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2. Moritz Kuhl Wanderpreis (ge­stiftet von einem turnfreundlichen Spender, der nicht genannt fein will): 10 mal 100-Meter-Pendel- Staffel für die Jugend. M. Kuhl, ein Schüler Wei- digs, gründete die Butzbacher Turngemeinde 1846, war Mitbegründer des Feldbergfestes (1844), nahm an der Gründung der Deutschen Turnerschaft 1860 in Coburg teil und war lange Jahre der erste Kreis- vertreter des Mittelrheinkreises der DT.

3. Albert - Wämser Wanderpreis (gestiftet vom Turn- und Sportv. 1846 Butzbach): 4 mal 100-Meter-Pendelstaffel für Frauen. Prof. Albert Wämser war Turnwart und Dereinsführer in Butzbach, Mitglied des Kreisausschusses des Mit­telrheinkreises der DT., Begründer der Mittelrhei­

nischen Turnzeitung und ein anerkannter Förderer des Frauenturnens.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

ft J. in £. Das Befahren des . Bürger­steigs in der Obergasse mit Fuhrwerk ist verboten; nur ganz besondere, zwingende Umstande können im Einzelfall das Befahren des Bürgersteigs ganz aus­nahmsweise rechtfertigen. Im übrigen Dürfte es sich empfehlen, Ihre Anregung an die zuständige Bür­germeisterei und den Ortsbauernführer mit der Bitte um weitere Veranlassung weiterzuleiten.

Wirtschaft.

Berlin Frankfurt a. IR.

Devisenmarkt

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oeschiossenen Dividende an.

Reichsbankdiskont 4 v $).. Lombardzinsfuß 5 v H. _______

Nhein-Mainifche Börse.

Mittagsbörse überwiegend schwächer.

Frankfurt a. M., 10. Juli. Während im Großverkehr des Aktienmarktes das Ge- schäft fast völlig darniederlag, erhielt sich im Frei- verkehr nach einzelnen Spezialpapieren weiterhin erhöhtes Interesse, und auch am Einheitsmarkt der Jndustriepapiere lagen in Spezialpapieren wei­tere Kundschaftsaufträge vor. Bei sehr schwacher Publlkumsbeteiligung und der anhaltenden Zurück­haltung der Kulisse schwächten sich die fortlaufend gehandelten Werte überwiegend leicht ab. Der heu­tige Steuertermin dürfte hier und da kleine Ab­gaben ausgelöst haben. Don Montanwerten lagen nur Rheinstahl 0,65 v. H. freundlicher mit 157,65, die übrigen Werte gingen von 0,25 bis 0,50 v. S). zurück, Klöckner mit 138,50 behauptet. Weiter ge­drückt war auch die Farben-Aktie mit 163,50 (164,50), Scheideanstalt unv. 263. Elektropapiere konnten sich ziemlich gut behaupten, schwächer jedoch AEG- mit 42,50 (43). Maschinen- und Moto- renmerte bröckelten bis 0,50 v. H. Reichsbank um 1 v. H. auf 214,50 ab. Fest waren dagegen weiter Bank für Brauindustrie mit 137,75 (136,50), gut behauptet außerdem Bemberg mit 133,75 (133,50) und Feinmechanik Setter blieben zu 102,25 (102) gesucht. Don Freiverkehrswerten erhöhten sich Schuh Berneis auf 60 bis 60,50 (59), Rastatter Waggon auf 40 (38,50), dagegen Adlerwerke Kleyer bei leb­hafteren Umsätzen 115,75 bis 115,50 (115,75).

Der Rentenmarkt war weiter still. Reichs- altbefitz 0,25 v. H. freundlicher mit 126,50 Reichs­bahn-Dorzugsaktien plus 0,13 v. H. auf 125,50, Kommunal-Umschuldung unv. 94,15, ebenso Städte Altbesitz mit 130 bis 130,50.

Im Verlaufe war die Entwicklung nicht ganz ein­heitlich, überwiegend traten aber bei sehr kleinen Umsätzen noch kleine Rückgänge ein. Matt lagen Westdeutsche Kaufhof mit 61 nach 62,65 (62,75), ob­wohl aus der heutigen Bilanzsitzung noch nichts vorlag. Leichte Rückgänge von 0,25 bis 0,50 v. H. traten sodann für die meisten Montanwerte ein, während sonst kaum Zweitnotierungen erfolgten. Don später zur Notiz gekommenen Papieren büßten MAN. 1,50 d. $). auf 133, -arpener ebensoviel auf 172 ein, auch sonst überwogen Rückgänge bis 0,75 o. $). Am Einheitsmarkt blieben besonders Brauerei- werte gesucht, die vielfach gestrichen Geld notierten.

Renten lagen weiter still und behauptet. Li­quidationspfandbriefe der Gemeinschaftsgruppe bröckelten bis 0,13 v. H. ab, die übrigen lagen ebenso wie Goldpfandbriefe und Kommunal-Obli- gationen unverändert. Auch Stadtanleihen behaup­tet, 4,50 v. H. Darmstadt von 26,50 v. S). erholt mit 97,50.

Tagesgeld etwas gesucht und 2,50 (2,25) v. 5). Abendbörse still und behauptet.

Da die Unternehmungsunlust fortbestand, hatte auch die Abendbörse auf allen Gebieten nur kleines

Geschäft. In den meisten Fällen waren die notier­ten Kurse nominell. Die Tendenz war aber nicht unfreundlich, auch erfolgten keine weiteren Abga­ben. Während gegen den Berliner Schluß die Kurse überwiegend gut behauptet lagen, stellten sich gegen den hiesigen Mittagsschluß noch meist leichte Rück­gänge von etwa 0,25 bis 0,50 v. S). ein. Westdeutsche Kaufhof von dem Ergebnis der Bilanzsitzung nicht sonderlich berührt, jedoch 0,50 v. H. höher mit 61,50 gefragt. Etwas höher lagen ferner Rheinmetall- Borsig mit 151,13 (150,50), Moenus Maschinen mit 119,50 (119,25), andererseits Mannesmann 123 (124), Rheinstahl 157 (157,65), IG. Farben 136,13 (163,25), Licht & Kraft 154,25 (154,75), Goldschmidt 140,50 (141). Am Einheitsmarkt fliegen Spinnerei Ettlingen auf die Bilanzziffern auf 105 (101,50) und Schantung tarnen nach eintägiger Pause mit 122 (117) zur'Notiz. Der Rentenmarkt lag ruhig, Altbesitz nicht ganz behauptet mit 126,40 (126,50), 4,50 v.H. Frankfurter Hyp. Gold R 1 bis 4 unv 99,50, Kommunal-Umschuldung unv. 94,15, 4,50 v. H. Krupp 99,65 (99,75).

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 10. Juni. Auftrieb: Rinder 801 (gegen 864 am letzten Donnerstags­markt), darunter 86 (134) Ochsen, 120 (134) Bullen, 457 (449) Kühe, 138 (147) Färsen. Kälber 504 (381), Hämmel und Schafe 15 (26), Schweine 84 (147). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht m Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (43 bis 45), b) 39 bis 41 (39 bis 41), c) 32 bis 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 38 bis 39 (39), c) 34 (34), d) 27 (). Kühe a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (30 bis 33), d) 18 bis 25 (15 bis 25). Färsen a) 44 (42 bis 44), b) 38 bis 40 (40), c) 33 bis 35 (33 bis 35). Kälber a) 61

bis 65 (61 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45

bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hüm­mel b2) 50 bis 53 (48 bis 50). Schafe nicht notiert.

Schweine a) 54 (54), bl) 54 (54), b2) 54 (54), c) 53 (53), d) 50 (50); Sauen gl) 54 (54), g2) 52 (52). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 419: Ausdehnung der Oslokon­tingente auf deutsche Waren. 420: Güterverkehr von Ausland zu Ausland im Durchgang durch Deutschland Frachtzahlung. 421: Güterver­kehr DeutschlandRumänien Frachtzahlung und Nachnahmeoerbot. 422: Deutsch- und litauisch- lettisch-estischer Güter- und Tierverkehr Nach­nahmeverbot und Frachtzahlung. 423: Polnisch- oberschlestsch-deutscher Verbandsverkehr Nach­nahmen und Frachtzahlung. 424: Beschlüsse der Ständigen Tarifkommission. 425: Einzahlungs­kurse für Postanweisungen aus Deutschland nach dem Ausland. 426: Anordnung Nr. 8 der Ueder- wachungsstelleChemie" (Lieferung und Bezug von Terpentinerzeugnisfen) vom 9. Juni 1937.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abende börse

Schluß, kurs

Schlußk Mittag. börse

Darum

3 6.

10.6.

9-6.

10-6.

Accumulatoren-Fabrik......

12

234

AKUXhinftietbe ..........

0

* "

Aschaffenburg Zellstoff......

Bemberg.................

.. 3

.. 0

142

133,5

141

133

142,25

133.4

141,25

132,75

Bekula...................

.. 8

166,65

165

166

165,75

Buderus Eisen.............

.. 4

128,75

128,5

128,5

128,5

Gement Heidelberg.........

.. 7

158,75

158,5

Gement Karlstadt..........

.. 6

Ghade A.-C................

.. 9

Gonti Gummi.............

11

189

188,5

190

Daimler Motoren..........

.. 5

139

138,5

138,75

138,75

Dessauer GaS.............

.. 4

120,65

119,75

Deutsche Erdöl ............

.. 5

156,5

155,5

156,5

155,5

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

263

263

Deutsche Linoleum.........

10

166

164

166

164

Elektrische Lieferungen......

.. 6

135,5

135,5

135,5

135,25

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

155,5

154,25

155,25

155

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

164,25

163,13

164,4

163

sielten & Guilleaume.......

.. 6

138,65

139

138,75

139

Gessürel..................

.. 6

155,4

155

155,9

155,5

Th. Goldschmidt ...........

.. 5

142

140,5

142,4

140,25

Grihner Maschinen.........

.. 0

59,65

60,9

60

61,25

171,75

Harpener.................

2'4

173,5

171,75

173

Hoesch Eisen...............

8 V,

127,5

127

127,5

126,75

Philipp Holzmann.........

.. 6

151,25

150

151,25

150,4

Ilse Bergbau..............

.. 6

175

Ilse Genüsse..............

Kal! Aschersleben..........

.. 6

141,5

141

141

142

.. 5

116,5

115-9

116,5

116,25

filödnetroerfe .............

4¥i

138,5

138

138,5

137,5

Koköwerke und Ebemische Fabrik 6

157,75

156,75

Lahmeyer................

.. 6

126,25

125,25

126,4

125,25

Main kraft.................

.. 4

98,25

98,75

.. 3

124,25

123

124

122,4

Mansfelder Bergbau.......

6'4

160,25

157,5

161

158,65

Metallgefellschast...........

.. 5

154,5

153,5

154,65

152,75

Orenstein & Koppe!........

.. 0

110,65

109

Rheinische Braunkohle......

. 12

234,25

232,75

232,13

Rheinische Elektro..........

.. 6

135,5

134

135,5

Rheinstahlwerke............

.. 6

157

157

157.75

157

Rheinisch-Westfälische Elektro

.. 6

134

133,13

134

133,75

Rütgerswerke .............

.. 6

149,5

149

148,65

148

Salzdetfurth Kali..........

l¥i

157

154

156

154

.. 6

171,13

170,75

171,5

170,65

Schultheis Patzenhoser......

.. 4

103,13

102,25

Siemens & Halske.........

.. 8

219

220

220

Süddeutsche Zucker.........

. 10

203,5

203,5

204

203,75

bereinigte Stahlwerke......

Wt

122,75

121,9

122,65

121,9

Westdeutsche Kaufhof.......

.. U

62,75

61,5

63

61,65

.. 5

116,75

163,5

115,75

162,75

115,5

162,75

115,75

Zellstoff Wal'dhof..........

.. 6

161,5

. 0.6

32*, 75

32,13

32,5

32

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß- kurs

Schlußk Mittag' börse

Datum

9.6

10 6

9.6.

10.6.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,75

101,65

101,65

101,65

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

99,25

99

6yz% Doung-Anleihe von 1930 ..

105

105

<y2% Hessische Volksstaat von 1929

99,75

99,75

4yz% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

100,55

100,75

101

101

*y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

99,13

99,13

99,13

99,13

126,25

126,4

126,5

126,5

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

135

135

*y2% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldpfe. R. 12..............

99,25

99,25

5y2% Hess. Landes-Hyp.-Bank

Liqu. Goldpfe...............

100,75

100,75

<y2% Preuß. Landespsdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

99

99

99

99

<y2% Preuß. Gold-Komin. R. 20

98

98

98

98

<y,% Darmstädter Komm.-Lan-

desbankR. 6................

97,9

97,9

'

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

132,4

132,75

132,75

4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

99,5

99,5

99,5

99,5

<y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Cbl. 2 3....................

98,25

98,25

5y2% Franks. Hyp. Liquidation

100,9

100,75

6¥t% Rheinische Hyp. Liquidation

Goldpfe....................

101

101

100,9

101

Steuergutschein-Verrechnungskurs

110,8

110,8

110,9

5% Goldmexikaner von 1899 ....

4% Oesterreichische Goldrente....

-

4,2% Oesterreichische Silberrente.

'

4Vi Ungarn Staats von 1913 ....

4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4K% Rumänen Gold von 1913..

*

E

*

A G. für Verkehrswesen ...... 6

125,25

125,5

125,5

125,65

Hamburg-Südam. Darnpfschifs. O

Hamburg-Amerika Paket...... O

18

18

46,25

18,13

46,25

18,25

Norddeutscher Lloyd..........0

18,65

18,75

18,75

18,65

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

125,4

125,5

125,4

125 4

Reichsban^................. 12

215,5

214,5

214,25

214

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

130,5

130,5

Commerz- und Privat-Bank ... 4

113,4

113,4

113,4

113,4

Deutsche Diskonto............ 4

Dresdner Bank..............4

119

105

119

105

119

105

119

105

Bueno» Aires Brüssel...................

Mo de Janeiro Polen............ .......

Kopenhagen Danzig...................

London ....

HeisingsorS Pari»....................

Holland Italien

9. Suw

Amtliche Notierung Geld s Briet

0,761

0,765

42,06

42,14

0,165

0,167

47,10

47,20

54,98

55-10

47,10

47,20

12,315

12,345

5,445

5,454

11,105

11,125

137,18

137,46

13,09

13,11

10. Juni

Amtliche Notierung Geld s Briel

0,761

0,765

42,11

42,19

0,165

0,167

47,10

47,20

55,00

55,12

47,10

47,20

12,32

12,35

5,445

5,454

11,11

11,13

137,18

137,46

13,09

13,11

9. Juni

10. Juni

Amtliche Notierung

Ärmliche Notierung

Geld

Brie.

Geld

Briet

Japan....................

0,716

0,718

0,717

0,719

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo ...................

61,89

62,01

61,91

62,03

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..................

11,18

11,20

11,19

11,21

Götodhclm ................

63,50

63,62

63,52

63,64

Skbweiz ...............

56,98

57,10

57,00

57,12

P.hnnien ............

16,98

17,02

16,98

17,02

8,671

8,689

8,671

8,689

Budapest .................

Neu York..................

2,496

2,500

2,496

2,500

Mrburg-Training bei Tropenyitze

Die fast tropifdje Hitze machte sich am Donners­tag beim Training zum Eifelrennen auf dem Nür­burgring sehr störend bemerkbar. Es wurde am Vormittag sehr stark gefahren, und am Mittag hatte die Bahn eine Bodenwärme von 45 Grad aufzuweifen, so daß sich einige Schäden einstellten. Es blieb nichts anderes übrig, als das Training abzubrechen und zu versuchen, in den Abendstunden die Schäden auszubessern. 2(m meisten wurden von dem Abbruch des Trainings die Rennwagen be­troffen, die nur einige Runden drehen konnten. Bernd Rofemeyer war mit 132,6 km/st der Schnellste, ihm am nächsten kam Manfred von Brauchitsch mit 131,6 km/st. Hasse, der in der Südkuroe ins Schleudern geriet, verlor die Herr- chaft über den Wagen nicht, obwohl sich dieser mehrfach drehte, und fuhr unbeschädigt am Ersatz­teillager vor, nachdem er vorher mit 126,3 km/st seine schnellste Runde gefahren hatte. Ernst von Delius und H. P. Müller, die beiden restlichen Auto-Union-Fahrer, fuhren Durchschnittszeiten von 123,6 und 122,2 km/st. Don Daimler-Benz war Hermann Lang mit 125,5 km/st Schnellster nach von Brauchitsch. Caracciola kam auf 121,6 km/st, Seaman auf 115,2 km/st. Die beiden Alfa Romeo, Nuvolari und Farina anvertraut, erscheinen erst am Freitag auf der Bahn.

_/.e j. iJ. U. protestiert.

Die Internationale Box-Union hat der Neuyorker Boxkommission folgendes Telegramm geschickt:

Die Internationale Box-Union erhebt im Ein­vernehmen mit dem Verband Deutscher Faust­kämpfer energischen Einspruch gegen die Tatsache, das der Meisterboxer Max Schmeling trotz seines Vertrages nicht den ganzen Sportschutz des Neu­yorker Boxausschusses erhalten hat. Im Namen der ihr angeschlossenen Verbände verlangt die Inter­nationale Box-Union, daß Meisterboxer Braddock seines Titels für verlustig erklärt wird. Andernfalls müßte allein die Neuyorker Boxkommission verant­wortlich gemacht werden."

Braddocks Kampf gegen Louis nicht verhindert.

Das Bundesgericht in Philadelphia hat das Ge­such des Neuyorker Madison Square Garden, durch Gerichtsbeschluß den Kampf von Weltmeister Brad­dock gegen Joe Louis in Chikago zu verhindern, mit 2:1 Stimmen abgelehnt. Damit hat das Gericht die Entscheidung der ersten Instanz, gegen die der Garden" Berufung einlegte, bestätigt. Das letzte Wort hat nun das Oberbundesgericht, das aber be­reits feine (Sommerferien angetreten hat. Es ist kaum damit zu rechnen, daß ein einzelnes Mitglied dieser höchsten amerikanischen Gerichtsinstanz hier eine Entscheidung fällen wird, die den Kampf Braddock Louis verhindert.

Die Vorentscheidung nm die Korps-Handballnieisterschast.

Am Mittwochnachmittag wurde auf dem Wuld- fportplatz des DfB.-Reichsbahn die Vorentscheidung um die Korps-Handballmeisterschaft abgetragen. Es standen sich die Handball-Meistermannschaften der 9. und der 15. Division gegenüber. Unsere Di­vision war durch die Elf der 3. Batterie der Beobachtungsabteilung aus Fulda vertreten, die in Siegen als Divisionsmeister heroorgegangen war, während die 15. Division eine Mannschaft des 4. J.-R. 88 aus Hanau entsandte. Diesem Spiel wohnte wie bei allen derartigen sportlichen An­lässen der Divisionskommandeur Generalleutnant O ß w a l d als aufmerksamer und krittscher Zu­schauer in Begleitung des Standortoffiziers Major Lange und 'des Sportoffiziers der 116er, Ober­leutnant Kuhle bei.

Die Meistermannschaft der 9. Division trat in folgender Ausstellung an: Unteroffizier Scharn­horst; Kanonier Volland, Kanonier Reich; Un­teroffizier Ziege, Kan. Rachohr und Bühnemann; Unteroffz. Gillmann, Kan. Lemke, Wolf, Möller und Häufklöckner.

Die 4/88 Hanau als Vertreter der 15. Division hatte folgende Aufstellung: Obergefreiter Heckler; Oberfeldwebel Wanning, Unterfeldwebel Piper; Schütze Zieros, Unteroffz. Remer, Schütze Walther; Gefreiter Zils, Unteroffz. Malcherek, Obergefreiter Bleyer, Dbergefr. Vorpahl und Unteroffz. Hoff- mann.

lieber dem Sportplatz wehte das Hakenkreuz­banner und die Reichskriegsflagge.

In der drückenden Schwüle des Nachmittags kam dennoch ein flottes Spiel zustande, bei dem anfäng­lich die Fuldaer führten und auch nach acht Mi­nuten zum Erfolg kamen. Danach fanden sich die Hanauer Infanteristen besser und gingen in forschen Durchbrüchen zum Gegenangriff vor, der ihnen hintereinander zwei Tore einbrachte. Das Spiel war ziemlich ausgeglichen und die Fuldaer blieben tonangebend, wenn sie auch nvt 2:3 im Nachteil

lagen. Wenn die Fuldaer Kanoniere bis zur Halb­zeit das Spiel noch offenhalten konnten, so mußten sie sich nachher dem routinierten Spiel der Gegner beugen, die hintereinander um sechs Tore ihren Erfolg erhöhten. Eine Chance der Artilleristen wurde nicht gewertet und der im letzten Augenblick vor dem Abpfiff erfolgte neunte Treffer stellte das Endresultat für die Infanteristen fest, die verdient und überlegen gewannen.

Gegen die körperlich stärkeren Spieler der 15. Division waren die Fuldaer Kanoniere von vorn­herein unterlegen, aber auch gegen ihre bessere Spielerfahrung kamen sie trotz aller Anstrengungen nicht an. Zudem fehlte ihnen auch ein zweckmäßi­ges Aufbauspiel und vor allem die schußsichere Stürmerreihe. Ihr Fehler, die Flügel unbeachtet zu lassen, kostete ihnen einige Tore. Der Torhüter zeigte sich am besten allen Anforderungen gewach­sen und manche seiner sicheren Paraden verhüteten einen höheren Verlust.

Die 15. waren gut eingespielt und nutzten ihre ausgezeichnete Spielerfahrung, die auf routinierte Spieler der Gauklasse schließen läßt, tüchtig aus. Bei ihnen war jeder Mann auf dem Platze und die sichere Kombination, die gute Ballbehandlung und das genaue Zuspiel schonten die Kräfte.

Schiedsrichter Dr. Pfeffer, Gießen, war auf­merksam und korrekt.

Nach dem Spiel beglückwünschte der Divisions­kommandeur General O ß w a l d die Siegermann­schaft, wobei er hervorhob, daß nach seiner Auf­fassung das harte Spiel und ihr draufgängerischer Einsatz neben der Spielerfahrung und Ballbehand­lung mitbestimmend für den End erfolg waren. Da aber der Sieg nach den zählbaren Toren bestimmt wird und dem Besten immer der Sieg zufällt, sprach er dem Meister der 15. Division ein uneingeschränk- tes Lod und seine Anerkennung aus. Gleichzeitig beglückwünschte er den Führer der Mannschaft, den Sportoffizier Oberleutnant Heimbächer und

Nesselsucht

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Nette

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Nette Gewürznelke, auslän­disches Speisegewur^ Knospen des Nelkenbaumes. Werden auch auf Schnüre gereiht und dienen dann als Schutz gegen Schnaken­stiche.

Nelly, meibl. Vorname, Abkür­zung von Kornette oder Lene. Neonlampen, mit Neongas, ei­nem in der Luft vorhandenen Edelgas gefüllte Röhren, deren Licht Nebel durchdringt. Der größte Teil der städtischen Licht­reklame an Häuserfronten wird heute mit Neonlampen durch- geiüi rt.

Nephrit, Steinart, die sich leicht bearbeiten läßt und aus der viel­fach Amulette bestehen.

Neroliöl, Orangenblütenöl, duf­tendes Ol aus den Blüten des Orangenbaumes gepreßt, das zu Parfüms verwendet wird.

Nerthus. fälschlich Hertha, ger­manische Göttin die als Mutter der Erde namentlich auf der In­sel Rügen verehrt wurde.

Nervenberuhigende Mittel sind Mittel, die bei allgemeiner Ner­vosität angewandt werden. Da- au gehören in erster Linie Bal­drian in Form von Tee oder Tinktur, Kamillen- und Linden­blütentee, kühle Umschläge auf Kopf- und Herzgegend Wichtig ist die Vermeidung von Alkohol, Kaffee, Tee und Tabak,

Nervenentzündung. Entzündung eines Neros, die mit Störung feiner Funktion einhergeht. Als Ursache kommen in Betracht: Er­kältungen, Druck oder Zug des Nervs, Überanstrengung, Gifte.

Auch Infektionskrankheiten kön­nen Nervenentzündung im Ge­folge haben. Bei der Behand­lung hat der Arzt zunächst die Ursache zu berücksichtigen und zu beseitigen, kann Dann durch Schwitzkuren, die später mit Mas­sage und Elektrizität verbunden werden. Die Beschwerden zum Verschwinden bringen.

Nervosität. Eine gewisseNer­venschwäche", wobei die seelischen Eindrücke zu stark und nachhaltig sind und sich auch auf Den Kör- Ser auswirken. Neigung zu ngstlichkeit und Angst selbst, auch das Gefühl körperlicher und geistiger Leistungsunfähigkeit steht im Vordergrund; doch kann alles dies durch körperliche Er­krankungen wie Herz-. Magen-, Darmbeschwerden verdeckt wer­den. Bei Den ersten Anzeichen von Nervosität suche man durch geeignete Beschäftigung, Sport, Wandern, kühle Abwaschungen Dem Fortschreiten Des Übels zu begegnen. Guter und langer Schlaf ist sehr wichtig. Stärker ausgebildete Nervosität gehört in ärztliche Behandlung.

Nerz, eigentlich Närz, kleines marderähnliches Raubtier, desien Fell als wertvolles Pelzwerk verwendet wird.

Nesselsucht. Durch juckende Quad­deln ausgezeichneter, oft mit Fie­ber einhergehender Hautaus­schlag, Der auf Insektenstiche, nach Dem Genuß bestimmter Nah­rungsmittel wie Erdbeeren, Krebse und auf Berührung von Brennesseln auftritt. Der Juck­reiz kann sehr quälend fein. Ve-

üüdjenatbeif leichter gemacht ...

durch praktische Neuheiten. Wichtig ist nur, daß Sie stets über alle Neuheiten unterrichtet sind. Das ist nicht schwer. Wenn Sie das nächste Mal bei Häuser vorbeikommen, dann gehen Sie ruhig hinein und sehen sich unverbindlich an, was es an Hausgeräten Neues gibt.

3. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.