Einzelbild herunterladen

Urenkel mit seinen vier Urgroßmüttern.

W / I

MMMMf

2«

Ein seltenes Bild, das vier Urgroßmütter mit ihrem Urenkel zeigt. Es ist der kleine Fritz Ossenbühl aus Tecklenburg in Westfalen. Er hat das Glück, daß alle seine vier Urgroßmütter noch bei guter Gesundheit am Leben sind. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Geschichte der Freikorps 1918-1924

Vor uns liegt ein 372 Seiten starkes, reich mit Bildern und Karten ausgestattetes Buch, aus dem uns das hohe Lied des heldenhaften deutschen Sol­datentums in vollen Akkorden erklingt. Das Buch heißtGeschichte der Freikorps 1918 bis 19 24". Nach amtlichen Quellen, Zeitberich­ten, Tagebüchern und persönlichen Mitteilungen hervorragender Freikorpsführer ist es von E d - gar v. Schmidt - Pauli, dem Verfasser des im Jahre 1930 erstmals erschienenen und viel ge­lesenen BuchesMänner um Hitler", geschrieben worden. Die Anregung zu dem Buche hat der be­kannte frühere Freikorpsführer, jetzige Brigade­führer der NSKK.-Motorbrigade Berlin, Hubertus von A u l o ck gegeben, der dem Werk auch ein Ge­leitwort gewidmet hat. Erschienen ist das Buch im Verlag Robert Lutz Nachf., Stuttgart; es kostet kartoniert 7,25, in Leinen gebunden 8,50 RM. - (574) -

Gerade in diesen Tagen und Wochen, in denen die Weltpest des Bolschewismus erneut jedem in aller Deutlichkeit erkennbar wird, verdient dieses Buch besondere Beachtung. Zwar ist dem politischen und kulturellen Verbrechertum des Moskauer Kreml und der Komintern, dank der unvergäng­lichen Großtat unseres Führers Adolf Hitler und seiner nationalsozialistischen Bewegung, der Griff nach Deutschland und dem deutschen Volke mißlun­gen, und aufmerksam wacht unser Deutschland in tiefer Dankbarkeit für seinen Führer Adolf Hitler darüber, daß das bolschewistische Gift nicht wieder Eingang findet in unser Volk. Aber wenn wir auch dieser Gefahr glücklich entronnen sind, so hat uns dieses Buch über die Geschichte der Freikorps doch immer noch viel zu sagen, denn mit Recht wird unter Hinweis auf die tragischen Ereignisse von 1919 bis 1923 betont:Die Freikorps wurden das Rückgrat des erwachenden Widerstandes gegen Ehrlosigkeit und Zerstörungssucht, Klassenhaß und Kommunismus, Internationale und Judentum" Männern wie Schlageter, Graf v. d. Goltz, Kapitän Ehrhardt, Frhr. von Lüttwitz, v. Aulock, Ritter v. Epp, Frhr. v. Matter, Major Bischoff, Rud. Berthold, General Maercker und allen ihren ver­dienstvollen Mitkämpfern im Baltikum, gegen Spar­takus im roten Berlin von 1918 und 1919, in Nord- und Mitteldeutschland, gegen den Kommu­nismus in München, im Westen Deutschlands, in Hamburg, im Ringen um Oberschlesien und beson­ders am Annaberg, in den Kämpfen während des passiven Ruhrwiderstandes, bei dem ersten Versuch einer nationalen Erhebung, im Widerstand gegen die Separatisten usw. wird in diesem Buche ein

unvergängliches Dank- und Ehrenmal gesetzt.Es ist eine Geschichte der Freikorps im Ganzen gese­hen, plastisch zusammengehämmert, unter Fortlas- sung alles Unwesentlichen, mit dem großen politi­schen Panorama und der deutschen Not als erklä­rendem Hintergrund. Die Welt des neuen Deutsch­land, des Dritten Reiches offenbart sich hier auf» rüttelnd und erhebend." Diese Ankündigung des Buchprospekts findet der Leser in dem packend ge­schriebenen, besonders eindringlich zu den Herzen der alten Soldaten sprechenden Buche voll bestä­tigt.

Edgar von Schmidt-Pauli hat sein Geschichtswerk in drei Abschnitte gegliedert. Im ersten Abschnitt Freikorpsgeist" lernt der Leser die Entstehung der Freikorps rennen, und er gewinnt dabei viele neue und wertvolle Blicke auf dieses wichtige Stück deut­scher Geschichte der ersten Nachkviegsjahre. Der zweite Abschnitt behandelt die Tragödie des Bal­tikums, und zwar im ersten TeilDie politischen Kulissen der militärischen Bühne", im zweiten Teil Die Kämpfe der Freikorps". Erschüttert, mit heißem Herzen und mit stärkster Sympathie für jene opferfreudigen Männer im feldgrauen Rock des immer wieder in Kampf und Not bewährten deut­schen Soldaten, die alle dort oben im Baltikum "nd auch von dem volksfremden System in der Heimat um ihr gutes Recht betrogen wurden, folgt der Leser dieser schlichten Tatsachenschilderung. Der dritte AbschnittDie Freikorps in Deutschland" ist in seinem ersten Teil den Freikorpskämpfen im Jahre 1918/19, im zweiten Teil dem Jahre 1920, im dritten Teil den Kämpfen im Jahre 1921 und im vierten Teil dem Ringen im Jahre 1923 ge­widmet. In diesem Abschnitt wird klar und ein­dringlich erkennbar, welche großen Verdienste um Volk und Vaterland sich die Männer der Freikorps 'm Kampf gegen den innerdeutschen bolschewistischen Feind erworben haben. Ein Schlußwort und zwei Listen der Freikorps bilden den Abschluß des Buches.

Heber das Geschichtliche hinaus ist das Buch ein hvhes Lied der großen Deutschlandidee der Frei­korpskämpfer. Es erfüllt zugleich eine Dankespilicht der Nation in würdigster Weise." Auch dieser Fest­stellung des Buchprospekts kann man sich vollinhalt­lich anschließen. Und man kann nur noch dem Wunsche Ausdruck geben, daß dieses ausgezeichnete Geschichts- und vortreffliche Soldatenbuch viele Leser finden möge, nicht nur bei den alten Soldaten, sondern vor allem auch bei unserer kämpferischen deutschen Jugend, überhaupt in allen Kreisen unse­rer Volksgemeinschaft. Ernst Blumschein.

Wirtschaft.

Schleunige Düngerbestellung sichert rechtzeitige Versorgung.

Fwd. Noch ist es Zeit, den Rat zu befolgen: Zögert nicht mit der Beschaffung der Handelsdüngemittel für die Herbst- bestellung! Es soll damit niemand anderem ge­dient werden, als euch selbst!

Dieser Rat ist heute zeitgemäßer als je; denn die fortschreitende Belebung der Wirtschaft bringt ge­steigerte Ansprüche an die Transportmittel. Die Wagengestellung der Reichsbahn ist infolgedessen nicht mehr so schmiegsam und anpassungsfähig an den unregelmäßigen Transportbedarf, wie früher. Die vorhandenen Wagen müssen restlos und laufend zur Bewältigung des Verkehrs herangezogen wer­den. Man kann keine Eisenbahnwagen mehr in Re­serve stehen lassen, die dann bei stoßweißem, außer­ordentlichem Bedarf eingesetzt werden können. Solch stoßweißer Bedarf, der jedes Jahr bei der Beförde­rung von Düngemitteln vor der Herbstbestellung auftritt, muß verteilt werden. Der Verbraucher hat nun die Wahl, ob er die Verkeilung der Bahn über­lassen will oder ob er sie selbst bewirkt. Wenn bei der Bahn mit einem Male ungewöhnlich große An­forderungen von Güterwagen gestellt werden, aber nicht genug leere Wagen vorhanden sind, bann muß natürlich ein Teil der Verladungen zurückgestellt werden, bis genügend Wagen frei werden. Mit an­deren Worten, der Verbraucher muß warten, bis feine Lieferung an die Reihe kommt. Das kann da- zu führen, daß der auf den Dünger wartende Ver­braucher seine Arbeitskraft vor der Herbstbestellung eine Zeitlang brach liegen lassen muß und daß der Dünger zu spat in den Boden kommt und dadurch in seiner Wirkung beeinträchtigt wird. Wenn der Verbraucher solche Schäden und Mißhelligkeiten ver­meiden will, muß er frühzeitig, also bann bestellen, wenn bie anberen noch zögern. Dann kommt er mit feiner Bestellung zum Zuge, bevor ber allgemeine Andrang ba ist, er bekommt seine Düngemittel prompt innerhalb ber gewohnten Lieferfrist und kann sich mit allem, mit dem Abfahren und mit dem Ausstreuen, aufs beste einrichten.

Diese Mahnung zum Frühoezug ist jetzt auch des­halb am Platze, weil man außer den gesteigerten Ansprüchen an den Wagenpark ber Eisenbahn zum Düngemitteltransport auch einige anbere berartige Beanspruchungen mit Sicherheit ooraussehen kann

Infolge ber frühzeitigen Ernte unb ber Preisver­hältnisse wirb Brot-, Futter- und Jndustriegetreibe in diesem Jahre früher als sonst die Schienenwege belasten. Im Spätsommer und Herbst sind alljähr­lich die kleinen und die großen Herbstmanöver, die ebenfalls ihre Ansprüche an die Eisenbahn stellen, und schließlich wird im September der Reichspartei­tag in Nürnberg durch die Beförderung der Hun­dertausende von Teilnehmern den Wagen- und Lo- komotivpark der Eisenbahn, sowie die Abstellgleise in weitem Umkreis von Nürnberg mit Beschlag be­legen, was Verzögerungen bei den übrigen Trans­porten erfahrungsgemäß unvermeidlich werden läßt.

Wer daher sichergehen will, bestelle möglichst früh­zeitig, zumal dadurch für alle Beteiligten die Arbeit günstiger verteilt und erleichtert wird.

Beförderung und Einlagerung von Getreide.

Fwd. Der Getreidewirtschastsverband Hessen- Nassau teilt mit: Auf Grund der Anordnung der Hauptvereinigung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft, Berlin betr. die Bestimmun­gen für das Getreidewirtschaftsjahr 1937/38 vom 1. 7.37 ordne ich mit Zustimmung der HVDG. und F. an:

1- W erkverkehr: Sofern die Beförderung von Getreide^ nicht zu Wasser ober mit ber Eisen- bahn ausgeführt wirb, genehmige ich den Trans­port mit anderen Fahrzeugen: a) für Erzeuger bis zu 20 Kilometer, soweit Pferdefuhrwerke benutzt werden; b) für Mühlen mit eigenen ober frem­den Fahrzeugen bis zu 20 Kilometer unb den Transport aus den Ortschaften, in denen den Müh­en das Kundenwagenfahren seitens der Wirtschaft- ichen Vereinigung der Roggen- und Weizenmüh­len erlaubt worben ist; c) für Verteiler mit eigenen ober fremben Fahrzeugen bis zu 20 Kilo- n?^er Für die festgesetzte Entfernung gilt bie tat» ^chl'sh 3urucfgelegte Wegstrecke vom'Lieferort bes Verkäufers aus gerechnet.

2. Getreibelagerbe stäube bei ben Mühlen: Ich erteile hiermit allgemein den Müh­len bis auf weiteres bie Erlaubnis, bie für zwei Monate benötigte Verarbeitungsmenge von Rog­gen und Weizen auf Lager zu nehmen. Soweit diese Menge erreicht ist, stelle ich anheim, in be­gründeten Fällen Einzelanträge auf Erhöhung der

Lagermenge schriftlich beim Getreidewirtschaftsver- banb einzureichen. Die Anordnung tritt mit so­fortiger Wirkung in Kraft.

Mein-Maimsche Börse.

Mttagsbörse abbröckelnd.

Frankfurt a. M., 11. Aug. Die anhaltend sehr schwache Kundschaftsbeteiligung ließ an der Börse keine Unternehmungslust aufkommen, zumal auch jegliche Anregung aus der Wirtschaft fehlte. Infolge­dessen vollzog sich die Kursfestsetzung sehr zögernd, und ganze Gebiete des Aktienmarktes tagen mit Ablauf der ersten Börsenstunde noch ohne An­fangsnotiz. Die wenigen zunächst notierten Papiere bröckelten infolge der Geschäftslosigkeit meist um Hundertbruchteile ab. Am Montanmarkt eröffneten Hoefch mit 125,50 (125) unb Rheinftahl mit 157,40 (157,75). Die Farben-Aktie lag mit 167,50 (167,65) knapp gehalten, andere Chemiewerte waren ohne Geschäft. Auch am Elektromarkt fehlte es an An- fangsfurfen, nur Schuckert mit 176,13 (176) unb Mainkraft mit uno. 95,50 gelangten zur Erstnotiz. Im einzelnen setzten Reichsbank mit 214 (215), BMW. mit 150 (149,50), Daimler mit uno. 142, Moenus-Maschinen mit 122,50 (122,75), Bemberg mit uno. 157,50, Westbeutsche Kaufh. mit 60,25 (60,13) und Cement Heidelberg mit 167,75 (167,40) ein.

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Ge­schäftstätigkeit sehr begrenzt, und nennenswerte Ver­änderungen ergaben sich kaum. Die später notierten Werte bes Aktienmarktes lagen überroiegenb 0,25 bis 0,75 v. H. unter gestern, Scheibeanstalt ver­loren 1 v. H. auf 267,50, Ehlinger Maschinen 1,75 v. H. auf 118, anbererfeits lagen Felbmühle Papier 0,75 v. H. höher mit 149,25. Am Einheitsmarkt wur­den Kalter Brauerei gesucht, von Großbankaktien Commerzbank weiter nachlassenb auf 117,65 (117,75).

Don Renten ermäßigten sich Kommunal-Um- schuldung bis auf 94,75, Reichsbahn-VA. kamen mit 127,90 (128) xur Notiz. Die heute eingeführten fünf- prozentigen Union Rhein. Braunkohlen Kraftstoff wurden bei nicht sehr großem Umsatz mit 102,50 notiert.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse lag sowohl am Aktien- wie am Rentenmarkt nahezu geschäftslos. Den meisten no­tierten Papieren lag kein Umsatz zugrunde. Trotz ber Geschäftsstille erwiesen sich die Kurse als wider­

standsfähig. Rückgänge im Ausmaß von 0,25 bis 0,50 d. H. hatten Harpener mit 179, Hoefch mit 125,25, von Elektroaktien Licht & Kraft mit 156,50 und Elektr. Lieferungen mit 136. Etwas hoher ge­fragt wurden Buderus mit 130,25 (130) und Laura- hütte zum Berliner Kurs von 21,40 (21,25). Sonst notierten u. a. IG.-Farben mit 167,75, Demag mit 150,90, Scheideanstalt mit 267,50, Moenus mit 122,50, Schuckert mit 176, DDM. mit 176.50, A(8. für Verkehr mit 128, Mannesmann mit 125,25 unb Rheinstahl mit 157,50. Am Einheitsmarkt gingen Mein. Hyp. Bank auf 122,75 (123) und Schantuna nach Unterbrechung auf 133 (134) zurück. Von Ren. ten wurden 5proz. Hoefch mit uno. 102,50, 4,5proz. Krupp mit uno. 99,50 und 6proz. JG.-Farben mit 134,25 (134,40) notiert.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 11. Aug. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm in RM.: Weizen W 13 204, W 16 207, W19 211 W 20 213, Roggen R 12 187, R 15 190, R 18 194, R19 196 Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterha­fer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,70, W16 29,80, W 19 29,80, W 20 30,15, Roggenmehl Typ? 1150 R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfutter­mehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W20 11,20, Roggenkleie R12 9,95 R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfest, preise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen, Treber geh'. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu alte Ernte 5,50, neue Ernte 4,60 bis 4,80, Heu drahtgepreßt alte Ernte 5,90, Weizen- unb Roggenstroh drahtgepreßt 3,00. do. gebündelt 2,20 bis 2,40. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. August. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 906 Rinder (127 Ochsen, 137 Bullen, 438 Kühe, 204 Färsen), 696 Kälber, 76 Härnrnel, 37 Schafe, 2V Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis £ Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Kälber 35 bis 65, Härnme! 42 bis 50, Schafe 36 bis 45, Schweine 53 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Härnrnel und Schafe mittelmäßig.

Ziegenbolkversteigerung in Gießen.

Die erste diesjährige Ziegenbockversteigerung der Landesfachgruppe Hessen-Nassau und der &reis= sachgruppe Gießen der Ziegenzüchter in der Rhein- Main-Versteiaerungshalle in Gießen war ein über­ragender Erfolg für die oberhessische Ziegenzucht. Aus der oberhessischen Zucht der Weißen deutschen Edelziege war durchschnittlich sehr gutes Zucht­material an Vatertieren aufgetrieben. Von 145 auf­getriebenen Ziegenböcken wurde der des Züchters Karl Stark, Ettingshausen, der 1., weitere 23 Tiere der 2. Wertklasse zugeteilt. Die Vatertiere zeichneten sich durchweg durch gute Formen und Leistungen aus.

Bei der Versteigerung machte Tierzuchtdirektor Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner, Gießen, auf das durchweg hochwertige Tiermaterial aus ben oberheffifchen Zuchten aufmerksam und forderte trotz des starken Interesses keine übertriebenen An­gebote. Die Versteigerung verlief bei sehr flotten Angeboten sehr rasch. Alle Tiere wechselten ihre Be­sitzer. Der Absatz erfolgte nach Baden, Bremen, Mitteldeutschland, Darmstadt, Wiesbaden, ins Tau­nus-, Dill- und Unterlabngebiet und nach Ober­hessen. An dem Gesamtumsatz von rund 19100 Mark und einem Durchschnittspreis von rund 135 Mark je Stück ergibt sich das beste Bild für den außerordentlichen Erfolg dieser ersten diesjährigen Gießener Versteigerung. In der Wertuckgsklasse 2 ergab sich sogar ein Durchschnittspreis von rund 185 Mark. Den Spitzenpreis von 320 Mark erzielte

Züchter Karl Stark, Ettingshausen. Käufer war die Gemeinde Wallenrod. In der 2. Wertungsklasse wurde ein Höchstpreis von 240 Mark Züchter Ernst Mehl, Holzheim, Käufer die Stadt Lau- dach, in der 3. Wertungsklasse ein solcher von 310 Mark Züchter Friedrich Kautz, Oberau, Käufer die Gemeinde Hattenrod erzielt.

Insgesamt wurden zwei Tiere mit mehr als 300 Mark, 11 Tiere mit mehr als 200 Mark, 44 mit 150 Mark und mehr, 49 mit 100 bis 150 Mack und der Rest mit 50 bis 100 Mark abgesetzt.

Die Werlklasseneinleilung.

Wertklasse I: Karl Stark, Ettingshausen.

Wert kl ässe II: Chr. Wagher III, Großen- Buseck; Will). Lahn, Echzell; Hch. Mogk I., Echzell; Wilh. Keil II., Ettingshausen; Hch. Bernhardt, Gro- ßen-Linden; Heinr. v. Eiff, Laubach; Friedr. Schil­ling, Klein-Karben; Wilh Wedemann II., Eber­stadt; Otto Jäger, Laubach; Ludwig Scheid IV., Großen-Buseck; Karl Pitz II., Steinberg; Wilhelm Pfeiffer, Großen-Buseck; Karl Peter, Laubach; Heinrich Münster, Hattenrod; Johs Karl Becker, Angersbach; Ernst Köhler Bettenhausen; Johs. Geisel II., Leusel; Hch. Großer IV., Großen-Bu'eck; Ludwig Scheld V., Großen-Buseck; Otto Käsbera, Griedel; Ludwig Scheld V. und Heinrich Größer lV., beide Großen-Buseck; Friedrich Trechsler I., Lich; Wilhelm Haas IV., Annerod; Karl Kimm, Rain- rod; Ernst Mehl, Holzheim; Konrad Georg, Rain- rod (Bes. Gemeinde Brauersschwend).

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben hie Hohe der zuletzt oeichlosfenen Dividende an. ______________________ Reichsbankdiskont 4 v H Lombardzinsfuß 5 o H

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß- futfl

Schlicht Abend- börie

Schluk- turs

Schluß Mittag börse

Schluß- »urS

Schlicht. Abend börie

Schluß kurS

Scblubk. Mittag- börie

Datum

10 R.

1L8.

10.8.

11-8.

Daium

10-8.

11 8

10 8

| 118.

5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

4% Deutsche Reichsanl. von 1984 4¥t% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935

*%% Deutsche Reichsschahanwei» sungen von 1985, 11. Holge ...

4%% Deutsche Reichsichayanwei- sungen von 1936, III. Holge ..

5%% Dvung Anleihe von 19.30 ..

4%% Hessische BolkSstaat von 1929 4Vi% Deutsche Reichspostichatz von 1934 I.....................

101,8 99

99,65

99 105,25 100,25

100,5

101,8

99

99,65

99 105,13 100,25

100,5

99,75 128,1

135,5

99,5

101.25

99,5

98,5

134,13 99 75

98,75

101,85

102,2 111,05

128

89 94,75 127,75

214

135,5 117,65

125

105

101.8

99

99,65

99

105

100,75

99,75

128,4

136

99,5

98,75

134 25

100

102

111,2

128.13

46

89

94

128,13

214,5

136

117,75

125

105

101,75

99

99,65

99

105 100,25

100,7

99,75

128,25

99,5

99,5 98,75

134,25

102 111,2

128,4

88,5

95

127,75

214

136

117,65

125 ins

Accumulatoren-Fabrik....... 14

Aschaffenburg Zellstoff........ 6

Bemberg...................0

Betula.....................8

Buderus Eisen......... 5

dement Heidelberg........... 7

157,5 169,75

130,65

167,4

190 142

151

268,5

167

136,5 156,75 167,65 141,75

155,5 150

179 125

142

136,5

95,5 125,65

159

131,4

157,75

135,5 150

176

218

206

121

60,13 121

164

32

151 157,5 169,5 130,25 167,75

199

142

151

267,5 166,5

136 156,5 167 75

141.5

155 149,9

179 125,25

153

142

120,5

136,5

129,25

95,5 125,25

158,75

131,5

157.5

134,75

150

176

217,5

296

120,5

60

163.5 32,15

228 152,5 158,25 169,25 130,25

190,13

142,5

119 150,75

167 136 4 156,4 '68,25 141,75 155,5

150

179,5 125,25

152

142

120 136,75 166,25

125,65 150,25

158,5 118,25

234 131,75 '58,25 135,25

149,9

176,5

98 216,25

207 120,75

60.25 121,5

163,25

32

228 151,5

157 168,5

130

190,5 141,9 118,5 151,4

167 136,13 1564

161

142,5

155 149,75 53,13 179,4 125.75

153 172,5 142.75 120,5

137

166.75

130

125,13

150 158-25 117,5 233.5

132 157,4

135

149.9 163,5 176,5

98

218.25

207 120,13

60

163,25 32,25

Cement Karlstadt ............ 6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren.......... 6*4

Defiaue: Gas ............... 4

Deutsche Erdöl ..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel................... 7

Th. Goldschmidt............. 6

Gritzner Maschinen........... O

Harpener................. 8%

Hoesch Eisen............... 8/,

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................ 6

Kali Aschersleben ............ 4

Klocknermerke ............. 4*4

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer .................. 6

Mainkraft................... 4

Mannesmann............. 4*/z

Mansfelder Bergbau......... 7

Metallgelelllchafi............ 6

Orenstein & Koppel..........O

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro...........6

Rhetnstahlwerke.............. 6

Rbeinisch-Vestfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 7

Salzdetfurth Kalt............ 6

Schuckert L Co.............. 7

Schultheis Patzenhofer........ 4

Siemens & Halske ........ 9

Süddeutsche Zucker.......... 10

Bereinigte Stahlwerke...... 4¥t

Westdeutsche Kaufhof......... O

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhof ............ 6

CtflDi Minen .............0,6

4 ¥2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I................

99,75

128,4

Reichsanleihe» Altbesitz..........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten.........

135,5

101,25

98,5

134,13

99,75

98,75

101,85

102,2

111,05

128,25

89

93,25

128

215

117,75

195

105

i¥i% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldvse. R. 12 .....

Wi% Hess. Landes-Hyp.-Bank

Liqu. Goldpse..............

Wi% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpse. R. 19............

4 ¥2% Preutz. Gold-Komm. R. 20

4*4% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6 ..

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte l.............

4¥2% Franks. HhP- Goldpse. R. 15 4¥t% Franks. Hyp. Gold-Komm. Obl. 2 3................

5¥i% Franks Hyp. Liouidatton Goldpse...................

6¥2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse.....................

Steuergütschein-'Verrechnungskurs

A G- für Berkehttweien .... Oft Haniburg-Siidam. Dainpsschtfs 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Dorz.-Akt. 7

RetchSbant................. 12

Berliner Handelsgesellschaft 6H

Commerz- und Privat-Bank ... 5

Deutsche Diskonto............ 5

Dresdner Bank.............. 4

Deoifenmarfl Berlin

SranHurl a ZR

10-AuguN

Il-Auguil

10 Augutt

11 August

Amü'ch. Ronerun |Br-i

Imtl di'- Roiierune | Brie!

Amtliche Rotieruim «en I Bn-

?>muicyeRoi'eiung «p'r I iNnfl

Buenos Aires.............

0,752 41,86 0,166

47,00 55,36

47,00 12,405

5,485 9,341

137.17 13,09

0,756 41,96 0,168 47,10 55,50 47.in

0,752 41,89

0,166 47,00

55,36 47,00

12,40 5,485

9,336 37,21

13,09

0,756 41,97 0,168

47,10 55,48

47,10 12,43

5,495 9,354

'37,49 13,11

Brüssel...................

^JUUUII...................

u, ri 1 5,694 62,32 48,95 11,265

63,96 57,13 16,98 1.651

2,489

i,723 5,706 62,46 49,05 11,285

64,08

0,721 5,694

62,32 48,95

11,26 63,93

57,15 16,98 8,651

2,489

U, IM 5,706 62,44 49,05 11,28 64,05 57.27 17,02 1,669

2,493

Rio de Janeiro............

Loten....................

Kopenhagen...............

Danzig ................

Oslo ...................

Wien....................

Lissabon.................

nrf f)ol rn

London ............. ....

1

?, 435

HellingforS................

^pnniprt .

2

/, ZD 7,02 669

,493

Laris..................

9,359

137,45

13,1'

Prag ..................

Bu.aoest................

Neuyork..................

Holland .................

Italien..................*