, Herde, Oefen, Tür- beschläge, alte Nägel, Schrauben. Ketten, alte guß­eiserne Bratpfannen und verbrauchtes Kochgeschirr, Ausgußbecken, alte Gaskocher, Gasleitungen, Plätt­eisen, alte Herdringe usw.

d) Altpapier aller Art, wie Zeitungen, Bücher, Zeitschriften, Korbpapier (Inhalt der Pa­pierkörbe), Aktendeckel, Büroakten (unter Garantte des Einstampfens) usw.

e) Hasen-, Kaninchenfelle und sonsttge Felle und Häute.

f) Flaschen jeder Art, mit Ausnahme von Medizinflaschen.

g) Knochen (nur wenn kurzfristige Abgabe möglich ist und nur nach besonderer Anweisung).

Die vorstehende Liste der zu sammelnden Alt­materialien kann von den in Punkt 9 und 10 ge­nannten Ausschüssen den örtlichen Verhältnissen entsprechend ergänzt werden, jedoch nur im Beneh­men mit dem Rohproduktenhandel.

Folgende Gegenstände, aber nur diese, werden nach besonderer Anordnung des Reichsjugendfüh­rers von der Hitler-Jugend gesammelt: Tuben, Metallfolien (Silberpapier) und Flaschen- kapseln.

Die Erfassung der Alt- und Abfallstosse in den Haushaltungen

Die Gauleiiungen treffen die Einzelregelunqen für ihr Gaugebiet.

Ich spreche nun von der Tätigkeit des zweiten Halbjahres 1936, die nach der Einrichtung der Reichspolizei vor allem darin bestand, aus den Länderpolizeien die Reichspolizei in der Tat zu bilden und sie den neuen Verhältnifsen entsprechend klar zu organisieren.

Kriminalpolizei und Geheime Staatspolizei wur­den zur Sicherheitspolizei zusammenge­faßt, deren Chef ein alter bewährter Nationalsozia­list und SS.-Führer, SS.-Gruppenführer Heyd- r i ch, ist. Gleiche Bezeichnungen der Dienststellen im ganzen Reich, die Einführung gleicher Krimi­nalausweise und Kriminalmarken sind äußere Zei­chen einer innerlich ebenfalls aus dem gleichen Stand kommenden Organisation. ,

Schutzpolizei, Gendarmerie und Kommunalpottzel wurden in dem HauptamtOrdnungspolizei", des­sen Chef General Daluege ist, zusammengefaßt. Auch hier begann die Arbeit der äußeren Anglei­chung mit der Einführung gleicher Dienststellenbe­zeichnungen und Diensträume und einer gleichen Uniform in ganz Deutschland.

Die durch das Ausscheiden der Landespolizei ge­rissenen Lücken an Mannschaften und Offizieren wurden und werden allmählich größtenteils aus den Reihen der SS. und Partei aufgefüllt.

Ich wende mich jetzt den Aufgaben der Zukunft zu. Wenn ich einzelne Aufgaben nenne, fo greife ich als erste die Regelung der Frage der Verkehrspolizei heraus. Die Ver­kehrspolizei lag bisher in den Händen des Ver­kehrsministeriums. Durch das Verständnis des Reichsministers von E1 h wurden mir als Lhef der deutschen Polizei die Befugnisse der Verkehrspolizei auf die Dauer von zwei Jah­ren übertragen. Wir haben uns zum Ziel ge­fetzt, durch eine bis ins kleinste gehende Orga­nisation zur Warnung vor den gefährlichen Stellen auf den Straßen, durch die Einrichtung der motorisierten Straßenpolizei, die in rund 40 größeren und kleineren Bereitschaften Über das ganze Reich verteilt ist, ferner durch die Zusammenarbeit mit dem sich zur Verfügung stellenden N S k k. unter Führung von Korps­führer Hühnlein die völlig finnlose und durch nichts zu verantwortende hohe Zahl von Verkehrstodesfällen und Verletzungen wertvoll­ster deutscher Menschen auf ein Minimum herabzudrücken. Ich darf hier zum ersten 2Ral erwähnen, daß diese Aufgabe nur gelöst wer­den kann, wenn jeder deutsche Wann und jede deutsche Frau ob Kraftfahrer, Radfahrer ober Fußgänger verständnisvoll unter Zu­rückstellung eigener beguemttcher Willkür und

Berlin. 15. Jan. (DNB.) Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei Himmler sprach am Freitag um 20.15 Uhr anläßlich des Tages der deutschen Polizei 1937" im deutschen Rundfunk. Himmler führte aus:

DerTag der deutschen Polizei 1937" wird zum ersten Mal von der deutschen Reichspolizei began­gen. Am 17.Juni 1936 ernannte mich der Füh­rer auf Vorschlag des Reichsinnenministers Pg. Dr. Frick zum Chef der deutschen Polizei mit der AmtsbezeichnungDer Reichsführer-SS. und Chef der deutschen Polizei im Reichsmimsterium des In­nern". Damit war die Zusammenfassung der bis­her einzelnen Polizeien der deutschen Länder zu einer Reichspolizei staatsrechtlich vollzogen.

Ich darf bei dieser Gelegenheit die vierJahre des Weges dieser deutschen Polizei Ihnen kurz vor Augen führen.

Bei der Machtübernahme vor nunmehr vier Jah­ren, im Jahre 1933, fanden wir Nationalsozialisten die Ihnen allen bekannten jüdisch, zentrümlich, marxistisch und zum Teil sogar kommunistisch durch­setzten Länderpolizeien vor.

In Preußen nahm Ministerpräsident Hermann Göring die Polizei in seine starke Hand: er schuf aus ihr in den Jahren 1933 und 1934 das Institut der Geheimen Staatspolizei und bildete aus den Reihen der uniformierten Polizei, die man in der Systemzeit mit dem Gummiknüppel versehen, zu Bütteln und Polizeidienern degradiert hatte, einen soldatischen Beamtenkörper, dessen Träger wieder stolz darauf wurden, die Uniform der Polizei zu tragen. .

Zur gleichen Zeit wurde die KriMinalpouzei m Preußen genau wie die uniformierte Polizei von den marxistischen und unsauberen Elementen ge­reinigt und in einen für ihre Aufgaben fähigen Zu­stand versetzt. u. _, r.

Einen ähnlichen Gang nahm die Schaffung na­tionalsozialistischer Polizeien in den anderen Lan­dern Deutschlands. In Bayern war es meine Aufgabe, unterstützt durch das Verständnis -des al­ten Parteigenossen und Innenministers Adols Wagner, die Bayerische Politische Polizei ms Leben zu rufen und zu organisieren. Sehr bald wurde mir von den nationalsozialisttschen Gaulei­tern und Reichsstatthaltern die Leitung der politi­schen Polizeien aller deutschen Länder übertragen. Das Jahr 1934 brachte durch meine Einsetzung als stellvertretender Chef und Inspektor der Geheimen Staatspolizei durch den Ministerpräsident Pg. Gö­ring die Zusammenfassung der politischen Poli­zeien aller Länder in einer Hand.

Im Laufe des Jahres 1935 war die Organisation bet truppenmäßig aufgestellten Landespolizei im Reiche, deren Aufbau Ministerpräsident Göring dem altbewährten Nationalsozialisten SS.-Ober- gruppenführer und General der Polizei Daluege übertragen hatte, abgeschlossen; sie konnte nunmehr in andere Aufgabengebiete üb er führt werden.

Die Kriminalpolizei konnte zur selben Zeit auf die erfolgreiche Bekämpfung des Berufs­verbrechertums zurückblicken. Die ungeheuer an­geschwollenen Zahlen aller Verbrechen, Morde, Raubüberfälle, Einbrüche, Diebstähle usw. waren in knapp drei Jahren weit unter das Maß anderer europäischer Länder herabge­drückt.

Die Geheime Staatspolizei und die Politi­schen Polizei der Länder durften für sich in Anspruch nehmen, die kommunistische Organi­sation zerschlagen und jeden von der Komin­tern durch neu geschulte Funktionäre mit viel Geld und Hilfe vom Ausland versuchten Auf­bau einer illegalen Organisation Stück für Stück immer wieder zerstört zu haben. Dies war der Stand Anfang des Jahres 1936.

des Staatshaushaltes drückt vor allem der betrag der französischen Eisenbahngesellschaften, der im Jahren 1935 auf knapp 4,5 Milliarden Framen sich belief, im laufenden Jahre auf mindestens acht Milliarden geschätzt wird. Wenn auch dieser Fehl­betrag wenigstens zu einem Teil in den des offen? liehen Haushaltes eingefchloffen ist, so gibt es doch dafür keinerlei steuerliche Deckung, und die Wirt' schäft, Fehlbeträge zu machen, um sie durch innere Anleihen bei den Sparern und Kapitalisten Frank« reiche zu decken, ist so ost in Gang gesetzt worden, daß sie schließlich sich lahmlaufen muß. Schon die letzte Anleihe war nur knapp ein Erfolg, vor allem deshalb, weil damals die Regierung Blum versichert hatte, an eine Abwertung des Franken sei kaum zu denken. Die Sparer zeichneten also 4,5 Milliar­den. Kaum war das Ergebnis da, als die Abwer­tung dennoch kam. Die Sparer hatten das Nachsehen, denn wenn sie ihre Spargelder tu Ausländsanleihen angelegt hätten, hätten sie bis zu 40 v. H. mehr erhalten! Gegenwärttg läuft wie­der eine innere Anleihe, über die die widerspre­chendsten Dinge verlauten. Es scheint aber, daß bas Vertrauen in die Finanzpolitik der Regierung Blum seit den Augusttagen, den Tagen der letzten Anleihe^ noch weiter gesunken ist, denn die Zeichnungsfnsc dieser Anleihe mußte verlängert werden.

Banken würden einen -------

Pfund zu 2'/- v. H. auf 9 bis 12 Monate zur fügung stellen. Nun ist es richtig, daß Frankreuy im Dezember den 40-Millionen-Pfund-Kredit von ! London wirklich zurückbezahlte, aber das war nM Neben dem" Riesenfehlbettag I möglich durch eine starke Beanspruchung der Go^

nehmen mit den zuständigen Propagandadienst­stellen der NSDAP.

Punkt 9.

Die Gauleiter bestimmen unter weitgehend­ster Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Ver- hältnisse für ihr Gaugebiet die Durchführung der Aktion im einzelnen, unter Einhaltung des Rah­mens dieser Anordnung.

Beim Gauleiter ist ein beratender Aus­schuß zu bilden, in den geeignete Vertreter der- jenigen Organisationen zu berufen sind, welche der Gauleiter bei der Durchführung der Sammelaktion insbesondere heranzuziehen beabsichtigt. Unbedingt müssen in dem Ausschuß der Rohprodukten­handel und die NS. -Frauenschaft ver­treten sein sowie der Gaupropagandalerter der NSDAP.

Punkt 10.

Die örtliche Durchführung der Samm­lung durch die vom Gauleiter Beauftragten erfolgt immer entsprechend den örtlichen Verhältnissen. In jedem Fall ist ein örtlicher beratender Ausschuß zu bilden, in dem der Rohproduktenhandel und die NS.-Frauenschaft vertteten sind sowie der örtliche Propagandaleiter der NSDAP. Entsprechend der Wichttgkeit der aktiven Mitarbeit der Hausfrauen bei der Aktton sind je nach der Gesamtzahl der Mitglieder des Ausschusses mehrere Vertreterinnen der NS.-Frauenschaft zuzuziehen.

Punkt 11.

Soll die neue Abwertung etwa nach dem Dor­bilde des vorgeschlagenenA u s stellungs­franken" erfolgen? Um Gäste für die bevor­stehende Weltausstellung anzulocken, wurde halb­amtlich die Idee verbreitet, einen besonderen Aus- stellungsfrank zu schaffen, der 15 v. H. unter dem jetzigen Papierfranken läge. Diese Idee hat aber sehr wenig Liebhaber gefunden. Anderseits zwingen fast automatisch die Verhältnisse zu einer weiteren

Und auch die Pläne, zur Behebung der Kassen- schwierigkeiten eine neue Ausländsanleihe aufzunehmen, haben sich nicht verwirklicht. Ur* fprünglich wollte Frankreich von Amerika eine Milliarde Dollar gepumpt erhalten im gleiche" Augenblick übrigens, da es aus polittfchen Gründen Polen und der Tschechoslowakei seinerseits Anleihen gab und weitere Anleihen für Rumänien und Jugo­slawien zur Wiedergewinnung seines Balkanein­flusses projeftiert! Aber Roosevelt winkte ab. Dar« 1 gesprochen, englisch*

Kredit von 50 Millionen

Nachlässigkeit zum Wohle des Ganzen mit- arbeite.

Die Aufgabe der Polizei kann auf die Dauer auch auf diesem Gebiet nur fein, bedauerliche Aus­nahmefälle eigensüchtiger, asozialer, dem Ganzen gegenüber verbrecherischer Elemente mit der Auto­rität des Staates zur Vernunft zu bringen. Den größeren Teil der Aufgabe sehen wir in der Ein­leitung der Selbsterziehung des deutschen Volkes zur Ritterlichkeit und Rücksichtnahme gegeneinander und in unserer niemals aufhörenden Werbung und Bitte um die Mitarbeit von ihnen allen.

Ich darf Ihnen zwei weitere Gebiete aus der Fülle des Notwendigen vor Augen führen: die Bekämpfung der Vergehen und Verbrechen gegen den § 175 und die Bekämpfung der Abtrei­bung.

Wir sind schon in den vergangenen Jahren mit tiefstem Ernst und in der bitteren Erkenntnis, daß ein Wachsen oder auch nur ein Fortleben dieser beiden Seuchen jedes Volk an den Abgrund brin­gen muß, unnachsichtlich an die Verfolgung dieser Scheußlichkeiten herangegangen. Ich sehe davon ab, Zahlen zu nennen, weise aber darauf hin, daß die Zahl der Verbrechen auf diesen Gebieten, obwohl ie in Deutschland niedriger liegt als in den meisten europäischen und außereuropäischen Ländern, den­noch erschreckend hoch ist.

Hier auf diesen beiden Gebieten sehen wir unsere erste Pflicht in dem unnachsichtlichen und unbarm­herzigen Vorgehen gegen die Verführer und Täter und in der Anregung und Mithilfe bei der Er­ziehungsarbeit der Organisationen der Partei zur Beseitigung aller der Umstände, die das deutsche Volk um feine Männer und Frauen bringen und um seine Kinder, seinen größten Reichtum, be­trügen.

Aus dem einen Gebiet sehen wir unsere Auf­gabe in der manchmal durch harte Maßnahmen zu erfolgenden Erziehung verführter junger Burschen. Auf dem anderen Gebiet sehen wir unsere vornehmste Pflicht sowohl in der eng­sten und tätigen Zusammenarbeit mit den in Frage kommenden vorhandenen und noch ins

Berlin, 15. Jan. (DNB.) Wie bereits in einer ' Pressenotiz vorn 30. November 1936 bekanntgegeben wurde, hat der Leiter der Geschäftsgruppe Roh- toffverteilung des Beauftragten für den Vierjah- resplan, Ministerpräsident Walter Köhler, die I Gauleitungen der NSDAP, mit der Erstellung einer . der jeweiligen örtlichen Bedürfnissen angepaßten ; Organisation zur Erfassung der in den Haushaltungen anfallenden Alt- und Abfallstoffe (Rohprodukte) beauftragt.

Die entsprechende Anordnung vom 26. Nooem- berl936 wurde bisher nicht veröffentlicht, da in An­betracht der Schwierigkeit der raschen Erfassung von insgesamt etwa 17 Millionen Haushaltungen in wenigen Wochen den Gauleitungen Zeit für die organisatorischen Vorbereitungen gelassen werden

Nachdem jetzt die vorbereitenden Arbeiten im großen und ganzen abgeschlossen sind, werden die Gauleiter der NSDAP., bzw. ihre Beauftragten, soweit noch nicht geschehen, demnächst die für ihr Gaugebiet getroffenen Einzelregelungen bekannt­geben.

Aus diesem Grunde wird hiermit der Wortlaut der mit Anordnung vom 26. November 1936 ge­gebenen Richtlinien oerö ff entließt.

Punkt 1.

Die Aktion muß unter allen Umständen in be­ständigem engsten Einvernehmen mit dem bereits bestehenden nichtjüdischen Rohproduktenhan- d e l durchgeführt werden.

Punkt 2.

Die Aktion muß dahin zielen, eine regel­mäßige Sammeltätigkeit einzurichten. Einmalige oder von Zeit zu Zeit stoßweise ein­setzende Sammelaktionen haben zu unterbleiben.

Punkt 3.

Keinesfalls dürfen für die Durchführung der Aktton neue Anschaffungen, insbesondere Materialneuaufwendungen, die über die normale Ausweitung des Rohproduktenhandels hinausgehen, gemacht werden.

Punkt 4

Keinesfalls darf zur Durchführung der Ak­tton ein besonderer neuer Verwaltungs­apparat geschaffen werden.

Punkt 5.

Soweit eine Tätigkeit für die verwaltungs­mäßige Durchführung der Aktion von einzelnen Volksgenossen geleistet werden muß, erfolgt diese ehrenamtlich.

Die Sammeltätigkeit des Rohpro­duktenhandels dagegen erfolgt auf gern er b- lidjer Grundlage. Der Rohproduktenhandel zahlt und erhält also Vergütungen wie üblich.

Punkt 6.

Die hier geregelte Sammelaktion bezieht sich nur auf Haushaltungen. In gewerblichen $etrie= ben wird im Rahmen dieser Aktion nur auf Wunsch des Betriebsführers gesammelt.

Punkt 7.

Gesammelt werden folgende Produkte:

a) Lumpen aller Art, z. B. Hausschneiderei- abfälle, Stofsteste, alte Teppiche, Läufer, Vorhänge, Gardinen, verbrauchte Wäsche, verbrauchte Klei­dungsstücke, Strümpfe, Socken und Stricksachen, Abfälle aus Wolle, Baumwolle, Kunstseide, Seinen, Sacklumpen, Jutesäcke und Juteverpackungsmate­rial, Bindfadenreste, Scheuerlappen jeder Art, Putz-

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