Frankreich macht Ernst.
Erleichterungen für internationale Kontrolleure fallen weg. — Die Pyrenäengrenze soll aber geschloffen bleiben.
Paris, 12. Juli. (DJIB.) An zuständiger französischer Stelle erklärte man am 2Hon- tagrnorgen, daß die Erleichterungen, die den internationalen Kontrolleuren an der französisch spanischen Grenze bisher gewährt wurden, am Dienstagvormittag ausgesetzt werden würden. Man fügt hinzu, dah die Grenze jedoch nach wie vor geschlossen bleibe und es sich lediglich um die Tätigkeit dieser internationalen Kontrolleure handele.
Der französische Botschafter in London, so wird weiter erklärt, habe heute dem Vorsitzenden des Nichteinmischungsausschusses von diesem Beschluh der französischen Regierung in Kenntnis gesetzt.
Der „T e m p s" spricht sich in seinem Leitartikel am Montag eindeutig f ü r die Nichteinmischungspolitik aus. Er schreibt u. a., daß am Dienstagmittag — wenn nicht eine provisorische Regelung in letzter Stunde erfolge — die Kontrollerleichterungen, die den internationalen Beamten an der französisch-spanischen Grenze zugebilligt wurden, ausgesetzt würden. Die durch den französischen Botschafter in London angekündigte Maßnahme werde nicht durchgeführt, falls die inter- nationale Kontrolle an der spanisch-portugiesischen Grenze wiederhergestellt würde. Man könne nicht oft genug wiederholen, daß es auf feiten der französischen Regierung weder den Wunsch gebe, in den spanischen Angelegenheiten von dem Grundsatz der Nichteinmischung abzugehen, noch daß es sich um eine Einschüchterungsmaßnahme — gleich wem gegenüber — handele.
Denn die internationale Kontrolle an der Pyrenäengrenze ausgesetzt werde, bestünden die Verpflichtungen Frankreichs, wie sie aus den in London im August 1936 und Februar 1937 unterzeichneten Verträgen herrührten, nichtsdestoweniger weiter. Die Pyrenäengrenze werde also weiterhin dem Kriegsmate ri al und den F r e i- willigen verschlossen bleiben. Nur würden lediglich französische Beamte beauftragt fein, der Grenzschliehung Achtung zu verschaffen.
Die neutralen Beobachter könnten übrigens in der Etappe auf ihren früheren Posten bleiben und sich bereithalten, ihre Funktionen wieder aufzunehmen, wenn eine Regelung eintreten sollte. Es handele sich für Frankreich um eine Frage der Würde:
Es könne keine internationale Kontrolle auf seinem Gebiet zulassen, während dieselbe In Portugal abgeschafft sei. Aber es handele sich jedenfalls darum, > "i Grundsatz der Nichteinmischung, dem alle Mächte verbunden zu sein betonten, Achtung zu verschaffen.
In weiteren Ausführungen unterstreicht das Blatt, daß
die Gründe für die Aufrechlerhallung der Nichteinmischung nichts von ihrer Kraft verloren hätten: die Notwendigkeit, den spanischen Brandherd zu verhindern, ganz Europa in Brand zu stecken, und die Notwendigkeit, jedwede Macht zu verhindern, das internationale Gleichgewicht zu ihren Gunsten zu verändern, bestünden fort.
Der gute Wille Frankreichs, wenn seine wesentlichen Interessen einmal gesichert seien, sei unzweifelhaft. Genau so wie sein Wunsch zur Zusammenarbeit. Man finde einen neuen Beweis hierfür in dem soeben unterzeichneten Handelsvertrag mit Deutschland, einem Vertrag, der einer bedauerlichen wirtschaftlichen Spannung zwischen beiden Ländern ein Ende bereitet habe.
Völlig verschiedene Dinge.
Lissabon, 12. Juli. (DNB.) Anläßlich der Ankündigung , Frankreichs, die internationalen Kontrollbefugnisse an der Pyrenäengrenze aufzuheben, weist die „Diario de Noticias" energisch die französische Behauptung zurück, daß Frankreich sich auf den portugiesischen Präzedenzfall stützen könne. Die Zeitung erinnert daran, daß die französische und die portugiesische Grenzkontrolle völlig verschiedene Dinge seien und daß in Portugal keine internationalen Kontrollbeamten tätig waren, sondern lediglich englische Beobachter, deren Aufgaben ganz andere gewesen seien, als die der Kontrolleure. Nach dem Zwischenfall mit der „Deutschland" habe sich die portugiesische Regierung veranlaßt gesehen, ihre Haltung gegenüber den Beobachtern zu ändern, während diese Maßnahme England nicht zu einer Veränderung seiner Haltung bewogen habe.
Das Blatt schließt mit folgenden Worten: „Möge Frankreich seine Handlungsweise rechtfertigen, wie es dies für richtig hält, aber niemals mit dem portugiesischen Präzedenzfall. Denn die Stellung der französischen und der portugiesischen Regierung sind de jure und de facto völlig andere genau so wie ihre Haltung gegenüber den in Spanien kämpfenden Parteien verschieden ist."
Englands Vorschläge „nahezu vollendet" Kein großer Optimismus in London.
H 1 1 und fünf Bombenmaschinen abgeschossen.
Vluni verteidigt seine Regierung Frankreichs Spanien-Politik.
S "S$uÖPa*ron5 der europäischen Demokratien" mußten gewahrt werden. Es müsse auch alles ge- ^n werden, um den Krieg zu vermeiden, soi»»Übrigen verteidigte Blum in seiner Rede hPmnP^KflrUn(ä5tcltiI9feH und erklärte, die <3o$\ab ^o^-sche Partei habe sich klar darüber aus- unh ?le Regierungstätigkeit Blums
sozialdemokratischen Minister billige oder ®r: ^?une bei aller Selbstkritik einen »PhnL 9, ttoxe $2. ewige der sozialdemokratischen M?nnr dem Kongreß seiner Regierungstätig- S*miprfnP^rfen einfach nicht an. Trotz aller Shim hnL U"b ^griffe habe, so behauptete Experiment Erfolg gehabt. (!) Die Wirtschaft sei angekurbelt, die Kaufkraft der Massen gehoben worden. (!!) Blum ging in seinen Be- sickerte^ tmkr ""'ter indem er ernsthaft vergeben kann o' hten<?imQn ^ute in Frankreich daran m brinnpn ^""^en wieder ins Gleichgewicht 3U bringen, dies allem möglich sei, weil sein Erveri- ment dies vorbereitet habe. (!) Seit einigen Tagen Mackt'^ TV" Suf: -.Slum an bU ?• X r$Q5< unangenehm denn
« sg der loyale Mitarbeiter von Chautemps. Die Frage, ob er dem Senat hätte Widerstand leisten sollen, beantwortete Blum dahin, daß es angesichts litischen Lage keine andere Wahl gegeben habe, als zurückzutreten H
In der Nachtsitzung des Kongresses der s o z t albern o k r a t i s ch e n Partei wandte sich der Ge-
Eden will bis Freitag berichten
London, 12. Juli. (DNB.) In einer Unterhausaussprache über Spanien erklärte Eden am Montag auf eine Anfrage Attlees, er könne dem Unterhaus die Versicherung abgeben, daß sich die englische Regierung voll im klaren über die Dringlichkeit einer Bereinigung der augenblicklichen Lage sei. Aus diesem Grunde habe er dem Nichteinmischungsausschuß bereits angekündigt, daß die englische Regierung auf jeden Fall bis Zum Freitag Bericht erstatten werde. Die Vorschläge würden so schnell und so wirkungsvoll wie möglich ausgearbeitet werden.
Die Kämpfe in Spanien.
Salamanca, 13. Juli. (DNB.) Der n a t i o - n a l e Heeresbericht vom Montag meldet:
Front von Biscaya, Asturien, Leon, Avila, Soria und Südarmee: Leichtes Feuer in verschiedenen Abschnitten
thront von M a drid: Unsere Truppen konnten alle Angriffe im Abschnitt von Villanueva de Pa- dllla und Brünette unter schweren Verlusten für Öen Gegner zurückweisen. Unsere Truppen haben ihre Stellungen vorgeschoben und verbessert
Front von Cacares: Ein Angriff auf unsere Stellungen im Gebirge von Juarez wurde zurück- geschlagen, wobei der Gegner große Verluste erlitt und zahlreiche Gefangene zurückließ.
Front von Aragon: Im Abschnitt von Albar- racin, wo der Druck des Gegners sich verstärkt hatte wurde er mit starken Verlusten seinerseits zurück- geworfen. Westlich von Lucra stießen unsere Trup- P^n vor und konnten ihre Vorpostenlinien wesent- 11 rn norhrtiiArM
London, 13. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die englischen Morgenzeitungen sind bezüglich des vermittelnden Planes, an dem das Foreign Office zur Ueberwindung der Nichteinmischungskrise arbeitet, sehr zurückhaltend, was vielleicht darauf zurückzuführen ist, daß die englische Regierung — wie Preß Assossation meldet — ihren Plan erst im Nichteinmischungsausschuß bekanntgeben will. Immerhin sind die kurzen Pressekommentare im allgemeinen nicht sehr optimistisch.
Die neuen englischen Vorschläge sind, wie der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" mitteilt, nahezu vollendet.
Das Blatt erklärt, dieser Versuch zur Wiederherstellung der Kontrolle werde der letzte sein, der unternommen werde. Schlage er fehl, so würden England und Frankreich sich völlige Handlungsfreiheit hinsichtlich der Nichteinmischung vorbehalten. ö
Daß die Ausarbeitung des Kompromißplanes nur langsam vor sich geht, ist nach dem diplomatischen Korrespondenten des „Daily Herold" ein Zeichen Dafür, wie ernst man die Aufgabe auffasse, einen Ausweg aus der Krise zu finden.
Die englische Regierung, so betont das Blatt, wisse, dah ein Zusammenbruch unvermeidlich sei, wenn sie keinen allgemein annehmbaren plan vorlegen könne.
Paris, 13. Juli. (DNB.) Auf dem sozial- demokratischen Parteitag in Marseille sprach am Montagabend der stellvertretende Ministerpräsident L6on Blum. Er führte u. a. aus, er nehme alle Verantwortung für d i e Spanien politik auf sich. Viele Hoffnungen seien enttäuscht worden, doch sei ttotz allem seit einem Jahr Europa ein allgemeiner Krieg erspart geblieben. Welches hätten, so fragte L6on Blum öie bedauerlichen Folgen eines Zwischenfalles wie der der „Deutschland" oder der „Leipzig" ohne die „Fiktion" (!) der Nichteinmischung sein können? Dank dieser „Fiktion", dank dieser „Lüge" (!) der Rlchteinmischung sei der Frieden bewahrt worden L6on Blum äußerte die Ansicht, daß die Zeit !.ur..Irankreich arbeite. Tatsächlich sei jetzt die öffentliche Meinung unterrichtet.
Nachdrücklich sprach sich Blum gegen jeden Ge- danken eines Präventivkriegs aus. „Nicht durch Krieg wird man die Freiheit verteidigen!" ries er unter Beifall der Anwesenden aus. Sodann erläuterte L6on Blum, was der französische Plan gewesen sei, der von der Nichteinmischung ausgehend in einer Vermittlung in Spanien endi» aen sollte, und versuchte zu begründen, weshalb die französische Regierung auf ihrem eigenen Gebiet Die internationale Kontrolle suspendiere Die lebenswichtigen Interessen Frankreichs seine historische Rolle einer großen Nation und
Vernon Bartlett schreibt im „News Chronicle", daß sich em solcher, allen Seiten Rechnung tragen» ber Plan n o ch n i ch t habe finden lassen. Da aber F... UHÜ , öas Eingeständnis eines Fehlschlages in gewisser I lich verbessern Weise einen Verlust an diplomatischem Prestige be» > " ' •
Das erste große Treffen der Garde nach dem Kriege.
Zum erstenmal nach dem Weltkrieg kamen im Rahmen der großen Reichsausstellung „Schaffendes Volk" in Düsseldorf die Angehörigen der ehemaligen Garderegimenter aus dem ganzen Reich und auch aus dem Ausland zum „Deutschen Gardetag" zusammen. Den Höhepunkt bildete am Sonntag die große Paradeaufstellung auf dem Maifeld am Rhein und der anschließende Festzug zur Ausstellung, wo Bundesführer SS.-Gruppenführer Oberst a. D. Reinhard den Vorbeimarsch abnahm. Ueber 20 000 ehemalige Gardisten von 80 Formationen nahmen daran teil. Auf unserem Bilde sieht man den Vorbeimarsch vor Bundesführer SS.-Gruppenführer Oberst a. D. Reinhard. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
neralsekretär, Staatsminister Paul F a u r e , heftig gegen die Haltung der extremistischen Minderheit, die feit einem Jahre nichts unterlassen habe, um die Volksfront zu torpedieren. Die Partei solle sich einstimmig um einen Mann wie Blum scharen, ber soviel für bie Arbeiterklasse getan habe.
Der Entschlie ßungsausschuß ber Partei soll 33 Mitglieber umfassen. Die Gruppe B l u m - Fa u r e hat bereits baburch für sich gesorgt, baß sie 19 Anhänger in ben Ausschuß entfanbt hat, so baß sie auf eine sichere Mehrheit rechnen kann. Außer 5 Extremisten ber Gruppe Marceau Pivert sinb noch 8 Anhänger ber vermit- telnben Gruppe Bracke Zyromski in bem Ausschuß.
Streiks ohne Ende.
Paris, 13. Juli (DNB Funkspruch.) Die Angestellten ber Binnenschiffsbien st e in ber
Gegenb von S t. Quentin und C a m b r a i sind in den Streik getreten. Die Streikenden fordern die sofortige Einführung der 40-Stunbenwvche.
In dem Streik der H o t e l -, Gaststätten- und Kaffeehausange st eilten gab es in der Nacht zum Sonntag und am Montagvormittag wieder eine Reihe von Zwischenfällen. In Paris war wieder ein Drittel der größeren Kaffees geschloffen, die übrigen versuchten, den Betrieb beschränkt durchzuführen. In 25 großen Hotels wirb ebenfalls gestreikt. Die Zahl ber Streikenden — Sonntag nach einer Havas-Melbung rund 6000 — hat zugenommen.
Auch die Streikwelle im Transportgewerbe greift um sich. In Caen z. B. sind die Hafenarbeiter erneut in den Streik getreten. Kem Schiff konnte am gestrigen Montag ausgeladen werden. Schlichtungsverhandlungen haben zu keinem Ergebnis geführt.
Verstärkung -er Chinesen in Nordchina.
P 6 i p i n g, 12. Juli. (Ostasiendienst des DNB.) Peiping soll, wie bekannt wird, stark von chinesischen Truppen besetzt sein, die fortgesetzt Verstärkung aus dem Süden erhalten.
General Kazuki, der neuernannte Kommandeur der japanischen Nordchina-Truppen, ist heute aus Söul (Korea) nach H s i n k i n g abgeflogen. Er begibt sich nach einer Rücksprache mit bem Oberbefehlshaber ber Kwantung-Armee nach Tientsin Kriegsdrohung im Fernen Osten.
Auf bie Nachricht von ber Konzentration ber chinesischen Luftwaffe in den Nordprovinzen, in denen sich die bisherigen Auseinandersetzungen zwischen Japanern und Chinesen abspielten, ist ber japanische Kaiser vorzeitig von seinem Sommeraufenthalt nach Tokio zurück-
LUKOUTSCHIAO
GELBES
-MEER:
A- pe/p/N•
Mr* V,
gekehrt, wo das Kabinett unter dem neuen japanischen Ministerpräsidenten Fürsten K o n o y e , beschlossen hat, die japanischen Truppen in Nordchina zu verstärken. Inzwischen ist ein erheblicher Teil der japanischen Flotte in den nordchinesischen Häfen erschienen. Die japanische Garnison in Nordchina hat in bem Generalleutnant § at.su ki, einem als sehr energisch bekannten Offizier, einen neuen Kommandeur erhalten. Aus allen diesen Maßnahmen wird im Fernen Osten der Schluß gezogen, daß I a p a n zur endgültigen Entscheidung der nordchinesischen Frage zu seinen Gunsten entschlossen ist.
Dabei wird in Japan darauf verwiesen, daß bie Tunst der Umstände für sein Vorgehen spreche. Die 29. chinesische Armee, die für Japan der Stein des Anstoßes ist, ist zwar als kampfwillig und leistungs- fQxnt °ber die Nachschubverhältnisse sind nicht besonders gut Die chinesischen Bahnen können aus dem Süden höchstens 10 000 Mann täglich be- fordern und die bisherigen Verstärkungen, die China geschickt hat, gelten nicht als vollwertig. Also spacht der Vorteil der Zeit und damit des raschen Entschlusses für Japan. 1 '
Das ist in wenigen Strichen das äußere Bild Ueber die inneren Beweggründe beider Parteien ist kaum für den Dftafiaten, geschweige denn für den Europäer, eine klare Anschauung möglich Vielleicht n7l?Qtt-nU b,efem Zusammenhang an die fapa- nifdjc Offensive gegen Schanghai von 1932 erinnert meröen, die sich später als Verfchleierungsoffensioe
entpuppte, um die Mandschurei selbständig zu machen, und zwar nominell von China, tatsächlich aber von Sowjetrußland.
Amerika warnt.
Washington, 13. Juli. (DNB. Funkspruch.) Wie das Staatsdepartement bekanntgab, sprachen am Montag sowohl der japanische Botschafter Saito als auch der chinesische Botschaftsrat vor und gaben Erklärungen zu den Ereignissen in Nord- china ab. Im Lause der sich ergebenden Unterhaltungen wurde beiden gegenüber die Ansicht zum Ausdruck gebracht, daß ein bewaffneter Konflikt zwischen Japan und China ein schwerer Schlag für bie Sache des Friedens und des Weltfortschritts fein würde.
Englands Wunfw.
London, 12. Juli. (DNB.) Außenminister Eden gab am Montagnachmittag im Unterhaus eine Erklärung zur Lage in China ab. Nach einem Bericht über die bisherigen Zusammenstöße teilte er mit, daß nach den am Montagfrüh eingegangenen Informationen in Peiping Ruhe herrsche und keine Nachrichten über weitere Kämpfe vor» lägen. Unter den Bedingungen des Artikels 9 des Protokolls vom 7. September 1901 feien Japan und andere ausländische Mächte berechtigt, Truppen an gewissen Punkten in Nordchina zu stationieren, um eine freie Verbindung zwischen Pei» ping und der See offen zu halten. Die Zahl der japanischen Truppen in Nordchina belaufe sich auf schätzungsweise 7000 Mann. Eden fuhr fort daß bie möglichen Rückwirkungen ber chinesisch-japani» scheu Spannung auf bie britischen Inter- elfen und ben internationalen Hanbel im allgemeinen voll erkannt würben. Wenn es zu englisch-japanischen Besprechungen in London kommen würbe, würbe sich eine Gele» genbeit bieten, biese Ereignisse mit bem japanischen Botschafter zu besprechen. Es sei ber ernste Wunsch ber bnttschen Regierung, daß es zu einer Rege- lung nicht nur bieser Streitfrage, fonbern der allge» m^nen zwischen Japan und China bestehenben Schwierigkeiten kommen möge.
Die ausländischen Konzessionen * treffen Dorsorge.
Loubon,12.Ju!i. (DNB.) Die Mittagsblätter m b.ie britischen unb anbere auslän» ?J q6 V e * t e r in China infolge ber em» $a9e, besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben. 5n Iientfin fei eine britische In» sanierie-Kompanie, bie normalerweise bas Som» merlager in Schanghaikwan beziehen sollte, zurück» ^ländischen militärischen Befehls» Haber hatten Plane für den Schutz der aus» Notfall Mrbereite " > U ° n - g e b i e t e in einem
Skreikheher und Raubmörder.
Gerichtliche Sühne für kommunistische Verbrechen.
rör,&aU' F 3u[L <DNB. Funkspruch.) Vor Appellationsgericht als der zweiten n i ft P n sin ^F°3e6 gegen 26 Kommu- •n x "m?"^ch'eden, die sich feit bem Jahre 1932 65 bmaraBibMni>lb,aft betätigt hatten,
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oer »! ^np?<^ 1 ° ti o n e n entstanden. Nach
tinaen hi. bcn Wen 1935 und 1936
gingen die Kommunisten zur Blockierung des


