Einzelbild herunterladen

Universitäls-Reitinslitut

Rachr./116,Zum Löwen". Neuenweg. |unb bedienen sich dabei der Einzeichnungsmoglu

Marine-SA.: Slurmbüro. Ludwigstraße 56 p/Ecke l keit in einer der vorerwähnten SA.-Dienststellen.

Jahrgang 1927 tritt an

4.

3.

Bauarbeiten am Schienenstrang

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

sind die Einzeichnungs- der Nation in den ört-

SA.-Brigade 147, Moltkestrahe 27..

SA.-Standarte 116, Landgraf-Philipp-Plah 2.

11/116 Dienststelle Bahnhofstraße 27 Hinterhaus, oder Konto Sturm 11/116 Bezirkssparkasse.

14/116, Studentenhaus.

Pi. 11/116,Zum Löwen", Neuenweg.

R 41/116,Frankfurter Hof" Rlarktlaubensiraße.

42/116,Aquarium", Walltorstraße.

43/116,Zum Burghof", Am Burggraben.

San./116,Bayerischer hos", Bahnhofstraße.

lichen Dienststellen der SA.

Alle Volksgenossen in Stadt und Land beteiligen sich während der Linzeichnungszeit vom 1 0. A p r i l

einem früheren Wochenend-Arbeitsschluß entgegen­zukommen, haben die Gießener Kohlenhändler durch eine gemeinsame Entschließung einen früheren Ge- fchäftsschluß' ihrer Betriebe an den Samstagnach­mittagen eingeführt. ,

**Häuser der Kurzschrift als gemein­sames Unterrichtswerk der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Stenographenschaft sind nunmehr auch in Gießen eingerichtet. In dieser Arbeitsge­meinschaft werden künftig die Lehrgänge durchge-

ufw. miteingesetzt. .

Eine größere Umbau arbeit im Bahnhof Gießen befindet sich gegenwärtig in Vorbereitung. Es handelt sich dabei um eine durchgehende Linien-

245: Anordnung über die Auflösung der Fach­untergruppe Künstliche Mühlsteine sowie über den Zusammenschluß der Fachuntergruppe Jsoliersteine I und -massen und Filter und der Fachgruppe Kiesel- gurindustrie zu der Fachgruppe Kieselgur und mine­ralische Jsoliermittel und Filter. 246: Anord­nung betr. Verbot der Errichtung und Erweiterung von Anlagen zur Herstellung von Hohlglas. 247: Bekanntmachung über die Anmeldung von deutschen Auslandsforderungen. 248: Verordnung über die Preisbildung bei Fichten- (Tannen-) Papierholz 1* ....... 249: Anordnung 25 der Ueber-

ejen-straft ourcy ^reuoe oegrußi uieje -amun

der Mensch nach Herkunft und Versippung, der richtung von Heimatbüchern im Rahmen ihrer Mensch in der Gemeinde und Gemeinschaft, sein I volkskulturellen Arbeit.

führt werden.

** Die Arbeitsschule der Deutschen Arbeitsfront, die sich bisher schon auf dem Gebiete der Berufsausbildung vorwärtsstrebender Menschen eifrig bemüht hat, setzt diese fruchtbare Arbeit mit weiteren Lehrgängen aus den verschie­

bt s 1. 7Nai einfchließlich an dem Dankopfer 'und bedienen sich dabei der Linzeichnungsmöglich-

gibt Auskunft: 238: Lieferbedingungen für Schrau­ben und Muttern. 239: Ausfuhrförderung, Deutsch-Südamerikanischer Industrie- und Handels­führer. 240: Auszahlung von Devisen in Polen bei Geschäftsreisen aus Deutschland.^241: Umfa|=

Einfuhrkontingente für Industrieerzeugnisse und für landwirtschaftliche Erzeugnisse für das 2. Viertel­jahr 1937. 251: Tarifordnung zur Regelung der Lehrlingsvergütung in der optischen Industrie und im optischen Handwerk des Wirtschaftsgebietes Hessen. 252: Aenderung der Tarifordnung für die Berufsbekleidungsindustrie im Deutschen Reich vom 18. September 1936. 253: Anmeldung von deutschen Auslandsforderungen nach dem Stande vom 31. März 1937. 254: Die Neuregelung des jugoslawischen Zahlungsverkehrs mit Deutschland. 255: Verwertung deutscher Auslandsbonds Kapitaloerkehr mit der Schweiz. 256: Mäßige Stimmung auf der dritten Iaoa-Tabakversteigerung. 257: Anordnung über die Regelung der Erzeu­gung und des Absatzes von Glasinstrumenten. 258: Anordnung 26 der Ueberwachungsstelle für Bastfasern (Aenderung der Vorschriften über Lauf­länge und Kennzeichen des Erntebindegarns). 259: Die Verteilung der rumänischen Einfuhr für das 2. Vierteljahr. 260: Neufassung der Bestim­mungen über Bürgschaft und Garantie zugunsten von 'Ausländern. 261: Devisenverkehr mit der Schweiz. Neufassung der Bestimmungen. 262: Bekanntmachung, betr. die Voraussetzungen für den waggonweisen Bezug von Brennstoffen.

Alicenslraße, ferner Sturmbannbüro, Frankfurter Straße 4, Hinterhaus.

Reiter-Standarte 147: Schömbs, Brandplah $

In den Landorten stellen für das Dankopfer

tätig. Ä

D Großen-Linden, 9. April. Gestern wurde die älteste Einwohnerin unserer Gemeinde, Katherine Wagner, geb. Leun, die am 25. Mai das 9 3. Lebensjahr vollendet hätte, zu Grabe getragen. Die älteste Einwohnerin ist jetzt Frau Emilie Horn, die am 16. Juni das 88. Lebens­jahr vollendet. Frau Christine P e p p l e r, geb. Stamm, und Elisabethe Schmidt, geb. Weigand, werden in diesem Jahr das 87. Lebensjahr beenden. Der älteste männliche Einwohner ist Georg Jung, der am 24. Juni seinen 85. Geburtstag feiern wird. Es folgen dann weiter Konrad N e h l und Balthasar Schäfer mit 84 Jahren.

A Großen-Linden, 9. April. In die hiesige Volksschule wurden 41 Schulneulinge ange­nommen, und zwar 20 Knaben und 21 Mädchen. Zur Entlassung gelangten an Ollern aus dem achten Schuljahr 18 Knaben und 26 Mädchen, also insgesamt 44 Schüler, so daß der Bestand etwa gleich bleibt.

s. Lang-Göns, 9. April. Am heutigen Tage wurden die S ch u l r e k r u t e n , 15 Buben und 13 Mädchen, durch Lehrer Conrad in die Schule ausgenommen. An ihrem ersten Schultage erhielten die Kinder einem alten schönen Brauche entspre­chend eine stattliche Brezel als Geschenk der Ge­meinde. Der Schulaufnahme ging ein Gottesdienst in der Kirche voraus, an dem Eltern, Lehrer und Kinder teilnahmen.

Kreis Büdingen.

ff Büdingen, 8. April. Gestern fand hier bei sehr starker Beteiligung die Hauptversamm­lung des Ob st - und Gartenbauvereins für den Kreis Büdingen statt. In Verhin­derung des Vorsitzenden, Kreisdirektor Dr. B e ck er, leitete der Vorsitzende des Ortsvereins, Lehrer i. R. Hofmann, die Versammlung. Zunächst wurden die Rechnungsberichte der vorhergehenden Jahre ge-

Im Dienstbereich des Reichsbahnbezirks Gießen sind gegenwärtig an verschiedenen Strecken Bauarbeiten am Schienennetz im Gange dzw. im vorbereitenden Stadium. Das Schwerge­wicht dieser Arbeiten ist gegenwärtig auf der ~~ - f«j.«<1 Butzbach und

Arbeitsgemeinschaft für Heimatbücher

Schuh und Erhaltung von gefährdetem und unerfehlichem Volksgut.

nen gerechnet werden:

1. Der Heimatsort nach Ortsplan, Hausern, Ein­wohnern und Ständen;

Aus her engeren Heimat.

Verkehrsunfall bei Hungen.

* Hungen, 10. April. Gestern gegen 17.45 Uhr ereignete sich auf der Straße HungenNonnenroth ein Berkehrsunfall. Ein Personenwagen aus Frank­furt geriet in der Kurve am Walde ms Schleudern und überschlug sich zweimal. Der Führer des Kraftwagens, ein Mann namens Heinrich Dietz erlitt dabei eine schwere Gehirner­schütterung und Kopfverletzungen. Seine Frau trug Verletzungen an den »einen ba- non Beide Verunglückte wurden m das Kranken­haus zu Hungen gebracht. Der Wagen, schwer be­schädigt, mußte abgeschleppt werden.

Hauptversammlung derLaubacherBank

ßaubad), 9. April. Die Laubacher Bank versammelte dieser Tage ihre Mitglieder zu der diesjährigen Hauptversammlung imSolmser Hof", die von dem Direktor der Kasse Ludwig Hohmann, eröffnet wurde. In feiner Begrüßungsansprache wies er darauf hin, daß sich die Laubacher Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter gut entwickelt habe. Der von ihm erstat­tete Geschäftsbericht ließ eine fleißige und geordnete Arbeit der Verwaltungsorgane erkennen. Der Kasse­betrieb hat sich wesentlich vermehrt. Der Umsatz ist auf 1480 000 Mark, die Zahl der Mitglieder auf 86 gestiegen. Eine Reihe neuer Sparbücher konnte angelegt werden. Nach Bekanntgabe der Jahres­bilanz durch den Rechner Hermann B o h erteilte die Versammlung dem Vorstand und Aussichtsrat Entlastung. Die "satzungsgemäß ausscheidenden Auf­sichtsratsmitglieder Hans harig und Peter Hein­rich Hertel wurden wieder- und Willy Michel in den Aufsichtsrat neugewählt. Der im abgelau­fenen Geschäftsjahr erzielte Reingewinn wurde dem Reservefonds und der Betriebsrücklage zugeschne-

UHL Seltersweg Nr. 67

jo Teleohon Nr. 3170

eparaturen i89?d

ben. Sodann gab Derbandsrevisor Hermann Kröck ausführliche Erläuterungen über Genossenschafts­fragen, insbesondere über die Bedeutung der Bi­lanzzahlen. Er forderte die Mitglieder zu weiterem treuen Zusammenhalten zu ihrer Genossenschafts­kasse auf, fei es durch Sparen, sei es durch punkt- liehe Zahlung von Zinsen und Tilgung. Nach Be­endigung des geschäftlichen Teils wurde die Ver­sammlung mit dem Sieg-Heil auf den Führer ge­schlossen.

Landkreis Gießen.

* Lollar, 10. April. Am morgigen Sonntag, 11. April, können die Eheleute Philipp Junker und Frau Margarete, geb. Henkel, Adolf-Hitler- Straße, bei guter Gesundheit und in geistiger Frische das Fest dergoldenenhochzeit feiern. Das Ehepaar hat 14 Kindern das Leben gegeben; 12 seiner unmittelbaren Nachkommen können an dem morgigen Feste teilnehmen, 2 der Geschwister sind verstorben. Die meisten der Söhne und Töch­ter sind verheiratet und haben Kinder. Insgesamt 22 Enkelkinder können dem Jubelpaar zu ihrem

Hier wird das Dankvpser her Kation gezeichnet!

Die Annahmestellen in Gießen.

Die Jungen des Jahrgangs 1927 treten heute um 15 Uhr zum ersten Male im Hofe der S ch i l - lerfchule an. Alle Jungvolk-Anwärter, die am 20. April in das Jungvolk aufgenommen werden wollen, muffen zu diesem Appell antrelen.

Ohne ärztliche Untersuchung wird keiner Pimpf!

NEE. Manche Eltern beschäftigen sich bei der Anmeldung der 10jährigen zum JV. mit der Frage, ob ihr Junge für denDien ft" der Pimpfe nicht etwa zu schwach ist und ob durch eventuelle lieber- anstrengungen nicht gesundheitliche Schäden ent- tehen können. Die Hitlerjugend gibt auch auf diese Fragen Antwort durch den Arzt, der jede Un­tersuchung leitet.

Wir besuchen eine der Anmeldestellen. Die lOjäh- rigen Jungen sitzen mit entblößtem Oberkörper. Daneben warten Mütter und Väter, die mitgekom­men sind, um bei der Anmeldung ihres Jungen dabei zu fein.

Ehrentag gratulieren.

gfs. Staufenberg, 9. April. Unsere Frauen­schaft veranstaltete einen festlichen Abend, zu dem die Kreisfrauenschaftsleiterin Frau W r e o e aus Gießen gekommen war. Die Leiterin Frau Mittermeier begrüßte die Mitglieder der Frauenschaft und des Frauenwerks. Der Saal war sehr schön geschmückt, die über 100 Frauen folgten den Darbietungen mit Freude und Aufmerksamkeit. Zunächst brachte ein gut geschulter Singkreis meh­rere Lieder klangvoll zu Gehör. Ernste Worte von E.M. Arndt wurden gesprochen, dann begann Frau Wrede ihre Ausführungen über die Arbeit der Frau im deutschen Frauenwerk. Sie betonte die Pflicht jeder Frau, freudig und opferbereit mitzu- arbeiten und den Weg zu gehen, der zu echter Volksverbundenheit und damit zur äußeren und inneren Freiheit unseres Volkes führt. Die Frauen folgten mit großer Spannung den Erklärungen über die Arbeit der einzelnen Aufgabengebiete und gewannen einen Einblick in das große Aufbauwerk der deutschen Frau. Ein Festspiel und ein luftiger Einakter, Chorgesang und gemeinsame Lieder um­rahmten den Abend', der allen in schöner Erinne­rung bleiben wird. _ , m v

= Alb ach, 10. April. Das Fest der ©eibe­nen Hochzeit feiern am Sonntag, 11. April, der früherer Pflasterer Jakob Schmitt und seine Ehefrau Margarete, geb. Damm. Das goldene Hoch­zeitspaar darf sich noch einer guten Gesundheit er­freuen. Herr Schmitt ist noch so rüstig, daß er die landwirtschaftlichen Arbeiten in der Wirtschaft seines Sohnes völlig besorgen kann. Frau Schmitt, die als Kind eines der Ehepaare, die in Paris ihren Unterhalt erwarben, 1863 in Paris geboren wurde, ist in der Hauswirtschaft noch von früh bis spät

daher nicht zu empfehlen

Schülerzahlen und Neuaufnahmen in den Gießener höheren Lehranstalten.

Nachdem die Schulen nunmehr den Unterricht wie­der aufgenommen haben und dabei gleichzeitig eine stattliche Anzahl Schüler neu übernahmen, ist es von einigem Interesse, die Schülerzahlen festzuhal- ten, die sich nach der Neuaufnahme in den Schulen ergeben haben. In der Mädchenoberschule beträgt die Gesamtzahl der Schülerinnen 560, 94 Schülerinnen wurden in die Sexta neu ausge­nommen. Es ist allerdings damit zu rechnen, daß sich die Zahl der Schülerinnen durch weitere Neu­aufnahmen noch um etwa 10 bis 15 erhöht. Das Landgraf-Ludwig-Gymnasium meldet 22 Neuaufnahmen, von denen 12 in der Sexta Einzug hielten. Die Gesamtfchülerzahl des Gym­nasiums beläuft sich nunmehr auf etwa 190. Das Realgymnasium kann von 102 neuaufgenom­menen Schülern berichten. Die Gesamtzahl der Schüler beträgt an dieser Anstalt 536. Die Ober­realschule zählt gegenwärtig 524 Schüler. An Neu­aufnahmen waren 115 zu verzeichnen. 54 Schuler wurden in die Sexta aufgenommen, die übrigen wurden in die anderen Klassen eingereiht.

Organistenkurfe

der Landeskirche Nassau-Heften.

Im Einvernehmen und mit finanzieller Unter­stützung der Landeskirche wird derVerband evan­gelischer Kirchenmusiker Nassau-Hessen" im Laufe des Sommers an einer Reihe von geeigneten Plätzen Kurse abhalten, in denen Organisten durch führende Kirchenmusiker eine vertiefende Einfüh­rung in die Aufgaben und in die Praxis des Orga- niftenamtes erfahren sollen. In O b e r h e ss e n sind solche Kurse vorgesehen in Gießen, Grünberg, Als­feld, Lauterbach und Büdingen. Die Zahl der Teil­nehmer ist für jeden Kursus auf sechs beschrankt. Sie kommen im Laufe der Monate Mai bis Sep­tember in 14tägigen Zwischenräumen, je nach Ver­einbarung an Mittwoch- ober Samstag-Nachmit­tagen, im ganzen achtmal, zu gemeinsamer Arbeit zusammen. Man erhofft von biefer durchgreifenden Maßnahme eine wesentliche Behebung der im Raume der Landeskirche aufgetretenen nicht ge­ringen kirchenmusikalischen Not. Die Kurse sind zu­nächst für Organisten im Amt bestimmt, doch kön­nen ausnahmsweise auch solche Personen zugelassen werden, die für die Uebernahme eines Organisten­postens demnächst in Frage kommen.

Gießener Wochenmarktpreife.

Ein Name wird aufgerufen. Ein Junge tritt vor zum Arzt, der Augen, Herz, Lunge Füße, kurz den ganzen Körper untersucht. Dann fällt die Entschei­dung.Ja, der Junge ist kerngesund, kann mitma­chen! Na, freust du dich?" Ein frohes Gesicht sagt mehr als Worte. So geht es weiter. Einer nach dem anderen wird untersucht. Da ist ein ganz zarter blasser Junge.Na", sagt der Arzt,wir warten besser noch ein Jahr. Mußt nicht traurig fein. Wann bist du denn geboren?"Am 12. Dezember 1927", kommt stockend die Antwort. also, stehst du, bann bist bu ja viel jünger als beine Kamera­den unb kanst ruhig noch ein Jährchen warten. So wirb über jeben Jungvolkanwarter sorgfältig die Entscheibung gefällt, ob er zum Pimpfen taugt

Es finb nur wenige, bie zuruckgestellt werben, aber auch einige, bei denen der Arzt einen gesund­heitlichen Fehler entdeckt, der der sofortigen sachge­mäßen Behandlung bedarf.

Mit diesen Maßnahmen wird die Hitlerjugend schon bei der Anmeldung ihrer großen, verant­wortungsvollen Aufgabe gerecht, Hüter der Gesund- I heit der jungen Generation zu fein.

Haus, sein Kleid, seine Kost, der Mensch im Lebenskreislauf und im Jahreskreislauf;

Blick in die Vergangenheit. Das Volk erzählt: Berichte, Bilder und andere Zeugnisse von be­sonders bedeutsamen Ereignissen in der Hei­mat (z. B. Feuers- ober Wassersnot, Unwetter­katastrophen, Meliorationen usw.), Berichte von großen Kriegen, Geschichte ber Bewegung, Volkssagen, Märchen, Volkslieb, Sprichwörter unb Redensarten, Spiel, Kunst unb Baudenk- mäler, Schrifttum unb Heimatmuseen, Archive. Diese Aufstellung soll ben ungefähren Rahmen angeben, ohne baß habet ber Anspruch auf Voll- stänbigkeit erhoben, aber auch ohne baß von jebem Heimatbuch bie Behandlung aller aufgeführten Sach­gebiete verlangt wirb. Die Einrichtung von Heimat­büchern stellt also eine umfaffenbe Maßnahme zum

benften Wirtschaftsgebieten fort.

** Staatslofe rechtzeitig einlöfen. Der Präfibent ber Preußisch-Süddeutschen Staats­lotterie teilt mit: Am 23. April beginnt mit ber -Riehuna 1 Klasse bie 49.Klassenlotterie. Die Nach-.-^ ----- - . ,

frage nach Sojen der Preußijch-Siiddeutjchen Staats- steuerumrechnungsjatze Jur Mar? 1937 lotterte - auch nach größeren Losabjchnitten -Französische Emfuhrkontmgente für da- 2. Viertel- ift diesmal besonder- groß Außerdem Hansen fid, jabr 1937. 243: Umrechnung- urse m den Guter- in ho« ftnnHirhpn Lotterie-Einnahmen bie Arbeiten und Tierverkehren mit dem Auslände^- 244. Bor- erfabrungsgemäß unmittelbar vor Ziehungsbeginn, schriften für die Bezahlung deutscher Waren bei der Es wird^deshalb dringend gebeten, die Lose sofort Einführung in die Mandschurei im Postpaketverkehr, und Nicht erst in den letzten Tagen einznloftn. Nur - »-"nr-mnnn »her h., Autloluno der Fackn rechtzeitig vor ber Ziehung bezahlte Lose Haden einen Gewinnanspruch. £

** 40-Jahrs eier bes ehern. Infante-, rie-Regiments Nr. 168 in Offenbach am Main. Die Kamerabschaft ehern. 168er in Offenbach im Reichskriegerbunb wird bie 40. Wie­derkehr bes Tages ber ©rünbung bes Infanterie- Regiments Nr. 168 am Sonntag 25. April in O-fenbach feierlich begehen. Verbunden damit ist eine Wiedersehensfeier aller ehern. Angehörigen des

WnMll-für ^stchjern <V»wendnngoo°rbot ÄMk DffÄ«if a ® Ä 29. ^l hartfalerner Gespinste). - 250: Lie französischen

dem für bie Polizei und Feuerlöschpolizei notwen­digen bekannten Klangzeichen verwechselt werden können. Derartige Schallzeichen sind für Privat- traftfahrzeuge nach der Ausführungsanweisung zum § 21 der Reichsstraßenverkehrsordnung nicht zugelassen. Es wird vor der Anschaffung und Be­nutzung dieser Signalvorrichtungen gewarnt, damit unnötige Ausgaben und Bestrafungen vermieden werden. Die bezeichneten Schallzeichen bleiben ber Polizei unb Feuerlöschpolizei vorbehalten und für alle anderen Fahrzeuge verboten.

Ferner ist die Ausstattung ber Kraftfahrzeuge der Polizei und Feuerlöschpolizei mit blauen Zusatz- Scheinwerfern vorgesehen, um diese im Interesse einer ungehinderten Durchfahrt auch bei Dunkel­heit weithin kenntlich zu machen. Diese blauen Lampen können nach der bevorstehenden Einfüh­rung für andere Fahrzeuge nicht zugelassen wer­den. Die Anbringung derartiger Lichtanlagen ist

* © i e ß e n , 10. April. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C IP/», Klasse D 10%, ungezeichnete 10, Wirsing, % kg (gelb) 12, grün 20 bis 25, Weißkraut 10, Rotkraut 12, gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, % kg 90 Pf. bis 1,10 Mark, Tomaten 70 bis 75 Pf., Zwiebeln 10 bis 14, Meerrettich 30 bis 70, Schwarz­wurzeln 25 bis 30, Rhabarber 25 bis 30, Kartoffeln, ...... . ....

% kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,65 bis 3,80 Mark, Main-Weser-Bahn zwischen _ , . .

Aepfel, % kg 20 bis 45 Pf., Zwetschenhonig 50 Pf., Nieder-Walgern zu finden, ferner werden an eim- Aähne i bis 1,10 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis gen Seitenstrecken Arbeiten ausgefuhrt.

1 Mark Enten 1,20 Mark, Tauben, das Stück 50 Im Vordergründe stehen ® 1 e i s e r n e u e r u n= bis 60 Pf., Blumenkohl 30 bis 50, Salat 15 bis 30, g e n zwischen Gießen und Butzbach aus

Salatgurken 70 bis 80, Endivien 10 bis 20, Lauch einer Länge von 12,6 Kilometern. Dort werden die

5 bis 10 Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15, Ra- bisherigen Schienen durch neue 30-Meter-Schienen dieschen,'das Bündel 15 bis 20 Pf. ersetzt.'Die Arbeiten werden von einer Bauftrma

* aus Kassel ausgeführt, die bei den Umbauten rund

, 120 Männer beschäftigt. Eine Baumaßnahme glei-

** Dienstiubilaum. Am 1- April feierte auf ber Main-Weser-Bahn zwischen

Herr Karl Z i tz e r, Beamter der Commerz- und kronuau[en und Nieder-Walgern Privat-Bank, Aktiengesellschaft, Filiale Gießen, sein ro0 auf einer Strecke von 4,3 Kilometer

25jähriges Dienstjubllaum ~ ebenfalls die Schienen durch neue 30-Meter-Schie-

Früher G e! ch a s t s , ch l u ß am Sarn^l Ersetzt werden. An dieser Stelle ist die Gieße-

tagnachmittag. Um den Bestrebungen nach Baufirma Faber & Schnepp mit einem Ein atz

... entaeaen-! ner f°^Arb°itskr°st°n beschäftigll Bei beiden Um-

bauarbeiten finden Volksgenossen aus dem engeren Heimatgebiet dankbar begrüßte lohnende Beschäfti­gung. Bei der Arbeit ist jeweils das in Betracht kom­mende Gleis während einiger Stunden des Tages für den Betrieb gesperrt. Damit die Arbeiten flott von- ftatten gehen, find alle modernen Hilfsmittel, wie Kranwagen, Spezialwalzen, Spezialschotterwagen

Verbesserung im Schienennetz unseres Bahnhofs, mit der eine wesentliche Verbreiterung und zum Teil auch eine Verlängerung der jetzigen Bahn­steige 2 und 3 verbunden fein wird. Diese Bau- matznahme ist nicht nur vom Standpunkt des tech­nischen Bahnbetriebs, sondern vor allem auch unter dem Gesichtswinkel der allgemeinen Förderung des Reisenden^Derkehrs zu begrüßen da nach der Fertigstellung dieser umfangreichen Verbesserungs- arbeiten auch die Aufenthaltsverhältnisse auf den beiden Bahnsteigen wesentlich besser sein werden als 'jetzt.

Seitwärts der Main-Weser-Strecke werden Er­neuerungsarbeiten an der Lumda-Brücke der Strecke Lollar Grünberg bei Mainzlar und an der Aar-Brücke bei Offenbach (Dillkreis) an der Strecke Niederwalgern Herborn im Laufe der nächsten Zeit zur Ausführung kommen. Außerdem sollen zwei Landstraßen-Unterführungen bei Niederwalgern erneuert werden.

Auf der Strecke FriedbergHungen sind Gleisauswecbselungen durch Einfügen von 15-Meter- Schienen in'der Nähe von Beienheim in Vor­bereitung. w

Für die Srecke Friedberg Nidda wer­den Erneuerungsarbeiten an zwei Bahnbrücken bei Gettenau und Echzell vorbereitet.

Auf der Strecke GießenGelnhausen sind gegenwärtig etwa 40 Arbeiter mit Erdarbeiten in der Nähe von Büdingen beschäftigt.

Neben diesen Arbeiten sollen noch zahlreiche kleinere Arbeitsaufgaben im Laufe des Sommers ihre Erledigung finden.

Gemäß den Vorschlägen der Reichsmittelstelle für Volkstumsarbeit ist in Zusammenarbeit mit dem AmtFeierabend" der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", mit dem Deutschen Bund Heimat­schutz, dem Deutschen Gemeindetag, dem Reichs­nährstand und mit anderen kulturbetreuenden Or­ganisationen eineArbeitsgemeinschaft für Heimatbücher" gebildet worden, deren Aufgabe es ist, die Anlage und Führung von Hei­matbüchern in möglichst allen Gemeinden zu för­dern. ,

Heimatbücher sind Aufzeichnungen einzelner Gemeinden oder kleiner Gemeindeverbände der Hei­mat. In das Arbeitsgebiet des Heimatbuches kon-

2 die^Heimatslur, Flurnamen, Natur, Bodenbe- Schutz und zur Erhaltung von gefährdetem und' un- nutzunq Handwerk in der Heimat, Verkehrs-1 ersetzlichem Volksgut dar Die NS.-Gemeinichaft 9' ' .Kraft durch Freude" begrüßt diese Aktion zur Em-