DieZapaner in den Vorstädten Nankings
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Regierung des Generals
Mächten des
nämlich von Jugoslawien,
NANKING
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von allen Verbandes,
durch Beleidigungsklagen und Beschimpfungen, kurzum durch alles, was zu einem Parlamentarismus und einer Demokratie gehört. Und doch weiß jedes Kind, daß man sich nach vier Wochen wieder vertragen muß. Scheint es auch so, als ob Maniu als das Haupt der Opposition Oberwasser bekommen hat, als ob die Initiative bei ihm läge und er die wirksameren Losungen hätte, so besagt das
Als die deutschen Heere im Feldzuge 1870/71 in Frankreich erndrangen, war es eine Hauptsorge des damaligen Grafen Bismarck, daß Frankreich eine v e rh a nd l u n g s f ä h i g e Regierung hat, die in der Lage sei, einen Waffenstillstand und darauffolgenden Frieden abzuschließen. Aus ähnlichen Gedankengängen heraus Hai insbesondere die englische Presse mit dem Beweisgrund gearbeitet, daß Japan einem Chaos gegenüberstehen werde, wenn die Regierung Tschiangkai- scheks unter einem allzu starken militärischen Druck in China selbst den Boden unter den Füßen verliere. Die Japaner haben den Spieß umgekehrt. Sie drohen Tschiangkaischek, künftig die Anerkennung als Zentralregierung zu verweigern und ihn nur^ noch als Provinzialoerwaltung zu betrachten. Niemand kann sich darüber täuschen, daß aus diesem Verhalten der Japaner ein sehr ansehnliches Kraftbewußtsein spricht. Dieses Kraftbewußtsein richtet sich einmal gegen die Engländer und Amerikaner, in deren Kielwasser die Franzosen schwimmen. Und dann gründet sich dieses Kraftbewußtsein natürlich auf die eigene Stellung gegenüber der chinesischen Bevölkerung. Der chinesische Süden einschließlich des eigentlichen Gebietes um Schanghai sowie die Heereskreise und die Intelligenz in ganz China sind zwar ausgesprochen japanfeindlich. Doch läßt sich
London, 7. Dez. (DRV.) Rach der letzten von Reuter um 23.30 Uhr R1CZ. ausgegebenen Meldung war Nanking am Dienstagabend noch nicht in die Hände der Japaner gefallen. Obwohl die japanischen Truppen bereits die Vorstädte beseht haben, sind sie in die eigentliche Stabt noch nicht eingedrungen. Jedoch meldet Reuter, daß die Einnahme der Stadt noch im Laufe der Nacht zum Mittwoch zu erwarten sei. Reuter bestätigt auch, daß Marschall Tschiangkaischek Nanking verlassen habe. Man glaube, daß er sich nach Nantschang begeben habe. Pariser Blätter melden, daß Nanking in Flammen stehe und daß die Chinesen vor der Räumung der Stadt alle Benzin- und Munitionslager sowie Kasernen in Brand gesteckt hätten. Japanische Truppen haben, wie Domei meldet, den Generalangriff auf die Festung von Nanking eröffnet. Um die Mittagszeit erreichte die Schlacht ihren Höhepunkt. Die Zitadelle wurde von drei Seiten angegriffen. Die befestigte Stadt Tsching- Hang, 70 Kilometer unterhalb Nankings am südlichen Ufer des Jangtse, wurde von den Japanern e r ft ü r m f. Starke Beachtung finden in London die Ankündigungen aus Tokio, daß die japanische Regierung nach dem Fall von Nanking die diplomatischen Beziehungen zu China abbrechen werde, da nach dem Fall dieser Stadt die Tschiangkaischek-Regierung nur- mehr die Bedeutung einer lokalen Verwaltung habe.
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Der Tüchtige ist jeder Förderung würdig
62000 Betriebsappelle leiten den Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen ein.
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Griechenland, Rumänien und der Türkei, erfolgen werde. Es gehe also auf einem realen Gebiet der europäischen Zusammenarbeit und des Vertrauens unter den Völkern vorwärts.
polnische Wemit fordert in Prag ihr Recht.
Prag, 7. Dez. (DNB.) Am 7. Dezember empfing der tschechoslowakische Ministerpräsident Dr. Hodza eine Abordnung der polnischen Volksgruppe in der Tschechoslowakei, die ihm folgende Forderungen überreichte: Schlüsselmäßige Verleitung im Staatsdienst, Berücksichtigung bei Staatslieferungen und finanziellen Zuwendungen, Staatsbürgerschaft für alle 15 Jahre auf tschechoslowakischem Gebiet lebenden Polen, völlige Freiheit der Tätigkeit polnischer Organisationen sowie der wirtschaftlichen Tätigkeit polnischer Unternehmungen, Verkehrserleichterungen zwischen dem tschechoslowakischen Grenzgebiet und Polen und kulturelle Beziehungen mit dem Muttervolk jenseits der Grenzen, Erneuerung des Arbeitsverhältnisses für alle aus politischen Gründen entlassenen Polen, Wiederaufnahme und Entschädigung der polnischen Eisenbahnarbeiter und -beamten, Verhinderung des Zuzugs andersnationaler Elemente in die überwiegend polnischen Gemeinden und Bevorzugung der ansässigen polnischen Bevölkerung bei der Verteilung von Arbeitsplätzen, Verhinderung jeder Entnationalisierung. Verstaatlichung polnischer Lehranstalten, Ersetzung tschechischer Lehrer an polnischen Schulen durch Polen sowie Umschulung polnischer Kinder aus tschechischen Schulen in polnische Schulen. Ministerpräsident Dr. Hodza betonte, daß die Forderungen nicht im Widerspruch zur Verfassung stehen. Sie würden zum Gegenstand von Erwägungen der Regierung gemacht werden. Er wünsche die Beseitigung der „Mißverständnisse" zwischen Tschechen und Polen.
polens Kolonialwünsche.
nicht übersehen, daß Nordchina, an die Herrschaft der Mandschu-Kaiser, wenigstens im Unterbewußtsein noch gewöhnt, Ruhe und Ordnung haben will. Im alten Beamten- und sogar Offizierkorps mögen diese Strömungen ebenfalls Widerhall finden. So hat sich der Gouverneur von Schantung, einer sehr volkreichen und wichtigen Provinz, bisher „neutral" verhalten.
In Mandschukuo besteht bereits eine organisierte selbständige Regierung seit Jahren; in den mongolischen Provinzen hat sich eine gleiche Regierung
Die englische R slimg.
Umfassender Luftschutz. — Reorganisation der Territorialarmee.
London, 7. Dez. (DNB.) Innenminister Hoare brachte bei der Beratung des Luftschutz ge- s e tz e s einen Antrag ein, der die Regierung in den Stand setzen soll, im Falle von Luftangriffen die Räumung der Städte von der Zivilbevölkerung in großem Maße durchzuführen
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doch noch gar nichts. Politische Entscheidungen werden auch in Rumänien nicht mehr auf der Straße gefällt.
Derjugoslawische Besuch in Rom
Bor Anerkennung Francos durch den Balkanverband.
Rom, 7. Dez. (DNB.) Der jugoslawische Ministerpräsident Stojadinowitsch hatte nach der Besichtigung der Universitätsstadt, wo er vom italienischen Erziehungsminister Bottai und vom Rektor der Universität empfangen worden war, am Abend mit dem Duce in Anwesenheit des Grafen Ciano eine zweite Unterredung.
„Corriere della Sera" stellt fest, das Zusammentreffen Mussolinis mit Stojadinowitsch in Rom habe bestätigt, daß die italienisch-jugoslawischen Beziehungen nicht nur endgültig frei von Mißverständnissen seien, sondern daß die politische Lage und die wirtschaftlichen Beziehungen für eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit reif seien. Dies sei sehr wesentlich; denn Europa und die Welt hätten genug von Aussprachen und Uebereinkommen mit den üblichen allgemeinen Friedens- und Freundschaftsbeteuerungen, denen jeder praktische Wert fehle. Die italienisch-jugoslawische Zusammenarbeit entspreche den gleichlautenden Interessen beider Staaten auf den wichtigsten Gebieten der Politik und des Handels. Obwohl die Unterzeichnung neuer diplomatischer Protokolle nicht zu erwarten sei, so bestehe dock kein Zweifel darüber, daß bei der Zusammenkunft die Stellung der beiden Regierungen zu den europäischen Fragen loyal geprüft worden sei. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern werde der ständige italienisch-jugoslawische Wirtschaftsausschuß in der zweiten Dezember-Hälfte in Belgrad den gegenseitigen Erfordernissen der beiden Länder anpassen und dabei die kürzlich getroffenen Vereinbarungen mit Oesterreich und Ungarn berücksichtigen.
Hinsichtlich bet internationalen Lage sei es nicht ausgeschlossen, bah bie Anerkennung b er
und Vorkehrungen für die Umsiedlung von Teilen der Bevölkerung in einen anderen Bezirk zu treffen. Hoare erklärte, daß möglicherweise für London mit seinen fast 10 Millionen Einwohnern ein besonders umfassender Räumungsplan ins Auge gefaßt werden müsse. Die Regierung halte diese Frage für dringlich. Hoare kündigte auch eine Reorganisation der Luftschutzabteilung im britischen Innenministerium an. An ihrer Spitze werde künftig ein Generalinspek- t o r stehen, der Chef des Stabes der Luftschutz- vorkehrungen werde der General der Flieger H o d - s o n sein, der sich bereits mehrfach ausgezeichnet hat.
Kriegsminister Hoare-Belisha kündigte die Einsetzung einer Kommission an, die einen Vorschlag für die- Organisation, die Finanzen und die Verwaltung der Territorialarmee machen soll, um diese der Organisation der aktiven Armee an- z u p a s s e n. Die britische Territorialarmee stellt eine Art freiwillige Reserve in der Heimat für die kontinentale britische Armee dar. Welcher Art die geplante Reorganisation ist, wird sich erst auf Grund des Berichtes des Ausschusses sagen lassen. Anscheinend ist beabsichtigt, die Territorialarmee weitgehend dem aktiven Heer in Aufbau, Organisation und Bewaffnung anzupassen.
durch die persönlichen Angriffe und Gehässigkeiten, k st r e ck te den Maschinenmeister mit . / ----. sn-r-u;—k------ fünf Schüssen nieder, so daß dieser auf
dem Wege ins Krankenhaus starb. Die Polizei nahm den Mörder fest, der die Tat aus Rache begangen hat. Er war in die Mannschaft des Schiffes ausgenommen worden, mußte jedoch bald darauf vom Maschinenmeister wegen Unzuverlässigkeit entlassen werden. Bei dem Verbrecher handelt es sich um einen Anarchisten, der schon zweimal wegen ähnlicher Mordanschläge verurteilt worden war. Bezeichnend ist, daß sich dieser Untermensch auf sowjetspanischer Seite am spanischen Krieg beteiligt hat, wo er das Amt eines „K r i e g s k o m m i s s a r s" bekleidete.
Die japanischen Truppen eroberten den Purpurhügel, der bereits innerhalb des Festungsgürtels von Nanking liegt und die gesamte Stadt beherrscht. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
gebildet; in Peking und in Schanghai selbst sind ähnliche Regierungen eben im Entstehen; wenn sich die Hoffnungen der Japaner auf ein Einschwenken des Gouverneurs von Schantung bestätigen, so ist ein wesentlicher Schritt getan, um eine Brücke von Nordchina nach Mittelchina zu schlagen. Schon heute stehen unter dem Einfluß solcher Provinzial- ausschüsse 100 Millionen Chinesen.
Die chinesische Regierung selbst nimmt ihren ursprünglichen Plan wieder auf, nach Tschunking zu gehen, das 2100 Kilometer von der Jangtse- Mündung entfernt liegt. Dort gibt es zwar noch eine Bahnverbindung mit Südchina, aber keine Bahnverbindung mehr mit Mittel- und Nordchina. Außerdem ist das ungeheuer wichtige Jangtse-Tal weithin preisgegeben, dessen natürliche Wasserstraße noch immer wichtiger ist als sämtliche Bahnen Chinas. Der inzwischen aufgetauchte Plan, nur bis H a n k a u zu gehen, wo die letzte mittelchinesische Bahnlinie einmündet, scheint aufgegeben zu sein; vielleicht errichtet man dort halbwegs zwischen Nanking und Tschunking eine Art Regierungsfiliale im Anschluß an ein höheres Militärkommando. Diese Zurückziehung der chinesischen Regierung unterstützt natürlich die japanischen Pläne.
Delbos nimmt ein umfangreichesProgramm entgegen.
Warschau, 7. Dez. (DNB.) Am Dienstagmittag verließ der französische Außenminister, D e l - bos, Krakau, um nach Bukarest weiter zu reisen. Außenminister Beck hatte sich zur Verabschiedung eingefunden. In den Vormittagsstunden hatte Äußenminister Delbos die Sehenswürdigkeiten der alten polnischen Königsstadt besichtigt und einen Kranz an der Grabstätte Pil- sudskis im Wawel niedergelegt. In einer Besprechung mit den französischen Pressevertretern soll Delbos näher auf das polnische Kolonialprogramm eingegangen sein. Polen stelle keine Forderungen auf Zuerkennung von Kolonien, weil es auch früher keine besessen habe. Falls aber eine internationale Kolonialkonferenz einberufen werden sollte, wünsche Polen an ihr teilzunehmen. Sollte auch eine internationale Körperschaft entstehen, die sich mit der Verteilung der ko- lonialen Rohstoffe befasse, dann wünsche Polen in ihr vertreten zu sein. Weiter habe Polen größtes Interesse an der Auswanderungsfrage gezeigt. Die mit der französischen Regierung geführten Besprechungen über N i e - derlassung polnischer Juden auf Madagaskar sollen einen günstigen Verlauf nehmen. lieber das allgemeine Sicherheitsproblem gebe es zwischen der französischen und der polnischen Auffassung „gewisse Unter» schied e".
Sowjetspanischer Kriegskommissar als Mörder in Marseille.
Paris, 8. Dez. (DNB. Funkspruch.) An Bord des im Marseiller Hafen liegenden Kutters „General Chanzy" erschien ein Mann, der den Maschi» nenmeister zu sprechen verlangte. Nach einem heftigen Wortwechsel zog er einen Revolver und
Berlin, 7. Dez. (DNB.) Seit vier Jahren haben die Deutsche Arbeitsfront und die Hitler- Jugend im Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend die beste Grundlage zur Auslese der Tüchtigsten geschaffen. In diesem Jahre wurde nun zum ersten Male dieser Wettstreit a u f alle schaffenden Deutschen ausgedehnt und damit jedem Volksgenossen die Möglichkeit gegeben, seine Fähigkeiten unter Beweis zu. stellen. Es soll gezeigt werden, daß der Weg zur Leistung über den Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen führt.
Im Augenblick ist man noch mitten in der Werbung begriffen, deren Höhepunkt am 13. Dezember 1937 in ganz Deutschland rund 6 2 0 0 0 Betriebsappelle unter der Parole „Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen" sein roerben. Meister, Facharbeiter, Gesellen, Ungelernte und Lehrlinge werden zur Teilnahme an diesem großen Wettkampf aufgerufen.
Der Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen umfaßt einen sportlichen, einen weltanschaulichen, einen berufspraktischen und berufstheoretischen Kampf. Im Sport sollen nicht etwa Spitzenleistungen erzielt werden, sondern es soll eine Grundlage geschaffen werden für jeden gesunden Menschen. Im weltanschaulichen Wettkampf soll der Teilnehmer beweisen, daß er über eine gefestigte nationalsozialistische Anschauung verfügt, und daß er sich darüber klar ist, daß seine Berufsleistung der Allgemeinheit gehört. Beim berufspraktischen und berufstheoretischen Wettkampf soll ebenso wie bei der Jugend festgestellt werden, ob die allgemeinen Grundlagen für die Berufsaus- übung vorhanden sind. Die Wertung erfolgt nicht in erster Linie nach betriebswirtschaftlichen, sondern nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Der Reichsberufswettkampf der Jugend, der bisher viermal durchgeführt wurde, bedeutet in seinen Auswertungen eine außerordentlich starke Unterstützung der berusserzieherischen Arbeit der DAF.
Nach den Ergebnissen und den gemachten Erfahrungen kann die DAF. ihre ganze Zukunftsarbeit einstellen. Man hat damit begonnen, die Ergebnisse wissenschaftlich auszuwerten. Damit ergaben sich von einer Aktion zur anderen wichtige Vergleichsmöglichkeiten. Es hat sich gezeigt, daß zwischen dem dritten und vierten Wettkampf d i e Be st lei st ungen erheblich gestiegen sind. In den praktischen Leistungen ergab sich von 1936 zu 1937 eine Steigerung der besten Leistungen von 39,7 v. H. auf 43,3 v. H. In den theoretischen Fächern war die Steigerung von 32,8 auf 41,2, in den weltanschaulichen Fragen von 38,3 auf 43 v. H. fest- Aufteüen. In den weltanschaulichen Kenntnissen schnitten die Mitglieder der HI. besonders gut ab.
Bei der Betrachtung der Ergebnisse in den einzelnen Gauen hat sich gezeigt, daß in den praktischen Leistungen Württemberg und Franken an der Spitze standen, während der agrarische Osten, Pommern, Schlesien Amb Ostpreußen zurückstanden. Daraus ergeben sich für die DAF. die Hinweise, in welchen Gebieten Maßnahmen erforderlich sind, um Abhilfe zu schaffen. Auch für das Berufsschulsystem, das noch keine einheitliche Ausrichtung erfahren hat, ist es wichtig, daraus Folgerungen zu ziehen. Die Steuerung der „überbetrieblichen" Berufsausbildung erhält also wertvolle Anregungen. Im allgemeinen hat sich jetzt schon gezeigt, daß solche Lehrlinge, die die Lehrwerkstätten durchlaufen haben, besser abgeschnitten haben als solche, bei denen das nicht der Fall war. Die Auswertung der Ergebnisse soll ferner feststellen, an welchen Stellen das A n - lernverhältnis den Anforderungen der Lernberufe entsprochen hat, ob also hier die Anerkennung des Lernberufes erteilt werden soll. Man erkennt aus allen diesen Absichten, daß der Wille vorhanden ist, mit der Starrheit des bisherigen Prüfungswesens zu brechen und eine stetige Anpassung an die Notwendigkeiten zu sichern, damit eine steigende Höchstleistung erreicht wird.
Nach dem Grundsatz „Der Tüchtigste ist je
der Förderung würdig", wird in Zukunst die berufliche Entwicklung der Reichs-, Gau- und Kreissieger ständig verfolgt. Aus den Mitteln der Gemeinschaft werden alle Hindernisse wirtschaft» licher Art aus dem Wege geräumt, die bisher einer Entfaltung der Anlagen und Begabungen entgegen» standen. Die Art der Förderung richtet sich nach jedem Einzelfall. Ungelernte Arbeiter erhalten mit verkürzter Lehrzeit eine Lehrstelle, wobei ihnen der entgehende Lohn gezahlt wird. Angestellte können auf Kosten der DAF. Kurse besuchen oder werden von ihr in die Kaufmannsschule nach Hamburg geschickt. Handwerker er» halten Werkzeuge, wenn es im Betrieb daran fehlen sollte. Andere werden in neue Arbeitsverhältnisse gebracht, wo ihnen eine Vervollkommnung möglich ist. Wenn darunter der Haushalt der Angehörigen leiden sollte, werden diese entschädigt. Viele Sieger sind völlig auf Kosten der DAF. auf Technische Hochschulen, Kunstgewerbeschulen' usw. geschickt worden. Weibliche Berufssieger werden in
Erst Erkältung, dann Grippe ist die iibliche Reihenfolge. Erkältungen und den ersten Grivveanzeicken sofort wirksam begegnen, heißt deshalb sckwere Erkrankungen in der Regel verhüten. Bei (läufigem Witterungsumschlag, vor allem bei sogenanntem Grivvewetter, trinke man dreimal täglich eine Tasse heißen Tee, dem ein Guh Klosterfrau - Melissengeist zugefügt ist. Die meist wohltuende und notwendige Schweißbildung, die die Krankheitserreger bekämpft und unwirksam macht, wird dadurch begünstigt.
Ist Erkältung bereits da, versuche man folgende Schnellkur: Je einen Eßlöffel Klosterfrau-Melissengeist und Zucker in einer Tasse gut umrühren, kochendes Wasser tiimufügen und möglichst heiß zwei Tassen dieses Klosterfrau-Grogs vor dem Schlafengehen rrinken.
Halten Sie deshalb in Ihrer Hausapotheke stets Klosterfrau-Melissengeist vorrätig. Erhältlich in Apotheken und Drogerien in Maschen zu RM. 2.80,1.65 und 0.90. Nur echt in der blauen Packung mit den drei Nonnen; niemals lose.
gleicher Weise betreut. Stehen sie kurz vor der Heirat, so werden sie auf eine BDM.-Mütterschule geschickt; ist das nicht erforderlich, so erhalten sie 1000 RM. zur Aussteuer. Soweit die Mittel reichen, wird auch die Förderung einzelner Gausieger übernommen. Die Arbeitsfront sorgt also dafür, daß der in seinem Fach sich besonders auszeichnende Volksgenosse sich entfalten kann. Nur |o wird es möglich werden, den Tüchtigen ohne Rück» sicht auf die Vermögenslage der Familie vorwärts zu bringen und damit einen wichtigen Punkt des nationalsozialistischen Programms zu erfüllen.
1938 acht jeder Hülerjunge auf Fahrt!
NSG. Im Verlaufe des nun zu Ende gehenden Jahres haben 60 000 Hitlerjungen und Pimpfe des Gebietes Hessen-Nassau auf ihren Fahrten und in der Lagergemeinschaft ihre Heimat erlebt. 80 000 Führer, Hitlerjungen und Pimpfe werden 1938 auf Fahrt und ins Lager gehen. Hitlerjungen und Pimpfe werden für die „Hessen - Nassau- Fahrt" einberufen, auf der sie die eigene Heimat kennen lernen. Die Führer und Führeranwärter werden die Nordmark oder die Bayerische O st m a r k aufsuchen. Die Teilnahme an einer Fahrt ist nicht freiwillig, sondern ein Bestandteil des Gesamterziehungsprogramms der HI. und darum Dienst, zu dem jeder verpflichtet ist. Die Kosten betragen für die Hessen-Nassau-Fahrt vor- aussichtlich 7 RM., für die Nordmarkfahrt bzw. Bayerische Oftmarkfahrt 15 RM. Der reibungslosen Durchführung wegen müssen die Fahrtbeträge bis spätestens 1. Mai 1938 aufgebracht sein. Sie können von vielen Jungen bei zweckmäßiger Aufteilung ohne weiteres selbst und mit Hilfe der Eltern oder Betriebsführer vor Beginn bezahlt werden. Jeder Fahrtteilnehmer wird verpflichtet, schon jetzt mit der Bezahlung des Fahrtbetrages zu beginnen. Monat für Monat soll ein Teilbetrag nach dem anderen den Geldverwaltern eingezahlt werden. Durch kleinste Summen kann jeder so nach und nach die Kosten der Fahrt Zusammentragen, ohne daß es den Geldbeutel zu sehr belastet.
Dr. Goebbels
dankt Veichswirtschastsminister Funk.
Berlin, 7. Dez. (DNB.) Am Dienstag versammelten sich die Leiter und Pressereferenten der Reichspropagandaämter in den Räumen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda zu ihrer monatlichen Tagung, an der auch die Präsidenten der Einzelkammern der Reichskulturkammer und Abteilungsleiter des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda teil' nahmen. Reichsminister Dr. Goebbels, der «it herzlichen, kameradschaftlichen Worten des Ausschri- dens von Reichswirtschaftsminister Funk als Staatssekretär des Propagandaministeriums ge- dachte, behandelte die großen aktuellen Probleme der Staats- und Volksführung auf innen- und außenpolitischem Gebiet. Dann sprach Reichswirt' schaftsminister Funk seinen alten bisherigen Mit' arbeite™ seinen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in seinem bisherigen Amtsbereich aus.
Einheitliche Veichsbeamtenfchast des Reichsnährstandes.
Hannover, 8. Dez. (DNB.) Reichsbauern sieh' rer Darr 6 stattete der Landesbauernschaft Hannover einen mehrtägigen Besuch ab. Der erste Besuch galt in Ahstedt bei Hildesheim dem Betrieb des Reichsobmannes Behrens, dessen Geschlecht seit vielen hundert Jahren auf diesem Hofe sik' Auch in Niedersachsen droht die Landarbeiter' abwanderung die Produktionsausweitung zu gefährden, wenn es nicht gelingt, gerade in dieser stark industrialisierten Provinz den Arbeitseinsatz befriedignd zu lösen. Der trotz des Leutemangels erheblich ausgedehnte Hackfruchtbau und die erzielten Leistungen auf dem Gebiete der Landes- tierzucht fanden die Anerkennung des Reichs bauernführers. Einer Besichtigung der Futterfabn' Nordstemmen, die auf Grund ihrer neuerbauten Grünfuttertrocknungsanlagen einen wertvollen Beitrag zur Ausweitung der wirtschaftseigenen Futtergrundlage bäuerlicher Betriebe leistet, folgte eine Besprechung mit den Hauptabteilungsleitern über Fragen der Organisation und Verwaltung wie auch der Erbhofgerichtsbarkeit, der Neubildung deutschen Bauerntumes sowie des besonders starken Einsatzes der Gruppe „Reichsnährstand" im Reichsberufs' wettkampf. Der Reichsbauernführer verkündete zur Durchführung einer einheitlichen Reichs' beamtenschaft des Reichsnährstandes den nationalsozialistischen Grundsatz, daß unaD’ hängig do n einem B e r e ch t i g u n g s w e- s e n jeder, der seinen Lebensberuf im Dienst ai


