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stattgefundenen Hauptverhandlung erkannte das Gericht auf die gleiche Strafe, wie sie im Straf­befehl ausgesprochen war. Außerdem trägt der An­geklagte die Kosten des Verfahrens. Simon hatte, ohne im Besitze von U r s p r u n g s z e u g- nissen zu sein, am 2. März 1937, am Tage des Nutzoiehmarktes, gegen 7.30 Uhr, sechs Stück Großvieh angetrieben.

Große Strafkammer Gießen.

Der von dem Bezirksschöffengericht Gießen we­gen Widerstandes zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten verurteilte Kupferputzer Hans Scham- b ad) aus Bad-Nauheim hatte gegen dieses Urteil Berufung eingelegt und bat um mildere Bestra­fung. Er hatte nach Arbeitsschluß im Dezember 1936 mehrere Wirtschaften besucht und sich in be­trunkenem Zustand bei einem Wirt, der ihm kein Bier mehr geben wollte, ungehörig und beleidigend benommen. Einem Polizeiwachtmeister, der ihm be­hilflich sein wollte, setzte er Widerstand entgegen, als er auf die Wache gebracht werden sollte. Weil der Angeklagte gewußt hat, daß er im Zustand der Trunkenheit zu solchen Delikten neigte, was sich aus seinen Vorstrafen zeigte, hatte er sich gern. § 330 StGB, des fahrlässigen Vergehens der Voll­trunkenheit schuldig gemacht. Die Berufungsver­handlung ergab die gleichen tatsächlichen Feststel­lungen wie die erstinstanzliche Verhandlung. Die Staatsanwaltschaft beantragte Verwerfung der Be­rufung. Das Gericht setzte die Strafe um einen Monat herab und verurteilte den Angeklagten zu drei Monaten Gefängnis und Kostentragung.

Aus dem Strafgefängnis St. Georgen-Bayreuth war der Versicherungsvertreter Hans Kramer

aus Gießen vorgeführt, gegen den die Staatsan­waltschaft wegen Rückfallbetrugs Anklage erhoben hatte. Er war in den Jahren 1935 und anfangs 1936 in Wiefeck und im Bezirk Marburg-Land für eine Krankenversicherung als Versicherungsvertreter tätig gewesen und hatte sich dabei in vielen Fällen des Rückfallbetruges schuldig gemacht.

So bewog er viele Volksgenossen zum Eintritt in eine Krankenversicherung, um sich Provision zu verschaffen, indem er ihnen vorspiegelte, bei feiner Gesellschaft beginne der Lauf der Versicherung ohne Wartezeit. Er kassierte dann jeweils bereits einen Monatsbeitrag, obwohl die Beitragspflicht erst mit Beginn des auf die Aufnahme folgenden Monats in Lauf gesetzt wurde. Diese ersten Monatsprämien behielt der Angeklagte für sich. In Wirklichkeit be­gann die Versicherung erst nach Ablauf einer be­stimmten Wartezeit.

Der Angeklagte, der früher Reisender war, sich während der Inflationszeit selbständig machte und einenGroßwarenhandel" gründete gab dieses Ge­schäft bald wieder auf und wurde als Reisender und Vertreter für Versicherungen tätig. Bereits im Jahre 1923 wurde er wegen Betrugs dreimal ver­urteilt. In 1924 stand er achtmal wegen Betrugs vor den Schranken des Gerichts. Die Beweisauf­nahme nahm fast die ganze Sitzungsdauer in An­spruch. Aus der Verhandlung war zu entnehmen, daß der Angeklagte mit großer Gerissenheit und Rücksichtslosigkeit bei seinen geschäftlichen Machen­schaften vorging. Fast immer waren es, wie in den meisten dieser Fälle, kleine Landwirte. Arbeiter, die der Betrüger hineinlegte. Die Verhandlung wird am heutigen Mittwoch fortgesetzt.

Helle Nächte.

Oer Sternenhimmel im Juni.

Von Or. Erwin Eossinna.

Am 21. Juni um 21.12 Uhr erreicht die Sonne den nördlichsten Punkt ihrer scheinbaren Bahn. Ihre Mittagshöhe beträgt um diese Zeit in Mitteldeutsch­land rund 63 Grad, die Tageslange I6V2 Stunden. Es ist der längste Tag des Jahres, der Tag der Sommersonnenwende. Nachts sinkt die Sonne nur etwa 15 Grad unter den Horizont, so daß infolge der Lichtreflexion an den höchsten Luft­schichten ein heller Dämmerunasschein auch um Mitternacht die Stellung der Sonne verrät. Der Juni ist die Zeit der hellen Nächte. In Deutschland gehen Abend- und Morgendämmerung ineinander über, in Süddeutschland werden sie durch eine sehr kurze Zeit der Dunkelheit getrennt. Die Zone der hellen Nächte reicht etwa bis zur geographischen Breite von Nürnberg. Ist hier der Dämmerungs­schein nur niedrig, so erhebt er sich im nördlichsten Deutschland, an den Küsten der Nord- und Ostsee, hoch über das Sternbild des Fuhrmann empor. Nur die helleren Sterne werden daher im Juni dem freien Auge sichtbar.

Am nördlichen Horizont sehen wir gegen 22 Uhr als einzigen Stern die Kapella im Fuhrmann, wäh­rend die übrigen Sterne des Fuhrmanns und Perseus sich kaum vom hellen Himmelsgrund ab­heben. Günstiger steht die Kassiopeia im Nordosten, deren Lichtpunkte die Form eines lateinischen W nachahmen. Der mittelste Stern der Kassiopeia, Gamma, hat in jüngster Zeit durch seinen unge­wöhnlichen Glanz die besondere Aufmerksamkeit der Astronomen auf sich gelenkt. Gamma war bisher als unveränderlicher Stern von der Helligkeit 2,25 angesehen worden. Im Februar dieses Jahres aber hat eine Aufhellung bis zur Größe 1,5 stattgefun­den, also eine Zunahme der Helligkeit auf das Doppelte der ursprünglichen. Seitdem ist die Hellig­keit leichten Schwankungen unterworfen. Der Stern gehört zu den sehr heißen Heliumsternen mit Ober­flächentemperaturen von mehr als 20 000 Grad (Sonne 5900 Grad) und übertraf vor dem Licht­anstieg die Sonne an Leuchtkraft um das Hundert­fache. Jetzt ist er etwa zweihundertmal so hell wie die Sonne. Welche verheerenden Folgen es hätte, wenn die Sonne plötzlich ihre Licht- und Wärme­strahlung verdoppeln würde, mag sich jeder selbst ausmalen. Die Entfernung von Gamma zu Kassio­peia beträgt hundert Lichtjahre, der Durchmesser etwa das Doppelte des Sonnendurchmessers, so daß die enorme Helligkeit hauptsächlich der hohen Tem­peratur zuzuschreiben ist.

Heber der Kassiopeia und rechts vom Polarstern stnden wir das Sternbild des Cepheus, dessen Stern Delta einer ganzen Klasse von veränderlichen Ster­nen den NamenCepheiden" gegeben hat. Die Licht­schwankungen der Cepheiden erklären sich durch ein Pulsieren, ein abwechselndes Aufblähen und Wieder- zusammenziehen dieser Sterne, das um so lang­samer erfolgt, je größer und Heller der Stern ist. Die Cepheiden sind ausnahmslos Riesensterne im Vergleich zur Sonne.

Hoch im Zenit sehen wir den Drachen zwischen Kleinem und Großem Bären hindurchziehen. Sein durch ein Sternoiereck bezeichneter Kopf ist gegen die Wega, den Hauptstern der Leier, gerichtet. Mit Deneb im Schwan und Atair im Adler bildet Wega ein großes gleichschenkliges Dreieck am Südost­himmel. Ties am südlichen Horizont sind die Sterne des Skorpions mit dem roten Antares erschienen. Dieses schöne Sternbild kommt leider bei uns nur in sehr klaren Sommernächten einigermaßen zur Geltung, da es nur geringe Höhe über dem Hori­zont erreicht. Rechts über dem Skorpion, im Stern­bild Waage, leuchtet der Planet Mars in rötlich gelbem Licht. Seine Helligkeit nimmt langsam ab, da wir uns von ihm entfernen. Er bleibt aber im Juni und Juli das auffälligste Gestirn am Süd­himmel.

Den Raum zwischen Wega, Arkturus und Antares nehmen die Sternbilder Herkules, Nördliche Krone mit Gemma als Hauptstern, Schlange und Schlan­genträger ein. Arkturus im Bootes, ein gelber Riesenstern von 22fachem Sonnendurchmesser, steht jetzt hoch am Südhimmel. Er ist der eigentliche Sommerstern, der bis Ende September den abend­lichen Himmel schmückt. Sein Licht ist 38 Jahre lang unterwegs, bis es die Erde erreicht, und vermöge seiner großen Oberfläche übertrifft Arktur unsere Sonne um das 95fache an Helligkeit. Tiefer im Südwesten funkelt die weiße Spika im Sternbild der Jungfrau, während Rabe und Becher sich dem Horizont nähern. Auch der große Löwe mit Regulus ist schon stark nach Westen gerückt.

Von den Planeten ist nur Mars am Abend­himmel sichtbar. Venus ist Morgenstern und geht IV» bis 2 Stunden vor der Sonne auf. Rechts von Venus und höher über ihrem Osthorizont steht der Saturn. Beide Planeten bilden mit der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes an den Tagen vom 4. bis 6. Juni eine reizvolle Konstellation. Jupiter im Sternbild des Schützen erscheint eine Stunde vor Mitternacht am Südosthimmel.

Am 8. Juni findet eine totale Sonnen­finsternis statt, die durch eine besonders lange Dauer (bis zu 7 Minuten) der vollständigen Ver­finsterung der Sonnenscheibe gekennzeichnet ist. Der Mond befindet sich nämlich in Erdnähe und er­scheint größer als die Sonne, welche sich in Erd­ferne befindet. Leider wendet die Erde der Sonne gerade ihre Wasferseite zu, fo daß die Finsternis nur im südlichen Großen Ozean und seinen Rand­gebieten zu beobachten ist. Die Zone der vollständi­gen Bedeckung verläuft als ein nur 150 Kilometer breiter Streifen von den Neuen Hebriden nach Peru.

Die Lichtgestalten des Mondes fallen auf folgende Tage: letztes Viertel 2., Neumond 8., erstes Viertel 15., Vollmond 23. Juni.

Ein Kind beim Spiel ertrunken.

Lauterbach, 8.Juni. (LPD.) In der Nähe des Kreisortes Crainfeld spielten einige Kinder in der unmittelbaren Nähe eines kleinen Teiches. Dabei hatte der achtjährige Hans Lahr, das Pflegekind des Landwirts Karl B a u m b a ch, das Pech, am Ufer abzurutschen und in das Wasser z u ft ü r 3 e n. Erschreckt liefen die Spielkameraden davon, um Hilfe aus dem Ort zu holen. Bis diese bei der weiten Entfernung jedoch zur Stelle war, war es zu spät. Trotz eifriger und langer Be­mühungen von Sanitätern gelang es leider nicht mehr, den Jungen ins Leben zurückzurufen.

Todesurteil gegen den LZildhüter- Mörder von Köppern.

F r a n k f u r t a. M., 8. Juni. (LPD.) Das Frank­furter vurgericht verurteilte am Dienstag nach langer Verhandlung den 28jährigen Willi Mie - g e r aus Friedrichsdorf wegen Mordes an dem Wildhüter Hofmann aus Köppern nach dem von dem Staatsanwalt gestellten Antrag zum Tode, zu einem Jahr neun Monaten Zuchthaus, dauernden Ehrverlust und Einziehung der Waffen und der Falle. Der Angeklagte nahm das Urteil weinend auf.

Unter einer Eiche vom Blitz erschlagen.

Dillenburg, 8.Juni. (LPD.) Im benachbar­ten Donsbach ist gegenwärtig eine Anzahl Einwoh­ner auf der Viehweide beschäftigt. Unter ihnen be­fand sich auch der Landwirt Richard Becker, der bet einem schweren Gewitter, das Dienstag vormit­tag über dem Dilltal niederging, unter einer Eiche Schutz suchte. Der Mann hatte kaum den Baum erreicht, als ein Blitz in den Baum führ, der Becker auf der Stelle tötete.

Ein neues Ehrenmal für Wetzlar.

* Wetzlar, 7.Juni. Nachdem vor kurzer Zeit die Leitz-Werke ihren Gefallenen und Verstorbenen ein eindrucksvolles Ehrenmal am Eingang zu dem neuen Werke geschaffen hatten, wurde nun auch ein Heldenmal für die Kameraden der aus dem Rhein. Jäger-Batl. 8 hervorgegangenen Kameraden der M.G.A. 3 (10) in der Silhöfer Au eingeweiht. Ein Begrüßungsabend vereinte zahlreiche alte Jä­ger und Schützen mit den jungen Kameraden des M.G.Batl.(mot.) 2 und auch denen von der 3. Komp, dieses Batts., denen gerade in diesen Tagen die Traditton der stolzen 8. Rheinischen Jäger und der MG.-Abtlg. übertragen worden waren. Mit den zahlreich erschienenen Kameraden aus dem Rhein­land, von der Saar und aus sonstigen Gauen ver­einten sich viele alte Offiziere der stolzen Jäger­formationen. Die Grüße der 8. Rhein. Jäger über­brachte der einer alten kurhessifchen Offiziersfamilie entstammende Gießener Oberst a. D. K l e i n h a n s, der bei den 8. Jägern als Kadett eingetreten war, später Mitbegründer der MG.-Abtlg. wurde und mit beiden Jäger-Formationen die Wacht an den Vogesen gehalten hatte. Seine frischen Schilderun­gen der Entstehung der MG.-Abteilungen fand an­haltenden Beifall.

Am Sonntag wurde dann unter Anteilnahme der Wetzlarer von den alten Schützen das Ehrenmal eingeweiht, wobei die 3. Komp, vereint mit den Ehrenstürmen der Kampftruppen der Bewegung der Feier ein festliches Gepräge gab. Bürgermei­ster Kindermann übernahm das Denkmal in die Obhut der Stadt Wetzlar. Das Denkmal baut sich aus einem Findling auf, in den ein Relief ein­gelassen ist, das fahrende MG.s darstellt.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 10. 3uni.

6 Uhr: Choral. Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. Volksliedfingen Liederblatt 5. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deut­sche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten

(auch aus dem Sendebezirk). Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Gemischte Nachspeise. 15: Für unsere Kinder. 15.30: Volk und Wirtschaft. Die unsichtbare Sekretärin. Kundendienst durch den Fernsprecher. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Zwei Völker begegnen sich. Eindrücke und Ergebnisse einer Reise nach Polen. 17.45: Aus der Regelkunde des Sportes:Tennis". 18: Kam­

mermusik. 18.30: Vorsicht bei neuen Bekanntschaften! Eine Geschichte, die Ihnen auch passieren kann. Von Hans Schneider-Faciüs. 19:Froher Feier­abend!" 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspie­gel. 20: Nachrichten. 20.10: Wunschkonzert. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Grenzecho. 22.30: Tanz- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Das ist die Volksgasmaske, die jeder besitzen soll.

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Erste Ausnahme von der V 0 l k s g a s m a s f e , die Ministerpräsident Generaloberst Göring in feiner Rede ankündigte. Für diese Dolksgasmasken werden zum größten Teil inländische Rohstoffe verwendet, so daß der gewaltige Bedarf des gesamten deutschen Volkes nach einer gewissen Vorbereitungszeit gedeckt werden kann. Jeder einzelne wird künftig die Volksgasmaske erwerben können. Links: Jo wird die Dolks- gasmaske aufgesetzt und (rechts) so wird sie getragen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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EröffnungS-Bahnradrennen in Gießen.

Am 20. Juni wird das erste diesjährige Bahn­radrennen zur Veranstaltung kommen. Der Gieße­ner Radfahrerverein von 1885 hat schon vor län­gerer Zeit mit den Vorarbeiten begonnen. Der große Eingang von Meldungen läßt erkennen, wie beliebt die Gießener Radrennen in den drei ab­gelaufenen Jahren geworden sind. Deutschlands beste Amateurbahnfahrer haben ihre Mel­dungen abgegeben. Auf Grund ihrer an den letzten Sonntagen gezeigten Leistungen wurden von dem Gießener Verein folgende Fahrer verpflichtet:

Zunächst der dem Gießener Publikum gut be­kannte Kölner Jean Schorn. Schorn, der der deut­schen Nationalmannschaft angehört, d. h. zu den zur Zeit zehn besten deutschen Amateuren zu zäh­len ist, konnte nach seinen Siegen in Stockholm und Amsterdam gegen internationale Klasse auch die besten deutschen Fahrer in Bochum klar schla­gen. Er wird sich auch auf der Gießener Aschenbahn wieder gut zurechtfinden und mit dem Gießener Fahrer W. Neumann eine der stärksten Mannschaf­ten bilden. Erstmals wird auch eine süddeutsche Mannschaft, mit Rothbühr - Heger aus Mannheim an den Start gehen, die auch an den letzten Sonn­tagen siegreich abgeschnitten hat. Mit Buchheister-

Ferschke - Ebeling - Lein gehen zwei Kasseler Mann­schaften an den Ablauf. Weiterhin wurden die Frankfurter Geyer - Frieß, die jetzt in ihrer Hei­matstadt siegreich waren, verpflichtet. Als Tempo­leute sind auch die beiden Neuwieder Gelpke- Eichenhain vertreten. Mit weiteren erftHaffigen Fahrern ist noch zu rechnen. Auch der andere Gie­ßener Fahrer H. Preiß wird an den Start gehen.

Die Ergebnisse im Gießener Gruppen- und Dolksschießen.

K lein kali der (50 Meter, 12er-Ringbrust- scheibe): 1. Krieger-Kameradschaft Annerod (Sieger- Mannschaft: Schwarz 152, Keßler 150, Rabenau 147, Magel 145 R.) 594 Ringe. 2. NSKK. 1. M/147 Gießen 578 R. 3. Schützenverein Marburg 1. Mann­schaft 576 R. 4. 2. Komp. MG.-Batl. (mot.) 2, Wetzlar, 1. Mannschaft 548 R. 5. Kriegerkamerad­schaft Gießen 1. Mannschaft 545 R. 6. Schützenoer- ein Marburg 441 R. 7. Schützengesellschaft 1926 Gießen 539 R. 8. 2. Komp. Jnf.-Regt. 116 Gießen 529 R. 9. Postsportverein Gießen 529 R. 10. Amt für Leibesübungen Gießen 526 R. 11. Schützenver­ein Krofdorf 525 R. 12. SA. R. 41/116.

Wehrmann (175 Meter auf 20er-Ringbrust-

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Nieskrämpfe

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Nistkästen

leicht auch Blut. Klemmt sich ein größerer Stein im Harnleiter ein, so entstehen sehr heftige Ko­liken. Bleibt der Stein längere Zeit eingeklemmt, so kann eine schwere Rierenschädigung, unter Umständen Harnvergiftung des Körpers entstehen. Ärztliche Be­handlung ist unerläßlich. Im Anfall können vielleicht heiße Bäder und heiße Umschläge auf die Nierengegend die Schmerzen bis zum Eintreffen ärztlicher Hilfe einigermaßen lindern.

Nieskrämpfe. Niesen ist ein Re­flexvorgang, der zur Entfernung von Reizen der Nasenschleimhaut von der Natur eingerichtet ist. Bei einem Nieskrampf besteht ein anhaltendes krampfhaftes Niesen. Unterdrücken des Niesens gelingt am besten, wenn man die Zunge fest gegen den Gaumen und die obere Zahnreihe drückt. Nikolaus, männl. Vorname, grie­chischer Herkunft mit der Bedeu­tung Volksbesieger Abkürzung Klaus. In vielen Gegenden er­scheint am Nikolaustage, 6. De­zember. der Nikolaus als Bischof mit langem weißen Bart, viel­fach in Begleitung des Knecht Ruprecht, um unartige Kinder mit der Rute zu strafen, artige mit Äpfeln, Nüssen und Zucker­werk zu belohnen.

Nikotin, Giftstoff des Tabaks, farbloses, nach Tabak riechendes Öl, das sehr giftig ist. Der Niko­tingehalt in Zigarren, Zigaret­ten und sonstigen Tabakwaren ist nicht so groß, daß bei mäßigem Rauchen Schäden auftreten, da sich der Körper an ein gewisses

Maß von Nikotin gewöhnt. Schädlich auf jeden Fall ist aber das Einatmen des Rauches m die Lungen.

Nikotinvergiftung, Tabakvergif­tung. Tritt meist auf bei Leuten, die sebr viel rauchen, aber auch bei solchen, die selten rauchen und deshalb das Rauchen nicht ge­wöhntsind. Äußert sich in Schwin­del, Kopfschmerzen, Schweißaus­bruch, Speichelfluß, Sehstörun­gen, Pulsverlangsamung, Herz­schwäche. In leichten Fallen Mus­kelzittern, Herzklopfen, Seh­schwäche und Verdauungsstörun­gen. Behandlung bei plötzlicher Nikotinvergiftung: waagrechte Lagerung des Kranken, kalte Um­schläge auf Stirn und Herz, star­ken Kaffee, Alkohol. Bei chroni­scher Vergiftung infolge zu star­ken Rauchens Behandlung durch Entziehung des Tabaks.

Nippsachen, früher sehr beliebter Zimmerschmuck aus kleinen Fi­guren utro sonstigen Gegenstän­den aus Porzellan, Holz usw., vielfach Reiseandenken, die selten irgendwelchen künstlerischen Wert besaßen. Gute künstlerisch ein­wandfreie Schmuckstücke und An­denken sind heute nicht teurer als der Kitsch. Man sollte grund­sätzlich nur wirklich Schönes in seinen Haushalt aufnehmen.

Nirosta, Abkürzung für nicht­rostenden Stahl.

Nissen, die Eier der Läuse.

Nistkästen für Vögel sollen in jedem Garten hängen, um den Sängern und Jnsektenvertilgern Brutgelegenheit zu geben. Fer­tige Nistkästen, die völlig ihrem

Eine Harle Nuß ...

Da sind die Zähne wirklich zu schade dazu, um sie zu knacken. Besser ist es, diese Arbeit dem Nußknacker zu überlassen. Das geht leicht und ohne Gefahr für die Zähne. Bei Häuser sehen Sie viele Arten in Nußknackern.

3- B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.