Ausgabe 
12.4.1937
 
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und

werten, die gern Deutschen ihre Li

Whjahrswaldlaus des Sportkreises Gießen

Schallenpflanzen

Wball der heimischen Mnnschaften

Kindern muß die Inhalt werden.

Scharm.

schlag blaßt nach etwa 3 bis 4 Tagen wieder ab. Die Zunge sieht dann hochrot aus = Himbeer­zunge. Nach 7 bis 10 Tagen vom Beginn an gerechnet ist die Tem- peratur wieder normal. In die­ser Zeit beginnt die für Schar­lach typische Abschuppung. Ge- fährlich ist Scharlach vor allem wegen seiner Nachkrankheiten. Häufig ist eine Vereiterung der Halslymphdrüsen, eine oft sehr schwere Mittelohrentzündung und sehr oft auch eine Nierenentzün­dung. Deshalb muß jeder Schar­lachfall oom Arzt behandelt wer- den. Die Kinder aus einer Fami­lie müssen der Schule fernbleiben

gezupfte Leinwand, die früher als Verbandsmittel verwendet wurde.

Scharwerker, in Nordostdeutsch, land übliche Bezeichnung für einen landwirtschaftlichen Arbei­ter, der auf Tagelohn arbeitet und bestimmte Mengen Lebens- mittel (Deputat) zugewiesen er­hält.

Schattenpflanzen dienen als Un- terpflanzung oder Bodenbegrün-

Die Turnerin Sohnemann bei einer Hebung am Barren. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Gerätemeisterschaff der Turnerinnen.

Käthe Sohnemann deutsche Meisterin.

Zum erstenmal wurden für die Turnerinnen Titelkämpfe im Geräteturnen durchgeführt. 60 der besten Turnerinnen aus allen Gauen bewarben -sich um die Meisterwürde. Am Sonntagoormittag be­gannen in der Turnanstalt in Jena die Pflicht-

pringt aus hinab.

Dsten hat zum Dankopfer der Nation folgenden Ausruf erlassen:

Unbeirrbar und in zäher Arbeit, Jahr für Jahr fortschreitend, führt die Bewegung die Einlösung der sozialistischen Versprechungen durch, die in ihrem Programm liegen. Nationaler Sozialismus denkt an den deutschen Arbeiter zuerst. So kann es keinen Zweifel darüber geben, daß das Dankopfer der Na­tion, das auch in diesem Jahre wieder die SA. im Monat April durchführt, auf das tiefste Verständnis und die größte Beteiligung im Volke stoßen wird. Alle Kräfte des Volkes dafür einzusetzen, daß dem Arbeiter ein würdiges Heim geschaffen werde, das der Bedeutung seines Werkes im Volke entspricht, ist eine der höchsten Aufgaben der kommenden Jahre.

(gez.): von Tschammer

Reichssportführer und ©A.-Gruppenführer."

Ünentschleden im Hockey-Länderkampf.

Deutschland und Frankreich spielen in Berlin

wieder gestattet wird, ganze Wohnung samt gründlich desinsiziert

Der Aeichssportführer rum Dankopfer der Nation. Reichssportführer von Tschammer

Hier abschneiden!

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. Charme, entbehrliches französisches Fremdwort für Zau­ber, Reiz, Liebreiz und Anmut. Scharnier. Drehgelenk von Türen. Quietschende Scharniere müssen geölt oder eingefettet werden. Scharpie, franz., auseinander-

bis 8 Wochen nach Krankheits­beginn. Bevor der Schulbesuch und der Umgang mit anderen

V f B. - R. : Meißner, Leutheuser, Fehling, Krä­mer, Thron, Kramer Berlenbach, Radtke Doch, Heß, Szponick.

Bei den Gästen war der Torhüter sehr gut. Die Verteidiger waren sehr hart; die Läuferreihe hielt guten Durchschnitt. Irn Sturm ragte Meixner durch seine Schnelligkeit beroor Durch ihre gefähr­liche Spielweise hatten sich die Gäste bald alle Sym­pathien verscherzt. Die Folge war, daß drei Spieler das Spielfeld verlassen mußten.

Bei den Grünweißen war die Hintermannschaft einschließlich der Läuferreihe im ganzen gut, der Sturm schoß zu wenig. Das Spiel begann mit stürmischen Angriffen der Gäste, aber die Verteidi­gung konnte klären Erst nach fünf Minuten kam Gießen in Schwung, in kurzer Folge fielen drei Ecken, die aber nichts einbrachten Nachdem Bach einen scharfen Schuß gestartet hatte, der aber glän­zend gehalten wurde, konnte Kramer einen Bom­benschuß aus 25 Meter unter die Latte setzen. Im Gegenangriff machte Kramer Hand, doch wurde der Freistoß vergeben. Kramer hatte Szponick mit einer sauberen Vorlage bedient, die dieser aufnahm und zur Mitte flankte. Hier stand Radtke und gegen dessen Schuß war der Torhüter machtlos. VfB.-R. führte bereits in der 13. Minute 2:0. Wer aber nun geglaubt hatte, daß der Sieg viel höher ausfiel, hatte sich getäuscht, denn die Gäste kamen mehr und mehr auf. Nachdem die Gäste ihre erste Ecke ver­schossen hatten, konnte der Mittelstürmer auf eine Flanke von links den Gegentreffer erzielen Nach dem Wechsel wurde das Spiel sehr hart, ohne daß der Schiri zu der einzigen Lösung, Spieler heraus­zustellen, gekommen wäre. Szponick. der sich schön durchgespielt hatte, wurde gelegt. Als Vollstrecker des Elfmeters stellte er das Schlußergebnis her

VfV.-R. II Dillenburg II 3:4 (1:2).

Bei diesem Spiel hatten es die Grünweißen in der Hand, zu gewinnen, aber der Sturm verstand nicht, die ihm gebotenen Chancen auszunutzen. In den letzten Minuten konnte Dillenburg den Sieges­treffer erzielen.

3ugenbabteilung.

Einen hohen Sieg errang die erste Jugend, die sich in guter Verfassung befand. Der Gegner Saasen hatte nichts zu bestellen, wehrte sich aber tapfer.

Kohlen von Fischer

Gießen, Alicenstraße 4244, Telefon 3172 und 3178

keine Sorge zu machen brauchen, bewiesen Walter Rinn und seine Kameraden.

Jugendklasse B (Jahrg. 1921/22), etwa 1,5 Kilometer: 1. Gemmer (VfB.-R.), 5:39,4 Min.; 2. Deibel (1900), 5:44,3 Min.; 3. Vogel (To. Alten- Buseck), 5:59 Min.; 4. Büdenbender (Vfb.-R.), 6:09,8 Minuten. Mannschaften: 1. VfB.- Reichsbahn Gießen 14 Punkte; 2. Spielvgg. 1900 Gießen 17 Punkte; 3. VfL. Lollar 27 Punkte. Gemmer kam zu einem klaren Sieg und fiel durch flüssigen Stil auf. Auch Deibel konnte gefallen.

Jungvolk (Jahrg. 1922 und jüngere), etwa 1,5 Kilometek, Mannschaftslauf: 1. Fähnlein 2 in 6:33 Min (Zeit des 5. Läufers); 2. Fähnlein 10 in 6:43,7 Min.; 3. Fähnlein 3 in 7:05 Min.; 4. Fähnlein 4 in 7:13 Minuten. Das Jungvolk bewies feine Verbundenheit mit dem Reichsbund für Leibesübungen durch Meldung einiger Sport­gruppen. Die Kleinsten zeigten schönes Können.

Frauen-Klasse, etwa 1000 Meter: 1. L. Weber (VfB.-R.), 4:15 Min.; 2. Anna Sack (Tv. Heuchelheim), 4:27,6 Min.; 3. Heller (VfB.-R.), 5:05,8 Min.; 4. Gretel Kreiling (To. Heuchelheim), 5:51 Minuten. Mannschaftssieger: VfB.- Reichsbahn Gießen. Fräulein Weber lief einen überlegenen Sieg heraus Auch Fräulein Sack hielt sich ansprechend.

Mädchen-Klasse, etwa 800 Meter: 1. E. Holler (VfB.-R.), 3:20 Min.; 2. E. Arnold (VfB.-R.), 3:22,2 Min.; 3. G. Weber (VfB.-R.). 3:22,3 Min.; 4. Rosel' Noll (1900), 3:27,6 Minuten Mann- schgften: 1. VfB.-Reichsbahn Gießen, 1. Mann­schaft, 6 Punkte; 2. VfB.-Reichsbahn, 2. Mann­schaft, 20 Punkte. 3. Turnverein Heuchelheim 25 Punkte. Die VfB.-Reichsbahn-Mädels zeigten eine schöne geschlossene ßeiftuna

Das große Hallensporisest derSA.-Gnippe Hessen

Dreieinhalb Stunden Kampf in der Kesthalle.

Der Frühjahrswaldlauf des Sportkreises Gießen, der gestern nachmittag vom 1900-Sportplatz aus gestartet wurde, wies eine gute Beteiligung auf. lieber 150 Wettkämpfer und Wettkämpferinnen hatten sich eingefunden und lieferten trotz der nicht gerade günstigen Bodenverhältnisse gute Rennen. 3m allgemeinen setzten sich die Favoriten durch, so daß die Läufer des Turnvereins Heuchelheim, des VfB.-Reichsbahn und der Spielvereinigung vorne zu sehen waren. Nachstehend die Ergebnisse:

Aktive Hauptklasse, etwa 5 Kilome­ter: 1. Franz Neidel (Tv. Heuchelheim), 17:10,4 Minuten; 2. Kleemann (1900), 17:59,6 Min.; 3. Hans Neidel (To. Heuchelheim), 18:13,4 Min.; 4. Jmmel (1900), 18:57,6 Min.; 5. Peters (1900), 19:06,8 Minuten. Mannschaftssieger: Spiel­vereinigung 1900 Gießen. Erwin Neidel siegte unangefochten. Daß Kleemann vor Hans Neidel einlaufen konnte, war die Heberraschung.

Klasse B, etwa 3 Kilometer: 1. Erwin Neidel (Tv. Heuchelheim), 9:01,4 Min.; 2. K. Pfaff (VfB.-Reichsbahn), 9:10,7 Min.; 3. Rieb (Sturm­bann 1/116), 9:11 Min.; 4. Götze (VfB.-R.), 9:11,1 Minuten. Mannschaften: 1. VfB.-Reichsbahn 8 Punkte; 2. Turnverein Aßlar 18 Punkte; 3. Sturm- bann 1/116 20 Punkte. Erwin Neidel hatte schon etwas mehr zu kämpfen. Die-Nächstplacierten la­gen fast auf gleicher Höhe.

Jugendklasse A (Jahrg. 1919/20), etwa zwei Kilometer: 1. Walter Rinn (To. Heuchelheim), 8:10 Min.; 2. Röhm (1900), 8:19 Min.; 3. Henkel (Tv. Odenhausen), 8:19,1 Min.; 4. Hahn (Tv. Heuchel­heim), 8:21,3 Minuten. Mannschaften: 1. Tv. Heuchelheim 12 Pkte.; 2. VfB.-Reichsbahn 15 Pkte. Daß sich die Heuchelheimer um den Nachwuchs

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allen Teilen des Reiches ihre besondere Bedeutung. Der Stabschef eröffnete nach dem Einmarsch der Teilnehmer das Fest mit einer Ansprache, in der er auf die der SA. durch den Führer übertragenen wichtigen Aufgaben auf dem Gebiete der körper­lichen Erziehung des deutschen Volkes hinwies. Nach dem Schwur der Kampfteilnehmer, ehrlich, deutsch und wahr zu kämpfen, nahmen die Wettkämpfe und Vorführungen ihren Anfang.

Ergebnisse.

Zwölfkampf, Mannschaften: 1. Bri­gade 48 (1. Mannschaft) 124 Punkte, 2. Stab Gruppe Hessen 110 P., 3. Brigade 46 92 P., 4. Bri­gade 48 (2. Mannschaft) 82 P., 5. Brigade 49 60 P., 6. Brigade 47 58 Punkte.

Zwölfkampf, Einzelwertung: 1. Stan­dartenführer Süß (Brigade 48) 44 Punkte, 2. Ober- sturmführer Rieke (Gruppe Hessen) 42 P., 3. Schar- fuhrer Paffrath (Brigade 48) 41 P., 4. Obertrupp führet Richard (Brigade 48) 37 P., Oberscharführer Göing (Brigade 48) 37 P., 5. Standartenführer 3eitf) (Brigade 46) 32 P., 5 Sturmführer Schim­melpfennig (Brigade 46) 32 P., 5. Obertruppführer Jacob (Gruppe Hessen) 32 P., 6. Sturmbannführer Benner (Brigade 49) 31 Punkte.

20 mal 60-Meter-Staffel: 1. Brigade49 2:40,4 Min., 2. Brigade 48 2:42,7 Min., 3. Brigade 47 2:49,8 Min.

Geräte-Dreikampf, Mannschaften: 1. Brigade 49 226,9 Punkte, 2. Brigade 47 200 8 P-. 3. Brigade 147 181,3 P., 4 Brigade 47 153'9 Punkte.

Geräte-Dreikampf, Einzelsieger: 1. Winter (Brigade 49) 59 P., 2. Zellekens (Bri­gade 49) 57,5 P., 3 Hlinetzky (Brigade 49) 56,5 P, 4. Helmer (Brigade 49) 53,9 P., 5. Kehrer (Sri- gade 47) 53,3 P., 6. (Bergs (Brigade 47) 53 Punkte.

15 - Kilometer - Gepäckmarsch mit wehrsportlichen Einlagen: 1. Stab der Gruppe Hessen 381 P., 2. Standarte 30 293 P., 3. Standarte 81 290 P., 4. Standarte 167 272 P.,

Fußbad-Ergebnisse der Nezirksklasse.

VfB.-Reichsbahn Gießen Dillenburg 3:1. Sinn 1900 Gießen 3:0.

Naunheim Burg 1:0.

Frohnhausen Bissenberg 2:2.

Die VsB.er zeigten in den ersten 15 Minuten an­sprechende Leistungen und konnten in dieser Zeit das Spiel 2:0 für sich entscheiden. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel sehr hart durchgeführt. Drei Gästespieler wurden oom Platz gestellt'.

Auch in Sinn gab es ein hartes Spiel, wollte doch jeder der beteiligten Vereine seinen Tabellen­stand oerdessern. Auch bei diesem Spiel gerieten Zwei Spieler aneinander, ein ©inner und ein 1900er wurden des Feldes verwiesen.

Naunheim konnte knapp gegen Burg gewinnen. Frohnhausen und Bissenberg teilten sich die Punkte.

Nach diesen Ergebnissen ist eine volle Klärung, wer außer Dillenburg noch absteigen muß, noch nicht herbeigeführt worden. Nach dem augenblick­lichen Tabellenstand befinden sich noch drei Ver­eine in Abstiegsgefahr, und zwar:

1900 Gießen bei 16 Spielen mit 14:18 Punkten, SV. 20 Lollar bei 18 Spielen mit 14:22 Punkten, VfB.-R. Gießen bei 14 Spielen mit 7:21 Punkten.

Aufstiegspiele im Gau Hessen

Gruppe Süd: SpV. Wetzlar VfB. Groß- Auheim 5:1; SV. Elz SV. 06 Bad-Nauheim 0:0.

Gruppe Nord: Sport Kassel VfL. Lauter- buch 4:1.

BfD. Reichsbahn (Rieften.

VfB.'Reichsbahn Dillenburg 3:1 (2:1).

Eine ansehnliche Zuschauerzahl hatte sich einge­bunden in der Hoffnung, ein schönes Spiel zu sehen. Doch war jedermann enttäuscht von der Spielweise der Gäste. Da der angesetzte Schiri Kaletsch (Wetz- Lar) nicht erschienen war, sprang Grote (Mainzlar) Für ihn ein. Mit ihm liefen beide Mannschaften ins Feld, ihre Aufstellung war folgende:

Dillenburg: Weth, Schwarz, Waszick, Laux, Höger, Witt, Krämer, Meixner, Schmidt, Busch, Hühner.

3:3 (2:2).

Gegen die technische Ueberleaenheit der deutschen Hockey-Nationalmannschaft erkämpfte am Sonntag Frankreich auf dem Hockey-Platz des Reichs port- feldes ein 3:3 (2:2) Unentschieden. Das Ergebnis ist als ein Erfolg unserer französischen Gäste zu werten, die geaen das reifere technische Spiel der Deutschen ihre Lebendigkeit, ihre Lauffreudigkeit und ihr Temperament geschickt in die Waagschale mar- fen. 5000 interessierte Zuschauer verfolgten das Spielgeschehen.

weißen zwei klare Möglichkeiten. Ein Kopfstoß von Enders ist zu schwach und der Schuß von Löbsack zu ungenau, um Betz irgendwie zu gefährden. Das zweite Tor der Platzbesitzer fällt auf die gleiche Art und Weise. Der durch den Wind verdrehte Ball prallt von Zeiler zu dem freistehenden Mittelstür* mer, der ruhig und placiert einschieben kann. Mit diesem Nachteil war keine Aussicht mehr, dem Spiel noch irgendeine Wendung zu geben, zumal die An­strengungen und die Ansätze viel zu verkrampft waren. Nach dem Wechsel stellen die Platzbesitzer in der 65. Minute ihren Sieg sicher. Wieder ist es der Mittelstürmer, der zum Erfolg kommt, nachdem er im Kampf mit Zeiler Sieger blieb. Die letzten ver­zweifelten Anstrengungen der Blauweißen um Ver­besserung des Resultats sind nicht wirkungsvoll ge­nug. Lediglich einige Ecken sind die Ausbeute, die auch zu keinem Erfolg führen. Beim Schlußpfiff bricht eine helle Freude bet den Spielern sowie Zuschauern ob des errungenen Sieges aus. Der­selbe war für die ©inner mit dem Verbleib in der Bezirksklasse sehr ausschlaggebend.

Bei Sinn war der ungeheure und restlose Einsatz eines jeden einzelnen, sowie der Platzvorteil von ausschlaggebender Bedeutung. In ihrem Tormann Betz hatten sie einen starken Rückhalt. Nicht allein das Tor, sondern auch der Strafraum wurden sorg­fältig bewacht. Bei den Blauweißen kam nicht die nötige Geschlossenheit in die Elf.

Sinn II 1900 II 0:3.

Hier war das Ergebnis umgekehrt. Nach teils überlegenem Spiel kam die Reserve zu dem klaren Ergebnis.

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fampfe der 15 Gruppenbesten am Barren, Schwebe- halfen, an den Ringen und im Keulenschwingen. -Oie Hamburgerin Käthe Schnemann, früher in (Stegen, hatte sich nach den vier Pflichtübungen mit 65,5 Punkten die Spitze vor Paula Pöhlsen (Hamburg) (64) und M Schudnagils (Essen) (63,5) erobert.

Höhepunkt der Veranstaltung war am Nachmittag bas Kürturnen. Käthe Schnemann wartete babe mit so großartigen Hebungen auf, daß ihr mit 133,5 Punkten der Sieg und damit der Titel Deutsche Meisterin zufiel.

Die von der SA.-Gruppe Hessen erstmals veran­stalteten Kampfspiele fanden am Samstagabend mit dem großen Hallensportfest in der Festhalle ihren Höhepunkt und eindrucksvollen Abschluß. Bin­nen dreieinhalb Stunden kam ein großes und vor allem wechselvolles Programm zur Abwicklung, das die Vielseitigkeit des SA.-Sportbetriebes und vor allem den kämpferischen Einsatz der Teilnehmer zeigte. Fast alle Sportarten, soweit sie in der Halle ausgeübt werden können, wurden im Verlauf der vielen Mannschafts- und Einzelkämpfe vorgeführt. Selbstverständlich hatten auch die wehrsportlichen Hebungen in bem Programm den ihnen gebühren­den Platz erhalten.

Im Mittelpunkt der Wettkämpfe stand ein Zwölfkampf für SA. - Fijhrer, der einen Ausschnitt aus dem für SA.-Führer als grundlegend vorgesehenen Fünfzehnkampf darstellte, wie er in Zukunft alljährlich bei den Meifterschaftskämpfen der SA.-Gruppe Hessen durchgeführt werden soll. Bemerkenswert in dem Zwölfkampf war die Kampfgruppe BoxenRingenJiu-Jitsu, die als ogenannter Selbstverteidigungs-Dreikampf ausge­tragen wurde. Alle drei Kämpfe mußten von den Teilnehmern in unmittelbarer Aufeinanderfolge be­traten werden. Zwölfkampf-Einzelsieger wurde Standartenführer Süß von der ersten Mannschaft )er Brigade 48 mit 44 Punkten, dessen Mannschaft ich auch in der Mannschaftswertung den ersten Platz sicherte. Eine ausgezeichnete Leistung voll­brachte Obersturmführer Rieke vorn Gruppenstab, der mit 46 Jahren der älteste Teilnehmer am Zwölfkampf war und den zweiten Platz belegte. Der Mannschaftskampf (Boxen, Fechten, Handball) zwischen den SA.-Gruppen Hessen und Westmark wurde von den Mannschaften der Gruppe Hessen gewonnen. DieHessen" gewannen die Fechtkämpfe aller drei Waffen und das Handballspiel überlegen, wahrend die Gruppe Westmark in den Boxkämpfen überlegen war

Die Veranstaltung hatte in der Anwesenheit von Stabschef Lutze an der Spitze zahlreicher Ober­gruppenführer und Gruppenführer der SA aus

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lichst bunte Farben gewählt und der Schal anmutig geknotet.

Schall, Wellen eines schwingen­den Körpers, pflanzt sich in'der Luft ebenso wie in festen Kör­pern fort. Deshalb sind Wände wenn sie nicht isoliert werden, an sich nicht schalldicht. Zur Dämp­fung des Schalls kann man Kork­oder Torfplatten anbringen. Schalter, Vorrichtung zürn Oeff- nen und Schließen eines elektri­schen Stromkreises, dürfen nicht mit nassen Händen berührt und nicht in Badezimmern angebracht werden. Beschädigte Schalter lasse man sofort vom Fachmann in- standsetzen, da ihre Berührung tödlich wirken kann Kleidungs­stücke dürfen niemals an Schal­tern aufgehängt werden Schaltjahr, Jahr mit 366 Tagen, der Schalttag ist der 29. Februar. Jedes Jahr, das sich durch vier teilen läßt, ist ein Schaltjahr. Schamotte, feuerfeste Tonziegel, die in Oefen und Herde einge­baut werden.

Scharlach ist eine Infektions­krankheit. die besonders im Kin­desalter auftritt, aber auch Er­wachsene befallen kann. Die In­kubationszeit beträgt 4 bis 7 Tage Die Ansteckungsquelle ist nicht immer nachweisbar. Im Be­ginn tritt meist Schüttelfrost auf, hohes Fieber, eine sehr schwere Angina, erst etwa 24 Stunden später wird der hellrote fleckchen­förmige Ausschlag sichtbar. Der Ausschlag besteht aus dichtstehen­den Flecken. Charakteristischer­weise bleiben Kinn und Lippen vom Ausschlag frei. Der Aus- 1

verlor aber doch mit 8:0 Toren. Wie vorauszusehen war, verlor die zweite Jugend in Grohen-Linden, doch kommt die Höhe der Niederlage (10:1 Tore) überraschend. Die dritte Jugend gewann sicher in Heuchelheim mit 2:5 Toren.

Spielvereinigung 1900 (Sieben.

Sinn 1900 3:0.

Die Hoffnung der Blauweißen, sich in Sinn den restlichen Punkt zu holen, der sie von den letzten Abjtiegssorgen befreite, ging nicht in Erfüllung. Die Gefährlichkeit der ©inner, die ja ebenfalls noch in der Gefahrenzone schwebten, hat sich in gerade­zu explosiver Kraft ausgewirkt Hiergegen konnten die Blauweißen nicht aufkommen, zumal sie Ersatz 1 einstellen mußten, der sich nur zum Teil bewährte. So konnte Schmitz als Vertreter von Heilmann nur durch seine große Zerstörunasarbeit gefallen. Der ' für den Angriff erforderliche Aufbau fehlte dagegen vollkommen. Der größte Nachteil bestand allerdings ' darin, daß das völlig unzulängliche Gelände das Spiel bei den Blauweißen überhaupt nicht in Fluß kommen ließ.

Mit dem Wind spielend, gewinnt Sinn die ersten 1 Zehn Minuten eine kleine Feldüberlegenheit, die bald ausgeglichen wird, nachdem sich 1900 einigermaßen ; auf dem Platz zurechtgefunden hat. Beide Mann- ! schäften haben sich in dieser Zeit Tormöglichkeiten 1 geboten. Die günstigste bietet sich in der 23. Mi- 1 nute dem ©inner Halbrechten, als er durch einen Fehlschlag von Ehrhard kurz vor dem Tor den, Ball erhält und dies auch prompt zum Führungs- i treffet ausnutzt. Im Gegenangriff haben die Blau-1 (