Ausgabe 
14.6.1937
 
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Küpper, bet einem Erprobungsflug mit einem Scgelilugzeug aus bisher nicht geklärten Gründen ab. Das Flugzeug wurde zerstört, der Flugzeug- sührer erlag im Krankenhaus feinen schweren Verletzungen.

Schweres Unglück

bei einem Drachenbootrennen auf dem JJanglfe.

Ein aus Anlaß des am Sonntag in ganz China feierlich begangenenDrachenboot-Festes" auf dem Yangtse in der Nähe von Nanking veran­staltete Drachenbootsrennen fand ein tragisches Ende. Eine von zahlreichen Zuschauern besetzte

Gerade zehn Jahre sind in diesen lagen ver­stossen, seit Lindbergh mit seinemSpirit of St. Louis" von Neuyork nach Paris flog und für diese schneidige Leistung von der ganzen Welt be­geistert gefeiert wurde. Ein noch kürzerer Zeitraum trennt uns von den Pioniertaten, die Köhl, H ü h n e f e l d und Gronau vollbrachten. Da­mals, als die Atlantiküberquerung einzelner kühner Piloten die Gemüter erregten, knüpfte man große Erwartungen an einen, so meinte man, nun hand­greiflich nahe gerückten Luftverkehr über die Welt­meere und war sehr bald enttäuscht, als sich diese Hoffnungen nicht so rasch verwirklichen ließen, wie man geglaubt hatte.

Aber von der Einzelleistung, für die selbstver­ständlich die in jeder Hinsicht günstigsten Voraus­setzungen abgewartet werden können, bis zum plan­mäßigen Luftverkehr ist es ein weiter und oft recht schwieriger Wea. Trotzdem kann der deutsche Luft­verkehr in diesen Tagen ein Jubiläum begehen, das nicht nur einzig in feiner Art ist, sondern zu­gleich auch Zeugnis ablegt von der Leistungsfähig­keit unserer Handelsluftfahrt, vom heldenmütigen Einsatz unserer fliegenden Besatzungen und der Güte unserer Flugzeuge und Motoren: am 12. Juni wurde auf dem Flughafen Frankfurt a. M. der 2 5 0. Postflug d e s Transatlantikdien­stes Deutschland Südamerika der Deutschen Lufthansa beendet.

Durch den stürmischen Rhythmus unserer Zeit und die sprunghaften Fortschritte gerade auf dem Gebiet des Verkehrs find wir verwöhnt und nehmen Zahlen und Rekorde hin, ohne uns oft klar zu machen, was sie bedeuten. Wenn wir einen Brief in unseren Händen halten, der aus Santiago de Chile an der Küste des Stillen Ozeans oder aus Rio de Janeiro im fernen Brasilien kommt und der nur dreieinhalb oder zwei Tage brauchte, che er uns erreichte, bann denken wir kaum daran, daß dieser unscheinbare Bries von deutschen Flugbooten über den Südatlantik getragen wurde, daß er über Afrika, Spanien und Frankreich an Bord der

Brücke brach plötzlich auseinander. Mehrere hun­dert Menschen st ü r z t e n ins Wasser. Die Zahl der Opfer ist noch nicht ermittelt. Bisher wurden sechs Leichen geborgen.

Zwei italienische Emigranten in Frankreich ermordet.

Zwei italienische Emigranten, die Brüder Carlo und Ello R o s s e l l i, sind in Bagnoles de L'Orne (Nordfrankreich) ermordet aufgefunden worden. Die Italiener, die sich in Frankreich schrift­stellerisch betätigten, gehörten einer jüdischen Fa­milie an, die in Florenz ansässig war.

Schnellpostflugzeuge hinwegraste ... Tag und Nacht, ohne jede Pause. Wir sollen auch darüber nicht Nach­denken, denn die Männer des Luftpostdienstes DeutschlandSüdamerika, die einmal wöchentlich von Deutschland nach Chile und wieder zurück fliegen, betrachten ihre große und schwere Ausgabe als selbstverständliche Pflichterfüllung.

Dennoch scheint es angebracht, in diesen Tagen dieses einzigartigen Jubiläums einmal von der Größe und der Bedeutung dieser Leistung für Deutschland und für die ganze Welt zu sprechen. Die 15 300 Kilometer lange Strecke zwischen Frank­furt am Main und der chilenischen Hauptstadt San­tiago ist wohl eine der schwierigsten Luftverkehrs­verbindungen überhaupt. Daß sie zugleich auch der schnellste aller bestehenden Großluftverkehrswege der Welt ist, wie die ausländische Presse anerkennend feststellte, darf uns mit Stolz und Genugtuung er­füllen, muß man doch immer berücksichtigen, daß sich der deutsche Luftverkehr nicht auf koloniale Be­sitzungen zu stützen vermag, sondern in fernen Erd­teilen ganz auf sich allein angewiesen ist.

Trotzdem sind Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit des am 2. Februar 1934 eröffneten Dienstes so groß, daß er sich in kürzester Frist das restlose Vertrauen aller südamerikanischen und europäischen Länder errang, die ihm ihre eilige Post zur Be­förderung übergeben. Auf 250 Postflügen sind bis­her insgesamt rund 13 Millionen Luftpo st - b r i e f e befördert worden, eine Zahl, die neben der wirtschaftlichen auch die politische Bedeutung der Strecke dokumentiert. Denn durch diesen Dienst sind zwei Erdteile einander näher gerückt worden, wur­den menschliche, politische und wirtschaftliche Fäden gesponnen, wurde im besten Sinne des Wortes eine Brücke von der Alten Welt zum lateinameri­kanischen Kontinent geschlagen.

Deutschland konnte als erste Nation einen plan­mäßigen Transozeanluftverkehr er­öffnen. Bald folgte Frankreich, das schon vorher einen kombinierten Schiffs- und Flugzeugdienst nach Südamerika unterhielt. Die verständnisvolle

Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Lufthansa und £er französischen Luftverkehrsgesellschaft Air France, die dahin übereinkamen, sich nicht zu be­kämpfen, sondern vielmehr durch eine Abstimmung der Flugpläne die zweimal wöchentliche Lustpost- verbindung zwischen Europa und Südamerika zu schaffen, zeigte durch ihren Erfolg, wie stark die Beziehungen zwischen den beiden Erdteilen sind. Das alte WortVerkehr schafft Verkehr" erwies wieder einmal feine Richtigkeit: durch den zweimal wöchentlich in beiden Richtungen durckgeführten Dienst fliegen die Postmengen beider Gesellschaften beträchtlich an, und man darf ohne Uebertreibung feststellen, daß der Lustpostverkehr über den Süd- atlantik zu einem wirtschaftlichen Faktor geworden ist, den weder die europäische noch die südameri- kanische Wirtschaft missen können.

Zweihundertundfünfzig Ozeanflüge! Dor wenigen Jahren noch wurde jeder einzelne gefeiert. Heute gib es Flugkapitäne, Flugmaschinisten und Funker, deren Namen wir kaum kennen und die doch viele Male über den Atlantik flogen. Da ist um nur einige zu nennen der Flugkapitän Blanken­burg, der 45mal über den Südatlantik flog, da ist Kapitän A l i s ch , der auf 39 Flüge zurückblickt, da sind der Oberflugmaschinist G r u s ch w i tz mit 37, sein Kamerad Wtenke mit 32 und die Funker D e i ck e und Günther mit je 27 Flügen. Dabei muß man noch berücksichtigen, daß viele dieser Männer auch an den Nordatlantik-Erkundungs- slügen beteiligt waren, so daß Flugkapitän Blan­kenburg zum Beispiel fast 90 Ozeanflüge hinter sich hat. Es ist unmöglich, die Namen aller der­jenigen zu nennen, die ihr Können und ihr Leben eingesetzt haben für den Fortschritt des Luftver­kehrs, ihnen jedoch zu danken, muß an diesem Ehrentage unsere Pflicht sein.

Allwöchentlich werden in der Nacht zum Donners­tag in Frankfurt die aus Deutschland und Europa zusammenströmenden Luftpostsendungen gesammelt, und im Morgengrauen startet die Heinkel He 111 zum Fluge nach Marseille, wo die französische Post hinzukommt. Dann geht es weiter nach Lissabon, nach Las Palmas und längs der westafrikamschen Küste nach Bathurst an der Mündung des Gambia- Flusses. Hier ist der schwimmende Flugstütz- punktO st m a r f" stationiert, die Post wird im Dornier 10-Tonnen-Wal oder jetzt auch im Flug­boot Dornier Do 18 verladen, das startbereit auf der Flugzeugschleuder steht, um für den Ozeanabschnitt bis nach Natal in Brasilien ab geschossen zu wer­den. Sechzehn bis siebzehn Stunden dauert der Flug über die weite Wasserwüste des Atlantik. In Natal übernehmen die Junkers-Flugzeuge des der Luft­hansa eng verbundenen brasilianischen Condor-Syn- dikats die Post, um sie ins Innere Brasiliens oder entlang der Küste über Rio de Janeiro nach Buenos Aires zu bringen. Von hier geht es dann über Men­doza und über die mehr als 7000 Meter hohen Anden bis nach Santiago. Auf dem Wege nach Europa erfolgt der Start zum eigentlichen Ozean­flug von Bord des FlugstützpunktesW e ft - falen", der bei der Insel Fernando Noronha vor der brasilianischen Küste seine Position hat.

Tag und Nacht, im Sommer und hn Winker, donnern die Motoren unserer Flugzeuge und Flug­boote über Länder und Gebirge, über Wüsten und Küstengebiete und über das Weltmeer als Mittler friedlichen Verkehrs, als Helfer der Wirtschaft aller Nationen. Wir haben das Recht, auf die 250 Transozeanluftpostflüge stolz zu sein, die zugleich aber auch eine Verpflichtung für die Zukunft sind. Noch besser und noch schneller soll und wird der Dienst werden, der ein überzeugender Beweis für Öen Willen des neuen Deutschland ist, mitzuarbctten an der friedlichen Annäherung der Volker unter­einander und mitzuschaffen an dem großen Werk des völkerverbindenden Luftverkehrs.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Der gestrige Sonntag brachte bei kräftiger Son­neneinstrahlung neue Wärmezunahme, so daß Ört­lich wieder 30 Grad im Schatten überschritten wurden, und schuf die Vorbedingung für einen Ein­bruch frischerer Meeresluft. Dieser ließ es in der Nacht zum Montag von Westen nach Osten zu ge­wittriger Tätigkeit kommen, die sich aber nur ver­einzelt in stärkeren Regenfällen auswirkte. Die Feuchtezunahme bedingt jedoch allgemein erhebliche Schwüle, so daß am Montag, begünstigt durch zeitweilige Sonneneinstrahlung, weitere gewittrige Störungen zur Entwicklung kommen werden. Die Großwetterlage läßt jedoch anschließend bei west­licher Luftzufuhr etwas frischeres und unbeständi­geres, aber keineswegs unfreundliches Wetter er­warten.

Aussichten für Dienstag: Wolkig bis aufheiternd und auch Auftreten vereinzelter teilweise gewittriger Schauer. Nicht mehr ganz so warm, westliche Winde.

Aussichten für Mittw o ch : Vielfach heiter, doch nicht störungsfrei.

Lufttemperaturen am 13. Juni: mittags 27,3 Grad Celsius, abends 21,6 Grad; am 14. Juni: morgens 18,5 Grad. Maximum 29,2 Grad, Minimum heute nacht 17,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13. Juni: abends 27 Grad; am 14. Juni: mor­gens 22,3 Grad. Sonnenscheindauer 9,6 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (beurlaubt). Vertreter: H. L. Neuner. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 37: 9326. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Ozeanflüge am laufenden Band.

13 Millionen Lustsportbriefe. - Ein Jubiläum des Transatlantikdienstes Deutschland - Südamerika.

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Frau Friederike Bonarius, geb. Müller

itn 79. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit heimgeholt

Großen-Buseck, den 13. Juni 1937

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Unsere heißgeliebte

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In tiefer Trauer:

Heuchelheim, den 12. Juni 1937

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Die Beerdigung Ander am Dienstag, dem 15. Juni, nachmittags 2 Uhr vom Trauer­hause, Kaiserstraße 26, aus statt

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Die Beerdigung findet am Montag, den 14. Juni, nachmittags 4 Uhr vom Trauerhause, Marktstraße 24, aus statt

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elektr. Lamven, wie: Holz-, Metall-, und a. Kronen, Buch- u. Bett-Leselampen, Klavier-, Nachttisch-, Schreibtisch- und sonst. Lampen, 1 Haustelephon, 1 Prüfgerät, 1 elektr. Motor, zwei Scheinwerfer Lampenschirme und Gestelle

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Versteigerung bestimmt und pünktlich.

L. Althoff

GerichtUbeeidigter Taxator f.d.Landgerichtsbezirkd.Prov.Oberbess»