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-<mte, daß die Hebung, aufs (Danae aefehen, einen befriedigenden Eindruck gemacht habe. Beigeordneter Albach schloß die Versammlung mit dem Sieg- Heil auf den Führer.

Landkreis Gießen.

+ Daubringen,8. Nov. Am gestrigen Sonn­tag konnten Adolf Walther und Frau Katharine, geb. Bergen, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Wir gratulieren!

--- Mainzlar, 8. Nov. Betriebsingenieur Josef Rohde und Frau können am heutigen Montag, 8. November, das Fest der silbernen Hoch­zeit fejern. Wir gratulieren!

Kreis Alsfeld.

*1* Ruppertenrod, 7. Nov. Frau Katharine Geiß, verwitwete Erbes, hier, erhielt vom Zen«

tralnachweisamt für Krlegerverluste in Berlin die Mitteilung, daß bei Aufräumungsarbeiten im Gebiet von R a n c o u r t an der Somme die sterblichen Ueberrefte ihres früheren Gatten, des ehemaligen Unteroffiziers Karl Erbes (3. Kompanie Jnf.-Regt. Nr. 186) aufgefunden worden sind. Dabei befanden sich die Uhr des Gefallenen, ein Zweimark- und ein Einhalbmarkstück. Die Uhr enthielt die Eingravie­rung des Namens, wodurch die Erkennung möglich war. Die Münzen sind sehr gut erhalten; an der Uhr war das Glas zerbrochen, der Aufhängering ver­loren, ebenso ein Zeiger abgebrochen. Der Gefallene erlitt den Heldentod in der Sommeschlacht am 28. September 1916. Seine sterblichen Reste ruhen nunmehr auf dem Kriegerfriedhof von Dermando- villers an der Somme.

Opfer tage des deutschen Sports.

Die Reichsführung des DRL. hat jetzt die Opfertage des deutschen Sports für das Winterhilfs­werk des deutschen Volkes auf allen Gebieten der Leibesübungen wie folgt festgesetzt:

Fußball am 17.11,; Tennis am 4.12.; Skilauf am 1.1.38; Bob- und Schlittensport am 9.1.; Kegel­sport am 9. und 16.1.; Boxen am 28.1.; Turnen am 5. und 6.2.; Radsport am 12. und 13.2.; Schwimmen am 6.3.; Segeln am 12.3.; Billard am 20.3.; Schießsport am 27.3.; Rudern am 10.4.; Kanusport am 24. 4. In den Sportarten Bergsteigen, Wandern, Golf, Tischtennis, Motorjachtsport, Leicht­athletik und Schwerathletik sind keine festen Termine bestimmt worden, da diese im Winterhalbjahr auf lange Sicht nicht festgesetzt werden können.

Handball für die Winterhilfe im Gau Hessen.

Kreisels Gießen verliert gegen VfL. Marburg 8:16.

In Hessens Hauptstadt Kassel standen sich die Mannschaften der Wehrmacht und der Polizei gegen­über. Nach hartem Kampf siegten die Soldaten

knapp mit 13:11 (6:6) Toren. Der Meister Tuspo. Bettenhausen fertigte CT. Kassel überlegen mit 13:2 ab. Im Lokalkampf schlug Spielverein Kassel die Kurhessen mit 13:6 Toren, Tuspo. Kassel 86/09 be­hauptete sich in Hofgeismar gegen den MSV. knapp mit 11:10. Der VfL. Marburg schlug eine Gießener Kreiself 16:8; dagegen unterlagen die Frauen des VfL. der Uni Marburg 4:8.

Die Ergebnisse im kreis VIII Gießen.

Niedergirmes N. A. 9 Wetzlar 10:10 (5:5); Dutenhofen Heuchelheim 9:6 (4:3); Münchholz­hausen Groß-Rechtenbach 13:6; Lützellinden gegen Wehrmacht Wetzlar 7:8 (2:5); Hausen Mtv. Gie­ßen komb. 20:9 (10:3); Holzheim SA.-Standarte 116 8:6 (3:2); Lang-Göns Lich 11:9 (6:4); Dorn­holzhausen Nauborn 12:5 (6:1); Katzensurt gegen Ehringshausen 14:7 (9:4); Hörnsheim Wetzlar 6:17 (2:9); Garbenheim SA./J 33 14:1 (5:1); Wißmar 1900 Gießen komb. 3:8 (2:4); Atzbach gegen Wetzlar II 17:11 (11:3); SA./J 33 Herborn gegen SA. 11/88 Dillenburg II 5:0 (1:0); Beuern komb. Mtv. Gießen Jgd. komb. 11:14 (6:7); (Brimingen 1846 Gießen 14:6 (7:2); Garben­heim Jgd. Dorlar Jgd. 14:0 (9:5); Dutenhofen Jgd. Heuchelheimer Jgd. 8:13 (5:5).

Spielvereinigung 1900 nickt aus.

Oie Begegnungen der Bezirksklasse.

1900 Steinberg 3:0.

Burg Wetzlar 0:1.

Lollar Sinn 0:0.

Steindorf Naunheim 1:3.

Frohnhausen Bissenberg 4:2.

Bei der Bezirksklasse Gießen gab es trotz den zum Teil erwarteten Ergebnissen wichtige Verände­rungen im Tabellenstand. Bei 1900 wirkte es sich besonders günstig aus, da nunmehr durch den klaren 3:0-Sieg gegen die Teutonen aus Steinberg der zweite Tabellenplatz behauptet wird.

Der führende Sportverein Wetzlar kam in Burg abermals zu doppeltem Punktgewinn, obwohl das Resultat mit 1:0 äußerst knapp ausfiel.

Trotz dem Unentschieden, das zwischen Lollar und Sinn zustandekam, ist das Resultat für die Platz­besitzer beachtenswert.

Steindorf hatte mit seiner Verteidigungstaktik keinen Erfolg und mußte den Naunheimem Sieg und Punkte überlassen.

Bissenberg wurde in Frohnhausen nicht wenig überrascht, da die Dränier, im Gegensatz zu seither, sich von einer anderen Seite zeigten.

Stand der Spiele nach dem 7. Jtovember.

Spiele Gew. Unentsch. Verl. Pkte.

Wetzlar

7

7

0

0

14:0

1900

7

4

3

0

11:3

Burg

8

5

1

2

11:5

Sinn

7

3

2

2

8:6

Bissenberg

7

3

2

2

8:6

Naunheim

6

2

2

2

6:6

Steinberg

6

2

1

3

5:7

Frohnhausen

7

2

' 1

4

5:9

Butzbach

6

1

1

4

3:9

Lollar

7

0

2

5

2:12

Steindorf

6

0

1

5

1:11

Das unentschiedene Spiel 1900 Steindorf wurde für 1900 als gewonnen erklärt, da Steindorf am Tage der Austragung wegen Nichterfüllung finan­zieller Verpflichtungen gesperrt war.

Weitere vezirksklasfen-Ergebnisse.

Marburg. Kurhessen Marburg VfL. Wal- lau 2:1; VfL. Biedenkopf FD. Eckelshausen 2:2.

Friedberg. SpV. Bad-Nauheim SpV. 1920 Groß-Karben 2:2; Viktoria Kirdorf Phönix Bad Vilbel 1:1; 1. FC. 04 Oberursel SV. 1920 Ober- Mörlen 4:0; Viktoria Oberrosbach Eintracht Windecken 5:1; Reichsbahn 05 Bad Homburg gegen VfB. Ober-Schmitten 2:0; FSpD. Nied er-Florstadt gegen FC. 08 Oberstedten 8:0.

*

1900 Steinberg 3:0 (1:0).

Die Begegnung der Blauweißen mit dem FC. Teutonia Steinberg hatte ihre Anziehungskraft nicht verfehlt, war es doch der beste Besuch, den die Spiele der diesjährigen Runde auf dem Trieb bis jetzt zu verzeichnen hatten. Hiervon stellten die Gaste natürlich ihr entsprechendes Anteil und so blieb es nicht aus daß auch die entsprechende Stimmung herrschte. Der Sieg blieb bei den Platzbefitzern, da sie in den entscheidenden Phasen des Kampfes er- folgreicher zu handeln verstanden. Den Teutonen soll die Anerkennung nicht versagt werden: fie bat, ten bestimmt den Ehrentreffer verdient. Beide Mannschaften hatten Ersatz einstellen müssen. Bei 1900 fehlte der erkrankte Löbsack und bet Sternberg war Lang ersetzt. . ,

Der Anstoß der Blauweißen blieb bei der Läufer­reihe der Gäste hängen Auf der Gegenseite war dasselbe der Fall. Hier war es Eberhard, der den von links kommenden Angriff abwehrte. Dann folgte eine Spanne der Ueberlegenbeit der Platz­besitzer. In diese Zeit fiel auch der Führungstreffer, den der Halblinke mit einem Rückzieher erzielte. Happel war auf diese Situation nicht gefaßt, als das Leder auf die nicht alltägliche Art im Netz landete. Entmutigen ließen sich die Gäste aber nicht! Im Gegenteil, sie erzwangen jetzt ein aus­geglichenes Spiel und da sich bei den Blauweißen in ber Hintermannschaft hier und da Mißverständ- niffe einschlichen, sah es manchmal bedrohlich aus.

Nach dem Wechsel war das Bild kaum verän­dert. Die Situationen wechselten in schneller Reihen­folge. Ja selbst, als die Blauweißen durch ihren Mittelstürmer auf 2:0 erhöhen konnten, ging nichts an Spannung verloren. Die Gäste griffen unver­

drossen an und mehr als einmal herrschte im Straf­raum der Platzbesitzer große Bedrängnis. Der erste Gegentreffer schien fällig zu sein, als der Links­außen frei zum Schuß kam. Durch die sich dazwi­schen werfenden Lippert und Rahn prallte der Ball jedoch zur Ecke. Durch eine nur allzu wenig zu sehende Kombination kommt 1900 durch seinen Rechtsaußen zum dritten Erfolg. Die letzte Viertel­stunde floß das Spiel gemächlicher dahin.

Ausschlaggebend für den Sieg der Blauweißen war die geschlossene Leistung der Hintermannschaft. Bei Steinberg war die Abwehr am besten. Die Läuferreihe war nicht immer im Bilde und der Sturm wußte sich nicht durchzusetzen.

Lollar I Sinn I 0:0.

Nach der angenehmen Seite hin überraschte gestern die 1. Mannschaft des Sportvereins 1920 Lollar die zahlreichen Zuschauer. Man konnte einen fairen und schönen Kampf zwischen zwei ziemlich gleichwertigen Gegnern erleben. Beide Mannschaf­ten, die mit viel Eifer und Siegeswillen aufwarteten, teilten sich die Punkte. Dem Spielverlauf nach konnte man feststellen, daß das Tabellenende, das die Lol- larer zur Zeit einnehmen, nicht ganz verdient ist. Ein knapper Sieg der Platzbesitzer wäre am Platze gewesen. Die Mannschaft konnte in ihrer Gesamt­leistung gut gefallen. Die ©inner waren mit ihrem guten Tormann ein rascher und entschlossener Gegner.

Die Gäste hatten Anstoß, den die Lollarer Läufer­reihe sofort stoppte. Es entwickelte sich ein flüssiges Spiel. Blitzschnell wechselten die Angriffe der Stür­merreihen, und die Torhüter beiderseits mußten öfters ihr Können zeigen. Nach einer halben Stunde Spielzeit mußte ein ©inner Spieler durch einen Zu­sammenprall durch Verletzung ausscheiden. Dadurch wurden die Gegner geschwächt. Bei den Einheimi­schen konnte man nun zeitweise eine leichte Feld­überlegenheit bemerken, die aber immer wieder an des Gegners sicherer Hintermannschaft scheiterte.

Nach der Pause drängten beide Mannschaften um den Führungstreffer. Immer wieder schickte die Lol­larer Läuferreihe ihre Stürmer nach vorn, es wur­den auch öfters schöne Torgelegenheiten herausgear­beitet, aber es konnten keine sicheren Schüsse an­gebracht werden. In einem heiklen Augenblick im aegnerischen Strafraum machte ein Spieler der GästeHand", und ein Elfmeter war fällig. Schon glaubte man, daß die Platzbesitzer die Führung da­durch übernehmen würden. Es kam aber anders! Der etwas schwach geschossene Ball wurde von dem unüberwindlichen Torhüter der Gäste gehalten. Die Angriffe wechselten noch des öfteren die Seiten, scheiterten aber immer wieder an den sicheren Hin­termannschaften. Torlos endete der Kampf. Schieds­richter Holzapfel (Lich) leitete zur vollen Zu­friedenheit.

Kukball-Eroebnisse der Ki^isklassen.

SA.-Kampfgemeinschafl I Heuchelheim I 2:2 (1:1).

Einen schönen und spannenden Kampf lieferten sich die Mannschaften ber SA. und des Sportver­eins Heuchelheim. Die Elf der SA. war immer leicht tonangebend, konnte sich aber infolge der großartigen Leistung des gegnerischen Tormannes keinen Toroorsprung sichern. Im Anschluß an einen Eckball kamen die Heuchelheimer zum Führungs­treffer. Die SA. blieb aber weiter überlegen und alich bald durch ihren Halblinken aus. Weitere Torgelegenheiten wurden aber nicht ausgenützt. So blieb es bis zur Halbzeit beim 1:1. Nach der Pause drängten die Heuchelheimer auf Führung, die gute .Hintermannschaft ber SA. verhinderte aber bis zehn Minuten vör Schluß jeden Erfolg. Bei einem An­griff des ganzen Sturmes gelang es den Gästen, mit 2:1 in Führung zu gehen. Schon bangte man um Punkte. Endlich, zwei Minuten vor dem Schluß­pfiff, konnte der Linksaußen ber Kamvfgemeinschaft den Ausgleich erzielen. Beide Mannschaften kämpften hart. Dem Spielverlauf entsprechend hätte die SA. knapp gewinnen müssen.

Die 2. Mannschaft der ©A.-Kamvfgemeinfchaft zeigte eine gute Leistung und gewann geaen Rod- heims 2. Elf mit 2:1 Toren knapp aber sicher.

Atten-Vuseck I Vfv. R. I 0:3 (0:1).

Der Tabellenführer konnte gegen die ersatzge­schwächten Gastgeber einen glücklichen Sieg landen. Die Alten-Busecker Mannschaft mar durch den Ab­

gang einiger Spieler erheblich geschwächt und hatte darauf bedacht zu fein, ein günstiges Ergebnis zu halten. Leider konnte nur ein jugendlicher, schwä­cherer Sturm gestellt werden, der gegen die stabile Abwehr der Grünweißen nicht zu Erfolgen kom­men konnte. Trotzdem konnten die Gäste erst nach einer halben Stunde zum Führungstore kommen. Dann kam die junge Mannschaft der Alten-Busecker auf und wurde öfters für die Gäste gefährlich. Mit 1:0 für VfB.-R. wurden die Seiten gewechselt. Nachdem der Halbrechte der Grünweißen auf 2:0 erhöhen konnte,' war den Platzbesitzern öfter Ge­legenheit geboten, zu Erfolgen zu kommen. Aber dem jugendlichen Sturm fehlte es doch am nötigen Einsatz. Ein fälliger Elfmeterball für Alten-Buseck wurde vom Schiedsrichter nicht gegeben. Man hoffte schon auf das ehrenvolle Ergebnis von 0:2, da war es den Gästen vergönnt, einen vom linken Ver­teidiger schwach zurückgegebenen Ball zum dritten Erfolg einschießen zu können. Die Spielweise der Gäste war im allgemeinen fair. Leider erlitt der Alten-Busecker Tormann durch einen allzu harten Angriff des gegnerischen Mittelstürmers eine erheb­liche Handverletzung, die ihn in der Folge stark be­hinderte. Bei einer kompletten Aufstellung der Gast­geber wäre sicherlich ein anderes Ergebnis möglich gewesen. Die Mannschaft Alten-Busecks hat sich immerhin tapfer gehalten.

Lollar II Wieseck I 4:0.

Die 2. Mannschaft gewann das Spiel verdient, da sie technisch besser war. Die Jugend blieb ohne Spiel. Die Jugend von Großen-Buseck kam nicht.

Fußball der Gauliga-Mannschasten.

In Hessen kam der bisherige Tabellenführer, Hessen Hersfeld, bei Hanau 93 mit 2:8 schwer un« ter die Räder. Bei den 93ern wirkte wieder Phi­lippi mit, und das gab dem Sturm ein ganz ande­res Gesicht. Der Nutznießer dieser Niederlage ist vorläufig der SpV. Kassel, der nach dem 3:1-Sieg über SC. 03 Kassel Tabellenführer wurde. Berner« kenswert der 6:1-Sieg des VfB. Groß-Auheim über Germania Fulda, noch wertvoller ist aber das 3:2, das Kewa Wachenbuchen in Fulda gegen die Bo« ruffen erkämpfte.

Gau Bayern: SpDg. Fürth 1. FC. Nürn­berg 0:2; BC. Augsburg Bayern München 2:0; VfB. Ingolstadt Schwaben Augsburg 1:1; FC. 05 Schweinfurt 1860 München 3:2; Wacker München Jahn Regensburg 0:2.

Gau © ü b ro e ft: Eintracht Frankfurt Bo­russia Neunkirchen 1:1; Opel Rüsselsheim 1. FC. Kaiserslautern 0:0; SD. Wiesbaden FSV. Frankfurt 1:1; Kickers Offenbach FK. 03 Pir­masens 3:3.

Spannende Kämpfe ans her Matte.

Gießen 93 unterliegt »Viktoria^ und 1912 Frankfurt-Eckenheim 11 9.

Den Freunden des Ringkampfsportes war am Samstagabend wieder Gelegenheit geboten, Zeuge sehr spannender Kämpfe auf der Matte zu sein. Die Gießener Mannschaft war durch das Fehlen von Becker und Emmerich etwas geschwächt, aber auch Eckenheim mußte zwei Ersatzleute stellen. Das Bantamgewicht verlor Gießen schon auf der Waage, denn Götz brachte Uebergewicht. Trotzdem gewann der Eckenheimer Fischer den Freundschaftskampf nach Punkten. Im Schwergewicht kassierte der Eckenheimer Brinker die Punkte kampflos, denn Gießen konnte für Emmerich keinen geeigneten Er­satzmann stellen.

Kämpfe und Ergebnisse.

Bantamgewicht: Der Eckenheimer Fischer gewann auf der Waage. In einem Freundschafts­kampf siegte der technisch bessere Eckenheimer nach Punkten.

Federgewicht: Hier sah man ein ungemein schnelles und spannendes Treffen. Funk, Gießen, setzte in der zweiten Minute zu seinem Schleuder­griff an, wurde aber von dem Eckenheimer Fried­rich abgefangen und in eine sehr gefährliche Brücken­lage gebracht, aus der er sich aber wieder befreite. Diesen Vorsprung hielt der gerissene Eckenheimer bis zum Schluß und wurde Punktsieger.

Leichtgewicht: Unteroffizier Detter griff so­fort stürmisch an und brachte seinen Gegner Steh- ling in die Brücke, aus der es für den Eckenheimer fein Entrinnen mehr gab. Zeit: 3 Minuten.

Weltergewicht: Dieser Kampf wor wohl der beste des Abends, denn der technisch gute Klotz er­zielte gegen den bedeutend stärkeren Eckenheimer Heil durch Hamelok, Ausreißer und Ueberstürzer drei Wertungen, um dann in 2 Minuten durch Klemmer am Boden entscheidend zu siegen.

Mittelgewicht: Der neue Mann in der Gie­ßener Mannschaft, Gest. Richter, führte sich durch einen Schultersieg gut ein. Er brachte seinen Geg­ner Karta mehrfach in starke Bedrängnis und siegte schließlich durch Eindrücken der Brücke in der 7. Minute.

Halbschwergewicht: Gegen den deutschen Jugendmeister Leichter hatte Kircher, J.-R. 116, wenig Aussichten auf Erfolg. Er hielt sich aber dennoch ganz gut. Als aber der Eckenheimer in der zweiten Minute zum Ausheber ansetzte, mar es um Kircher geschehen.

Schwergewicht: Eckenheim siegt hier kampf­los. Endergebnis: 11:9 Punkte.'

In zwei Einlagekämpfen zeigten die Einheimi­schen Eder und Guckes gutes Können. Vor dem Mannschaftskampf wurde ein Jugendturnier abgewickelt, aus dem Fritz Dem mit drei Siegen als Erster hervorging. Auch im Gewichtheben wurden ansprechende Leistungen gezeigt.

Deutsche Hockey-Erfolge in Paris.

Deutschlands Hockey-Elf gewan ihr erstes Spiel beim Vierländerturnier in Paris am Samstag vor gutem Besuch gegen Belgien ganz überlegen mit 6:0 (4:0). Frankreich kam Überraschenderweise im Kampf gegen die Schweiz über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus.

Der Sammler ruft

UHl^^ ,um öinlcthilfeiDerh Dee Dtul(d|tn

@ Rifo Difl au<h Da gemeint

Im Rahmen des inoffiziellen Frauenturniers schlu­gen die deutschen Vertreterinnen die Schweiz glatt mit 8:0. Am Sonntag bezwangen unsere Vertreter auch die Schweiz klar mit 3:0 (2:0), während Die Franzosen auch gegen Belgien nur eine schwache Vorstellung gaben und 0:2 eingingen. Damit ist der Endsieg im Vierländerturnier für Deutschland schon gesichert.

Blihssrahl" fuhr 499 Klmstd.

Der englische Automobil ° Rennfahrer Capt. Eyston hat seine Versuche, den absoluten Ge­schwindigkeits-Weltrekord Campbells mit 485 kmst zu brechen, aufgeben müssen. Nachdem Eyston schon verschiedentlich weit über die Marke Campbells bei seinen Hinfahrten hinausgekommen war, dann aber jeweils auf der Rückfahrt mit Schwierigkeiten zu fämpfen hatte, traten jetzt auch bei seinem neuesten Versuch die gleichen Erscheinungen auf. Mit seinem gewaltigenBlitzstrahl" fuhr Capt. Eyston über die fliegende Meile auf den großen Salzflächen bei Bonneville im Staate Utah (USA.) diesmal 49 9,52 2 kmst. Aber das war nur die Hinfahrt! Der Rückweg konnte nicht mehr angetreten werden: ein Kupplungsschaden, der Eyston schon-einmal zum Abbruch gezwungen hatte, war schuld daran. Eapt. Eyston brach daraufhin seine Rekordversuche ab.

Hier abschneiden! I

Depesche 79

nungen bei verschiedenen Geistes­kranken.

Depesche, franz., Bedeutung: Eil­brief, heute noch für Telegramm gebräuchlich.

Desinfektion, Zerstörung von Ansteckungsstoffen, Entseuchung, Entkeimung, bei einigen Krank­heiten gesetzlich vorgeschrieben. Desinfiziert muß alles werden, was mit dem Kranken in Berüh­rung gekommen ist wie Wäsche (durch Auskochen), Bettstellen, Fußboden, Eßgeschirr. Bei Stuhl und Harn: Desinfektionsmittel Chlorkalk.

Dessert (fran^.), entbehrliches Fremdwort für Nachtisch, der meist aus Süßspeisen, Obst oder Gefrorenem besteht.

Dessertweine, zum Nachtisch ge­reichte süße und schwere Weine. Destilliertes Wasser, durch Er­hitzen im geschlossenen Kolben verdampftes und beim Abkühlen wieder verflüssigtes Wasier.

Deutsches Frauenwerk, die Zu- sammenfasiung aller Frauenver­bände zum gemeinsamen Dienst am Volk in den fünf Abteilun­gen:, Reichsmütterdienst, Volks­wirtschaft-Hauswirtschaft, Aus­land, Kultur, Erziehung, Schu- hing sowie Hilfsdienst.

Devisen sind ausländische. Zah­lungsmittel wie (Beibiorten Schuldverschreibungen und Wech­sel in ausländischer Währung und bergt, bei benen bei Gläu­biger Anspruch auf Zahlung in effektiver auslänbischer Währung hat, ferner auslänbische Wert­papiere (Aktien. Kuxscheine usw.)

Diamant

jeder Art Devisen dürfen nur mit Genehmigung des Landes­finanzamts (Devisenstelle) er­worben bzw. darüber verfügt werden. In Devisensachen erkun­dige man sich vorher eingehend bei einer Devisenstelle. Devisen­vergehen werden schwer bestraft. Wegen Mitnahme von deurschem Geld ins Ausland bestehen für einzelne ausländische Staaten verschiedene Regelungen Einzel­heiten sind bei Reisebüros und Eeldwechslergeschäften zu erfra­gen.

Dextrin, Klebemittel aus Stärke­mehl. Das bräunliche Pulver wird in Wasier aufgelöst.

Dezember, hat feinen Namen der Zehnte" nach dem altrömifchen Kalender, in dem et an zehnter Stelle stand. Die alten deutschen Namen des Dezembers sind Christmonat ober Iulmond.

Dezimalsystem, Zahlensystem bei Münzen, Maßen und Gewichten, bei bem alle Werte ein Viel­faches von zehn sind.

Diabetes f. Zuckerkrankheit.

Diät, Ernährungsweise, die zur s Erlangung oder Erhaltung ber Gesundheit erforberliche Lebens­weise, besonders in Bezug auf Speise und Trank, Schlaf und Wachen usw. Diät bei verschiede? nen Erkrankungen verschieden (f. Nieren-, Herz- und Magen­erkrankungen).

Diamant, griechisch, Bedeutung: von unbezwinglicher Härte, der aus Kohlenstoff bestehende, wert­vollste Edelstein. Der geschliffene Diamant ist stark lichtbrechend

Dauerbrand schafft ein warmes Zimmer!

Ein moderner Dauerbrandofen muß es aber fein. Denn er spart dabei noch Kohlen. Die richtige Große, der geeignete Brennstoff, die schöne Form und Farbe in allen Fragen werden Sie bei Häuser bei der Anschaffung eines Dauerbrandofens fachmännisch beraten.

3* B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.