Ausgabe 
10.2.1937
 
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Obechessen.

Entrümpelung von Landschaft und Dorf.

DNB. Auf Veranlassung des Amtes für Rohstoff- Verteilung wird in der Zeit vom 20. Februar bis 7. März 1937 eine Sammlung zur Erfassung des in der Landwirtschaft abgängigen Alteisens durchge« führt. Da die restlose Erfassung des in den Land­gemeinden und deren Umgebung oder als unbrauch­bare landwirtschaftliche Geräte auf den Bauernhöfen zurückgehaltenen Eisens durch den gewerblichen Rohproduktenhandel infolge der verhältnismäßig hohen Transport- und Sammlungskosten nicht ge­währleistet ist, sollen NS.-Formationen, deren Ein­satz vom Gauleiter zu veranlassen ist, die Sammlung und den Transport zum nächsten Rohproduktenhänd­ler ehrenamtlich vornehmen. Grundsätzlich soll eine Bezahlung des von der Landbevölkerung abgegebe­nen Altmaterials erfolgen. Es muß erreicht werden, daß alles in Flur und Hof herumliegende Alteisen zur Abholung bereitgestellt wird. Durch die Beauf­tragten für die Altmaterialerfassung sind Vorkeh­rungen für die Abrechnung und evtl. Borzahlung der cchzugebenden Alteisenmengen bei den einzelnen Landwirten zu treffen. Im Einvernehmen mit der Fachgruppe Rohproduktenhandel werden die ange­messenen Preise für Alteisen festgestellt. Für jeden Ortsgruppenbereich muß im voraus festgestellt wer­den, an welchen Rohproduktenhändler die sam­melnde RS.-Formation das gesammelte Alteisen ab­zuliefern hat. Soweit das Altmaterial nicht unent­geltlich zur Verfügung gestellt wird, muß es den Landwirten bezahlt werden. Ein Uebererlös, z. B. infolge unentgeltlich überlassenen oder gesammelten Materials, ist der RSV. für Zwecke des Ernäh­rungshilfswerkes zuzuführen.

Landkreis Gießen.

O Allend orf (Lah n), 10. Febr. Mit dem 15. Februar beginnt im Schulsaale der hiesigen Oberklasse der erste Schulungslehrgang im Luftschutz, der von der zuständigen Ortsgruppe Gießen abgehalten wird. Es sind über 70 Teilneh­mer gemeldet. Damit wird auch in unserer Ge­meinde ein Stamm von Ausgebildeten geschaffen, die im Ernstfälle mit den nötigsten Erfordernissen des Lustschutzdienstes vertraut sind. Welches Inter­esse für den Luftschutz in unserer Gemeinde vor­handen ist, beweist die Tatsache, daß von der ge­samten Einwohnerschaft 44 v. H. dem Reichsluft­schutzbund als Mitglieder angehören.

)( Lich, 9. Febr. Derfrohe Abend", den der hiesige evangelische Kirchenchor nach langjähriger Ueberlieferung am letzten Sonntag vor der Possionszeit feiert, übte auch diesmal wieder seine bewährte Anziehungskraft aus. Schon lange vor Beginn waren die Räume des Parkhotel von den Mitgliedern und deren nächsten Angehörigen voll besetzt und von einer fesllichen Stimmung er­füllt. Mit dem Bachschen ChoralLobe den Herrn", den der Kirchenchor unter Leitung seines Chor­meisters, Lehrer i. R. und Organist Stein vor­trug, und einem vierhändigen Marsch von Schubert wurde der Abend eröffnet. Der Vorsitzende begrüßte die Mitglieder und die Gäste, wies auf die großen Aufgaben hin, die den Kirchenchören in unserer Zeit gestellt sind, und brachte ein begeistert aufgenomme­nes dreifaches Sieg-Heil auf den großen Führer des deutschen Volkes aus. Rach einer bestens aus- gestatteten Kaffeetafel, die deshalb auch dankbare Abnehmer fand, wechselten in bunter Reihenfolge musikalische, gesangliche und mundartliche Darbie­tungen mit kleineren und größeren Aufführungen und sorgten dafür, daß der Frohsinn zu seinem vollen Recht kam. Man war erstaunt, über wieviel gute Kräfte der Verein verfügt. Dazwischen er­klangen immer wieder die schönen Volkslieder, die der Chor mit seinen guten Stimmen zum Vortrag brachte. Auch der graue Glücksmann, der von Gie­ßen herübergekommen war, fand mit seinen Losen oute Aufnahme. Rur zu rasch entschwanden die Stunden des frohen Abends. Als gegen Ende dank

der Gebefreudigkeit der Mitglieder und Gäste noch jeder der Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine schöne Gabe mit nach Hause nehmen konnte, er­reichte die Stimmung ihren Höhepunkt, und jeder nahm Abschied in dem Bewußtsein, einen im besten Sinn des Wortesfrohen Abend" mit erlebt zu haben. Mit besonderer Freude wurde die Mittei­lung aufgenommen, daß der Sommerausflug des Chors die Mitglieder nach Schlitz, der einstigen Wir­kungsstätte des Chorleiters, führen wird.

Kreis Bübingen.

2) Nidda, 7. Febr. Zahlreichen Notstands- ar b eitern wird gegenwärtig auf Wochen hin­aus Arbeit und damit Brot beschafft durch zwei größere Wegebauten unweit unseres Städtchens. Sowohl durch die Chaussierung des sogenannten Fuchsweges, eine Abzweigung von der Pro­vinzialstraße NiddaRanstadt, nahe beim Staats­wald Hain, als auch durch Neuherrichtung des Ver­bindungsweges von der Staatsdomäne Dauern­heimer Hof nach dem Schleifelder Hof werden die dortigen Wegeverhältnisse bedeutend verbessert. Die Bauunternehmer sind verpflichtet, Arbeitslose, die ihnen im Benehmen mit dem zuständigen Arbeits­amt zugeteilt werden, einzustellen. Auch die Reichs­bahn belebt den Arbeitsmarkt. Sie läßt zur Zeit zwei Umbauten an der Bahnstrecke ausführen. Durch die Verbreiterung der Gleisanlagen auf der Nordseite des Bahnhofes ist die Verlängerung des dort über die Bahnanlagen führenden eisernen Fußgängersteges und demzufolge auch die Neuauf- führung großer Fundamente dazu notwendig. Fer­ner war an der Eisenbahnüberführung an der Salzhäuser Straße die Auseinanderlegung der beiden zu nahe beieinander befindlichen Gleisan­lagen und infolgedessen auch die Verbreiterung des hohen Zementsockels notwendig. Zum Abschluß die­ser Arbeiten ist jetzt aus technischen Gründen an dieser Stelle das seitherige Schienenmaterial sowie deren eiserne Träger durch stärkeres Material er­setzt worden.

Kreis Scholten.

Schotten, 9. Febr. Der Gartenbau­verein Schotten hielt am gestrigen Montag­abend seine Mitgliederversammlung ab. Der Vor­sitzende begrüßte die zahlreich Erschienenen, verlas den von Obstbau-Inspektor Metternich erstat­teten Jahresbericht, aus dem man eine rege Tätig­keit innerhalb des Vereins feststellen konnte. Die Mitgliederzahl ist gegen das Vorjahr gestiegen. Die Rechnung 1936 wurde verlesen und genehmigt. Ein Lichtbilder-Dortrag überPflanzenschutz im Obst­bau" fand aufmerksame Zuhörer. Es schloß sich eine rege Aussprache hieran an. Gesprochen wurde noch über Kalkdüngung, Schädlingsbekämpfung, Voll­spritzung, Obstoerwertung, Anstellung eines Baum- warts usw. Eine Liste auf Bestellung von Dünge­kalk wurde in Umlauf gesetzt. Am 27. Februar fin­det in der Turnhalle ein heiterer Abend statt, an dem die zahlreichen Preise, die anläßlich des Blu­menschmuckwettbewerbs 1936 verliehen werden konnten, zur Verteilung kommen werden. Die an­regend verlaufene Versammlung wurde von dem Vorsitzenden, Rektor Steinhauer, wie üblich geschlossen.

Kreis Alsfeld.

<> Deckenbach, 9. Febr. Der hiesige Krie­gerverein und der Gesangverein hielten im Saal von Heinrich Lorch ihren Familienabend ab. Im Mittelpunkt des Abends standen die Auf­führungen lustiger Hans-Sachs-Spiele. Die Veran­staltung nahm einen sehr unterhaltsamen Verlauf.

. Homberg, 8. Febr. Dieser Tage fanden hier imFrankfurter Hof" zwei Vorträge statt, in denen die Aufgaben der Landwirtschaft im Rah­men der Erzeugungsschlacht behandelt wurden. Dr. H e r b n e r (Gießen) sprach zunächst über grund­sätzliche Fragen der Düngung und erläuterte an Hand eines Filmes die Anlage von Gärfutter-Silos.

In einem weiteren Vortrag sprach Landwirtschafts- lehrer Walter über die Schädlichkeit des Korn­käfers und feine Bekämpfung.

Homberg, 9. Febr. Im benachbarten Nieder-Ofleiden findet in diesem Jahre der erste Lehrgang für Segelfliegen in der Zeit vom 14. Februar bis 6. März statt. Für diesen Lehrgang kommen in erster Linie jüngere Lehr­kräfte, die noch ohne Verwendung sind, als Teil­nehmer in Betracht. Außer dem Fliegen wird in der Hauptsache Modellbau getrieben werden. Vor­erst ist der Bau von Segelflugzeugen nichr beab­sichtigt. Segelfluglehrer S ch e u i n g (Gießen) leitet den Kursus, ihm steht der Hilfsfluglehrer Karl Oestreich (Ilbeshausen) zur Seite: Werkstattleiter ist diesmal wieder Georg F e y h (Gontershausen). In den Tagen vom 7. bis 27. März soll ein weiterer Lehrgang stattfinden.

Kirche und Schule.

)( Allend orf a. d. Lumda, 8. Febr. In der hiesigen Kirche wurde in der Zeit vom 31. Ja­nuar bis 7. Februar eine kirchliche Woche ab­gehalten. Für jeden Vortrag war ein besonderer Redner gewonnen. Es sprachen Pfarrer A l t (Nie- der-Ohmen), Pfarrer Keil (Ehringshausen), Pfar­rer Kalb Henn (Merlau), Pfarrer Volz (Wir- berg), Pfarrer Bernbuk (Groß-Felda), Pfarrer Becker (Burg-Gemünden), Pfarrer Andres (Allendorf a. d. Lumda). Der Besuch der einzelnen Abende war gut. Dieselben Vorträge waren vor­her bei verhältnismäßig gutem Besuch auch in der Kirche zu Climbach gehalten worden.

Briefkasten der Redaktion.

Frage 20. Sie wenden sich in der Frage eines Stellenwechsels am besten an das Arbeitsamt in Gießen, oder an die für Ihren Wohnsitz zuständige Nebenstelle des Arbeitsamtes.

Neueparadeuniform fürpolizeioffiziere

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Auf Grund der kürzlich erfolgten Anordnung des Reichsführers SS. und Chefs der deutschen Polizei Himmler wurde eine neue Paradeuniform für Polizeioffiziere eingeführt. Zu dieser Uniform ae- hören ein Tschako mit weißem Haarbusch und ein Bandelier mit Kartusche, auf dem das Hoheitszeichen angebracht ist. (Scherl-M.)

Kunst und Wissenschaft.

Ein Modell des Hauses der deutschen Kunst in Kanada ausgestellt.

In der Art-Gallery in Toronto wurde in Gegen- wart des Generalgouverneurs von Kanada, Lord Tweedsmuir, eine Architektur-Ausstellung er­öffnet, in der auch ein Modell des von Prof. Ludwig T r o o st entworfenen Hauses der deutschen Kunst in München zu sehen ist. Das Modell, das durch Vermittlung der Reichsbahnzentrale für den deutschen Reiseverkehr (RDV.) ausgestellt wurde und zum ersten Male im Ausland gezeigt wird, sand lebhafte Bewunderung. Generalgouverneur Lord Tweedsmuir sprach dem Leiter der RDD.-Vertretung für Kanada seine Freude über die Zurverfügungstellung dieses Modells aus und be­wunderte vor allem die klare Linienführung des Bauwerkes.

Norwegische Expedition nimmt Neuland in Besitz.

Von der Expedition des norwegischen Walfängers Lars C h r i st i e n f e n , der im Dezember v. I. mit feinem MotorschiffThorshavn" in Begleitung des Fliegers W i d e r o e eine Südeismeerfahrt antrat, traf folgendes Telegramm in Oslo ein:Von dem Flieger Wideroe wurde eine Bucht im Packeis ge­funden, von wo trotz der sehr starken Dünung der Start vorgenommen wurde. Auf einem 2% Stun­den dauernden Erkundungsflug wurde neues Land zwischen dem 35. und 40. Grad östlicher Länge gefunden. Die norwegische Flagge wurde aus dem Flugzeug geworfen auf 38 Grad östlicher Länge und 69,30 Grad südlicher Breite. Von dem neue ent­deckten Land wurde aus der Lust eine Karte nauf- nahme angefertigt. Das Land besteht aus einer Kette von Bergen, die sich vom 40. Grad in einem nach Süden und Westen offenen Bogen bis zum 35. Grad erstreckt. Im Inlandeis befindet sich ein Berg von etwa 1500 Meter Höhe.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Vom Atlantik ziehen fortgesetzt Störungen ost­wärts, die an ihrer Vorderseite mehr oder weniger milde und von der Rückseite her kalte Meeresluft auf das Festland verftachten. Der Witterungscharak­ter ist dementsprechend auch bei uns sehr wechselhaft. Nach dem Einbruch kälterer Luft, der im Gebirge, zum Teil auch in den Niederungen, Schneeschauer brachte, dringt zunächst wieder etwas mildere Luft über Frankreich ostwärts, hinter der sofort wieder kältere Lust aus nördlichen Breiten des Atlantik nachstößt.

Aussichten für Donnerstag: Verän­derlich mit zeitweiliger Aufheiterung, aber auch einzelnen meist schauerartigen Niederschlägen, im Gebirge meist Schnee, bei lebhaften westlichen Winden Jagestemperaturen zwischen 0 bis 15 Grad.

Aussichten für Freitag: Bei Luftzufuhr aus West unbeständiges und zu einzelnen Nieder- schläaen geneigtes Wetter, Temperaturen wenig geändert.

Lufttemperaturen am 9. Februar: mittags 5,6 Grad Celsius, abends 1,6 Grad; am 10. Februar: morgens 1,4 Grad. Maximum 7 Grad, Minimum heute nacht 0,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Februar: abends 2,6 Grad; am 10. Februar: mor­gens 1,3 Grad Celsius. Niederschläge 4,2 mm. Sonnenscheindauer 1,7 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 37: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.°G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zett ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Georg Rabe, Oberpostinspektor

im Alter von 62 Jahren.

im 62. Lebensjahre zu sich.

wieseck, den 9. Februar 1937.

Gießen, den 9. Februar 1937.

Die Trauerfeier findet Freitag, den 12. Februar, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle

des Neuen Friedhofes statt

893 D

Karl Heinrich Weitz

im 60. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Christine Weitz und Kinder.

Dank.

Die Kinder.

Dorf-Güll, den 9. Februar 1937.

Gießen, den 10. Februar 1937.

0671

898 D

Nach kurzem schweren Leiden entschlief sanft in dem Herrn mein unvergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder

Die Beerdigung findet am 11. Februar, nachmittags 2 Uhr statt.

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Karl Seibert II.

Otto Laub und Frau

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nebst allen Angehörigen.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 11. Februar, nach­

mittags 3 Uhr, vom Sterbehause Schustergasse 13 aus statt

902 D

In tiefer Trauer

im Namen der Angehörigen:

Elisabeth Rabe, geb. Ochs

Gestern morgen 6% Uhr entschlief sanft nach kurzem,

schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine

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