Ausgabe 
15.1.1937
 
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die neuerdings den einheimischen Skivereinen an­gehören.

Im L a n g l a u f wird wohl Rudi Bender vom Hoherodskopf seinen langjährigen Siegeszug fort­setzen, wenngleich ihm in Weyl- Gießen und Waldschmidt-Wetzlar ernsthafte Gegner erwachsen sind.

Der Sprunglauf wird wohl von dem Oester­reicher Burg st einer (Skiklub Gießen) gewon­nen werden. Jedoch werden Bender-Hoherodskopf, Müller und Weyl vom Skiklub Gießen ein ernst­haftes Wort mitreden.

Der T o r l a u f über etwa 2000 Meter Länge und 200 Meter Gefälle wird die stärkste Besetzung, sowhol an Zahl als auch an Leistung aufweisen. Hier wird der Skiklub Wetzlar mit einer Reihe erstklassiger Teilnehmer antreten, von denen der Augsburger Dr. Jng. Pfeiffer und der aus dem Riesengebirge stammende Dr. Ruff besondere Beach­tung verdienen. Die Gießener Abfahrtsläufer mit Dr. Lotz, Poppert, Weyl, Althaus, Burgsteiner,

Dörfner, Jüngst, Hagenauer werden bestimmt bei der Entscheidung um die ersten Plätze mitreden. Der SA.-Rachrichtensturm-Gießen wird beim Tor­lauf vom Start Hoherodskopf bis zum Ziel Breun­geshain eine Leitung legen, die die Zeitnahme der einzelnen Läufer auf fernmündlichem Wege ermög­licht.

Bevor der erste Probesprung über die neu her­gerichtete Sprungschanze durchgeführt wird, werden der Kreisfachamtsleiter und der Leiter des Ski­klubs Gießen die Umbennenung aufWilhelm- Wodaege-Schanze" vornehmen und somit einen Mann ehren, dessen weitschauende Arbeit den riesi­gen Aufschwung des Skilaufes in unserer Heimat veranlaßte.

Um allen Volksgenossen die Möglichkeit zu bieten, diesen Tag aus allernächster Nähe im weißen Ge­lände mitzuerleben, wird der Skiklub Gießen auch für Nichtmitglieder und Nichtskiläufer den ermä­ßigten Omnibus-Fahrpreis gewähren.

DieLnüvilklungdesArbeifseinsatzesimDezember im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen.

Fwd. Frankfurt a. M., 14. Jan. Die Presse­stelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Ende Dezember wurden von den Arbeitsämtern im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen insgesamt 94 323 Arbeitslose gezählt, davon waren 10 261 oder 10,9 v. H. Frauen. Demnach standen zu die­sem Zeitpunkt 12 427 Volksgenossen weniger in Arbeit als zu Beginn des Monats, aber 60 400 mehr als im Dezember 1935.

Mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit war in Anbetracht der Jahreszeit bestimmt zu rechnen, es ist jedoch erfreulich, daß diese noch nicht halb so groß ist als im Vorjahr, in dem sich die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um rund 24 800 erhöhte. Die verhältnismäßig günstige Entwicklung im De­zember ist auf die außerordentlich milde Witterung zurückzuführen, die die Fortführung des größten Teils der begonnenen Außenarbeiten gestattete. Un­günstig beeinflußt wurde der Arbeitseinsatz durch die Lage der Weihnachtsfeiertage und des Jahres­beginns. Aus diesem Gründen waren insbesondere

Nokstandsarbeiter und Angehörige verschiedener Außenberufe zum Feiern gezwungen. Auch wurden geplante Neueinstellungen im allgemeinen bis nach Neujahr zurückgestellt.

Der Zugang von 12 427 Arbeitslosen erstreckte sich ausschließlich auf Männer, während bei den Frauen eine Abnahme um 558 zu verzeichnen war. Die Saisonberufe Landwirtschaft, Industrie der Steine und Erden, Baugewerbe und Verkehrsge­werbe einschließlich der in den entsprechenden Grup- gen beschäftigten Ungelernten wiesen eine Zunahme um fast 8700 Arbeitslose auf, das sind fast 70 v. H. der Gesamtzunahme. Dagegen nahm die Forstwirt­schaft noch über 5000 Arbeitslose aus den verschie­densten Berufsgruppen zum Holzfällen auf.

Die von der Konjunktur abhängigen Berufe wur­den von der rückläufigen Bewegung kaum berührt. In verschiedenen Berufsgruppen war sogar noch eine Abnahme der Arbeitslosigkeit festzu­stellen, insbesondere hat sich die Zahl der ar­beitslosen Ange st ellten weiter vermindert.

Wirtschaft.

Mein-Mainische Börse.

rNitlagsbörfe: Sehr still.

Frankfurt a. M., 14. Jan. Infolge des schwa­chen Ordereinganges lag die Börse bei Eröffnung nahezu geschäftslos und auch nach den ersten No­tierungen, die am Aktienmarkt uneinheitlich einsetzten, vermochte sich keine Belebung durchzu­setzen. Der Krupp-Abschluß mit 4 o. H. Dividende, die erste Ausschüttung seit 14 Jahren, konnte sich wegen der Geschäftsstille kaum zur Geltung brin­gen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hielten sich die Abweichungen meist innerhalb eines Pro­zentes. Am Montanmarkt blieben verein. Stahl mir 120,50 gut behauptet, dagegen verloren Rheinstahl 1,75 v. H., Hoesch 1,75 v. H., Mannesmann, Har- pener und Buderus bis 0,65 v. H., Mansfelder lagen 1 v. H. fester. Am Chemiemarkt bröckelten IG.-Farben auf 169,25 bis 169 (169,75) ab. Der Elektromarkt verzeichnete vorwiegend Abschwächun­gen bis zu 1 v. H., Gesfürel und Schuckert verlo­ren je 1,50 v. H., während Licht und Kraft 1,25 v. H. anzogen auf 152,75. Motorenwerte lagen un­verändert, von Maschinenaktien gewannen Rhein­metall 1 o. H. Im einzelnen eröffneten Deutscher Eisenhandel 1 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H., Zellstoff Aschaffenburg 1 v. H. und Reichsbank 0,25 v. H. schwächer, Nordd. Lloyd 0 40 v. H. freund­licher und Deutsch-Atlanten-Tel. mit 118,75 (116,65).

Der Rentenmarkt hatte auch nur kleines Geschäft, die Haltung blieb aber ausgesprochen freundlich. Altbesitz unv. 117,40, Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. leichter mit 126,25. Von Freiverkehrs- Renten Kommunal - Umschuldung 90,90 (90,75), Zinsvergütungsscheine 95 (94,75), Rhein. Städte- Altbesitz 117, do. Süddeutsche 117,25, beide etwa 0,50 bis 0,75 v. H. höher.

Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktien­markt klein und auch die Kursveränderungen waren gering. Die führenden Werte, wie Verein. Stahl und JG.-Farben, unterlagen kleinen Schwan­kungen. Die später zur Notiz gekommenen Werte lagen uneinheitlich. Fest waren von Maschinen­aktien Eßlinger mit 106 (104,50), Moenus Maschi­nen gestrichen Geld, Taxe 103 (100,75), Muag 138 (137,75).

Im Freiverkehr lagen Adlerwerke schwächer mit 98,75 bis 100,75, sonst nannte man Pokorny 126 bis 128, Wayß & Freytag 128,50 bis 130,50, Growag 92 bis 93, VDM. 152 bis 154. Tagesgelü unv. 2,50 v. H.

Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse eröffnete in sehr ruhiger Hal­tung und hatte auch im weiteren Verlaufe nur kleines Geschäft, da Kauforders fehlten, auch An­gebot lag nicht vor. Trotz der starken Geschäftsstille blieb die Haltung am Aktienmarkt gut behauptet,

während am Rentenmarkt weitere Nachfrage vor­lag. Von Aktien kamen Moenus Maschinen nach der Geldstreichung des Mittags der Schätzung ent­sprechend mit 103,40 (100,75) zur Notiz. Im übrigen wichen die Kurse gegen den Berliner Schluß nach beiden Seiten nur gering ab. Von Renten stiegen Kommunal-Umschuldung bei einigem Geschäft auf 91 bis 91,05, auch Zinsoergütungsscheine waren mit 95,10 gefragt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 14. Jan. Auftrieb: Groß­vieh (am 7. Januar 107 Stück), Kälber 725 (663), Hämmel und Schafe 223 (227), Schweine 377 (816). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 56 bis 65 (am 7. Januar 56 bis 65), b) 41 bis 55 (42 bis 55),

c) 35 bis 40 (38 vis 40), d) 27 bis 34 (30 bis 37). Hämmel b2) 46 bis 48 (48), c) 41 bis 45 (43 lns 47), d) 36 bis 40 (38 bis 42). Schafe a) 32 bis 38 (38 bis 40), b) 24 bis 30 (30 bis 35), c) 15 bis 22 (20 bis 25). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 50,50 (50,50). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe lang­sam, ausverkaust. Schweine wurden zugeteilt.

Schweinemarkt in Buhbach.

* B u tz b a ch , 14. Jan. Der heutige Schweine­markt war mit 375 Ferkeln beschickt. Der Han­del war flott, es verblieb geringer Ueberstand. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere 15 bis 18 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 18 bis 22 Mark, aber 8 Wochen alte 22 bis 26 Mark pro Stück.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß- furs

Schluß?. Abeno- börse

Schluß- fürs

Schluß! Mittag börse

Damm

131

14 1

13 1

14-1

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,13

101,13

101,13

101,13

4% Deutsche Retchsanl. von 1934

98,25

98,25

98,25

98,25

5,/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

103

102,75

102,65

102,7

4%% Hessische Volksstaat von 1929

99

99

99

4%% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

100

100

100,2

100

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

98,5

98,5

98,5

98,5

Reichsanleihe-Altbesitz..........

117,4

117,4

117,4

117,4

Lberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

130,75

130,75

4/2% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldpfe. R. 12..............

97,25

97,25

97,25

5y2% Hess. Lcmdes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

101,5

101,2

4/2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

97,5

97,5

41/2% Preuß. Gold-Komin. R. 20

95

95

95

95

4yz% Darmstädter Komm.-Lan-

deSbank R. 6................

93,75

93,9

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

_

123

123,4

4/2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

97,25

97,25

97,25

97,25

4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

95

95

_

5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

101,4

101,4

_

5y2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

101,65

101,65

101,75

Steuergutlchein-Verrechnungskurs

110,13

110,13

110,2

110,2

5% Goldmexikaner von 1899 ....

9,85

9,75

4% Österreichische Goldrcnte....

17,5

17,13

17,13

4,2% Österreichische Silberrente.

1,65

1,5

4'/r Ungarn Staats von 1913 ....

5,75

5,75

5,75

5,55

4% Ungarische Goldrente.......

6,7

6,6

6,6

6,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5,5

5,4

5,4

5% Rumänen von 1903.........

6,25

9,65

6,25

4'/2% Rumänen Gold von 1913..

-

9,45

9,5

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

5,4

5,4

5,3

4% Türken Bagdad 11..........

2 y4% I. Anatolier..............

21,75

21,5

21,75

21,5

A.G. für Verkehrswesen......6

124,5

124,5

124,9

124,9

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

41,5

41,4

16,5

Hamburg-Amerika Paket......0

16

16,5

16,25

Norddeutscher Lloyd..........0

15,75

16,25

16

16,5

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

126,4

126,25

126,25

126,4

ReichsbanL................. 12

188,75

189

188,5

188,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

126,4

126,65

126,25

Commerz- und Privat-Bank ... 4

111

111

111

111

Deutsche Diskonto............4

114

114

114

114

Dresdner Bank..............4

107,75

107,75

107,75

107,75

Frankfurt o. M.

Berlin

Schluß- fürs

Schluß'. Abend börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Damm

13.1

14 1

13 1

14 1

Accunmlatoren-Fabrik......

. 12

202

202

202,5

202

AKU=fturtftfeibe...........

.. 0

52,75

53

52,75

52,75

Aschaffenburg Zellstoff......

.. 3

138,25

137

138,5

136,5

Bemberg.................

.. 0

107,5

108

107,13

107,75

Bekula...................

.. 8

165

165

165,13

165,25

Buderus Eisen.............

.. 4

122,75

121,25

122,25

122

Gement Heidelberg.........

.. 7

163

162

Gement Karlstadt..........

.. 6

Chade A.-C................

.. 9

227

227

227

227

Gonti Gummi.............

. 11

172,25

172,5

172,25

172,5

Daimler Motoren..........

.. 5

124,5

123,5

124,4

123,9

Dessauer Gas.............

.. 4

112,65

112

Deutsche Erdöl............

.. 5

150

150

150,25

149,5

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

262

261

Deutsche Linoleum.........

. 10

167

166,5

167

166,4

Elektrische Lieferungen......

.. 6

138

138,25

138,5

138,25

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

151,5

152,75

151,5

169,75

152,75

I. G. Farben-Jndusttte.....

.. 7

169,75

168,75

169

Felten & Guilleaume.......

.. 6

140

139

139,75

139

Gesfürel..................

.. 6

147

146

146,5

146

Th. Goldschmidt...........

.. 5

130,5

131

130,5.

131

Gritzner Maschinen.........

.. 0

32,4

32,5

32,4

32,65

Harpener.................

2Vi

152,5

151,5

152,5

151,75

Hoesch Eisen...............

3/2

120,25

119

119,75

119

Philipp Holzmann.........

.. 6

140

139,25

140

139,9

Ilse Bergbau..............

.. 6

184

177

Ilse Genüsse..............

.. 6

150,5

149

150,5

148,25

Kali Aschersleben..........

.. 5

135,75

136

136,75

135,75

Klöcknerwerke .............

4y2

126,5

126,5

126,5

126,75

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

143,5

143,65

Lahmeyer...............

.. 6

124,5

124

124,5

124

Mainkraft.................

.. 4

95,75

95

Mannesmann.............

.. 3

120,13

119,75

120

119,75

Mansfelder Bergbau.......

614

154,5

155,5

155

155,5

Metallgesellschaft...........

.. 5

155,5

155,25

155,5

155,5

Orenstein & Koppel........

.. 0

89,5

88,75

Rheinische Braunkohle......

. 12

225

224,25

224,5

224,5

Rheinische Elektro..........

.. 6

136

134,25

136

134

Rheinstahlwerke............

.. 6

153,25

151,25

152

151

Rheinisch-Westfälische Elektro

.. 6

129,75

129,65

129,5

129'5

Rütgerswerke .............

.. 6

139,5

139,5

139,65

139,5

Salzdetfurth Kali..........

iy»

178

177

178,75

177,5

Schuckert & Co.............

.. v

162

160

162

160,25

Schultheis Patzenhofer......

.. 4

102,25

101,65

Siemens & Halske.........

.. 8

200,5

199

201,5

199

Süddeutsche Zucker.........

. 10

204,75

203

205

Vereinigte Stahlwerke.....

354

120,4

120,25

120,4

120

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

57,5

56,5

57,13

56,75

Westeregeln Alkali..........

.. 5

136

134

134,5

134

Zellstoff Waldhof..........

.. 6

160,25

158,5

160

157

Otavi Minen..............

. 0,6

25,65

25,25

25,65

25,25

Devisenmarkt

13. Januar

14.Januar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Bries

Buenos Airer

0,757

0,761

0,757

0,761

Brüssel.....

41,97

42,05

41,97

42,05

Rio de Jan..

0,151

0,153

0,151

0,153

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,57

54,67

54,52

54,62

Danzig.....

47,04

47,14

47,04

47,14

London.....

12,22

12,25

12,21

12,24

Helsingfors..

5,395

5,405

5,395

5,405

Patts......

11,625

11,645

11,615

11,635

Holland.....

136,18

136,46

136,14

136,42

Italien.....

13,09

13,11

13,09

13,11

Frankfurt O.21L

13. Januar

14.Januar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Japan......

0,707

0,709

0,708

0,710

Jugoslawien.

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo.......

61,42

61,54

61,37

61,49

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49 05

Lissabon....

11,095

11,115

11,095

11,115

Stockholm...

63,00

63,12

62,95

63,07

Schweiz....

57,12

57,24

57,09

57,21

Spanien....

17,98

18,02

17,73

17,77

Prag.......

fj 671

8 689

8,661

8,679

Budapest ...

Neuyor! ....

2,488

2,492

2,488

2,492

Vertin

Wöchnerinnenfchutz

878

Wochenbett

langt aber viel Geduld und noch mehr Liebe. Stellt es sich heraus, daß sie sich an den neuen Ehe­partner nicht gewöhnen können, obwohl dieser alles versucht hat, Vertrauen und Zuneigung zu er­werben, so ist es besser, die Kin­der in einem Schulheim erziehen zu lassen.

Wochenbett ist die Zeit nach der Niederkunft der Frau, in der sich die durch die Geburt ver­änderten Organe wieder zurück­bilden müssen. Gleich nach Be­endigung der Geburt macht sich bas Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf geltend. Zur Vermeidung von Störungen find peinlichste Reinlichkeit sowie sachgemäße Pflege notwendig. Lärm, Ge­mütsbewegungen, überflüssige Be­suche sind fernzuhalten. Die Nah­rung muß kräftig, aber leicht verdaulich sein. Fette und stark gewürzte Speisen sind zu ver­meiden. Wenn kein Fieber vor­handen ist (zweimal täglich mes­sen), darf die Frau etwa vom vierten Tage an auf kurze Zeit das Bett verlassen, richtig auf- stehen aber erst am zehnten Tage. Schonung mindestens vier Wo­chen lang, keine schweren Arbei­ten verrichten, da sonst dauernder Schaden entsteht.

Wochenbettkosten, s. Entbindungs­kosten.

Wochendibbel, siehe Mumps.

Wochenende, die Zeit von Sams­tag (Sonnabend) nachmittag bis Sonntag abend, soll der Aus­spannung und Erholung auch für die Hausfrau dienen. Bei schö­nem Wetter macht man nach

Möglichkeit einen Ausflug, zu dem rechtzeitig alles vorbereitet fein mutz. Wer es sich leisten kann, soll in jedem Falle mit seiner Familie am Sonntag außer Hause essen, um die Haus­frau zu entlasten. Ist dies nicht möglich, so soll man sich am Sonntag mtt schnell zubereiteten Speisen begnügen und den so­genannten Sonntagsbraten an einem anderen Wochentag ge­nießen.

Wochenfieber, s. Kindbettfieber.

Wochenhilse wird den Ehefrauen von krankenversicherten Arbeit­nehmern, Töchtern. Stief- und Pflegetöchtern von Versicherten, die mit diesen in häuslicher Ge­meinschaft leben, gewährt, wenn die Wartezeit erfüllt ist. Dies ist der Fall, wenn der Arbeit­nehmer in den letzten zwei Jah­ren vor der Niederkunft seiner Frau insgesamt mindestens zehn Monate versichert war, wovon mindestens sechs Monate auf das letzte Jahr treffen müssen. Die Krankenkasse gewährt die Ent- bindunaskosten (Pauschfatz) und Stiügeld.

Wochenmarkt s. Markt.

Wöchnerinnenschutz. Wöchnerin­nen dürfen binnen sechs Wo­chen nach ihrer Niederkunft in Betrieben nicht beschäftigt wer­den (ausgenommen in der Land-, Forst- uno Hauswirtschaft). Zur Wiederbeschäftigung ist der Nachweis erforderlich, daß seit der Niederkunft sechs Wochen verfloßen sind. Außerdem kön­nen Wöchnerinnen für wettere sechs Wochen die Arbeit verwei-

Freude am Wintersport,

ganz gleich, welchen Sie betreiben, ob Skilauf, Rodeln oder Eislauf: wichtig ist immer die Ausrüstung. Prüfen Sie rechtzeitig, ob Ihre Schneeschuhe, Schlittschuhe, Rodelschlitten in Ordnung sind. Ergänzen und erneuern Sie das, was notwendig ist, bei

J* D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

Gtadttheater-Miete.

Stammiele.

Die Einlösung des fünften Abschnitts der Stamm­miete für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannessttahe 3, zu erfolgen, und zwar: * 255C

Wontag, den 18. Januar, von 10 bis 13 Uhr für

die Dienstag-Wieter,

Dienstag, den 19. Januar, von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 18 Uhr für die Wittwoch-Wieter, Mittwoch, den 20. Januar, von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 18 Uhr für die Freitag-Mieter.

Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210 Kaffe des Stadtth aters Gießen erfolgt Ueberfenbung der Mietkarten.

Die zu zahlende fünfte Rate beträgt:

für Dienstag für

u. Mittwoch: Freitag: Familienlogen mit 5 Plätzen 30 RM. 35 RM. Familienlogen mit 4 Plätzen 20 20

Sperrsitz Reihe 17, 1. Rang Reihe 1 und 2 und Logen­vorderplätze

Sperrsitz Reihe 811,1. Rang

Reihe 36 und Logenrück­plätze

Sperrsitz Peihe 1215,2. Rang Reihe 1 Mitte

Sperrsitz Reihe 1618,2. Rang

Reiye 2 und 3

2. Rang Reihe 4 und 5 und

10

8

5 M

4

10

8

5

4

vordere Seitenreihe 3 3

Die Einlösung muß vor der 17. Vorstellung erfolgt sein.

Gießen, den 10. Januar 1937.

Der Oberbürgermeister.

9.23.: Dr. H amm, Bürgermeister.

Holzversteigerung.

Dienstag, den 19. Januar 1937, norm. 10 Uhr, werden aus den Forstorten Struthwald und Kohl­strauch (Autobahn) des Schutzforstes Busecker Tal im GasthausZum holländischen Hof" in Beuern versteigert: 1,80 fm Eiche, Stämme Kl. 2 und 3, und 0,9 rm Eiche, Gartenpfosten (2,20 m lang). Scheiter rm: Buche 36, Eiche 6. Knüppel rm: Buche 104, Hainbuche 5,6, Eiche 60 und Fichte 10. Reisig rm: Buche 105 und Eiche 24. 263D

Nähere Auskunft erteilt Revierförster Keil in Beuern.

Londorf, den 14. Januar 1937.

Forstamt Rabenau.

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