Ausgabe 
11.11.1937
 
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Stück 5 bis 10, Eier, ausländische, Klasse S 12%, Klasse B 12, Wirsing, % kg 8 bis 12 Pf., 50 kg

7 bis 8 Mark, Weißkraut, % kg 5 bis 6 Pf., 50 kg

4 bis 5 Mark, Rotkraut, % kg 7 bis 8 Pf., 50 kg

7 bis 9 Mark, gelbe Rüben, % kg 8 bis 9 Pf.,

Karotten 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 20 bis 30 Feldsalat, Vio 10, Tomaten, % kg 15 bis 20, Zwiebeln 7 bis 8, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kürbis 5 bis 6, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 1. Sorte 3,45 Mark, 2. Sorte 3,25, 3. Sorte 3 Mark, Aepfel, kg 10 bis 18 Pf., 50 kg 10 bis 18 Mark, Birnen, % kg 8 bis 15 Pf., Nüsse 30 bis 50 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 95 bis 1,05 Mark, Blumenkohl, das Stück 10 bis 50 Pf., Endivien 8 bis 12, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.

Achtung,

Eigentümer von Kraftfahrzeugen!

Der Eigentümer eines Kraftfahrzeugs muß der Zulassungsstelle Anzeige erstatten, wenn -er seine Wohnung wechselt, das Fahrzeug veräußert, es um­baut oder außer Betrieb setzt. Zieht er mit dem Fahrzeug in den Bezirk einer anderen Zulassungs­stelle, so hat er sich bei der einen abzumelden und bei der anderen anzumelden. Wechselt er seine Woh­nung im Bezirk der gleichen Zulassungsstelle, so sind die Angaben über die Wohnung im Kraftfahrzeug­brief und -schein und in den amtlichen Karteien zu berichtigen. Es ist auch der Zulassungsstelle zu mel­den, wenn technische Aenderungen am Fahrzeug vor­genommen werden, z. B. der Motor ausgewechselt, der Aufbau geändert, zu einem Kraftrad ein Bei­wagen beschafft wird. Dabei ist immer der Kraft­fahrzeugbrief vorzulegen. Wird das Fahrzeug nicht nur vorübergehend außer Betrieb gesetzt, so sind Kraftfahrzeugbrief und -schein abzuliefern.

Ohne pünktliche Erfüllung dieser Verpflichtungen durch die Eigentümer der Kraftfahrzeuge ist die rich­tige Führung der Kraftfahrzeugkartei bei den Be­hörden nicht möglich. Nachlässigkeit der Kraftfahr- zeurhalter bei diesen Obliegenheiten wird mit Geld­strafe bis zu 150, RM. oder mit Haft bis sechs Wochen bestraft. Jeder deutsche Eigentümer eines Kraftfahrzeuges sollte aus eigenem Antrieb diese Pflichten gegenüber dem Staat, der den Kraftfahr­zeugverkehr vielfältig fördert, erfüllen.

»Leben ohne Nervosität/'

Der Naturheilverein Gießen veranstaltete im überfüllten Saale des Hotel Schütz einen Vortrags­abend. Dr. Ma lech (Gießen) sprach über das ThemaLeben ohne Nervosität". Der Redner suchte aus der praktischen Erfahrung heraus das Thema in einer für jedermann faßlichen Form darzustellen. Er führte u. a. folgendes aus:

Die Nervosität ist eine weitverbreitete Erkran­kung, die aus dem überragenden Einfluß, den die Nerven gerade für das Menschenleben haben, ent­steht. Insbesondere die Einflüsse des Kulturlebens, die Erziehuna, die Notwendigkeit, sich in den Rah­men der Gesellschaft einzufügen, die immer mehr gesteigerten Anforderungen des Berufslebens bilden die Ursache dafür, daß viele Menschen sich in diesem Rahmen nicht mehr zurechtfinden, daß sie aufgeregt hin- und herjagen, daß sie Angst haben, den An­forderungen nicht gewachsen zu sein, und daß sie schließlich mit sich und ihrer Umgebung, mit ihrem Beruf und mit ihrem ganzen Schicksal unzufrieden sind. Man kann so die verschiedenartigsten Bilder der Nervosität oder der nervösen Menschen feststellen, zu denen schließlich auch noch die vielen nervösen Erkrankungen hinzukommen, wie das nervöse Herz, nervöse Magen- und Blasenleiden usw. Bei diesen Erkrankungen sind die Organe selbst völlig gesund und leistungsfähig, sie werden lediglich durch un­günstige Nerveneinflüsse falsch gesteuert. Solche Lei­den aber nicht als eingebildete Krankheiten aufge­

faßt werden. Der Einfluß des Nervensystems auf unseren ganzen Körper ist oftmals so groß, daß in krassen Fällen selbst Lähmungen, Taubheit, Stumm­heit oder ähnliches auftreten können, ja selbst äußer­lich sichtbare körperliche Veränderungen, wie die Warzen und andere Hautkrankheiten.

Das Wesen der Nervosität und nervöser Stö­rungen liegt keineswegs in einem sog.schwachen" Nervensystem, ober in dem Mangel an chemischen Substanzen, wie Lecithin; es liegt im wesentlichen an ungünstigen Einflüssen aus unserem unbewußten Vorstellungsleben, es liegt an einer falschen Einstel­lung zum eigenen Wollen und Können, es liegt an unserem Mangel an ruhigem, klaren und zielsiche­ren Handeln. Wenn wir ohne Nervosität leben wollen, so dürfen wir nicht erst warten, bis der nervöse Zustand sich zu unhaltbarer Höhe gestei­gert hat, denn dann ist es außerordentlich schwer und zumeist nur unter gründlicher sachverständiger Leitung und unter mehr oder weniger großen per­sönlichen Opfern möglich, wieder zu einer erträg­lichen Lebensform zu kommen. Es gilt vielmehr, möglichst frühzeitig an die Bekämpfung des ner­vösen Zustandes heranzugehen, die Mängel des see­lischen und des geistigen Lebens zu erkennen und abzustellen. Es gilt, sich durch die Vermeidung un-

Aus der eng

Bayerischer Volkstumsabend

in Leihgestern.

g. Leihgestern, 11. Noo. Nachdem vor kur­zem die seither der NS.-Kulturgemeinde angehören­den Landsmannschaften nunmehr in die NSG. Kraft durch Freude" eingegliedert wurden und dort auch in unserem Gau in einem besonderen Fachamt für Landsmannschaften, Heimat- und Trachtenpflege betreut werden, wird am Samstag erstmals im Kreis Gießen eine bayerische Lands­mannschaft eineKdF." - Veranstaltung in Leih­gestern als Volkstumsabend ausgestalten. Baye­rische Musik, bayerische Volkstänze (Schuhplattler), sowie ein kleines bayerisches Volksstückchen, bei dem auch der bayerische Dialekt zur Geltung kommt, bilden den Inhalt des reichhaltigen Programms. Mitwirkende sind: die Plattler-Abteilung der Baye­rischen Landsmannschaft Offenbach und die Bay­ernkapelle der bayerischen Landsmannschaft Frank- furt-Nied. Um seinen in Leihgestern und Umgebung wohnenden oberhessischen Landsleuten einmal ein Stückchen echtes, bayerisches Volkstum zu zeigen, hat unser Heimatdichter Georg Heß, der auch der Leiter dieses Fachamtes ist, diese Gruppe zur Aus­gestaltung dieserKdF."-Veranstaltung nach Leih­gestern gerufen.

Don einem Butten schwer verletzt.

* Allendorf a. d. L d a., 10. Nov. Der hiesige 56jährige Metzger Ludwig Putz erlitt einen schweren Unfall. Als er einen als bösartig bekannten Bullen schlachten wollte, ging ihn das Tier heftig an, warf ihn zu Boden und trat ihn mit den Beinen. Der bedauernswerte Mann erlitt schwere Verletzungen am ganzen Kör­per, ferner einen Schädelbruch, so daß er sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen ge­bracht werden mußte, wo er schwer barnieberliegt.

Sängertag des Sängerkreises Wetterau in Münzenberg.

# Münzenberg, 8. Nov. Am Sonntag tra­fen sich die Vertreter des S ä n g e r k r e i f e s W e t t e r a u zum ordentlichen Sängertag hier im Saale des GasthausesZum Löwen".

Der GesangvereinEintracht" brachte unter Lei­tung seines Chorleiters N e r n (Pohl-Göns) einen Begrüßungschor zu Gehör. Der Ehrenvorsitzende

erfüllbarer Hoffnungen und übertriebener Erwar­tungen nicht etoig neue Enttäuschungen und schließ­lich Minderwertrgkeitsoorstellungen zu holen, es gilt, den Rahmen seines eigenen wirklichen Könnens weder zu unter-, noch zu überschätzen und seinen Beruf, sowie sein Privatleben diesem Können ent­sprechend zu wählen und auszugestalten. Es gilt ferner, nicht ewig Zweifel an der Güte und Lei­stungsfähigkeit unseres Könnens zu hegen und zu nähren, sondern unbedingtes Vertrauen in die Güte unseres Körpers zu gewinnen und sich dieses Ver­trauen durch vernünftige Lebensweise zu erhalten.

*

** Ein Siebzigjähriger. Der Glaser- meister Heinrich Baum, Bleichstraße 2, kann am morgigen Freitag, 12. November, seinen 70. Ge­burtstag feiern.

** 25 Jahre im Dienste der Stadt Gießen. Am heutigen 11. November kann der beim Städtischen Elektrizitätswerk beschäftigte Mon­teur Georg Meckbach auf eine ununterbrochene Dienstzeit von 25 Jahren zurückblicken. Der Jubilar wurde im Kreise seiner Arbeitskameraden geehrt und erhielt gleichzeitig ein Glückwunschschreiben des Herrn Oberbürgermeisters.

tren Heimat.

Adam Metzger begrüßte sodann die Vertreter der Vereine und den Kreisvorstand.

Kreisführer Breidenbach (Hoch-Weisel) er­stattete den Jahresbericht, dem zu entnehmen war, daß die Kreisveranstaltungen zur vollen Zufrieden­heit durchgeführt und besucht wurden. Besonders betonte er die rege Beteiligung des Sängerkreises beim Deutschen Sängerfest in Breslau. Es nahmen aus dem Kreisgebiet 91 Sangesbrüder teil.

Für den durch Krankheit verhinderten Kreisschatz­meister Bernhard (Griedel) trug Vorstandsmit­glied ck (Gambach) die Rechnung vor, die ein günstiges Bild der finanziellen Lage des Sänger­kreises ergab. Da sich Beanstandungen nicht erga­ben, konnte auf Vorschlag des Rechnungsprüfers Düringer (Ober-Hörgern) dem Rechner Ent­lastung erteilt werden.

Kreisführer Breidenbach gab dann bekannt, daß der seitherige Rechner infolge Erkrankung sein Amt zur Verfügung gestellt habe. Er fand herzliche Worte des Dankes für den Scheidenden, der jahre­lang in treuer Pflichterfüllung feine Arbeit ge­leistet hat. Zu feinem Nachfolger wurde Sanges­bruder Wächtershäufer (Butzbach) ernannt.

Kreischormeister Hachenberger (Friedberg) teilte mit, daß das nächstjährige Wertungssingen zu­sammen mit dem hundertjährigen Bestehen des Ge­sangvereinsOrpheus-Eintracht" Butzbach abgehal­ten wird.

Nach Erledigung einiger Mitteilungen erfolgte die Wiederwahl des seitherigen Kreisführers, der abschließend dazu ermahnte, dem deutschen Lied und dem deutschen Volke in Treue zu dienen.

Der nächste Kreissängertag findet in Gambach statt.

Landkreis Gießen.

> Heuchelheim, 8. Noo. Die Wanderung des hiesigen VH C.-Zweigvereins, eine Fahrt ins Blaue, hatte zahlreiche Wanderer ange­lockt. Unter bewährter Führung des Wanderwarts ging es, entgegen dem eigentlichen Ziel, am untern Hardthof vorbei zum Harotwäldchen. Auf dem schön gelegenen, von Gießener 50ern, Jahrgang 1876, angelegten, romantisch umgebener! Platze kurze Rast machend, ginge weiterhin dem Abhang hinauf zur Gleiberger Straße. An diesem Berg vorbei und an seinem nördlichen Abhang hinabsteigend, traten an dieser Seite die beiden mächtigen Basaltkuppen Glei­bergs und Vetzbergs voll in Erscheinung. Daß jetzt noch Blumen frisch erblühn, darunter auch Früh- lingsblüher, wie Ginster, ist eine Folge der für

diese Jahreszeit abweichenden 'nachsommerlichen Witterung. Flotte Wanderlieder auf den Lippen, ging es dann dem Ziele Rodheim zu, von wo aus, nach wohlverdienter Rast, den Wiesenweg an Kin- zenbacher und Heuchelheimer Mühle vorbei einhal­tend, zum Heimatorte gewandert wurde.

gfs. Wieseck , 10. Nov. Die Teilnehmerinnen des Lehrganges in Krankenpflege vom Reichs- mütteröienft vereinten sich mit der Frauen­schaft zu einem fesselnden Vortragsabend, den Oberarzt Dr. W i ß m a n n aus der Frauenklinik in Gießen über Erb- und Rassefragen hielt. Der Redner verstand es, in klarer, eindrucksvoller Weise das Verständnis der Frauen für die schwierigen Fragen über erbkranken Nachwuchs und über die neuesten Forschungen der Rassenkunde zu wecken. Der Saal im Gasthaus Bräun war bis auf den letzten Platz besetzt, und reicher Beifall zeigte dem Redner, mit welch lebhaftem Interesse alle An­wesenden seinen Ausführungen gefolgt waren. Die Leiterin der Frauenschaft, Frau Möbus, schloß den lehrreichen Abend in der üblichen Weise.

# Daubringen, 8. Nov. In der jüVtzsten Gemeinderotssitzung wurde die Gemeinde­rechnung für 1936 geprüft und gebilligt. Verschie­dene außerordentliche Tilgungen von Verpflichtun­gen konnten vorgenommen werden. Die am Tage der Sitzung durchgeführte Verpachtung von Ge­meindegrundstücken wurde genehmigt.

# Daubringen, 9. Nov. Der nationale S p a r t a g brachte in unserer Gemeinde einen schönen Erfolg. Beim Spar- und Dorschußverein wurden rund 1000 Mark auf Sparkonten einge­zahlt. Davon wurden in der Schule allein 200 Mark gespart. Die hiesige Freiwillige Feuer­wehr kann im nächsten Jahre auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Der Vorstand beschloß, aus diesem Anlaß einen Unterhaltungsabend zu veran­stalten. Die beiden hiesigen Gesangvereine wir­ken mit.

# Mainzlar, 9. Nov. Die D A F., Orts­gruppe Mginzlar, hielt einen Amtswa-l» terappell ab. Der Ortsobmann gab die Richt­linien für die kommende Winterarbeit bekannt. KdF.-Wart Bolte wies auf die nächsten Veran­staltungen der NSG.Kraft durch Freude" hin. Kameradschaftliches Beisammensein beschloß den Appell.

A Reiskirchen, 8. Noo. Zum Abschluß der seit 14 Tagen in unserem Orte abgehaltenen Luft- schutzkurse fand am Sonntag eine Luftschutz- Übung statt. Die Teilnehmerinnen und Teilneh­mer an dieser Hebung hatten einenBrand" zu löschen und dabei unter Sicherung gegen Gasgefahr vorzugehen. Den nach der UebungsannahmeDer- unglückten" wurde rasche Hilfe zuteil. Die Hebung nahm einen guten Verlauf. Eine Firma, die an der hiesigen Strecke der Reichsautobahn Erdbewegungsarbeiten ausführte, hat ihre Arbeiten fast erledigt. Einige Dampfbagger werden schon abmontiert und die Maschinen­teile durch Lastautos an eine neue Arbeits­stätte bei Lumda gebracht. Die Arbeiten an der Brücke, dis über die Straße GießenGrün­berg, über die Bahn GießenFulda und über die Wieseck führt, schreiten rasch voran. An dem hiesi­gen Güterbahnhof werden täglich große Mengen von Material für die Brücke ausgeladen. Um den riesigen Güterverkehr am Bahnhof Reiskirchen zu bewältigen, ist man zur Zeit mit der Vergrö­ßerung des Güterbahnhofs beschäftigt.

* Grü,nherg, 9. Nov. Der 63 Jahre alte Schachtmeister Christian Deubel, der an der Reichsautobahn bei Reinhardshain beschäftigt ist, erlitt, als er sich in der Nacht zum Samstag auf der Fahrt nach Hause befand, einen Unfall. Er stürzte vom Fahrrad und blieb besinnungslos lie­gen. Mit einer Gehirnerschütterung mußte der Ver­unglückte in die Chirurgische Klinik nach Gießen ge­bracht werden.

ch Lauter, 8.Nov. Seit voriger Woche ist hier eine Kartosfeldämpfkolonne an der Ar­beit. Die Silobesitzer lassen gegen eine geringe Ent-

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Christoph, männl. Vorname, aus dem Griechischen stammend, gleichbedeutend mitChristus- träger" nach der Legende von dem Riesen, der den Christus- knaben über einen Fluß trug. Christrose, Schneerose (Helle- borus), wird zu Weihnachten, in Töpfen vorgetrieben, verkauft. Wächst im Garten in lehmhalti-

gem Boden und an geschützter Stelle' wirksam im Steingarten neben Zwergnadelhölzern. Ver­mehrung durch Teilung oder Saat.

Christusdorn (Euphorbia splen- dens), Wolfmilchgewächs, als leicht blühbare Topfpflanze sehr beliebt. Stamm, der auch rund gezogen werden kann, trägt starke Dornen. Chr. wird dann volks­tümlichDornenkrone" genannt. Rot leuchtende Blüten kommen gleichzeitig mit den grünen Blät­tern ab März. Winteraufenthalt soll Ruhezeit sein, daher kühl und wenig Wasier. Auch sommers nicht zu feucht halten. Heranzucht durch Wurzelsprößlinge.

Chrom, hellgraues, glänzendes sehr hartes Metall, das zur Här­tung von Stahl verwendet wird, aber auch aks Überzug anderer Metalle, die dadurch rostsicher werden. Verchromte Bestecke werden in warmem Wasier ge­reinigt. Man kann Bestecke in den einschlägigen Metallgeschäf­ten auch nachträglich verchromen lasien.

Chronisch, langsam sich entwik- kelnd, langsam verlausend. Krankheiten ohne stürmische Er­scheinungen, schleichende Krank­heiten. Können sich aus akuten oder von vornherein schleichend verlaufenden entwickeln.

Chrysantheme, im Volksmund als Aster bekannt; zu ihr zählen: Wucherblumen (Margueriten), Sommerastern und die eigent­liche Chrysantheme oder Win­teraster, die als Erabschmuck be­liebt und meist ausdauernd ist.