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Aus -er engeren Heimat

Generation!

Sauger

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Schadenersatz

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der 29. Vorstellung er­

ber jungen nationalsozialistischen

Polizeibericht.

Siktlichkeiisverleher.

einer alten Hugenottenfamilie entstammte. Der Weltkrieg trennte diese Ehe. Hugo Munter wurde als Reichsdeutscher interniert und an die sibirische Grenze verschickt, wo er 1916 gestorben ist. Mia Munter wurde im Januar 1915 aus Rußland aus­gewiesen, begab sich nach Deutschland und arbeitete dort 3 Jahre als Oberin in einem Kriegslazarett mit 1200 Betten in Königsberg i. P. 1918 kehrte sie m ihre alte Heimat zurück, mußte aber 1919 aus ihrer Vaterstadt nach Libau flüchten, da die Bolschewiken in Goldingen einbrachen. Die Be­freiung Kurlands von den roten Truppen durch die Landeswehr machte sie als Leiterin eines Soldaten­heims mit. Bis zum Sommer 1919 hatte sie diese Stellung inne, um dann nach Goldingen zurückzu­kehren.

Die schälen Sie Kartoffeln?

Mit einem gewöhnlichen Küchenmesser? Da werden doch aber sicher die Schalen zu dick. Viel sparsamer und auch schneller geht das mit einem Schäler für Kartoffeln. Er ist wirklich praktisch. Auch in rost­freier Ausführung gibt es diesen Schäler bei

3* D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

Line Jugenb und ein Ruf:

Führer, dir gehören wir! Jahrgang 1927 hinein in das Deutsche Jungvolk! Eltern! Euer zehnjähriges Mädel gehört in den Jungmädelbund!

Bahnhof str. 26

(neben dem Lichtspielhaus) Demnächst

des Gummiballes und Wieder­auslassen wird ein luftleerer Raum erzeugt, dadurch wird der eitrige Inhalt des Furunkels ab­gesaugt. Unter Saugbehandlung versteht man auch die Anwen­dung von Schröpfköpfen zum Ab­saugen von Blut. Besonders von dem deutschen Chirurgen Bier wurde die Saugbehandlung geübt. Sauger, Saugpfropfen für Milch­flaschen kleiner Kinder müssen vor der ersten Benützung mit einer glühenden Radel durch­bohrt werden. Rach jedem Ge­brauch müssen sie sorgsam gespült und täglich einige Minuten lang ausgekocht werden.

Saum, Säume an Stoffkleidern werden möglichst mit der Hand genäht, man vermeide dabei, daß die Stiche von der rechten Seite zu sehen sind. Säume an Mänteln werden mit Band eingesäumt, damit sie mehr Halt haben Säume an Seidenkleidern wer­den eingerollt, d. h. mit schmalen Schrägstreifen besetzt, von links eingerollt und mit der Hand fest­genäht

Saurer Geschmack im Munde. Bei Magenverstimmung hat man oft das Gefühl, saures Wasser ziehe sich im Munde zusammen. Meist handelt es sich um eine vorüber­gehende Störung, die durch Ein­nahme von gebrannter Magnesia oder ähnlichem rasch behoben ist Wenn der saure Geschmack länger anhält, wende man sich an einen Arzt, da es sich vielleicht um An­zeichen eines Magengeschwüres oder einer sonstigen ernstlichen Magenerkrankung handelt.

X Die deutsche Arbeitsfront 's? l1.9.-6emeinschasifiraft durch freuöc"

Familienlogen mit 5 Plätzen Hamilienlogen mit 4 Plätzen Sperrsitz Reihe 17, 1. Rang

Reihe ! und 2 und Logen­vorderplätze

Sperrsitz Reihe 8-11, l.Rang

Reihe 36 und Logen­rückplätze

Sperrsitz Reihe 1215, 2. Rang Reihe 1 Mitte

Sperrsitz Reihe 1618,

2. Rang Reihe 2 und 3

2. Rang Reihe 4 und 5 und vordere Seitenreihe

Die Einlösung muß trr 1

der heute noch in den alten Soldaten stecke, werde von der Kompanie gepflegt werden.

Nachdem Bezirksschießleiter Klein noch über das nächste Kyffhäuser-Wettschießen berichtet und die Kamerade.n zu starker Teilnahme aufgefordert hatte, schloß der Kameradschaftsführer den Abend mit der Bitte, auch weiterhin für die Kameradschaft zu werben und immer wieder erkennen zu lassen, welch stolzem, in Krieg und Frieden bewährtem Regiment sie angehört hätten.

Gießener Wochenmarktpreise.

* G i e ß e n , 13. April. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13,

Hauptversammlung des Dorschußvereins Grünberg.

+ Grünberg, 12. April. Am Samstagnach« mittag fand im Gasthaus von Friedrich Repp Wwe. die ordentliche Hauptversammlung des Vorschußoereins statt. Vorstandsmitglied Muller erstattete den Geschäftsbericht für 1936, das 74. Geschäftsjahr, und gab ausführliche Er­läuterungen zu den einzelnen Poften der Bilanz. Er konnte auf eine gute Entwicklung im abgelaufe­nen Jahre Hinweisen, die sich sowohl in der wieder erhöhten Bilanzsumme von 799 322,42 Mark (775 590,09 Mark in 1935), als auch in der sehr guten Liquidität der Kasse ausdrückt, die es er­möglichte, allen Kreditansprüchen aus eigenen Mit­teln gerecht zu werden. Der Vorsitzende des Auf- sichtsrates, Fabrikant Heinrich Schmidt II., oer« las die-Berichte über die Revision und die Depot­prüfung, die keinerlei nennenswerte Beanstandun­gen enthielten, sondern die Feststellung, daß die Ge­schäfte durch den Vorstand mit Sachkenntnis und Erfolg geführt werden. Der Jahresabschluß wurde genehmigt und Vorstand und Aufsichtsrat Ent­lastung erteilt. Ebenso wurde die Verteilung des Reingewinnes von 5677,29 Mark in der vorge- fchlagenen Weise gutgeheißen. Danach gelangen, wie im Vorjahr, wiederum 5 o. H. Dividende auf die berechtigten Guthaben mit 3649,35 Mark zur Aus- Zahlung, während 2027,94 Mark den Rücklagen zu- geschrieben werden. Die satzungsgemäß ausscheiden­den Mitglieder des- Aufsichtsrates: Schuhmacher­meister Friedrich Wilhelm Frank, Bauer Karl I ö ck e l VIII. und Landwirt Heinrich Keil (Lauter) wurden wiedergewählt. Wie Vorstandsmitglied Müller mitteilte, soll das 75jährige Bestehen im Herbst mit einer größeren Veranstaltung begangen werden: die Zuziehung eines namhaften Redners aus dem Genossenschaftswesen ist geplant.

Amt Reifen, Wandern und Urlaub.

Tagesomnibusfahrt an die Edertal- f per re. Am Sonntag, 18. April, führen wir eine Omnibusfahrt an die Edertalsperre durch. Der Teil­nehmerpreis beträgt 5 Mark. Anmeldungen nimmt die Kreisdienststelle entgegen.

HZ. sammelt für die Jugendherbergen

Lpd. Am 17. und 18. April sammeln alle Hitler- jungen und Pimpfe des Gebiets Hessen-Nassau un­ter der Parole:Baut Jugendherbergen und Heime!"

Oberbannführer Brandt, der Führer des Ge­biets Hessen-Nassau (13), hat soeben einen Befehl hierzu erlassen, worin es heißt:

Kameraden! Von Eurem unermüdlichen Einsatz an diesen beiden Tagen hängt sehr viel ab. Denkt daran, daß uns niemals etwas geschenkt wird, son­dern daß wir an allem selbst mitarbeiten und mit-

Gtadttheater-Miete.

Slammiete.

Die Einlösung des achten Abschnitts der Stammiete für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 2579C

Donnerstag, den 15. April, von 10 bis 13 Uhr für die Freitag-Ulieter,

Freitag, den 16. April, von 10 bis 13 Uhr und 17 bis 18 Uhr für die Dienstag-Mieter,

Samstag, den 17. April, von 10 bis 13 Uhr für die Mittwoch-Mieter.

Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210 Kasse des Stadttheaters Gießen erfolgt Ueberfenbung der Mietkarten.

Die zu zahlende achte Rate beträgt

schaffen müssen. Heime und Jugendherbergen sind die Stätten unseres jungen Gemeinschaftslebens! Sie sollen dem ganzen Volk Zeugnis geben von dem reinen Wollen *"

Hier abschneiden! I

folgt sein.

Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam, daß Platzkarten, die nicht bis zum 15. Mai 1937 ichriftlich gekündigt sind, für die Spielzeit 1937/38 zu iien gleichen Bedingungen weiterlaufen.

Wahlmiele.

Die restliche Wahlmiete muß bis spätestens 1. Mai L93T beglichen sein.

Gießen, den 12. April 1937.

Der Oberbürgermeister: Ritter.

für Dienstag für u. Mittwoch: Freitag:

10RM. 11,RM

Wichtig für Pflanzen- u. Tierfreunde! MSWMWIMOAM nach der Nalursihutzverordnung vom 18. März 1936 (RGBl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus­führlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preu ischen Ministerium mr Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Lei er der Reichsstelle für Naturschuh Gebunden NM. 3,60.

Die beiden Verfasser des vor kurzem erschienenen Kommentars zum Reichsnaturschuhgesetz haben hier auf Grund ihrer langsährigen Erfahrungen und ihres weitgehenden Einblicks in das Werden der neuen Natu, schutzverordnung. die nun für das ganze Reich gilt, die Verordnung und alle dazugehörigen bisher erschienenen Er- gänzungsbestimmungen nach juristischen, verwaltungstechnischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführlich er­läutert und geben damit jedem eine gründliche Auf­klärung, der mit dem Naturschutz, mit der Natur über­haupt, sei es beruflich oder als Liebhaber und Na­turfreund in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stell n, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Tier- und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsan­wälte müssen über die Fragen des Naturschutzes unterrichte, fein, sondern auch botanische Bereine, Naturalien- und Her- barien-Handlungen und Lehrmittelgeschäfte, Präpa­ratoren, Ausstopfer, Pflanzensammler, Schmuckrei- sig-Derkäufer, Kranzbindereien und die mit der Über­wachung der Märkte beauftragten Beamten, Feld Hüter, Polizeistellen usw.

Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen entgegen.

9ooo öermWer Bering, W.-lMrWe

Saxophon, nach dem Erfinder Sax benanntes Blechblasinstru­ment, das seltsam quiekende und näselnde Töne zu erzeugen ver­mag.

Scenerie, griechisch, entbehrliches Fremdwort für Bühnenbild, Aus­stattung, Rahmen. Landschafrs- bild Rundblick.

Schaben, Schwaben, Franzosen, Preußen, Rusien, Kakerlaken, Bezeichnungen für ein rötliches oder schwarzes Ungeziefer, das sich hauptsächlich in'Küchen und Kellern aufhält und sowohl Le­bensmittel wie Stoffe benagt. Man bekämpft sie, indem man ein Gemisch von Borax und Zuk. ker ausstreut, an dem sie zugrunde gehen. Man kann auch feuchte Lappen auslegen, an denen sie sich sammeln und sie dann ver­nichten. Besonders anziehend für Schaben sind mit Bier getränkte Lappen.

Schablone, aus Pappe, Holz oder Blech ausgeschnittenes Muster.

Schachspiel. Brettspiel für zwei Spieler mit 64 Feldern, von denen jeder 16 Figuren erhält, die verschiedenes Aussehen haben und in verschiedener Art ziehen und schlagen. Die Aufgaoe des Spieles ist. den König einer Par­teimatt" zu letzen, d. h. ihn so zu bedrohen, daß er auf kein an­deres Feld mehr flüchten kann.

Schadenersatz. Wer einem ande­ren vorsätzlich oder fahrläsiig Schaden zufügt, muß den Schaden ersetzen und zwar muß er grund­sätzlich den Zustand Herstellen, der

der Bevölkerung die Taufe des von Ministerialrat Ringshaufen gestifteten Segelflugzeu­ge s auf dem Flugplatz am Hain öorgenommen. Einleitend begrüßte der Ortsgruppenleiter, Bürger­meister Philippi, zunächst den Spender der Flugmaschine, sowie den Kreisleiter, den Kreis­direktor, die Vertreter der Partei, der Landes- gruppe, die Fliegerkameraden von auswärts und sonstige Gäste. Ministerialrat Ringshausen hob in seiner Taufrede die Begeisterung Haupt- sächlich der Jugend hervor, deren Streben und Lei­stungen durch großen Mut und raschen Entschluß hohe Anerkennung verdienten. Nach der Taufe des Segelflugzeuges auf den NamenRingshau - s e n" unternahm Fluglehrer Scheuing auf ihm den ersten Flug von der Anhöhe nach dem weiten Wiefengrund davor, dem noch viele Flüge der Segelflieger-Ortsgruppe Friedberg auf eigenen Apparaten folgten.

Landkreis Gießen

00 Klein-Linden, 13. April. Die Volks- und Schüler - Bücherei Klein-Linden, vor mehr als drei Jahrzehnten von dem verstor­benen Rektor Boßler im Rahmen der Heimat­vereinigung Klein-Linden gegründet, zählt zur Zeit 550 Bände, gegenüber 575 im Vorjahr: davon sind 154 unterhaltenden und 308 belehrenden Inhalts. An Jugendbüchern sind 88 vorhanden. Die Zahl der Leser betrug im verflossenen Geschäftsjahr 56, und zwar 20 Erwachsene und 36 Jugendliche. Es wurden im ganzen 296 Bände entliehen, durch Er­wachsene 78 und durch Jugendliche 218. An Ein­nahmen standen der Bücherei nur geringe Mittel zur Verfügung. Die Spar- und Darlehnskafse stiftete 10 Mark, an Lesegeldern gingen 16,47 Mk. ein. Die Lesegebühren beliefen sich für das Buch und die Woche bei Erwachsenen auf 6 Pf., bei Jugend­lichen auf 3 Pfennig. Die Ausleihstunden find Mitt­woch von 11 bis 12 Uhr. Die Leitung der Bücherei liegt in den Händen eines Lehrers der hiesigen Volksschule.

+ Gründ erg, 12. April. Am Samstagabend hielt der Obst- und Gartenbauverein im Hotel Hirsch" feine Hauptversammlung ab, die einen sehr starken Besuch aufmies. Anwesend war auch der Vorsitzende des Bezirksoerbandes Bopp (Bellersheim). Der Leiter des Vereins, Berufsschul­lehrer Gengnagel, erstattete den Jahresbericht, während Rentier Schweißguth die Rechnungs­ablage gab. Den größten Teil des Abends füllte der Vortrag von Pfarrer i. R. A i f ch (Bad-Nau­heim), der über die Befruchtungsverhältnisse bei den Obstgehölzen sprach. Der Redner verstand es, in anschaulicher, zum Teil humorvoller Weise diese Vorgänge zu erläutern und allgemein verständlich zu machen. Wesentlich unterstützt wurde der Vor­trag durch eine Anzahl selbstgezeichneter Tafeln und Lichtbilder. Im weiteren Verlause des Abends wurden noch eine Reihe von Wünschen und An­regungen, hauptsächlich über Spritzungen u. a., vor­gebracht. Den Schluß der Versamnilung bildete eine Verlosung von Gartengersiten, Beerensträuchern und Blumenzwiebeln.

* Hungen, 12. April. Eine günstige Entwick­lung hat die Realschule H u n g e n zu verzeich­nen. Während für das verflossene Schuljahr 23 Sex­taner angemeldet wurden, konnten in diesem Jahr 26 Kinder in die neue Sexta ausgenommen werden. Die Gesamtschülerzahl hat damit trotz schwacher Be­setzung der oberen Klassen einen Stand erreicht, wie ihn die Schule in den langen Jahren ihres Be- tehens noch nicht aufzuweisen hatte. Es ist damit zu rechnen, daß die Stadt Hungen für die Real- chule, an der augenblicklich vier Studienassessoren tätig sind, im kommenden Jahr einen Neubau er­richten wird.

Kreis Büdingen.

ch Nidda, 12. April. Bei herrlichem Wetter wurde gestern nachmittag unter großer Beteiligung

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, Grundpreis von 5 Pf. für die Kleinanzeigen MllllmeterzelleveröWentllchtl

Kameradschaftsführer sprach ferner den Ehrenmit­gliedern Anton Bopf (Gießen), Jakob Friedrich Düringer (Garbenteich), den Kameraden Phil. Moritz Bender (Butzbach), L'ubw. Friedrich I o x (Ettingshausen), Albin Klein (Gießen), Ludwig Schäfer (Gießen) und Heinrich W a g e n b a ch (Gießen) Glückwünsche aus zu der Auszeichnung, die ihnen vom Reichskriegerbund im März für langjährige verdienstvolle Tätigkeit zuteil geworden war. Besondere Ehrungen erfuhren die Kameraden Hermann Cloos, Konrad Grau, Johannes Meurer, Konrad Nies und Karl L e m p (Gie­ßen): für eifrigen Besuch der Kameradschaftsabende wurde ihnen je ein Mackensen-Bild mit eigenhändi­ger Unterschrift des Generalfeldmarschalls überreicht.

Im Verlaufe des Abends wurde davon Kenntnis gegeben, daß drei Kameraden neu aufgenommen wurden. Ferner wurde das Schreiben eines Kame­raden verlesen, das erkennen ließ, mit welcher Liebe auch die entfernt wohnenden Dragoner an ihrer Kameradschaft hängen. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurden die Schützengruppen für das kommende Kysshäuser-Schießen zusammengestellt. Dann wurde zur Teilnahme am Reichskriegertag in Kassel und am 116er-Tag in Gießen aufgefordert. Es wurde ferner der Beschluß gefaßt, an Stelle der Sommer-Kameradschaftsadende Familienzusammen­künfte an Sonntagen treten zu lassen. Auch wurde beschlossen, eine Kysshäuser-Fahne anzuschaffen. Am 6. Juni findet gemeinsam mit den Kameraden der 13. Kompanie ein Frühjahrsausfluq nach der Wellersburg statt.

Major E h r i g hielt eine kurze Ansprache und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß ein so gutes kameradschaftliches Verhältnis zwischen den alten und den jungen Soldaten zustandegekommen sei. Er versicherte, daß die Angehörigen der 13. Kompanie mit den alten Leibdragonern immer den gleichen Weg gehen würden. Der militärische Geist,

Am 2. April, gegen 19 Uhr, versuchte ein Unbe­kannter, in dem Waldstück zwischen Leihgesterner Weg und Bahnlinie GießenGelnhausen an einer jungen Dame ein Sittlichkeitsoerbrechen zu verüben. Nur durch das energische Verhalten der Dame kam der Unhold nicht zum Ziele. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 25 bis 30 Jahre alt, 1,65 bis 1,67 Meter groß, blasses Gesicht mit starken Backen­knochen, breiten Schultern, bartlos, langes dunkles Kopfhaar. Er war bekleidet mit dunkler Hofe, brau­ner Lederweste, die an der rechten Seite zerrissen war, und mit weißem Polohemd mit Quasten. Der Täter trug bei dem Kampf Kratzwunden an Backe und Hand davon.

Weiter ist in der letzten Zeit im Wartweg ein etwa 30jähriger Mann aufgetreten, der versucht hat, Kinder in den Wald zu locken. Dieser Täter ist etwa 1,70 Meter groß, hat schmales, blasses Gesicht, schmale Nyse und ist bartlos. Bekleidet war er mit geschlossenem grauen Regenmantel, grauem Hut und schwarzen Halbschuhen. Er trug Brille mit dunkler Fassung.

Auch in der Goethe-, Ebel- und Liebigstraße ist in den Abendstunden ein Mann aufgetreten, der sich an Kinder heranmachte und sie mit unsittlichen Redens­arten belästigte. Dieser Unhold ist etwa 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß und trug graue Schildmütze und kurzen grauen Mantel.

Wer sachdienliche Angaben über diese gemein­gefährliche Elemente machen kann, wird ersucht, bei der Kriminalpolizei vorzusprechen.

Einbruchsdiebstähle.

Am 10. April um 21.30 Uhr wurde in dem Hause Wetzlarer Weg 77, Erdgeschoß, ein Einbruchsdieb-

Klasse B 12, Klasse C WZ, Klasse D 10Z, unge­zeichnete 10, Wirsing, Z kg (gelb) 12 bis 15, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 10, Rotkraut 12, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 25, Unter« kohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15 bis 20, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, Z kg 90 Pf. bis 1,10 Mark, Tomaten 70 bis 80 Pf., Zwiebeln 10 bis 14, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Pilze (Cham­pignon) 1,20 Mark, Kartoffeln, Z kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,65 bis 3,80 Mark, Aepfel, Z kg 20 bis 45 Pf., Zwetfchenhonig 50, Suppenhühner 90 Pf. bis 1 Mark, Blumenkohl 30 bis 50 Pf., Salat 15 bis 25, Salatgurken 70 bis 80, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich (alte) 5 bis 15, (neue), das Bündel 20, Radieschen, das Bündel 15 bis 20, Rhabarber, Z kg 25 bis 30 Pf.

stahl, verübt. Der Täter gelangte mit Nachschlüssel in Die Wohnung und entwendete aus einem <sekre- tar eine braune, große Lederbrieftasche mit 1590 JJtarf, bestehend aus sechsundzwanzig 50-, vierzehn 20- und einem 10-Markschein. Der Täter wurde überrascht, konnte aber mit der Beute durch ein Fenster die Flucht ergreifen. Er wird wie folgt beschrieben: Etwa 1,68 Meter groß, trug weiten Kautel (Raglanschnitt) und Patschkappe mit kleinen Karos.

In der Nacht zum 10. April wurde auf Oswalds­garten ein Messestand erbrochen und aus einer zu- genagelten Kiste etwa 30 bunte seidenleinene Da­menhauskleider mit weißen Kragen und drei Leder­hosen, wie sie Motorradfahrer tragen, gestohlen.

Von dem Platz der Gießener Paddlerqilde wurde Ende März ein frisch mit schwarzer Farbe gestriche­nes eisernes Faß entwendet.

^Sachdienliche Angaben erbittet die Kriminalpolizei

Kameradschastsabend ehemaliger hessischer Leibdragoner. Der jüngste Kameradschaftsabend der ehemaligen hessischen Leibdragoner im Kreise Gießen verlies rote man uns berichtet im Zeichen kameradschaft­licher Zusammengehörigkeit. Besondere Freude löste es bei den alten Dragonern aus, daß wiederum die jungen Kameraden von der 13. Kompanie mit Major Ehrig erschienen waren. Ihnen galt der besondere Gruß des Kameradschaftsführers Eid mann. Der

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