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Wirtschaft.

Oer Verkehr mit Brotgetreide und Erzeugnissen hieraus.

Die Weizenmehlpreise Type 812 vom 11. bis 30. April für die Preisgebiete Hessen-Nassaus und Kurhessens.

Fwd. Seitens der Hauptvereinigung der deut­schen Getreidewirtschaft liegt eine Anordnung vom 9. April über den Verkehr mit Brotgetreide und Erzeugnissen hieraus vor. Diese regelt die Ver­wendung von Roggen oder Weizen, sowie von Erzeugnissen hieraus zu technischen Zwecken, fer­ner den Kauf und die Vorratshaltung von Ge­treideerzeugnissen und schließlich die betreffenden Derfügungsbeschränkungen. Schließlich nimmt die Anordnung eine Aenderung der Weizenmehltypen und der Preise vor. Dabei wird der Preis für die Type 812 (Weizenmehl), die nur unter Vorweg­nahme von höchstens 5 o. 5). Type 502 als Wei­zenmehl, Weizendunst oder Weichweizengrieß er­folgen darf, wobei die Gewinnung anderer Typen aus der gleichen Vermahlung unstatthaft ist, für die Zeit vom 11. April bis 30. April für den Getreidewirtschaftsverband Hessen-Nassau wie folgt festgesetzt: Für die Preisgebiete XIII je 100 Kilo­gramm 29,70 Mark, für XVI 29,80, für XIX 28,80 Mark und für XX 30,15 Mark, für den Getreide- wirtschaftsverband Kurhessen, und zwar für IX 29.05 Mark, XII 29,70 Mark, für XIII 29,70, für XV 29,80 Mark, für XVI 29,80 Mark und für XIX ebenfalls 29,80 Mark. Die für die Zeit vom 11. bis 30. April festgesetzten Weizenmehlpreise werden in den Monaten Mai bis Juli 1937 einschließlich um je 0,10 Mark für 100 Kilogramm monatlich erhöht. Der für den Monat Juli 1937 maßgebende Preis gilt bis zum 15. August 1937 einschließlich.

Rhein-Mainische Börse.

INlttagsbörse fest und lebhaft.

Frankfurt a. M., 12. April. Die Börse ver­zeichnete zum Wochenanfang größere Kaufaufträge des Publikums, denen auch auf dem erhöhten Ni­veau Abgaben gegenüberstanden, so daß die weitere Befestigung am Aktienmarkt ihren Nieder­schlag in einem auch wesentlich lebhafteren Geschäft als bisher fand. Die vorliegenden Jndustrienach- richten boten stärkere Anregungen, vor allem die überraschende Dividendenerhöhung bei Daimler auf 6,50 (5) v. H., ferner die Bilanzziffern von AEG. und Buderus. Es traten gegen den Samstagsschluß durchschnittliche Erhöhungen von 1 v. H. ein. Sehr lebhaft und fest waren naturgemäß Daimler Mo­toren mit 138,50 (134,50), ferner Bayr. Motoren, die noch über den wesentlich erhöhten Berliner Samstagsschlußkurs hinaus auf 148,50 (143) an­stiegen, auch Adlerwerke Kleyer fest mit *116 bis 116,75 (115,50). Recht lebhaft waren auch Montan­werte bei Erhöhungen von 1 bis 1,50 v. H., lebhaf­ter Verein. Stahl mit 116,75 bis 117,50 (117), Ilse Genuß ex Dio. 145 (149,25), d. h. plus 1,13 v. H. Von Elektroaktien AEG. 42,90 (42,25), Siemens 198 (196), Gesfürel 150 (148,75), Rheag 136,25 (135), Schuckert 167 (166,25). IG. Farben stiegen auf 169,75 bis 170 (168,75), Metallgesellschaft auf 155,50 (154,25). Sonst sind zu erwähnen: Reichs­bank 197 (195 50), Deutsche Linoleum 178,25 (176), Junghans 130,50 (129), Zellstoff Aschaffenburg 139,75 (137,50), Muag 149,13 (148,50).

Am Rentenmarkt war das Geschäft in den variablen Werten ruhiger bei etwa behaupteten Kursen. Lebhafter gesucht blieben Reichsmark-Um- tausch-Obligationen, ferner Wiederaufbauzuschläge mit 79,65 bis 79,75 (79,50). Kommunal-Umschul- dung schwankten zwischen 92,90 bis 93,00, Altbesitz 122,13 (122,25). Am Pfandbriefmarkt blieben Gold­pfandbriefe und Kommunal-Obligationen lebhaft gefragt.

Im Verlaufe wurde das Geschäft stiller, die Ten­denz blieb aber fest. Die Kurse am Aktien­markt konnten sich unter kleinen Schwankungen vielfach weiter etwas erhöhen oder gut behaupten. Höher waren u. a.: Buderus 127,50 nach 126,25, Harpener 161 nach 160, Hoesch 119,75 nach 119, Mannesmann 121 nach 120,25, Muag 150 nach 149,13, Junghans 131 nach 130,50, Reichsbank 197,75 nach 197. Don später notierten Werten lagen besonders fest Felten mit 142,50 (138), Scheide­anstalt, AG. für Verkehr und Rhein. Braunkohlen gewannen bis 2 v. H. Hanfwerke Füssen stark ge­sucht und gestrichen, Taxe 102 (98,50). Am Ein­heitsmarkt gingen Mainzer Aktien-Bräu nach der starken Erhöhung auf 77,50 (79,50) zurück, im üb­rigen blieb die Tendenz auch hier fest.

Abendbörse fest.

An der Abendbörse blieb die Haltung fest, das Geschäft hatte jedoch keinen größeren Umfang. Kursmäßig war die Entwicklung etwas uneinheit­lich, wobei gegen den eher etwas schwächeren Ber­liner Schluß mäßige Erhöhungen überwogen. Fest lagen von Maschinenaktien MAN mit 123,50 (122,50), auch Junghans blieben gefragt mit 131,40 (131). Von Montanaktien blieben Buderus mit 127,75, Harpener mit 161 und Mannesmann mit 121 voll behauptet, während Rheinstahl auf 161 (161,50) und Hoesch auf 119,50 (119,75) abbröckelten. Von Elektrowerten gewannen^ Licht & Kraft 0,25 v. H. auf 152, Gesfürel 0,50 v. H. auf 150,50 und von chemischen Papieren erhöhten sich Th. Gold­schmidt auf 135 (134) und Scheide an statt auf 260,50 (260), IG. - Farben lagen mit 169,50 behauptet. Die mittags gestrichenen Hanfwerke Füssen kamen mit 103 rat. (98,50) zur Notiz. Allg. Lokal- und' Kraftwerke zogen 1 v. H. an auf 155 und von Schiffahrtswerten Hapag 0,25 v. H. auf 17. Am Einheitsmarkt erhielt sich Interesse für Bankaktien. Der Rentenmarkt war fester, Altbesitz 122,25 (122,13), Reichsbahn-VA. 126,90 (126,75), 4,5proz. Darmstadt von 26 97 (96,25), 4,5 (7) Frankfurt 97,75 (97,50). Kommunal-Umschuldung wurden mit unv. 93 umgesetzt. Im Freiverkehr waren Adler­werke Kleyer unv., 116,50, Bamag-Meguin wurden mit 103,50 bis 104 und Els. Badische Wolle mit 62 gesucht.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. April. Der Marktver­kehr mit Brotgetreide blieb klein, bedingt durch die Angebotsverhältnisse. Die Großmühlen werden größtenteils durch Zuweisungen versorgt, während die Landbetriebe hin und wieder kleine Partien direkt beziehen konnten. Das Mehlgeschäft bleibt allgemein sehr lebhaft. Maisbackmehl wird ziemlich gut ausgenommen. Mit Wirkung von heute sind neue Weizenmehlpreise in Kraft getreten. Am Futtermittelmarkt standen Oelkuchen im Rah­men der Zuteilung zur Verfügung, sonst wurde die Nachfrage mit Mischfuttern befriedigt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R'12 174, R 15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,70 (bisher 29,35), W16 29,80 (29,45), W 19 29,80 (29,45), W 20 30,15 (29,80); Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Müh­lenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnuß­kuchen, Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeuger­station, Trockenschnitzel, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggen­stroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.

frankfurter Schlachtvtehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb 1047 Kälber, 45 Hämmel, 18 Schafe, 5485 Schweine. Es kosteten: Kälber 25 bis 65 Mark, Hämmel 40 bis 50, Schafe 35 bis 44, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktoerlauf: Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 12. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 539 Ferkel und Läu­ferschweine zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 25 bis 30 Mark; Läuferschweine 30 bis 45 Mark pro Stück. Der Handel verlief flott, es verblieb ein Ueberstand von 75 Stück.

Briefkasten der Redaktion.

U. 1. Ist die Vollmacht Ihrer Schwiegereltern in der gehörigen Form erteilt, so hat sie noch heute Gültigkeit, und einer Zwangsversteigerung bedarf es nicht. 2. Der Anspruch auf das Hausgeld steht Ihnen gegen die grundbuchmäßig eingetragenen Eigentümer, die wegen Minderjährigkeit gesetzlich durch ihren Vater vertreten sind, zu, und dieser er­wirbt bei einer evtl. Versteigerung das Haus, nicht etwa in seiner Eigenschaft als Erbe, sondern nur dann, wenn er im Versteigerungstermin mit seinem Gebot Meistbietender bleibt. Im Termin müssen Sie die Fälligkeit Ihres Anspruchs auf Zahlung der Hausgelder geltend machen; die Verpflichtung zur Zahlung geht auf den Erwerber des Hauses, auch wenn es nicht Ihr Schwager, sondern ein Dritter ist, über.

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsf^ 5 v. H.

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurs

Schlußk Mittag­börse

Damm

10 4-

12.4-

104-

124.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,4

101,3

101,3

101,4

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,8

98,9

98,8

98,9

5y2% Young-Anleihe von 1930 ..

104

104,25

104,25

103,9

4/2% Hessische Volksstaat von 1929

99,65

99,65

99,65

99,65

4/2% Deutsche Reichspostschatz von

1934 1......................

100,5

100,75

100,7

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 1..................

98,5

98,5

98,5

98,5

Reichsanleihe-Altbesitz..........

122,25

122,25

122,13

122,2

Lberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten.....

133,25

133,65

133,25

_

4-/r°/o Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpfe. R. 12..............

98,75

98,75

ö/2% Hess. Landes-Hhp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

101,25

101,5

.

4y2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

98.75

98,75

98,75

4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

97

4/2% Darmstädter Komm.-Lan-

desbank R. 6................

97

97,25

__

_

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I..............

4-/r°/o Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

129

128,65

128,9

129

99

99

99

99

4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

97,5

_

_

5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

101,25

101,4

__

5y2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

101,5

101,25

101,4

101,4

Steuergütschein-VerrechnungskurS

110,3

110,3

110,4

110,25

5% Goldmexikaner von 1899 ....

4% Oesterreichische Goldrente....

4,2% Oesterreichische Silberrente.

4>/x Ungarn Staats von 1913....

4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5% Rumänen von 1903.........

4'/r% Rumänen Gold von 1913..

-

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II..........

2i/4% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen......6

131,75

133,5

131,65

133,75

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

44,25

44,25

Hamburg-Amerika Paket......0

16,5

17

16,9

17,13

17,25

Norddeutscher Lloyd..........0

17,13

17,25

17,25

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

127

126,9

126,75

126,75

Neichsbanl................. 12

195,5

197,75

196,4

197,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

128,75

128,9

129,25

Commerz- und Privat-Aank ... 4

113,25

113,4

113,25

113,4

Deutsche Diskonto............ 4

117,25

117,75

117,25

117,75

Dresdner Bank........... 4

103,25

103,5

103,25

103,5

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Wend­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

10.4.

12.4.

10.4.

12-4.

Accumulatoren-Fabrik......

12

210

210

209,5

210

/X KU-Kunstseide...........

.. O

Aschaffenburg Zellstoff......

.. 3

137,5

139,75

138,5

140

Bemberg.................

.. O

112,25

113

112,25

113

Bekula...................

.. 8

165

166

165,75

166,25

Buderus Eisen.............

.. 4

125,4

127,75

125,4

127,75

Gement Heidelberg.........

.. 7

166

166,25

Gement Karlstadt..........

.. 6

' ---

Ghade A.-G................

.. 9

Gonti Gummi.............

. 11

194,25

194,75

194,5

194,65

Daimler Motoren..........

.. 5

134,5

138,13

134,13

137,75

Dessauer Gas.............

.. 4

115,5

115,65

Deutsche Erdöl............

.. 5

149

150,25

149,9

150

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

258,5

260,5

Deutsche Linoleum.........

. 10

176

178

177,5

178,75

Elektrische Lieferungen......

.. 6

134

134,5

134

135.25

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

149

152

149,5

152,25

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

168,75

169,5

168,75

169,4

Felten & Guilleaume.......

.. 6

138

142,5

139,25

143

Gesfürel..................

150,5

149

150

Th. Goldschmidt...........

.. 5

134,25

135

134,9

135

Gritzner Maschinen.........

.. O

43,25

44,75

43,5

45

Harpener.................

2%

159

161

159,75

161

Hoesch Eisen...............

3/2

118,5

119,5

119

119,75

Philipp Holzmann.........

.. 6

153

151,5

152,5

151,75

Ilse Bergbau..............

.. 6

175

167,65

Ilse Genüsse..............

.. 6

149,25

145

149,25

145,75

Kali Aschersleben..........

.. 5

122,25

123,75

123

124,5

Klöcknerwerke .............

4%

124,5

125,25

125

125,9

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

148

148,5

Labmeyer................

.. 6

125,5

125,25

126

Mainkraft.................

.. 4

94,75

Mannesmann.............

.. 3

119,5

121

119,75

121

Mansfelder Bergbau.......

6%

158

158

157,65

158,5

Metallgesellschaft...........

.. 5

154,25

155,5

155

Orenstein & Koppel........

.. O

91,5

93,25

Rheinische Braunkohle......

. 12

228

230

227,5

228

Rheinische Elektro..........

.. 6

135

136,25

135

135,9

Rheinstahlwerke............

.. 6

160

161

161

161,25

Rheinisch-Westfälische Elektro

.. 6

127

127,5

127

127,65

Rütgerswerke .............

.. 6

145,9

146,5

146,5

147

Salzdetfurth Kali..........

7Vt

| 162

165

162,5

165

Schuckert & Co.............

.. 6

166,25

166,75

166,25

166,75

Schultheis Patzenhofer......

.. 41

96,4

97,9

Siemens & Halske.........

.. 8

196

198

197

199,5

Süddeutsche Zucker.........

. 10

200

200

200

Vereinigte Stahlwerke......

3y,

117

117,5

116,65

117,5

Westdeutsche Kaufhof......

.. O

59,25

59,5

59,25

59,25

Westeregeln Alkali.........

.. 5

121,5

122,5

122,5

123,75

Zellstoff Waldhof..........

.. 6

158,5

159,25

160

160

Ltavi Minen..............

. 0,6

32,65

32,3

32,65

32,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

10. April

12. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld |

Brief

Geld

Brief

Buenos Aires.............

0,754

0,758

0,754

0,758

Brüssel...................

41 ,91

41,99

41,96

42,04

Rio de Janeiro............

0,153

0,155

0,153

0,155

Polen....................

47,04

47,14

47,04

47,14

Kopenhagen...............

54,43

54,53

54,48

54,59

Danzig...................

47,04

47,14

47,04

47,14

London...................

12,19

12,22

12,20

12.23

Hetsingfors................

5

5,395

5.39

5,40

Paris....................

11 .175

11 .195

11,115

11 .135

Holland..................

136,93

136,94

136,5?

Italien...................

13,09

13,11

13,09

13,11

10-April

12.April

Amtliche Notierung

Atnliche Notierung

Geld

Brier

Gelb

Briei

Japan....................

0,710

0,712

0,710

0,712

Jugoslawien ..............

5,694

5.706

5,694

5,706

Oslo....................

61 ,26

61 ,38

61,31

61,43

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..................

11.065

11.085

11 ,075

11,095

Stockholm ................

62,85

62,97

62,90

63,02

Schweiz..................

56,63

56,75

56,65

56,77

Spanien..................

16,98

17,02

16.98

17,02

Prag.....................

8,656

8,674

8,656

8,674

Neuyork..................

2,489

2,493

2,490

2,494

Schäferhund

432

Schal

vorher bestand. Ist dies nicht möglich, so mutz der Ersatzpflich­tige den Schaden in Geld er­setzen. Bei Körperverletzung kann der Verletzte neben den Kosten der Heilung auch ein angemesse- nes Schmerzensgeld und den durch die Krankheit entgangenen Gewinn, z. B. Arbeitsverdienst, verlangen. S. a. Entlobung. Kin­der unter 7 Jahren oder Geistes­kranke find zum Sck. regelmäßig nickt verpflichtet (s. aber Kin­der). Die Ersatzpflicht kann aber in diesem Falle u. U. die Auf­sichtspflichtigen (Eltern, Erzie­her, Vormund) treffen. S. Dienst­vertrag, Mietvertrag, Kauf, Empfehlung, Aufsichtspflicht, Ju­gendliche, Fehler, Abzüge, Tiere. Schäferhund, deutscher Schäfer­hund, autzerordentlich treues, kluges, wachsames und mutiges Tier, mit langen spitzen Ohren und grauem Fell. Schäferhunde werden vielfach als Polizeihunde, Meldehunde beim Militär und Blindenhunde abgerichtet.

Schälen von Kartoffeln wird sparsamer ausgeführt, wenn man einen Kartoffelschäler benutzt. Zum Schälen von Obsi benutzt man Messer, die rost- und säure­frei sind.

Schälkur. Zur Beseitigung von Hautunreinigkeiten werden gerne Schälkuren gemacht, besonders bei Sommersprossen, Pickeln usw. Unsachgemäße Schälkuren können aber die Haut sehr stark reizen und mehr schaden als nützen. Niemals mache man daher eine Schälkur ohne ärztliche Aufsicht. Dgl. Sommersprosien. Akne.

Schaf, paarzehiges Huftier, das Wolle und Fleisch liefert. In der Hauptsache wird nur das Fleisch des Hammels (kastriertes männ­liches Schaf) gegessen. Das Schaf lammt nur einmal im Jahr und trägt 150 Tage. Vor der Schur werden die Schafe meist gewa­schen. Schafsmilch wird nur zu Käse verarbeitet. Schaffelle dienen vielfach als Bettvorleger und als Pelzfutter. Sehr wertvolle Schaf­felle sind Astrachan, Breitschwanz und Persianer. Die Hauptkrank­heiten des Schafes sind Erkäl­tungskrankheiten oder Infektions­krankheiten wie Milzbrand und Maul- und Klauenseuche.

Schafblattern, i. Windpocken.

Schafkälte, Bezeichnung für einen Kälterückfall im Juni.

Schafkops, deutsches Kartenspiel, das besonders in Süddeutschland gespielt wird.

Schafwolle, warme, weiche Wolle, die abgeschorene Behaarung des Schafes. Die Wolle der einzelnen Schafarten ist sehr verschieden. Die beste Wolle stammt von dem deutschen Elektroalschaf, das vom spanischen Merinoschaf herstammt. Schafwolle darf nur in lauwar­mem Wasier gewaschen werden.

Schal, Shawl, ursprünglich Kasch­mirtuch aus Ziegenwolle mit pal­menartigen Mustern, heute Be­zeichnung für jeden um den Hals getragenen Stoff, vom Wollschal des Herrn bis zum Seidenschal der Dame. Der Zweck des Schals, den Hals zu wärmen, ist vielfach hinter der Schmuckabsicht zurück- getreten. Deshalb werden mög-

Was der Bauer dem deutschen Boden abringt, pflegt und erhält der

- Kaufmann für die deutsche Familie.

MWMMW Gießen. 25S6ä

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Frauen-Vortrag

Donnerstag nnd Freitag, den 15. nnd 16. April, je 4 Uhr nachm. und 8 Uhr abends im SaaleHotel Prinz Carl (Stuhlreihen) spricht die bekannte

Frau Maria Kochendörier a. Baden-Baden über Hygien. Frauenfragen

Seelenleiden der Frau in Liebe und Ehe. Die Hygiene der Frau und des jungen Mädchens. Unterleibsschwäche und ihre Folgen. Ur­sachen der Gefühlskälte. Die Periode. Be­unruhigende Blutungen. Wie verhütet man Nervosität, kalte Füße und Verstopfung? Gesunde Frauen gesundes Volk! usw.

Die Wechseljahre 2584 v In welchem Alter treten d. Wechseljahre ein ? Was muß jede Frau von dem Klimakterium wissen ? Warum verstehen so viele Männer in dieser Zeit ihre Frauen nicht mehr ? Wie bekämpft man Blutwallungen ? Die Ueber- windung der Wechseljahre. Angst vor Krebs. Wie vermeidet man unschöne Korpulenz und Magerkeit ? Welche Frauen sind am meisten begehrt ? Das Geheimnis, jugendlich und anziehend in jedem Lebensalter zu er­scheinen. Praktische Vorführung und Unter­weisung in neuzeitl. Schönheitspflege usw. Unter 18 Jahren keinen Zutritt! Jede Fran nnd jedes jnnge Mädchen muß diesen interessant.Vortrag hören, denn ein einziger aus den vielen gebotenen Ratschlägen kann für das ganze fern.Leben v. Bedeutung sein!