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1860/85 Marburg zum Austrag. Obmann des Wett­kampfes war R e u t e r (Gießen), der bei Begrüßung der Turner den Wert der Mannschaftswettkämpfe im Sinne des WahlspruchesEiner für alle, alle für einen!" hinwies. Kampfrichter waren die Mann­schaftsführer der teilnehmenden Mannschaften. Ge­turnt wurde am Hochreck, Querpferd, Längspferd, Barren und an den Ringen: dazu kam noch die Kör­perschule. Während der Vormittagsstunden erledigte man zunächst die Pflichtübungen an sämtlichen Ge­räten, die Kürübungen an den Ringen, den Kür­sprung über das Längspferd und einen Teil der Körperschule.

Bei Beginn des Kampfes setzten sich zunächst die Gießener und Wiesecker Turner an die Spitze, muß­ten sie aber bald an die Marburger abgeben, bie besonders im Längssprung über das Pferd hervor­ragende Leistungen zeigten. Erfreulich war die Fest­stellung, daß das Turnen an den Ringen gute Fort­schritte gemacht hat. Am Reck mußte leider ein Gie­ßener Turner infolge einer Armverrenkung aus- scheiden; seine Mannschaft hielt jedoch mit nur vier Turnern bis zum Schluß des Kampfes aus.

Rach den Vormittagskämpfen standen die Punkt­zahlen wie folgt: Fulda 652, Gießen 605%, Wieseck 671%, Marburg 697 Punkte. Spannend gestaltete

Bei dem gestrigen Spiel der Handball-Bezirks- klasse, Staffel' Gießen, mußte nun auch der Ta­bellenzweite, Tuspo 03 Wetzlar-Niedergirmes, die Ueberlegenheit der Spielvereinigungsleute anerken­nen. Wenn es auch den 1900ern nicht in allen Pha­sen des Spielverlaufs gelang, diese Ueberlegenheit zu dokumentieren, so geht doch alles in allem der 9:5-Sieg in Ordnung. Das Fehlen von Berg und Fock wirkte sich schließlich doch aus.

Trotz des stark aufgeweichten Bodens entwickelte sich sofort ein flottes Spiel. Die Gießener fanden sich besser zurecht als die Gäste und gingen bereits in der zweiten Minute durch Schüler in Führung. We­nig später erhöhte Höing durch Strafwurf auf 2:0. Im Anschluß an schön vorgetragene Angriffe ließen dann Färber und Höing ein drittes und viertes Tor folgen. Das wurde der Tuspo-Mannschaft doch zuviel, und sie versuchte aufzuholen. Enders im 1900er Tor war jedoch auf dem Posten. Bald hatten die Platzbesitzer wieder das Kommando übernommen und zeigten ein Spiel, das die noch zahlreich anwe­senden Zuschauer begeistern konnte. Das durch Win­den erzielte fünfte Tor sowie ein Schrägwurf von Höing als Nummer 6 waren die Früchte dieses gu­ten Zusammenwirkens. Niedergirmes blieb jedoch nach wie vor noch gefährlich und erzielte kurz vor der Pause durch einen flachen Weitwurf das erste Gegentor.

Nach dem Wechsel entwickelte sich zunächst verteil­tes Spiel. Immer deutlicher machte es sich bemerk­bar, daß die 1900er nicht mehr so sicher in ihren Aktionen waren. Dagegen legten sich die Gäste mäch­tig ins Zeug und kamen durch zwei Strafwürfe und zwei weitere gut placierte Bälle auf 6:5 heran. Es waren nur noch zehn Minuten zu spielen! Die Spiel­vereinigungsleute setzten noch einmal Dampf auf die Girmeser glaubten das durch rauhes Spiel er­widern zu müssen und verloren einen Mann durch Herausstellung und dem Halblinken Winden ge­lang es, den recht guten Gästetorhüter noch dreimal zur Kapitulation zu zwingen.

1900II. Tuspo W.-Niedergirmes II 2:1.

Die zweiten Mannschaften kreuzten in einem Ge­sellschaftsspiel die Klingen. Die Blauweißen siegten knapp, aber in Anbetracht der vielen Lattenwürfe verdient.

Handballkämpfe um den Adlerschild.

Altenstadt: WürttembergWestfalen 4:6 (4:3). Bamberg: BayernBrandenburg 4:3 (3:2).

Kiel: NordmarkBaden 9:8 (5:5).

sich der in den Nachmittagsstunden durchgefuhrte Endkampf. Besonders ansprechende Leistungen wur­den in der Körperschule, am Barren und am Reck geboten. Nach den Kürübungen am Barren hatten Fulda 721, Gießen 676%, Wieseck 756% und Mar­burg 778% Punkte, nach dem Turnen am Querpferd Fulda 766%, Gießen 732%, Wieseck 835% und Mar­burg 857 Punkte, nach der Körperschule Fulda 829%, Gießen 771, Wieseck 869% und Marburg 892% Punkte.

Marburg konnte sich durch gute Leistungen immer an der Spitze halten und mit dem Reckturnen den Kampf mit 976% Punkten für sich entscheiden, ge­folgt von Wieseck mit 947%, Fulda 909% und Gießen (nur vier Turner) mit 834 Punkten.

Die zwischen dem Turnen an den einzelnen Ge­räten eingelegten Darbietungen der Marburger Tur­nerinnen (Gymnastik und Tanzformen) gaben den zahlreichen Zuschauern einen Einblick in em Uebungsgebiet des Frauenturnens.

Die besten E i n z e l t u r n e r des Wettkampfes waren S ch ö f f m a n n (Wieseck) mit 216, L. Her­bert (Gießen) mit 208%, H. Herbert (Gießen) mit 206%, W. Fink (Marburg) mit 203, Ernst Fink (Marburg) mit 201% und Otto Hanebuth (Marburg) mit 201% Punkten.

Stettin: PommernSüdwest 2:7 (1:2).

Essen: NiederrheinHessen 4:2 (2:1).

Aachen: MittelrheinSachsen 6:5 (2:1). Königsberg: OstpreußenMitte 7:21 (1:9). Görlitz: SchlesienNiedersachsen 7:10 (5:4).

Hessen hielt sich tapfer.

Die Mannschaft des Gaues Hessen, die ohne große Aussichten nach Essen gefahren war, hielt sich sehr gut und zog sich mit dem für Handballverhältnisse knappen Ergebnis von 2:4 sehr gut aus der Affäre. Vor 1500 Zuschauern gab es bei prächtigem Wet­ter ein ansprechendes Spiel, bei dem sich die Mann­schaften allerdings durch den aufgeweichten Boden nicht recht entfalten konnten.

Spielvereinigung 1900 Gießen. 1900-Alsfeld 6:1.

Zu dem Gesellschaftsspiel der Blau-Weißen gegen den Sportverein Alsfeld hatte sich eine ansehnliche Zuschauermenge eingefunden, die, ob des unerwar­teten Fehlens von Klages zwar etwas enttäuscht, doch befriedigt wurde, durch den spannenden Ver­lauf des Spieles, wozu in erster Linie das Ergebnis beitrug.

Zu Beginn des Kampfes spielten die Blau- Weißen die in den letzten Spielen wiederholt fest­zustellende Ueberlegenheit heraus. Diesmal blieben auch die Erfolge nicht aus. Bereits in der achten Minute stand das Spiel 1:0 für die Platzbesitzer. Vorübergehend gestaltete sich das Treffen ausge­glichener. Als Sack auf 2:0 erhöht hatte, waren es die Gäste, die nun teilweise mehr vom Spiel­verlauf hatten. Dieses Bild war auch nach der Pause noch einige Zeit festzustellen. Während dieser Zeit gelang es dem Mittelstürmer aus 2:1 zu verkürzen, als er einen von Rahm abprallenden Ball aus nächster Nähe einschob. Hierauf änderte sich der Verlauf merklich. 1900 wurde mehr und mehr überlegen und die Erfolge, die sich einstellten, waren zum Tel Ergebnisse durchdacht durchgeführter Kom­binationen. Ranft war es, der in der 75. Minute auf 3:1 verbesserte. In der 80. Minute schloß sich Sack mit dem vierten und schönsten Tor an. Die beiden anderen Treffer brachte Löbsack auf sein Konto, die er in der 85. und 88. Minute erzielte.

Die Gäste haben nicht enttäuscht. Unter Berück­sichtigung der Gegner in der Gruppe Alsfeld ist das Können recht annehmbar und es wäre keine Ueberraschung, wenn die Elf in der nächstjährigen Serie in die Bezirksklasse aufrückt. Ihr bester

Mannschaftsteil war der Sturm, der sich manch­mal recht gut in Szene zu setzen wußte. Die Blau- Weißen konnten nur teilweise befriedigen. Mit­unter lief das Spiel recht verständnisvoll, während es manchmal in völlige Zerfahrenheit verfiel. Die Hintermannschaft war ohne Tadel. Die Läuferreihe Erhard, Heilmann, Lehrmund hatte gute und, schwache Momente. Zu Beginn und am Schluß war ihr Spiel am wirksamsten. Im Sturm war Sack die treibende Kraft. Löbsack litt noch an sei­ner Verletzung. Die rechte Seite mit Ranft und Garth kam erst in der zweiten Hälfte zur Geltung. Mohr (Gießen) war als Schiedsrichter sehr sicher.

JußbaU der Gauliga-Mannschasten.

SpD. Kassel vor der Meisterschaft.

In der hessischen Fußball-Gauliga brachte der Sonntag eine wichtige Vorentscheidung mit dem Treffen des Tabellenersten, SpV. Kassel, mit seinem Verfolger, Hessen Bad Hersfeld. Der Spielverein siegte und holte sich damit zwei wichtige Punkte, die ihn der Meisterschaft ein erhebliches Stück näher­bringen. Sechs Punkte trennen il)n_ jetzt von Hers­feld und Germania Fulda, die ihr Spiel gegen Kur- hefsen Marburg mit viel Glück 2:1 gewann. Die zur Meisterschaft notwendigen Punkte zu holen, dürfte den Kasselern um so leichter fallen, als von den vier noch auszutragenden Spielen zwei gegen die unrettbar dem Abstieg verfallenen Tabellen­letzten Kurhessen Marburg und SpDg. Nieder­zwehren gehen. Im dritten Spiel des Sonntags unterlag Kewa Wachenbuchen knapp gegen Borussia Fulda.

Aus anderen Gauen.

Gau Südwest: FSV. Frankfurt Eintracht Frankfurt 2:2; Wormatia Worms Kickers Offen­bach 4:3; Union Niederrad FK. 03 Pirmasens 2:2; Sportfr. Saarbrücken SD. Wiesbaden 3:2; Bor. Neunkirchen SD. Saarbrücken 3:3.

Gau Bayern: Wacker München DfB. Fngolstadt-Ringsee 0:0; FC. 05 Schweinfurt gegen

NSG. Unter dem MottoDer 4. Reichsberufs­wettkampf im Bild" ruft die Gaujugendwaltung der Deutschen Arbeitsfront gemeinsam mit der Gebiets­führung der Hitler-Jugend die gesamte schaffende Jugend des Gaues Hessen-Nassau zu einem P h o t o w e 11 b e w e r b" auf. Für den Wettbe­werb gelten folgende Bestimmungen:

1. Teilnahmeberechtigt sind alle männlichen und weiblichen Teilnehmer des 4. Reichsberufswett­kampfes und alle Angehörigen der Hitler-Jugend, Gebiet 13, und des Bundes Deutscher Mädel, Ober­gau 13.

2. Für den Wettbewerb gelten als Motive alle Begebenheiten des 4. Reichsberufswettkampfes, wie Kundgebungen, Wettkampfplatz, Wettkämpfer bei der Arbeit usw. In jedem Bild muß die Idee des Reichsberufswettkampfes zum Ausdruck kommen.

3. Alle Bilde müssen die Größe 9X12 haben und Hochglanz abgezogen sein. Den Bildern ist das un­veränderte Negativ beizufügen.

4. Jeder Teilnehmer in dem Wettbewerb kann sich mit einer beliebigen Anzahl von Aufnahmen beteiligen. Jedes Bild ist mit einem besonderen Kennwort zu versehen. Dieses Kennwort ist auf einen neutralen verschlossenen Briefumschlag, in dem die vollständigen Personalangaben des Ein­senders enthalten sein müssen, zu schreiben und der Sendung beizufügen.

5. Die Bilder und Negative sind sauber und sicher verpackt bis zum 15. März 1937 an die Gaujugend­waltung der DAF., Frankfurt a. M., Bürger­straße 69 bis 77, einzusenden. Die Sendung muß das KennwortPhotowettbewerb" gut sichtbar tragen.

Bayern München 1:4; DfB. Coburg 1860 Mün- chen 3:3; 1. FC. Nürnberg BC. Augsburg 5:1.

TilÄ-Tennis.

Ueberlegene 1900er-5iege

Die gestern durchgeführten Tifchtennis-Derbands- spiele im Gau XII sahen die Mannschaft der Spiel­vereinigung 1900 in ausgezeichneter Form. Sowohl der TTC. Rot-Weiß Bad-Nauheim, der für Ha­nau 93 eingesetzt worden war, als auch der To. Lich mußten sämtliche Spiele an die Gießener ab­geben.

SportamtKrast durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Boxen, Schulsaal der Schillerschule, Schiller­straße, 20.30 bis 21.45 Uhr.

Allgemeine Körperschule, Gymnasium, Bismarckstraße nur für PL. der NSDAP. Orts- gruppe Gießen-Süd 20.15 bis 21.45 Uhr.

Reiten für Männer und Frauen gemein­sam Reitinstitut, Brandplatz, 20 bis 21 Uhr.

WeitereWinterfport-Weitmeisterschaften

3m Eiskunstlauf ...

Felix Kaspar sicherte sich nach seiner in Prag errungenen Europameisterschaft nun in Wien auch den Titel eines Weltmeisters im Eiskunstläufen vor Graham Sharp-England und Elemer von Tertak- Ungarn.

und im Eisschnellauf.

Staksrud - Norwegen gewann die in Oslo durchgeführte Weltmeisterschaft im Eisschnelläufen in der Gesamtwertung (nach vier Läufen) vor Wa- senius (Finnland) und dem Oesterreicher Max Stiepl. Die 1500 Meter gewann Engnestangen-Nor- wegen vor M. Staksrud, während über 10 000 Me­ter Stiepl vor Wasenius und Staksrud erfolgreich war.

6. Bilder, die zum Wettbewerb eingesandt wer­den, dürfen noch nicht veröffentlicht sein. Alle ein­gesandten Bilder und Negative gehen in den Be­sitz der Gaujugendwaltung der DAF. und der Hitler-Jugend über. Die Bilder können nach dem Ermessen der genannten Dienststellen verwendet werden.

7. Die Bilder werden von einem besonderen Aus­schuß bewertet. Dem Ausschuß gehören an: Gau- Propagandaleiter und Landeskulturwalter Müller- S ch e l d ; Dr. Paul Wolf, Frankfurt a. M., Hermann-Göring-Ufer 48; Obermeister der Photo- grapheninnung A. Herold, Hafenstraße 4; Par­teigenosse Willi Roth, Photographische Anstall Lauterwasser; Parteigenosse A. Kruthoder, Photographische Anstalt; Parteigenosse Ebert,» Gaupropagandawaltung; Parteigenosse Otto Niel­sen, Gaubetriebsgemeinschaftswalter der RBG.8 Druck; Unterbannführer Heinz Becker, Sozial­abteilungsleiter der Gebietsführung der HI.; Unter- bannführer Wilhelm Sauer, Gaujugendwalter der DAF.

8. Der Fachausschuß entscheidet endgültig unter Ausschaltung des Rechtsweges. Die Bewertung btt Bilder und die Bekanntgabe der Preisträger er­folgt in der ersten Hälfte des Monats März 1937.

Als Preise sind vorgesehen: 1. Preis: eine Nord- landscchrt mitKdF.". 2. und 3. Preis: eine acht­tägigeKdF."-Fahrt. 4., 5. und 6. Preis: Sachwerte in Höhe von je 25 Mark. 7. bis 10. Preis: Sach­werte in Höhe von je 15 Mark. 10. bis 20. Preis: Bücher nach freier Auswahl im Werte von 8 bis 10 Mark. 20. bis 50. Preis: Trostpreise im Werte von 3 Mark.

Handball: 1900 - Wetzlar-Aiedergirmes 9:5.

pholoivettbewerb zum 4. Mchsberufsweltkamps.

Als 1. Preis winkt eine Nordlandfahrt!

TM 526 Tür

wunden, daher kommt es, daß es geradezu tuberkulöse Familien gibt. Kinder sind besonders emp­findlich gegen Tuberkelbazillen So ist eine Infektion im Säug­lingsalter immer gleichbedeu­tend mit einer Erkrankung an Tuberkulose, während im späte­ren Alter eine Infektion gar nicht bewußt werden kann und oft spurlos für den Beteiligten ausheilen kann. Erst vielleicht durch eine zufällige Röntgenauf­nahme sieht man die Reste der überstandenen Infektion. Fast je­der Erwach,ene, besonders in den Städten, hat schon einmal eine Infektion mit Tuberkelbazillen durchgemacht. Meistens betrifft die Infektion die Lungen, es ent­steht die überaus häufige Lun­gentuberkulose. Verdächtige An­zeichen sind Fieber, Husten. Nacht­schweiße und Gewichtsabnahme. In solchen Fällen befrage man unbedingt den Arzt. Auch an an­deren Organen kann sich die Tu­berkulose zeigen, so gibt es Kno­chen- und Gelenktuberkuläse, Hauttuberkulose. Offene Tuber­kulose ist keine besondere Art der Tuberkulose, es ist bloß der Aus­druck dafür, daß Tuberkelbazillen mit ausgehustet und ausgespuckl werden, wodurch eine unheim­liche Ansteckungsgefahr gegeben ist. Vor Tuberkulose kann man sich am besten schützen durch Mei­den jeder Infektionsquelle. Das ist besonders bei Säuglingen wichtig. Wenn die Mutter an of­fener Tuberkulose leidet, so ist das ein Grund, daß sie nicht stil­len darf. Auch bei Hausangestell­

ten für Kinder überzeuge man sich, daß keine Tuberkulose be­steht. Selbstverständlich sind bei Kindern eine richtige Ernäh­rung, viel Licht und Lust, ge­sunde Wohnverhältnisse außer­ordentlich wichtig, denn je kräf­tiger ein Kind ist, desto besser kann es der Krankheit trotzen. Auch bei der Auswahl der Kin­dermilch lasse man Vorsicht wal­ten, denn auch durch die Milch tuberkulöser Tiere kann die Tu­berkulose übertragen werden. Dank der ausgezeichneten Tuber­kulosefürsorge und der allgemei­nen Sozialpflege ist die Tuberku­losesterblichkeit in den letzten Jah­ren doch erheblich zurückgegangen. Tüll, gazeartiges Netzgewebe aus Seide ob. Baumwolle, mit sechs­eckigen Maschen. Tüll mit Eitter- muster dient als Unterlage zu Stickereien. Gewaschener Tüll wird mit Zuckerwasser gestärkt und aufgespannt.

Tüllstickerei eignet sich in der Hauptsache für Zierbeckchen ober kleinere Kleibergarnituren. Das Muster heftet man unter ben Tüll uiib zieht es in ben Maschen mit Seibengarn nach.

Tünche, zum Anstrich von Wän­den und Decken in Wasser ver­dünnter, gelöschter Kalk, mit ob. ohne Farbzusatz, ber von Kalk nicht zerfressen wirb.

Tür. Heute zieht man glatte Türen ben Rahmentüren vor. In Türen, bie in schlecht beleuch­tete Flure führen, setzt man Glasfüllungen ein. Türen, bie eine Schwelle haben, schützen vor Zug. Klemmenbe Türen muß

Tür zu! Es zieht!

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Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

5. Ziehungstag 13. Februar 1937

In der heutigen Dormlttagsziehung wurden gezogen

2 Gewinne zu 1OOOO RM. 196009

6 Gewinne zu 5000 RM. 5436 128464 257789

10 Gewinne zu 3000 RM. 153266 290781 307675 331067 387878

30 Gewinne zu 2000 RM. 10347 13683 15236 21031 22023 22199 101964 104502 116416 172582

238113 296966 329812 351601 354823

66 Gewinne zu 1000 RM. 5377 10821 28135 49406 50260 59780 69612 69743 69795 77455 86355 104781 137253 140706 148491 163156 164000

176149 177453 183602 223714 237244 266325

276499 276822 282493 294917 295409 307314

313593 320517 341526 346584

104 Gewinne zu 500 RM. 5545 7163 24853 35849 37699 43906 47624 59013 71210 73117 85641 91161 94020 107524 111425 127600 137696 144360 146705 147560 156430 159807 160374

173332 189112 195841 196586 198753 210319

212595 213487 214813 215888 230977 242807

246768 254063 263595 286849 304519 304946

311560 321349 337582 345478 356770 362406

374691 376497 384104 393015 398867

382 Gewinne zu 300 RM. 289 2469 4320 12216 14780 22788 24660 27585 28519 28647 30267

36879 37794 38677 40333 40424 41331 42508

43561 46847 52956 53927 54552 59213 61368

63516 64834 67477 67902 69225 70231 71335

72285 74948 77031 79352 80343 80865 83329

85276 87379 87913 88311 89771 93314 95183

95644 97010 100117 110527 110705 112855 114556 114880 117950 119933 122920 124876

126495 128594 129558 132339 132440 132637

133294 133975 134333 134844 136433 137438

137501 140567 141135 144173 144559 145697

145827 151612 153218 154086 166147 156576

159285 160948 163285 171250 171977 176977

179436 179719 180024 181234 181244 184103

186070 189164 192282 192828 193655 195116

199342 202789 203694 205544 209165 210342

211460 212716 218636 220298 225580 225938

226197 226404 226579 228121 228889 229336

232731 235715 236070 239307 243723 245060

245388 251556 258036 259086 263662 265480

266968 267875 268812 269168 270804 271460

271746 271961 272746 273632 274477 274612

279499 279804 283315 283741 288567 291906

292211 293502 294129 296229 297126 297965

300540 300872 301018 302000 308075 308097

310029 314279 319868 320601 321386 321430

322270 325789 326264 327805 329631 331177

331275 347173 353637 354347 358246 358254

365644 368107 369172 372215 384078 384244

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4 Gewinne zu 5000 RM. 49978 254468

6 Gewinne zu 3000 RM. 13360 345848 368926 14 Gewinne zu 2000 RM. 40864 47207 122980 127729 247604 273393 344747

60 Gewinne zu 1000 RM. 828 15304 40829 50270 57609 112667 127796 127914 141716 150702

159551 160628 174242 176439 198507 209881

236739 239152 262737 269578 275683 285231

300514 302196 316069 321690 343349 355670

379301 394345

108 Gewinne zu 500 RM. 6837 8362 47167 59599 62901 66425 67698 84124 92500 99445 99983 100650 100704 108588 115085 138948 139067

150362 151225 184973 188941 200165 201042

201525 209803 216227 222977 234610 246063

248182 253330 254238 266930 272585 273689

296879 300950 303076 306348 307510 313790

321901 329822 331001 333371 339225 347002

356805 359402 370671 373761 381507 384133

386563

304 Gewinne zu 300 RM. 1965 3208 7639 11077 12284 14025 20198 20461 21152 22050 23932

29507 32348 33271 34264 38320 40014 40319

42849 43781 44860 46049 48406 57624 57702

61021 66241 66971 68414 70165 76544 78412

80286 81615 84447 84663 84895 86023 88175

88747 88757 95399 99378 101483 102309 106866 108812 111832 116928 121917 122767 144604

148399 150532 152111 163545 163757 168660

170039 171370 176025 176462 179525 182748

184485 187520 187534 189314 193785 194217

194502 198212 198417 199959 201262 203807

208617 208769 209934 213281 215439 216701

223768 226030 226956 228167 234572 234716

235772 239933 240746 244057 250297 256340

256576 259673 260017 262414 266936 268537

273576 278807 279143 279426 281117 283691

288249 300^78 300649 301692 305239 307042

307447 309072 311286 312107 313728 313805

315801 321981 322217 323883 327656 333490

! 337411 339028 343034 353656 353993 355412

358134 361352 361612 363214 363460 368262

i 370966 374541 376713 377337 378021 379022

381114 382240 383326 384667 385841 386109

389622 390211 391794 397454

Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 8 '0000, 2 zu je 100000, 2 zu ie 75000, 4 zu je 50000, 6 zu je 30000, 14 zu je 20000, 74 zu je 10000, 156 zu je 5000, 312 zu je 3000, 782 zu je 2000, 2452 zu je 1000, 4040 zu je 500, 16220 zu je 300 Mark.