Der Arbeitseinsatz im Juni im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen
Lpd. Frankfurt a. M„ 13. Juli. Die Presse, stelle des Landesarbeitsamts Hessen <rilt mit:
Don den zu Beginn des Monats Juni bei den Arbeitsämtern gemeldeten 53 661 Arbeitslosen fan. den inzwischen weitere 8204 Volksgenossen Arbeit iinb Brot, so daß die Zahl der Arbeitslosen bis zum 30. Juni 1937 um 15,3 v. H. auf einen bisher noch nicht erreichten Stand von 45 457 (37 876 = 83 o. H. Männer und 7581 — 16,7 v. H. Frauen) zurückging. Von diesen sind rund 8600 oder 19,6 d. S). der Gesamtzahl nicht mehr voll einsatzfähig. Auf 1000 Einwohner entfallen nunmehr im Landes- arbeitsamtsbezirk nur noch 11,6 Arbeitslose gegenüber 22,3 im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
3n einer Reihe von Arbeilsamksbezirken kann von Arbeitslosigkeit eigentlich nicht mehr gesprochen werden: so entfallen Arbeitslose auf 1000 Einwohner in den Bezirken Korbach nur noch 0,2, Hersfeld 1,2, Marburg 1,6 und DU- lenburg 1,7.
lieber 20 Arbeitslose auf 1000 Einwohner waren nur noch in den vier großstädtischen und industrie
reichen Bezirken Frankfurt (23,6), Wiesbaden (21,8), Worms (21,0) und Offenbach (25,8) vorhanden.
Außergewöhnlich günstig war die Entwicklung des Arbeitseinsatzes in den vorwiegend von der Konjunktur abhängigen Berufsgruppen, auf die fast zwei Drittel des Abgangs entfallen. So betrug die Abnahme in den Berufsgruppen „Eisen- und Metallerzeugung und -Verarbeitung" 870, „Holz- und Schnitzstoffgewerbe" 577, „Nahrungs- und Genußmittelgewerbe" 427.
Sehr beachtlich ist die Abnahme der Arbeitslosigkeit in den Angestelltenberufen, in denen die Zahl der Arbeitslosen um über 1000 zurückging.
Die Zahl der von der Reichsanstalt Unterstützten ging im Monat Juni von 29 892 auf 25 043, das ist um 4849 oder 16,2 v. H. zurück; sie hot also verhältnismäßig stärker abgenommen als die Zahl der Arbeitslosen (15,3 v. H.). Anerkannte Wohlfahrtserwerbslose wurden Ende Juni 9002 gezählt, das sind 1721 oder 16,0 v. H. weniger als zu Beginn des Monats. Bei Notslandsarbeiten waren am 30. Juni 4961 Volksgenossen beschäftigt gegenüber 5701 am 31. Mai 1937.
Wirtschaft.
♦ Buderussche Eisenwerke, Wetzlar. Im Zusammenhang mit der Uebernahme des zur Berglnspektion Dillenburg gehörenden Erzgruben- besitzes der Preußischen Bergwerks- und Hütten- AG., Berlin, durch die AG. Buderussche Eisenwerke AU Wetzlar hat das Wetzlarer Unternehmen, wie der Fwb. erfährt, auch die kleine Gießerei Rochehütte bei Eilburgerode im Harz von der Preußag käuflich erworben. Die Rothehütte wurde bis zum Jahre 1926 als Holzkohlenhochofenwerk betrieben und als solches dann stillgelegt. Der nunmehrige Gießereilbetrieb, in dem etwa 100 Mann beschäftigt werden, Wird in unveränderter Form von Buderus weiter- Heführt.
Rhein-Mainische Börse.
Mittagsbörfe freundlich.
Frankfurt a. M., 13. Juli. An der Börse war der Ordereingang nicht so lebhaft als am Vortag, Kaufaufträge überwogen. Weiter fest lagen bei freundlicher Grundgestaltung besonders Montanwerke, die sich im Durchschnitt um 0,13 bis 0,50 d. H. erhöhen konnten. Buderus gewannen 0,75 o. H., Hoesch und Klöckner je 0,13, Mannesmann 0,50 und Vereinigte Stahlwerke 0,25 v. H. Etwas rniedriger lagen vorerst nur Rheinstahl mit minus 0,50 v. H. Uneinheitlicher lagen Maschinen- und Motorenwerte. Muag ermäßigten sich um 0,50 v. H., LTßlinger Maschinen stiegen um 0,50 v. H. an. In Der chemischen Gruppe waren JG.-Farben mit 165,75 bis 166 (166,25) etwas leichter, Metallgesell- l'chaft behauptet. Elektrowerte wiesen kaum Veränderungen auf, etwas leichter Schuckert mit minus 0,25 v. H Von Bauwerten konnten sich Jul. Berger um 1 v. H. erhöhen. Zellstoffpapiere waren gut be- vauptet. Von sonstigen Werten gingen Reichsbank um 0,50 v. H. zurück, auch Nordd. Lloyd 0,25 v. H. vbgeschwächt. Stärker rückgängig waren Conti Iümmi 189,90 (191,75), andererseits AG. für Verkehrswesen um 0,90 v. H. fester.
Der Rentenmarkt wahrte seine freundliche Trundstimmung bei vorerst ruhigem Geschäft. Alt- ixesitzanleihe mit 126,20 (126,25) etwas leichter, Lommunal-Umschuldung unverändert 94,25, späte Zchuldbücher mit 99,40 (99,25) eine Kleinigkeit be- feftiqt.
Der Verlauf der Börse blieb ohne wesentliche Schwankungen weiter fest. Teilweise waren noch leichte Kurserhöhungen zu verzeichnen, so für Reichsbank mit plus 0,50 v. H. und Vereinigte Stahlwerke, die sich um weitere 0,25 v. H. erhöhten. Rheinstahl befestigten sich im Verlauf auf 159,25 nach 158,75. Auch die später zur Notiz gekommenen Werte lagen überwiegend über dem Vortagsstand. 11. a. stiegen Deutsche Erdöl um 0,50, Felten und Guilleaume um ebenfalls 0,50 v. H., auch Holzmann 0,50 v. H. höher. Ilse Genuß 142,75 (142). Leichte Rückgänge wiesen Scheideanstalt mit minus 0,50 v. H. und Daimler mit minus 0,25 v. H. auf. Bemberg befestigten sich auf 150 bis 151 (148,75).
Am Rentenmarkt blieben späte Schuldbücher bei kleinem Umsatz unverändert, Kommunal-Umschul- dung 94,15 bis 94,25, Zinsvergütungsscheine 0,25 o. H. höher, Wiederaufbauzuschlage 79,40 (79,50). Von Liquidationspfandbriefen erhöhten sich Nassauer auf 101,50 (101,35), dagegen Rheinische 0,25 v. H. abgeschwächt. Die Freiverkehrskurse lagen fast unveränoert, Ufa Film 74,50 (75,40). Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.
Abendbörfe etwas fester.
An der Abendbörse lagen die Berliner Schlußkurse am Aktienmarkt gut behauptet, zum Teil traten noch leichte Erhöhungen ein, die meist bis zu 0,25 v. H. gingen. Von Montanwerten fanden besonders Mannesmann mit 128 (127,75) Interesse. Vereinigte Stahlwerke gewannen 0,13 v. H., Hoesch mit 128,90 (128,75) ebenfalls etwa befestigt, Har- pcner 182 (181,50), Klöckner unter Schwankungen 141 (140,65). Don Chemiewerten konnten JG.-Farben sich auf 166,75 (166,25) erhöhen. Am Maschinenmarkt verloren Muag 0,25 v. H., Junghans unverändert 142. Don sonstigen Papieren waren Westdeutsche Kaufhof zu 61 (60,90) gesucht, AG. für Verkehr 0,13 höher, dagegen Conti Gummi 0,50 d. H. schwächer. Bemberg waren mit 152 unverändert, Deutsche Erdöl 0,25 o. H. und Deutscher Eisenhandel ebenfalls 0,25 o. H. befestigt. — Der Rentenmarkt lag ruhig bei im wesentlichen unveränderten Kursen. Kommunal-Umschuldung 94,20 bis 94,25.
Kurszettel der Berliner und Iranksurler Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurS
Schluß! Mittag- börse
Datum
12.7.
13.7
12.7
13-7.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
101,65
101,65
101,65!
101.65
i% Deutsche Reichsanl. von 1934 t ¥i% Deutsche Reichsschatzanwet-
99
99
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sungen von 1935 . ..........
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—
sungen von 1935, II. ftolge ... < ¥a% Deutsche Reichsschatzanwei
sungen von 1936, III. Folge ..
99,7
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99,7
99,7
99
99
99
99
- Vt% Boung-Anleihe von 1930 ..
——
—
105,5
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‘ ¥a% Hessische Dolksstaat von 1929 I ¥i% Deutsche Reichspostschatz von
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—
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—
100,6
100,75
100,75
von 1936 1..................
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99,65
99,65
99,7
Ikeichsanlethe-AItbesttz..........
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126,2
126.2
—
126,25
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134,5
134,5
Goldpse. R. 12..............
156% Hess. Landes-Hyp.-Bank
99,5
99,5
99
—
Liqu. Goldpse...............
<5£% Preuß. Landespsdbr.-Anst.
101,13
101,13
—
Goldpse. R. 19..............
99,25
—
99,25
——
<54% Preuß. Gold-Komm. R. 20
<54% Darmstädter Komm.-Lan-
98,25
98,25
98,25
98,25
desbankR. 6................
deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
98
98
—
—
133,25
133,75
134
134
<54% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15
<54% Franks. Hyp. Gold-Komm.
99,5
99,5
99,5
99,5
Obl. 23....................
<54% Franks. Hyp. Liquidation
98,25
98,25
—
—
Goldpse.....................
<54% Rheinische Hyp. Liquidation
100,35
101,4
—
—
Goldpse.....................
101,5
101,25
101,5
101,5
kieuergutschein-Verrechnungskurs
110,75
110,75
110,9
110,75
t-G. für Verkehrswesen .... 6¥>
127
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127,25
127,4
fcamburg-Südam. Dampfschiff. 0
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—
47
lainburg-Ainerlka Polet......0
19
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19
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«’tbbcut[d)er Lloyd..........0
20,9
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20,65
20,65
r«utsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
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127.5
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ßetchSbank................. 12
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213,5
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—
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putsche Diskonto............ 5
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"Lsdner Bank...... 4
105
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Vevift
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Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
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—
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—
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145,75
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Bemberg.................
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Cement Heidelberg.........
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—
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——
—
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——
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12
191,75
190,25
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Daimler Ptotoren..........
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.. 4
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154
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Deutsche Gold- und Silber ..
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—
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10
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I. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
166,25
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Felten & Guilleaume.......
.. 6
138,5
139
139
139.4
Gesfürel..................
.. 7
154,75
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154,75
Th. Goldschmidt...........
.. 6
149,25
148,65
149.25
148.65
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.. 0
51
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51
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8%
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182
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Hoesch Eisen...............
3-4
128,13
128,9
128,13
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Philipp Holzmann.........
.. 8
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Ilse Bergbau..............
.. 6
—
—
——
——
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.. 6
142
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—
143,25
Kali Aschersleben..........
.. 4
—
—
—
—
Klöcknerwerke .............
4¥2
141
141
140,75
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Kokswerke und Chemische Fabrik 7
—
—
165,25
164 75
Lahmeyer ................
.. 6
——
127
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127,5
Mainkraft.................
.. 4
—
96
—
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Mannesmann.............
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Mansselder Bergbau.......
.. 7
—
—
—
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Metallgesellschaft...........
.. 6
155,5
156
155,5
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—
116
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Rheinische Braunkohle......
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—
—
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Rheinisch-Westfälische Elektro
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159,25
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135,25
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152.75
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31 ,65
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12.Juli
13 Jul
Amtliche Dotierung
Amtliche Notierung
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0,752
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5,47
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12.Juli
13.3ult
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
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Gelt
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0,718
0,720
0,718
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11,23
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Stockholm ................
63.69
63,81
63,77
63.89
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57,00
57,12
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57,16
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16,98
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16,98
17,02
8,661
8,679
8,656
8,674
Budapest.................
Neuyork..................
2,491
2,495
2,490
2,494
Frankfurter Schlachtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 13. Juli. Auftrieb: Kälber 703 (561 am letzten Dienstagsmarkt), Hämmel und Schafe 131 (150), Schweine 4905 (5425). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 63 bis 65 (64 bis 65), b) 54 bis 59 (55 bis 59), c) 48 bis 50 (42 bis 50), d) 35 bis
40 (30 bis 40). Hammel b2) 48 bis 50 (48 bis 51), c) 42 bis 45 (46). Schafe (am 6.7. nicht notiert) e) 40 bis 47, f) 38 bis 39. Schweine a) 55,50 bl) 55,50, b2) 55,50, c) 54,50, d) 51,50 e) —, Sauen gl) 55,50, g2) — (alles unverändert.) Markt» verlauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, Schweine zugeteilt.
Aus der engeren Heimat.
Bürgermeisterversammlung des Kreises Schotten.
c. Schotten, 13. Juli. Im Saal der „Krone" fand unter Leitung des Regierungsrats Schwan vom Kreisamt Schotten eine amtliche Bür - germeisterkonferenz statt, zu der alle Bürgermeister des Kreises erschienen waren. Regierungsrat Schwan begrüßte die Erschienenen, besonders auch Kreisleiter (Börner (Büdingen), der den Kreis Schotten politisch mitverwaltet. Eine Reihe von amtlichen Verfügungen wurde bekanntgegeben und besprochen, so der Arbeitsdienst der weiblichen Jugend, die Gestaltung des Friedhofs, Friedhofsordnung usw. Eingehender sprach Regierungsrat Schwan über Wesen und Bedeutung des Luftschutzes. Die Hessen-Nassau-Fahrt der HI., die auch sehr viele HJ.-Angehörigen im Juli in den Kreis Schotten bringt, wurde behandelt u. a. m. Kreisleiter (Börner stellte sich den Bürgermeistern des Kreises vor und mahnte zur treuen Zusammenarbeit. Näher wurde die Frage des Wildschadens, der in manchen Gemarkungen durch Schwarz- bzw. Rotwild verursacht, ganz besonders stark auftritt, behandelt.
Im Anschluß an die Bürgermeisterversammlung fand eine gemeinsame Tagung mit den Ortskommandanten der Freiwilligen Feuerwehren statt, und zwar aus Anlaß des Ausscheidens des seitherigen verdienstvollen Kreisfeuerwehrinspektors Eber- heim (Schotten), der infolge feines hohen Alters in den Ruhestand tritt. Regierungsrat Schwan und besonders das Mitglied des Kreisausschusses Widmann (Schotten) hoben die Verdienste des scheidenden treuen Beamten hervor. Ihm wurde ein Ehrendegen verliehen und überreicht. 39 Wehren hat Eberheim im Kreis gegründet, seit 41 Jahren steht er im Dienst der Wehr, seit 1913 versieht er den Posten als Kreisfeuerwehrinspektor. In bewegten Worten dankte Eberheim für die ihm gewordene Ehrung. Sein Dienstnachfolger ist Kreisfeuerwehrführer August Rausch (Schotten), der von Regierungsrat Schwan in sein Amt eingeführt wurde und der den Ortskommandanten nähere Anweisungen gab über die künftige Führung und den Dienst der Freiwilligen Feuerwehren.
Auf der Probefahrt tödlich verunglückt.
LPD. Lauterbach, 13. Juli. In der Nähe des Kreisortes Wallenrod auf der Landstraße nach Hergersdorf ereignete sich ein tödlicher Motorradunfall. Der 17jährige Heinrich Geiß- l e r verlor auf einer Probefahrt mit einem Motorrad die Gewalt über die Maschine, geriet ins Schleudern und stürzte. Dabei erlitt er tödliche Kopfverletzungen.
Landkreis Gießen.
gfs. Allendorf a. d. Lahn , 13. Juli. Unsere Frauenschaft und die Mitglieder vom Deutschen Frauenwerk unternahmen am Sonntag einen Ausflug nach Marburg. Wenn das Wetter auch mit Regen drohte, so war die allgemeine Stimmung dadurch nicht beeinträchtigt. Mit großem Interesse wurden die Sehenswürdigkeiten der schönen Stadt besichtigt. Gerade die Landfrau braucht in dieser Zeit erhöhter Anspannung eine Erholung. Auf dem Heimweg wurde einem Mitglied, das nach Frankfurt verzieht, ein Ständchen gebracht.
4- Saubringen, 13.Juli. Die Oberklasse unterer Volksschule fuhr gestern unter Leitung ihres
Klassenlehrers Jenkel zur Landschulheimwoche nach Braubach, um von der dortiaen Jugendherberge aus dem schönen Rhein kennenzulernen. Schon einige Zeit vorher war die Klasse in Arbeitsgemeinschaften geteilt, welche die Vorbereitungen trafen.
A Allendorf (Lumda), 13. Juli. Als Beweis echter Volksverbundenheit zwischen Wehrmacht und Zioilbevölkerunb hatte Der hiesige Kleinkaliber» sckützenverein die bereits seit einer Woche hier ein» quartierte Pionierabteilung zu einem Freundschaftsschießen einaelaben. Das Schießen fand trotz der ungünstigen Witterung auf bem hiesigen Schießstand in echter kameradscbaftlicher Weise statt. Geschossen wurde auf Zwölferringscheibe. Jeher Schütze gab 15 Schuß ab, und zwar je 5 stehend- freihändig, kniend und liegend. Die Ergebnisse waren folgende: Schützenverein Allendorf 1553 Ringe, Pionierabteilung 1245 Ringe und Zivilfahrer bei den Pionieren 1082 Ringe. Bester Einzelschütze war Heinrich F o r m h a l s vom hiesigen Schützenverein mit 149 Ringen. Eine vom Schützenverein gestiftete Ehrenscheibe wurde von Pionier H e l f ri ch erschossen.
0 Allendorf (Lumda), 13. Juli. Aus Anlaß der Einqartierung einer Pionierabteilung in unserem Ort fand am vorigen Samstagabend in der Gastwirtschaft Horn ein Manöverball statt, zu dem das Musikkorps des Pionierbataillons aufspielte. Das gute Einvernehmen und die herzlichen Beziehungen zwischen dem Militär und der hiesigen Bevölkerung wurden dadurch zum Ausdruck gebracht, daß fast die gesamte Einwohnerschaft an der Veranstaltung teilnahm. — Der hiesigen Einwohnerschaft wurde ein seltener Kunstgenuß dadurch zuteil, daß die Musikkapelle des zum Teil hier einquartierten Pionierbataillons auf dem Marktplatz ein Konzert gab. Der Besuch war überaus stark. Die Reichhaltigkeit des Gebotenen wurde durch reichen Beifall belohnt. — Nach achttägiger Einquartierung verließen uns gestern morgen unsere Pioniere, um wieder nach ihrem Standort zurück- zukehren. Allenthalben horte man Zurufe: „Auf baldiges frohes Wiedersehn!"
# Saasen, 13. Juli. Der hiesige Gesangs verein „Eintracht" unternahm am Sonntag einen Ausflug an den Rhein. Die Fahrt ging über Frankfurt nach Mainz, Rübesheim, Aßmannshau- sen und Koblenz. In Frankfurt wurden der Luft- schiffhafen Rhein-Main und das Luftschiff „Graf Zeppelin" besichtigt. Nachdem man Mainz besichtigt hatte, gina es weiter nach Rüdesheim und Aß- mannshauien. Nach einer Ruhepause führte die Fahrt weiter nach Koblenz; nach Besichtigung der Stadt wurde die Heimfahrt durch das schöne Lahntal angetreten. Der Verein ließ es sich nicht nehmen, seinen verdienten einstigen, in Bad Ems weilenden Dirigenten zu begrüßen. Nach fröhlichem Beisammensein ging es über Wetzlar und Gießen der Heimat zu. — Leider ereignete sich ein leichter U mf a I l. Durch einen unglücklichen Sturz zog sich ein Fahrtteilnehmer Prellungen zu und mußte sich in ärztliche Behandlung begeben.
< Saasen, 13. Juli. Zur Zeit sieht man viele Beerensammler in den hiesigen Waldungen. Die Erdbeerernte war durch die lange Trockenheit nicht sehr groß. Die Himbeerernte jedoch übertraf alle Erwartungen. Durch den Regen der letzten Tage reifen auch noch die letzten Früchte aus und bieten für viele Volksgenossen guten Nebenverdienst. Auch die Brombeer st räucher sind
Hier abschneiden!
Leinenschuhe
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Leuchterweibchen
Leinenschuhe werden gut gebürstet, bann mit einem Schwamm angefeuchtet und mit einem Brei von Schlemmkreide bestrichen. Neuerdings gibt es auch fertige Pasten für Leinenschuhe zu kaufen.
Leinenstopftisch (s. Filetarbeit). Leinöl, aus Leinsamen (Flachssamen) gepreßtes öl. mit dem man Holz firnißt bevor man es mit Ölfarbe streicht. In Westdeutschland benutzt man es auch als Speiseöl.
Leisten (Leistenbeuge, Leisten» gegend) ist die Gegend zwischen Bauch und Oberschenkel. Leistenkana! durchsetzt die Bauckwanb von der Bauchhöhle zur Schamgegend.
Leistenbruch. Austritt von Bauch- eingeweiden in die Leistengegend, dann schräg durch den ganzen Leisten knno'l, indem sie das äußere Blatt der Baucheingeweide vor sich berstulpen oder einen von der Geburt her schon offenen Gang benutzen Die Behandlung, die in jüngeren Jahren om besten oreratio ist, soll immer vorsorglich einem Arzt anvertraut werden.
Leiter, ein im Haushalt unentbehrliches Gerat, muß standkräf- tig fein, damit kein Unfall geschehen kann. Gegen das Aus rutschen der Leiter sichert man sich, in dem man unter die Stützflächen Filzstückchen klebt Zweckmäßig sind Leitern mit Eimer- Halter. Beim Besteigen der obersten Stufen ist unbedingt Hilfestellung einer zweiten Person erforderlich!
Lektüre, entbehr!, franz. Fremd» wort für Lesestoff, Bucher. Zeitungen. Zeitschriften.
Lene, weibl. Vorname, griech. Herkunft, abgeleitet von Helene.
Leo. männl. Vorname, lat. Herkunft, mit der Bedeutung „der Löwe".
Leopold, männl. Vorname, germanischer Herkunft, mit der Bedeutung „Dolkswalter". Eigentlich Luitpold.
Lerche, grauer Sperlingsvögel mit seitlich weißem Schwanz, der singend steil aufsteigt und in der Luft sein Lied pausenlos trillert.
Leien im Bett vor dem Einschlafen ist unschädlich, wenn dabei die Augen nickt durch eine ungünstioe Lomvc geschädigt werden. Es gibt setzt sehr pro!» tische Bettleselamven.
Letzter Wille. Rechtsgültig kann der letzte Wille nur in einem Testament oder Erbvertrag niedergelegt werden. Siehe die beiden Stichworte.
Leuchter, Kerzenhalter. Machs- flecke entfernt man. indem man auf den Fleck einen Dogen Lösch- vavier legt und mit heißem Bügeleisen darüberfährt.
Lende, beim Schlachtvieh der seitliche Teil des Bauches, eines der besten Fleischstücke.
Lenden, die Gegend zwischen Wirbelsäule, unterster Rippe und Darmbeikamm.
Leuchterweibchen, Bezeichnung für einen Hängeleuchter mit einer weiblichen Halbfigur.
Auf die oberste Stufe?
Bei einer Sicherheitsleiter ist bas schon eher möglich. Denn sie steht fest, weil sie in allen Teilen kräftig gebaut ist. Diese, wie auch alle anberen Leitern gibt es bei Häuser in verschiebenen Größen. Auch ben Eimerhalter bekommen Sie bei
3« B. Häuser, Gießen, am Oswalbsgarten, Fernsprecher 2145/2146.


