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DieZapaner in den Vorstädten Nankings

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Regierung des Generals

Mächten des

nämlich von Jugoslawien,

NANKING

UM WALLUNG u-STRASSE

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von allen Verbandes,

durch Beleidigungsklagen und Beschimpfungen, kurzum durch alles, was zu einem Parlamentaris­mus und einer Demokratie gehört. Und doch weiß jedes Kind, daß man sich nach vier Wochen wieder vertragen muß. Scheint es auch so, als ob Maniu als das Haupt der Opposition Oberwasser bekom­men hat, als ob die Initiative bei ihm läge und er die wirksameren Losungen hätte, so besagt das

Als die deutschen Heere im Feldzuge 1870/71 in Frankreich erndrangen, war es eine Hauptsorge des damaligen Grafen Bismarck, daß Frankreich eine v e rh a nd l u n g s f ä h i g e Regierung hat, die in der Lage sei, einen Waffenstillstand und darauffolgenden Frieden abzuschließen. Aus ähn­lichen Gedankengängen heraus Hai insbesondere die englische Presse mit dem Beweisgrund gearbeitet, daß Japan einem Chaos gegenüber­stehen werde, wenn die Regierung Tschiangkai- scheks unter einem allzu starken militärischen Druck in China selbst den Boden unter den Füßen ver­liere. Die Japaner haben den Spieß umgekehrt. Sie drohen Tschiangkaischek, künftig die Anerkennung als Zentralregierung zu verweigern und ihn nur^ noch als Provinzialoerwaltung zu betrachten. Nie­mand kann sich darüber täuschen, daß aus diesem Verhalten der Japaner ein sehr ansehnliches Kraft­bewußtsein spricht. Dieses Kraftbewußtsein richtet sich einmal gegen die Engländer und Amerikaner, in deren Kielwasser die Franzosen schwimmen. Und dann gründet sich dieses Kraftbewußtsein natürlich auf die eigene Stellung gegenüber der chinesischen Bevölkerung. Der chinesische Süden einschließlich des eigentlichen Gebietes um Schanghai sowie die Heereskreise und die Intelligenz in ganz China sind zwar ausgesprochen japanfeindlich. Doch läßt sich

London, 7. Dez. (DRV.) Rach der letzten von Reuter um 23.30 Uhr R1CZ. ausgegebenen Mel­dung war Nanking am Dienstagabend noch nicht in die Hände der Japaner gefallen. Obwohl die japanischen Truppen bereits die Vorstädte beseht haben, sind sie in die eigentliche Stabt noch nicht eingedrungen. Jedoch meldet Reuter, daß die Einnahme der Stadt noch im Laufe der Nacht zum Mittwoch zu erwarten sei. Reuter be­stätigt auch, daß Marschall Tschiangkaischek Nanking verlassen habe. Man glaube, daß er sich nach Nantschang begeben habe. Pariser Blätter melden, daß Nanking in Flammen stehe und daß die Chinesen vor der Räumung der Stadt alle Benzin- und Munitionslager sowie Ka­sernen in Brand gesteckt hätten. Japanische Trup­pen haben, wie Domei meldet, den General­angriff auf die Festung von Nanking eröffnet. Um die Mittagszeit erreichte die Schlacht ihren Höhepunkt. Die Zitadelle wurde von drei Seiten angegriffen. Die befestigte Stadt Tsching- Hang, 70 Kilometer unterhalb Nankings am südlichen Ufer des Jangtse, wurde von den Japa­nern e r ft ü r m f. Starke Beachtung finden in London die Ankündigungen aus Tokio, daß die japanische Regierung nach dem Fall von Nanking die diplomatischen Beziehungen zu China abbrechen werde, da nach dem Fall dieser Stadt die Tschiangkaischek-Regierung nur- mehr die Bedeutung einer lokalen Verwal­tung habe.

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Der Tüchtige ist jeder Förderung würdig

62000 Betriebsappelle leiten den Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen ein.

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Griechenland, Rumänien und der Türkei, er­folgen werde. Es gehe also auf einem realen Gebiet der europäischen Zusammenarbeit und des Vertrauens unter den Völkern vorwärts.

polnische Wemit fordert in Prag ihr Recht.

Prag, 7. Dez. (DNB.) Am 7. Dezember emp­fing der tschechoslowakische Ministerpräsident Dr. Hodza eine Abordnung der polnischen Volks­gruppe in der Tschechoslowakei, die ihm folgende Forderungen überreichte: Schlüsselmäßige Verlei­tung im Staatsdienst, Berücksichtigung bei Staats­lieferungen und finanziellen Zuwendungen, Staats­bürgerschaft für alle 15 Jahre auf tschechoslowaki­schem Gebiet lebenden Polen, völlige Freiheit der Tätigkeit polnischer Organisationen sowie der wirt­schaftlichen Tätigkeit polnischer Unternehmungen, Verkehrserleichterungen zwischen dem tschechoslowa­kischen Grenzgebiet und Polen und kulturelle Be­ziehungen mit dem Muttervolk jenseits der Gren­zen, Erneuerung des Arbeitsverhältnisses für alle aus politischen Gründen entlassenen Polen, Wieder­aufnahme und Entschädigung der polnischen Eisen­bahnarbeiter und -beamten, Verhinderung des Zu­zugs andersnationaler Elemente in die überwiegend polnischen Gemeinden und Bevorzugung der ansässi­gen polnischen Bevölkerung bei der Verteilung von Arbeitsplätzen, Verhinderung jeder Entnationalisie­rung. Verstaatlichung polnischer Lehranstalten, Er­setzung tschechischer Lehrer an polnischen Schulen durch Polen sowie Umschulung polnischer Kinder aus tschechischen Schulen in polnische Schulen. Mi­nisterpräsident Dr. Hodza betonte, daß die Forde­rungen nicht im Widerspruch zur Ver­fassung stehen. Sie würden zum Gegenstand von Erwägungen der Regierung gemacht werden. Er wünsche die Beseitigung derMiß­verständnisse" zwischen Tschechen und Polen.

polens Kolonialwünsche.

nicht übersehen, daß Nordchina, an die Herr­schaft der Mandschu-Kaiser, wenigstens im Unter­bewußtsein noch gewöhnt, Ruhe und Ordnung haben will. Im alten Beamten- und sogar Offizier­korps mögen diese Strömungen ebenfalls Widerhall finden. So hat sich der Gouverneur von Schantung, einer sehr volkreichen und wichtigen Provinz, bis­herneutral" verhalten.

In Mandschukuo besteht bereits eine organisierte selbständige Regierung seit Jahren; in den mongo­lischen Provinzen hat sich eine gleiche Regierung

Die englische R slimg.

Umfassender Luftschutz. Reorganisation der Territorialarmee.

London, 7. Dez. (DNB.) Innenminister Hoare brachte bei der Beratung des Luftschutz ge- s e tz e s einen Antrag ein, der die Regierung in den Stand setzen soll, im Falle von Luftangriffen die Räumung der Städte von der Zivil­bevölkerung in großem Maße durchzuführen

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doch noch gar nichts. Politische Entscheidungen wer­den auch in Rumänien nicht mehr auf der Straße gefällt.

Derjugoslawische Besuch in Rom

Bor Anerkennung Francos durch den Balkanverband.

Rom, 7. Dez. (DNB.) Der jugoslawische Mini­sterpräsident Stojadinowitsch hatte nach der Besichtigung der Universitätsstadt, wo er vom ita­lienischen Erziehungsminister Bottai und vom Rek­tor der Universität empfangen worden war, am Abend mit dem Duce in Anwesenheit des Grafen Ciano eine zweite Unterredung.

Corriere della Sera" stellt fest, das Zusammen­treffen Mussolinis mit Stojadinowitsch in Rom habe bestätigt, daß die italienisch-jugoslawischen Be­ziehungen nicht nur endgültig frei von Mißverständnissen seien, sondern daß die politische Lage und die wirtschaftlichen Beziehungen für eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit reif seien. Dies sei sehr wesentlich; denn Europa und die Welt hätten genug von Aussprachen und Uebereinkommen mit den üblichen allgemeinen Friedens- und Freundschafts­beteuerungen, denen jeder praktische Wert fehle. Die italienisch-jugoslawische Zusammenarbeit ent­spreche den gleichlautenden Interessen beider Staaten auf den wichtigsten Gebieten der Poli­tik und des Handels. Obwohl die Unterzeichnung neuer diplomatischer Protokolle nicht zu erwarten sei, so bestehe dock kein Zweifel darüber, daß bei der Zusammenkunft die Stellung der beiden Regie­rungen zu den europäischen Fragen loyal geprüft worden sei. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwi­schen den beiden Ländern werde der ständige ita­lienisch-jugoslawische Wirtschaftsausschuß in der zweiten Dezember-Hälfte in Belgrad den gegen­seitigen Erfordernissen der beiden Länder anpassen und dabei die kürzlich getroffenen Vereinbarungen mit Oesterreich und Ungarn berücksichtigen.

Hinsichtlich bet internationalen Lage sei es nicht ausgeschlossen, bah bie Anerkennung b er

und Vorkehrungen für die Umsiedlung von Teilen der Bevölkerung in einen anderen Bezirk zu treffen. Hoare erklärte, daß möglicherweise für London mit seinen fast 10 Millionen Einwohnern ein besonders umfassender Räumungs­plan ins Auge gefaßt werden müsse. Die Regie­rung halte diese Frage für dringlich. Hoare kündigte auch eine Reorganisation der Luftschutz­abteilung im britischen Innenministerium an. An ihrer Spitze werde künftig ein Generalinspek- t o r stehen, der Chef des Stabes der Luftschutz- vorkehrungen werde der General der Flieger H o d - s o n sein, der sich bereits mehrfach ausgezeichnet hat.

Kriegsminister Hoare-Belisha kündigte die Einsetzung einer Kommission an, die einen Vorschlag für die- Organisation, die Finanzen und die Ver­waltung der Territorialarmee machen soll, um diese der Organisation der aktiven Armee an- z u p a s s e n. Die britische Territorialarmee stellt eine Art freiwillige Reserve in der Heimat für die kontinentale britische Armee dar. Welcher Art die geplante Reorganisation ist, wird sich erst auf Grund des Berichtes des Ausschusses sagen lassen. An­scheinend ist beabsichtigt, die Territorialarmee weit­gehend dem aktiven Heer in Aufbau, Organi­sation und Bewaffnung anzupassen.

durch die persönlichen Angriffe und Gehässigkeiten, k st r e ck te den Maschinenmeister mit . / ----. sn-r-u;k------ fünf Schüssen nieder, so daß dieser auf

dem Wege ins Krankenhaus starb. Die Polizei nahm den Mörder fest, der die Tat aus Rache begangen hat. Er war in die Mannschaft des Schiffes ausgenommen worden, mußte jedoch bald darauf vom Maschinenmeister wegen Unzu­verlässigkeit entlassen werden. Bei dem Verbrecher handelt es sich um einen Anarchisten, der schon zweimal wegen ähnlicher Mordanschläge verurteilt worden war. Bezeichnend ist, daß sich dieser Untermensch auf sowjetspanischer Seite am spanischen Krieg beteiligt hat, wo er das Amt einesK r i e g s k o m m i s s a r s" bekleidete.

Die japanischen Truppen eroberten den Purpurhügel, der bereits innerhalb des Festungsgürtels von Nan­king liegt und die gesamte Stadt beherrscht. (Scherl-Bilderdienst-M.)

gebildet; in Peking und in Schanghai selbst sind ähnliche Regierungen eben im Entstehen; wenn sich die Hoffnungen der Japaner auf ein Einschwenken des Gouverneurs von Schantung bestätigen, so ist ein wesentlicher Schritt getan, um eine Brücke von Nordchina nach Mittelchina zu schlagen. Schon heute stehen unter dem Einfluß solcher Provinzial- ausschüsse 100 Millionen Chinesen.

Die chinesische Regierung selbst nimmt ihren ur­sprünglichen Plan wieder auf, nach Tschunking zu gehen, das 2100 Kilometer von der Jangtse- Mündung entfernt liegt. Dort gibt es zwar noch eine Bahnverbindung mit Südchina, aber keine Bahnverbindung mehr mit Mittel- und Nordchina. Außerdem ist das ungeheuer wichtige Jangtse-Tal weithin preisgegeben, dessen natürliche Wasserstraße noch immer wichtiger ist als sämtliche Bahnen Chinas. Der inzwischen aufgetauchte Plan, nur bis H a n k a u zu gehen, wo die letzte mittelchinesische Bahnlinie einmündet, scheint aufgegeben zu sein; vielleicht errichtet man dort halbwegs zwischen Nan­king und Tschunking eine Art Regierungsfiliale im Anschluß an ein höheres Militärkommando. Diese Zurückziehung der chinesischen Regierung unterstützt natürlich die japanischen Pläne.

Delbos nimmt ein umfangreichesProgramm entgegen.

Warschau, 7. Dez. (DNB.) Am Dienstagmit­tag verließ der französische Außenminister, D e l - bos, Krakau, um nach Bukarest weiter zu reisen. Außenminister Beck hatte sich zur Verab­schiedung eingefunden. In den Vormittagsstunden hatte Äußenminister Delbos die Sehenswürdig­keiten der alten polnischen Königsstadt besichtigt und einen Kranz an der Grabstätte Pil- sudskis im Wawel niedergelegt. In einer Be­sprechung mit den französischen Pressevertretern soll Delbos näher auf das polnische Kolonial­programm eingegangen sein. Polen stelle keine Forderungen auf Zuerkennung von Kolonien, weil es auch früher keine besessen habe. Falls aber eine internationale Kolonialkon­ferenz einberufen werden sollte, wünsche Po­len an ihr teilzunehmen. Sollte auch eine internationale Körperschaft ent­stehen, die sich mit der Verteilung der ko- lonialen Rohstoffe befasse, dann wünsche Polen in ihr vertreten zu sein. Weiter habe Polen größtes Interesse an der Auswande­rungsfrage gezeigt. Die mit der französischen Regierung geführten Besprechungen über N i e - derlassung polnischer Juden auf Ma­dagaskar sollen einen günstigen Verlauf neh­men. lieber das allgemeine Sicherheitspro­blem gebe es zwischen der französischen und der polnischen Auffassunggewisse Unter» schied e".

Sowjetspanischer Kriegskommissar als Mörder in Marseille.

Paris, 8. Dez. (DNB. Funkspruch.) An Bord des im Marseiller Hafen liegenden KuttersGene­ral Chanzy" erschien ein Mann, der den Maschi» nenmeister zu sprechen verlangte. Nach einem hef­tigen Wortwechsel zog er einen Revolver und

Berlin, 7. Dez. (DNB.) Seit vier Jahren haben die Deutsche Arbeitsfront und die Hitler- Jugend im Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend die beste Grundlage zur Auslese der Tüchtigsten geschaffen. In diesem Jahre wurde nun zum ersten Male dieser Wettstreit a u f alle schaffenden Deutschen ausge­dehnt und damit jedem Volksgenossen die Mög­lichkeit gegeben, seine Fähigkeiten unter Beweis zu. stellen. Es soll gezeigt werden, daß der Weg zur Leistung über den Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen führt.

Im Augenblick ist man noch mitten in der Werbung begriffen, deren Höhepunkt am 13. De­zember 1937 in ganz Deutschland rund 6 2 0 0 0 Betriebsappelle unter der ParoleReichs­berufswettkampf aller schaffenden Deutschen" sein roerben. Meister, Facharbeiter, Gesellen, Ungelernte und Lehrlinge werden zur Teilnahme an diesem großen Wettkampf aufgerufen.

Der Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deut­schen umfaßt einen sportlichen, einen welt­anschaulichen, einen berufspraktischen und berufstheoretischen Kampf. Im Sport sollen nicht etwa Spitzenleistungen erzielt werden, sondern es soll eine Grundlage geschaffen werden für jeden gesunden Menschen. Im weltanschau­lichen Wettkampf soll der Teilnehmer beweisen, daß er über eine gefestigte nationalsozialistische An­schauung verfügt, und daß er sich darüber klar ist, daß seine Berufsleistung der Allge­meinheit gehört. Beim berufspraktischen und berufstheoretischen Wettkampf soll ebenso wie bei der Jugend festgestellt werden, ob die allge­meinen Grundlagen für die Berufsaus- übung vorhanden sind. Die Wertung erfolgt nicht in erster Linie nach betriebswirtschaftlichen, sondern nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Der Reichsberufswettkampf der Jugend, der bis­her viermal durchgeführt wurde, bedeutet in seinen Auswertungen eine außerordentlich starke Unter­stützung der berusserzieherischen Arbeit der DAF.

Nach den Ergebnissen und den gemachten Erfah­rungen kann die DAF. ihre ganze Zukunftsarbeit einstellen. Man hat damit begonnen, die Ergebnisse wissenschaftlich auszuwerten. Damit ergaben sich von einer Aktion zur anderen wichtige Ver­gleichsmöglichkeiten. Es hat sich gezeigt, daß zwi­schen dem dritten und vierten Wettkampf d i e Be st lei st ungen erheblich gestiegen sind. In den praktischen Leistungen ergab sich von 1936 zu 1937 eine Steigerung der besten Leistungen von 39,7 v. H. auf 43,3 v. H. In den theoretischen Fächern war die Steigerung von 32,8 auf 41,2, in den weltanschaulichen Fragen von 38,3 auf 43 v. H. fest- Aufteüen. In den weltanschaulichen Kenntnissen schnitten die Mitglieder der HI. besonders gut ab.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse in den einzelnen Gauen hat sich gezeigt, daß in den praktischen Leistungen Württemberg und Franken an der Spitze standen, während der agrarische Osten, Pommern, Schlesien Amb Ostpreu­ßen zurückstanden. Daraus ergeben sich für die DAF. die Hinweise, in welchen Gebieten Maßnah­men erforderlich sind, um Abhilfe zu schaffen. Auch für das Berufsschulsystem, das noch keine einheitliche Ausrichtung erfahren hat, ist es wich­tig, daraus Folgerungen zu ziehen. Die Steuerung derüberbetrieblichen" Berufsausbildung erhält also wertvolle Anregungen. Im allgemeinen hat sich jetzt schon gezeigt, daß solche Lehrlinge, die die Lehrwerkstätten durchlaufen haben, besser abgeschnitten haben als solche, bei denen das nicht der Fall war. Die Auswertung der Ergebnisse soll ferner feststellen, an welchen Stellen das A n - lernverhältnis den Anforderungen der Lern­berufe entsprochen hat, ob also hier die Anerken­nung des Lernberufes erteilt werden soll. Man er­kennt aus allen diesen Absichten, daß der Wille vorhanden ist, mit der Starrheit des bisherigen Prüfungswesens zu brechen und eine stetige An­passung an die Notwendigkeiten zu sichern, damit eine steigende Höchstleistung erreicht wird.

Nach dem GrundsatzDer Tüchtigste ist je­

der Förderung würdig", wird in Zukunst die berufliche Entwicklung der Reichs-, Gau- und Kreissieger ständig verfolgt. Aus den Mitteln der Gemeinschaft werden alle Hindernisse wirtschaft» licher Art aus dem Wege geräumt, die bisher einer Entfaltung der Anlagen und Begabungen entgegen» standen. Die Art der Förderung richtet sich nach jedem Einzelfall. Ungelernte Arbeiter er­halten mit verkürzter Lehrzeit eine Lehrstelle, wo­bei ihnen der entgehende Lohn gezahlt wird. An­gestellte können auf Kosten der DAF. Kurse besuchen oder werden von ihr in die Kaufmanns­schule nach Hamburg geschickt. Handwerker er» halten Werkzeuge, wenn es im Betrieb daran feh­len sollte. Andere werden in neue Arbeitsverhält­nisse gebracht, wo ihnen eine Vervollkommnung möglich ist. Wenn darunter der Haushalt der An­gehörigen leiden sollte, werden diese entschädigt. Viele Sieger sind völlig auf Kosten der DAF. auf Technische Hochschulen, Kunstgewerbeschulen' usw. geschickt worden. Weibliche Berufssieger werden in

Erst Erkältung, dann Grippe ist die iibliche Reihenfolge. Erkältungen und den ersten Grivveanzeicken sofort wirksam begegnen, heißt deshalb sckwere Erkrankungen in der Regel verhüten. Bei (läufigem Witterungsumschlag, vor allem bei sogenanntem Grivvewetter, trinke man dreimal täglich eine Tasse heißen Tee, dem ein Guh Klosterfrau - Melissengeist zugefügt ist. Die meist wohltuende und notwendige Schweißbildung, die die Krankheitserreger bekämpft und unwirksam macht, wird dadurch begünstigt.

Ist Erkältung bereits da, versuche man folgende Schnellkur: Je einen Eßlöffel Klosterfrau-Melissen­geist und Zucker in einer Tasse gut umrühren, kochendes Wasser tiimufügen und möglichst heiß zwei Tassen dieses Klosterfrau-Grogs vor dem Schlafengehen rrinken.

Halten Sie deshalb in Ihrer Hausapotheke stets Klosterfrau-Melissengeist vorrätig. Erhältlich in Apo­theken und Drogerien in Maschen zu RM. 2.80,1.65 und 0.90. Nur echt in der blauen Packung mit den drei Nonnen; niemals lose.

gleicher Weise betreut. Stehen sie kurz vor der Heirat, so werden sie auf eine BDM.-Mütterschule geschickt; ist das nicht erforderlich, so erhalten sie 1000 RM. zur Aussteuer. Soweit die Mittel rei­chen, wird auch die Förderung einzelner Gausieger übernommen. Die Arbeitsfront sorgt also dafür, daß der in seinem Fach sich besonders auszeich­nende Volksgenosse sich entfalten kann. Nur |o wird es möglich werden, den Tüchtigen ohne Rück» sicht auf die Vermögenslage der Familie vorwärts zu bringen und damit einen wichtigen Punkt des nationalsozialistischen Programms zu erfüllen.

1938 acht jeder Hülerjunge auf Fahrt!

NSG. Im Verlaufe des nun zu Ende gehenden Jahres haben 60 000 Hitlerjungen und Pimpfe des Gebietes Hessen-Nassau auf ihren Fahrten und in der Lagergemeinschaft ihre Heimat erlebt. 80 000 Führer, Hitlerjungen und Pimpfe werden 1938 auf Fahrt und ins Lager gehen. Hitlerjungen und Pimpfe werden für dieHessen - Nassau- Fahrt" einberufen, auf der sie die eigene Heimat kennen lernen. Die Führer und Führeranwärter werden die Nordmark oder die Bayerische O st m a r k aufsuchen. Die Teilnahme an einer Fahrt ist nicht freiwillig, sondern ein Bestandteil des Gesamterziehungsprogramms der HI. und darum Dienst, zu dem jeder verpflichtet ist. Die Kosten betragen für die Hessen-Nassau-Fahrt vor- aussichtlich 7 RM., für die Nordmarkfahrt bzw. Bayerische Oftmarkfahrt 15 RM. Der reibungslosen Durchführung wegen müssen die Fahrtbeträge bis spätestens 1. Mai 1938 aufgebracht sein. Sie kön­nen von vielen Jungen bei zweckmäßiger Auftei­lung ohne weiteres selbst und mit Hilfe der Eltern oder Betriebsführer vor Beginn bezahlt werden. Jeder Fahrtteilnehmer wird verpflichtet, schon jetzt mit der Bezahlung des Fahrtbetrages zu beginnen. Monat für Monat soll ein Teilbetrag nach dem anderen den Geldverwaltern eingezahlt werden. Durch kleinste Summen kann jeder so nach und nach die Kosten der Fahrt Zusammentragen, ohne daß es den Geldbeutel zu sehr belastet.

Dr. Goebbels

dankt Veichswirtschastsminister Funk.

Berlin, 7. Dez. (DNB.) Am Dienstag ver­sammelten sich die Leiter und Pressereferenten der Reichspropagandaämter in den Räumen des Reichs­ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda zu ihrer monatlichen Tagung, an der auch die Präsidenten der Einzelkammern der Reichskultur­kammer und Abteilungsleiter des Reichsministe­riums für Volksaufklärung und Propaganda teil' nahmen. Reichsminister Dr. Goebbels, der «it herzlichen, kameradschaftlichen Worten des Ausschri- dens von Reichswirtschaftsminister Funk als Staatssekretär des Propagandaministeriums ge- dachte, behandelte die großen aktuellen Probleme der Staats- und Volksführung auf innen- und außenpolitischem Gebiet. Dann sprach Reichswirt' schaftsminister Funk seinen alten bisherigen Mit' arbeite seinen Dank für die vertrauensvolle Zu­sammenarbeit in seinem bisherigen Amtsbereich aus.

Einheitliche Veichsbeamtenfchast des Reichsnährstandes.

Hannover, 8. Dez. (DNB.) Reichsbauern sieh' rer Darr 6 stattete der Landesbauernschaft Han­nover einen mehrtägigen Besuch ab. Der erste Be­such galt in Ahstedt bei Hildesheim dem Betrieb des Reichsobmannes Behrens, dessen Geschlecht seit vielen hundert Jahren auf diesem Hofe sik' Auch in Niedersachsen droht die Landarbeiter' abwanderung die Produktionsausweitung zu ge­fährden, wenn es nicht gelingt, gerade in dieser stark industrialisierten Provinz den Arbeitseinsatz befriedignd zu lösen. Der trotz des Leutemangels erheblich ausgedehnte Hackfruchtbau und die erzielten Leistungen auf dem Gebiete der Landes- tierzucht fanden die Anerkennung des Reichs bauernführers. Einer Besichtigung der Futterfabn' Nordstemmen, die auf Grund ihrer neuerbauten Grünfuttertrocknungsanlagen einen wertvollen Bei­trag zur Ausweitung der wirtschaftseigenen Futter­grundlage bäuerlicher Betriebe leistet, folgte eine Besprechung mit den Hauptabteilungsleitern über Fragen der Organisation und Verwaltung wie auch der Erbhofgerichtsbarkeit, der Neubildung deutschen Bauerntumes sowie des besonders starken Einsatzes der GruppeReichsnährstand" im Reichsberufs' wettkampf. Der Reichsbauernführer verkündete zur Durchführung einer einheitlichen Reichs' beamtenschaft des Reichsnährstandes den nationalsozialistischen Grundsatz, daß unaD hängig do n einem B e r e ch t i g u n g s w e- s e n jeder, der seinen Lebensberuf im Dienst ai