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Bernd Rosemeyers großer Sieg
Dier deutsche Wagen in $ront
aufgeben. In
auf
am
Sporttag 1037 des VM.-Llntergau 116
DQ
Nasenspülung
Narzisse
332
Kampsballmeister der SA.-Slandarte 116
Großen-Buseck stellt die Siegermannschaft.
Schluß die
Worte der
Rosemeyer Caracciola
die treue Ob- die erhebende zum Führer
sch e l übernahm den Gedenkstein in Hut der Stadt Butzbach und ließ Weihestunde in ein Treuegelöbnis ausklingen.
die Festgemeinde mit erhobenem Arm die Weihestätte grüßte, sprach Prof. Werner den Weihespruch. Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Dr. M ö r -
Lang
von Delius Kautz
Ruesch
Carraroli
wanderführer Prof. Dr. Werner, in seiner hessischen Heimat lebhaft begrüßt, hielt die Weihe- rede, die in ihren Gedankengängen die Zusammenhänge der Welt eines Arndt, Jahn und Weidig mit dem tiefen Inhalt des Deutschlands Adolf Hitlers herausstellte. Redner feierte Fr. L. Weidig als einen Vorläufer unserer großen Zeit. Während
Die 300 000 Zuschauer, die gestern den Nürburgring umlagerten, erlebten im Hauptwettbewerb des Tages als Höhepunkt das dritte große Autorinnen des Jahres und den dritten deutschen Sieg. Vier deutsche Wagen, je zwei von der Auto-Union und Mercedes-Benz, lagen vor Nuoolaris Alfa-Romeo. Bernd Rosemeyer entschädigte sich in einer glanzvollen und meisterhaften Fahrt für die Plätze in den vorausgegangenen Prüfungen. Caracciola und Manfred von Brauchitsch fuhren beide ein nicht weniger großes Rennen, kamen aber mit dem Auto-Union des Siegers nicht mit. Bernd Rosemeyer fuhr ein feines Rennen und siegte in 1:42:11,1 Stunden. Er erreichte damit einen Durch-
Hartmann Seaman
Soffietti
muß bereits wegen Motorschadens die vierte Runde geht bereits Rosemeyer als Erster,
folge eines geschickt vorgetragenen Angriffs das erste Tor. Mit erneutem Eifer wurde gekämpft. Zwei Minuten später lautete das Ergebnis 2:0 für 15/116. Mit diesem Ergebnis wurde der Sturm 15/116 Kampfballmeister' der SA.-Standarte 116.
Sturm 1/116 war es nicht vergönnt, auch nur das Ehrentor für sich buchen zu können, trotzdem einige Male gute Gelegenheiten hierzu geboten gewesen wären. Immer wieder verloren sie den Ball und damit auch die Torchance. Der Sieg des Sturmes 15/116 war wohl verdient durch bessere Ballbehandlung und schnellere Abgabe.
Standartenführer Lutter dankte in herzlichen Worten am Spielende beiden Mannschaften für ihr ritterliches Kampfspiel und beglückwünschte den „Meister", der zum ersten Male mit diesem Siege dem Sturmbann 11/116 diesen Meistertitel brachte.
Obersturmführer Vogt (Brigade 147), der das Spiel leitete, war beiden Mannschaften ein durchaus gerechter und umsichtiger Schiedsrichter, der seiner nicht gerade leichten Aufgabe in vorbildlicher Weise Vorstand.
Am gestrigen Sonntag fand auf dem Waldsportplatz das Kampfballspiel der Stürme 15/116 (Gro- ßen-Buseck) und 1/116 (Allendorf a. d. Lda.) um die Meisterschaft der SA.-Standarte 116 statt. Beide Mannschaften, deren Leistungen fast gleichwertig sind, betraten zur festgesetzten Zeit das Spielfeld. Nach der Platzwahl setzte sofort ein flottes bewegliches Spiel ein. Es war schwer vorauszusagen, wer in diesem Spiele unterliegen werde. Zäher Kampfeswille erfüllte beide Mannschaften. Dies trug auch dazu bei, daß in der ersten Halbzeit keinerlei Erfolge erzielt werden konnten.
Nach Anbruch der zweiten Halbzeit machte sich deutlich eine Veränderung zu Gunsten des Sturmes 15/116 bemerkbar. Das Spiel wurde noch offener und beweglicher wie bisher, die Ballbehandlung sicherer und die Ballabgabe schneller. Das führte aber auch dazu, daß sich die zweite Halbzeit hauptsächlich in der Spielhälfte des Sturmes 1/116 abspielte. Nur ab und zu trug 1/116 einen Angriff oor, der aber meist schon im Beginn erstickt wurde. In der 10. Minute der zweiten Halbzeit fiel in-
Start. Die Spannung der Zuschauer ist auf dem Höhepunkt angelangt. Das Wetter kann für ein Rennen nicht besser sein, es ist fast windstill, kaum Sonne, die .Strecke in bester Verfassung.
Punkt 13.30 Uhr erfolgt der Start. Caracciola geht sofort in Führung, hinter ihm das Rudel der anderen Wagen. Caracciola kommt mit der Bombenzeit von 10:13 Minuten für die Startrunde und einem Mittel von 133,4 km/st mit 250 Meter Vorsprung gegen Rosemeyer, Brauchitsch und weiter zurück Lang aus der ersten Runde. Diese vier bilden die Kopfgruppe, weiter zurück folgen Delius, Seaman, Hasse und Nuvolari.
Kampf Rosemeyer-Caracciola.
In der zweiten Runde bereits erbitterter Kampf zwischen Rosemeyer und Caracciola. Rosemeyer geht an „Carratsch" vorbei, doch auf der langen Geraden geht der Altmeister des Nürburgringes wieder vorbei. Mit 100 Meter Vorsprung vor Rosemeyer geht Caracciola in die dritte Runde. Seaman
Mandirola Ballestrero Festitics
In dieser Reihenfolge erscheinen die Wagen
Kranken den Eingriff. (S. Betäubung.)
Narzisse, Zwiebel wird im Oktober an nicht zu schattiger Stelle in lockeren Gartenboden gelegt. Blüte im April, daher auch „Osterblurne" genannt. Wenn nach längerer Zeit der Blüten- flor nachläßt, Zwiebeln herausnehmen und wieder vereinzeln. Weiße N. heißt auch Dichter-N. 2m Topf getriebene Narzißen zur Herbstzeit in den Galten pflanzen.
Nase ist der Anfangsteil der Luftwege, hat die Aufgabe, die inneren Teile der Luftwege vor den Einflüssen der Außenwelt zu bewahren. In der Nase wird die Atemluft gereinigt, ange- feuchlet und vorgewärmt. Ferner befindet sich in der Nase das Organ für Eeruchsempfindung. Die Nase mit ihren Nebenhöhlen bat auch die Aufgabe eines Resonanzbodens bei der Stimmbildung.
Nasenbluten. Ist bei Kindern im allgemeinen eine harmlose Erscheinung Kommt bei Bleicb- süchtigen gerne oor, dann bei älteren Leuten mit höherem Blutdruck, auch bei Grippekranken. Bedrohlich ist das Nasenbluten bei Blutern. Behandlung: Kalte Umschläge aus den Nacken und auf die Brust, ruhiges Verhalten, Kops tief lagern, mit einem feuchten Tuch beide Nasenlöcher zudrücken. Kein Wasser aufschnauben! Sehr häufiges Nasenbluten weist auf" eine ernstere Ursache hin, man begebe sich in ärztliche Behandlung.
schnitt von 133,5 km/st und fuhr die bisher dem Nürburgring erreichte schnellste Zeit.
Die Rennwagen kommen ....
Caracciola Brauchitsch Rosemeyer
Hasse
Farina Nuvolari
Müller
300 Meter vor Caracciola und gar 300 Meter weiter Brauchitsch. Mit großem Abstand folgt Lang, noch weiter zurück Hasse. Nuvolari hat sich an die sechste Stelle geschoben. In die fünfte Runde gehts in unveränderter Reihenfolge. In die sechste Runde rast Rosemeyer mit großem Vorsprung, Caracciola kommt mit zerfetzten Hinterradreifen an die Box, gleich daraus hielt auch Brauchitsch. Fieberhaft arbeiten die Monteure bei Mercedes, in kaum 25 Sekunden fahren beide wieder ab. Weit ist das Feld auseinandergezogen. Rosemeyer, „Carratsch" und Brauchitsch beherrschen eindeutig das Feld. Als die Fahrer in die siebte Runde gehen, wartet man bei Auto-Union gespannt auf Rosemeyer, der an die Box fährt, um die Reifen zu wechseln. Rosemeyer stellt den Motor nicht ab, nur 25 Sekunden Aufenthalt und er jagt weiter unter dem Jubel der Massen. Caracciola hat den Vorsprung Rosemeyers nicht aufholen können. Brauchitsch kommt etwas dichter an Caracciola, aber die verwegene Fahrt Rosemeyers können beide nicht mitmachen.
Rosemeyer kann verhalten in die achte Runde gehen, er ist seiner Sache sicher und schont seinen Wagen. Caracciola fährt auf Leben und Tod, holt einige Sekunden auf, doch trennen ihn immer noch 45 Sekunden von Rosemeyer. „Carratsch" läßt nicht locker.
Mit großer Spannung erwarteten die Zuschauer die Fahrer zur letzten Runde. Wird Caracciola es noch schaffen? Doch Rosemeyer hat seinen Vorsprung behauptet und rund 45 Sekunden liegt Caracciola noch zurück. Verbissen geht er in die letzte Runde, dem Europameister, der seinen Vorsprung hält, ist nicht beizukommen. Wenige Sekunden vor dem Schluß richten sich die Augen der Zuschauer am Start und Ziel auf den Anzeiger vom Karussell. Da erscheint die Nummer 1 — Rosemeyer. Er hat es also geschafft, und als er auftaucht, setzt ein Jubel ein, wie man ihn selten er-
Der weitere Verlauf der Vorführungen des Sportfestes brachte einen Mannschaftskampf des BDM., der von den Teilnehmerinnen eine 10 X 50-Meter-Staffel, einen Weitsprung und einen Schlagballweitwurf verlangte. Der Mann- schaftskampf wurde von je zwanzig Teilnehmerinnen jeder Gruppe bestritten, deren zehn am Lauf, fünf am Weitsprung und fünf am Weitwurf beteiligt waren. Die siegreiche Mannschaft stellte hier die Gruppe 4/116, Gießen-Ost mit insgesamt 19 Punkten. An zweiter Stelle qualifizierte sich die Gruppe 1/116, Gießen-Süd mit 17 Punkten und den dritten Platz errang die Gruppe 3/116 (Mitte) mit 14 Punkten.
Auch die Jungmädel trugen einen Mannschaftskampf aus, der aber ganz anderer Natur war. Er handelte sich aber dabei nicht um einen sportlichen Wettkampf, sondern um einen Ge - sangswettstreit, bei dem wunderschöne deutsche Volkslieder gesungen wurden, gleichermaßen reizvoll in der Melodienführung und im Text. Die Gruppe G i e ß e n - O st tat sich hier mit ihren Darbietungen hervor.
Ein Handballspiel endete Unentschieden 2:2 nachdem es selbst in einer Verlängerung keiner der beiden Parteien gelingen konnte, das siegbringende Tor zu erzielen. Die Mädchen erwiesen sich als sehr geschickt in diesem Spiel, sie kämpften sehr fair und warben sicherlich dadurch für ihr Kampfspiel. Auf beiden Seiten standen sehr gute Torhüterinnen, die manchen Erfolg vereitelten und gleichen Anteil daran hatten, daß auch die Verlängerung des Spieles keinen Wechsel des Ergebnisses brachte. Das Unentschieden entsprach im übrigen dem Kampfverlauf.
Ein schönes Bild bot sich den vielen Zuschauern, als eine stattliche Gruppe von Mädchen in freundlicher sommerlicher Kleidung, in weiten weißen Röcken zu einem Volkstanz antrat und nach den Weisen dreier Harmonikaspielerinnen einen einfachen schönen Tanz zeigten.
Recht dramatisch vollzog sich der Kampf im T a u- ziehen. Die Mädchen boten ihre ganze Kraft um den Sieg auf. Zum Schluß des Wettkampfes standen sich in der Vertretung der Gruppen von Gießen-Süd und Gießen-Ost zwei völlig gleichwertige Mannschaften gegenüber, denen der Sieg zu gleichen Teilen zugesprochen werden mußte.
Die Untergauführerin nahm zum Schluß der Veranstaltung die Siegerehrung vor und verlas neben den schon erwähnten Einheiten auch die Einzelsiegerinnen aus dem HJ.-Reichssportwett- kampf. Als Beste des Untergaues im BDM. wurde Hermine Buß (Gießen-Mitte) und als Beste bei den Jungmädeln Marianne Keller (Gießen-Nord) genannt. Die Gruppen, die die Siegerinnen des Tages stellten, wurden mit schönen Preisen bedacht. Neben einer Stoppuhr wurden viele Bälle, Bandmaße und andere Sportgeräte vergeben, die, von der Gemeinschaft errungen, immer wieder der Gemeinschaft zugute kommen. Mit dem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler, mit dem Liede der Jugend und mit der Einholung der Fahnen fand der schön verlaufene Sporttag seinen Abschluß. Mit Gesang marschierten die Mädchen vom Plgtz, den sie in ebenso vorbildlicher Ordnung verließen, wie sie ihn betreten hatten.
Das Opferschiehen des Schützenvereins
Der Gießener Schützenverein hatte sich in den Dienst des Opfertages des deutschen Sports gestellt und die Vorbereitung und Durchführung des Opferschießens für Gießen übernommen. Es war Gelegenheit geboten, sich an dem Wehrmaun-Schie- ßen und am Kleinkaliberschießen zu beteiligen. In erster Linie wäre eine rege Beteiligung an den automatischen Scheibenständen zu erwarten gewesen. Leider war die Beteiligung am Vormittag sehr schwach, in erster Linie schossen die alten Soldaten und nur am Nachmittag belebte sich die Beteiligung.
Das zugleich mit dem Opferschießen ausgetragene Vereins - Meisterschaftsschießen wies regere Teilnahme auf. Eine Entscheidung konnte noch nicht herbeigeführt werden.
Beim Opferschießen wurden für mehr als dreißig Ringe bei den vorgesehenen drei Schuß, Treffernadeln an die guten Schützen ausgegeben. Zwölf solcher Treffernadeln konnten verteilt werden.
Davispokalsieg gegen Belgien.
Deutschlands Davispokalspieler beendeten den Kampf gegen Belgien in Berlin mit einem Siege von 4:1. Henner Henkel schraubte zunächst den Stand durch ein 6:3, 6:2, 6:2 gegen Mayaert auf 4:0, dann spielte Deitmer anstelle von (Tramm gegen Lacroix, der 6:4, 3:6, 6:2, 8:6 gewann.
Glanzleistung bei der 6. Etappe der Deutschlandfahrt.
Mit einer Glanzleistung wartete der Berliner Herbert Sieronski auf der sechsten Etappe der Deutschland-Rundfahrt auf. Sofort nach dem Start in München jagte Sieronski davon und kam mit über fünf Minuten Vorsprung am 269 Kilometer entfernten Etappenziel in der Stuttgarter Adolf- Hitler-Kampfbahn an. Sieronski siegte in 8:35:10 Stunden vor Wengler, Bielefeld (8:40:30), de Caluwe, Masarati Kijewski, Piubellini, FalckHer- manfen, Lachat und Schultenjohann. Weitere 24 Fahrer, darunter alle Fahrer des Spitzenfeldes, wurden gemeinsam auf den 10. Rang gesetzt: Im Gesamtklassement führt weiterhin W e ck e r l i n g (49:58:07) vor Diederichs (50:02:33) und Bruno Roth (50:06:20).
lebte. Zum zweiten Male hat Bernd das Eifelrennen gewonnen, aber auch wird spontan gefeiert
Korpsführer Hühnlein nahm zum
Siegerehrung vor, bei der er herzliche _____ ...
Anerkennung für die großartige Rekordleistung Rosemeyers fand.
Nasenbohren bei Kindern meist schlechte Angewohnheit infolge mangelnder Erziehung, kann aber auch ein Anzeichen für Wurmkrankheit sein. Durch die Nägel kann die Nase leicht verletzt und damit eine Eingangspforte für Entzündungen geschaffen werden. Fremdkörper in die Nase zu schieben, wie es kleine Kinder gern tun, ist sehr gefährlich. Entfernen darf sie nur der Arzt. Bei größeren Kindern und Erwachsenen das Nasenbohren durch freundlichen Zuruf abgewöhnen, bes. auf die Unhygienik Hinweisen.
Nasenkatarrh, s. Schnupfen.
Nasenröte, hervorgerufen durch eine Erweiterung der feinsten Blutgefäße der Nase infolge von Witterungseinflüssen (Erfrierung, starker Wind, Wärme, Licht), durch ungeeignete „Schönheitsmittel" (scharfe Seife, Ee- sichtsspirltus), auch durch allgemeine Störungen (Magen- und Darmerkrankungen, Blut- und Kreislaufstörungen) und durch übermäßigen Alkoholgenuß. Behandlung des Grundleidens durch den Arzt. Örtlich eine nichtreizende Salbe auftragen. Seife vermeiden.
Nasenspülung kann mit der Hellerischen Nasendusche, einem bimförmigen Kautschukballon mit spitz zulaufender Aussluß- öffnung, oder mit Nasenschiffchen aus Glas oder Zelluloid ausgeführt werden. Wird bei ständigem chron. Katarrh, nicht bei akuten Entzündungen angewandt. Verwendet wird lauwarmes Salzwasier.
Künder der großen deutschen Volksgemeinschaft zu Wort kommen: Jahn, Arndt, Weidig, die neben der körperlichen Ertüchtigung der Jugend deren geistige und seelische Wehrhaftmachung anstrebten. „Was Jahn, Arndt und Weidig geschaut — das einige Deutschland — hat der Führer gebaut! Das Deutschland der Freiheit und Ehr, das Deutschland des Rechts und der Wehr!"
Den Höhepunkt des von dem hessischen Heimatdichter W. K. Philipps in Gemeinschaft mit Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Dr. Mörschel (Butzbach), Kreisdietwart Schwickert und Abschnittsdietwart Dietz gestalteten Weihespiels bildete der Aufmarsch der Gliederungen der Bewegung, die die von einzelnen DRL.-Vereinen gestellten Jahn-, Arndt- und Weidia-Gruppen sinnbildhaft umrahmten und damit die Vollendung dessen zum sichtbaren Ausdruck brachten, was die großen Künder der deutschen Einheit und Freiheit oor mehr denn 100 Jahren geistig schauten. In den Flammen des lodernden Holzstoßes schlugen unter den Sternen die Herzen der zahlreichen Berggemeinde in einer einzigen großen Begeisterung zusammen: Deutschland!
Froher Kampf auf sonniger Höhe.
Herrlicher Sonnenschein eines wundervollen Hochsommertages lagert über den Taunushängen. Auf dem idealen Feierplatz des Schrenzers versammelt sich zu früher Morgenstunde eine festlich gestimmte Turn- und Sportgemeinde zu einer von Kreisdietwart Schwickert geleiteten Morgenfeier. Lied und Spruch leiteten zu der Ansprache des Gaudietwarts Mäder (Kassel) über, der seine Ausführungen unter den Leitspruch stellte: „Wer leben will, der kämpfe also, denn wer nicht streiten will in dieser Zeit des Kampfes, verdient das Leben nicht." Die Flaggen stiegen an den Masten hoch und wehten einen Sonnentag über dem Berg und seinen Getreuen. Dann marschierten die rund 6 0 0 Wettkämpfer, Jugend und Alter in treuer Kameradschaft, zu den Wettkämpfen auf, die sich unter der erfahrenen Leitung von Kamerad August Langsdorf (Bad-Nauheim) reibungslos abwickelten. Man darf schon sagen: Die Organisation war gut, und es klappte alles. Auf dem zum Teil schwierigen Gelände wurden durchweg gute Leistungen in den volkstümlichen Mehrkämpfen erzielt. Besonders im Hochsprung konnten in der Oberstufe der Männer und Frauen ausgezeichnete Ergebnisse festgestellt werden. Fein fügte sich die völkische Aussprache in den Wettkampfbetrieb. Wenn man sah, wie sich die einzelnen Riegen im Schatten des Weidig-Hains freudig um die Dietwarte sammelten und regen Anteil an den Fragen völkischen Lebens nahmen, die behandelt wurden, da kam man zu der Ueberzeugung, daß die Dietarbeit ein ganz wesentliches Stück unserer völkischen Erziehungsarbeit im DRL. ist.
Weihe des Weidig-Sedenksteins.
Der Nachmittag führte wieder zahlreiche Besucher auf die Höhe. Eine erhebende Feierstunde galt dem Gedenken an Fr. L. Weidig. Vor dem 1849 angepflanzten Weidig-Hain ist aus heimischem Taunusgestein dem „hessischen Turnvater" Fr. L. Weidig ein Gedenkstein vor dem Weidig- Hain auf der turngeschichtlich bedeutsamen Stätte des Schrenzers errichtet worden. Eine andächtige Festaemeinüe erlebte in festlicher Stunde nun die Weihe des unvergänglichen Erinnerungsmals, das späteren Geschlechtern künden wird, daß die heutige Generation die Vorkämpfer deutscher Einheit nicht vergessen hat. Die musikalisch umrahmte Feierstunde wurde von DRL.-Kreisführer Obersturmführer Otter dein (Friedberg) mit Grußworten eingeleitet, die vor allem dem Ehrenbürger der Stadt Butzbach, Reichswanderführer Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Werner, galten. In zündenden inhaltvollen Ausführungen sprach der Redner von den hohen Aufgaben deutscher Leibeserziehung im nationalsozialistischen Staate. Reichs
warm war, so wußte man sich dagegen zu helfen. Für die jungen Sportlerinnen gab es, als es notwendig zu werden schien, ein Sprühbad aus dem langen Wasserschlauch, der sonst für die Sprengung des Rasens Verwendung findet.
Recht eindrucksvoll gestaltete sich der Aufmarsch der Mädchen, der sich in einer ausgezeichneten Disziplin vollzog. Der Spielmannszug der Marine- Hitler-Jugend sorgte für den notwendigen Marschrhythmus. Als die Mädchen alle oor der Tribüne aufmarschiert waren, boten sie in ihrer Geschlossenheit des Auftritts eine schöne Verkörperung des Geistes der Disziplin, der in ihren Reihen herrscht. Klare Kommandos dirigierten die Mädchen reibungslos.
Mit kurzen Worten über den Sinn der sportlichen Betätigung im BDM. eröffnete die Führerin des Untergaues 116, Mädelringsführerin Käthe Pfef- f e r das Sportfest. Sie betonte, daß der Sport im BDM. nicht als eine Spielerei aufgefaßt werde, vielmehr werde der Sport mit allem Ernst betrieben, denn die Haltung des deutschen Mädels von heute, werde die Haltung des deutschen Volkes von morgen fein. Sodann gab sie das Kommando zur Flaggenhissung. Die Fahnen wurden in Erinnerung an die Unwetterkatastrophe bei Landau, bei der zehn Mädchen des BDM. ums Leben kamen, auf Halbmast gesetzt.
Den Auftakt der Vorführungen bildete dann die Körperschule des BD M., die von einer stattlichen Anzahl Mädchen gezeigt und musterhaft ausgeführt wurde. Die Mädchen fanden sich in der harmonischen und rhythmischen Bewegung zu einer schönen Einheit und ließen erkennen, daß sie sehr bei der Sache waren. Die Vorführung fand dankbaren Beifall. Wieder anderer Art erwies sich dann die folgende „Spielwiese" der Jungmädchen. Einige originelle Gemeinschaftsspiele lösten große Freude aus. Die Spiele forderten die Mädchen besonders zu raschem Handeln und zur Geistesgegenwart heraus, ohne daß der unterhaltende Charakter zu kurz gekommen wäre. Die Spiele entsprachen ganz dem Wesen der Mädchen, und sie wurden deshalb auch mit allem Eifer ausgeführt.
Der schon lange angekündigte und eifrig vorbereitete Sporttag des Untergaues 116 Gießen im BDM. nahm am gestrigen Sonntag den erwarteten Verlauf. Der Universitäts-Sportplatz war die ideale Stätte für diese große Veranstaltung, an der sich viele Hunderte von Mädchen des Untergaues 116 Gießen, alle im schmucken Sportdreß, beteiligten. Auch eine stattliche Anzahl von Zuschauern hatte sich eingefunden und bildete für das Sportfest den farbenfrohen Rahmen. Das heitere Sommerwetter trug wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei und wenn es auch etwas reichlich
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