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Gauleiter Sprenger spricht in Gießen?

Stadllhealer Gießen.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute abend findet eine Wiederholung des großen Lustspiel-ErfolgesDie vier Gesellen" von Wochen Huth statt. Spielleitung: Wolfgang Kühne. In der Rolle derVier Gesellen": Inge Birkmann, Maria Gerhardt, Charlotte Krause, Hansi Prinz. Diese Vor­stellung findet gleichzeitig als 15. Vorstellung für NSG.Kraft durch Freude" statt. Anfang 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr.

Am Sonntagabend, 14. März, zum letztenmal: Heiterer Tanzabend" undDie schöne Galathee", Operette von Fr. v. Suppe. Das Programm des heiteren Tanzabends setzt sich aus Tänzen, meist heiteren Charakters, zusammen. Leitung, Einstudie­rung der Tänze und choreographische Leitung: Ballettmeisterin Irmgard Zenner. Kapellmeister Ernst Bräuer hat die musikalische Leitung. Hierauf gehtDie schöne Galathee", Operette von Fr. v. Suppe, in Szene. Musikalische Leitung: Kapellmeister Ernst Säuer. Spielleitung: Paul Wrede. Die Titelrolle singt Ilse Laskus. Die Vorstellung findet außer Miete statt. Es wird noch­mals darauf aufmerksam gemacht, daß diese Vor­stellung um 19.30 Uhr beginnt, Ende 21.30 Uhr.

Dienstag, 16. März, Anfang 20 Uhr, Ende 22 Uhr: Drittes Orchesterkonzert mitLubka Kolessa". Leitung: Prof. Temesvury. Dienstag-Miete. 23. Vorstellung.

Mittwoch, 17. März, Anfang 19.30 Uhr, Ende 21.45 Uhr, zum letztenmal:Wasser für Canitoga", Schauspiel von G. Turner. Spielleitung: Antvn Neuhaus. Mittwoch-Miete. 23. Vorstellung.

Freitag, 19. März, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr, Erstaufführung:Diel Lärm um Nichts", Lust­spiel von Shakespeare. Spielleitung: Dr. Erich Schumacher a. G. Freitag-Miete. 25. Vorstellung.

Samstag, 20. März, Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.45 Uhr, Theaterring der NS.-Kulturaemeinde, zum letztenmal:Carmen", Oper von G. Bizet. Musikalische Leitung: Paul Walter. Spielleitung: der Intendant. Freier Kartenverkauf.

Sonntag, 21. März, Anfang 11.30 Uhr, Ende 12.30 Uhr: 12. Morgenfeier:Frühlingsanfang". Für Platzmieter ist der Eintritt frei. Anfang 19 Uhr, Ende 21.30 Uhr:Die verkaufte Braut", komische Oper von Smetana. Musikalische Leitung: Hans H. Hampel. Spielleitung: Paul W r e d e. Außer Miete.

Gießener konzerlverein.

Das dritte Orchesterkonzert des Konzertvereins am Dienstag, 16. März, bringt drei bedeutende, aber leichtverständliche und vorwiegend heitere Werke. Schuberts Ouvertüre zuRosamunde" macht den Anfang, sodann spielt Lubka Kolessa, die auch bei uns mit Recht allgemein beliebte Künstlerin, das Klavierkonzert von Schumann, den Beschluß bildet Beethovens Zweite Symphonie in D-dur. Die Ausführung liegt in den Händen des Städti­schen Orchesters, die Leitung hat Professor Temesvary.

Eifenbahn-Fahrbeamlen-Verein Gießen.

Am morgigen Sonntag, nachmittags, General­versammlung in derStadt Wetzlar". (Siehe heutige Anzeige.)

Der Bund für deutsches Christentum veranstaltet am morgigen Sonntag in der Johan- neskirche eine Versammlung zur Kirchenwahl. (Siehe heutige Anzeige.)

Hitler-Zugend Bann 116 Gießen

Betr. Ginster-Sammlung der Hitler-Jugend am 14. März.

Am kommenden Sonntag, 14. März, sammelt die Hitler-Jugend des Bannes 116 Ginster. Es ist dies der erste Großeinsatz des Gebietes 13 (Hessen-Nas­sau). Die Ginster-Vorkommen müssen in Zusam­menarbeit mit den zuständigen Förstern festgestellt werden. Weiterhin ist die Genehmigung zum Schnei-, den des Ginsters von den jeweils zuständigen Bür­germeistereien einzuholen. Auch mit den Besitzern

Ein neuer Jahrgang stößt zu den Reihen Adolf Hitlers. In wenigen Wochen vor dem Geburtstag des Führers wird deshalb alles im Zeichen der Hitler-Jugend flehen, die in den größten Städten unseres Gaues mit Großkundgebungen an die Oef- fentlichkeit tritt. Die Erfassung aller Jungen und Mädel in der Hitler-Jugend zur nationalsozialisti­schen Erziehung ist so wichtig, daß sich der Gau-

von Privatwaldungen muß Verbindung ausgenom­men werden. Es wird hier nochmals darauf auf­merksam gemacht, daß der Ginster nur geschnit­ten werden darf; er darf nicht ausgerupft wer­den. Der Abtransport wird zweckmäßigerweise mit Eisenbahnwaggons geschehen, die an mehreren Stellen verladen werden. Das Verladen kann in der darauffolgenden Woche erfolgen. Die Gesolg- schaftsführer melden der Banndienststelle bis spä­testens 17. März das Sammelergebnis. Nach der hier vorliegenden Meldung erfolgt weitere Anwei­sung.

Belr. Appelle am 13. und 14. März.

Am 13. März findet eine Führertagung in Grünberg statt. Sie beginnt um 21 Uhr. Um 20.30 Uhr wird der Standort Grünberg durch den Bannführer besichtigt.

Am 14. März findet in Geilshausen ein Appell des Standortes statt. Der Standort muß um 9 Uhr angetreten sein. Zu einer Führertagung versammeln sich um 10 Uhr die Führer der Ge­folgschaft 8/116. Weiterhin wird am 14. März um 11.15 Uhr die gesamte Gefolgschaft 7/116 (Londorf) in Allendorf besichtigt.

Belr. FilmvorführungRanga Parbal".

Die Ortsgruppe Gießen des DRL. läßt am Samstag, 13. März, um 14.15 Uhr,

leitet selbst in den Großkundgebungen der Hiller- Jugend einfetzen wird. Am 16. März wird er zum ersten Male in einer solchen Kundgebung in Gießen in der Volkshalle seinen Appell an die Oeffenllichkeil richten. Wiederum wird die Gießener Bevölkerung sich zur Gefolgschaft des Führers be­kennen und dies in dieser Kundgebung zum Aus­druck bringen.

Sonntag, 14. März, um 11 Uhr, Montag, 15. März, um 14.15 Uhr imGloria-Palast" den mit Unterstützung des Reichssportführers zustandegekornrnenen Film vom deutschen Kampf um den HimalayaN a n g a P a r b a t" laufen. Die Hitler-Jugend kann diesen Film zu einem verbilligten Preis besuchen. Die Ge­folgschaftsführer haben die Bestellung der Eintritts­karten umgehend bei der Kasse des Gloria-Palastes vorzunehmen. Wir empfehlen den Besuch dieses Films besonders.

Uebergang zur höheren Schule nach Zjähriger Grundschule.

Von dem Leiter des Realgymnasiums in Gießen wird uns geschrieben:

Durch Erlaß des Reichserziehungsministers R u st sind für die kommende Woche an den höheren Schulen des ganzen Reiches die Reifeprüfungen der Unter primaner angeordnet. Diese Maßnahme bezweckt eine Verkürzung der Gesamtausbildungs­zeit, die für alle auf höhere Schulbildung gegrün­deten Berufszweige immer mehr ausgedehnt und zuletzt noch durch Militär- und Arbeitsdienst stark erweitert wurde. Erst in vorgerücktem Alter werden die Eingliederung in das Berufsleben und die Famil'iengründung möglich. Gebieterisch verlangen volkspolitische Gründe Abhilfe. Auch der jüngfte

Steuerzahler» leicht gemacht.

Oie Finanzkaffe Hilst dazu. Heue Erleichterungen für die Steuerzahler.

Steuerzahlen gehört nun einmal zu den Not­wendigkeiten, denen sich kein Volksgenosse entziehen kann, erhält doch auf diese Weise der Staat die Mittel, die ihn in die Lage setzen, seine vielgestal­tigen Aufgaben zu erfüllen. Der Weg zum Finanz­amt, um dort feinen Verpflichtungen nachzukom­men, gehört aber trotzdem nicht zu den Annehm­lichkeiten des Lebens, zumal das Steuerzahlen oft mit langem Warten bei der Finanzkasse verbunden ist. Hat man aber wirklich einmal den Fälligkeits­zeitpunkt der Steuer vergessen, so stellen sich gleich die unangenehmsten Folgen ein, wie Säumnis­zuschlag, der Vollziehungsbeamte er­scheint und erhebt außer der Steuer noch Ko st en und letztlich erscheint man noch in der Li ste der säumigen Steuerzahler.

Um dem Steuerzahler das Üeberwachen der Fälligkeitstermine zu ersparen, ist im Be­zirk des Landesfinanzamtes Darmstadt, also in ganz Hessen, ein Verfahren eingeführt, das sich jeder zu­nutze machen kann, das Äbbuchungsverfah- ren. Jeder, der öfters Zahlungen zu leisten hat oder empfängt, hat heute ein Konto bei einer Geld- anstalt oder dem Postscheckamt. Um immer seine Steuern pünktlich zu zahlen, braucht der Steuer­zahler dem Finanzamt gegenüber nur sich damit einverstanden zu erklären, daß ihm alle Steuern von seinem Konto am Tage der Fälligkeit abge­bucht werden, und um alles weitere braucht er sich nicht mehr zu kümmern. Die Finanzkasse sorgt da­

für, dessen können wir gewiß sein, daß alle Steuern pünktlich eingehen und Nachteile, wie Kosten, Säum­niszuschläge usw., können dann nicht mehr ent­stehen.

Wer dieses Verfahren nicht wünscht, kann seiner Geldanstalt (Bank, Sparkasse usw.) auch einen Dauerüberweisungsauftrag erteilen, und dann wird die Geldanstalt das Weitere überneh­men. Für eines nur hat der Steuerzahler jeweils selbst zu sorgen, und das ist oft der schwierigste Teil, daß nämlich genügend Geld auf feinem Konto ist.

Durch den bargeldlosen Zahlungsverkehr spart der Steuerzahler sich und dem Finanzamt viel Arbeit und Zeit und er dient einem großen volkswirtschaftlichen Ziel: er hilft den Geldumlauf verringern. Auch daran müssen wir denken, denn das ist mit eine Voraussetzung für eine gesunde Währungspolitik.

Das Finanzamt wendet sich zur Zeit mit einer Aufforderung an alle Steuerzahler, die, obwohl sie ein Konto besitzen, ihre Steuern noch bar ein­zahlen, um auch sie zu veranlassen, zu dem im Interesse aller Teile liegenden bargeldlosen Zahlungsverkehr überzugehen. Die Finanz­kassen erteilen schon jetzt jederzeit gerne Auskunft über Die Arten der unbaren Steuerzahlung, auch sind dort die entsprechenden Antrag-Vordrucke zu erhalten.

Opferschießen z igunsten des WM-

Am Sonntag, 14. März, ab 9.30 Uhr, findet bis zu Beginn der Dunkelheit ein Opferschießen auf den Schiehständen des Schühenvereins beim Schützen- Haus zugunsten des WHW. statt.

Da dieses Opferfchießen im vergangenen Whw. recht gute Erfolge gebracht hat, bitte ich auch dies­mal wieder die Volksgenossen, sich recht zahlreich an diesem Opferschießen zu beteiligen.

Frank, kreisbeauftragter.

Erlaß des Reichserziehungsministers will dem gleichen Ziele dienen, diesmal durch Verkürzung der G r u n d s ch u l zeit. Körperlich und geistig gut entwickelte Kinder, deren Klassenleistungen gut sind, können schon nach drei Grundschuljahren auf die höhere Schule übergehen. Wohl hatte auch die Weimarer Regierung diese Regelung imEinzel­fall" vorgesehen, sie hat die Durchführung aber nicht ernstlich gewollt, geschweige denn gefördert. Des Reichserziehungsministers ernster Wille fordert die Verwirklichung seiner wohlerwogenen, aus oolks- politischen Gründen entsprungenen Maßnahme. Ge­wiß soll der vorzeitige Uebergang auch künftig Aus­nahme bleiben; trotzdem kann es kein Zweifel fein, daß die Zahl derDreijährigen", die wegen Be­gabung oder schnellerer Reife den Uebergang unbe­sorgt wagen können, sich wesentlich erhöhen wird. Die Grundschule wird es an ihrer Mitarbeit nicht fehlen lassen; die höhere Schule wird ihre ernsteste Pflicht erblicken in der richtigen Auslese ihres Nach­wuchses, den sie zu prüfen und für den sie die ge­samte Verantwortung zu tragen hat. Wegen der vorgeschrittenen Zeit müssen die Eltern ihren Ent­schluß nun möglichst schnell fassen und die Anmel­dung bei der höheren Schule umgehend vollziehen.

Schwerer Berkehrsunfall am Seltersweg.

An der Ecke Neuenweg-Seltersweg ereignete sich heute gegen 6.20 Uhr ein Verkehrsunfall. Glück­licherweise verlief der Unfall insofern glimpflich, als von den beteiligten Personen niemand Verletzun­gen erlitt. Es entstand lediglich Sachschaden, aller­dings von erheblichem Ausmaß. Der Bäckermeister August Deibel, der mit seinem Personenkraft­wagen mit Anhänger nach den Kliniken unterwegs war, um dort Brötchen abzuliefern, bog vom Neuenweg her in den Seltersweg ein, als im glei­chen Augenblick vom Kreuzplatz her ein Straßen­bahnwagen gefahren kam, den Anhänger des Per­sonenkraftwagens erfaßte und ein Stück mit sich schleifte. Der Anhänger wurde mit großer Wucht gegen das Eckschaufenster des Wolle- und Triko- tagengeschäftes Schulze gedrückt. Die Schaufen­sterscheibe brach in tausend Stücke. Der Anhänger war dabei zwischen dem Schaufensterbord und dem Straßenbahnwagen fest eingeklemmt, während der Personenkraftwagen unmittelbar vor dem Straßen­bahnwagen zu stehen kam. Beide Fahrzeuge wur­den erheblich beschädigt. Auch der Straßenbahn­wagen erlitt einigen Schaden. Es bedurfte geraume Zeit, um den Anhänger des Kraftwagens zu ent­fernen und damit auch das Auto wieder flott zu machen. Der Straßenbahnverkehr wurde dadurch für den Zeitraum von nahezu einer Stunde unter­brochen. bzw. durch Umsteigen aufrechterhalten. Die Polizei nahm sofort die notwendigen Erhebungen auf. Die Schuld frage ist noch ungeklärt.

Gießener Wochenmarkkpreife

* G i e ß e n , 13. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, Vi kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1.60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11K, Klasse D 10^, un-

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Spulwürmer

Spulwürmer sind 20 bis 30 cm lange, rundliche, regenwurmähn­liche Darmparasiten. Sie sind weniger gefährlich als unappe­titlich. Bei Kindern kommen sie ziemlich häufig vor. da sich die Kinder auch immer wieder selbst anstecken. Beseitigung durch eine Wurmkur (Wurmmittel verbun­den mit einem Abführmittel) un­ter ärztlicher Aufsicht und Ver­hinderung der Selbstinfektion durch größte Reinlichkeit, evtl. Tragen einer Badehose.

Spund, runder, nach einer Seite hin verjüngter Holzstöpsel, mit dem das Spundloch eines Faßes verschloßen wird.

Staatsangehörigkeit. Es gibt nur noch eine deutsche Staats­angehörigkeit. Sie wird erwor­ben durch Geburt, wenn der Va­ter (bei ehel. Kindern) die deut­sche St. besitzt. Bei unehel. Kin­dern entscheidet die St. der Mut­ter. Die Frau erhält mit der Eheschließung die St. des Man­nes. Heiratet eine Deutsche einen Ausländer, so verliert sie mit der Eheschließung die deutsche St. (s Ausländerehe). Erwirbt man auf seinen Antrag die St. eines fremden Landes, so verliert man ebenfalls die deutsche St. Siehe auch Aberkennung.

Stäbchen, eine Maschenbildung beim Häkeln entweder mit Wolle oder Leinengarn, auch mit Seide Es gibt halbe und ganze Stäb­chen. Halbe Stäbchen werden wie folgt gearbeitet: Man hat die Anfangsmasche auf dem Häkel- haken, macht einen Umschlag zieht den Faden von vorn narb

Stahl

rückwärts durch die untere Ma­sche, macht noch einen Umschlag und häkelt alle Schlingen ab. Ganze Stäbchen werden anfangs wie die halben gearbeitet, nur häkelt man nach dem letzten Um­schlag erst $roei Maschen ab, macht noch einen Umschlag und schlingt dann alle Maschen ab. Stabfußboden, Parkettfußboden, bei dem schmale Holzbrettchen in Mustern zusammengelegt sind. Stabil, lat., Bedeutung: stand­fest, entbehrliches Fremdwort für dauerhaft, ausdauernd, unverän­derlich, haltbar, unbeweglich, stetig.

Stachelbeere als Strauch und Hochstamm im Hausgarten Bee­ren dienen zum Frischgenuß, zur Marmelade- und Saftbereitung und im halbreifen Zustand für Kompott und als Kuchenbelag, Krankheit der St. s. Mehltau. Stadion, griechisches Strecken­maß, jetzt übliche Bezeichnung für Kampfbahn. Spielbahn. Renn­bahn.

Stafette, Eilbotenlauf, in der Leichtathletik in bestimmten Ab­ständen aufgestellte Läufer, die einander einen Stab weiter- reichen.

Staffelei, Holzgestell, auf dem Maler die zu bemalende, auf ei­nem Holzrahmen gespannte Mal­leinwand aufstellen.

Stahl, durch besondere Herstel­lungsverfahren gehärtetes Eisen, dessen Verwertung ebenso viel­fältig ist wie Eisen. Am wichtig­sten für den Haushalt ist die Er­findung nichtrostenden Stahles, Nirosta, aus dem hauptsächlick'

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Spiegelei

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Spinat

Licht darauf fällt, am besten zwischen Fenstern. Künstliches Licht soll von der Seite, nicht von vorne oder oben einfallen. Da­mit der Belag durch Wandieuch- tigkeit nicht leidet, wodurch Spie­gel fleckig werden, so daß sie neu belegt werden müßen, trennt man sie von der Wand durch Korkstückchen. Man reinigt Spie­gel mit einem feuchten Fenster­leder. Fliegenschmutz läßt sich mit Spiritus entfernen. Blind gewordene Spiegel reibt man leicht mit Leinöl ein und poliert nach. Beim Kauf eines Spiegels muß man darauf achten, daß er das Bild ohne Verzerrung wie- dergibt.

Spiegelei, andere Bezeichnung für Setzei, s. d.

Spiegelkarpfen, Karpfen mit großen, spiegelartigen Schuppen, die man bei der Zubereitung nicht zu entfernen braucht.

Spiegelrahmen reinigt man, in­dem man den Staub aus den Verzierungen auspinselt und dann mit klarem Wasser den Rahmen abwäscht. Vergoldete Spiegelrahmen behandelt man wie Eoldrahmen. 6. ö

Spielen entspringt einem natür­lichen Trieb, der auch erwachse­nen Menschen nicht fremd ist. Um so mehr soll man den Spieltrieb des Kindes unterstützen, der seine Phantasie anregt und ihm Bewegung schafft. In erster Linie soll das Kind im Freien spielen besonders dann, wenn es Freunde gefunden hat. Ein Kind muß auch Spielsachen besitzen, wobei e*» nicht auf teure Dinge ankommt

die es vielfach nicht zu schätzen weiß, sondern auf Dinge, die ein Kind mit seiner Phantasie zu al­lem macht, was es gerade braucht, wie Zigarettenschachteln, Papp- kisten, Holzstücke usw. Das besagt selbstverständlich nicht, daß man Kindern gekauftes Spielzeug vor­enthalten soll

Spielkarte, Kartenblätter mit Figuren und Zeichen, die bei ver- ichiedenen Kartenspielen verschie­denen Wert haben. Man unter­scheidet deutsche Karten, französi­sche Karten und Bridgekarten. Gebrauchte Spielkarten kann man mit Kölnisch Wasser abrei­ben. Sie müßen nachher gut traf» ken gerieben werden

Spielschule, Anstalt, in der noch nicht schulpflichtige Kinder mit Bewegungs- und Beschäftigungs­spielen beschäftigt werden Kin­der einer Spielschule anzuver­trauen, empfiehlt sich besonders dann, wenn es sich um Allein­kinder handelt, oder wenn die Eltern verhindert sind, sich ge­nügend mit ihnen zu beschäftigen. Spion, vor dem Fenster ange­brachter Spiegel, der es ermög­licht. vom Zimmer aus die Straße zu übersehen. Eine Vor­richtung der Neugierde.

Spinat, wichtiges Gemüse, zu verschiedenen Jahreszeiten im Garten gesät. Jrn Hochsommer nicht ziehbar da er durch die Sommerhitze schießt (s. Neusee­länder Sp.. Mangold). Ist leicht verdaulich, wird deshalb bereits kleinsten Kindern gegeben. Rich­tige Zubereitung ist notwendig, damit keine der wertvollen

Wo Gas fehl! ...

da kocht man am besten mit Spiritus. Der moderne Spiritus-Gas- kocher ist ganz einfach zu handhaben und ist sparsam im Verbrauch. Da brennt nicht der Spiritus, sondern die Gase davon; da kann nichts passieren. Lassen Sie sich die Kocher zeigen bei

3- D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarleu, Fernsprecher 2145 2146.