Ausgabe 
14.4.1937
 
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Wirtschaft

der

errechnungsver- Vieherlös usw.) geschehen.'

04

Weißmüller gehaltenen Welt-

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

in in

2 0 0 deutsche VII. Akademischen

dem von Johnny rekovd.

*

Studenten werden zu den Weltspielen vom 21. bis 29.

1937 oorzuoerlegen.

Die bäuerlichen Betriebe in den holzreichen Ge­bieten unserer Landesbauernschaft müssen sich in ihrer Betriebsführung fo einstellen, daß sie den neuen Zahlungsbedingungen in finanzieller Hinsicht Rechnung tragen können. Bisher konnte der Bauer oder Landwirt aus den Erträgnissen der Ernte sein Brenn- und Nutzholz beschaffen; dies muß jedoch nunmehr aus den laufenden Einnahmen (Milchgeld,

gibt Auskunft: 266: Neufassung der Bestimmungen über die Nebenkosten des Warenverkehrs (RE 50/37 D. St.). 267: Verordnung über die vorläufige Anwendung einer Vereinbarung zum Abkommen über den deutsch-schweizerischen Verrechnungsver-

Zuteilungen von Geflügelmais.

Fwd. Für Geflügelhaltungen ohne wirtschafts­eigene Futtergrundlage ist demnächst mit Zuteilun­gen von Futtermais zu rechnen.

Vorerst werden die Betriebe berücksichtigt, die

Zwischen der Reichsjugendführung (Amt für Lei­besübungen) und dem Deutschen Rrichsbund für Leibesübungen (Reichsfachamt Boxen) ist folgende Vereinbarung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Jugendboxens im Rahmen des vom Jugendführer des Deutschen Reiches mit dem Reichs­sportführer abgeschlossenen Vertrages vom 1. August 1936 getroffen worden.

1. Es besteht Einigkeit, daß die Grundschule des Boxens für alle Hitlerjungen und in den Vereinen des Fachamtes Boxen zusammengeschlossenen Ju­gendlichen einheitlich sein muß.

2. Nach dieser einheitlichen Grundschule wird das Jungvolk durch die Boxlehrer und Uebungsleiter der einschlägigen Vereine des DRL. im Boxen unter­richtet. Der Box-Unterricht ist für alle Jungvolk­angehörige ab 13 Jahre Pflicht, sofern die Durch­führung gewährleistet ist. Innerhalb der Grund­schule der Leibesübungen können im Sommer ein Uebungsnachmittag und im Winter zwei Uebungs- nachmittage vorwiegend mit der Boxschule ausge­füllt werden. Boxwettkämpfe sind für Angehörige des Jungvolks grundsätzlich verboten.

3. Die im Jungvolk begonnene Ausbildung in der Boxschule wird innerhalb der Grundschule für Leibesübungen der Hitlerjugend fortgesetzt.

4. Angehörige der Hitlerjugend, die über die Grundschule des Boxens hinaus sich freiwillig zum Boxkampfsport melden, treten den Jugendabteilun­

gen des zu ihrem Wohnort günstig gelegenen Ver­eins bei und obliegen ihrem Sport in den Uebungs- ftätten des betreffenden Vereins.

5. Jugendwarte der Vereine werden in Auswir­kung des Vertrages vom 1. August 1936 in Zukunft nur noch im Einverständnis mit dem zuständigen HJ.-Führer bestellt. Sie sind von dem Vereinsfuh- rer mit der Durchbildung der Boxschule im Deut­schen Jungvolk, sowie in der Hitlerjugend und für die Ausbildung von jugendlichen Dereinsangehörigen im Boxkampfsport beauftragt und dem Vereinsführer für die enge Zusammenarbeit mit der HI. verant­wortlich.

6. Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen ist bestrebt, so viel als möglich Uebungsleiter in der Grundschule des Boxens an der Reichsakademie zu schulen, das Amt für Leibesübungen in der Reichs­jugendführung ist bestrebt, in Zusammenarbeit mit dem Reichsfachamt Boxen des DRL. ein Lehrbuch für die Grundschule des Boxens sobald wie möglich herauszugeben.

7. lieber die Möglichkeit, den Vereinen eine kleine Anerkennungsgebühr für die Benutzung der Trai­ningsgeräte zu zahlen, erfolgt Vereinbarung zu einem späteren Zeitpunkt.

Der Chef des Amtes für Leibesübungen in der Reichsjugendführung: gez. Dr. Schlünder.

Deutscher Reichsbund für Leibesübungen i. A. Leitet des Reichsfachamtes Boxen: gez. Dr. Metzner.

in Stolp; Hertha-BSC. Berlin Werder Bremen in Berlin.

Gruppe III: VfB. Stuttgart Wormatia Worms in Stuttgart; Spv. Kassel SV. 05 Dessau in Kassel.

Gruppe FV: Fortuna Düsseldorf 1. FC. Nürnberg in Düsseldorf; VfR. Köln SV. Wald­hof in Koblenz.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Heuchelheim I Lollar I 1:2 (0:1).

Zu einem wirklichen Freundschaftsspiel trafen sich die Mannschaften von Heuchelheim und Lollar am Sonntag auf dem Heuchelheimer Sportplatz. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an.

In der ersten Halb^ssit hat Heuchelheim den Wind zum Bundesgenossen und war auch während dieser ganzen Zeit feldüberlegen. Durch die Ueberkombi- ncition des Jnnensturmes aber wurden die sicher­ten Gelegenheiten ausgelassen. Ein Vorsprung von einigen Toren für die Platzbesitzer wäre in der ersten Hälfte gerecht gewesen. Aber wie schon so oft, fiel die Führung trotz Ueberlegenheit der Ein­heimischen an die Gäste. Bei einem unerwarteten Durchbruch der Gäste mußte sich Heuchelheims Schlußmann geschlagen bekennen. Eine Ausgleichs­möglichkeit für Heuchelheim bot sich in Form eines Elfmeters, aber der Halblinke Stemel schoß weit vorbei. Mit 1:0 für Lollar war Halbzeit.

Nach dem Wiederanstoß drängten zunächst die Gäste. Doch Heuchelheims Verteidigung war auf dem Posten und klärte immer wieder mit weiten, sauberen Abschlägen. Als dann der Rechtsaußen der Platzbesitzer im gegnerischen Strafraum gelegt wurde, konnte Heuchelheim durch den verhängten Elfmeter ausgleichen. Jetzt bekommen die Gastgeber wieder Oberwasser. Es entstanden vor dem Heilig­tum der Gäste die brenzlichsten Situationen. Aber durch die Unentschlossenheit der Heuchelheimer Innenstürmer und nicht zuletzt durch die vorzüg­liche Leistung des Gästetorhüters ging auch diese Drangperiode der Platzherrn erfolglos vorüber. Schon hatte man sich mit einem 1:1-Unentschieden abgefunden, als Lollar in den letzten Minuten durch einen groben Deckungssehler des Heuchelheimer linken Läufers den Sieg an feine Fahne heften konnte. Die beiden Außenstürmer der Heuchelheimer, die aus der Jugend entnommen waren, boten noch mit die beste Stürmerleistung.

Vorher spielte die 2. Jugend gegen die 3. Jugend­mannschaft vom DfB.-R. Gießen und verlor un­verdient hoch mit 2:5.

August nach Paris entsandt. Das Programm ist um fünf Sportarten erweitert worden und umfaßt diesmal nicht weniger als 15 Sportarten.

*

Zehn deutsche Fahrer, also eine voll­ständige Nationalmannschaft, entsendet der Deutsche Radfahrer-Verband zu der in der Zeit vom 30. Juni bis 25. Juli stattfindendenTour de France.

Kußball um die Deutsche Meisterschaft.

Dritter Sonntag der Gruppenfpiele.

Die Favoriten haben sich auch am zweiten Sonn­tag der Gruppenspiele zur deutschen Fußball- Meisterschaft nichts vormachen lassen; es sieht ganz o aus, als sollte der erste Teil der DFB.-Meister- chaft ohne Sensation verlaufen. Aus der Reihe ge- prungen ist lediglich Württembergs Meister VfB. Stuttgart, der in Dessau auf der Strecke blieb und mit Wormatia Worms nicht gleichen Schritt halten konnte. Die Schwaben liegen nach dieser Nieder­lage jedoch noch nicht aussichtslos im Rennen, die Gruppenspiele, nach der Punktwertung ausgetragen, geben ja jeder geschlagenen Mannschaft Gelegen­heit, sich wieder zu erholen. Und was dem einen heute passiert, kann dem anderen morgen zustoßen. Von sechzehn Meisterschafts-Bewerbern sind bis jetzt noch fünf ohne Niederlage, wieviel werden es nach dem 18. April sein, an dem der erste Teil der Gruppenspiele beendet wird? Der Spielplan am

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Sonntag hat folgendes Aussehen:

Gruppe I: BC. Hartha Hamburger SV. Dresden; Beuchen 09 Hindenburg Allenftein Beuthen.

Gruppe II: Viktoria Stolp FC. Schalke

Die Hitler-Jugend lernt Boxen

Ern Abkommen von großer Bedeutung.

einem entsprechenden Zusammenschluß angehören, wie dem Reichsverband deutscher Kleintierzüchter und seinen Fachgruppen, dem Reichsbund der Kleingärtner, dem deutschen Siedlerbund,

Reichsgruppe Reichsbahn Kleinlandwirtschaft, der Reichsfachgruppe Ausstellungsgeflügelzüchter, der Reichsfachgruppe landwirtschaftliche Geflügel- und Herdbuchzüchter und Reichsfachgruppe Brieftauben­wesen.

Diese Verbände stellen ihren Mitgliedern in den nächsten Tagen Maisbezugsscheine zu, auf Grund deren der Mais von einem Verteiler bezogen wer­den kann. Die Berechtigung zum Bezüge des Mai­ses ist nicht übertragbar. Der Bezugsberechtigte ist verpflichtet, die Kontrolle seines Betriebes bezüglich der Verwendung des Maises zu dulden. Die Liefe­rung des Maises erfolgt über Verteiler und Groß­verteiler zu festgesetzten Terminen.

Der Mais darf nur zur Verfütterung an Ge­flügel im eigenen Betriebe des Bezugsberechtigten verwandt und darf insbesondere durch die Geflügel­züchter nicht weiteroeräußert werden.

Es ist vorgesehen, darüber hinaus auch denjeni­gen Geflügelhaltern Älais zur Verfügung zu stellen, die bei dieser Verteilung durch die oben bezeich­neten Verbände nicht ersaßt werden. Im Rahmen der verfügbaren Mengen werden hier besonders die futterarmen Gebiete eine Berücksichtigung fin­den.

*

* Brauerei Steinhäufer-Windecker A G., Friedberg. Die zum Braubank-Konzern gehörende Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 1935/36 nach 80 000 (70 000) Mark Gesamtabschrei- bungen mit einem Reingewinn von 8747 Mark (25 464 Mark, der zur Beseitigung des in gleicher Höhe bestandenen Verlu^ortrages verwendet wor­den war). Es wird die Wiederaufnahme der Divi­dendenzahlung mit 4 v. H. Dorgenommen, offenbar mit Hilfe von Bankkrediten, da der vorhandene Reingewinn dazu nicht ausreicht.

* Cornelius Heyl A G., Worms. Aus dem Reingewinn von 335 424 (48 614) Mark wer­den 6 v. H. Dividende auf die Vorzugsaktien A und 3 v. H. auf die Vorzugsaktien B ausgeschüttet und 90 000 Mark zurückgeftellt für einen Dividenden- ausgleichsfonds zur Garantie einer Dividende von 3 v. H. Die Stammaktien bleiben dividendenlos. Im neuen Jahr verläuft, wie der DHD. noch erfährt, die Entwicklung in der gleichen Richtung wie in den letzten Jahren, durch organisatorische Maßnah­men verbessert sich die Rentabilität.

Mein-Mainische Börse.

Mllagsbörse fest.

Frankfurt a. M., 13. April. Angeregt durch weitere kleine Käufe der Kundschaft verstärkte die Börse ihre feste Haltung. Das Geschäft war unter Berücksichtigung der Angebotsverhältnisse recht lebhaft.

Am Aktienmarkt ergaben sich durchschnitt­liche Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Die gestern den Markt stark belebenden Sonde'rbewegungen waren heute kaum vorhanden. Anfangs erfolgten seitens der Kulisse einige Abgaben, doch wurden die leichten Rückgänge wieder ausgeglichen. Von Mon­tanaktien waren Mannesmann mit 121,40 bis 121,25 (121) und Verein. Stahl mit 117,65 bis 117,75 (117,50) etwas lebhafter, Klöckner gewan-

Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 50,50 (50,50). Markt- verlauf: Kälber verteilt, Hämmel und Schafe mit­telmäßig, Schweine zugeteilt.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 13. April. Der Frankfurter Pferdemartt hatte nur einen mittleren Auftrieb von 250 Tieren, auch der Besuch seitens der Landwirt­schaft war infolge der günstigen Witterung nur gering. Trotzdem entwickelte sich der Handel zu­friedenstellend, und etwa zwei Drittel der Gesamt­zufuhr haben den Besitzer gewechselt. Die Preise bewegten sich für leichte Gedrauchspserde zwischen 700 bis 900, für Hunsrücker Pferde zwischen 1000 bis 1200, für schwere belgische Jmportpferde zwi- chen 1700 bis 1900 Mark. Einzelne Tiere wurden über Notiz bezahlt. Für Schlachtpferde bestand nur geringes Interesse. Der nächste Pferdemarkt wird am 11. Mai abgehalten.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

kehr, 268: Ausnahmertaris für die Fischindustrie. 269: Einzahlungskurse für Postanweisungen aus Deutschland nach dem Ausland. 270: Umsatz­steuerumrechnungssätze für die nicht in Berlin no­tierten ausländischen Zahlungsmittel. 271: Aus­blick auf die Breslauer Messe vom 5. bis 9. Mai.

Die Zahlung der Holzgelder.

Fwd. Nach einem Erlaß des Reichsfinanzmini' sters vom 8. Dezember 1936 darf vom Wirtschafts­jahr 1938 an die Ausgabe der Holzabfuhrscheine grundsätzlich nur noch gegen Barzahlung erfolgen. Als Uebergang zu einer Regelung im Wirtschafts­jahr 1937 ist der seitherige allgemeine Stundungs­termin vom 11. November 1937 auf den 15. August

FußbalMub 1926 Großen-Buseck.

Klein-Linden I Großen-Bufeck I 1:2.

Nach den drei schönen Siegen, am Karfreitag in Steinbach (2:3), am 1. Feiertag in Wieseck (2:4) und am 2. Feiertag gegen Sportverein Grüningen (8:0) wurde nun ein neuer Sieg sichergestellt, und zwar gegen die spielstarke 1. Mannschaft des Tv. Klein- Linden, die in der ersten Kreisklasse eine sehr große Rolle spielten.

Klein-Linden hatte Anstoß. Mit dem Wind spie­lend verschaffte sich Buseck eine kleine Feldüber­legenheit, die aber trotz des guten Einsatzes im Sturm nichts einbrachte, bis in der 25. Minute der rechte Flügel sich gut durcharbeitete und der Halb­rechte unhaltbar zum Führungstreffer einschoß. Klein-Linden setzte mit einem Gegenangriff ein, so daß der gute Tormann mehrmals eingreifen mußte. Nach der Pause wurde eine gutgetretene Ecke der Platzbesitzer durch einen schönen Kopfstoß des Mit­telläufers zum Ausgleich eingeköpft. Durch diesen Erfolg angefeuert, setzten sie alles auf eine Karte, so daß die gute Hintermannschaft alle Hände voll zu tun hatte, um sich aus dieser Lage wieder zu befreien, was ihr auch gelang. Ein Generalangriff der Busecker endete mit dem harten Angehen. Der Elfmeter brachte bas entscheidende Tor. Trotz der Anstrengungen der Platzbesitzer wai nichts mehr zu erreichen.

Jugendableilung.

Einen schönen Sieg errang auch die 1. Jugend­mannschaft in Lollar gegen die dortige 2. Jugend. Trotzdem die Platzbesitzer in der ersten Hälfte 2:1 führten, gelang es den Busecker Jungens, in der 2. Halbzeit durch geschlosseneres Spiel einen 2:6- Sieg mit nach Hause zu nehmen.

£XR£., Kachamt 2, Kußball.

Jugendgruppe Gießen.

Am Sonntag werden folgende Pflichtspiele aus­getragen:

Klein-Linden Leihgestern; Steinbach VfB.- Reichsbahn II (in Lich); Alten-Buseck Großen- Buseck; Spielvereinigung 1900 Gießen HI Lol­lar II; Heuchelheim II VfB.-Reichsbahn IV.

Spiele um bie Gruppen m ei st ersch ast: Turnverein Wieseck Rüddingshausen. Die erst­genannten Vereine sind Platzvereine und haben den Schiedsrichter anzufordern.

Hermann Kirchner, Jugendgruppenleiter.

SportamtKraft durch Freude".

Heute folgender Kursus:

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26, nur für PL. der NSDAP. Orts­gruppe Nord, 20.15 bis 21.45 Uhr.

Kurze Sporirwtizen.

Peter Fick schwamm bei den O8A.-Hallen- meisterschaften in Newhaven die 100 Pards Kraul in 51,6 und blieb damit nur um G/io Sekunden über

neu 1 v. H. auf 126,25. Chemische Papiere zogen 0,25 bis 0,50 v. H. an, Elektrowerte waren durch­schnittlich im gleichen Ausmaß höher, stärker erhöht RWE. mit 128,65 (127). Maschinen- und Motoren­werte fanden weitere Nachfrage, MAN 124 (123,50), Eßlinger 116 (115,25), Muag 150,50 (149,75), Rhemmetall fest mit 151,75 bis 152,25 (150,25), Daimler 137,25 bis 138 (138,13), BMW. 148,50 bis 149 (148). Bon Einzelwerten stiegen Hanfwerke Füssen auf 105,50 bis 105 (103), Deutsche Linoleum auf 179,50 (178), Bemberg auf 113,75 (113), AG. für Verkehr auf 134,25 7133,50). Allgem. Lokal und Kraft zunächst 154 (155), dann 154,50. Reichs­bank uno. 197,75, ebenso Hapag mit 17.

Im Verlaufe stellten sich am Aktienmarkt überwiegend weitere Erhöhungen von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. ein, das Geschäft blieb ziemlich lebhaft. Stärker erhöht waren BMW. mit 150 nach 149, ferner Siemens mit 200,50 (198) und MAN mit 127,50 nach 124. AEG. erhöhten sich auf 43,40 nach 43, lebhaft Westdeutsche Kaufhof mit 60 bis 60,25 nach 59,65. Am Einheitsmarkt war die Haltung weder fest, Seilindustrie Wolff 116 rat. (112), Faber & Schleicher 75 rat. (73). Bankaktien, besonders Hypothekenbanken, blieben gesucht.

Am Rentenmarkt stiegen Kommunal-Um- schuldung auf 93,20 nach.93,10. Von Goldpfandbrie­fen Rheinische 99,25 (99), die übrigen unverändert, Kommunal-Obligationen teilweise wieder gestrichen mangels Materials, Liquidationspfandbriefe zumeist unverändert. Stadtanleihen bei größeren Umsätzen 0,25 bis 0,50 v. H. fester, etwas niedriger 4,50vH. Heidelberg mit 96,50 (96,75). Die heute eingeführten Dekosama-Saar-Ausgaben kamen mit 90,50 rat. bei lebhaften Umsätzen zur Notiz. Industrie-Obligatio­nen lagen ebenfalls etwas höher. Tagesgeld uno. 2,25 v. H.

Abendbörfe behauptet.

Infolge des kleinen Ordereinganges hatte die Abendbörse nur wenig Geschäft, zumal die Kulisse etwas Zurückhaltung zeigte, wohl im Zusammen­hang mit der morgigen Bilanzsitzung bei JG.-Far- ben; man rechnet mit unverändert 7 v. H. Divi­dende. Die Grundtendenz blieb jedoch fest, und die meisten zur Notiz gekommenen Papiere lagen gegen den Berliner Schluß gut behauptet. Einige Spezial­papiere konnten sich weiter erhöhen, so MAN auf 128 (127,50), Aschaffenburger Zellstoff auf 141,25 (140,50), Th. Goldschmidt auf 137 (136,50), Bem­berg auf 115 (114,13), ferner waren Holzmann 1 v. H. über Berlin gesucht mit 151,50. IG.-Farben lagen mit 169,25 (169,40) knapp behauptet, auch einzelne Montanwerke und Maschlnenaktien lagen etwa 0,25 bis 0,50 v. H. unter den höchsten Mit­tagskursen, Buderus 128,75, Klöckner 126, Mannes­mann 121, Rheinstahl 160,75, Muag 150,75, Jung- hans 131,25. Von Bankaktien gewannen Dresdner Bank 0,25 v. H. auf 104,50. Renkest lagen sehr ruhig, Kommunal-Umschuldung gingen auf dem er­mäßigten Mittagsstand von 93,15 und zu 93,13 um. 4,5proz. Krupp-Obligationen stiegen auf 99 (98,75), einige andere Industrie-Obligationen lagen behauptet.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13.April. Auftrieb: Kälber 1097 (gegen 843 am 6. April), Hämmel und Schafe 63 (37), Schweine 5463 (5229). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 62 bis 65 (60 bis 65), b) 54 bis 59 (53 bis 59), c) 41 bis 50 (41 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Häm­mel b2) 48 bis 50 (48 bis 52), c) 40 bis 46 (). Schafe a) 40 bis 45 (44 bis 46), b) 28 bis 38 (). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50),

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk Mittag­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag. börse

Datum

12-4.

13-4.

12-4.

13-4.

Datum

12-4.

13-4.

12-4.

13-4.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsänl. von 1934 5%% Doung-Anleche von 1930 .. 41/2% Hessische Volksstaat von 1929 4>/2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

101,3

98,9

104,25

99,65

98,5 122,25

133,65

98,75

101,5

98,75

97,25

128,65

99

101,4

101,25

110,3

133,5

17

17,25

126,9

197,75

128,75

113,4

117,75

103,5

101,4

98,9

104

99,75

98,75

122,4

133,75

98,75

101,25

97,25

128,75

99

101,4

101,4

110,3

134,5

17

17

126,9

197,75

113,5

117,75

104,5

101,4

98,9

103,9 99,65

100,7

98,5

122,2

129

99

101,4 110,25

133,75

44,25

17,13

17,25

126,75

197,5

129,25

113,4

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103,5

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104

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101

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122,5

133,25

99

129,5

99

101,5

110,25

134,5

44,5

17,13

17,13

126,9

196,9

129,25

113,5

117,75

104,25

Accumulatoren-Fabrik.......12

AKLMtunftfeibe.............0

Aschaffenburg Zellstoff........3

Bemberg...................0

Bekula.....................8

Buderus Eisen...............4

Gement Heidelberg...........7

Gement Karlstadt............6

Ghade A.-C..................9

Conti Gummi.............. 11

Daimler Motoren............ 5

Dessauer Gas...............4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel.................. 6

Th. Goldschmidt .............5

GÜtzner Maschinen........... 0

Harpener.................2%

Hoesch Eisen...............3%,

Philipp Holzmann........... 6

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................6

Stii!i Aschersleben.............5

Klvcknerwerke............. 4/2

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft................... 4

Mannesmann............... 3

Mansfelder Bergbau.......6/2

Metallgefellschaft.............5

treustem & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro........ 6

Rheinstahlwerke..............6

Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 6

Salzdetfurth Kali..........7%

Schuckert L Co...............6

Schultheis Patzenhofer........ 4

Siemens & Halske...........8

Süddeutsche Zucker.......... 10

bereinigte Stahlwerke...... 3y2

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Waldhof............ 6

Olavi Minen...............0,6

210

140

113 166,25 127,75

194,65 137,75

115,65

150

178,75 135,25

152,25

169,4

143

150

135

45

161 119,75 151,75 167,65 145,75

124,5 125,9

148,5

126

121

158,5

155

93,25

228 135,9 161,25 127,65

147

165

166.75

97,9 199,5 a 200

117,5 59,25

123,75

160

32,5

210,5

141,25

115

166 128,75

167

195,75

138

150

260

179 135,25 152,25 169,25

144,5

150

137 46,25 160,75

120 151.5

145

125

126

125,5 95

121

154,75

232

136 160,75 123,65 147,5 168,5 166,5

200,5

200 117,9 59,75 124,5

159

32,1

210

139,75

113

166 127,75 166,25

194,75 138,13

150,25

260,5

178

134,5

152

169,5 142,5

150,5

135

44,75

161

119,5

151,5

145 123,75 125,25

125,5

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121

158

155,5

230

136,25

161

127,5

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165 166,75

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200

117,5

59,5

122,5

159,25

32,3

210,9

140,5

114,5

166

129

195,75 137,75

115,65

150

179

135,5

152 169,4

144,25 150,25

136,75

46,5

161 119,75 ' 150,5 169,75 144,75 125,25 126,25

149 125,75

121

158 154,75

94,25 231,75

137

161

127,9 147,4

168,5 166,4

98,5 200.25

200 117,75

59,75

125

160

32,25

4/2% Deutsche Reichsbahnscksatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesch..........

Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten..............

4%% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpfe. R. 12...........:..

5y2% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

4/2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4'/2% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihc Auslos.-Nechte I..............

4%% Franks. Hyp. Goldpfe. N. 15

4%% Franks. Hyp. Gold-Komm.

£61. 2 3....................

5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

5%% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutschein- B errechnungskurs 6% Goldmerikaner von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4>/2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6% Rumänen von 1903.........

4Y2% Rumänen Gold von 1913..

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II ..........

2%% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. C Hamburg-Amerika Paket......

Norddeutscher Lloyd..........

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt.

Reichsbank................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ...

Commerz- und Privat-Bank...

Deutsche Diskonto............

Dresdner Bank..............

12.April

13.April

12 April

13.April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amiliche Notierung

Geld |

Bries

Geld

Bries

Geld |

Bries

Geld |

Bries

Buenos Aires ....

0,754

0,758

0,755

0,759

Japan....................

0,710

0,712

0,710

0,712

Brüssel..........

41,96

42,04

41,96

42,04

Jugoslawien»..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro ...

0,153

0,155

0,153

0,155

Oslo....................

61,31

61,43

61,40

61,52

Polen...........

.........

47,04

47,14

47,04

47,14

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen......

54,43

54,58

54,55

54,65

Lissabon..................

11,075

11,095

11,08

11 ,10

Danzig..........

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm ................

62,90

63,02

63,00

63,12

London .........

12,20

12,23

12,215

12,245

56,65

56,77

56,68

56,80

Helnngfors.......

Paris...........

5,39

5.40

5,395

5,405

Spanien..................

16.98

17,02

16,98

17,02

11,115

11,135

11 ,11

11,13

Prag.....................

8,656

8,674

8,651

8,669

Holland.........

136,24

136,52

136,26

136,54

Budapest.................

-

*

Italien.......

.........

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

2,490

2,494

2,489

2,493