Ausgabe 
8.7.1937
 
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Telegramm eingegangen:

Den Teilnehmern am Reichstreffen der deutschen

Gegen Heh- und Tendenzfilme.

Eindrucksvolle deutsche Erklärung auf dem Filmpreffekongreß. Eine Entschließung angenommen.

zu verteidigen. ____

Die Ausführungen des Führers der deutichen Abordnung wurden von den Kongreßteilnehmern mit langanhaltendem Beifall ausgenommen.

deutscher Chemiker danke ich für die Grüße, die ich mit besten Wünschen für einen guten Verlauf Ihrer Tagung und für erfolgreiche Weiterarbeit erwidere.

Adolf Hitler."

len. Die Interessen und die verschwiegenen Ziele, die jene sonderbaren Filmhersteller hätten, seien nicht die Interessen und Ziele des ein­fachen Menschen. Trotzdem seien es aber in aller Welt gerade nur diese einfachen Men­schen. die immer wieder das bezahlen müh­ten. was sich die angeblich höher entwickelten an Kompliziertheiten ausgedacht haben.

Paris, 7. Juli (DNB.) Auf dem zur Zeit in Paris stattfindenden 7. internationalen Kongreß der Filmpresse (FJPRESCJ.) wurde eine Entschließung gegen Tendenz- u n d Hetzfilme angenommen. Den verschiedenen Länderabordnungen wurde empfohlen, sich nach ihrer Rückkehr unverzüglich mit den zuständigen Behörden ihrer Länder in Verbindung zu setzen da­mit nicht nur die Vorführung selbst, sondern möglichst auch die H e r st e l l u n g solcher Tendenz­filme, die von irgendeinem anderen Land oder an­deren Volk als Beleidigung aufgefaßt werden könnten, rechtzeitig unterbunden werde.

Zu diesem Thema führte der Führer der deut­schen Abordnung und Präsident der deutschen Sek­tion der FJPRESCJ., Koehn, aus, daß es gut fei, wenn die FJPRESCJ sich gegen Hetzfilme wende. Aber noch besser sei es, wenn sie die ent­sprechende Dreharbeit vorher verhindern würde. Die Hetzfilme seien nicht nur eine die deutsche Abordnung interessierende Angelegenheit, sondern berührten alle der FJPRESCJ. ange­schlossenen Länder; denn solche Filme seien erne Kampfansage an den Geist des Verbandes der Filmpresse.

Verantwortungslose dürften sich nicht anmaßen, ihre eigene verkümmerte Meinung, ihre Min­derwertigkeitskomplexe. ihren politischen haß oder ihr persönliches Geltungsbedürfnis als Giftgas auf den Boden zu streuen, den die Völ­ker gemeinsam und im Frieden bebauen rool-

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Steigende Unzufriedenheit in Frankreich

Eisenbahner gegen Erhöhung der Eisenbahntarife.Das Streikfieber.

14 000 Deutsche Siebenbürgens bekannten sich in einem eindrucksvollen Fest in Kronstadt zu ihrem Volkstum. Mit erhobenen Armen und gesenkten Fahnen gedachten die Tausende bei der Helden­ehrung ihrer gefallenen Kameraden, Brüder und Sohne. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Aufteilung Palästinas in drei Teile.

Die englische Regierung stimmt denDorschlägenderUntersuchungskommission zu

Im Hotel- und Gastwirte gew erbe ist trotz der Einigungsformel vom 3. Juli keine end­gültige Ruhe eingetreten. Die Arbeitnehmer ver­langen die sofortige strikte Einführung der vier- zigstündiqen Arbeitswoche und die Aufteilung der Arbeitszeit auf fünf Arbeitstage, obwohl das Ab­kommen vom 3. Juli dafür ausdrücklich den Ter­min vom 1. November vorsieht. Im Mmlsterprasi- dium ist am Mittwoch wieder eine Abordnung des Arbeitnehmerverbandes mit Vertretern der Regie­rung in Verbindung getreten und hat ihre Forde­rungen auf sofortige Einführung der 40stünd'.gen Arbeitswoche vorgebracht

Außerdem wurde auf Anweisung des marxisti­schen Gewerkschaftsverbandes auch am Mittwoch eine Reihe von großen Pariser Cafes von i h r e m P e r f o n a l i m S t i ch g e l a s s e n, u a. das bekannte Cafe de la Paix am Opernplatz. Man konnte jedoch feststellen, daß die marxistische Streikparole selbst in den wenigen von den Ge­werkschaften ausgesuchten bestreikten Lokalen nicht einheitlich befolgt wurde, sondern daß zum Teil die Hälfte des Personals ihrer Arbeit werter nach­gehen wollte.

NSG. Die Sitzungen aus Anlaß des 50jährigen Jubiläums des Vereines Deutscher Che­miker in Frankfurt a. M. eröffnete der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Duden. Nachdem er über die Zusammenfassung des Berufsstandes im NSBDT. gesprochen und das Telegramm an den Führer ver­lesen hatte, nahm er einige Ehrungen vor. Zum Ehrenmitglied wurden Dr. Carl Krauch (Lud­wigshafen-Berlin), und Dr. Mittasch (Heidel­berg), ernannt. Die Emil Fischer-Denkmünze wurde Pros. Dr. Gerhardt D o m a g k und Dr. Josef Klarer verliehen. Die Liebig-Mün^e erhielt Prof. Dr. Ernst Späth (Wien), der Carl-D u i s b e r g - Gedächtnispreis wurde an Prof. Dr. Brintzin- ger (Jena) verliehen. Dann ergriff

Reichsorganis atwlisletterDr.Ley

London, 7. Juli. (DNB.) Am Mittwochabend wurde in London der Bericht der königlichen Untersuchungskommission für Palä­stina mit der Stellungnahme der britischen Regie­rung veröffentlicht. Er wurde in Form einer Denk­schrift dem Unterhaus vorgelegt.

Der Bericht schlägt die Aufteilung Palästinas in drei Teile vor: 1. einen souveränen arabi­schen Staat, 2. einen souveränen jüdischen Staat und 3. ein Rechtsmandat, das aus den heiligen Städten Jerusalem, Bethlehem und Nazareth bestehen soll, die zusammen einen Korridor nach der See erhalten sollen, sowie eine vorüber­gehende Fortsetzung der britischen Verwaltung für Haifa, Acre und Tiberias vorsieht.

Der Bericht behandelt die Maßnahmen, die die bestehenden Streitigkeiten zwischen den Arabern und den Juden unter dem gegenwärtigen Mandat beseitigen sollen, und weist darauf hin, daß es sich dabei lediglich um Beruhigungsmaßnahmen han­dele, die Ursachen der Unruhe nicht befeihgten. Die Krankheit sitze so tief, daß der Ausschuß die einzige Hoffnung zu ihrer Beseitigung in der oben vorge­schlagenen Neugliederung des Landes sehe.

Die britische Reaieruna macht sich die Empfehlungen des Berichtes der Kommission voll zu eigen und erklärt, daß sie ihm in seinen Argumenten und Schlußfolgerungen voll und ganz z u st i m m e. Sie begründet ihre Stellungnahme damit, daß ihr Mandatsauftrag sich selbst mit einer Teilung des Landes angesichts ihrer Pflichten gegen­über Arabern wie Juden vereinbaren lasse, beson- I ders wenn man annehme, daß mit der Zeit die beiden Völker ihre nationalen Wünsche so herab­setzen würden, daß die Errichtung eines gemein­samen Staates unter einheitlicher Regierung mög­lich sei Die Politik der britischen Regierung hatte trotz vieler Enttäuschungen auf der Erwartung be­ruht, daß dies möglich sei. Sie habe daher jede Gelegenheit benutzt, um die Zusammenarbeit zwi­schen Arabern und Juden zu fördern.

Angesichts der Erfahrungen und der Argu­mente, die man der Kommission vorgetragen habe, werde die britische Regierung jedoch zu der Schlußfolgerung gezwungen, daß ein un- aussöhnlicher Konflikt zwischen den Wünschen der Araber und der Juden bestehe und daß diese Wünsche unter dem gegenwärtigen Man­dat nicht zu befriedigen seien.

Der Hafen Jaffa werde einen Teil des ara- : bischen Staates bilden und zudem werde der freie . Verkehr arabischer Waren zwischen dem arabischen j Staat und Haifa gesichert werden.

Für die Uebergangsperiode bis zum Inkraft­treten der neuen Vorschläge werden alle Landkause

das Wort zu einer bedeutungsvollen Rede, in der er seinen Weg zur nationalsozialistischen Bewegung schilderte, um damit die früheren Nöte des gesamten Berufsstandes, dem er selbst lange Jahre angehörte, aufzuzeigen und auch begründete Forderungen für die Zukunft zu erheben. Vor allem forderte er, den Erfindern die Ruhe zum Erfinden zu ge­ben. Die Firmen müssen wissen, daß nur aus der Ruhe im Betrieb und in der Wissenschaft große Erfindungen kommen und nur aus einem gewissen Eigenleben des Erfinders, der dem Künstler gleich­zustellen ist, neue Dinge geschaffen werden können. Mit wissenschaftlichem Drill ist nichts zu erreichen. Im Gegenteil, der wissenschaftliche Drill habe erst diese Unruhe in die Wissenschaft gebracht. Auch müsse der Erfinder aus dem Tempo der Fabrikmäßigkeit herausgenommen werden. In der Ueberfchätzung der Wissenschaft habe man geglaubt, daß Examen und Prüfungen Führer schaffen. Und die Meinung, bei aller Hochachtung des Akademikertums, daß das Akademikertum allein einen Führungsanspruch in sich trage, habe den Klassenkampf geschaffen.

Dazu brachte noch die verhängnisvolle Tren­nung von Seele, Geist und Körper, die jede von einer anderen Macht betreut wurde, die große Zerrissenheit und Unruhe ins Volk. Der Nationalsozialist aber kennt nur eine Einheit. Er wägt Seele, Geist und Körper nicht gegen­einander ab, sondern er nimmt den Menschen als Ganzes. Alle unsere Wissenschaftler müssen zugrunde gehen, wenn es uns nicht gelingt, in die Räume der exakten Wissenschaft seelische Schwingungen hineinzutragen, die die Arbeit befruchten.

Die Zubttäumstagung

-es Vereins Deutscher Chemiker.

Eine bedeutsame Rede des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley in Frankfurt.

durch Juden innerhalb der arabischen Gebiete so­wie durch Araber innerhalb der jüdischen Gebiete verboten. Die jüdische Einwanderung in das ara­bische Gebiet wird eingestellt.

Schließlich sieht der Bericht eine starke Ver­mehrung der berittenen englischen Polizeitruppe vor. Der von jüdischer Seite gemachte Vorschlag, daß die Juden bewaffnet wer­den sollten, wird von der englischen Regierung ausweichend beantwortet. Sie erklärt, es bestehe guter Grund zu der Annahme, daß die Juden ebenso wie die Araber eine große Anzahl verborge­ner Waffen besäßen. Es sei sestgestellt worden, daß die Juden 10 000 ausgebildete Kämpfer ins Feld stellen und eine Reserve von 40 000 Mann auf­bringen könnten.

Das Land gehört den Arabern!

London, 8. Juli. (DNB.-Funkspruch.) In ihren Betrachtungen zu dem Bericht der Palästina- Kommission mit dem Vorschlag der Dreiteilung Palästinas heben die Londoner Blätter allge­mein hervor, daß es sich um eine Kompromiß­lösung handele, die voraussichtlich sowohl von arabischer, wie von jüdischer Seite bekämpft werde. Sie sei aber durch die besondere Lage bedingt ge­wesen und stelle immer noch den besten Ausweg dar.

Als einziges Blatt lehnt derD a i l y Expreß" den Bericht der Palästina-Kommission ab. Das Blatt vertritt den Standpunkt, daß man 1915 denAra - bern das Land versprochen habe und 1917 bann den Juden. Das erste Versprechen aber müsse gelten. Der vorgeschlagene jüdische Staat sei nicht einmal für die Juden selbst von Vorteil, denn er werde sie nur in der ganzen Welt in schlechten Ruf bringen. Führende Juden wünschten keine Nationalheimat, weil die Juden eben keine Nation seien. Man solle das Land dem­jenigen Volk wiedergeben, von dem es vorwiegend bewohnt werde, nämlich den Arabern. Sein eige­nes Trachten aber solle man der besseren Regierung und Entwicklung des Empires zuwenden.

Mandatskommission des Völkerbundes einberufen.

London, 8. Juli (DNB. Funkspruch.) Für den 3 0. Juli ist eine Sitzung der ständigen Mandatskommission des Völkerbun- des einberufen worden, der der Bericht der bri­tischen Palästinakommission vorgelegt werden soll. Zu diesem Zweck wird sich Kolonial- minist Ormsby-Gore mit dem Sekretär der Palästina-Kommission nach Genf begeben.

Dr. Ley kennzeichnete dann weiter die Not der vergangenen Jahre damit, daß wir den Begriff Weisheit, die ein höherer Grad Wissenschaft ist, verloren hatten. Erst Adolf Hitler hat uns wie­der diesen neuen Sinn gegeben, der uns aus der weltanschaulichen Sicherheit Urteile fällen läßt. Sicher urteilen kann aber nur der, der National-~v.. -.....r,....... - . - -

fD,iarift ist 'Sum Schluß bat Dr. Ley die Chemiker, Chemiker und an der 50-Jahrfeier des Verems über die Grenzen ihrer eigenen Arbeit hinaus den* f"" h- fflrll6e die idi

Blick auf die anderen Schichten der großen Chemie zu werfen. Wenn sie auch bisher mehr als andere Berufe getan hätten, den Berufsstand auf der Höhe

Gelöbnis der Treue zum Führer.

Lpd. Frankfurt a. M., 7. Juli. Aus Anlaß der 50-Jahrfeier des Vereins deutscher Chemiker wurde folgendes Telegramm an den Führer ge-

Die in der Fachgruppe Chemie des NS.-Bundes deutscher Technik vereinten deutschen Chemiker ent­bieten dem Führer in unverbrüchlicher Treue ehr­erbietige Grüße aus Anlaß ihres Reichstreffens und der 50-Jahrfeier des Vereins deutscher Chemiker. Sie erneuern das Gelöbnis, alle Kräfte zur Durch­führung der großen, gerade ihnen im Vierjah­resplan gestellten Aufgaben einzusetzen.

Verein Deutscher Chemiker: Der Vorsitzende: Duden."

Vom Führer und Reichskanzler ist beim Ver­ein deutscher Chemiker in Frankfurt a. M. folgendes

Daher sei es gut, wenn sich die FJPRESCJ die Seite des einfachen Menschen in ganzen Welt und damit auch auf die Seite Anstandes stelle, Die Proteste, welche deutsche Abordnung gegen gewisse Hetzfilme Vor­bringen könnte, seien immer nur Maßnahmen bit­

terster Notwendigkeit. Die internationalen Film­hersteller sollten auch wissen, daß es eine Organi­sation gebe, die die Hand am Puls der Oeffentlich- keit halte und gewillt sei, in Zukunft, automatisch denjenigen entgegenzutreten, die m i t sch lech - ten politischen Instinkten Geschäfte machen wollten. Die Filmpresse werde ihnen das Echo in der Oeffentlichkeit verweigern.

Der Gedanke einer Annäherung der Völker auch durch den Film, dem die FJPRESCJ. vertrete, sei durchaus nicht platonischer Natur. Aufgabe des Verbandes fei es jedenfalls, mit allem Anstand und aller Tatkraft seinen eigenen tiefen Friedenswillen

zu halten, so müßten sie nun die Verbindung mit I allen Schichten, die in der Chemie arbeiten, suchen, um ihnen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit dienstbar zu machen, denn es ist nicht unwichtig, ob wir einen herangebildeten Arbeiter im Betrieb I stehen haben oder einen ungelernten. In Deutsch-1 land dürfte es aber für die Zukunft keinen un°I gelernten Arbeiter mehr geben.

Die Wissenschaft ist auch kein Ding an sich. So wie sie, wie auch die Wirtschaft, nicht von der Politik zu trennen ist, ist sie auch niemals objek­tiv, sondern die Zähigkeit der Forschung ist im­mer an die Rasse und das Volk ge­bunden.

Dom Chemiker sei aber heute zu verlangen, daß er mehr denn je nun nachdem der VDCh. in dem NS.-Bund Deutscher Technik aufgegangen sei sich in den Dienst des Volkes stelle. Für unsere Ent­scheidungen aber gilt es, den gesunden Instinkt wachzuerhalten, denn aus Gefühl und Wissenschaft kommt die Venunft, die uns bei allem Handeln leitet.

Die Deutschen Chemiker nahmen die Worte Dr. Leys mit herzlichem Beifall auf, und der General­inspektor für das deutsche Straßenwesen, Dr.T o dt, gab dem Dank der Deutschen Techniker und Chemi­ker beredten Ausdruck, indem er die Chemiker bat, nach den Worten Dr. Leys zu handeln. Anschlie­ßend überbrachte Dekan Prof. Dr. R a j e w s k y die Grüße des Reichs- und Preußischen Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, sowie Oberregierungsrat Dr. Stantien die Glück­wünsche der NSBDT.-Vereine. Zum Schluß dankte Dr. Carl Merck (Darmstadt), für die Berufung als neuer Vorsitzender des VDCh. und umriß noch einmal die großen Aufgaben, die Generalinspektor Dr. Todt vor wenigen Wochen in der Sportpalast- Kundgebung der Deutschen Technik gegeben hat.

Paris, 7. Juli. (DNB.) Heber 3000 Ange­hörige der Reimser N al) r u n g s m i t t e l In­dustrie befinden sich seit Mittwoch im Streik. Am frühen Morgen kam es bereits am Eingangstor eines Werkes zu Zwischenfällen, bei denen Polizei und Mobilgarde mit dem Gummiknüppel Ordnung schaffen mußten. Durch Barrikaden vor den Ein­gangstoren des Werkes versuchten die Streikenden, die Arbeitswilligen am Betreten der Fabrik zu hin­dern. Es kam hierbei zu einer heftigen Schlägerei zwischen beiden Parteien. . f. r ,

Auch der Verband der französischen Eisenbahnarbeiter ist mit den Vorschlägen der Regierung nicht einverstanden. Der Verband gab am Mittwoch bekannt, daß er die Vorschläge der Regierung, die Eisenbahntransport- prei e für Frachtgüter und Personen zu erhöhen, ablehne. Eine Steigerung der Eisenbahntanse würde unmittelbar eine Erhöhung der Lebenshal­tungskosten im Lande nach sich ziehen, da die Transportpreise stets auf die allgemeinen Markt­preise Einfluß hätten. Der Vorschlag der Regierung wurde vom Vorstand des Vebandes der Eisenbahn­arbeiter mit großer Mehrheit abgeleynt.

Verunglückte Knappen von ZecheGeneral Blumenthal" feierlich beigeseht.

In Recklinghausen wurden am Dienstag die zwölf Knappen, die bei dem BergwerksungMck auf der SchachtanlageGeneral Blumenthal" den Tod fanden, in Anwesenheit des Reichs- organisationsleiters Dr. Ley und führender Männer von Partei und Staat feierlich zur letzten Ruhe gebettet. Dr. Ley und Gauleiter Dr. Meyer (ganz rechts) grüßen die verunglückten Arbeitskameraden. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Ausländsdeutsche bekannten sich zu ihrem Volkstum