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zulassen, zum aktiven Wehrdienst heranaezvgen. .Herbst 19 Geburtsjahrgang 1915: Die Ersatz- szu leisten.

Oberheffen

Landkreis Gießen.

Deutsche Technik imZeichen desVierjahresplans

deutschen Technik, die insbesondere bei der weite- 17 Frauen traten neu ein, so daß jetzt im ganzen B ren großen Steigerung der deutschen Produktion 48 Frauen in unserem Dorfe dem Ruf des Führers F und dem damit verbundenen erheblichen Anwach- gefolgt find. Am vergangenen Mittwoch fand der kl sen des Verbrauchs sehr wichtige Aufgaben zu er- erste gemeinsame Heimabend statt. -Die g< füllen hat. Frauenschaftsleiterin Frau S ch n e ck e r begrüßte se

füllen hat.

die neu Eintretenden und ermahnte sie, im Geiste

** Wiederaufnahme des Schulunter­richts. Der Schulunterricht an den Volksschulen in unserer Stadt, der in den vergangenen vier Wochen zweimal Unterbrechungen von je acht Tagen erfahren mußte, konnte heute morgen in vollem Umfange wieder ausgenommen werden. Fälle von Diphtherie-Erkrankungen hatten in den vergange­nen Wochen die Schließung der Schulen notwendig gemacht.

Fünfzigpfennigstücke abgesetzt hatte. Durch die Um­sicht einer Geschäftsfrau in Fechenheim konnte der Betrüger gestellt werden. Bei dieser Frau hatte der Fälscher, der täglich seine gesamte Fabrikation in kleinen Geschäften absetzte, abends eine Kleinigkeit gekauft und sich das Wechselgeld herausgeben las­sen. Die Frau erkannte aber die Fälschung und

(Sin Falschmünzer festgenommen.

Eine getarnte Werkstatt für falsche Fünfziger.

Frankfurt, 13. Febr. (Lpd.) Vor einiger Zeit wurde hier ein Falschmünzer festgenom- men, der seit Monaten in der Umgebung falsche

unseres Führers willig und treu mitzuarbeiten im Dienste für die Volksgemeinschaft. Lieder und Vor­träge wechselten miteinander ab. Bei Kaffee und Kuchen saßen die Frauen noch lange in fröhlicher Kameradschaft beisammen. Am Freitagmorgen wurde auch auf unserer Schule die HI. - Fahne durch Jungbannführer T a e s l e r gehißt. Lieder und Gedichte leiteten die Feierstunde ein. Dann hielt der Jungbannführer eine Ansprache. Er ermahnte die Jungen und Mädel, treu und tapfer ihre Pflicht zu erfüllen, damit die einst als die Garanten der Zukunft das große Werk unseres Führers weiter- führen könnten. Er übergab die neue Fahne der Schule. Eine Ansprache des Lehrers und das Lied der Jugend beschlossen die würdige Feier.

Großen-Linden, 14. Febr. Die General­versammlung des Ob st - und Gartenbauver­eins fand unter Leitung des Altbürgermeisters Lang bei Gastwirt Schaum statt. Frl. Harter von der Landwirtschaftsschule in Gießen hielt einen Vortrag überAnlegung und Düngung der Haus­gärten", der vielen Gartenbesitzern zur Belehrung diente. Anschließend fand eine Gratis-Verlosung von Obstbäumen und Gartengerät statt. Die Versamm­lung war sehr gut besucht: eine Anzahl Besucher meldete sich zum Beitritt im Verein an. Der Vorsit­zende gab noch bekannt, daß in diesem Jahr geplant sei, die Versuchs- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim im Rheingau zu besichtigen.

* Lang-Göns, 15. Febr. Am letzten Sams­tag konnte auch auf unserm neuen S ch u l g e - Ibäude die Fahne der Hitler-Jugend gehißt werden. Alle Schüler und Schülerinnen der Oberklassen hatten in Uniform Aufftellung genom- I men. Unterbannführer Taesler (Gießen) wies in beherzigenswerten, mahnenden Worten auf die Bedeutung der Fahne hin. Schulletter Herbst sprach das Schlußwort. Mit dem Gesang des Liedes der Hitler-Jugend schloß die Feier.

Kreis Friedberg.

)( Griedel, 11. Febr. Die Arbeiten an der IReichsautobahn haben auch in den Winter­

aufgabe, die im Rahmen des Vierjahresplans liegt. I Sie geht hierbei davon aus, daß es Einzelaufgaben gibt, die für den Vierjahresplan von Nutzen fein können und für deren Durchführung ein Betrag von genannter Höhe ausreichend ist. Die Wahl ge­eigneter Vorschläge, die bis zum 28. Febr. einge­reicht werden sollen, hat die Gesellschaft den Lei­tern der einzelnen Institute und ihren Mitarbeitern überlassen.

Irauenschast Giehen-Ost.

Die Verteilung der Ehrennadeln an die Frauen, die vor 1933 zur Bewegung standen, vereinte die Frauenschaft Gießen-Ost zu einer schlichten Feier Ein Satz der ersten Symphonie von Haydn, gespielt von Frau Strack und Musiklehrer Hahn, lei­tete über zu der Ansprache der Leiterin. Aussprüche des Führers über die Mitarbeit und die Treue der Frauen in der Partei, sowie sttmmungsvolle Ge­dichte begleiteten die Verteilung der Ehrenzeichen. Eine Sonate von Mozart, die reichen Beifall fand, beschloß den ersten Teil des Abends. Am Schluß verkündete Frau Schäfer die freudige Mittei­lung, daß die Frauenschaft Gießen-Ost schon über 100 Frauen zum Eintritt in das Frauenwerk ge­wonnen habe. Der Dank für diesen schönen Erfolg gebührt den Blockfrauen, die von Frau zu Frau geworben haben.

Der Beamte im Dienste des Volkes

Kameradschastsabend der Fachschaft der Semeindebeamten.

sich diese Erfolge zum Wohle der Dolksgesamcheit großem Interesse den lehrreichen Ausführungen und zum Besten des Einzelnen auswirken, lenkte des Redners. , ..

er die Aufmerksamkeit seiner Hörer auf die großen § Lumd a, 13. Febr. Im Anschluß an die Fuh- Aufgaben des neuen Dierjahresplanes. In den rerrede vom 30. Januar führte die hiesige R S.- Mittelpunkt dieser Betrachtungen stellte er die viel- Frauenschaft eine erfolgreiche Werbung fälligen Aufgaben und Leistungsmöglichkeiten der für das Deutsche Frauen werk durch.

Die dienstpflichtigen Jahrgänge

Ein aufschlußreicher Ueberblick.

Jahrganges 1915.

Jahrgang 1917: Er hat sich im Frühjahr 1937 zur polizeilichen Erfassung anzumelden und im Sommer 1937 zur Musterung zu stellen. Die Ersatzreservisten I des Jahrganges haben vom Herbst 1937 an ein Halbjahr Reichsarbeitsdienst

reifet hat, und die Erfindung der eugenischen Ste­ril 'i'ung zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (1 ), die Kehrer schon zu diesem Zweck gefor­

dert hatte und die besonders im heutigen Deutschland hohe Bedeutung gewonnen hat.

NeuerLaudesführer des Sparerbundes.

In der am Sonntag von Reichsführerratsmitglied H. Lorenz-Gießen eröffneten Ortsgruppenfüh­rertagung des Landesverbandes Hessen des Sparer­bundes erstattete Reichsoerbandsführer Pg. Frei­herr Wolff von T o d e n w a r t h - Berlin ein­gehend Bericht über die Lage des Sparerbundes und seine Zukunftsaufgaben. Insbesondere befaßte er sich mit der neuesten Entscheidung des Landge­richts Berlin vom 28. 1. 1937 bett. Sparerbund, wo­nach dem Reichsverbandsführer nach Einführung des Führerprinzips laut der Sparerbundsreichs­satzung vom 18. April 1934 allein das Recht zu­steht, die Landesverbandsführer zu ernennen. Am Schluffe seiner über zweistündigen Ausführungen ernannte der Reichsoerbandsführer an Stelle des nach Breslau versetzten Ministerpräsidenten a. D, Prof. Dr. Werner das Vorstandsmitglied der Gießener Sparerbundsortsgruppe, Gerichtsassessor Dr. Danner, zum kommissarischen Landesführer von Hessen. Die Ernennung fand bei den anwesen­den Ortsgruppenführern einmütige Zustimmung.

Stiftung

zur Förderung des Vierjahresplans.

Die Gießener Hochschulgesellschaft hat beschlossen, auch an ihrem Teil dazu beizutragen, den Vier­jahresplan des Führers und Reichskanzlers zu för­dern. In einem an die Leiter der wissenschaftlichen Institute der Universität Gießen gerichteten Rund­schreiben hat sie mitgeteilt, daß sie einen Preis bis zu 5000 RM. aussetze für die Lösung einer Teil-

DNB. Im Reichsgesetzblatt, Teil I, Seite 186, ist die Anordnung über die Erfassung und Muste­rung 1937 für den aktiven Wehrdienst und Reichs­arbeitsdienst vom 4. Februar 1937 veröffentlicht.

Um den einzelnen Wehrpflichtigen den Ueber- blick zu erleichtern, wann er zur Erfüllung des aktiven Wehrdienstes und des Reichsarbeitsdien- ftes herangezogen wird, werden nachstehend sämt­liche Geburtsjahrgänge aufgeführt, die zur Zeit

von der Wehrpflicht und Reichsarbeitsdienstpflicht berührt werden. . .

Geburtsjahrgang 1912 wird m Ost­

preußen vom Herbst 1937 an zum aktiven Wehr­dienst herangezogen, deshalb vorher polizeilich er­saßt, gemustert und ausgehöben.

Geburtsjahrgang 1913 wurde im Vor­jahr polizeilich erfaßt und gemustert. Die Ersatz­reservisten I des Jahrganges werden, soweit noch nicht geschehen, in diesen und den kommenden Jahren zur kurzfristtgen Ausbildung in der Wehr-

* Annerod, 14. Febr. Die Vertrauensfrau der Abteilung Volkswirtschaft - Hauswirtschaft, Frau Gerhard, veranstaltete hier mit Hilfe der Frauenschaft einen Kochlehrgang. Es wurde die Zubereitung verschiedener Gerichte von Matte und abwechslungsreiche Eintopfgerichte vorgeführt. Die 35 Teilnehmerinnen waren eifrig dabei, alle Kostproben fanden viel Anklang. Die Kochvor- schriften wurden verteilt, damit zu Hause die neuen Speisen selbst ausprobiert werden können.

T Lollar, 14. Febr. Die Kreisschulfilmstelle ließ im hiesigen Lichtspielhaus für die hiesige Schule sowie die anderen Schulen des Spielbezirks, Rut­tershausen, Staufenberg, Daubringen und Mainz­lar, zwei Filme lauten:Jugend der Welt" undSport der Soldaten". Der erste zeigte in zum Teil ganz prächtigen Aufnahmen Bilder von den Wettkämpfen der Winterolympiade in Garmisch- Partenkirchen, während der zweite zeigte, welch großes Gewicht bei der militärischen' Ausbildung heute auf alle Zweige des Sportes gelegt wird, um aus dem jungen Menschen einen einsatzbereiten, hochwertigen Soldaten zu machen. Beide Filme | wurden von der Jugend mit großem Interesse auf-

Welche Möglichkeiten die deutsche Technik in sich schließt und zum Segen für unsere Volksgemein­schaft der Verwirklichung dienstbar machen wird, zeigte der Vortragende in einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung unserer Technik im Verlaufe der letzten Jahre, die uns technische Umwälzungen von größtem Ausmaß gebracht haben, ferner an Hand eines Ueberblicks über die Entwicklungs­geschichte der für die Technik bedeutsamen Leip­ziger Messe, insonderheit der Technischen Messe und ihrer wesensverwandten Messeeinrichtungen (Mustermesse, Baumesse, Bugra). Von dieser Grund­lage ausgehend konnte er die eindrucksvolle Mittei­lung machen, daß die Technische Messe allein ein Drittel der gesamten Leipziger Messe darstellt und schon hieraus die überragende Bedeutung der deut­schen Technik nicht nur im Rahmen der Leipziger Messe, sondern auch im Bereiche der gesamten deutschen Wirtschaft zutage tritt.

Im einzelnen machte der Vortragende dann mit den Leistungen und Ausgaben unserer Technik beim Ausbau der deutschen Rohstoffwirtschast unter Ein­satz der neuen deutschen Werkstoffe bekannt. Dabei betonte er besonders, daß diese neuen deutschen Werkstoffe nicht etwa als minderwertiger Ersatz gegenüber früherem Rohmaterial anzusehen sind. Die Hörer gewannen weiterhin eine überzeugende Vorstellung von der guten Verwendungsmöglich­keit der deutschen Treibstoffe, von der Bedeutung unseres Maschinenbaues und der Elektrowirtschaft, ferner von den wichtigen Aufgaben und Erfolgs­möglichkeiten unserer Ausfuhr und ihrer mannig­fachen Wirkungen zum Nutzen unserer gesamten' Volkswirtschaft. Auch dabei wird es unserem Volke von großen Nutzen fein, daß die neuen deutschen Werkstoffe dank der gründlichen deutschen Arbeit höchsten Wert auf die Dauer und gute Beständig­keit der Produkte besitzen. Die Technische Messe im Rahmen der Leipziger Messe bringt dafür über­zeugende Anschauungsbeispiele in Hülle und Fülle, sie stellt einen Rechenschaftsbericht des deutschen Ingenieurs über seine Arbeit und feinen Beittag zum Aufstieg unseres deutschen Volkes dar. Denn die Technische Messe hat nicht nur für den Kauf-

Vergangenheit in die Zukunft hineinmarschieren.

Die Praxis beweise schon jetzt, daß das deutsche Volk auf dem richtigen Wege fei. Der deutsche Mensch habe einsehen gelernt, daß er nicht auf der Welt fei, um nur an sich zu denken, sondern daß er seinem Volke und Vaterlande zu leben habe.

Die Größe des Erfolges der Revolution könne man nur ermessen an der Gründlichkeit der Umstel­lung der Gedanken. Jeder Mensch müsse erkennen, daß der einzelne nichts sei, das Volk alles, daß es ihm nicht gutgehen könne, wenn es dem Volke nicht gut gehe. Heute erkennen wir, daß das Volk das Beste und Heiligste ist, weil es das Ursprüng­liche, das Gesunde und das zum Leben drängende ist. Alle seien wir Diener am Volke und vor allem der Beamte müsse sich als Diener am Volke be­kennen. Früher habe der Beamte auf seine wohl­erworbenen Rechte gepocht, jetzt kenne er nur Pflichten gegenüber Führer und Staat. Er schwöre dem Führer Treue und werde ihm damit persönlich verpflichtet. Diese persönliche Treue zum Führer stehe im Vordergrund der neuen Beamtengesetzgebung. Wesentlich neu im Reichsbeamtengesetz sei die Ver­pflichtung gegenüber der NSDAP., die der Beamte genau so hoch zu halten habe wie die Verpflichtung gegenüber dem Staat. Die ganze Abfassung des Reichsbeamtengesetzes sei so gehalten, daß sie die Schaffung einer neuen Beamtenschaft fördere, die in unverbrüchlicher Treue zum Führer stehe und

Polizei übergeben wurde.

Die Polizei hatte nach der Fälscherwerkstatt schon feit Monaten gesucht. Sie konnte schließlich ermit­teln, daß der verhaftete Fälscher sich im Hainer- weg ein altes Wässerhäuschen gemietet hatte, das er angeblich als Werkstatt zur Herstellung von Fuß­matten benutzte. Zum Schein richtete er hier auch eine solche Werkstatt ein, die hauptsächlich als Lagerraum für Rohmaterial diente. In sicherem Versteck aber bewahrte der Betrüger alle Werk­zeuge auf, die bei der Falschmünzerei verwandt wurden.

Warum Brot in Küchenabfällen?

Die heutige Zeit hat uns die Augen geöffnet für den Zusammenhang von Landwirtschaft und Haus- wirtschaft. Wir wissen heute, daß wir in unseren Ansprüchen an die Ernährung wieder bescheidener werden müssen. Wir hatten uns in den letzten Jahrzehnten allzusehr daran gewöhnt, vieles zu be­vorzugen, was nur durch Einfuhr zu beschaffen war, während wir uns heute wieder mehr und mehr von dem ernähren wollen, was der deutsche Boden gut und reichlich bietet. Wir wissen heute ferner, daß die Städter als Verbraucher tätig Mit­arbeiten müssen beim Ringen des deutschen Bauern, um die Nahrungsfreiheit, um das Auskommen mit dem Vorhandenen und Erreichbaren. Darum füh­ren wir auch denKampf dem Verderb". Daß wir dabei noch manches lernen müssen, zeigen die Er­fahrungen der Städte, die in letzter Zeit dazu über­gegangen sind, die Sammlung der Küchenabfälle zu organisieren. Im Durchschnitt befindet sich nämlich unter 100 Zentnern Küchenabfällen ein Zentner vertrocknetes Brot. Man sollte es kaum für mög­lich halten, daß heute noch soviel Brot einfach weg­geworfen wird. Das in einer Zeit, in der der deutsche Bauer alle Kräfte anspannt, um die Er­nährung des Volkes sicherzustellen!

macht herangezogen. ..

Geburtsjahrgang 1914: zuruckgestellte Dienstpflichtige haben sich erneut zur Musterung zu stellen. Sie werden, soweit die Verhältnisse es

reservisten I des Jahrganges haben im allgemei­nen den Reichsarbeitsdienst geleistet. Ein Teil von ihnen dient bereits in der Wehrmacht. Die übrigen Ersatzreservisten I werden vom Herbst 1937 an zum aktiven Weyrdienst herangezogen. Bisher Zurück- gestellte haben sich erneut zur Musterung zu stellen. Sie werden, soweit die Verhältnisse es zulassen, zum Reichsarbeitsdienst und anschließend zum ak­tiven Wehrdienst herangezogen.

Geburtsjahr gang 1916: Die Ersatzreser­visten I des Jahrganges leisten im allgemeinen im laufenden Winterhalbjahr 1936/37 oder im kom­menden Sommerhalbiahr 1937 Reichsarbeitsdienst. Sie werden voraussichtlich erst vom Herbst 1938 an zum aktiven Wehrdienst herangezogen. Sofern hierfür schon im Herbst 1937 Bedarf besteht, wird er aus Den im ersten Vierteljahr 1916 Geborenen gedeckt werden. Für die Zurückgestellten des Ge­burtsjahrganges gilt das Gleiche wie für die des

gebung Deutscher Technik im Zeichen des Vierjah­resplanes. Wie stark das Interesse an diesem i Thema und an den Aufgaben des Dierjahresplanes ist, beweist die Tatsache, daß die Aula fast vollstän­dig besetzt war und zu den Besuchern auch sehr viele Frauen und Mädchen gehörten.

Kreisdienststellenleiter Schaffner

vom NS.-Bund Deutscher Technik, Bezirk Gießen, konnte in seiner kurzen Einführungsansprache als Vertreter der (Bauleitung Pg. Stöhr, ferner zahl­reiche Vertreter der Partei und Wehrmacht, sowie die vielen Männer und Frauen, ferner eine große Zahl junger Volksgenossen als Träger der deutschen Zukunft begrüßen. Als Zweck der Veranstaltung bezeichnete er das Streben, alle deutsche Volksge­nossen zu Freunden, Förderern und Mitkämpfern der Technik im Dienste der Volksgemeinschaft zu machen.

Kreisamtsleiter Cronjaeger

vom Amt für Technik bei der Kreisleitung Wetterau sprach sodann als Vertreter des Kreisleiters. Er hob hervor, daß die Technik die zweckmäßige und richtige Einsetzung der Kräfte und Fähigkeiten des einzelnen und ihre geordnete Verwendung im Dienste der Gemeinschaft darstellt. Als gutes Bei­spiel wies er auf die Gewinnung und Verarbeitung des Eisens bis zum letzten Gebrauchsstück hin, uno er machte dabei deutlich, in weich' weitem Ausmaß die Gemeinschaft aller schaffenden Volksgenossen schon an diesem einen Produkt der deutschen Erde als Arbeiter und Verbraucher interessiert und be­teiligt ist. Don diesem Schulbeispiel ausgehend stellte er weiter die Beherrschung der Naturkräfte als bedeutsamen Teilabschnitt der Technik in den Vordergrund des Jnterefses, um schließlich, auch an Hand dieses Richtpunktes, die große Bedeutung der Gemeinschaftsleistung zu betonen, die alle deutschen Volksgenossen, Bauern, Arbeiter und Soldaten, nicht nur zu Nutznießern, sondern zu Schöpfern der Technik macht.

Oberingenieur Haneke

vom Leipziger Meßamt hielt sodann einen fesseln­den Vortrag über die deutsche Technik im Zeichen Les Vierjahresplanes. Nach einem kurzen Hinweis auf die gewaltigen Erfolge der nationalsozialifti- fchen Staats- und Dolksfüyrung in den ersten vier

Der Kreisabschnitt Gießen der Fach­schaft 13 (Gemeindebeamten) im Reichsbund der Deutschen Beamten hielt am Samstag imAquarium" einen Kameradschaftsabend ab, der von musikalischen Darbietungen der Kapelle K r e n g e l umrahmt war. Kreisfachschaftswalter Pfeil gedachte zunächst der acht in der letzten Zeit verstorbenen Kameraden. Besonders begrüßte er den erschienenen Oberbürgermeister Ritter.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Vortrag des Gauschulungsleiters des Amtes für Beamte der NSDAP, und Gausachbearbeiters der Fachschaft 13 im RDB., Pg. Böcher, der die fundamentale Voraussetzung für die neu zu schaf­fende Beamtenschaft in der nationalsozialistischen weltanschaulichen Geisteshaltung begründete. In überzeugenden Ausführungen machte er die Größe und das Ausmaß der nationalfozialistifchen Revo­lution verständlich. Genau so, wie überwältigende Gedanken erst nach Jahrhunderten in ihrer ganzen Tiefe begriffen würden, so sei auch heute noch nicht daran zu denken, daß der Nationalsozialismus von der ganzen Welt schon jetzt verstanden werde. An charakteristischen Beispielen ließ der Redner erken­nen, welche Anstrengungen notwendig sind, um einen so tiefgreifenden Gedanken wie den der na- ttonalsozialistischen Idee in die Wirklichkeit umzu­setzen. Deshalb seien es keine leeren Schlagworte, wenn die Bewegung immer wieder angetrieben werde mit der Parole: Der Kampf geht weiter! Im Kampfe sei uns der Führer das beste Vorbild. Daß der Kampf weitergehen müsse, ergebe sich aus vie­len Notwendigkeiten, wie z. B. der Beschränktheit des unserem Volke zur Verfügung stehenden Le­bensraumes. Es könne keine schönere Tätigkeit geben, als hinter dem Führer her zu marschieren. Die Jugend werde einmal ohne Belastung mit der

mann, sondern auch» den Ingenieur größte Be­deutung, und sie verdient daher die besondere Be­achtung der Gesamtheit unseres Volkes.

Kreisdienststellenleiter Schaffner

unterstrich noch in einigen Punkten die Darlegun­gen des Vortragenden und betonte dabei, daß das deutsche Volk auch nach dieser Richtung hin dem Führer größten Dank schulde, den es durch wei­tere treue Gefolgschaft urtb stets einsatzbereite Mit­arbeit an den Aufgaben des Dierjahresplanes be­funden könne. Mit dem Gruß an den Führer fand die Kundgebung ihren Abschluß.

monaten gute Fortschritte gemacht. In beiden Ab­schnitten zwischen unserem Orte und Gambach einerseits und GriedelNieder-Mörlen anderer­seits konnten die vorgesehenen Planierungen in vollem Umfange erledigt werden. Gleichzeitig wur­den die Betonunterführungen, soweit es die Win- terfälte zuließ, fertiggeftellt. Gegenwärtig sind alle Arbeiten in vollem Gange. Besonderes Erstaunen erregt bei den Zuschauern die mächtige Brücke, die zur Zeit aufmontiert wird und über die Straße ButzbachGriedel, die Bahnlinie ButzbachLich und einen Bach führt. Die Spannweite beträgt 35 Meter. Zehn mächtige Träger von 1,20 Meter Stärke sollen einmal das gewaltige Gewicht der Straße tragen. Das Eigengewicht beträgt je 500 Zentner. Nicht weniger als 20 000 Nieten werden benötigt, um dem eisernen Teile der Brücke die Festigkeit zu verleihen. Seit Weihnachten sind die Arbeiten im Gangs und werden voraussichtlich erst nach Ostern beendigt sein. In derselben Weise wie diese große Brücke wird auch an dem eisernen Un- tergeruft der Ueberführung an der Straße Butz­bachGambach gearbeitet. Nach Fertigstellung die­ser Brücke wird die aus Holz errichtete Notbrücke überfällig, und die Feldbahnen, die ununterbrochen Erd- und Sandmengen zur Dammaufschüttung an­fahren, werden alsdann den endgültigen Weg neh­men. Einige Schwierigkeiten bereiten die Beton­arbeiten, die entstanden, um einen etwa zwei Me­ter breiten Bach auf eine Länge von rund 60 Me­ter zu kanalisieren. Die geringe Zahl der Arbeits­losen, die in unserem Dorfe und den umliegenden Gemeinden vorhanden waren, haben restlos an der Autobahn Beschäftigung gefunden.

ging dem Mann nach, der bald in einem anderen Geschäft verschwand und ebenfalls einen falschen Fünfziger in Zahlung gab. Die Geschäftsfrau ent­larvte den Täter, der zunächst ausrückte, aber nach einer aufregenden Jagd festgenommen und der

50 Jahre So'dot.

Jubiläum des Generalleutnants a. D. v. Oibhnann.

LPD. Darmstadt, 12. Febr. Am heutigen Freitag sind es 50 Jahre her, daß Generalleut- nant a. D. n. Gibt mann in die Armee eintrat. Er hat am Chinafeldzug teilgenommen und war von 1903 bis 1914 Hauptmann und Major im Leib-Garde-Jnfanterie-Regiment 115. Im Welt­krieg kommandierte er das Infanterie-Regiment 28 und gehörte später der Reichswehr an, aus der er 1928 ausschied. Früher Leiter des Hasfia-Derbandes, leitete er bis aeaen Ende 1936 den Landesverband Kurpfalz im Kyffhäuferbund.

Diener des Volkes fei.

Anschließend an die mit großem Beifall aufge­nommenen Ausführungen des Pg. Böcher sprach. üieien »üben und

Kreisamtswalter des Amtes für Beamte der I v < >. Wunicb erweckt haben es ebenfalls zu NSDAP., Pg. Oberzollinfpektor Heß, einige an- Tadels denSletit^

spornende Worte an die Kameraden, die er zu elf- IP ^E^t?huu s e^n, $14. gebt. Durch die nger Mitarbeit aufrief. Der weitere Verlauf des ovtsaruvve Alten-Bufeck (Busecker- und öumbatal) A^nds diente der Pflege des Kameradschaftsgeistes, ^igf hier gegenwärtig die Grundschulung der Blockwarte und Luftschutzhauswarte. Bei dem letzten Schulungsabend sprach Luftschutz­lehrer Eberle von Lollar überDas Verhalten der Bevölkerung bei Luftangriffen und die Aus- Aui Einladung der Kreisleitung Wetterau, Amt Jahren der Aufbauarbeit des Führers, sowie nach gaben der Frau im ländlichen Luftschutz". Die zahl- für Technik, des NS.-Bundes Deutscher Technik, einigen zahlenmäßigen Beispielen dafür, wie stark reich erschienenen Manner."^.^ouen sollen mtt Bezirk Gießen, der Reichsgemeinschaft technisch- ***** I nrnfeom Interesse den lehrreichen Ausführungen

wissenschaftlicher Arbeit (RTÄ.) und der Deutschen Arbeitsfront versammelten sich am gestrigen Sonn- tagoormittag zahlreiche Männer und Frauen in der Neuen Aula der Universität zu einer Kund-

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