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Sommer

Bahnhofstraße 14

HAUS DER GUTEN,

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Abendbörse behauptet.

An der Abendbörse war das Geschäft sowohl für Aktien, wie für Renten klein. Die Haltung blieb aber dessen ungeachtet freundlich und die Mehr­zahl der notierten Papiere lag voll behauptet. Von Elektrowerten erhöhten sich AEG. auf 41,90 (41,50), jedoch schon 42 in Berlin, Gesfürel auf 148,50 (148) und Schlickert auf 166 (165). Auch Montan­papiere notierten überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. freundlicher, Buderus 125,25, Harpener 160, Rhein­stahl 158,50, Verein. Stahl 116,90, ferner zogen Deutsche Erdöl auf 148,50 (147,90) an. IG. Farben mit 167,25 blieben unverändert, BMW. gewannen 0,50 auf 141,25 und Holzmann 0,75 v. H. auf 148,75. Westdeutsche Kaufhof bröckelten auf 59,25 (59,75) ab. Am Einheitsmarkt erhöhten sich Verein. Faß Kassel auf 7,50 (7), Neckarwerke Eßlingen ka­men nach Pause mit 121,50 (123,50) zur Notiz. Der Rentenmarkt zeigte Altbesitz 0,13 v. H. höher mit 121,65, Kommunal-Umschuldung mit 92,60 gut be­hauptet, ebenso notierten verschiedene Industrie-An­leihen wie heute mittag. Im Freiverkehr beweg­ten sich Adlerwerke Kleyer zwischen 114,50 bis 115.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 8. April. Auftrieb: 942 Stück Großvieh, darunter 135 Ochsen, 159 Bullen, 509 Kühe, 139 Färsen; 576 Kälber, 18 Hämmel, 46 Schafe, 355 Schweine. Notiert wurden je 50 Kilo­gramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 6. April 43 bis 45), b) 37 bis 41 (39 bis 41), c) 34 bis 36 (36), d) 24 bis 29; Bullen a) 43 (43), b) 38 bis 39 (39), c) 29 bis 34 (34); Kühe a) 40 bis

größeres Geschäft, BMW. gewannen 0,75 v. H. auf 140,75, während Daimler vernachlässigt wurden. Im einzelnen setzten Reichsbank mit 197 (195,65), West­deutsche Kaufhof mit 59,75 (58,75), Zellstoff Aschaf­fenburg mit 135,50 (134,50) und AG. für Verkehr mit 131,25 (131) ein.

Im Verlaufe war das Geschäft klein. Am Aktien­markt traten keine stärkeren Abweichungen ein. IG. Farben unter Schwankungen etwas lebhafter mit 167,50 bis 167,25 nach 167,25. Im übrigen blieben die anfangs erhöhten Kurse behauptet. Die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen un­einheitlich bei Veränderungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Kaliwerte notierten schwächer, während sonst Er­höhungen überwogen. Der Einheitsmarkt war weiter fest, eine Reihe von Papieren wurden man­gels Materials gestrichen. Gebr. Adt 63 (60), Main­zer Aktien-Bräu aus den HV.-Verlauf gesucht mit 73 (70). Bankaktien lagen mäßig fester.

Am Nentenmarkt war das Geschäft später bei voll behaupteten Kursen ebenfalls stiller. Am Pfandbriefmarkt blieben Goldpfandbriefe und die meisten Kommunal-Obligationen unverändert, von letzteren zogen die der Gemeinschaftsgruppe teil­weise 0,25 bis 0,50 v. H. an auf 97,25. Liquidations­pfandbriefe lagen durchgehend 0,13 bis 0,25 v. H. fester, ebenso zogen Stadtanleihen weiter an. Von Industrie-Obligationen 1951er Verein. Stahl 98,65 (98,25), 5 v. H. Eisenbahn-Bank 87,50 (87).

Jrn Freiverkehr stiegen Elsäss. Bad. Wolle auf 56,50 (53), Ufa Film auf 72,75 (71,50). Tagesgeld war sehr leicht und der Satz wurde auf 2,25 <2,50) v. H. ermäßigt.

Wirtschaft.

Mein-Mainische Börse.

INitlagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 8. April. Zwar behauptete die Börse auch heute die feste Grundtendenz der letzten Tage, das Geschäft hat sich jedoch wieder mehr auf den Rentenmarkt verlagert, an dem in den meisten Papieren größere Umsätze und weitere Anlagekäufe in Auswirkung der starken Geldflüssigkeit zu verzeichnen waren. Lebhaft waren Kommunal-Umschuldung mit 92,50 bis 92,60 (92,45), ferner Städte-Altbesitzanleihen zu 125,25 bis 125,75 (125,25 bis 125,50). Außerdem blieben Wiederauf­bauzuschläge mit unverändert 79,40 bis 79,65 und Zinsvergütungsscheine mit 94,65 bis 94,75 gefragt und Reichsaltbesitz erhöhten sich auf 121,50 (121,25). Auch Pfandbriefe, Kommunal-Obligationen und Stadtanleihen wurden weiter gefragt.

Das A k t i e n geschüft war infolge des vermin­derten Auftragseinganges ruhiger und die Kurs­gestaltung etwas uneinheitlich, wenngleich Erhöhun­gen, insbesondere nach den ersten Kursen, über­wogen. Einzelne Spezialwerte blieben etwas leb­hafter, so am Montanmarkt Verein. Stahl mit 116,90 bis 117 (116,25), Harpener mit 160,75 (160) und Mannesmann mit 119 bis 119,13 (118,90). ZG. Farben bei ruhigem Geschäft 167,25 (167,50). Elektrowerte lagen voll behauptet, RWE. 0,40 v. H. höher mit 127,75. Von Motorenwerten hatten nur Adlerwerke Kleyer im Freiverkehr mit 115 (114,25)

43 (43), b) 34 bis 39 (37 bis 39), c) 27 bis 33 (30 bis 33), d) 21 bis 25 (23 bis 25); Färsen a) 42 bis 44 (44), b) 38 bis 40 (40), c) 34 bis 35 (35), d) 28; Kälber a) 60 bis 65 (60 bis 65), b) 53 bis 59 (53 bis 59), c) 41 bis 50 (41 bis 50), d) 25 bis 40 (35 bis 40) Hämmel b2) 48 bis 50 (48 bis 52), c) 40 bis 47; Schafe a) 42 bis 44 (44 bis 46), b) 30 bis 35; Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50); Sguen gl) 51,50 bis 52,50 (52,50). Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber ver­teilt, Hämmel und Schafe langsam.

Schweinemarkt in Buhbach.

* Butzbach, 8. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 435 Ferkel zum ver­kauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 18 Mark, ältere Tiere 18 bis 22 Mark. Der Handel verlief schleppend, es verblieb Ueberstand.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

L. Sch. in L. Einer Hausgehilfin steht ein bezahl­ter Urlaub von mindestens 5 Tagen im ersten Jahr, mindestens 8 Tagen im zweiten Jahr und minde­stens 14 Tagen im dritten und jedem weiteren Jahr zu.

Schilddrüse

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Schindeln

die übersckftau sein wollen und damit alles verkehrt machen. Schildbürgerstreiche.

Schilddrüse. Eine sehr wichtige Drüse des menschlichen Körpers mit innerer Sekretion (s. b.). Sie liegtschildähnlich" vor dem Kehlkopf und dem oberen Teil der Luftröhre. Sie ist sehr gefäß­reich und sondert ein sehr wich­tiges Hormon ab. das die Herz­tätigkeit beschleunigt und den Stoffwechsel anregt. Wird zuviel von oiesem Hormon in das Blut geleitet, so entstehen unan­genehme Zustände von Herzklop­fen und erhöhtem Stoffwechsel (Abmagerung uswZ. Vgl. Base­dow. Zwischen Schilddrüse und Keimdrüsen besteht ein gewisser Zusammenhang. Bei angebore­nem Mangel der Schilddrüse entsteht eine allgemeine körper­liche und geistige Unterentwick­lung, der sog. Kretinismus oder das Myxödem. Vergrößerung der Schilddrüse wird besonders in den Alpenländern viel beobach­tet. Vgl. Kropf.

Schildkröten, in Deutschland nur mehr sehr selten anzutreffende gepanzerte Tiere. Auch die Sumpfschildkröte ist fast aus­gestorben. Zum Halten in.Ter­rarien eignet sich die griechische Landschildkröte, die bis zu 30 cm lang wird und von Salat. Lö­wenzahn und Obst lebt, aber auch Würmer und Schnecken frißt. Aus großen Schildkröten wird die beliebte Schildkrötensuppe hergestellt, (Turtlesuppe) die Be­zeichnung Mocturtlesuppe besagt, daß es sich um ein künstliche Schildkrötensuppe handelt.

Schildpatt, Hornplatten des Rük- kenschildes von Seeschildkröten, wird zu Kämmen und Knöpfen verarbeitet. Schildpattkämme dürfen nur in lauwarmem Was­ser gereinigt werden. Zerbro­chene Kämme können nur in der Fabrik wieder zusammengeklebt werden.

Schimmel, weißes Pferd, Apfel­schimmel, Schimmel mit kreis­förmigen dunklen Zeichnungen. Schimmel, durch Schimmelpilze gebildete graugrüne Schicht auf Lebensmitteln, die dadurch in den meisten Fällen verdorben und ungenießbar sind. Ungefähr­lich ist Schimmel nur, wenn er oberflächlich auf Schinken und Dauerwurst sitzt und mit Salz­wasser abgerieben werden kann, ferner bei Camembertkäse. Alle übrigen Lebensmittel vernichtet man bester, wenn sie von Schim­mel befallen sind. Schimmel an Wänden und Tapeten entsteht nur, wenn die Räume feucht sind. Man läßt sie bei guter Durch­lüftung austrocknen und fegt den Schimmel ab. Die Tapeten kann man außerdem mit Salizylspiri­tus bestreichen. Schimmel an Möbelstücken wird mit Essig ab­gewaschen. Leder, auf dem Schim­mel sitzt, muß gut getrocknet und nach Äbwischen des Schimmels eingefettet werden.

Sckindeln, Holzbrettchen oder gebrannte Tonplättchen, mit denen Dächer in manchen Gegen­den auch die Hauswände gedeckt werden, bewähren sich bei ent­sprechender Pflege (Anstrich) gut. Heute werden auch brandfeste Schindeln hergestellt.

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