M.215 Erstes Blatt
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Ausklang auf dem Nürnberger Parteitag
kann aui
dieses
Ausländische Journalisten beim Wrer
Starker Eindruck von der Volkstümlichkeit Adolf Hitlers.
Bertrauensband zwischen Volk und Wruna
Rudolf Heß spricht zum Jührerkorps der Partei.
Parole Deutschland!
Die Fanfaren der nationalsozialistischen Heerschau sind verklungen, die monumentalen Bauten und Aufmarschräume der Nürnberger Feierstätte liegen verlassen da, die Hunderttausende der deutschen Kampfformationen sind in ihren heimischen Wirkungskreis zurückgekehrt. Aber während schon der Alltag mit seinen kleinen Sorgen und Freuden uns alle wieder umfängt und beschäftigt, bleibt doch das strahlende Bild des Reichsparteitages noch lange vor unserem geistigen Auge. Ob wir nun aktive Teilnehmer der Nürnberger Volksversammlung waren oder die Ereignisse am häuslichen Lautsprecher verfolgten, in jedem Falle werden wir die Wirkung des herrlich gestalteten Festes unserer völkischen Gemeinsamkeit auch im persönlichen Leben verspüren, in jedem Falle werden wir uns bemühen, in einer zusammenfassenden Rückschau noch einmal den Sinn dieser vielfältigen Kundgebungen, Vorführungen und Reden zu ergründen, eine Form zu suchen, die das Neuartige und Charakteristische des diesjährigen politischen Generalappells treffend zum Ausdruck bringt. Auch das Ausland ist an dieser Deutung, wenn auch oft mit unzulänglichen Mitteln, stark beteiligt, denn Nürnbergs Parole dringt ja nicht nur in alle Winkel unseres Vaterlandes, sondern strahlt auch weithin über die Welt. Aber wie die Erlebnisfülle dieser Tage bändigen, wie aus den tausend Sinneseindrücken und geistigen Momentaufnahmen die große Linie herausfinden, die über den Schnittpunkt des Heute die Vergangenheit mit einer erstrebten Zukunft verknüpft?
Adolf Hitler selbst hat in seiner Schlußrede, die das Ergebnis der abgelaufenen Woche zusammenfaßte und die Energien der Nation auf die entscheidenden Probleme der kommenden Zeit hinlenkte, die Feststellung getroffen, daß der Reichsparteitag der Arbeit wiederum einen Fortschritt bedeute gegenüber dem des Jahres 1936. Verfolgen wir also noch einmal die Gedankengänge des Führers im kurzen Abriß, um so von einer höheren Warte aus eine Uebersicht über die sich drängenden Erscheinungen des nattonalen und internationalen Lebens zu ge-
Berlin, 14. Sept. (DNB.) Die Berichte die eine Reihe ausländischer Journalisten über ihren Empfang durch den Führer au der Nürnberger Burg am Sonntag verosfent lcht haben, lassen erkennen, daß freimütige Aussprache mit dem Führer und Reichskanzler des neuen Deutschlands einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Die italienische gibt
ihre Berichte über diesen Empfang in grnfcter Aufmachung wieder. Auch m den englischen Matternrehmen die Schilderungen hierüber' brn g Raum ein. Ebenso geben die Pariser Blatter an erster Stelle ausführliche Darstellungen von der Begegnung der ausländischen Pressevertreter mit dem Führer des neuen Deutschlands. Das Echo m k!« nm«. rikanifchen Zeitungen, vor allem m b n SlTunorteV Blättern, ist 1-hr gr°b> Aber au* in der übrigen Weitpresse findet der Empsang der aüsländifchen Presseoertreter beim Führer aller- ftäBeionb$er“d’tiUefSbeein6ru£tt war ber in Nürnberg weilende Sonderberichterstatter der ch a ° a s ° g e n- tur Der Berichterstatter schlldert, tme der Führer ^bte'7nd'e7g°en^Z°?d7r L Ät aus dem Kunden- Wege ^zur Bur-, hm°usgesah-n^e. M^enae^ge drängt habe. Die Begeisterung die er erlebt habe, sei nicht nur ein uon^underttau- jcnden in Uniform, von Zwllisten, Frauen und
vielen anderen ihre Leistungen zeigten, waren immer wieder von zahlreichen Zuschauern umlagert. Das Freilichtkino, die Waldbühne, die Kasperl-, Handpuppen- und Marionettentheater, das Variete des Reichsautozuges des Propagandaamtes der DAF., sie alle hatten täglich einen ungeheuer starken Besuch aufzuweisen. Nach den Klängen von Schallplatten, die von Georg Erich Schmidt über den „KdF.^Stadt-Sender" auf der „Welle Frohsinn und heitere Laune" angesagt wurden, drehten sich die Paare auf den Tanzflächen. Die Volkssportstände konnten beim Schießen, Lanzenstechen, Stangeklettern u. a. eine außerordentlich starke Beteiligung aufweisen. Wenn trotz des starken Andranges der Verkehr reibungslos durchgeführt werden konnte, so ist das in erster Linie der unermüdlichen Arbeit der Werkscharen zu verdanken, die für die KdF.-Stadt den Ordnungsdienst übernommen hatten. Am Montag fand das Volksfest „Kraft durch Freude" seinen Abschluß. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, der mit seinen Gästen, so oft es seine Zeit erlaubte, mitten unter den fröhlichen Besuchern der Stadt saß, stattete ihr auch am letzten Abend seinen Besuch ab. Noch einmal rollte das riesige Programm mit seinen über 3000 Mitwirkenden vor den unzähligen Besuchern ab. Noch einmal herrschte Jubel, Frohsinn und heitere Laune. Dann schlossen sich die Tore dieser Stadt, in der sieben Tage lang Freude ihre Heimstätte gefunden hatte.
winnen. Am Anfang seiner Kongreßbotschaft stand die Kennzeichnung des heutigen Deutschland, dann weitete sich der Blick zu einer großen, historisch begründeten Weltschau, richtete sich auf die besonderen Aufgaben, die unsere Nation in der internationalen Gegenwartspolitik zu erfüllen hat, und führte schließlich' zurück zur Geschichte und inneren Entwicklung unseres eigenen Volkes, das nun feine endgültige Bestimmung gefunden hat — im germanischen Reich deutscher Nation!
lieber die Jahrtausende hinweg spannt sich so der Bogen der nationalsozialistischen Geschichtsdeutung, und an seinem Anfang wie an seinem Ende steht die Parole Deutschland. Aber gleich wie wir unser Volk als ein Ewiges in der Zeit verankert sehen, so steht es auch für uns als ein Gottgefchaf- fenes im Mittelpunkt des Raumes. Der gewaltige Rundhorizont, den Adolf Hitler ableuchtete, ließ in uns immer wieder die Erkenntnis wach werden, daß eirte andere politische Weltordnung als die vom natürlichen Lebensrecht und Lebenswillen der Volker getragene weder denkbar noch durchführbar ist. Immer bildet das eigene Volk als blutsmäßige, organisch gewachsene Einheit die Grundlage jeder weitergreifenden, übernationalen Organisation. Wie nun diese fundamentale Erkenntnis in unserem eigenen Lande verwirklicht worden ist, das hat Adolf Hitler auf eine glänzende Weise formuliert: „Noch niemals ist die geistige Zielsetzung und Willensbildung unserer Nation so identisch gewesen mit den natürlichen Pflichten zur politischen Selbstbehauptung wie heute. Noch niemals ist im deutschen Volk die Weltanschauung gleich gewesen mit den ewigen Lebensgesetzen der Natur und damit auch der Nation und ihren Lebensbedingungen!' Hier sehen wir in der Tat das Geheimnis des geschichtlichen Erfolges unserer Bewegung. Ev.
Der Führer verlaßt UWera.
Nürnberg, 14. Sept. (DNB.) Am Dienstag verließ der Führer wieder die Stadt der Reichs- Parteitage. Auf ber Fahrt °°m Deutschen §°f zum fiauptb<*nf)of bereitete bie Bevölkerung ebenso rote die vielen Parteitagsgaste dem Führer b eg e - ft e r t e Huldigungen. Auf dem ®abnfteig schritt der Führer unter den Klangen der Lieder der Nation die Front der Ehrenabteilung berS S - Standarte „Deutschland ab. ^ur Verabschiedung hatten sich u. a. eingefunden: Gauleiter Streicher, SS-Obergruppenführer S ch m a u - s e r, Hauptdienstleiter Schmeer, Generalbaum- spektor Professor Speer, Oberbürgermeister Liebel Mit dem Führer verließ auch sein Stellvertre- ter, Reichsminister Rubols Heß, Nürnberg.
Prinz Chichibu dankt dem Führer.
Die entscheidende polittsche Führung Deutschlands hat eine 15jährige und längere harte polittsche Schule hinter sich und ist dennoch in ihrer Gesamtheit biologisch jung, vor allem aber ist sie in ihrem Wesen, in ihrer Art, die Probleme dieses Lebens anzusehen und anzupacken, naturbedingt jung. Sie ist nicht jung „geblieben", sondern sie ist jung als Lebenselement. Damit haben wir Deutsche, ganz zu schweigen von der geschichtlichen Einmaligkeit eines Adolf Hitler, einen politischen Führungsgehalt, der das ganze deutsche Volk mit einem instinktsicheren Gefühl beglückt. Dieses Gefühl des Volkes findet auch hier auf dem Parteitag in der Kette der Heilrufe und dem Jubel des Grußes, der jedem einzelnen der politischen Führer gilt, einen wunderbaren Ausdruck. Diese Liebe des
Augen sehen." Die Vertrauensverblndung zum Volk habe sich auch bewährt. Ein Werk dieses Vertrauens sei es, daß heute im deutschen Volk kein Boden mehr sei für künstliche Verwirrungen und Panikstimmungen. „Niemand in Deutschland denkt mehr gleich an das Gespenst der Hungersnot, wenn einmal — aus Gründen, die jeder kennt etwa vorübergehend Butter oder diese und lene Fleischsorte mal etwas knapp ist. Mit anerkennenswertem Verständnis sind die deutschen Frauen auf die Anregungen für den vermehrten Verbrauch solcher Nahrungsmittel eingegangen, die reichlicher vorhanden sind. Es ist erstaunlich, wie leicht manche Schwierigkeit überwunden wird, wenn es gelingt, Vernunft und Opferbereitschaft zu mobilisieren! Vernünftig und opferbereit ist das deutsche Volk. Und es läßt sich in allen wichtigen Fragen von der Partei mobilisieren, weil es Vertrauen hat zu seiner Führung. Es hat sich gezeigt, daß die Masse unseres Volkes neuerdings immer mehr zu d e n Führern der Partei geht, um sich Rat zu holen. Auch dies ist ein Zeichen, daß das Vertrauen zur Bewegung immer weiter im Wachsen ist. Sorgen Sie, daß auch kunsttg
Vertrauen gestärkt wird."
Berlin, 14. Sept. (DNB.) Aus Anlaß der An- Wesenheit des Prinzen Chichibu von Japan aus dem Reichsparteitag gab der Stellvertreter des Führers im Gästehaus des Grand-Hotels in Nürnberg einen Tee-Empfang, an dem außer dem Prinzen und feiner Begleitung der japanische Botschafter in Berlin, der Relchsfuhrer SS. Himmler, Botschafter von Ribbentrop Herzog Carl Eduard v o n S a ch s e n - C o - bürg und Gotha, Professor Haushofer, die Staatssekretäre Dr. Meißner imb do n Mackensen und andere teilnahmen. Nach dem Empfang begab sich der Prinz mit seiner Begleitung ium Flugplatz Nürnberg, von , wo er den Flug nach Bremen antrat, um sich auf dem Damp-
uns!"
„Er muß erkannt werden", so hatte Dr. Goebbels seiner Warnung hinzugefügt, um auf das unglückliche Spanien hinzuweisen als das Land, das ich der Bolschewismus zum Experimentierfeld feiner weltrevolutionären Methoden ausgesucht hat, um von dieser neuen Basis aus Westeuropa aufzu- rollen und schließlich die Mitte des Erdteils in die Zange nehmen zu können. Der Führer selbst hat in seiner Schlußrede vor dem Nürnberger Parteikongreß mit der ihm eigenen einprägsamen An- chaulichkeit und Nachdrücklichkeit der Welt, soweit ie Ohren hat, zu hören und Augen hat, zu sehen, die Zeichen gedeutet, an denen der Feind erkannt werden muß, wenn man ihn schlagen will. Der Führer hat die westeuropäischen Optimisten, die aus Bequemlichkeits- oder Zweckmäßigkeitsgründen den internationalen Charakter des Bolschewismus betreuen und in der Sowjetunion einen Staat sehen nächten, wie jeden anderen auch, dessen innere Beratung sie nichts angeht, er hat alle diese naiven, begriffsstutzigen ober denkfaulen Zeitgenossen mit Ernst darauf hingewiesen, daß ja niemand anders als der Bolschewismus selbst die Weltrevolution als A und O seines Programms auf feine Fahne geschrieben hat und daß feine Häuptlinge in Moskau und feine Sendboten in aller Welt nicht müde werden, als letztes und höchstes Ziel all ihrer Bemühungen den Umsturz der bestehenden Gesellschaftsordnung mit Hilfe einer Unterhöhlung ihrer wirtschaftlichen Grundlagen, durch Terror und blutigen Aufstand der brotlos gewordenen Massen zu verkünden. Das ist das einheitliche Schema, nach dem, von einer Zentrale aus angesetzt und geleitet, überall der Angriff gegen die Völker des abendländischen Kulturkreises, gegen ihre rasseeigenen Führungen und alles, was ihr Charakter- und Lebensbild bestimmt, geführt wird.
Der Führer bezeichnete als Träger dieses revolutionären Bolschewismus das Judentum, das dank der besonders gelagerten politischen Struktur des russischen Staates mit seinem Zwiespalt zwi- schen einer zahlenmäßig dünnen nichtslawischen Führerschicht und der großen Masse der zu einem unförmlichen Staatenkoloß zusammengezwungenen slawischen Völker hier in Rußland den geeigneten Boden fand, sich die Führung des nationalrussischen Proletariats zu erschleichen und an seiner Spitze die bisher herrschende Fuhrerschicht zu verdrängen, womit in der Geschichte Rußlands nur die Diktatur einer fremdrassigen Minorität durch eine andere gleichgeartete ersetzt wurde. Der Führer gab so- bann eine ungemein eindringliche Ueberschau auf ' den Entwicklungsprozeß bes Eindringens ber jübi- schen Rasse burch bie feinen Kanäle ber Wirtschaft in bie politische Führung ber abendländischen Völker, einen sich mehr als hunbert Jahre zurück- erstreckenben Prozeß, besten letzte Phasen wir heute erleben, wenn überall, wohin wir auch schauen mögen, ber Jube sich zum Führer bemokratischer Volksbewegungen aufschwingt, bie nach Sturz bes dynastischen Regimes mit Hilfe einer wirtschaftlichen Katastrophenpolitik immer radikalere Formen annehmen und durch bie bekannten Volksfronten das Gift der Anarchie und bes Bolschewismus in immer breitere bürgerliche Volksschichten tragen, um biefe im nahenben Entscheibungskampf zur Gegenwehr untauglich zu machen. So tritt immer wiebel bas Jubentum als Zerstörer ber nationalen Pro» buftion um politischer Ziele willen auf. Die Opfer ber wirtschaftsvernichtenden Politik bes Judentums, bas Heer der erwerbslosen Arbeiter und Angestell-
Nürnberg, 14. Sept. (DNB.) Am letzten Tag bes Reicbsparteitages versammelte sich die gesamte höhere Führerschaft der Partei im Nürnberger Opernhaus, wo, wie alljährlich, Rudolf Heß zu ihnen sprach. „Hier", so erklärte er, „fühlen wir uns so recht als bie Gemeinschaft der alten Kämpfer, als Glieder, die insgesamt das Rückgrat der Bewegung darstellen, als Träger des reinsten Nationalsozialismus. Jedesmal ist jeder um ein Jahr älter geworden, hat wieder feinen Anteil geopfert für den Ausbau des neuen Staates, hat er seinen Teil beigetragen zur Erzielung der Erfolge des vergangenen Jahres. Mit um so berechtigterem Stolz ch jeder immer wieder dem Führer in die eben." Die D e rt r a u e n s v e r b i nd u n g
Oer Friedensstörer.
Der Parteitag der Arbeit ist zu Ende. Noch einmal hat der Führer in seiner großen Schlußrede vor dem Parteikongreß bas große Zentralproblem unserer Zeit behanbelt, bas vor ihm schon die Reichsleiter Alfreb Rosenberg, Dr. Goebbels und Dr. Dietrich von besonderen Fragestellungen her angeschlagen hatten: Wie steht die Welt zum Bolschewismus? Und die Antwort war eine erschütternde Mahnung an die europäischen Völker, angesichts der ungeheuren Gefahr, die der abendländischen Kulturgemeinschaft von dem zersetzenden Gift des Bolschewismus her droht, nicht ebenso töricht wie überheblich die Augen zu verschließen vor den überall in der Welt hell emporflammenden Fanalen des bolschewistischen Revoluttonsbrandes, andern sich endlich in letzter Stunde auf ein Minimum von Solidarität zu besinnen gegenüber einer todbringenden Seuche, deren Bazillen das lebenzerstörende Gift von einem Volkskörper in den andern tragen. Deutschland ist immun gegen den bolschewistischen Krankheitskeim, so hat der Führer in Nürnberg unter der jubelnden Zustimmung von Hunderttausenden dankbarer deutscher Volksgenossen erklären können, die alle schon etwas davon gespürt haben von dem rasenden Verfall eines von der bolschewistischen Pest befallenen Volkskörpers, der elend zugrunde gehen muß, wenn nicht zur rechten Zeit ein kluger und mutiger Arzt die Anzeichen der Krankheit erkennt und, wie Adolf Hitler es in Deutschland tat, rücksichtslos ausbrennt, was schon angefault und krank ist. Deutschland ist immun, aber es hat trotzdem das höchste Interesse daran, daß sich gegenüber der weiteren Ausbreitung des bolschewistischen Gifts eine Abwehrfront sich der Größe der Gefahr bewußt gewordener Völker bildet, denn Deutschland kann nicht leben ohne die Gemeinschaft europäischer Kulturnationen, eine Boi- schewisierung Europas würde für Deutschland eine wirtschaftliche Katastrophe bedeuten, weil es seiner wirtschaftlichen Struktur nach auf den Güteraustausch mit seinen Nachbarn angewiesen ist. Deshalb bedeutet der Kampf gegen den Bolschewismus auch jetzt noch eine Lebensfrage für Deutschland, das ihn innerhalb der eigenen Grenze schon vor vier Jahren niedergerungen hat. Deshalb kann Deutschland nicht aufhören, laut seine Mahnung in die Welt hinaus zu rufen: „Der Feind ist mitten unter
Volkes zu empfinden, die letzlich über uns alle hinweg d e m F ü hr e r gilt, dennoch aber auch uns trifft, ist ein so unendlicy großes Geschenk! — Ein Geschenk, wofür wir die Dankbarkeit nur dadurch bezeugen können, daß wir immer von neuem das Letzte aus uns he raus holen, um würdig zu fein, sie aufzunehmen und weiterzuttagen für den Führer. Eine kämpferische, treue und damit wahre Kameradschaft für Adolf Hitler zu sein — das ist unseres Glaubens erstes Gebot! Uns allen fei und bleibe die Stärke der Kameradschaft der Gradmesser für die Stärke der Persönlichkeit. Die NSDAP, ist die größte Kameradenge- meinschaftder Geschichte. Lassen Sie dieses Wort stehen über dem neuen Arbeitsjahr, in das Sie nun hineingehen, dem neuen Arbeitsjahr für den Führer, für Deutschland.
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley brachte den Dank aller mit herzlichen Worten zum Ausdruck. Die Führerschaft der Partei grüßte zum Abschluß der Tagung mit einem dreifachen Sieg-Heil den Führer.
fer „Bremen" nach England einzuschiffen. Prinz Chichibu hat aus Bremen an den Führer das folgende Telegramm gerichtet: „Im Begriff, das deutsche Reichsgebiet zu verlassen, ist es mir ein Bedürfnis, Ew. Exzellenz meinen herzlichsten Dank für jede mir erroiefene Liebenswürdigkeit auszusprechen und meiner dankbaren A n - erfennung für die Aufmerksamkeiten, die mir von der Reichsregierung und aus allen Kreisen des deutschen Volkes bezeugt wurden, Ausdruck zu geben. Ich scheide von hier mit dem Gefühl der Bewunderung des gewaltigen Aufstieges Deutschlands, sowie mit den innigsten Wünschen für das Wohlergehen Ew. Exzellenz und für das Blühen und Gedeihen des zu neuer Macht erstandenen Deutschen Reiches.
Prinz Chichibu von Japan."
Ausklang des Volksfestes „Krast durch Freude".
Nürnberg, 14. Sept. (DNB.) Tag für Tag hatte das Volksfest „Kraft durch Freude" in der KdF.-Stadt am Dalznerweiher den Besuch von 100 000 Volksgenossen. Täglich waren die Hallen in den Nachmittags- und Abendstunden gefüllt, und regelmäßig mußten sie wegen des großen Andranges gesperrt werden. Die zwölf Podien, auf denen die Sportler, die Volkstumsgruppen und all die
Kindern ungeheurer Beifall gewesen, sondern ein brodelndes Ueberschäumen von Begeisterung und Freude, die sich sehr stark von der einfachen Neugierde hinzulaufender Zuschauer unterschieden habe. Die Volkstümlichkeit Adolf Hitlers in Nürnberg fei ungeheuer, und das Ansehen des Führers des Dritten Reiches fei noch im Steigen begriffen, wenn das überhaupt noch möglich fei. Ueberall feien aus den geöffneten Fenstern photographische Apparate auf Adolf Hitler gerichtet gewesen, und überall hätten sich die Arme zum Gruß erhoben. In seinem fast im Schrittempo fahrenden Wagen habe der Führer unermüdlich den Beifall und die Grüße beantwortet. Wenn man einige Schritte durch den menschlichen Korridor gefahren fei, fo fei man nach wenigen Augenblicken buchstäblich betäubt von dem Jubel der Deifallrufenden gewesen, die neben dem Wagen herschntten, und erst dann zurückblieben, als das Auto den Burggraben überguert hatte. Auch der Vertreter der „New York Times" unterstreicht, daß das Vertrauen des deutschen Volkes zum Führer besonders deutlich zu beobachten gewesen fei, als er hinter dem Wagen des Führers durch die dichtgedrängten Straßen und Gaffen Nürnbergs zur Burg gefahren fei. Hier ist, so faßt der Korrespondent feine Eindrücke zusammen, ein neuer Glaube geboren, ein Glaube an ihn, den Führer.


