Ausgabe 
13.7.1937
 
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Das Ei des Kolumbus im Kücheneimer.

Eine Million Schweine werden satt von dem, was wir übriglaffen. Molly", -er Stolz -es Stalles. Eine Schweinemästerei -er NSV.

Von unferem Sonderberichterstatter.

und gekocht. Bei dem reichlichen Anfall hat sich schon zeitig eine Siloanlage erforderlich erwiesen. Sie enthält das frischgekochte Futter eingestampft und mit Lehm abgedeckt und soll einen Ausgleich schaf­fen in Zeiten, wo der Abfall spärlicher ansällt. Er hat aber bisher immer nur zugenommen, so daß man den Bestand von jetzt 270 Schweinen demnächst nach Erweiterung des Stalles auf 450 vergrö -

Brandenburg a. H., im Juli.

Als Kolumbus das (Ei, das ihn der Nachwelt volkstümlicher machte als seine stolzen Seefahrten zusammengenommen, mit sanftem Druck auf die Spitze gestellt hatte, trank er es vermutlich aus. Achtlos warf er dann die Schale zum Kehricht, nicht ahnend, daß er ^um Symbol erhoben hatte, was nach Jahrhunderten in anderem Auftrage zwar, aber ebenso bedeutungsvoll aus dem Abfalleimer wieder emporsteigen sollte. Oder wäre es übertrie­ben, das ebenso kühne wie einzigartige Vorhaben der Mästung von einer Million Schweinen einzig und allein aus den Abfällen der Gesamtheit aller Familienhaushalte unseres Volkes als ein mo­dernesEi des Kolumbus" zu bezeichnen?

Um uns dies Ei einmal näher anzusehen, haben wir eine der seit Beginn dieses Jahres in allen Teilen Deutschlands aus dem Boden wachsenden und der Sorge der NSV anoertrauten Schweinemästereien angesehen. Sie wurde im März dieses Jahres hier in Brandenburg er­öffnet. Von außen bietet sie den Anblick eines klei­nen Bauerngehöftes mit niederen Fachwerkbauten. Unweit der Toreinfahrt findet der Besucher sogleich die eigentliche Schatzgrube, einen offenen Schuppen, in dem die frischen am Vortage gesammelten Kü­chenabfälle lagern und der Verarbeitung harren. Wer etwa erwartet, vor einem scheußlichouften- den" Kaufen unansehnlicher und faulender Stoffe flüchten zu müssen, wird hier die er sie lieber« raschung erleben: nichts von Gestank, von man­gelnder Appetitlichkeit. Was man da sieht, sind u. a. frische Kartoffelschalen, Brotreste, grüne Kohlblät­ter, Eierschalen (!) und Kaffeesatz. Ein säuerlicher Duft, wie von frischem Sauerkohl geht von der Masse aus, ausreichend, um sich vorzustellen, daß der gar nicht so anspruchslose Gaumen des Mast­schweines sich beim Verzehren geschmeichelt fühlt. Wir hören, daß anfängliche Bedenken, es könnten in einer Mittelstadt wie Brandenburg, mit 18 000 Haushaltungen, nicht genügend Abfälle zusammen­kommen, um eine Mästerei ständig am Leben zu erhalten, weit in den Schatten gestellt wurden durch den tatsächlichen Erfolg der Sammlungen. Schon vom ersten Tage an standen der Unternehmung mehr als 50 Zentner Abfälle zur Verfügung, die sich nach kurzer Zeit auf 80 bis 100 Zentner steiger­ten und heute zeitweilig bis zu 185 Zentner täglich ausmachen. Damit könnte die Mästerei schon jetzt laufend 550 bis 600 Schweine pro Mast­periode fett machen.

Einstweilen hat man mit 270 Läuferschweinen im März angefangen mit dem Erfolg, daß man in diesen Tagen bereits die erstenfetten Brocken" an die Volkswirtschaft zurückerstatten konnte. Wohlgemerkt: diese Produkte einer genia­len Abfallverwertung gehen den normalen Weg über die Marktregelungsstellen des Reichsnährstan­des in die Gesamtwirtschaft zurück. Jeder Volksge­nosse hckt also indirekten Anteil an dem, was sich an seinen Küchenabfällen dick und fett frißt! Ziel dieser Bestrebungen ist, die Volkswirtschaft jähr­lich um eine Million Mastschweine zu bereichern, aus dem Nichts sozusagen-, denn wenn man sie zusätzlich mit regelrechtem Schweinefutter aufziehen wollte, so würde eine Futtermenge nötig sein, deren Anbau eine Bodenfläche von 65 000 Hektar beansprucht, was etwa der Ausdehnung der Landschaft Lippe entspräche!

Wir waren in die Ställe vorgedrungen und hat­ten nicht nötig, uns die Nasen zuzuhalten. Wer hat eigentlich die Erfindung von der Unappetitlich- feit des Schweines und seiner Gewohnheiten in die Welt gesetzt? Hier lagen die freßlustigen und gut­mütigen Gesellen alle rund und rosig auf goldgelben Sägespänen, grunzten behaglich, denn sie hatten eben ihre Mahlzeit verschlungen und schienen durch­aus eins mit sich und dem Leben zu sein. Für uns Besucher hatten sie nur wenig Interesse. Ein schwärzlich behaarter Klumpen nur erhob sich schwerfällig, als der Wärter ihnMolly" rief. Molly ist der Stolz des Stalles, nicht nur wegen seines Gewichtes, sondern wegen seiner In­telligenz: kein anderes Schwein behält seinen Namen und bekommt deshalb auch keinen.

Heber den Ställen Tafeln mit genauen Fütte- rungs- und Gewichtsangaben. Auf unsere Frage,

wie man denn diese ungefüge Bande bis zu zehn wohnen immer in einer der 21 Buchten auf Die Waage bekomme, hören wir, daß das Wiegen offenbar einSchweinevergnügen" ist: sie mar­schieren auf die Waage wie auf die Weide, meinte der Referent.

Wie schwer so ein Schwein sein muß, bis es abgeliefert wird? Bis vier Zentner schwer werden die besten Futteroerwerter bei einer Kraftfutter­zugabe von 500 Gramm Gerstenschrot und 100 Gramm Eisenmehl pro Schwein und Tag. Dazu rechnet man für jedes Schwein täglich 20 Pfund gekochte Küchenabfälle. In einer sauberen Küche werden täglich die Abfälle zerstampft

feem will. .

Brandenburg ist nicht der einzige Betrieb dieser Art geblieben. Ueberaü in Städten mit über 20 000 Einwohnern wird die Einrichtung einer Mästerei betrieben und zum Teil schon durchgeführt. Bei­spielsweise wird allein der Gau Kurmark in solchen Betrieben mehr als 2000 Schweine jährlich zum Er- nährungshilfwerk beitragen können, eine Zahl, die später auf jährlich 6000 Tiere gesteigert werden soll. Welche Hausfrau hätte sich träumen lassen, daß der Inhalt ihres Kücheneimers sich einmal in eine Goldgrube verwandeln würde, deren Schätze einen gewichtigen Posten in der großen Abrechnung des Dierjahresplanes einnehmen werden?

Dr. Buresch.

Siarlbelcieb am lausenden Band

Segelflüge von der Wafferkuppe nach Bayern.

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Die Luftfahrtattaches der am Wettbewerb beteiligten Nationen besuchten unter Führung von Oberstleutnant H a n e s s e vom Reichsluftfahrtministerium (rechts) das Segelfliegerlager auf der Wasserkuppe in der Rhön. In der Mitte der Präsident des Aero-Clubs von Gronau, linksRhönvater" Ursinus. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Ein steifer Nordwest hatte das Kuppen-Gelände abgetrocknet und auch dieKnose" weggefegt, so daß am Morgen des neunten Wettbewerbs-Tages der Internationalen Rhön der Startbetrieb in vollem Umfange wieder aufgenommen werden konnte. Von morgens bis mittags gab es Starb betrieb am laufenden Band. Doch war es schwie­rig, Streckenflüge größeren Ausmaßes durchzufüh­ren. Selbst so routinierte Segelflieger wie die bei­den Deutschen Schmidt und Spate kamen, wie auch G o d i n a t (Schweiz), Mills (England) und Major P e t e r e k (Polen) nicht über 40 Kilometer hinaus und landeten in der bayerischen Rhön. Zum erstenmal griff auch ein jugoslawischer Wettbewerbs­eilnehmer, S t a n o j e v i c, in den Betrieb ein und egelte 2Vz Stunden über der Wasserkuppe. Dem Polen Zabski glückte ein Ueberlandflug von 84 Kilometer nach Königshofen (Unterfranken), wäh­rend sein Landsmann B a r a n o w s k i die 100-Kilo- meter-Grenze erreichte und in der Nähe von Ko- bürg niederging.

Aus allen Landemeldungen ging hervor, daß die Fluge sich durchweg m südöstlicher Richtung nach Bayern hinein bewegten. So kam Heini Ditt- m a r dis nach Kronach mit 100 Kilometer, Hanna

Reitsch erreichte nach 115 Kilometer Kulmbach, der Schweizer Sandmeier kam knapp auf 200 Kilometer und brachte seinen Apparat in Stulln (Bayern) zum Landen, während Ludwig Hof­mann einen Flug von 216 Kilometer bis nach Ramspau bei Regensburg durchführte. Das end­gültige

Ergebnis

der ersten Wettbewerbs-Woche

lautet: 1. Heini Dittmar (Deutschland) 1014 Punkte; 2. Späte (Deutschland) 715 P.; 3. Hanna Reitsch (Deutschland) 571 P.; 4. Sandmeier (Schweiz) 514,5 P.; 5. Ludwig Hofmann (Deutschland) 444 P.; 6. Schmidt (Deutschland) 372,5 P.; 7. Mynarsky (Polen) 318 P.; ^Ba­ranowski (Polen) 236,5 P.; 9. Zabski (Po­len) 197 P.; 10. Watt (England) 190 P.; 11. Baur (Schweiz) 185 P.; 12. o. Roretz (Oester­reich) 174 P.

Die längsten Str eckens lüge legten bis­her zurück der Pole M y n a r s k i und die Deutschen Dittmar und Reitsch mit je 351 Kilometer. Die größte Höhe erreichte Späte (Deutsch­

land) mit einer Start-Ueberhöhung von 2245 Me­ter. Die läng ft e Flugdauer glückte dem Oesterreicher F r e n a mit 6:54 Stunden. In der Gesamt-Strecken-Summe führt Deutsch- land mit 2825 Kilometer vor Polen mit 1230 und der Schweiz mit 909 Kilometer.

*

Von den letzten der am Montagoormittag auf Strecke gegangenen Segelfliegern liefen Landemel­dungen ein. Der in der Gesamtwertung an zweiter Stelle stehende Deutsche Späte setzte nach 80 Kilometer bei Seßlach (Bayern) auf und Schmidt .(Deutschland) kam mit 110 Kilometer bis in die Nähe von Kulmbach. Zur Durchführung von Dauer­flügen befanden sich bei Startschluß der Schweizer Baur, der Oesterreicher Frena und in einem Doppelsitzer die Engländer Fox und Murray noch in der Lust.

Kleine politische Nachrichten.

Der Chef des Großen Generalstabes des jugo­slawischen Heeres, General Miloutin N e d 11 s ch , ist am Montag in Begleitung seines Kabinettschefs in Paris eingetroffen, wo er vorn Chef des fran­zösischen Generalstabes General G a m e l i n und Generalstabschef General C o l f o n empfangen wurde. Der Besuch des Generals Neditsch trägt offi­ziellen Charakter. Der jugoslawische Generalstabschef wird sich mehrere Tage in der französischen Haupt­stadt aufhalten.

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Durch den litauischen Staatspräsidenten ist dem Ende 1936 vom Kriegsgericht zu zwei Jahren Zucht­haus verurteilten deutschen Rechtsanwalt Baum- g a e r t e 1 und dem zu vier Jahren Zuchthaus ver­urteilten Reichsdeutschen Hinz der Rest der Strafe erlassen worden. Beide werden nach Deutschland ab= geschoben.

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Wie die Polnische Telegraphenagentur aus Mos­kau meldet, bestätigt sich das Gerücht über die Ver­haftung des Professors für Rechtswissenschaften, Paschukanis, des Vizepräsidenten derKom­munistischen Akademie". Seine Schriften, die einst­mals als einwertvoller Beitrag" zur marxistischen Lehre" über das Recht gefeiert wurden, sind jetzt als wertlos und schädlich gekennzeichnet wor­den.

Kardinalstaatssekretär Pacelli hat gestern Li- sieux verlassen und sich über Chartres nach Paris zurückbegeben.

Wetterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Zufuhr kühler Meeresluft, die auf der Rück- feite der in nordöstlicher Richtung abziehenden Stö­rung eingedrungen war, ist für Westeuropa vorerst unterbunden. Durch ein in Südwesten von Island sich befindendes Tief wird wieder milde, wenn auch immer noch feuchte Luft von Süden und Südwesten herangeführt. Die Witterung in den nächsten Tagen wird sich daher bei leichter Unbeständigkeit meist freundlich gestalten, und die Temperaturen werden wieder einen Anstieg erfahren.

Aussichten für Mittwoch: Wolkig bis heiter, Tagestemperaturen um 20 Grad, südliche bis südwestliche Winde, geringe Niederschläge.

Aussichten für Donnerstag: Südwest­liche bis westliche Winde, wechselnd bewölkt, Tem­peraturen unverändert, leicht unbeständig.

Lufttemperaturen am 12. Juli: mittags 20,8 Grad Celsius, abends 15,8 Grad; am 13. Juli: morgens 13,2 Grad. Maximum 2^4 Grad, Minimum heute nacht 11,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. Juli: abends 19,1 Grad; am 13. Juli: mor­gens 14,8 Grad. Sonnenscheindauer 9,6 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), Vertreter: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein D. A. VI. 37: 9104. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R Lange, K-G., sämtlich in Gießen Monat-Bezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Ps. mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf und Samstags

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Bekanntmachung.

Am Donnerstag, dem 15. Juli 1937, 17 Uhr, findet im Stadthaus, Bergstraße 20, Sitzungssaal, eine öffentliche Sitzung mit den Ratsherren statt.

Tagesordnung:

Einführung des hauptamtlichen Beigeordneten

Vogt des ehrenamtlichen Beigeordneten

Oberforstmeister Nicolaus. 4898C

Gießen, den 12. Juli 1937.

Ritter, Oberbürgermeister.

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Gießen, den 12. Juli 1937