wurde sofort verhaftet und gestand auch den Fahrraddiebstahl ein. Aus dem Inhalt seines Rucksacks ging hervor, daß er auch die Einbrüche in Roth und Lohra begangen hatte. Bei dem Verhafteten handelte es sich um den 31jährigen Johann Skoda aus der Tschechoslowakei. Umfangreiche Nachforschungen ergaben, daß er seit etnxi sieben fahren in Deutschland bereits 16mal wegen Landstreicherei, Sachbeschädigung, Unterschlagung, Urkundenfälschung usw. vorbestraft war, einmal in Mordverdacht stand und schließlich für dauernd aus dem Reichsgebiet ausgewiesen wurde. Das Schöffengericht, dem er gestern zur Aburteilung vorgefuhrt wurde, hielt im Interesse der Säuberung der deutschen Landstraßen von derartigen gefährlichen Elementen eine hohe Strafe für notwendig. Es erkannte, dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgend, wegen schweren und einfachen Diebstahls auf drei Jahre drei Monate Zuchthaus.
Schwere Gefängnisstrafen für Fahrradmarder.
Lpd. Frankfurt a. M., 7. Juli. Die Große Strafkammer verurteilte den 30jährigen Heinrich Kemlinfki unter Einbeziehung zweier gegen ihn in Saarbrücken und Hannover erkannten Gefängnisstrafen von je einem Iaht zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren Gefängnis und acht Wochen Haft. Der Angeklagte hatte 13 Fahrraddiebstähle begangen und, um die Räder verkaufen zu können, Kaufbescheinigungen gefälscht.
Das Schöffengericht verhandelte gegen den 35- jährigen Ludwig Zimmer aus Bergen, der einer Reihe von Motorraddiebstählen bezichtigt wurde und vier solcher Diebstähle zugab, zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis.
Wirtschaft.
Marktübersicht.
NSG. Auf dem Kartoffelmarkt steigen die Zufuhren einheimischer Erstlinge beachtlich von Tag zu Tag, so daß teilweise größere Ueberstände verbleiben. Die Preise sind seit 1. Juli auf die untere Grenze des Rahmens festgesetzt worden. Die Versorgung erfolgt etwa zu 50 v. H. aus den hiesigen Rodungen, die noch durch kleine Zufuhren aus der .Pfalz, dem Hanauer Gebiet und der Kölner Bucht ergänzt werden, während 30 v. H. italienische und belgische Frühkartoffeln und 20 v. H. Speisekartoffeln alter Ernte aus Mitteldeutschland, Schlesien und Unterfranken sind. Futterkartoffeln kommen nur wenig auf den Markt.
Die Brotgetreideversorgung der Mühlen durch die Reichsstelle für Getreide ist bis zur neuen Ernte weiterhin sichergestellt. Die Getreidemarktordnung 1937/38 wird durch eine am 1. Juli erschienene Verordnung geregelt. Hierdurch werden Futtermittel und Hülsenfrüchte in den Aufgabenbereich der Hauptoereinigung der deutschen Getreidewirtschaft einbezogen, die daher jetzt die Bezeichnung Hauptoereinigung der deutschen Getrcide- und Futtermittelwirtschaft führt. Das Brennoer- bot von Roggen und Weizen zur Branntweinherstellung wird allgemein auf alle Getreidearten erweitert. Der Roggenpreis wird um 2 Mark je Doppelzentner erhöht, während die übrigen Getreidepreise im Jahresdurchschnitt unverändert bleiben; jedoch werden die Monatsaufschläge neu geregelt, um einen Anreiz für die frühzeitige Ablieferung zu bieten.
Futtergetreide ist weiterhin nicht erhältlich. Die Versorgung mit Weizen- und Roggenmehl genügt für den laufenden Bedarf. Handelsfuttermittel sind unverändert knapp. Zur Versorgung mit wirt- fchaftseigenem Futter ist eine weitere Ausdehnung des Zwischenfruchtbaues und der Futtersilowirtschaft unentbehrlich.
Die Fleischversorgung ist weiterhin befriedigend, indem sich die Auftriebe an Großvieh und Kälbern sowie Schafen diese Woche weiter erhöht haben, während der Schweineauftrieb etwas ^urückgegangen ist, weil der Auftrieb in Frankfurt am Main wegen zu starker Beschickung des Marktes in der Vorwoche beschränkt werden mußte. Die Qualitäten sind ziemlich unverändert; bei Kühen ist der Anteil der geringen Schlachtwertklassen weiterhin groß. Die Schweinepreise erhöhen sich im Juli um 1,50 Mark je 50 Kilogramm, infolge des Zuschlages zum Jahresdurchschnittspreis. Die Fleischgroßmärkte wurden bei ausreichender Beschickung geräumt. In Anbetracht der günstigen Großviehauftriebe wurden die Rinderkontingente am 11. Juni auf dem Lande von 70 auf 90 v. H. erhöht mit der Maßgabe, daß auch Zusatzkontingente genehmigt werden können. Bei den Marktgemeinschaften ist die Anweisung ergangen,
daß die Kontingente in Höhe von 70 v. H. beim Großvieh zwar bestehen bleiben, daß aber die Metzger vom 28. Juni ab verpflichtet sind, zusätzlich Gefrierfleisch abzunehmen, während ihnen mit Wirkung vom 14. Juni ab das Recht zugestanden war, bis zur Ergänzung ihres Kontingents auf 100 v. H. Gefrierfleisch hinzuzukaufen.
Die Milcherzeugung hat in der letzten Woche in unserem Gebiet zugenommen, während der Trinkmilchabsatz zurückgegangen ist, so daß für die Butterherstellung mehr Milch zur Verfügung stand. Die Zuteilung erfolgte wieder mit Hilfe der Zuschüsse der Reichsstelle aus Kurhessen und von holländischer Butter in Höhe von 80 v. H. des Oktoberbezuges. Der Käsemarkt ist unverändert. Hartkäse hat guten, Weichkäse schleppenden, und Sauermilchkäse befriedigenden Absatz. Ein größerer Verzehr an Weichkäse wäre angebracht, zumal die Versorgungsanlage auf dem Eiermarkt nicht befriedigend ist. Aus unserem Gebiet kommen nur kleinste Mengen auf den Markt, so daß er überwiegend auf Zuschüsse angewiesen ist, die etwa zur Hälfte aus dem Auslande stammen.
Auf dem O b st m a r k t gehen die Zufuhren von Erdbeeren täglich weiter zurück, da die Ernte sich ihrem Ende zuneigt. Die noch anfallenden Mengen wurden zu anziehenden Preisen abgesetzt. Kirschen kommen in größeren Mengen zu nachgebenden Preisen auf den Markt, doch ist der Absatz nicht immer befriedigend, da er durch den Madenbefall ungünstig beeinflußt wird. Die Himbeerernte hat ihren Höhepunkt erreicht. Wegen schleppenden Absatzes zum Frischverzehr kann die Industrie reichlich beliefert werden. Heidelbeeren werden bei unveränderten Preisen und steigenden Zufuhren flott abqesetzt.
Der Gemüsemarkt war gut bis reichlich beschickt. Auch Zwiebeln sind jetzt genügend vorhanden. Die Preise zeigen keine großen Veränderungen. Der Absatz war befriedigend, für Wirsing besteht Bedarf. Erbsen kommen bei nachgebenden Preisen jetzt mehr zum Verkauf.
Rhein-Mainische Börse.
rNiktagsbörfe fest.
F r a n f f u r t a. M., 7. Juli. Die Börse verstärkte ihre feste Tendenz. Zur Festigung trug die weitere Beruhigung der internationalen politischen Lage bei. Darüber hinaus führte der Materialmangel zu teilweise stärkeren Steigerungen als durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H.
Im Vordergrund standen am Aktienmarkt erneut Kunstseide Bemberg, die auf weitere Käufe bei nicht besonders großen Umsätzen auf 145 bis 147 (143,90) anstiegen. Weitere Spezialbewegungen hatten Reichsbank mit 212,25 bis 213 (211), von Maschinenwerten Muag mit 149,50 (147,50) und Rheinmetall-Borsig mit 151,65 (150,25). Der gestern
bevorzugte Elektromarkt brachte wohl weitere Besserungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H., lag im ganzen aber wesentlich ruhiger. Schuckert nach dem starken Anstieg 176,50 bis 176,75 (177). Am Montanmarkt waren Verein. Stahl mit 120,65 bis 121,25 (120,40) und Mannesmann mit 123,75 bis 124,25 (123,25) lebhafter, stark erhöht Rheinstahl mit 157,25 (154,25). Chemische Werte lagen still, IG. Farben 0,50 v. H. freundlicher. Fest lagen weiterhin Zellstoffwerte, besonders Waldhof mit 161,50 (160). Motorenaktien erhöhten sich um 0,50 bis 1 o H., auch die meisten Maschinenwerte etwas erhöht. Von Einzelwerten gewannen AG. für Verkehr 1,25 v. H. auf 127,25, Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. H. auf 59. Nicht ganz gehalten waren Fein- mech. Jetter mit 107 (107,25).
Im Verlaufe blieb die Haltung fest. Das Geschäft lag am Aktienmarkt weiterhin bei einigen Spezialwerten, von denen Montanpapiere etwas lebhafter umgesetzt wurden, mit Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Auch Reichsbank weiter erhöht auf 213,50 nach 213 und Feinmech. Jetter 1 v. H. fester mit 108. Etwas schwächer Gesfürel mit 152,25 nach 153, auch die übrigen Elektrowerte nach wie vor ruhig. Von später erstmals notierten Werten Scheideanstalt fest mit 264,50 (261,50), auch sonst ergaben sich Besserungen von 0,50 bis 1 v. H. Am Einheitsmarkt wurden Cffektenbank stark gesucht bei etwa 88 (85,50).
Die variablen Renten lagen auch später ruhig und unverändert. Pfandbriefe wieder stark gefragt bei weiterem Materialmangel. Von Liquidationswerten Rheinische gestrichen Geld, Taxe 101,75 (101,40), Pfälzische 101,40 (101,13). Stadtanleihen meist unverändert, etwas leichter 4Ve v. H. Mainz von 1928 mit 98 (98,25) und 4V» v. H. Darmstadt von 1928 mit 98 (98,25) Nachfrage erhielt sich für Industrie-Obligationen.
Abendbörse weiter fest.
Angereat durch weitere Kundschaftsnachfrage war auch die Abendbörse bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen fest. Gegen den Mittagsverkehr traten vielfach neue Kurserhöhungen von 0,25 bis 0,75 o. H. ein. Am Montanmarkt stiegen Klöckner auf 140 (139,25), Verein. Stahl auf 122 (121,75), Buderus auf 129,75 (129,25), Harpener auf 182,50 (182). Rheinstahl mit 158,50 und Mannesmann mit 123,75 sowie Deutsche Erdöl mit 154,75 lagen behauptet. Von Maschinenwerten waren Moenus mit 119,50 bis 119,65 (119,25) lebhaft, Muag 149,50 (149,13), MAN unverändert 133,50, Junghans 137,50 (137). Elektropapiere lagen bei behaupteten Kursen ruhig, Schuckert 176,50, Bekula 164,25, Mainkraft 95,50, Felten 139,50, Gesfürel 152,50; für AEG. wurde letztmals eine Notiz mit 43,25 für die alten Stücke festgestellt, ab 8. Juli kommen die umgestellten Aktien zur Notiz. Größeren Umsatz hatten auch wieder Bemberg mit 147 (146,75). IG. Farben mit 166 (166,13) wenig verändert. Am Einheitsmarkt erfuhren Salzwerk Heilbronn bei engem Markt eine Steigerung um 6 v. H. auf 276. Das Rentengeschäft war klein, Bayr. Hyp Bank- Goldpfdbr. R 7 erhöhten sich auf 100,40 (100), Kom- munal-Umfchuldung bei ruhigem Geschäft wie mittags 94,15, ebenso 6 v. H. IG Farben mit 132,25.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. Juli. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W16 214, W19 218, W 20 220, Roggen R 12 180, R15 183, R18 187, R19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Weizenmehl Type 812 W 13 30,00, W 16 30,10, W 19 30,10, W 20 30,45, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60, Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation, Treber getr. 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerstation, Heu, alte Ernte, 5,50, do. neue Ernte 3,80 bis 4,20, Heu,
Oer verantwortliche Organisator der Olympischen Spiele 1940.
Der Japaner Dr. Schaku Ri, der für die sportliche Organisation der XII. Olympischen Spiele 1940 in Tokio verantwortlich zeichnet, ausgenommen beim XX. Kongreß der Internationalen Eislauf-Vereinigung in St. Moritz, dessen Olympia-Stadion und Schanze er dieser Tage besuchte. — (Atlantik-M.)
drahtgepreßt alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,00, Heu gebündelt 2,70. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 8. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 970 Rinder (125 Ochsen, 193 Bullen, 377 Kühe, 275 Färsen), 843 Kälber, 39 Hämmel 29 Schafe, 136 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen 35 bis 44, Kälber 33 bis 65, Hämmel 48 bis 51, Schweine 52,50 bis 55,50 Mark. — Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt.
Schweinemarkt in Nidda.
Q] Nidda, 7. Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 201 Ferkel und 4 Springer zum Verkauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 14 bis 18 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 18 bis 22 Mark, 8 bis 12 Wochen alte 22 bis 30 Mark. Das Geschäft war lebhaft, es verblieb geringer Ueberstand.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 510: Verordnung über die Verwertung von Getreide zur Herstellung von Branntwein. — 511: Verordnung zur Durchführung der Verordnung zur Regelung der Getreidepreise im Wirtschaftsjahr 1937/38. — 512: Sehr feste Stimmung für Javatabak. — 513: Die italienische Einfuhrregelung für das 3. Vierteljahr 1937. — 514: Keine Aenderung der rumänischen Einfuhrordnung für kontingentierte Waren. — 515: Neue deutsch- schweizerische Zoll- und Kontingentsvereinbarungen. — 516: Anordnung (PV. I, 1) über höchstzulässige Preise für rohe Felle und Häute der Nr. 153 des deutschen Zolltarifs vom 2. Juli 1937. — 517: Nachtrag Nr. 2 zur Anordnung Nr. 4 der lieber» wachungsstelle für Papier (Papierspäne und Altpapier) vom 5. Februar 1937. — 518: Berufs- und Facharbeiterausbildung. Neue Prüfungsanforderungen für Glasgraveure und Feinblecher. — 519: Die neuen Bestimmungen über den Zahlungsverkehr und Nebenkosten im Verkehr mit der Schweiz und Liechtenstein. — 520: Ermäßigte Gebühren im Fernsprechverkehr mit Amerika. — 521: Festsetzung der Höhe der französischen Altkontingente für das 3. Vierteljahr 1937.
Mai
Makulatur
Veerenschmuck. Passend für niedrige Hecken, Unterholz und Steingartengehölz.
Mai, hat seinen Namen von der römischen Naturgottheit Maja, einer Tochter des Faunus. Der aUe deutsche Name für den Mai ist Wonnemonat.
Maifeier, ursprünglich marxistischer Feiertag, im neuen Deutschland mit ganz neuem Sinn der Feiertag der nationalen Arbeit am 1. Mai.
Maiglöckchen, im Herbst unterirdische Ausläufer 5 cm tief in Boden legen. Keime blühen erst im dritten Jahr nach der Pflanzung. Deshalb Blüher mit Nicht- blühern gemischt setzen. Maiglöckchen günstig als Bodenbedeckung an schattigen Eartenstellen. steht farbengünstig in niedrigem Efeu Siehe Giftpflanzen.
Mais, Kukuruz, aus den Tropen emgeführte, körnerbringende Erasart, die auch in Europa nur in warmen Ländern wächst. Maismehl wird dort au Brot gebacken. Bei uns wird Mais hauptsächlich als Geflügelfutter und zu Nährmittelpräparaten verwendet Wohlschmeckend stnd in Salzwasser gekochte junge Maiskolben mit frischer Butter Maitrank, Maibowle, erfrischendes Getränk aus einem leichten Wein, der mit Maikräutern. Waldmeister, gewürzt und mit Zucker gesüßt wird. Die Maikräuter dürfen nicht zulange in dem Wein ziehen, ebensowenig die Apfelsinenscheiben, die zugefügt werden. Maibowle muß auf Eis gut gekühlt sein.
Majolika, Tonwaren mit meist bunter Zinnglasur, die undurchsichtig ist. Majolika wird mit Seifenwasser gereinigt, Fliegenschmutz mit Spiritus entfernt.
Majoran, auch Wurstkraut genannt, kommt als ein- und mehrjährige Pflanze vor. Erstere ist aromatischer und wird deshalb am meisten angebaut. Saat: Ende April in lockeres, warmes Erdreich. Vor der Blüte die Blätter zum Trocknen schneiden und verschlossen aufbewahren. Majoran bei Soßenbereitung und als Wurstgewürz gebraucht.
Makartstrautz, überlebter Zimmerschmuck aus getrockneten Pflanzen und Blumen, nach dem Maler Hans Makart benannnt. Makkaroni, aus Weizengrieß hergestellte Röhrennudeln. Sie werden in reichlich Salzwasser gar gekocht, lauwarm überspült, damit sie nicht aneinanderkleben. Man reicht sie u. a. zu Fleischspeisen (Gulasch) oder als Topfgericht mit Schinkenwürfeln untermischt und mit geriebenem Käse überstreut.
Matter. Siehe Ehemaklerlohn.
Makrele, wohlschmeckender und nahrhafter Seefisch. Stachelflosser, der auf jede Art zubereitet werden kann.
Makulatur, lat., Bedeutung: beschmutztes Papier, im weiteren Sinne alles Altpapier. Altpapier und alte Zeitungen, die im Haushalt nicht verwendet werden, soll man sammeln und verkaufen, da diese Abfälle zur Pappefabrikation benötigt werden.
Bleerretfid) reiben ...
Dazu sollte man nicht die Kartoffelreibe gebrauchen, weil damit der Meerrettich nicht richtig zerkleinert wird. In lange Fasern (wie es sein soll) wird er durch die Meerrettich-Reibe gerissen. Sie wird Ihnen gern gezeigt bei
j. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.
Kurszettel her Berliner und Franksurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzin^uß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß?. Abend- börse
Schluß, kurs
Schluß! Mittag börse
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittagbörse
Datum
6.7
7.7.
6.7
7.7.
Daium
6.7.
7-7.
6.7-
7.7.
5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4x/2% Deutsche Reichsschatzanweisungen von 1935 ............
4y2% Deutsche Reichsschahanwei- sungen von 1935, II. Folge ...
4y2% Deutsche Reichsschatzanweisungen von 1936, III. Folge ..
5«/2% Doung Anleihe von 1930 .. 4y2% Hessische Volksstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 1..................
Reichsanlethe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
4y2% Hess. Landesbk. Darmstadi
Goldpse. R. 12..............
Wa% Hess. Landes-Hyp.-Banl Liqu. Goldpse...............
4x/2% Preuß. Landespsdbr.-Anst.
Goldpse. R. 19..............
4>/2% Preuß. Gold-Komm. R. 20
4y2% Darmstädter Komm.-Lan- desbankR. 6 ................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I..............
4x/2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 P/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obl. 2 3....................
5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................
5'/2% Rheinische Hyp. Liquidation ~ Goldpse.....................
Steuergutschein-Verrechnungskurs
•21.®. sür Verkehrswesen .... 6% Haniburg-Siidam. Dampfschiff. 0 Hainburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
Retchsbcmk................. 12
Berliner Handelsgesellschaft . 6 y.
Commerz- und Privat-Bank ... 5
Deutsche Diskonto............ 5
Dresdner Bank..............4
101,75
99
99,65
99
99,75
100,7
99,65
126,25
134,5
99,5
100,75
98
134,25
99,5
98,25
101,2
101,4
110,9
126
19
20,4
127.25
211
130
113,75
118,5
105
101,75 99
99,65
99
100
100,65
99,5
126,4
135
99,5
101
99,25
98
134
99,5
98,25
101,13
110,75
127
19,13
20,5
213,5
131
113.75
119
105
Devise
101,75
99
99,65
99
99,75
100,75
99,5
126,4
99,5
99,25
98,25
134,25
99,5
101,25
125,5
46
19
20,13
127.5
211
130,9
1'3,75
118,5 105
nmartl
101,65
99
99,65
99
105,25
100,65
99,5
126,3
134,25
99,25
98,25
133,75
99,5
101,4
127
45,25
19,13
20,5
127.25
213,5
131
113,75
119
105
Berlin
Accumulatoren-Fabrik....... 14
Aschaffenburg Zellstoff........ 6
Bemberg...................0
Bekula..................... 8
Buderus Eisen............5
Gement Heidelberg........... 7
Gement Karlstadt............ 6
Conti Gummi.............. 12
Daimler Motoren.......... 6 y2
Dessauer Gas............... 4
Deutsche Erdöl ..............5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume.........6
Gesfürel.................... 7
Th. Goldschmidt............. 6
Gritzner Maschinen........... 0
Harpener................. 8'/.
Hoesch Eisen............. sy2
Philipp Holzmann........... 8
Ilse Bergbau................ 6
Ilse Genüsse................6
Kali Aschersleben............ 4
Klöcknerwerke ............. 4y2
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
Lahmeyer.................. 6
Mainkraft...................4
Mannesmann............. 4*/z
Mansfelder Bergbau......... 7
Metallgesellschaft............. 6
Orenstein & Koppel..........0
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............ 6
Rheinstahlwerke.............. 6
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ............... 7
Salzdetfurth Kalt............ 6
Schuckert & Co............... 7
Schultheis Patzenhofer........4
Siemens & Halske........... 9
Süddeutsche Zucker.......... 10
Vereinigte Stahlwerke...... <'/2
Westdeutsche Kaufhof......... 0
Westeregeln Alkali............ 4
Zellstoff Waldhos............6
Otavi Minen...............0,6
— Frankfurt a. ZK.
233,75
144 143,9 164,25 128,25 156,5
172
190 137,5
153,5 261,5 164,5
136
153 165,75 139,25 152,5 149,75
53,4
181,5
126 148,25
141,75
138,13
125
95,5 123,25
151
153
233,75
154,25 133,5 148,5
164
177
221
207
120,4 58,75 122,5
160 32-5
144,5
147 164,25 129,75
157
172
190.65
138,5
154,75
264,5
165
136,5
154,5
166
139,5
152,5
149,75
53,4
182,5
127,4
148,5
142.75
123,75
140
95,5 123,75
154 153,5
233,5
158,5
133,5
151,5
168,13
176,5
219,25
208
122
59 123,5 161,5
232
144
143,4 164,75 126,25
190,75
138 121,9 153,25
164,25 135,75
154 166,25 138.5
152
149,5
53
181,5 126,25
148
141,25 . 122,5
137,75 164,75
123,13
150 153,25 113,5
233
155,25 133,13
150
166
176,5
100
220,5
208
120,4
58,75
123
159,4
32,4
145
147 164,75 129,9
190,25 139,75
123,5
154
166,5 136,13 154,75
166 139,25 152,75 149,75
53,25 182,75
127,9 148,5
142,5 123,75 139,75
166 124,9
123,9
153 153,25 114.13
233 127,25 158,65
133 152,25
167,5 176,75
101,5 220,25
208
122
58,75 123,25 161,65
32,25
6 .Jul'
7 Juli
6 .Juli
7. Juli
AinllicyeNoiieruna Geir | BBe,
Amtliche Notierung Geir | Brie
Amtliche Notierung Geld | Brie'
Ärmliche Notierung Gelb | Brie'
Buenos Aires......
Brüssel..............
Rio de Janeiro............
Polen....................
Kopenhagen...............
Danzig..................
London ..................
HelsingforS................
Parts....................
Holland..................
Italien...................
0,755 41,98
0,165
47,10
55 > 09
47,10
12,34
5,46
9,615
137,05
13,09
0,759 42,06
0,167 47 20
)5,21 47,20 12,37
5,47 9,635
137,33
13,11
0,754 41,93 0,165 47,10 55,18 47,10
12,36 5,465
9,64 36,98 13,09
0,758
42,01
0,167
47,20
55,30
47,20
12,39
5,475
9,66
137,26
13,11
Japan....................
Jugoslawien ..............
Oslo ...................
Lissabon..................
Stockholm................
Schweiz..................
Spanien..................
Prag.....................
Budapest.................
Neuyort..................
0,716 5,694
62.02
48,95
11,205 63,62 57,01
16,98 8,671
2,495
0,718
5,706
62,14
49,05
11,225
63,74
57,13
17,02
8,689
2,499
0,718 5,694 62,12 48,95 11,22 63,72 57,01 16,98 8.661
2,492
0,720 5,706 62,24 49,05 11,24 63,84 57,13
17,02 8,679
2,496


