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Das Militär-ienstju-iläum des Reichskn'egsmmisters.

Der Führer ernennt den Generalfeldmarschall zum Chef des Infanterie-Regiments Nr. 23.

Berlin, 13. März.. (DNB.) Die 40. Wiederkehr des Taaes, an dem Reichskriegsminister General­feldmarschall Werner von Blomberg in das deutsche Heer eintrat, wurde am Amtssitz des Ministers am Tirpitz-Ufer durch einen schlichten Festakt be­gangen. Ein Doppelposten hatte feit heute früh am Eingang zum Reichskriegsministerium Auf­stellung genommen. Das ebenfalls dort gelegene Wohngebäude zeigte die Ministerflagge.

Gegen 11 Uhr marschierte die von der Wacht- truppe gestellte Fahnenkompanie mit den Traditionsfahnen des Füsilier-Regiments General­feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen (Han­noversches) Nr. 73, in das der Jubilar vor vierzig Jahren als Leutnant eingetreten war, sowie je eine Ehrenkompanie der Kriegsmarine und der Lustwaffe auf dem Hof des Kriegsministeriums auf.

Kur vor 11 Uhr traf derFührer und Reichs­kanzler ein, von stürmischen Heil-Rufen begrüßt. Im großen Saal des Reichskriegsministeriums war die gesamte Generalität und Admiralität erschienen. Es waren anwesend die Oberbefehlshaber der Gruppen 1 bis 3, der kommandierende General des III. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis III, der Flottenchef, die Amtschefs der Oberkommandos des Heeres, der Kriegsmarine und Luftwaffe, der Chef des Wehrmachtsamtes im Reichskriegsministerium mit dem Abteilungschef des Wehrmachtsamtes, der Kommandeur der Wehr­machtsakademie und der Präsident des Reichskriegs­gerichtes. Ferner waren zugegen eine Abordnung des Infanterie ° Regiments Generalfeldmarschall Prinz Albrecht von Preußen (Hannoversches) Nr. 73 sowie ein Vertreter des Offiziers-Vereins und der Kameradschaft des ehemaligen Füsilier-Regiments Nr. 73. Der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Reichskriegsminister Generalfeldmarschall v. B l o m- b er g, begrüßte die anwesenden Offiziere. Unmittel­bar darauf erschien der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht mit den Oberbefehls­habern der Wehrmachtsteile, Generaloberst Frei­herr v. Fritsch, Generaladmiral Dr. h. o Ra e- der und Generaloberst Göring.

Oer Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht

sprach sodann dem Generalfeldmarschall seine Glück­wünsche aus. In seiner Ansprache würdigte der Führer einleitend die großen geschichtlichen Wand­lungen, die sich in den vergangenen vier Jahrzehn­ten in der Welt und in Deutschland vollzogen haben. Von Anfang an sei es der Wille der NSDAP, gewesen, eine neue starke Wehr­macht und die politischen, wirtschaftlichen und psychologischen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Daß diese Neugestaltung der deutschen Wehr­macht reibungslos und ohne Er­schütterung gelungen sei, und daß das alte Heer und die junge Partei sich gefunden hatten, sei die Erfüllung seines tiefsten Herzenswunsches und zugleich das große Verdienst des Reichskriegs­ministers. Eine Armee könne nicht im luftleeren Raum leben, sie müsse auf dem Boden einer Weltanschauung stehen. Daß die Truppe zur nationalsozialistischen Weltanschauung geschlagen werden konnte, sei dem Verständnis und der grenzenlosen Loyali­tät des Reichskriegsministers zu verdanken. Rur auf dieser Grundlage sei es möglich gewe­sen, die großen Entschlüsse zu fassen, die zur Reugeburt der deutschen Wehrmacht führten. Anknüpfend an die Verdienste der Reichswehr äußerte der Führer:Ich darf das Eine wohl sagen; die heutige deutsche Armee, sie wäre ab­gesehen von den unendlichen sachlichen und auch seelischen Leistungen der einzelnen Chefs der Wehr- machtsteile in dieser kurzen Zeit nicht denkbar gewesen ohne den Generalfeldmarschall von Blom- ergl Das ist geschichtliche Tatsache!" Dafür danke das ganze deutsche Volk dem Generalfeldmarschall, in der deutschen Armee werde der Name des Reichs­kriegsministers für immer weiterleben. Er bleibe auch in Zukunft der erste Treuhänder der Wehr­macht. Der Führer gab darauf dem Generalfeld­marschall die Ernennung zum Chef des In­fanterie-Regiments 73 bekannt und be­glückwünschte ihn zu seinem Jubiläum.

Generalfeldmarschall von Blomberg dankte dem Führer mit bewegten Worten, lieber allem Wandel der Zeit hinweg, so betonte er, hätten sich die Ideale und Tugenden des deutschen Soldaten nicht gewandelt. Diesen Idealen zu folgen, sei für jeden Soldaten Pflicht und Wille. Daß die Wehr­macht jetzt miedet hocherhobenen Hauptes ihre

Pflicht erfüllen könne, sei das unsterbliche Ver­dienst des Führers.Und wenn ich Ihnen nun meinen tiefempfundenen Dank sage für den heuti­gen Tag, dann erweitert sich dieser Dank zum Dank und Gelöbnis der ganzen Wehr­macht."

Die Parade.

Nach Beendigung des Festaktes verabschiedete sich der Führer von dem anwesenden Führerkorps der Wehrmacht. Der Reichskriegsminister gab ihm dis zum Ausgang des Gebäudes das Geleit. Der Generalfeldmarschall nahm dann in seiner Wohnung die Glückwünsche der Oberbefehlsha­ber der drei Wehrmachtsteile sowie die ihm vom Heer, von der Kriegsmarine und von der Luft­waffe dargebrachten Geschenke entgegen. Inzwi­schen hatten die Fahnen- und Ehrenkom­panien am Tirpitz-Ufer Paradeaufstellung ge­nommen. Beim Erscheinen des Reichskriegsmini- fters erstattete der Kommandierende General des III. Armeekorps, General der Infanterie von W i tz l e b e n, Meldung. Der Reichskriegsminister schritt därauf in Begleitung des Generalobersten Freiherrn von Fritsch, des Generaladmirals Dr. h. c. Raeder und des Generalobersten Göring unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front ab. Bei dem anschließenden Vorbeimarsch, den der Reichskriegsminister mit seiner Begleitung von einem erhöhten Podium aus abnahm, überflogen drei Flugzeugstaffeln den Schauplatz der Ehrung.

Die Glückwünsche.

Um die Mittagsstunden fanden sich die Doyens der Militär-, Marine- und Luftattache-Korps beim Reichskriegsminister ein, um ihre Glückwünsche zu überbringen. Es schlossen sich an der Leiter der Ab­teilung Wehrmacht der Deutschen Arbeitsfront und der Leiter des Bundes der Wehrmachtsbeamten.

Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat Generalfeldmarschall von Blomberg aus An­laß seines 40jäyrigen Militärjubiläums zum Chef des Infanterie-Regiments 73 ernannt in Erinnerung daran, daß am 13. März 1897 der damalige Leutnant Werner von Blomberg in das Füsilierregiment 73 in Hannover eintrat. Das Re­giment war nach dem siegreichen Kriege des Jahres 1866, in dessen Auswirkung Hannover Preußen einoerleibt wurde, aus vstpreußischen Kompanien neu aufgestellt worden. 1881 wurde Prinz Albrecht von Preußen, der Kommandierende General des X. Armeekorps, zum Chef des Regi­ments ernannt. 1889 wurde auch das Regiment nach ihm benannt.

1899 wurde dem Füsielierregiment 73 noch zur Aufgabe gemacht, die Tradition des Garde- und des 7. Infanterieregiments der alten hanno­verschen Armee zu pflegen. Diese Truppen hatten sich unvergänglichen Ruhm durch die tapfere Verteidigung der von England im spanischen Erb­folgekrieg erworbenen Festung Gibraltar in den Jahren 1779 bis 1783 und durch ihr tapferes Verhalten in der Schlacht von Belle-Alliance 1813 erworben. Als Zeichen der ihm neu verliehe­nen Tradition trug das Füsilierregiment 73 als Helmschmuck außer dem SchriftbandMit Gott für König und Vaterland" das SchriftbandPeninsu- lar-Waterloo" und außerdem einen blauen Tuch st reifen am A e r m e l mit der Aufschrift Gibralta r".

Das Füsilierregiment 73, eines der jüngsten preu- zischen Regimenter und doch zugleich unter der Ver­pflichtung bester deutscher Soldatentradition stehend, hat sich im Weltkrieg hervorragend bewährt. Unter den Kriegsfreiwilligen dieses Regiments war der junge Student Ernst Jünger. Kein besseres und bleibenderes Denkmal konnte diesem Regiment, das nach seinem tapferen Verhalten an der Westfront d i e L ö w en von Perthes" genannt wurde, gesetzt werden, als in dem Kriegstagebuch des spä­teren Leutnants und Stoßtruppführers Ernst Jünger, das unter dem NamenIn Stahlgewittern" den kommenden Generationen den Heroismus deutscher Soldaten im Weltkriege bezeugen wird. In der Re- aimentsgeschichte heißt es, daß Prinz-Albrecht-Füsi- liere immer gern dahin gestellt wurden, wo beson­ders schwere Kampfaufgaben der Lösung harrten, und daß ihr trotziger Mut und ihre zähe Stand­haftigkeit in allen Kämpfen stets Ursache erheblicher

Weiterhin übermittelten die Mitglieder des Reichskabinetts ihre Glückwünsche. Reichs­minister Dr. Goebbels beglückwünschte den Ge­neralfeldmarschall auch in einem Schreiben, in dem es heißt:Sie können mit Stolz auf die vergange­nen vier Jahrzehnte ihres Dienstes am deutschen Volk und an der wehrhaften Nation zurückblicken. In Ihnen verehrt die gesaptte nationalsozialistische Jugend den Typ des deutschen Solda­ten, der in der Weltanschauung des Nationalsozia­lismus verankert, dem Führer an erster Stelle ge­holfen hat, das große Werk der Wiederauftüftung der deutschen Nation in Angriff zu nehmen und hoffentlich in Bälde endgülttg zu vollenden." Ferner erschienen der Reichsführer SS. Himmler, der Reichsarbeitsführer Hier!, Korpsführer Hühn­lein, Reichssportführer von Tschammer und O st e n ; für den Soldatenbund General der Infan­terie a. D. Freiherr Seutter v. Lätzen, für den Reichstreubund Oberpräsident Schwede (Koburg). Mehrere fremde Armeen, zahlreiche Or- ganisattonen und Persönlichkeiten des Auslandes gedachten telegraphisch des £gges. Unter den zahl­reichen Glückwünschen befand sich auch das nach­stehende Telegramm des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley:An dem Tage, an dem Sie, Herr Ge­neralfeldmarschall, auf eine 40jährige hervorragende militärische Laufbahn in Krieg und Frieden zurück­blicken können, dankt Ihnen auch das werk» tätige deutsche Volk für den Aufbau der Wehrmacht des Dritten Reiches, den Sie im Auf- trage des Führers zur Sicherung der deutschen Frie­densarbeit durchgeführt haben. Unter dem Schutze dieser Wehrmacht ist auch der deutsche Ar­beiter wieder zum freien Mann im freien Reiche geworden, der mit Stolz er­kennen darf: Arbeiter und Soldat haben eine ge­meinsame Ehre! Der Deutschen Arbeitsfront und meine aufrichtigsten Wünsche gelten Ihnen am heu­tigen Tage und begleiten ihre weitere Lebens­arbeit.

Verluste waren. Im Jahre 1914 kämpfte das Regi­ment im Verband des X. Armeekorps, von 1915 ab im Verband der 111. Jnfanterie-Devision. Das Jahr 1914 ist gekennzeichnet durch die Namen: Lüt­tich, Gerpinnes, Guise, Petit Morin, Marne, Orain- ville. Der Beginn des Jahres 1915 brachte dem Regiment durch den unerhörten Widerstand gegen einen dreifach überlegenen Angriff nach einer Ar­tillerievorbereitung des Gegners, den wie der oberste Kriegsherr den Offizieren des Regiments persönlich bestätigte die Welt noch nie gesehen hatte, seinen EhrennamenDie Löwen von Per­thes". Und nun folgt der blutig stolze Kranz von Namen: Les Eparges, Monchy und Douchy, Com- bles, Guiqemont, Laux bis zu den Kämpfen des Jahres 1928: Cambrai, Puisieux au Mont, Favreuil. Die Gestalt des Leutnants im Füsilierregiments 73, Ernst Jünger, erscheint in dem hymnischen Gedicht seines Bruders Friedrich G?org als die Gestalt des Weftftontkämpfers schlechthin.

Wie etn Gräber im Erdreich erschienst du, umhüllt von der Erde,

Bis zum Stahlhelm mit Schlamm flandrischer Weiden bespritzt.

Wie ein Arbeitsmann kamst du, bedeckt von dem Schmutze der Werkstatt,

Blaß von dem Mühsal der Schlacht tratft du im Rauche hervor."

An diese Gestalt hat der Generalfeldmarschall v. Blombergam Volkstrauertag 1937 erinnert, als er sagte:Möge besonders unsere Jugend sich das Antlitz des Infanteristen von 1918 vor Augen halten; möge sie die Runen fleischge­wordener Pflichterfüllung zu deuten verstehen; denn größeres Heldentum weiß die Geschichte nicht zu berichten, als es jene unbekannten Männer bewie­sen, die nach tausend Schlachten und Entbehrungen, vor sich den übermächtigen Feind, hinter sich die zusammenbrechende Heimat, ohne Aussicht auf Sieg still in den Tod gingen." Das, was der Generalfeld­marschall mit diesen Worten allen jungen Regi­mentern der neuen Wehrmacht und der ganzen deutschen Jugend zur Pflicht machte, steht nun mit besonderer Eindringlichkeit vor dem Infanterie-Re­giment 73, das eine der stolzesten soldatischen Tradi­tionen besitzt und dessen Chef nunmehr der General­feldmarschall von Blomberg ist.

Beschlüsse des Wettrundfunkvereins.

Systematische Verteilung der Kurzwellen.

Berlin, 13. März. (DNB.) Am Schluß der Berliner Arbeitstagung gab der Weltrund- funkverein einen Bericht aus. Die Technische Kommission unter Vorsitz von Braillard (Brüssel) prüfte die genaue Lage der europäischen Wellen­längen und brachte Maßnahmen für die Be­hebung der im Landwellenbereich noch vorhandenen gegenseitigen Störungen in Vorschlag. Die von der Kontrollstelle durchgeführten Messungen zeigen in dem für den Rundfunk benutzten Kürzwellenbe­reich einen Zustand, der immer beunruhigender wird. Die Kommission schlug als wirksame Abhilfe einen Plan für d i e systematische Wel­le n d e r t e i I u n g, der die ganze Welt umfaßt, vor. Der Rat beschloß, den Post- und Telegraphen­verwaltungen die Ausarbeitung eines solchen Planes auf der im Jahre 1938 in Kairo stattfindenden Weltkonferenz für Fernmeldewesen anzuempfehlen.

Die Rechtskommission unter Vorsitz von Dr. S o u r e k (Tschechoslowakei) hatte vornehmlich die Fragen Fernsehen und Urheberrechte so­wie Fernsehen und Tonfilm behandelt. Die Kommission kam zu der Folgerung, daß Bildsen­dungen nur eine Ergänzung der Tonsendungen bil­den, und Fernsehen nur eine Form des Rundfunks Üarftellt und daher in den Tätigkeitsbereich der Rundfunkorganisationen gehört. Der Verein be­schloß, die Frage der Rechte und Pflichten des Rundfunks gegenüber Schriftstellern, Verlegern und Ausübenden ganz allgemein zu überprüfen. Es dürfe nicht verkannt werden, daß der Rundfunk auf Grund der wichtigen kulturellen Aufgaben, die er täglich erfülle, als ein öffentlicher Dienst zu betrachten fei, dessen Tätigkeit nicht erschwert wer­den darf. Um die Möglichkeiten für die Benutzung des Rundfunks als Instrument der gegenseitigen Annäherung noch umfassender zu gestalten, beschloß der Rat auf Vorschlag Dr. von Boeckmanns, einen Austausch von Schrift st ellern und ande­ren Persönlichkeiten vorzunehmen, die besonders in der Lage sind, ihre in fremden Ländern gemachten Erfahrungen darzustellen und ihre Beobachtungen der Heimat in ihrer Muttersprache über den Rund­funk des Gastlandes schildern.

Die nächste Weltringsendung wird in der dritten oder vierten Oktoberwoche von Nieder- ländisch- Indien veranstaltet. Die künftigen europäischen Konzerte, die der Weltrund­funkverein vorbereitet, wurden wie folgt festgelegt: Anfang September 1937 Schweiz, Mitte Oktober Italien, Anfang Dezember Finnland, Mitte Januar 1938 Holland, Anfang März Irland, Mitte April Norwegen und Anfang Juni I u - goslawien. Außerdem wurde beschlossen, am Neujahrstag 1938 eine neue Kundgebung zu veranstalten, an der alle europäischen Aundfunk- organifationen teilnehmen sollen.

Neuifchlands Ostasienhandel.

Aufgaben der deutschen Seeschiffahrt.

Hamburg, 13. März. (DNB.) Zu dem tra- ditionellen Liebesmahl des Ostasiatischen Vereins HamburgBremen im Uhlenhorster Fährhaus hat- ten sich zahlreiche führende Männer des Staates, der Partei, der Wehrmacht, der Wirtschaft und Wissen­schaft aus dem ganzen Reiche eingefunden. Reichsver­kehrsminister Dr. Dorpmüller überbrachte die Grüße der Reichsregierung und befaßte sich vor allem mit dem Vierjahresplan.Leute, die uns den Dierjah- resplan übel nehmen, so führte er u. a. aus, erin­nern verzweifelt an die betrübten Lohgerber. In der Propaganda gegen den Vierjahresplan erblicken wir die Enttäuschung bestimmter internationaler Kräfte darüber, daß es trotz Weltkrieg und Ver­sailler Vertrag, trotz Enteignung unseres Auslands- vermögens unb, der Wegnahme unserer Handels­flotte nicht gelang, uns die beiden wichtigsten Le­benselemente zu nehmen: Den Export, der Mil­lionen unserer Volksgenossen Brot gibt, und den Import, den wir für uns und unsere Arbeit in der Welt brauchen. Man nahm uns damals so- aar das technische Mittel zur Bewältigung unseres Außenhandels, unsere Handelsflotte. 'Es' hat sich gezeigt, daß kein Wind so schlecht ist, daß er nicht etwas Gutes bringt. Wenige Jahre nach dem Kriege hatten wir wieder eine Handels­flotte aufgebaut, die fast durchweg aus Schif­fen neuester Bauart bestand. Unsere Seeschiffahrt gibt im ostasiatischen Gebiet ein schönes Beispiel vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit und die in dieser Fahrt eingesetzten Schiffe gehören zu den schnell- sten und schönsten, über die unsere Reedereien ver­fügen. Zahlreiche Linien zeugen von den Möglich­keiten, die der weite ostasiatische Raum und seine großen Völker unserem deutschen Außenhandel die- ten. Kann man ernsthaft glauben, daß wir heute diese Anstrengung machen, um sie morgen in

Die Löwen von Gibraltar und Perthes.

Aus der Geschichte des Infanterie-Regiments Nr. 73.

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Der Führer beglückwünschte Generalfeldmarschall von Blomberg. Rechts General- admiral Raeder, Generaloberst G ü r i n g und Generaloberst FreiherrvonFritsch.