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OJL-tfpont

Die Handball-;« eisklaffe in der Runde 1937/38

fim fl r.L v .....X * äuwuui|« atamerao, wo Dl t DU? 22.

be9 In- H°usen war reich- Haltung und Tanz. 24 bis 1: Nachtmusik.

184 Iußball-Mannschasten im Sportkreis Gießen.

nungen ein ausgezeichnetes Meldeergebnis aufzu­weisen. Don den 160 Meldungen fallen allein 60 auf die Klasse der Ausweisfahrer. Mit 100 Nennungen hat die Klaffe der Lizenzfahrer eine großartige Besetzung erfahren. Eine starke Streitmacht" entsenden diesmal die Neckarsulmer Fahrzeugwerke, die sich durch Fleischmann, Mellmann und Hentze vertreten lassen. Die drei großen Fahrer starten sowohl in der 350er als auch in der 500er Klasse. Die Auto-Union hat den bekannten Berliner Petruschke, der in der 250er Klasse startet, und S) e r a für die Halbliter­klasse gemeldet. Ihre aussichtsreichsten und stärksten Fahrer hat sie aber ohne Zweifel in den beiden Seitenwagenklassen zur Stelle, bei dem 5). Kahr- mann, der bisher bei keinem Schottenrennen fehlte, und Schumann um den Titel eines

Entgegen allen Erwartungen hat die Zahl der gemeldeten Mannschaften den Stand des vrgange- nen Jahres weit überschritten. Nicht nur die Ju­gend, sondern auch die aktiven Mannschaften treten diesmal stärker in den Vordergrund, während die 1. Kreisklasse auf Grund der bestehenden Bestim­mungen auf ihrem Stand stehen blieb.

Man kann feststellen, daß eine ganze Reihe von Vereinen den Spielbetrieb neu ausgenommen hat; andere wieder haben ihren Mannschaftsbestand ver- größern können. Schwierigkeiten hat auch diesmal wieder die Eingruppierung der vielen Mannschaften gemacht. Aus grundsätzlichen Erwägungen heraus hat man große Staffeln vermieden. Auch das ist, wie sich ergeben hat, nur im Interesse der Vereine gelegen. Eine Ausnahme in dieser Beziehung bildet nur die Bezirksklasse, die mit ihren elf Teilnehmern starker denn je besetzt ist.

Die endgültige Einteilung lautet wie folgt:

1. Kreisklasse.

Staffel 1: To. Grüningen, To. Hausen, To. Holzheim, To. Lang-Göns, Mtv. Gießen.

Staffel 2: To. Dutenhofen, To. Dornholzhau- ^^Tv.^t^^benheim, To. Groß-Rechtenbach, To.

2. Kreisklasse.

r Staffel 1: To. Mendorf, To. Münchholzhau­sen II, To. Dutenhofen II, To. Atzbach.

ra-S?a7iC!r2: Alzheim H, To. Lich, Mtv.

Gießen II, To. 1846 Gießen.

-Staffel 3: To. Ehringshausen, Tv. Katzen- surt II, To. Nauborn, Standarte J 33, Sturm­bann I J 33, To. Wetzlar II, Tuspo Niedergirmes II.

Staff el 4: Tv. Londorf komb., Tv. Ruttershau- ; len' Standarte 116, Sturmbann 1/116, Tv Wik- ! mar. ' °

D^e erste Forderung, die wir an ein Bild stellen müssen, ist die, daß es einen Gedanken, eine Idee Derforoert. Es muß von sich aus etwas aussaaen ohne daß es einer Unterschrift bedarf. Der erste Funken zu dieser Idee kann nun auf ganz ver­schiedene Art ausgelöst werden, sei es draußen in

Natur oder auch bei der Arbeit ober gar am Sdjreibtifrf), An Stoff fehlt es uns nicht. Der ist vorhanden er ist überall und so mannigfaltig, « E das Leben selbst; sei es, daß wir es mit einer Landschaft zu tun haben oder mit dem Menschen m VetnÄr «?rbclt tagtäglich auf Schritt und -tritt ist der Stoff um uns.

Bei der Gestaltung der Bildidee gilt es nun an einem (gegenftanb, der sich immer als eine Fülle von Erscheinungen, sei es als Landschaft, als Mensch oder als Arbeitsvorgang, darstellt, das Wesentliche «Kennen und als Motiv herauszustellen. So wird sich beispielsweise für die Darstellung eines

Menschen unter einer ganzen Kompanie ^?- m..den Kopf heraussuchen, der das Willens- hrinoi Männlich-Soldatische am besten zum Ausdruck einer Pnnhrf^Hn "Reicht, UM die Stimmung einer Landschaft wlederzugeben, an ihr einen ver- ^d melancholischen Wolkenhimmel beson- man HchUh' f fl?bcrl' Dazu gehört aber, daß ^ch in den Gegenstand, den man darstellen will, mit allen Fasern des Seins vertieft und immer ml?damit man sich auch von ihm m £e der Phantasie eine ideale Vorstelluna SCnlRtunn" wenn man di- Bildidee fo nc$ H i df ö t* nXrtA A1 X M r1 man daran

9 ouch die äußere Form zu geben.

Ham fc9 ?Jr. ".ns zunächst mit dem Bildauf- bau. Zu ihm gehört einmal die Raumverteilung, also ba.f;9 'w Vorder- Mittel- und Hintergrund des Bildes steht, zum andern die Linienführung. So ist es z. B. gerade bei Gegenlichtaufnahmen nicht gleich- gültig, welchen Standpunkt ich bei der Aufnahme einnehme, wenn sich die Schatten auf der Bildfläche wirkungsvoll verteilen sollen vsiacye

?Ur DOn M ästhetischen Seite wäre b?^ 4" farmen, sondern auch von der tech­

nischen Seite. Vor allen Dingen spielt hier die Be- leuchtung eine große Rolle. Am eindringlichsten wird diese Frage bei der Kunstlichtphotographie, w" es : emem selbst in die Hand gegeben ist, den Beleuch- Mngsme.ster zu spielen, draußen im Freien dagegen j muß man die Jahres- und Tageszeit genau ab- ' paffen und feststellen, wann das Licht am günstig- i o°n Wichtigkeit, daß man den ( richtigen Filter und die richtige Platte wählt In I bleuem Zusammenhang möchte ich Professor W Hege erwähnen, der für seine schönen Griechen- '

Nachstehend die ersten sechs Sieger jeder Abtei* lung:

Aktive Turner, 9-Kampf, Geräte­turnen: 1. Walter Bierau 172 P.; 2. Walde­mar Grote 166 P.; 3. Wilhelm Moos 161V?

4. Ernst Deibel 161 P.; 5. Werner Jungjohann 142V2 P.; 6. Werner SchmulDach 132V, Punkte.

Jugend, 7-Kampf, Geräteturnen:' 1. Walter Ruhl 129 P.; 2. Walter Deußing 120V* P-: 3. Karl Dietz 117 P.; 4. Erich Hofmann 114V* P-: 5. Hugo Heibertshausen 114 P.; 6. Werner Klinkel 110 Punkte.

Volksturnen für Aktive, 8-Kampf: 1. Otto Dietz 145 P.; 2. Helmut Großhaus 139 P.; 3. Willi Munzert 134 P.; 4. Wilhelm Moos 130 P.; 5. Fritz Geißler 102 P.; 6. Fritz Rohrbach und Walter Bierau je 98 Punkte.

Dolksturnen für Jugendliche, 4> Kampf: 1. Heinrich Ferber 93 P.; 2. Alfred Barschel und Erwin Junker je 80 P.; 3 Georg Schmidt 68 P.; 4. Walter Seipp 62 P.; 5. Werner Klinkel 61 P.: 6. Karl Dietz und Hugo Heiberts- hausen je 60 Punkte.

Die Vereinswanderpreise errangen Walter Bierau, Otto Dietz und Walter Ruhl.

JRunbfunfprogramm

Mittwoch. 15. September.

landbilder Jnfrarotplatten verwendete und erst damit diese wundervolle Stimmung der südlichen Land- schast herausarbeitete.

Die Technik das ist das Handwerkliche in der Photographie, und das ist vielleicht für manchen der mehr künstlerisch veranlagt ist, das Schwierigste. Aber die Technik kann man erlernen, genau so wie man sich das handwerkliche Rüstzeug für die Aus­übung der Malerei oder der Musik erwerben kann.

Man sieht, es ist ein langer Entwicklungsprozeß, öcn so em einfaches Bild, will es als Kunstwerk gewertet fein, zu durchlaufen hat, und einer unserer großen Lichtbildkünstler, Dr. Paul Wolff, hat irgendwo einmal darüber gesagt:Ein gutes Bild versteht sich nicht von selbst, es will erarbeitet, mit den (Sinnen erfühlt, ja erkämpft fein."

Qs ist eine Arbeit, die noch am besten der eines Filmregisseurs zu vergleichen ist, der ja auch Bild- vorwurfe zu gestalten hat, der auch immer wieder neue Einstellungen versucht, verwirft und selbst noch am fertigen Filmbandschneidet".

Ehr. und zeigt, daß die Annahme, daß die Re- ligion des Heeres sich von der Religion des Volkes unterschiede, nicht stimmt. Das Dokument hat den Titelrenale Duranum und hat 43 Eintragun­gen, wahrend von der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts bis zur Mitte des vierten bisher nicht ein einziger römischer Kalender bekannt war Er ist daher für die römische Religionsgeschichte von großer Bedeutung.

Zeitschriften.

Ein römischer Seeteslalende!-.

Ein neu aufgefundener Papyrus, der jetzt auf der Ausstellung beim Internationalen Kongreß der in Oxford gezeigt wird, füllt eine geschichtliche Lücke. Das arg zerfetzte Stück, bas etwa $2 cmJm Geviert mißt, mürbe bei Ausgrabungen in Sura=(£uropu3 am Euphrat gefunden. Der englische ^lehrte A. S. Hoey hat den Papyrus aus über -oruchstücken zusammengesetzt, und danach zeigte sich, bah es ein Verzeichnis der römischen Heeres- festtage war, ba$ in vier Spalten geschrieben mar. -Oer Papyrus stammt aus dem dritten Jahrhundert

Am Sonntag wurde auf dem Waldfvortplatz irt Lollar das Abturnen des Vereins für Leibesübun­gen Lollar 1883 durchgeführt. Nach einer Ansprache des Dereinsdietwartes E. Schmidt an die Wett­kampfteilnehmer und Kampfrichter begannen die Wettkampfe. Bei den Kämpfen wurden schöne Lei­stungen gezeigt, die Zeugnis ablegten von dem eifer der Teilnehmer und der ernsten Arbeit, die im Laufe des letzten Jahres durch den Verein, ins­besondere von den Turn- und Sportwarten gelei­stet wurde.

Lang-Göns Tv. Pohl-Göns 8:6 (4:4). Das Ergebnis besagt alles! Lang-Göns ist in feinen Leistungen sehr viel besser geworden, wahrend die Gäste, die einstmals eine so gute Rolle Pleiten leider immer mehr zurückgehen. Es ist schade, denn gerade Pohl-Göns war wegen feiner hervorragenden Leistungen weit über die Grenzen öer engeren Heimat hinaus bekannt.

Ed. tzbach Tv. Dutenhofen 12:16 (5:1). Eßbach stellte eine Mannschaft, die zum größten Teil aus jungen Spielern bestand und die gegen die Spielweise der Gaste nicht aufkommen konnte. So ist es verständlich, daß die Niederlage schon von vorneherein besiegelt war, wenn auch noch zu Halbzeit eine klare Führung bestand.

SD- Ä£ro fborf To. Beuern 15:4 (7:4). Die Krofdorfer verfügen zur Zeit wieder über eine ausgezeichnete Mannschaft, die auch diesmal wie- der bewies, daß sie keinen Gegner ihrer Klasse zu furchten braucht. Trotz der Niederlage bewies aber auch Beuern ein solides Können.

Tv. Wißmar To. Hausen 18:12 (7:9). Der erste Start der nunmehr in der 1. Kreisklasse

1. Kreisklasse, Gruppe Gießen B. Vorrunde 1937/38.

26. September: Steinberg 2. Leihgestern, Hungen 1900 2., Großen-Linden VfB.-R. 2., Garbenteich Lich, frei: Steinbach.

3. Oktober: Leihgestern Garbenteich, 1900 2. Steinberg 2., Steinbach VfB.-R. 2., Lich Hungen, frei: Großen-Linden.

10. Oktober: Garbenteich 1900 2., VfB.-R. 2. Lich, Steinberg 2. Großen-Linden, Hungen Steinbach, frei: Leihgestern.

17. Oktober: 1900 2. Leihgestern, Steinbach Garbenteich, Großen-Linden Hungen, Lich Steinberg 2., frei: VfB.-R. 2.

24. Oktober. VfB.R. 2. 1900 2., Hungen Steinberg 2., Garbenteich Großen-Linden, Leih­gestern Steinbach, frei: Lich.

31. Oktober: Steinbach Lich, Großen-Linden Leihgestern, Steinberg 2. Garbenteich, Hungen - VfB.-R. 2., frei: 1900 2.

7. November: Lich 1900 2., Leihgestern VfB.-R. 2., Garbenteich Hungen, Steinbach Großen-Linden, frei: Steinberg 2.

14. November: 1900 2. Steinbach, VfB.-R. 2. Steinberg 2., Großen-Linden Lich, Hungen Leihgestern, frei: Garbenteich.

28. November: Garbenteich VfB.-R. 2., 1900 2. Großen-Linden, Steinbach Steinberg 2., Lich Leihgestern, frei: Hungen.

Die Termine der 2. Kreisklasse folgen.

160 Nennungen

für ,3Runh um Schotten".

NSG. Das MotorradrennenRund um Schotten", das nach dem Ausfall des Feldbergrennens die größte motorsportliche Veranstaltung im Gau Hes­sen-Nassau gworden ist, hat mit über 160 Nen-

Dom Schöpferischen in der Photographie.

Oer Weg zum bildnerischen Kunstwerk.

s ^m?^b heute so oft darüber geklagt, daß es in Der Photographie zu einem gewissen Stillstand ge= fornmen sei. Und die Bilder aus Ausstellungen und in Amateurzeitschriften scheinen auch wirklich zu be­stätigen, daß die Amateurphotographie augenblicklich eine gewisse Krise durchzumachen hat. Fragt man nun einmal nach dem Grund, so glaube ich, und die Erfahrung scheint dies zu bestätigen, daß es einzig und allem am Amateur selbst liegt und an der Art unö Weise, wie er arbeitet Denn wenn in einer bekannten Fachzeitschrift von einem Amateur, der 3U unJeren besten zählt, bei der Auseinandersetzung mit diesem Problem darüber geklagt wird, daß er feine Beute mehr mit heim bringe, obwohl er nie ofme Kamera aus dem Hause gehe, so glaube ich fn,d,m,t Bestimmtheit aus dieser Arbeitsweist schließen zu können, daß sich nämlich dieser und wohl die meisten Amateure zu viel auf den Zufall ver- assen und nicht planmäßig arbeiten. Sie sind zwar immer von dem Gedanken besessen, ein gutes Bild ?u machen aber sie hoffen, daß es ihnen der Tag in feinem bunten Wechselspiel in den Schoß wirst ohne daß sie etwas dazu zu tun brauchen

Wer so photographiert, hat das Wesen der Photo­graphie als Kunstgattung noch nicht erkannt, denn darum geht es auch bei dem Amateur: um die Aus­übung einer Kunst. Und wo hat es jemals ein Kunst- werk gegeben, das mühelos und ohne Arbeit ent­standen wäre? Sie haben alle feilen und verbessern und immer wieder Hand anlegen müssen, bis das ShmftmcrMn seiner letzten Reinheit erstrahlte, alle, Maler, Dichter, Bildhauer und Musiker.

Gewiß, man kann auf einem Spaziergang viele Motive antreffen, von denen es sich lohnt, eine Auf- mihme zu machen. Man kann Glück haben mit dem Sonnenstand und mit mancherlei anderen Dingen von denen ein gutes Bild abhängt. Aber ist damit ein Dauererfolg gesichert?

Nein, die Photographie ist als Kunst denselben Gesetzen unterworfen, wie alle anderen Künste, und es macht dabei gar nichts aus, daß sie zu einem guten Teil Technik ist.

Wenn ich nun im Folgenden aufzuzeigen versuche, wie der Weg von der Bildidee zum fertigen Kunst­werk beschaffen fein soll, so sage ich damit eigentlich gar nichts Neues, sondern folge nur den ausgetrete­nen Pfaden in anderen Kunstgattungen.

t IT, "Der Naturforscher", vereint mit L^ur und Technik". Hugo Bermühler Verlag, : Berlin-Lichterfelde N. Ein vielseitiger Rohstoff für unsere Ernährung und Industrie ist die Sojabohne, ble m den fernöstlichen Ländern angebaut wird. Ueher die Versuche mit Sojabohnenanbau auf heimischem Boden berichtet Eurt Fritzsche im Sep, temberheft in einem bebilderten Aussatz, der die wissenschaftlichen Grundlagen eines Teiles unserer ?trtna?,Fy^5.fra6en streift. Apotheker Frömming ver­öffentlicht einen Bericht über die Beziehungen der Kartoffelfchädlinge zu ihren Nährpflanzen. Dr. Remohl veröffentlicht neue Beobachtungen an meh­reren Zwillingspaaren und kann Neues darüber berichten, wie weit die Fingerabdrücke bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen übereinstimmen, ferner darüber, wie es um die Vererbbarkeit der Neigung zu Zwillingsgeburten steht. Gute Photos geben die Belege dazu. Zu den hervorragenden Aufnahmen von Ernst Krause von den Bozener Erdpyramide» macht Professor Dr. W. Gothan bemerkenswerte Ausführungen. Als Beispiel für bas Zusammen- wirken von Erbanlage und Umwelt behandelt der Züchtungsforscher Otto Wilde die Färbung des Marderkaninchens und zeigt an Hand von Auf­nahmen, wie fein die Erbanlagen durch die Tempe. ratur und andere Umstände reguliert werden, lieber die tropische RiefenblumeTitanenwurz" berichtet unter Beigabe schöner Ausnahmen Dr. H. Borriß Der Zoologe Dr. v. Frankenberg gibt einen Be­richt über die Aufzucht von Blattlauslöwen der nicht nur Jnsektenkundige interessieren dürste' son­dern allgemeinbiologisch bemerkenswert ist ' Aus dfm Gebiete des Naturschutzes gibt Dr. H. W Frick- toger eine beherzigenswerte Anregung über und Vogelschutz . Kleine Beiträge aus allen Üen ie4m'piAfr d,hn95Cm9e?nf^C au5 den verschieden- ften Zweigen der Naturwissenschaften, die An- regung zur Naturbeobachtung, die Bücherschau und die immer gern gesehene Preisfrage runden das

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lich unglücklich. Man muß der Mannschaft aller» dings zugute halten, daß sie Ersatz in ihren Reihen hatte, der sich nicht fand, während die Platzmann­schaft in ausgezeichneter Verfassung war. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste noch gefallen, sie fielen aber dann immer mehr auseinander und mußten schließlich den Einheimischen einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg überlassen.

Kreisauswahlmannschaft Tv. Wehlar 12:10 (7:5).

Vor einer großen Zahl von Zuschauern standen sich am Sonntag auf dem Platz des To. Lützellinden die beiden Mannschaften zu einem Werbe'fpiel ge­genüber. Wenn auch die Leistungen auf beiden Seiten nicht restlos beftiedigen konnten, so sah man doch ein jeder Zeit anständiges und flottes Spiel, das schon auf Grund der Torausbeute für die rich­tige Stimmung sorgte.

Beide Gegner träten mit Ersatz an. Die Kreis» rnannschast mußte ihre beiden Verteidiger ersetzen und auch die Läuferreihe umstellen. Dadurch war es verständlich, daß während des gesamten Spieles ost Lücken blieben, die fast immer zu Toren führen mußten, obwohl Wenzel im Tor hielt, was zu hal­ten war. Auch im Sturm tauchten verschiedentlich (vor allem in der zweiten Halbzeit) Mängel auf, die sich auch nur ungünstig auf das Spielgeschehen auswirken konnten. Immerhin gab es manchmal schöne Momente, die dann auch von den wurf- geroaltigen Stürmern verwertet wurden.

Wetzlar kam trotz der 10 Gegentore nicht an die Leistung des Gegners heran. Der Mannschaft fehlte noch mehr als der Elf des Kreises der innere Zu­sammenhalt und die Schußkraft. Lediglich dem Um­stand, daß die gegnerische Hintermannschaft zeit­weilig zu weit aufrückte, ist es zu danken, daß das Ergebnis so günstig gestellt werden konnte. Das Spiel konnte trotz allem gefallen. Beide Gegner befleißigten sich eines anständigen Spieles.

Das Abturnen in Lollar.

Jugendklasse.

Staffel 1: Tv. Heuchelheim, Mtv. Gießen A, Spv. 1900 Gießen, Tv. Krofdorf.

Staffel 2: Mtv. Gießen B, Tv. Krofdorf B, To. Dutenhofen, Tv. Lützellinden.

Staffel 3: Tv. Beuern, Tv. Holzheim, Tv. Hausen, Tv. Lich.

Stoffe l 4: Tv. Grüningen, Tv. Hochelheim, Tv. Lang-Göns, Tv. Oberkleen.

Staffel 5: Tv. Kotzenfurt, Tv. Nauborn, Tv. Wetzlar, Tuspo Niedergirmes A und B.

Staffel 6: Tv. Münchholzhausen, Tv. Gar­benheim, Tv. Dornholzhausen, Tv. Gr.-Rechtenbach.

*

2)er vergangene Sonntag stand im Zeichen des Spieles der Kreismannschaft. Darüber hinaus üeferte sich eine Reihe von Mannschaften spannende

t»6 nnf V I 5V Dillenburg, To. Ewersbach, Tv. Mandeln To. Oberscheld, Sturmbann II/J 33, Sturmbann 11/88 Dillenburg mit 3 Mannschaften

Dieses Jahr nehmen 184 Mannschaften an den Verbandsspielen des.Sportkreises Gießen teil. Diese Zahl bedeutet gegenüber dem Vorjahre eine Steige» rung von 10 v. H. Besonders erfreulich ist dabei, daß diese Steigerung nicht in erster Linie darauf zuruckzuführen ist, daß die einzelnen Vereine mehr Mannschaften gemeldet haben als im vergangenen 2ahre, sondern daß viele neue Vereine hinzuge­kommen sind. Weiterhin haben viele Turnvereine Fußballadteilungen ins Leben gerufen, die jetzt 3um ersten Male an den Spielen teilnehmen. Aus Aießen sind zwei SA.-Mannschaften gemeldet. Stark fördernd hat sich die Tatsache ausgewirkt, daß in den einzelnen Gemeinden Sportplätze er­richtet worden sind, die eine einwandfreie Durch­führung der Spiele gewährleisten. Insgesamt ist aus der ganzen Linie eine ft arte Belebung des Fußballsportes festzustellen.

Die Zahlen für die einzelnen Klassen sind fol- aende: In der Bezirksklasse spielen 11, in der 1. Kreisklasse 52, in der 2. Kreisklasse 41 Mann­schaften. Außerdem nehmen noch 80 Jugendmann- schaften an Den Pflichtspielen teil. Innerhalb der 1. Kreisklajse sind 6 Gruppen gebildet, und zwar im politischen Kreise Gießen 2, Wetzlar 2, Dill 1 unD Alsfeld 1. Die 2. Kreisklasse ist dementsprechend gealiedert.

Aus der B e z i r k s k l a s s e mußten zwei Stadt- verelne, VfB.-Reichsbahn Gießen und !lleichsbahn- Turn- und Sportverein Dillenburg, absteigen. An ihre Stelle sind zwei Landvereine getreten. Ein Beweis dafür, daß Die Spielstärke Der Landvereine sich von Jahr zu Jahr hebt. Durch die Mitwirkung der abgestiegenen Stadtvereine in der 1. Kreisklasse erwartet man eine Hebung Der Spielstärke Dieser Klasse, obwohl Dabei nicht verkannt werben darf, daß viele Vereine der 1. Kreisklasse in ihrem spiele­rischen Können hinter dem der Bezirksklassenoer- eme nicht zurückstehen. Es sind daher gerade in den Ae'sklafsen bei der Ausgeglichenheit der meisten Mannschaften gute Spiele zu erwarten.

Die Jugendmannschaften weisen die gleiche Teil­nehmerzahl wie im vergangenen Jahre auf. !

So muß vielleicht auch der Weg beschaffen sein Der einmal zu einem einheitlichen, nationalen Stil in Der Photographie führen wird, ein Ziel, das immer wieder gerade durch die internationalen Aus­stellungen erstrebt wird. Auch was auf der letzten Deutschen II. Internationalen Schau der Amateur- photographen" im Oktober v. I. In Frankfurt a. M gezeigt wurde, gab ja feinen Einblick in die Kunst­regeln und in Das künstlerische Wollen einer ge­schlossenen Zunft, sondern nur Einblick In den Ge­schmack einer breiteren Schicht, wie sich der Kritiker einer bekannten Tageszeitung sehr richtig ausdrückte. Wei! aber die Herausbildung eines neuen Stils nur dem Künstler gelingen wird, habe ich mit diesem Aussatz noch einmal Die Wichtigkeit des Schöpfe­rischen in der Photographie herauszustellen versucht.

August Wagner, Lich.

deutschen Straßenmeisterei kämpfen werden. Aller­dings führt Kahrmann nach drei Meisterschafts­läufen mit solch großem Vorsprung, daß ihm die Meisterschaft in Der lOOOer-Klafse Der Seiten­wagen kaum zu nehmen sein wird.

In der 6 0 0er K la s s e der Seitenwagen hatte der beim Schleizer-Dreiecks-Rennen tödlich verun­glückte Braun Die Führung mit 10 Punkten, die bis jetzt noch von keinem Fahrer erreicht wurden. Von bekannten Fahrern, die amRund um Schot­ten" teilnehmen, sind noch zu nennen: Kohfink auf Norton, in öer E l st auf Norton, Detert - ft a u ft auf NSU., Zimmermann auf NSU., Bock auf Norton, Faistenhammer auf Dou­glas, Weyres auf Harley Davidson u. a. m.

Die 16 Kilometer lange StreckeRund um Schot­ten" befindet sich in einer ausgezeichneten Verfas­sung. Sie gilt mit recht als eine der schönsten und besten deutschen Straßenrennstrecken. Angesichts Der Verbesserung Der Rennstrecke werden auch Verbes­serungen der Fahrzeiten erwartet. Den vorjährigen Streckenrekord stellte der inzwischen verunglückte Steinbach auf DKW. mit 120,6 stkm auf. Im Ver­lauf des Rennens wird der Rennfahrer Bäumer auf einem Mercedes-Rennwagen einige Schaurun- Den auf Dem Schottenring fahren.

12 Uhr: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus Dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nach- richten. 14.10: Eins ins andere ... 16: Bunter Funk. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 21.15: Durch Busch und Prärie. 22: Nachrichten, auch aus dem Sende- bezirk. 22.20: Kamerad, wo bist du? 22.30: Unter»

1. Kreisklasse, Gruppe Gießen A. Vorrunde 1937/38.

26. September: VfB.-Reichsbahn Rodheim, Alten - Buseck SA.-Kampfgemeinschaft, Heuchel­heim Wieseck, Rüddingshausen Lollar 2.

3. Oktober: VfB.-R. Klein-Linden, Wieseck Alten-Buseck SA.-Kampfgemeinschaft Großen- Buseck, Rodheim Rüddingshausen, Lollar 2. Heuchelheim.

10. Oktober: Rüddingshausen VfB.-R., SA- Kampfgemeinschaft Lollar 2., Heuchelheim Alten-Buseck, Großen-Buseck Wieseck.

17. Oktober: VfB.-R. Großen-Buseck, Rod- Yeim SA.-Kampfgemeinschaft, Wieseck Rüd- dlngshausen, Alten-Buseck Lollar 2., Klein- Linden Heuchelheim.

24. Oktober: SA.-Kampfgemeinschaft Klein- Lmden Heuchelheim VfB.-R., Lollar 2. Rod- heim, Rüddingshausen Alten-Buseck.

Oktober: Großen-Buseck Rüddingshausen, DsB.-R. - Wieseck, Alten-Buseck - Klein-Linden' Rodhelm Heuchelheim.

7. November: Alten-Buseck VfB.-R., Lollar 2 Wieseck, SA.-Kampfgemeinschaft Heuchelheim, Klein-Linden Großen-Buseck.

A^mber: VfB.-R. - SA.-Kampfgemein- Großen-Buseck Rodhelm, Heuchelheim Rüddingshausen, Wieseck Klein-Linden.

28. November: Rüddingshausen SA.-Kampf» aemeinschast, Rodheim Wieseck, Klein-Linden Lollar 2., Großen-Buseck Alten-Buseck.

5 Dezember: SA.-Kampfgemeinschaft Wieseck, ®f. 7" Heuchelheim Großen-

Bu eck, Kl^n - Linden Rüddingshausen, Alten- Bufeck Rodheim.

12 Deaember: Rodheim Klein-Linden, Großen- Buseck Lollar 2.