Aus der engeren Heimat.
Entgleisung auf Der Lumdatalbahn.
Am gestrigen Montagvormittag entgleiste auf der Lumdatalbahn Grünberg—Gießen zwischen den Stationen Londorf und A l l e n d o r f a. d. Lda. von einem Baumaterialienzug der Reichsbahn, der in vier Wagen Schotter von Kesselbach nach Gießen bringen sollte, der letzte Wagen. Etwa 400 Meter weit lief der Wagen auf dem Bahnkörper neben den Gleisen her, bis die Entgleisung bemerkt wurde und der Zug zum Halten gebracht werden konnte. An den Schwellenlagern und dadurch auch an der Gleisbettung ist erheblicher Schaden entstanden, der es erforderlich machte, den Zugverkehr zwischen Londorf und Allendorf von gestern mittag ab einzustellen. Der Reisendenverkehr zwischen Allendorf und Londorf wird mit Autobussen der Reichsbahn aufrechterhalten, bis die Strecke — voraussichtlich heute vormittag — wieder befahrbar ist. Personen kamen bei dem Unfall glücklicherweise nicht zu Schaden.
850 Ztr.Getreide uni> 1300 Ztr.Stroh durch Feuer vernichtet.
Bei dem gestern von uns bereits gemeldeten Brande der Feldscheunen der Bauern Richard Schuch und Philipp Merz in Kaichen (Kreis Friedberg) ist erheblicher Schaden an den Erntevorräten entstanden. Mit der Scheune des Bauern Schuch gingen 474 Zentner Getreide (306 Zentner Weizen, 108 Zentner Hafer und 60 Zentner Gerste), ferner rund 700 Zentner Stroh neuer Ernte, sowie landwirtschaftliche Maschinen im Werte von 700 Mark in Flammen auf. Mit der niedergebrannten Scheune des Bauern Merz wurden 380 Zentner Getreide (235 Zentner Weizen, 45 Zentner Roggen, 100 Zentner Hafer), rund 600 Zentner Stroh neuer Ernte, 40 Zentner altes Stroh und 60 Zentner Kleeheu, ferner Wagen und Maschinen im Werte von 1200 Mark vernichtet. Der Gesamtschaden allein an den vernichteten Erntevorräten wird aus annähernd 14 000 Mark zu beziffern sein. Seidenraupenzucht der Stadt Alsfeld.
A Alsfeld, 9. Aug. Die von der Stadtverwaltung im April d. I. bezogenen 2000 Stück 2jährigen Maulbeerfträucher-Pflan- z e n wurden im Klostergarten hinter der Dreifaltigkeitskirche, der Rest am Oelberg angepflanzt. Die Pflanzen entwickeln sich sehr gut. Mit der fachlichen Beaufsichtigung wurde der Biologe an der Oberrealschule Alsfeld, Studienrat Scheeler, beauftragt.
NeueBaulanderschließungin Schotten.
£ Schotten, 9. Aug. In seiner jüngsten Sitzung befaßte sich der G e m e i n d e r a t mit dem neuen Bebauungsplan, nördlicher Teil, der das Gelände zwischen der Bergstraße - Götzener Weg - Laubacher Straße - Adolf-Hi'tler-Straße umschließt., Der gesamte Komplex wird im Weg des Bauland Umlegungsverfahrens aufgeteilt und für die Bebauung erschlossen. Zwei große Durchfahrtswege, der sog. alte Götzener Weg und der jetzige Borngasseweg, sind darin vorgesehen, die auf die Laubacher Straße münden, daneben einige Querverbindungen. Das Gerippe, die Führung des Straßennetzes ist zunächst festgelegt, demnächst wird die Vermessung erfolgen. Die Bebauung soll von der Laubacher Straßenseite her vor- genommen werden. Die Frage der Schaffung eines größeren Sport-, Fe st- und Marktplatzes hinter der Turnhalle, ferner die Anlage eines neuen, größeren Schwimmbades wird dem
nächst bei der näheren Austeilung des Baugeländes besprochen werden. Die Wege sollen in einer Breite von 5 Meter und je 1 Meter Bürgersteig ausgeschieden und später ausgebaut werden. Rechts der Laubacher Straße, außerhalb des eigentlichen Ortsbauplanes, entstehen die neuen Siedlungsbauten, mit deren Errichtung alsbald begonnen wird. Zwecks Wasserversorgung dieses neuen Baulandes wird jetzt schon eine neue Ringleitung vom Hochbehälter entlang der Laubacher Straße bis zur Molkerei erbaut. Auch die Platzfrage für das geplante HI.-Heim wurde in Verbindung mit dsm neuen Baugelände besprochen.
Streichhölzer in Kinderhand!
Alle Mühle brennk.
Lauterbach, 9. Aug. (Lpd.) In der „S ch l i tz- mühle" bei dem Kreisort Hopfmannsfeld brach ein Brand aus, der das seiner ursprünglichen Bestimmung nicht mehr dienende Gebäude zum größten Teil vernichtete und dem Besitzer schweren Schaden zufügte. Durch das tatkräftige Eingreifen der Feuerwehr wurde das Wohnhaus gerettet. Die Ermittlungen ergaben, daß ein f e ch s- jähriger Junge, der bei der brandgeschädigten Familie seit einigen Wochen Unterkunft gefunden hatte, mit Streichhölzern gespielt und dabei das Feuer verursacht hat.
Landkreis Gießen.
8 Alten-Buseck, 9. Aug. Am gestrigen Sonntag unternahm der hiesige evangelische Frauenverein unter Führung von Pfarrer Naumann einen Ausflug an die Edertalsperre, der in zwei Autobussen erfolgte. Nach Besichtigung der Talsperre besuchten die Teilnehmer das herrlich gelegene Waldeck. Die Heimfahrt brachte sie über Arolsen und Bad Wildungen. Die Frauen waren begeistert von all dem Neuen und Schönen, das sie erlebt hatten.
ch Beuern, 9. Aug. Der 86jährige Landwirt Karl Feußer stürzte dieser Tage so unglücklich die Treppe hinab, daß er einen doppelten Beinbruch erlitt. Das Unglück trifft den bedauernswerten Mann umso schwerer, als er schon seit 20 Jahren blind ist. Bisher konnte er immer noch vor seinem Hause gehen. Nun ist ihm auch diese kleine Freude versagt.
-^Reiskirchen, 10. Aug. Am Samstag ereignete sich in unserem Dorfe wieder ein Verkehrs- Unfall. Ein Motorradfahrer, der aus einer Seitenstraße kam, fuhr gegen einen Kraftwagen. Der Motorradfahrer mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. Der Arzt stellte Splitterung eines Armknochens fest. Sonst entstand nur Sachschaden.
. 6 Steinbach, 10. Aug. Am 11. August feiern die Eheleute Landwirt Ludwig Re in sch mitt und Frau Marie das Fest der silbernen Hochzeit.
CD Garbenteich, 9. Aug. Die Arbeiten an der Reichsautobahn machen gute Fortschritte. Zur Zeit ist man in unserer Gemarkung am Auflegen der Betondecke. Es ist sehenswert, wie Spezialmaschinen dies bewerkstelligen. Täglich dürften annähernd 100 Meter Betonbelag entstehen. Viele Zuschauer werden angelockt durch die Montage der Eisenkonstruktion an der Brücke, die über die Bahn Gießen—Gelnhausen geht. Bis jetzt sind 2 Träger angebracht, die fehlenden 8 kommen in der kommenden Woche. Die Länge eines solchen Trägers beträgt 35 Meter, die Höhe 1,80 Meter und das Gewicht 540 Zentner. Die Arbeiten an unserer Teilstrecke werden am 29. September beendigt sein.
T Utphe, 9. Aug. Gestern wurde der ä l - teste Einwohner unseres Dörfchens, Dreher
Heinrich Friedrich Beltz er, im Alter von 9 6 Jahren zu Grabe getragen.
Kreis Schotten.
oo Schotten, 8. Aug. Der seit zirka 10 Jahren hier an der Volksschule befindliche Rektor Richard Ulrich feierte sein 40jähriges Dienst- j u b i l ä u m. 24 Jahre war er im benachbarten Michelbach tätig.
Laubach, 9. Aug. Bald nach Errichtung des Schwimmbades (1929/30) wurde an der Volksschule dgrch Lehrer B echthold das Schwimmen in den Turnunterricht eingebaut. Seit 1933 wurde es Pflichtfach. Eine wesentliche Anregung erhielt der Schwimmunterricht durch Teilnahme der Schule am „Hans-Schemm-Schwimm- wettkampf des NSLB.". Die hiesige Volksschule hatte dabei jedesmal den Erfolg, an der Spitze der Volksschulen des Kreises Schotten zu stehen, Der diesjährige Wettkampf für den zur Zeit noch geübt wird, stellt erhöhte Anforderungen an die zwei oberen Jahrgänge: 15 Minuten Dauerschwimmen, Schnellschwimmen über 25 Meter in höchstens 30 Sekunden, Tellertauchen bei zwei Meter Tiefe. Der augenblickliche Stand der Schwimmfertigkeit der Schüler von 5. bis 8. Schuljahr ist folgender: Gesamtschülerzahl der vier oberen Jahrgänge 93; davon können schwimmen 51; von diesen besitzen gegenwärtig 44 das Freischwimmerzeugnis über 15 Minuten. In Anbetracht des vorjährigen, verregneten Sommers und der Verschickung vieler Schüler zur Sommerszeit ist das Ergebnis als günstig zu bezeichnen. — Durch den Bezirksleiter für Oberhessen der „Deutschen Lebensrettungsgesellschaft" (DLRG.), Franz Sauer in Gießen, wurde dieser Tage im hiesigen städtischen Schwimmbad die Prüfung für die Erlangung des Grund sch eines im Rettungsschwimmen abgenommen, wobei zehn Schwimmer die Bedingungen erfüllen konnten.
Schlitzkus verhaftet.
Auf Grund eines Zeitungsausschnittes erkannt und festgenommen.
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 9. Aug. Wie dem LPD. aus Essen gemeldet wird, ist es der Kriminal- pozilei gelungen, den etwa 22 Jahre alten Walter Schlitz kus auf einer Kirmes in Hamm i. W. fe st zunehmen.
Schlitzkus hatte bei dem Altwarenhändler und Schausteller Bauer in Frankfurt a. M.-Zeilsheim Unterkunft gefunden. In der Nacht zum 21. Juli entstand zwischen Bauer und seiner Frau ein Streit, in dessen Verlauf Schlitzkus für die Frau Partei ergriff und den Schausteller mit einem Beil erschlug. Schlitzkus flüchtete unter Mitnahme zweier Geldbörsen über Mainz, Bingen, Koblenz, Köln nach Hamm, wo er bei einem Gastwirt Gelegenheitsarbeit annahm. Ein anderer Gastwirt erkannte ihn auf Grund eines Zeitungsausschnitts und ließ ihn festnehmen.
Ein L3jähriger als Lebensretter.
* Wetzlar, 9. Aug. Beim Baden in der Lahn versank am Sonntagnachmittag ein 17 Jahre alter junger Mann aus Waldgirmes infolge eines Schwächeanfalles plötzlich in der Flut. Ein 13 Jahre alter Hitlerjunge aus Berlin, der zum Ferienaufenthalt in Waldgirmes weilt, konnte den Verunglückten im letzten Augenblick bewußtlos noch ans Ufer bringen, wo eifrige Wiederbelebungsversuche zum Glück Erfolg hatten.
Kreis Marburg.
* Kirchners, 8. Aug. Am hiesigen Wald- schwimmbad in idyllischer Lage sind in diesem Sammer umfangreiche Verbesserungen vorgenommen worden. In freiwilliger Arbeitsleistung wurde an Stelle des Naturdammes eine 30 Meter lange
Betonmauer errichtet. Das Schwimmbecken hat dadurch sehr gewonnen.
Amtsgericht Gießen.
Der B. G. aus Gießen hatte gegen einen Straf- befehl über 70 Mark Einspruch erhoben, der vor dem Amtsgericht verhandelt wurde. Der Angeklagte fuhr mit seiner Seitenwagenmaschine in Richtung Seltersweg—Frankfurter Straße und wollte nach links in die Liebigstraße einbiegen, obwohl diese durch ein sichtbares Schild für Motorräter als verboten gekennzeichnet ist. Da er auf der Mitte der Fahrbahn fuhr, konnte er nicht den von der Reichs- straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Rechts- oogen fahren, sondern mußte die Kurve schneiden. Er prallte infolgedessen mit einem aus Richtung Frankfurter Straße ihm entgegenkommenden Radfahrer zusammen, der bei dem Unfall Verletzungen davontrug. Der Angeklagte gab zu seiner Entschuldigung an, er sei schon in der Kurve gewesen, als der Radfahrer ankam. Im übrigen habe er die Liebigstraße auch nur bis zum Katholischen Schwestern» Haus befahren wollen, um seine dort liegende Frau zu besuchen. Er mußt sich jedoch in der Verhandlung darüber belehren lassen, daß seine Handlungsweise den Vorschriften der Verkehrsordnung nicht entsprach, und er bat in seinem Schlußwort lediglich um eine geringere Strafe. Das Gericht ermäßigte daraufhin den Strafbefehl von 70 Mark auf 60 Mark.
Ebenfalls wegen Uebertretung der Reichsstraßen- oerkehrsordnung und Führerflucht stand der K. A. aus Alsfeld vor dem Amtsgericht. Der Angeklagte fuhr am 4. Februar mit feinem Wagen durch die Ludwigftraße in Richtung Ludwigsplatz, und zwar in einem so schnellen Tempo, daß ihm schon hier die Passanten nachsahen, weil sie der Auffassung waren, daß bei einer derartigen Fahrweise ein Unfall passieren müsse. In Höhe der Einmündung der Kaiserallee erblickte der Angeklagte plötzlich einen links neben der Straßenbahnschiene fahrenden Radfahrer, den er rechts zu überholen versuchte. Als er sah, daß dies unmöglich war, bremste er scharf ab, so daß er seinen Wagen auf sechs Meter zum Stehen brachte. Er konnte jedoch nicht verhindern, daß er auf den Radfahrer auffuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde das Rad beschädigt, während der Fahrer unverletzt blieb. Der Angeklagte bestritt, übermäßig schnell gefahren zu sein und die Absicht gehabt zu haben, rechts zu überholen, wurde jedoch durch Zeugenaussagen einwandfrei überführt. Das Urteil lautete wegen Uebertretung der Reichsstraßenoerkehrsordnung auf 70 Mark Geldstrafe unter Freisprechung von der Anklage der Führerflucht, da er sich noch fünf Minuten an der Unfallstelle aufgehalten hat und nur deshalb weiterfuhr, weil die Polizei nicht erschien.
Die dritte Anklage richtete sich gegen den K. S. aus Gießen. Diesem wurde zur Last gelegt, in falscher Richtung geparkt zu haben. Der Angeklagte war mit seinem Wagen in der Bahnhofstraße in der Fahrtrichtung nach dem Bahnhof links an den Bürgersteig herangefahren. Dies ist nach der Rechtsprechung nur dann statthaft, wenn die Straßenbahnschienen auf der rechten Sttaßenseite verlaufen. Da die Schienen jedoch im vorliegenden Falle auf der anderen Straßenseite verlaufen, hätte der Angeklagte nur aus der entgegengesetzten Richtung an den Bürgersteig zum Parken anfahren dürfen. Das Amtsgericht sprach den Angeklagten im Gegensatz zu der genannten Entscheidung frei mit der Begründung, daß er das kleinere Üebel gewählt habe, da er andernfalls fein Fahrzeug hätte drehen müssen und so den Verkehr an dieser belebten Ecke nach viel mehr gestört hätte. Der Vertreter der Anklagebehörde gab in seinen Ausführungen die Erklärung ab, daß er in dieser prinzipiellen Frage eine höchstrichterliche Entscheidung herbeizuführen beabsichtige.
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Kaulbarsch
234
Kaviar
einen Bruchteil desselben (z. B. über Vi, %), ferner über den gesetzlichen Erb- oder Pflichtteil oder über eine angefallene Erbschaft bedarf der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung. Eigentümer wird Käufer regelmäßig erst, wenn ihm die Sache übergeben ist, außer er hat die Sache bei Abschluß des Kaufvertrages schon im Besitz (s. auch Sicherung). Hat man eine Sache fest gekauft, so kann man nicht ohne weiteres zurücktreten, etwa weil man den Kauf bereut (s. aber Fehler). Wenn nichts anderes vereinbart ist, muß man den Kaufpreis Zug um Zug gegen Lieferung der Sache bezahlen. Wird die Sache auf Wunsch des Käufers nach einem anderen Orr als dem Wohnort des Verkäufers gesandt, so trägt die Gefahr einer Beschädigung oder des Unterganges der Sache der Käufer von dem Augenblick an, in dem der Verkäufer die Sache bei der Bahn (Post usw.f aufgegeben hat, außer es ist ausdrücklich etwas anderes bestimmt (s. guter Glaube).
Kaulbarsch, Süßwasserfisch aus der Familie der Barsche.
Kaulquappe, die mt: einem Schwanz versehene Larve des Frosches.
Kaution — Sicherheit, meist in Geld zu leisten. K. wird oft verlangt von Verpächtern; zuweilen verlangen auch Banken von ihren verantwortlichen Kassierern die Stellung einer Kaution. Ob der Empfänger der K. das Geld verwenden darf, richtet sich
nach den Vereinbarungen. Da die K. lediglich als Sicherheit für einen etwaigen Schadenersatz dienen soll, sollte man stets vereinbaren, daß das Geld bei einer Bank auf Sperrkonto eingezahlt werden muß und der Empfänger nicht das Recht haben solle, das Geld irgendwie zu verwenden. Die K. muß nach Beendigung des Rechtsverhältnisses (z. B. Pachtverhältnisses) an den K.-Geber roi-ber zurückgegeben werden wenn nichts anderes vereinbart ist oder der Empfänger nicht einen berechtigten Schadenersatzanspruch gegen seinen Pertragsgegner hat. Wird die K. vom Empfänger anders als in der vereinbarten Weise verwendet, so kann er u. U. wegen Untreue bestraft werden.
Kautschuk, Milchsaft verschiedener Eummibäume, der getrocknet und durch Schwefel vulkanisiert ist. In diesem Zustand ist er nicht mehr löslich, bleibt aber elastisch. Kautschuk wird durch chemische Verfahren auch künstlich hergestellt.
Kavalier, franz. Bedeutung Ritter, Edelmann, entbehrliches Modewort für jemand, der gut erzogen ist und sich zu benehmen weiß.
Kaviar, gesalzener Rogen des Stör, Hausen, Sterlet, hat großen Nährwert und wirkt appetitanregend, enthält 30. v. H. Fett. Echter Kaviar kommt aus Rußland. Die besten Sorten sind Aftrachankaviar und der schwach gesalzene Malasiol- kaviar. Auch billigere Sorten
Warum erst warten, bis er sich ansehl?
AWger P es, den Ansatz von Kesselstein im Wasserkessel zu ver- meiden Bei Hauser gibt es einen Kesselsteinoerhüter. Das ist eine mit verschiedenen Mineralien gefüllter Beutel. Er kostet nicht viel erspart Ihnen aber die große Reinigungsarbeit. '
J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.
Heiße Tage, schlaflose Nächte. . . .
Das erleben viele Menschen in den Sommermonaten. Meist sind Schlaflosigkeit und ähnliche sommerliche Gesundheitsstörungen auf Überanstrengung des Herzens und der Nerven, mitunter auch auf Verdauungsstörungen zurückzusühren. Klosterfrau-Melissengeist hat bei diesen Beschwerden schon viele gute Erfolge erzielt Als reines Heilkräuter-Destillat übt er einen allgemein beruhigenden Einfluß auf den gesamten^ menschlichen Organismus aus, sodaß der Schlaf nicht sozusagen „er- zwungen" wird, sondern auf eine natürliche Weise ohne ungünstige Nachwirkungen
So schrieb z. B. am 18. 1. 37 Herr Friedrich Kühnemund, o. B., Erfurt, Schlösserstr. 18, u. a.: „Ich habe mir inzwischen Klosterfrau-Melissengeist gekauft und nehme ihn nun regelmäßig. Die Wirkung ist ausgezeichnet. Ich kann seitdem besser schlafen und merke auch die beruhigende Wirkung auf die Nerven. Es freut mid), daß ich nun endlich ein gutes Mittel gefunden habe, nach dem ich schon so lange suchte."
Und weiter Herr Michael Albrecht (Bild nebenstehend), Einrichter, Berlin N 31. Scheringstr. 8, am 6. 5. 37: „Ich habe Ihren Klosterfrau-Melissengeist versucht . . , . .. , . , U"d bin mit diesem sehr zufrieden. Bei Schlaflosigkeit und Magenbeschwerden an
gewendet, hat er sich sehr gut bewahrt und kann rhn auch jedem empfehlen. Ich werde nun schon 67 Jahre alt und gehe nut Lust und Liebe zur Arbeit."
Sowie Frau Agnes Bontz, Crailsheim, Kronprinzstraße 6, am 12. 10. 36: „Ich benutze Klostersrau- Melissengeist nut vorzüglicher Wirkung bei Herzbeschwerden und Schlaflosigkeit.'
Leiden auch Sie in den heißen Sommertagen an solchen Gesundheitsstörungen? Dann machen Sie einmal Klosterfrau - Melissengeist, den Sie bei Ihrem Apotheker oder Drogisten in Flaschen ab 95 Pfg. erhalten. Klostersrau-Melissengeist ist nur echt in der blauen Packung mit den drei Nonnen; niemals lose.
1 Ä
Gewinnauözug
5. Klasse 49. Preußisch-Süddeutsche (275. Preuß.) Klassen-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
2. ZiehungStag 9. August 1937
2n der heutigen Dormittagsziehung wurden gezogen
2 Gewinne zu 10000 NM. 261896
4 Gewinne zu 5000 RM. 216112 268866
8 Gewinne zu 3000 RM. 61203 106961 269716 277093
12 Gewinne zu 2000 RM. 30488 85796 89983 214560 295938 393842
66 Gewinne zu 1000 RM. 2716 8251 31287 37381 52368 54017 68203 60137 62743 99957 102844 115622 118201 139868 148699 154146 156799
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86 Gewinne zu 500 NM. 15255 31145 36720 37732 48658 76476 88321 89388 102689 104389 129343 143998 147492 152811 156323 176111
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3000 NM.
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1000 RM.
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19854 144849 238515 380137
§194913 210396
6 Gewinne zu
28 Gewinne zu 100746 110213 222187 268337
40 Gewinne zu 101651 116892 193838 218891 315705 340560
----- ------ ----- 398411
82 Gewinne zu 500 RM 25738 29441 60294 61233 86059 100482 126089 132931 150340 -■ ------ ------
4787
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68002 94431
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186 Gewinne zu 300 RM.
13393 ------ -----
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Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu fe 100000'J, 2 zu je 50U0U0, 2 zu je 800000, 2 zu je 200000, 2 zu je 100000, 4 zu je 50000, 10 zu je 80000, 20 zu je 20000, 92 zu je 10000, 180 zu je 5020, 370 zu >e 8000, 924 su je 2000, 2798 zu k 1000, 4U>8 .«i je 500, 9418 zu je 300 Mark.


