fist :lle mal die feindselige Einstellung V aiL fge b e und sich auf das Positive, auf die Grundel IcLje für Frieden und Gerechtigkeit konzentrieren ’i |r Ie Ein Vorbild in dieser Hinsicht sei der e n g -
[ rf d e Frontkämpferverband, dessen Be- U)| niib nflen, eine freundschaftliche Fühlung mit den 1 e astzen deutschen Frontsoldaten aufzunehmen, un- tarjtifct werden müßte.
Völlig aus der Lust gegriffen."
en L rlin, 10. Aug. (DNB) Von amtlicher 'ty. iiic1iieni(d)er Seite ist zum Ausdruck ge- M bikadu worden, daß die von englischen Zeitungen 8e - vikrbÄtete Ansicht, der aus London ausgewiesene Mrr jpondent Dr. von Langen sei vor einigen W Momten zum Verlassen Italiens g e - te^ zwingen worden, in jeder Beziehung v ö l l i g a u s zbrrij d8> rV u f t gegriffen ist. Es wird erklärt, man egt* fche sfich genötigt, eindeutig festzustellen, daß Dr. inti vin Langen niemals aus Italien ausgewiesen wor- lvtlt d'tn ei und seine gesamte Tätigkeit in Rom nie« ire* trnls auch nur den Gedanken der Möglichkeit einer n ASisr eisung fjabe aufkommen lassen. Dr. von Lan- nn) giart abe nach erfolgreicher Tätigkeit in der italie- : Hauptstadt als Pressevertreter auf Wunsch
iieis'iires Verlages Rom verlassen, um den yviu> Wstm in London zu übernehmen.
wünschenswert sei, daß sich diese Propa-
in Hankau geschloßen.
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. . I-killl n gh ai, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Wie geWhie,? iLkannt wird, hat das japanische Außenamt diei Lschließung des Generalkonsulats man ri nij f)n n t a u angeordnet. Die Konsulatsbeamten
. . )en Studenten in Japan, die " kurzem 5000 betragen habe, soll b e« ^D(reii5 a u f die Hälfte zurückgegangen
„ent V' 211 !,er Durchreise nach seiner chinesischen Heimat -aßi^ist Idr stellvertretende chinesische Minister- '" p r tSsiild e n t und Finanzminister, Dr. H. H. K u n g, aus.! brtris zu einem zweitägigen Aufenthalt in im eingetroffen.
iefe'i vakviührt werden, der in Moskau vorbereitet wird. t)Q5" Mine- soll dem Brüsseler Kongreß ein Vorschlag un- teift>n tet werden, im nächsten Jahre einen W el t- „Lj , kcinireß der Gottlosen nach Moskau einzu- ej- . beirufn, auf dem auch die Jugendorganisationen
' beic ^üttlosenbewegung aus der ganzen Welt vertre- , iJ'teir sim sollen. Die „Libre Belgique" fragt den Mi- ’J. ni iter räsidenten van Zeeland, ob es nach seiner An- «wünschenswert sei, daß sich diese Propa- 5,gaijib( der Sowjet-Nihilisten in Belgien organisiere.
kommunistische Geheimagenten in Oesterreich verurteilt.
ß «en, 10. Aug. (DNB.) Das Wiener Schöffen- gerid verurteilte eine gefährliche k o rn rn u n i -
Drr Gottlosenkongreh will Brüssel beglücken.
ch'! Biüffel, 9. Aug. (S91S.) Der Vollzugsaus- iese^ sMßider Gottlosen-Jnternationale, deren direkte Be- ; zi chcr gen zu Moskau bekannt sind, hat beschlossen, Zch^dii »ächste Internationale Gottlosenkonferenz in Qi 23!r-Cii s e l abzuhalten. Zur Vorbereitung dieser 2xi= ;n gung habe der Generalrat der Gottlosen 100 000 ERicht (etwa 53 000 RM.) zur Verfügung gestellt. £(5:) vjetrußland wird 30 Delegierte ent- -^selrde^ die dem „Außenamt" der Gottlosen Sowjet- ^ruyla bs angehören und Aufgaben propagandistischer zu erfüllen haben werden. In Brüssel soll
e ami) ein Go11losen - Propagandafilm
Blatt „Taaungpao" berichtet über st a r k e satanische Truppenbewegungen in Jeli i, die angeblich zur Unterstützung der Streit- krüH nm Nankau-Paß bestimmt seien. Wie in Nan- finitetanntgegeben wird, sind in chinesischen Re- Dr.'ZkglEr^skreisen Informationen eingetroffen, nach jfjriber»en »Generalmajor Sagaki, der Stabschef der Lnc, iiaplUichen Kwantung-Annee, in Tientsin ein- JLgetmilm ist. Nach chinesischer Auffassung wird die ütät J03 anische Division innerhalb kurzer ' idiun?3ci’I tilgen. Japan werde insgesamt 1 4 D i - i sticm e n für Nordchina mobilisieren, wovon be- V^reiirsccht auf dem Festlande eingetroffen seien. Es 7 Jnecri! seine Truppen hauptsächlich an der Pei- 'Wimg-^-uiyuan-Bahn zusammenziehen. Das japa- & Stt 'Expeditionskorps werde entweder General -TeHncyi, dem früheren Kriegsminister, ober Gene- l^cr^ralx.,'t( so, dem Chef der Streitkräfte in Korea, snr ■ frrei^ Rückwanderung der Chinesen A! aus Japan.
Herei l-rhrin gh a i, 10. Aug. (DNB. Funkspruch.) ruse^chiMiHe Presse berichtet, daß das auswärtige Amt der " in 'AaIking die chinesische Botschaft in Tokio ange- ienÜ^töitG.filhabe, bie in Japan lebenden ch i n e- r, Wa i f" r an Staatsangehörigen in den größe- Pl^reiMhcsfen zu sammeln und ihre Rückbeförde- t 11 n9,n a ch China zu veranlassen. Die chinesische bis jAe Dring habe zu diesem Zweck 6 große Damp- ynb *'',fer!(!r:ietet, die bereits in den nächsten Tagen nach auslaufen sollen. In Schanghai treffen täg- inn; ^lichii «ne große Zahl chinesischer Studenten AMün." )i die japanischen Hochschulen besucht haben. g)^OiedÜchl der chinesisch, ~ ~
Mnocih Dior kurzem 500(
' W'r o ui i= n ii f h i o n
ft iif de Geheimorganisation, die „Landes- *|*)fü rirvig des kommunistischen Wehrsports in Oester- Die beiden Hauptangeklagten, Saxinger uni) 5 lawny, ein Ostjude, erhielten acht bzw. fietier Monate Zuchthaus. Zwei weitere wurden zu fieber Monaten und drei „Untergruppenführer" zu ., Je ifüii Monaten Zuchthaus verurteilt. Abraham °ig?g wurde des Landes verwiesen. Die Ange- ™Matyei hatten sich bemüht, illegale kommunistische ^^Kobrptruppen zu bilden. Es war ihnen auch ge= eine große Organisation aufzuziehen. Um 7°'Jfic6i, Duffen und Munition zu verschaffen, ließen die tion.Jczjs^wisten einzelne Leute bei der Heimwehr und n.e DIb|ffl t t Legitimistischen Jüdischen Frontkämvfer- fj^onipiT'Tation eintreten mit dem Auftrag, dort Muni- tänbiflfioiitiy: entwenden. Tatsächlich gelang dieser Streich M-ouch. Die Polizei fand in Geheimlokalen der Bol- '^Lisch^vikn die gestohlenen Gewehre und Patronen, w (Sii-itr t>er Angeklagten, der Jude Siegfried Dehmel, n f moqjrft im Juni d. I. zu fünf Jahren schweren en ^KeMis verurteilt worden.
i gro; ------------------
'm! NaS japanische Generalkonsulat
■^te[;irer am Mittwoch nach Japan zurück. Weiter »emeldet, daß die chinesische Polizei den Schutz ' ' .eints weiteren japanischen Konsulats übernommen ? ^cholM, nachdem es von dem Beamtenstab geräumt urHlnv”)a? Die bisherige Abwanderung aus /..«Na^Sctt-Schanghai nach dem Westen der chinesischen !wird auf 150 000 Personen geschützt. Zur Be- ****Jijiung des starken Flüchtlmgsverkehrs haben Lchiffahrtslinien die Beförderungsmittel ver-
Englands Aufrüstung.
Die Lustffreiimacht der Flotte wird verdreifacht.
Fünf neue grotzeFlugzeugträger vorgesehen.
London, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Mit der Unterstellung der englischen Flotten -Luft- streitmacht unter die Marineleitung wird, wie „Daily Telegraph" meldet, eine weitgehende Auf- rüftung dieser Waffe einsetzen. Bis zum Jahre 1940 werde die Flotten-Luftstreitmacht vom gegen- wärtiaen Stande von rund 220 Maschinen über das dreifache auf rund 685 Maschinen verstärkt. Im Notfall sei sogar eine weitere Vergrößerung geplant. Die jetzt vorhandenen fünf Flugzeugträger, die insgesamt 170 Flugzeuge hätten, würden modernisiert. Ferner würden bis 1940 fünf neue große Flugzeugmutterschiffe von je 23 000 Tonnen in Dienst gestellt. Diese neuen Schiffe würden etwa 350 Flugzeuge befördern können. Weiterhin beabsichtige man neue Schlachtschiffe und Kreuzer mit je zwei bis v i e r F l u g z e u g e n a u s - zustatten. Aus diesem Grunde solle eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen den Kriegsschiffen aller Typen und den Marine-Flugzeugen im Sinne einer neuen Angriffs- und Verteidigungs- Taktik ausgearbeitet werden.
Die ersten Erfahmngen der Lustmanöver.
Die Verteidigung erfvlgreich.
London, 11.August. (DNB. Funkspruch.) Der 2. Abschnitt der Luftübungen über London wurde infolge des schlechten Wetters um 24 Stunden auf» geschoben. Nach einer amtlichen Mitteilung gelang es im ersten Abschnitt von Montag abend bis Dienstag früh nur 20 v. H. der angreifenden Bomber ihre Ziele zu erreichen, ohne abgefangen zu werden. Don insgesamt 36 Angriffen auf militärische Ziele mußten 25 als fehlgeschlagen betrachtet werden. Bei diesem vorläufigen Ergebnis ist zu berücksichtigen, daß die Verteidigungsstreitkräfte durch das klare Wetter begünstigt waren. Allerdings wurden die für einen Kriegsfall vorgesehenen
Ballonsperren für London nicht benutzt. Der Luftfahrtkorrespondent des „Daily Telegraph" meint, in manchen Fällen, in denen es zu wirklichen Luftkämpfen kam, habe es sich jedoch gezeigt, daß einige neue Bombertypen eine größere G e - schwindigkeit entwickelten als die verfolgenden Jagdflugzeuge.
Der Äelrulenmangel in der Armee.
Die Presse fordert Solderhöhung.
London, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Neuerung in der englischen Armee, wonach Soldaten 21 Jahre anstatt wie bisher 12 Jahre dienen können und dann Anspruch auf Pension haben, wird von der Presse als ungenügend betrachtet. Die „Morning Post" schreibt, daß es sich nur um eine an sich begrüßenswerte Anfangsmaßnahme für den Ausbau der englischen Armee handeln könne. Die Neue- rung, daß die Reservisten zum aktiven Dienst zurückkehren und damit die Berechtigung auf Pension erwerben können, bringe öie Gefahr mit sich, daß die für den Notfall wichtigen Reserve-Streitkräfte verringert würden. Nicht nur die Verlängerung der Dienstzeit, sondern auch eine Verbesserung der Rekrutierung fei erforderlich. Der eigentliche Grund für die Rekrutenknappheit sei weniger die Pensionsfrage als die Sold- fr a g e. Es sei daher wahrscheinlich erforderlich, Den Sold in der Armee um 25 v. H. zu erhöhen. Die dadurch entstehenden Unkosten in Höhe von zwei Millionen Pfund müßten even von der Nation getragen werden, wenn die Leistungsfähigkeit einer Waffengattung auf dem Spiele stehe.
Auch „Daily Telegraph" fordert weit umfassendere Maßnahmen zur Lösung des Rekrutierungsproblems. Das Blatt weist daraus hin, daß zur Zeit ein Ausfall von 23000 Mann bestehe und daß der Soldatenmangel weiter zunehme. In ähnlichem Sinne äußern sich die anderen Blätter, die eine Erhöhung des Soldes und eine weitere Verbesserung der Lebensbedingungen in der Armee fordern.
Förderung
des Volkswohnungsbaues.
Senkung des Zinssatzes für Baudarlehen. Zusatzdarlehen für kinderreiche Familien.
Berlin, 10. Aug. (DNB.) Der Reichsarbeitsminister hat in den letzten Jahren zur Förderung des Baues von Volkswohnungen nahezu 100 Millionen Mark zur Verfügung gestellt. Diese Wohnungen sind für die minderbemittelten Volksgenossen bestimmt, für die eine Kleinsiedlung nicht in Frage kommt. Die Wohnungen sollen bevorzugt in Flachbau errichtet und mit einer möglichst großen Land- oder Gartenzulage versehen werden, um der Familie nicht nur ein gesundes Heim zu geben, sondern sie auch wieder in Verbindung mit dem Heimatboden zu bringen. Zur Zeit sind etwa 40 00 0 solcherWohnungen fertiggestellt oder i m B a u begriffen.
Um den Wohnungsbau für die werktätige Bevölkerung noch stärker zu fördern, hat sich der Reichsarbeitsminister entschlossen, eine Reihe von Vergünstigungen, Erleichterungen und Vereinfachungen eintreten zu lassen.
Hiernach ist Der Zinssatz für das Reichsdarlehen, das erforderlichenfalls auf 1 5 0 0 Mark je Wohnung erhöht werden kann, a u f 3 v. H. gesenkt worden. Um unter allen Umständen tragbare Mieten zu erzielen, kann dieser Zinssatz weiter b i s a u f 2 v. H. und in besonders liegenden Fällen, namentlich bei kinderreichen Familien, in Not- oder Grenzgebieten sogar bis auf 1 o. H. ermäßigt werden, wenn ein bestimmtes Wohnraumprogramm eingehalten wird. Außerdem kann für kinderreiche Familien ein zinsloses Z u s a tz d a r l e h e n gewährt werden. Es beträgt bei vier Kindern 300 Mark und kann um jeweils 100 Mark für jedes weitere Kind erhöht werden.
Die am Wohnungsbau Beteiligten haben auf Grund dieser Bestimmungen die Möglichkeit, der Wohnungsnot tatkräftig zu Leibe zu rücken und dabei den durch den Vierjahresplan an vielen Stellen entstehenden neuen Wohnungsbedarf bevorzugt zu befriedigen. Gleichzeitig hat der Reichsarbeitsminister den Bewilligungsbehörden weitere Mittel zur Förderung des Volkswohnungsbaues in Aussicht gestellt. Aehnliche (Erleichterungen, wie jetzt für den Volkswohnungsbau, werden demnächst auch für die Förderung der Kleinsiedlung in Kraft treten.
Nachtfahrverbote
für Krafträder aufgehoben.
B e r {i n , 10. Aug. (DNB.) Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei hat alle Polizeibehörden angewiesen, die in einzelnen Gemeinden, insbesondere in Kurorten, bestehenden Nacht- fahrverbote für Krafträder unverzüglich auf» zuheben. Das Nachtsahroerbot ist von einzelnen Gemeinden erlassen worden, um den Verkehrslärm der Krafträder zu vermeiden. Diese Maßnahme wäre jedoch für den gewissenhaften Kraftradfahrer, Der ein vorschriftsmäßiges Kraftrad führt, eine unverständliche Bela ft u n g , die mit der Förderung der Motorisierung nicht in Einklang zu bringen ist. Um Dem übermäßigen Verkehrslärm DurchDie Auspuffgeräusche von KrasträDern entgegenzutreten, werben bie Polizei- behörben auf bie entsprechenben Vorschriften ber Reichsstraßenverkehrsorbnung hingewiesen, für Deren Einhaltung Sorge getragen werben muß.
Der Neichsärzteführer zur Seilpraktikerfrage.
Berlin, 10. Aug. (DNB.) Wie bas Nachrichtenbüro beutscher Zeitungsverkeger mittedt, hat ber Reichsärzteführer Dr. Wagner folgenbes bekannt- qegeben:
„Meine Rebe in Düffelborf ist in ber Presse teil- weise so ungenau roiebergegeben worben, baß sie anstatt zu einer enbgültigen Klärung zu fuhren, zu neuerlichen Mißoerstänbnissen Anlaß gab. Die Rebe wirb beshalb im Wortlaut in ber nächsten Nummer des Deutschen Aerzteblattes veröffentlicht werben. Heute stelle ich nur folgenbes fest: Ich habe in mei
ner Rebe einbeutig erklärt, Daß in Zusunft neben Den Aerzten HeilbehanDler nur zugelas - s e n werben sollen nach einer ßeiftungs = Prüfung, Die sich nicht auf ihr Wissen, sondern auf ihre therapeutischen Fähigkei - ten bzw. Erfolge erstrecken kann unD soll. Ich habe weiter erklärt, baß Heilkunst von Können kommt, unb baß für bieses Können, insbefonbere für bie nicht zu entbehrenbe Diagnostik, nur bas auf ber Hochschule erworbene Wissen bie vollkommene sichere Grunblage sein kann. Die Heranbilbung eines Heilbehanblernachwuchses a u f Heilpraktikerschulen habe ich einbeutig abgelehnt. Es wirb sich bei Den Heilbehanb- lern, bie ohne auf einer Hochschule erworbene Wis- sensgrunblage auf Gru b einer therapeutischen Leistungsprüfung zur Heilbehanblung in Zukunft zu- gelassen werben, immer nur um Ausnahmen unb Einzelfälle hanbeln."
Zugendschuhkammern bei den Landgerichten.
Berlin, 10. Aug. (DNB.) Reichsjustizminister Dr. Gärtner l)at folgende Verfügung erlassen: Schutz der Jugend vor Mißbrauch ist eine ber wichtigsten Aufgaben ber Staatsführung. An ihrer Verwirklichung hab bie Strafrechtspflege hervorragend mitzuwirken. Daher bestimme ich auf Grund von § 7 Absatz 1 der VO. zur einheitlichen Regelung ber Gerichtsverfassung vom 20.3.1935: B e i febem Lanbgericht, bei Dem ein Be- bürfnis hierfür besteht, wirb eine Jugenbschutz- tammer gebilbet. Der Jugenbschutzkammer als einer Strafkammer finb zuzuweifen:
1. alle Sittlickkeitsverbrechen und -vergehen an und von Jugendlichen bis zu 18 Jahren;
2. alle Mißhandlungen Jugendlicher;
3. schwere Verfehlungen gegen Ärbeits-- und Gefundheitsfchutzbesti mm ungen zugunsten Jugendlicher;
4. jede sonstige als Verbrechen ober Vergehen strafbare unmittelbare Gefährdung eines Jugendlichen.
In allen Diesen Schutzsachen hat Der Anklagevertreter mit Nachdruck auf die Notwendigkeit eines wirksamen Jugendschutzes hinzuweisen und Dem in seinen Anträgen zum Strafmaß Rechnung zu tragen. Ebenso erwarte ich von Den Gerichten ft r e n g e Bestrafung aller Rechtsbrecher, bie sich an ber Jugend versündigt haben. Die Bildung der Jugendschutzkammern ist nach Maßgabe ber gleichzeitig ergehenden Richtlinien derart vorzubereiten, daß Die Kammern am 1. September 1937 ihre Tätigkeit aufnehmen können.
Kleine politische Nachrichten.
Wie wir erfahren, hat ber Führer ber bänischen Schwimmerin Jenny Kammersgaarb zu ihrer einzigartigen sportlichen Leistung telegraphisch seine Glückwünsche ausgesprochen. „Politiken" bringt ben Wortlaut bes Glückwunsches. Das Mittagsblatt „B. T." schreibt: Jenny Kammersgaarb fei mit Recht stolz auf diese Auszeichnung durch Adolf Hitler.
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Der Beauftragte für den Vierjahresplan hat den SA.-Brigadeführer Wilh. Ziegler zum Reichs- kommissar für A l t m a t e r i a l v e r w e r- t u n g bestellt. Ihm obliegt die bisher von ber Geschäftsgruppe Rohstoffoerteilung burchge- führte Erfassung unb Bearbeitung bes gesamten nicht lanbwirtschaftlichen Zwecken (Schweinemast) bienenben Altmaterials einschließlich ber Müllabfallverwertung. Die Dienstanschrift ist Berlin W 9, Tirpitzufer 22.
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Die NSK. melbet: Durch Verfügung bes Führers würbe ber Hauptschriftleiter ber „Pommerschen Zeitung", Pg. Paul Simon, zum ft e 1 ( d e r trete n b e n Gauleiter von Pommern ernannt. Der heute 29jährige ist seit 1926 Parteigenosse und steht seit Frühjahr 1930 als Parteijournalist im öffentlichen Leben. Er hat als Hauptschriftleiter das „Koblenzer Nationalblatt" ausgebaut unb vor zwei Jahren bie „Pommersche Zeitung" übernommen.
SPATLESE
SIWl’LI-SI'OAl
ist daher so bekömmlich!
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