Ausgabe 
15.1.1937
 
Einzelbild herunterladen

öJ.Jpori

1<r»efjr

Schmeling vor Louis und Braddock,

allen anderen Gewichtsklassen führen amerikanische

013 d e r e i g er un g unserer . an öen Tag gelegte Verhalten geeignet sei, das Än- Es kam zur Versteigerung dav des deutschen Sportsmannes in der Oeffent- ion SRoJtrfon vtnhonhorrt fRitrru ' . - ., , , r 11

lichkeit zu schädigen.

Gießener Skiläufer in deutschen Bergen

als im vorigen Jahre.

Gau Hessen-Nassau tritt an?

Zn den Klammen umgekommen

Witwe

577

Wintersport

Lvoynung oer kauern naajjuyen, oui jiu; lynen cm furchtbarer Anblick. Das Zimmer war mit Rauch I gefüllt, und aus der Tür schlugen die Flammen.

5

vom 17. 5. 25. 5.

beträgt 57. RM.

an­der

genossen Arbeit und Brot gab, mit der Hälfte der Belegschaft die Arbeit in Gang halten.

Die deutsche Rrbcitdfront

N.S.-oemewschaftKraft durch freute"

die motorsportliche Bestleistung im Kalenderjahr zu- erkannt.

durch:

101/37 SchiffMonte Olivia'

scher sein und dem Deutschen Luftsportoerband gehören. Ausführungsbestimmungen erläßt Reichsminister der Luftfahrt."

Ein SporlSmann im Dreß . ..

... ist wie ein Soldat in Uniform.

5 Ruppertsburg, 13. Jan. Dieser Tage fand die erste Holzversteigerung unserer

Gemeinde statt. C . _

Brennholz aus den Bezirken Hohenberg, Buch­wald und Bürgelberg. Diele fremde Steigerer wa­ren erschienen. Es wurden im Durchschnitt bezahlt für einen Raummeter Buchenscheit 8 RM., Buchen- tnüppel 5,75 RM., Buchen-Stöcke 5 RM., Buchen- Astreisig 0,50 RM. und Buchen-Stammreisig 1,20 Reichsmark. Die Preise sind 16 bis 20 o. H. höher

im Motorflugsport einen Ehrenpreis und einen Geldbetrag von 10 000 Mark. Der Preis wird für

Lpd. Oberramffabf, 15. Jan. Gestern um] 20 Uhr ereignete sich im Kesselhaus der Mö­belfabrik Schröbel in Oberramstadt eine holz staub explosiv n. Das Feuer griff auf ein großes Möbellager über; fast 400 fertige Küchen und Maschinen im Werte von über 100 000 RM. fielen dem Brand zum Opfer. Auch die Schreinerei. wurde fast völlig eingeäschert.

Preis des Führers und Reichskanzlers für besondere Leistungen im Motorflugsport. Der Reichsluftsportführer teilt mit:Der Führer und Reichskanzler stiftet für besondere Leistungen

Die Kundgebung des Kreises Groß-Frankfurt im Hippodrom weist ein besonderes Gepräge auf: vor der Halle werden die Ehrenformationen der Bewe­gung aufmarschieren, um den Gauleiter bei seiner Ankunft zu begrüßen. Kreisleiter Dr. Krebs wird den Appell leiten. Der stellv. Gauleiter, Staatsrat Reiner, erstattet dem höchsten politischen Führer des Gaues Meldung über die Gesamtzahl der in seinem Hoheitsgebiet versammelten Führer der Be­wegung. Dann wird der Gauleiter, wie bereits angekündigt, eine grundlegende Rede über die im kommenden Jahr zu leistende Arbeit halten.

In der Frankfurter Kundgebung werden auch die Führer und Stäbe der Gliederungen und Verbände, soweit sie für den Gau zuständig sind, vertreten sein.

Mit dieser großen Heerschau wird Hessen-Nassaus

bis 25 Zentimeter ausgezeichnetem Pulver- bzw. wind^epreßtem Sch.'.ce versehen. Zwei Skilehrer unterrichteten die Skisäuglinge, während verschie­dene Gruppen unter Führung zumKahlen Asten" nach Alt- bzw. Neuastenberg wanderten. Der Walo prangte im schönsten Rauhreif und um die Mit­tagszeit saß man in der Sonne beim Eintopfgericht, das in dieser Umgebung doppelt gut schmeckte.

Am Nachmittag konnte man an den steilen Hän­gen dieGroßen" beim Torlauftraining bewundern. Allzu schnell vergingen die Stunden in dieser herr­lichen Landschaft und nur ungern nahm man gegen 18 Uhr die Plätze in den Autobussen ein, um nach zweistündiger Fahrt mit dreifachemSki Heil!" in Gießen wieder auseinanderzugehen.

Sollten sich die Schneeoerhältnisse im Vogelsberg . bis zum kommenden Sonntag nicht gebessert haben, fahren die Skiklubautobusse wiederum nach Winterberg, wo ein Klubkampf Gießen Wetz­lar im Abfahrts- und Torlauf stattfindet. Auch Nichtmitglieder können an diesen Fahrten teil­nehmen.

Skiweitkämpfe im Vogelsberg.

Die Umbenennung der hoherodskopfschanze.

Bei ausreichenden Schneeverhältnissen finden am kommenden Sonntag, 17. Januar 1937 die Kreis­wettkämpfe am Lang-, Sprung- und Torlauf auf dem Hoherodskopf statt. Bei ungünstiger Witterung und Schneelage werden diese Wettkämpfe jeweils um 8 Tage verschoben. Eine Vorausschau über die Ergebnisse ist in diesem Jahre etwas schwieriger, da eine Reihe sehr guter Läufer aus Bayern, Kärn­ten, aus dem Erz- und Riesengebirge teilnehmen,

Wie durch ein Wunder kam der im Kesselhaus anwesende Heizer, der die Explosion milerleble, mit dem Schrecken davon. Auch von der übrigen in der Nachtschicht arbeitenden Gefolgschaft r.urbe niemand verletzt.

Das Feuer griff vom Kesselhaus auf den Ma­schinenraum und dann auf ein größeres Lager ma­schinenfertiger Möbelstücke über. An der Brandstelle waren neben der Betriebsfeuerwehr alsbald die Feuerwehren von Oberramstadt und Niederram- stadi, die Werksfeuerwehr der Röhrwerke in Ober­ramstadt, die Darmstädter Städtische Feuerwehr und die Kreismotorspritze erschienen. Die Löscharbei­ten wurden dadurch erschwert, daß an der Brand­stelle das Leitungswasser nur mit einem Druck von einer Atmosphäre zur Verfügung stand und deshalb die erforderlichen Wassermassen mit den vier an­wesenden großen Motorspritzen durch vier 6-Leitun- gen und 13 E-Leitungen aus Oberramstadt über eine Entfernung von 400 Meter herbeigepumpt werden mußten. Nach mehrstündigen Bemühungen gelang es den aufopferungsfreudigen Bemühungen der Feuerwehren, den Brand einzugrenzen; die ganze Nacht über mußte jedoch eine Feuerwache an der Brandstätte verbleiben, um ein Wiederauf­flackern des Feuers, das in den vorhandenen Vor­räten reiche Nahrung gefunden hatte, zu verhüten.

Außer den Feuerwehren und den Sanitätskolon­nen aus der Umgebung waren auch SA. und NSKK. an den Äbsperrungs- und Hilfsarbeiten erfolgreich beteiligt. Am Brandplatz hatten sich Ver­treter der Hessischen Landesregierung sowie der Kreisdirektor alsbald eingefunden.

Der Gefamlfchaden, der zwar durch verfiche- rung gedeckt ist, aber doch eine erhebliche Ein­buße an Volksvermögen darstellt, beziffert sich wohl auf eine halbe Million Mark.

Der Betrieb wird baldigst wieder aufgebaut wer­den, und man hofft, in etwa einem Vierteljahr die Arbeit in vollem Umfange wieder aufnehmen zu können. Zunächst wird der Betrieb, der 300 Volks-

Adolf-Hitler-Ehrenpreis"

Sondervorstellungen der OperetteDer Zarewitsch".

Am Samstag, 23., und am Montag, 25. Januar, bringen wir zwei Sondervorstellungen der Operette Der Zarewitsch" von Lehär. Karten zum Preis von 80 Pfennig und 1 RM. können auf der Kreis- dienftstelle bestellt werden. Die Betriebswarte geben bis spätestens Samstag, 16. Januar 1937, ihre Be­stellungen auf.

U.-F. 2/37 RhönGersfeld

vom 23. Januar bis 30. Januar 1937.

Für diese stark verbilligte Fahrt sind noch einige Karten zu haben. Der Teilnehmerpreis beträgt 18,50 RM. In dieser Summe sind Bahnfahrt, Ver­pflegung und Unterkunft enthalten. Bei Teilnahme an einem Skikurs erhöht sich der Preis um 5 RM. Die Anmeldungen müssen umgehend erfolgen.

Seefahrten 1937.

In diesem Jahr führen wir folgende Seefahrten

Färberei Braubach & Fischer Seltersweg 63

Reinigung von Mänteln, Anzügen, Uniformen

102/37Der Deutsche"

103/37Monte Olivia"

104/37Monte Olivia"

105/37Sierra Cordoba'

106/37Der Deutsche" 7.9.15.9.

Der Teilnehmerpreis für sämtliche Seefahrten

Zeichnung würdig sind und legt diese zur Entschei­dung über die Zuteilung des Preises dem Führer und Reichskanzler vor. Der Bweerber muß Deut-

Großfeuer in Oberramstadt.

Exp osion in der Möbelfabrik Schröbel. - Eine halbe Million Sachschaden.

fen vermag.

Selbst in vielen Kreisen gibt es heute feinen Saal, der genügende Ausmaße hatte, um .in einer einzigen Versammlung die Parteigenossenschaft zu- fammenrufen zu können; die zwangsläufige Folge sind eine oder zwei Parallelkundgebungen.

In jedem der 35 Kreisappelle des kommenden Sonntags wird der Gauleiter durch einen be­sonderen Beauftragten vertreten sein.

Die Appelle beginnen um 10.40 Uhr mit dem , , .

Fahnenemmarsch- 10.45 Uhr eröffnet der Kreisleiter Parteigenossenschaft erneut den unerschütterlichen die Kundgebung und pünktlich auf die Minute um Willen zum Ausdruck bringen, die von ihr geforder- 11 Uhr wird aus den Lautsprechern die Rede des ten Aufgaben restlos Tat werden zu lassen.

Gauleiters zu hören sein. I -------

8.6.16.6.

5. 7.13. 7.

26. 7. 3.8.

7. 8.15. 8.

Zm Walsertal am Hohenifen.

Vor einigen Tagen kehrten die jugendlichen Ski­läufer und Käuferinnen, die am traditionellen Weih­nachtsskikurs auf der Karl-Flick-Hütte am Hohenifen im Walsertal teilgenommen haben, zurück. Der Schnee und das Wetter waren ausgezeichnet, jo daß eine Reihe Hochtouren durchgeführt roerben konnten. Wie immer war die Verpflegung, Unter­kunft und der Hüttenbetrieb, dank der Vorbereitun­gen des neuen Gaujugendwartes Ludwig Ott- mann, Frankfurt a. M. sehr gut. Insgesamt waren 48 Teilnehmer mitgefahren. Bei dem am letzten Kurstag abgehaltenen Wettkampf konnte sich der in ausgezeichneter Form befindliche Ekkehard W e y l vom Skiklub Gießen sowohl im Langlaus, als auch im Torlauf an erster Stelle placieren.

Zm Sauerland.

Da sich die Hoffnungen auf Schneefall in unserem nächsten Skigelände, dem Vogelsberg, noch nicht erfüllt haben, unternahm am vergangenen Sonntag der Skiklub Gießen mit zwei Autobussen eine Fahrt ins Sauerland, lieber 80 Fahrtteilnehmer versam­melten sich schon um 6 Uhr am Ludwigsplatz. Aus guten Straßen gelangte man über Marburg naa; Battenberg. Bei Morgengrauen ging die Fahrt bei Allendorf über die Eder und durch ein schönes Wald­tal über Hallenberg zum Endziel Winterberg.

In dem kleinen Winterberg waren bereits aus allen größeren Städten des Industriegebietes wie Essen, Dortmund, Düsseldorf, Bielefeld, Köln, Bo­chum, ja sogar aus Belgien und Holland Autobusse mit Skisportlern eingetroffen. Während auf den Südhängen die Sonne schon stark der Schneedecke zugesetzt hatte, waren die Nordhänge mit etwa 20

gefüllt, und aus der Tur schlugen öie Flammen. Aus die Hilferufe herbeigeeilte Straßenpassanten halsen sofort das Feuer löschen. Zum Entsetzen aller fano man die alte Frau, Victoria Schlett, verbrannt und bis zur Unkenntlichkeit

ü Müdigkeit'.^ >ch das noch M en, dessen Strck rte. Die eigens ihnen, als de Prado in * , bald vor emefl 6* W' i & - S»®

'AnM-»'

Boxer die Liste an.

Turnvverein Lollar beim Geräte- marinsckaffskampf in Heuchelheim.

Der Turnverein Lollar nahm am vergangenen Sonntag mit zwei Mannschaften an dem Kreis- Gerätemannschaftskamps in Heuchelheim teil. Die aktive Mannschaft in der Besetzung W. Grote, E. Deibel, W. Moos und W. B i e r a u konnte dabei den ersten Sieger stellen, und zwar mit 689 Punkten. Der Erfolg der Lollarer war um so höher zu werten, als zwei Turner mit Verletzungen an­traten und außerdem die Turner durchweg am Abend vorher beim Winterfest aktiv mitwirkten. In der Einzelwertung stellte W. Bierau mit 180 Punkten vor Hardt 18-16 Gießen mit 179 Punkten den ersten Sieger. Moos, Deibel und Grote folg­ten auf den nächsten Plätzen.

In der Unterstufe errang unter zwölf Mannschas. ten die Mannschaft des Turnvereins Lollar den

hier !> 60 Teil. Wuppe @ic, Dich, er. $ürger,

10n des Luft.

Jn V,1, "d n > o11 or ver» J m Lollar eine Are fast aller 'ch dem Urteil \en haben, nach, l °en nergtmge. Frankfurt und 'Zeichnungen er» 1 den Buderus, der Ortsbauern«

Geschäftsleuten Anerkennung be-

letr hiesige Gärt, »fsverwaltung in r Tage bei der en von dem An- 'eist und zu 8o- einen schweren i den Folgen her rurgischen Klinik

i Bei der dieser igerung me­ide Preise erzielt: Buchenrundsch'it 17, Buchenreiiig inbfäeit 10 bis ichten-RuMcheit ns 8 Warf. g, 14. Januar. Watzenborn rffmnMng ad. appel V. gab Miederzahl ist ftanb ist um 50 0 Tiere.

an. Unter großer rurbe gestern der 1866 und 1870/71, u Grabe getragen, älteste Einwohner igen. Er statt' im is vor kurze Zeit Ästig. Der hieM en MMd das formierte Militär- für den flrieger-

Hier abschneiden!

I

^uar.

auch Qn. M

d bieTvNit

Sn'!? anim

n. 9 e r. h""9b.r 47*!! vii.

55?s

NSG. Zum ersten Male wird ein Appell der po­litischen Führer eines Gaues dezentralisiert durchgeführt und in den Kreisen durch Einzelappelle ersetzt. Das hat seinen Grund darin, daß unter Be­rücksichtigung der Jahreszeit der Gau Hessen- Nassau keinen geschlossenen Kundgebungsraum aufweist, der die Massen der Parteigenossen zu sas-

Jn einer Rangliste, die Amerikas Doxsportzettung, Der Ring", alljährlich im Januar veröffentlicht, stellt das Neuyorker Fachblatt im Schwergewicht Max Schmeling an die erste Stelle. Ihm fol» | gen Joe Louis und dann erst Weltmeister James I. Braddock. Schmeling steht sogar allein in der Gruppe 1, während Louis und Braddock der zwei-

I ten Gruppe zugeteilt wurden. Als zweiter Euro- Der Ehrenpreis wird im allgemeinen zusammen!^" erfreut .sicher Schotte Benny Lynch mit dem vollen Geldberrag gestiftet. Dieser fann : ^mpatbum

geteilt werden, wenn mehrere einer Auszeichnung j Fliegengewicht auf den ersten Platz gesetzt. An würdige Bewerbungen vorliegen. Der Reichsminister der Luftfahrt prüft, welche Bewerbungen einer Aus-

- 5. Sieg. Für die Mannschaft bedeutet dies einen Oesfent-1 Achtungserfolg. Dem Verein braucht also um seinen Nachwuchs nicht bange zu soM.

verkohlt als Leiche auf.

Wie das Unglück geschehen ich, läßt sich nicht genau feststellen. Da die Ofentür offen war und vor dem Ofen ein Stuhl stand, ist es möglich daß sich die Frau vor den Ofen gesetzt hat und dabei die Kleider Feuer fingen. Die Frau versuchte dann offenbar ins Freie zu kommen, kam aber nicht weiter als an die Tür, wo sie zusammenbrach und verbrannte. Da sich ihr Mann schon vorher im oberen Zimmer zu Bett begegeben hatte, ljat er von dem Unglück nichts gemerkt.

»'JÄT?

ihaupll Dfcer

Arft f*"* Ä !$' t ew erlDarte * ' ,»

l Bad Selters, 13. Jan. Am gestrigen Diens­tag, um 11.15 Uhr, ereignete sich am Ortsausgang unseres Dorfes nach Ranstadt zu ein Unfall. Ein aus Richtung Selters kommendes Personen­auto überholte kurz vor der Kreuzung ein Fuhr­werk. Im gleichen Augenblick kam aus Richtung Stockheim ein Motorradfahrer und fuhr gegen das Auto. Der Motorradfahrer wurde besinnungslos in die nahestehende Gastwirtschaft Lenz gebracht, er sand sich aber kurze Zeit danach wieder an der Un­fallstelle ein. Auto und Motorrad wurden stark be­schädigt. Die Schuldfrage ist noch zu klären.

Kreis Schotten

Laubach, 14. Jan. Die gestern imSolrn- ser Hof" üoroenommene erste städtische Brenn» Holz-Versteigerung erfreute sich eines guten Besuches. Auch waren viele Steigerer von auswärts erschienen. Die Gebote lagen über den vorjährigen. Es wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Bu­chenscheit 1. Klasse 9 Mark je Raummeter; Buchen­scheit 2. Klasse 5,50 Mark; Eichenscheit 4 bis 4,50 Mark; Esche 4,50 Mark; Fichte 2. Klasse 3 bis 4 Mark; Buchenknüppel 6 Mark; Hainbuchenknüp­pel 3,50 bis 4,50 Mark; Eichenknüppel 2,50 bis 3 Mark; Eschenknüppel 3 bis 3,50 Mark; Buchen- reifer 3. Klasse 80 Pf. je Raummeter. In unse­rem Städtchen findet am Montagabend eine Ver­dunkelungsübung statt, und zwar von 17.30 Uhr auf die Dauer von einer Stunde eineVer­einfachte Beleuchtung" und von 18.30 bis 20 Uhr einVöllige Verdunkelung". In Zusammenarbeit mit dem Reichslustschutzbund und der örtlichen Po­lizeistelle wurden die für die Verdunkelung not­wendigen Maßnahmen besprochen. Eine Bekannt­machung, die jedem Haushalt zugestellt wird, gibt der Einwohnerschaft die näheren Richtlinien für die Uebüng.

Wirtschaftsgeld. Der Mann muß der Frau ein entsprechendes W. geben, damit sie ihrer Verpflich­tung, das gemeinschaftliche Haus­wesen zu leiten, nachkommen kann. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen des Mannes und der tatsächlichen Lebenshaltung der Eheleute. Bestimmend für den Zuschnitt des Haushaltes ist aber der Ehemann; die Frau braucht seiner Entscheidung nur dann nicht zu folgen, wenn sich diese Entscheidung als ein Miß­brauch seiner Rechte als Ehe­mann darstellt. S. Taschengeld, Schlüsielgewalt.

Wisent, mächtiges Wildrind, das in Deutschland ckusgestorben war in Schutzgebieten, wie z. B die Schönheide jedoch neuerdings wieder eingesetzt worden ist.

Wismut, rötlich-weißes Metall das in einer Legierung mit Blei Kupfer. Nickel und Zinn als Spiegelbelag verwendet wird.

Witwe. Witwer. Bezeichnung für eine Ehefrau, die ihren Mann oder einen Ehemann, der seine Frau durch Tod verloren hat Die Zeit, in der von der Witwe ooer dem Witwer Trauerkleidung ge­tragen wird ist wesentlich abge­kürzt. Nach angeme^ener Zeit können Geselligkeiten und öffent­liche Veranstaltungen besucht werden, während der Takt es verbietet an Lustbarkeiten teil­zunehmen Bei einer Wiederver­heiratung mutz auf die Kinder weitestgehend Rücksicht genom­men werden. Die Aufgabe Kin­dern die Mutter oder den Vater zu ersetzen, ist sehr dankbar ver-

Eine bemerkenswerte Entscheidung hat ein schle­sisches Gericht getroffen, das einen Fußballspieler, der während des Spieles einen den Ausgleichstreffer feiner Mannschaft bejubelnden Zuschauer eine be­leidigende Aeußerung zurief, zu 30 Mark Geld­strafe oder sechs Tagen Gefängnis verurteilte. In Der Begründung hieß es u. a., daß ein Spvrtsmann im Dreß wie ein Soldat in Uniform in besonderem Maße verpflichtet sei, Selbstbeherrschung und Diszi­plin zu üben und daß das von dem Angeklagten

tteretn ehrende Worte des Nachrufs, und auch Bürgermeister Faber, der für die Gemeinde, der der Verstorbene über 30 Jahre treu aedient hatte, einen Kranz niederlegte, fand Worte oer Anerken­nung und des Dankes. Als letzter Gruß schloß sich eine Ehrensalve an, während der Ortsgeistliche in seine? Grabrede den Toten zu würdigen wußte.

< Allendorf (Lahn), 15. Jan. Die General­versammlung des hiesigen Turnvereins hatte sehr guten Besuch aufzuweisen. Dem Bericht des Dereinsführers war zu entnehmen, daß man mit den Erfolgen des vergangenen Jahres zufrieden sein konnte. .___ , , .

* Hungen, 15. Jan. Am Mittwochabend wurde hier der Radfahrer Johann Weicker von Lich von einem unerkannten dunkelbraunen Per­sonenkraftwagen angefahren und stürzte dabei zu Boden. Er erlitt erhebliche Hautabschürfungen.

Kreis Bübingen.

§ Nidda, 13. Jan. Ein Schlosserlehrling aus dem Nachbardorf Kohden wollte gestern in der Harbstraße mit seinem Fahrrad an einem Milch­fuhrwerk (noch kurz vor dem Ueberholen des Milch­fuhrwerks durch einen Personenkraftwagen) vorbei­fahren er streifte aber dabei das Fuhrwerk und ge­riet unter den Wagen. Geistesgegenwärtig wälzte sich der junge Mann zur Seite, so daß nur fein rechter Oberschenkel überfahren wurde. Der be­dauernswerte junge Mann erlitt allerdings noch so e r h e b l i ch e V e r l e tz u n g e n, daß er sofort zum Arzt gebracht werden mußte.

Q Nidda, 13. Jan. Unlängst wurde die zweite T e i l f a n a l i f a t i o n in den niedrig gelegenen Stadtteilen durch die Gerbergasse, Kuhgasse, Markt­gasse, über den Marktplatz, hinaus bis zur Schloh- aajfe und Mühlstraße beendet, wodurch etwa 25 Arbeitern auf über drei Monate Arbeit und Brot geschaffen wutde. Seit Errichtung dieser Anlage sind die lästigen Wasserpfützen in den genannten Straßen, anschließenden Plätzen und Hofreiten be­seitigt. Zugleich führte man auch die Abwässer von Dachkandeln, aus Küchen usw. in das Hauvtrohr von 60 Zentimeter Durchmesser. Durch Auffüllen mit dem bei der Rohrlegung entbehrlich gewordenen Steinmaterial wurden die kanalisierten Straßen in horizontale Lage gebracht, wodurch das Straßen­bild verbessert wurde. Allerdings war nun auch die Erhöhung einiger Hof- und Hauseingänge not­wendig.

gegen Hunger und Kälte. Ehren­pflicht jedes einzelnen ist es, die Winterhilfsabzeichen zu erwer­ben und feine Spende in die Haussammellisten einzutragen Die Hausfrau kocht an den fest­gesetzten Sonntagen das Ein­topfgericht und führt das dadurch ersparte Geld ans Winterhilfs- werk ab.

Wintersport, Skilauf, Eislauf Rodeln usw gewinnt mit Recht von Jahr zu Jahr an Beliebt­heit. Ausgiebige körperliche 'Be­tätigung in Der frischen klaren Winterluft hat sich als gesund­heitlich mindestens ebenso wert­voll erwiesen, wie ein Urlaub im Sommer.

Wirbelsäulenverkrümmung siehe Rückgratverkrümmung, Skoliose Wirkwaren, Stoffe, Strümpfe u. Trikotagen die aus ineinander- greifenden Maschen gewirkt sind. Die technischen Vorrichtungen Der Wirkerei ermöglichen es. naht­lose Strümpfe herzustellen und mancherlei Gewebe, die sich im Gebrauch als außerordentlich zweckmäßig erweisen. Bei gewirk­ten Strümpfen kann man Ma­schen, die gefallen sind, wieder aufnehmen lasten. Um sofort ein Weiterfallen zu verhindern, be­tupft man die gefährdet« Stelle mit nasser Seife.

Wirsing, Welsch- u Savoyerkoh! genannt, Kopfkohl mit krausen Blättern, Der weniger anspruchs­voll ist als Die anDeren Kopfkohl­arten. Grüne und gelblichgrüne Sorten. Wohlschmeckend. S. Ge­müse, s. Kohl.

Lpd. Dieburg, 14. Jan. In Mosbach ereignete sich am Mittwochabend gegen acht Uhr ein schwe­res Brandunglück. In einem Doppelhaus in der Mühl gaste wohnten auf Der einen Seite die alten Eheleute Friedrich Schlett und auf der anderen Die Explofiion ereignete sich in Dem über Dem deren Sohn mit seiner Familie. Plötzlich

Kesselhaus der Fabrik errichteten Betonsilo, in dem merkten letztere starken Brandgeruch. Als sie in der Die in Dem Betrieb anfallenDen Späne gesammelt Wohnung Der Eltern nachsahen, bot sich ihnen ein und automatisch zu der Feuerstelle gleitetJen- furchtbarer Anblick. Das Zimmer war mit Rauch

Die sich hierbei entwickelnden Holzstaubgase sind stark | gefüllt, und aus der Tür schlugen Die Flammen explosionsgefährlich, unD vermutlich Durch Hinzutre- ~ - -...... -

ten eines Funkens aus Dem Maschinenhaus ent­stand Die Explosion. Der Betonturm barst vollstän­dig auseinander, und zentnerschwere Betonbrocken wurden weit in die Umgebung geschleudert.